Skip to content
Get App

Total Glokal | Künstlerische Freiheit in Konflikthaften Zeiten | Literaturhaus Stuttgart (DE/ENG)

Podiumsdiskussion im Literaturhaus Stuttgart (ifa) über künstlerische Freiheit in konflikthaften Zeiten mit Jan Niemann, Sarah Clarke und Andreas Platthaus.

Key Takeaways

  • Kunstfreiheit ist international, europäisch und national rechtlich geschützt, steht aber weltweit zunehmend unter Druck
  • Der Umgang mit kontroversen Debatten erfordert Mut und eine klare Unterscheidung zwischen Meinungsäußerung und Diskriminierung
  • Kulturinstitutionen stehen vor der Frage, wie sie Dialog ermöglichen und gleichzeitig Schutzräume bieten können
  • Eine Studie zur Kunstfreiheit in Deutschland zeigt Bedarf an besserem Verständnis des Begriffs, auch innerhalb der Kunstszene

What the video covers

  • Begrüßung und Einführung in das Thema 'künstlerische Freiheit in konflikthaften Zeiten' im Rahmen der Reihe 'Total Glokal' von ifa und Literaturhaus Stuttgart
  • Vorstellung der drei Gäste: Jan Niemann (ehem. Kulturstaatsminister, Autor zu Cancel Culture), Sarah Clarke (PEN International, Meinungsfreiheit in Europa) und Andreas Platthaus (FAZ-Literaturchef, Comic-Experte)
  • Diskussion über Grenzen von Meinungs- und Kunstfreiheit sowohl in autoritären Staaten als auch in liberalen Demokratien
  • Grußwort von Generalsekretär Ingo Schoch zur Arbeit des ifa und der Martin-Roth-Initiative für gefährdete Künstlerinnen und Künstler
  • Hinweis auf die Definition der Kunstfreiheit durch die UNESCO als Freiheit, sich etwas vorzustellen, zu erschaffen und zu verbreiten
  • Vorstellung einer vom ifa beauftragten Studie zur Kunstfreiheit in Deutschland, verfasst von Ole Reiof und Sarah Clarke
  • Reflexion der Rolle von Kulturinstitutionen, Raum für kontroverse, mutige Auseinandersetzungen zu schaffen
  • Diskussion über emotionale, polarisierte Debatten im Kulturbereich, insbesondere nach dem 7. Oktober
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Kunstfreiheit als juristischem Begriff im Grundgesetz versus allgemeinem Verständnis
  • Abschlussthemen: Demokratie, Verantwortung, Umgang mit Social Media und historische Perspektiven auf Deutschlands Kulturentwicklung

Answers

Questions about this video

Wer nimmt an der Veranstaltung 'Künstlerische Freiheit in konflikthaften Zeiten' teil?

Die Veranstaltung wird moderiert und mit drei Gästen geführt: Jan Niemann, ehemaliger Kulturstaatsminister und Autor, Sarah Clarke vom PEN International und Andreas Platthaus, Literaturchef der FAZ. Organisiert wird sie vom ifa und dem Literaturhaus Stuttgart.

Wie definiert die UNESCO künstlerische Freiheit laut der Veranstaltung?

Laut der Definition der UNESCO bedeutet künstlerische Freiheit die Freiheit, sich etwas vorzustellen, zu imaginieren, zu erschaffen und zu verbreiten. Sie muss frei sein von staatlicher Zensur, politischer Einmischung und Druck durch nichtstaatliche Akteure.

Welche Initiative des ifa wird im Grußwort vorgestellt?

Generalsekretär Ingo Schoch stellt die Martin-Roth-Initiative vor, ein Programm, das gefährdeten Künstlerinnen und Künstlern Schutzaufenthalte anbietet, wenn ihre künstlerische Freiheit in ihrem Heimatkontext nicht mehr geschützt ist.

Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:05
Speaker A
ich heiße Sie herzlich willkommen heute Abend hier im Literaturhaus total Lokal künstlerische Freiheit in konflikthaachen Zeiten unter diesem Titel laden das ifa und das Literaturhaus heute ein und bitten drei Gäste miteinander ins Gespräch das sind Jan niederümen ehemaliger
00:25
Speaker A
Kulturstaatsminister Autor und Gastprofessor an vielen Universitäten von erschien im letzten Jahr sein Beitrag cancel culture Ende der Aufklärung über die Verteidigung von Humanismus und Aufklärung gegen intoleranzhätze und diskursverweigerung wie er es nennt die Praxis unb unliebsame Meinung zum Schweigen zu
00:44
Speaker A
bringen se dabei schon ur altt z.B schon in der antik zu beobachten so die dam Sarah R leitete viele Jahre das Programm für freie meinungsb von Pen international beriet Organisation wie UNESCO und den Europarat und berichtet andere über Entwicklung und
01:01
Speaker A
Einschränkung der freien meinungsäuerung in Europa sowie über die orle der internationalen Institutionen und förderinrichtung beim Schutz der Kunstfreiheit Lena gohelik vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin kuratierte hier in Stuttgart im letzten Jahr das erste Literaturfestival unter den Titel schreiben während die Welt
01:19
Speaker A
geschieht das unter anderem auf danach fragte wie wir den gegenwärtigen Verführung eines verhärteten vorin Feind Denkens widerstehen können von ihr ist jüs der Band trotzdem sprechen herausgegeben worden ein antologie mit Texten über die Situation in Deutschland nach dem 7 Oktober was also muss eine
01:38
Speaker A
Gesellschaft an Meinung Widersprüchen Konflikten aushalten wo liegt die Grenze von Meinungsfreiheit und von künstlerischer freileheit nicht nur mit Blick auf autoritäre Staaten sondern auch auf liberale Demokratien welche Kraft für mehrdetigkeit für Streit können wir aufbringen die Diskussion darüber wer zunehmt emotional geführt
01:56
Speaker A
sie polarisieren und die geopolitischen Herausforderungen sind auch Kulturbereich spürbar ins Gespräch gebracht werden die Gäste heute Abend von Andreas plathaus literaturchef der Frankfurter allgemein Zeitung Autor zahlreicher Bücher und einer der führenden Experten für Comic und Illustration 2015 hat er nach Char
02:17
Speaker A
hebd die unter anderem die Einleitung im Band Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit verfasst der Abend heutees in Zusammenarbeit zwischen ifan Institut für auswsbeziehung und dem Literaturhaus Stuttgart für das ich spreche in der Veranstaltungsreihe total glokal dieser Weihe stellt das ifa
02:34
Speaker A
Fragen zur Wechselwirkung von globalen globalen und lokalen und richtte die Aufmerksamkeit auf Beispiele der Kooperation an dieser Stelle ein Dankeschön meinerseits für die Zusammenarbeit für heute Abend alle drei Gäste gebeten einen fünminütigen Impuls vorzubereiten der Einstieg ins anschließende Gespräch
02:52
Speaker A
seut julia sagte in einem Interview ich diskutiere gern auf Podien mit allen möglichen Menschen unterschiedlichste au auch mit solchen die eine diabetral andere Auffassung haben als ich wie sehr der Saal heute Abend hier diametral durch Messen nen wird wissen wir noch
03:09
Speaker A
nicht aber ich danke allen dreien schon jetzt für die Annahme der Einladung zu diesem Abend und wir sehr gespannt auf die vorausliegenden Gespräche den deriksband trotz dem Sprechen nahm seinen Anfang in tastenden Textnachrichten wie geht es Dir ich
03:24
Speaker A
denke an dich und in der Überzeugung dass uns unterscheidende politische Position die Frage ums nicht vereitelen dürfen der BAT ist dasus einer sehenssucht herus entstanden dass wir wieder oder neuelernt miteinander sprechen heißt es im Vorwort vielen Dank ich wünsche Ihnen ein anregendes
03:41
Speaker A
Gespräch und freue mich jetzt gehte Schoch Generalsekretär des IFA für ein paar Worte auf die Büne als bikroze [Applaus] als ich mir das Briefing für diesen heutigen Abend das heißt die Textbausteine meiner lieben geschätz in Kolleginnen eben auch schreibch
04:08
Speaker A
durchgelesen hatte fiel mir eines auf sehr häufig fiel das Wort Mut wir brauchen Mut für kontroverse Diskussionen wir müssen uns bestimmte Diskussion zumuttern wir danken dem Literaturhaus für den Mut diese Veranstaltung zu organisieren von mutigen Menschen können wir in unserer Arbeit und IFA Institut
04:31
Speaker A
für Auslandsbeziehungen viel berichten lange bevor die Grenzen von Meinungsfreiheit von künstlerischer Freiheit von denen Stefanie Stegmann gerade sprach in Deutschland akutes Thema wurden haben wir sie gesehen haben gesehen dass Regierungen und Gesellschaft Gesellschaften enge krenzen setzen das Künstler in Angst vor Zensur
04:53
Speaker A
Verfolgung gar inftierung haben weil sie in ihrer künstlerischen Praxis Dinge kritisch hinterfragen und das nicht mehr geduldet wird wir haben gesehen dass diese Menschen diese Ausdrucksform geschützt werden müssen daraus ist vor einigen Jahren die Martin rot Initiative entstanden ein Programm das schutzgetet
05:12
Speaker A
für küzlerin der kutzlerische Freiheit in ihren heimatkonteexten nicht mehr geschützt ist für diese bieten wir schutzaufenthalte an und dass der Bedarf seit der Gründung so massiv steigen würde und so viele Länder hzukommen würden hätten wir nicht gedacht das cht von KünstlerInnen sich
05:31
Speaker A
frei auszudrücken in einer Zeit die durch eskalierende geopolitische Konflikte und der Rückzug demokratischer Werte gekennzeichnet ist ist derzeit weltweit bedrohter als lange zuvor Kunstfreiheit sie bildet den Grundstein von Kreativität und kultureller Produktion und sie ist Grundlagen von Demokratie sie ist
05:53
Speaker A
geschützt durch internationales europäisches und nationales Recht so ist sie im deutchen Grundgesetz ankert gleichberechtigt der Freiheit von Wissenschaft und der Freiheit von Forschung und Lehre nach der Definition der UNESCO ist artistic freedom die Freiheit sich etwas vorzustellen zu imaginieren etwas zu
06:15
Speaker A
erschaffen und es zu verbreiten kürzlerische Freiheit muss frei sein von staatlicher Zensur politische Einmischung oder den Druck durch nichtstaatliche Akteure sie beinhaltet das Recht aller Bürgerinnen und Bürger auf den Zugang zu künstlerischen Werken und sie gilt als wesentlich für das
06:33
Speaker A
Wohlergehen der Gesellschaften wir am IFA sehen es als eine unserer zentralen Aufgaben an künstlerische Freiheit zu schützen gerade dort wo sie bedroht ist und Austausch und Debatten zu ermöglichen diese Debatten erreichen die Kunst und Kulturwelt sie werden heftig emotional
06:50
Speaker A
und polarisierend geführt und was unsem Ausland jetzt immer mehr begegnet ist die Frage oder der Zweifel daran dass die Kunstfreiheit in Deutschland äh besteht um Kunstfreiheit noch stärker in den Diskurs der Menschenrechte einzureihen sie zu stärken so um unser
07:09
Speaker A
Wissen über sie zu vertiefen haben wir eine Studie zum Thema im Auftrag gegeben Ole reioff und Sarah r die heute hier auf dem Podium sitzt haben sie verfasst und sie sieht auch hinten aus und das ist einer der bründe gewesen
07:24
Speaker A
warum wir mit dem literaturraus zusammengekommen sind in der Veranstaltungsreihe total wo wir uns mit den mechelwi Wirkungen zwischen globalen und lokalen beschäftigen die uns einen Blick von außen auf unsere innerdeutschen und innereuropäischen Debatten ermöglichen uns ist der Austausch von
07:43
Speaker A
internationalen ExpertInnen und der Publikum hier Stuttgart wichtig als internationale Kulturorganisation als sogenannter Mittler sind wir eben auch eine lokale Kulturinstitution daher möchten wir internationale Sichtweisen mit lokalen zusammenbringen und wir hinterfragen uns selbst was können was müssen Kulturinstitutionen heute tun um einen
08:05
Speaker A
Raum für Kunst für Dialog und für kontroverse die mutigen Auseinandersetzung zu schaffen wir stellen wir dies in der Öffentlichkeit da noch was können und müssen wir uns zumuten wie können wir uns in diesen oder wie können wir die hutigen diskuss
08:22
Speaker A
Diskussion gleichzeitig vor Diskriminierung schützen wo liegen die Grenzen einer solchen Aushandlung und fördern wir die löische Freiheit wirklich alle das sind Fragen die uns beschäftigen und in unserer täglichen Praxis und wenn sie mir ganz kurz erlauben noch einen Hinweis auf eine
08:41
Speaker A
mauige Veranstaltung zu geben komplexes Denken in konflikthaften Zeiten dazu diskutieren Eva lus und Michael wenner zu Thema Israel anmelden können Sie sich für dieses Online Gespräch kostenfrei auf ifa.de ich möchte ganz kurz zum Abschluss noch dann dem Literaturhaus
09:01
Speaker A
Stuttgart sehr herzlich der leiterit Stefanie Stehmann und ihr Team für die wir immer hervorragend die Kooperation und den Mut zu diesem wichtigen Thema außerdem danke ich dem hochgeschätzten IFA Kolleginnen aus Dialog und Forschung insbesondere heute Christina Brier und
09:17
Speaker A
Clementine B sowiie odil Tribel für die exzellente inhaltliche Konzeptionalisierung und Vorbereitung dieses Abends und damit Mut haben Kontroverse Auseinandersetzung führen dazu hört auch empathisch zu sein dass wir das können das wünsche ich uns für die heute heutige Diskussion dan FR und auch von meiner
09:47
Speaker A
Seite herzliches Willkommen hier zu dieser Podiumsdiskussion sie haben gehört wie es ablaufen wird ich möchte aber noch zwei kleine technische Bemerkungen vorinschalten wir werden überwiegend sprechen aber Sarah white spricht englisch sie bekommen wie Sie sehen die zeitüber D die deutschen Beiträge
10:06
Speaker A
gedolmetcht und wenn sie wiederum sich vielleicht nicht g wir so die Mühe geben wollen das englische zu verstöen jetzt nicht sagen Sie es nicht verstehen könnten aber wenn Sie einen späten Abend vielleicht die Sache etwas leichter machen wollen dann gibt es da hinten
10:21
Speaker A
Kopfhörer mit denen sie auch die sutan übersetz der englischen Sprache und natürlich für die englischsprachigen Gäste und English speaking persons in der darüber hinaus wird der Abend mitgeschnitten und auf dem Youtube-Kanal des IFA veröffentlicht ich vermute dass nicht
10:44
Speaker A
jeder von ihen diesbezüglich befragt worden ist ob ih das Recht ist deshalb sage ich es jetzt noch mal für den Fall dass Leute von ihm nicht wollen dass ihr Gesicht auch nur von hinten aufgenommen wird oder vielleicht ihre Stimme in der
10:59
Speaker A
Diskussion dann später auf YouTube zu sehen sein wird wäre es der Moment jetzt diese Sache abzubrechen natürlich würden sie das Geld auch wieder zurückbekommen das hätte man ihm netterweise sagen soll aber ich glaube ja gar nicht dass es so
11:11
Speaker A
viel Mut Bedarf dieses Gespräch zu führen auf dass wir uns jetzt hier einlassen das liegt natürlich zum Teil auch an ihnen wir fühlen uns bisher noch nicht besonders mutig denn sie wirken extrem friedlich da unten im Saal das
11:22
Speaker A
musst selbstverständlich nicht so bleiben wenn Sie Lust haben nach den einwag Statements an dieser Diskussion teilzunehmen bitte geben Sie mir relativ schnell schon ruhig ein Signal wir wollen das m auf die letzten paar Minuten notwendig beschränken sie müssen
11:36
Speaker A
sich überhaupt nicht verpflichtet fühlen ins Gespräch mit uns einzutreten aber es ist eine sehr interessante Möglichkeit es mit drei interessanten Personen hier auf dem Podium zu tun nutzen Sie sie wenn sie Fragen ergeben und es werden dafür dann weil eben mitgeschnitten wird
11:50
Speaker A
ein werden Mikrofone im Saal herumgereicht deswalb ich Sie bitten möchte bevor sie sprechen bitte zu warten bis das Mikrofon bei ihen angekommen ist sonst haben sie diese ganzen mit IDE topidiert was natürlich auch ein subtile Art das wir stzählen
12:02
Speaker A
und den müssen nicht notwendig so kompliziert machen das Thema über das wir sprechen wollen war für mich mit dem sehr interessanten Begriff der künstlerischen Freiheit überschrieben künstlerische Freiheit und konflikthaften Zeiten ich frage mich immer warum und nicht den den wirklich
12:18
Speaker A
sehr pauschalen Begriff der Kunstfreiheit ich muss zugeben dass mein Verständnis von künstlerischer Freiheit ein anderes ist das das von Kunstfreiheit Kunstfreiheit ist für mich ein klar definierter juristischer Begriff da kann man im Gesetz nachlesen was es bedeutet er steht sogar im
12:32
Speaker A
Grundgesetz künstlerische freihe steht dort nicht und ich fand es interessant dass man diesen Begriff verwendet ich glaube nicht dass es absichtig geschehen ist oder weil man allzu vorsichtig sein möchte aber es zeigt natürlich schon dass wir uns in terminologischen
12:46
Speaker A
Bereichen bewegen die sehr kompliziert sein können bei dem was wir unter den jeweiligen freiheitsbegriffen verstehen darüber denke ich wenn wir Interessantes von den drei Gästen die wir hier haben zu hören bekommen das wird so aus sie haben es eben schon grob gehört wir wir
13:01
Speaker A
drei Eingangsstatements zu Beginn bekommen er rümelben wird beginnen forwe wird fortsetzen den Gorelik wird die Sache abschließen danach werden wir in ein ganz kurze Verständigung unter uns lieber diese drei eingangstatements eintreten und werden schauen wie weit die miteinander kompatibel sind wo
13:19
Speaker A
vielleicht schon ein bisschen Diskussionsbedarf hier auf dem Podium besteht und ab da sind sie per se eingeladen sich einzuschalten wie gesagt sie müssen das nicht wir werden genug Stoff haben und die rohen zu reden aber es wird mit Sicherheit für alle
13:32
Speaker A
Beteiligten interessanter wenn Sie sich möglichst intensiv einmischen sie haben es gehört von der di rüen das ist umso interessanter je mehr man auch mit abweichenden Meinungen spricht also bitte ich will gar nicht sagen dass sie dafür Mut brauchen denn wir sind auch
13:44
Speaker A
sehr friedlich hier oben aber sein sie aufgerufen aus ihrem Herzen keine maluge zu machen und jetzt freue ich mich sehr auf die einmagsbemerkungen meiner beste [Applaus] mich das Aufforderung anzuen sie haben ja also literaturus IVA ein Philosophen eiged Kulturpolitiker war ich auch mal
14:10
Speaker A
aber das ist 22 Jahre und ich war das nur 5 Jahre bin auch nicht in den aktuellen Auseinandersetzung irgendeinerweise und wir wie es da gibt beobachte das gewissermaßen wie sie auch als zeitungsleserin Zeitungsleser ma mir dann vielleicht Gedanken deswegen hatte ich mir gedacht
14:30
Speaker A
dass ich in meinem Statement tatsäch diese philosophischen Aspekte oder demokratiethoretischen Aspekte selbverständnis unserer Gesellschaft in Mittelpunkt stellen m also erste Bemerkung bisschen alles titisch ja ich mag keinen großen Begründung dazu weil FT uns s zeigt wir leben in Eier vom Liberalismus
14:53
Speaker A
geprägten Gesellschaft vom Liberalismus geprägten rechts und Staats war auch einer alismus geprägt Gesellschaft zutiefst geprägt Gesellschaft was die über meistens ziemlich klein sind ein Beleg dafür ja das ist so selbverständlich dass man vielleicht gar nicht mit liberal so
15:13
Speaker A
sehr wählen muss zur gleichen Zeit gab es von Anfang an eine Auseinandersetzung und besonders interessant ist die John Stuart m einer der ganz ten Köpfe deswohl des Liberalismus aber eben auch des britischen Ismus bei der festen Überzeugung Freiheit ist
15:34
Speaker A
gerechtfertigt weil dies zum allgemeinen wurak beiträt wir geben Freiheit und dann können wir auch erwarten dass sich die Gesellschaft positiv entwickelt aber ein Optimist ein forma und so weiter außerdem einer der wenigen Feministen unter den Klassikern der Philosophie
15:52
Speaker A
Platon war vielleicht der erste und m es istch der kriegsten Köpf hat sich gehört bewiesen ist das seit 1970 kennt hier niemand und tiasen ein indischer wirklich brilanter Ökonom auf mathematischer Kopf lange Zeit doppelprofessor an der Harvard Universität der Philosophie und Ökonomie
16:16
Speaker A
hat bewiesen das dening nicht so das nämlich Freiheitsrechte die Anerkennung bestimmter entscheidungsbereiche in denen andere nicht mitrehen sondern nur die jeweilige Person Entscheid was passiert welchen Beruf sie wählt du hast sie studiert Ben sie hewartet begeben sie sich assoziiert
16:38
Speaker A
welcheer Vereinigung sie Beitritt welche Meinung sie äußert und so weiter und so weiter im Konflikt geweckt zur Idee dass wir unsere Präferenzen optimieren und das kann sogar so extrem sein dass selbst wenn wir alle der Meinung sind in
16:53
Speaker A
einer bestimmten alternative realisieren sich unsere Präferenzen am besten kann das zu in Konflikt dazu geraten dass wir je individuell Rechte wahnehmen das ist das liberale paradox Guin wollen könnt sie sich dazu nur informieren und das macht sehr deutlich
17:12
Speaker A
was mir jetzt wichtig ist als Botschaft es gibt viele Gründe ja politische Gründe für z.B kurz oder künstlerische Freiheit oder wissenschaftsfeier zu argumentieren z.B im Bereich Wissenschaft es ist einfach besser wenn wir verschiedene Positionen len das bringt die Wissenschaft voran
17:31
Speaker A
Kunst ist reichhaltiger W s verschiedene Auffassungen auf verschiedene weltanschaueriche ideologische politische und so weiter Hintergründe repräsentiert aber das kann kurzfreier künstlerischer freier wissenschaftsfreier nicht rechtferte müssen uns bekennen mal philosophisch zum intrinsischen Wert von frei rein instrumentell lässt es sich nicht
18:00
Speaker A
rechtwertigen wie viele Leute nach wie V me und dann wird spannend warum soll ich jemandem so wird dann gerne gesagt ein Podium bieten dessen Meinung ich nicht nur Teile sondern dessen Meinung ich für gefährlich hatte ja warum sollte wenn
18:16
Speaker A
ich die Möglichkeit habe zu verhindern dass jemand am Podium ja allgemein weiteste Sinne können digitale Plattformen sein das kann eine literaturhausveranstaltung sein es kann eine Ausstellung sein wenn ich die Möglichkeit habe das zu verhindern z.B W ich vorher Proteste organisiere und dann
18:35
Speaker A
die entsprechenden Verantwortlichen dazu bewege die einladen zurückzuziehen oder sie als gar nicht auszusprechen warum sollte ich das denn nicht tun ich bin doch froh wenn diese auffass und diese Position nicht ein solche Resonanz findet das ist genau die Gefahr
18:56
Speaker A
Instrumentalisierung von individuellen rechten Freiheitsrechten führt über kurz oder lang zu ihrer Zerstörung und wir sind gegenwärtig in einem Prozess drin der sehr unterschiedlich in den Ländern abläuft in der von ganz unterschiedlichen Seiten mit ganz unterschiedlichen Motiven dieser intrinsische Wert von individueller
19:18
Speaker A
Freiheit speziell auf Kunst und Wissenschaftsfreiheit in Frage gestellt da hat sich ein Kulturwandel ergeben der ganz auffällig ist auch in diesem Land zenbach gab's der Umfrage und dann Wissenschaftler Wissenschaft dann wer sieht die bedroht und na ja so viel sind
19:37
Speaker A
das ja gar nicht und so we s Mal alsemand seit langem wissenschaftsbetre ist es hat sich etwas verändert das GT auch für die Kunstpraxis und für die kulturpraxis in Deutschland deswegen zum Schluss wir sollten in nur 5 Minuten in
19:53
Speaker A
Anspruch nehmen es gibt zumindest zwei Dimensionen und Freiheit die unterschieden werden müssen und die sich nicht allein auf die juridische Ebenen verlagern lassen es gibt dieses du Gutachten von des Müllers dir rot in Auftrag gegeben hat sehr lesenswert
20:13
Speaker A
stimm auch den meisten zu kluger Jurist kluger Verfassungsjurist aber es geht im Kern um eine Frage des S und der Kultur sie können ohne jede Verletzung juridischer Normen sowohl der Wissenschaft für der kunstfre auf in Deutschland den Gar ausmachen das können
20:32
Speaker A
wir nachher diskutieren wenn die kulturelle Praxis und die Haltungen im Sinne von ETOS nicht gegeben sind gibt es Instrumente um Kunst und Wissenschaftsfreiheit [Musik] zu zu ja zu obstruieren und am Ende dazu beizutragen dass sie im den nicht mehr
20:52
Speaker A
substanziell existier deswegen will ich auf zwei zu trinnende Aspekte hinbeisen das eine ist die Freiheit des jeweiligen Individuums und das andere ist die Freiheit der jeweiligention in der Kunst stattfindet Kunst präsentiert wird und so weiter ganz analog in der
21:14
Speaker A
Wissenschaft das ist eine delikate Angelegenheit z.B bin ich der Überzeugung jetzt kommt doch noch mal kurz in der Kulturpolitik in Spiel die Praxis dass wir in der Schweiz in Österreich in Deutschland vorne weg abgeschwächt Frankreich den anderen Ländern Großbritannien auf
21:32
Speaker A
eine staatliche Förderung der Theater nicht etwa Gefährdung ist für Kunstfreiheit der Theaterkunst sondern bedingen ihre frei weil sie nämlich dann vieles realisieren kann was sie aus künstlerischen Motiven gerne realisieren würde was aber nicht Mar ist also eine gewisse Unabhängigkeit von
21:57
Speaker A
marabhängigkeit von derzial i um kann eine Form der Freiheit seit natürlich nicht wenn eine Kommission des Stadtrates entscheidet wie das Programm aussieht es gibt einen konkreten Fall wo das gegenwärtig Deutschland sich in diese Richtung entwickelt was sich sehr
22:15
Speaker A
problematisch füh also institutionelle Freiheit ist auch ein Ergebnis der nicht Einmischung dass diejen die die Möglichkeit hätten Einfluss zu neen z.B dur Andr von gitarkürzungen und so weiter das eben Unterlass und entsprechend sich auf eine ganz minimale Form der kulturpolitischen
22:39
Speaker A
Verantwortung beschränkt wenn die Institutionen in der Hinsicht frei sind dass sie Gestaltungsspielräume haben nach ihren künstlerischen Urteil aber die einzelnen Individuen in völliger Abhängigkeit ihre künstlerische Praxis verfolgen sozusagen unter die Maßgaben der jeweiligen verantwortliche kommen das können auch
23:01
Speaker A
Kuratorinnen oder Kuratoren sein dann wäre s die institutionelle Form von Kunstfreiheit od der Wissenschaftsfreiheit realisiert ist die Kunstfreiheit oder Wissenschaftsfreiheit immer noch gefähd hat also zwei Dimensionen beide glaube ich solltenen vielen Dank [Applaus] as introduced longsting expert on what
23:36
Speaker A
we call freedom of artistic expr freedom of Arts specific to media freedom other and been monitoring the state of artistic freedom around the world most recently working for theasoss ison cor att you because they follow the humans many the worst Abus countries
24:14
Speaker A
like Iran China Cuba ander to home my particular interestent studies have focused idtif including the existence of laws that are designed specifically or misused to supress freedom of expression and creativi and these tend to be around issu such antiterrorism religious insult
24:50
Speaker A
obenity insult the states B all europeri forud opportunity to me in AR across Norway Belgium Hungary turybody the of law that overtpr free Spee manipulated in waypr no an law but useditimatepr for example struggle for minoritys it beces questionable you got
25:44
Speaker A
insult Religion laws which are used to shut down criticism of religions and religious leaders we have obsenity laws which are used LGBT and against women may talking abortion and wut criticis leaders statetition flagsning a satist into a traitor and so
26:09
Speaker A
term that we think we understand constantly being twisted and reinterpreted unrecognizable ways government and by others but what is striking is the extent of selfsensor across Europe selfensorship difficult meure but certainly in my Rep underor pretty AR are inison or have been
26:38
Speaker A
attacked how many Pie of work pulled walls but we we know so much selfcensorshipshadowing thatshadowing us all a popul Media arti worku around the typical issues gender LGBT minorities and immigration and right go both ways governs publicityever coming can
27:13
Speaker A
stop AR from not just producing work but given a performance space may not want to have you on particular AAR might stay toics trble however deep you about got govern mentioned attempting to influence take control of culturalctors cultural institutions
27:51
Speaker A
across Europe und one iss explored report which referred to there and we also talk about the local funding and the need for arms length and how arms length can you really be those kind of questions will be in that
28:18
Speaker A
report sorry about this but until recently Germany has freedpr will notic isseseden Elen here you will this but since October alarming rise antiemitism Muslim sentiments and for Arti German or otherwise to critici Israel to denounce the killings 4 g to date
29:03
Speaker A
against humanityisraem don't withoutaring some ofcussion work more than I ais exusion ig in those C larg we alsoen ar who I know AR who now saying not going come to Germany not exibit and of course we BU forend anem
30:08
Speaker A
Organ means to end anemitism unlikely succeed and also adds to the fears that undermining the Constitution itself in Basic Law article 5 criuse an to shutitimate criticism of Army Abus againstance watching with deepening al foreign agentw usedenal AR others tra
31:09
Speaker A
[Applaus] okay ich hoffe dass ich nichts von dem da wiederhole was gesag und dass ich mal etwas an Perspektive tatsächlich aus der künstlerischen zumindest den Anfang beim Denken gemacht haben hier beginnt die Kunstfreiheit jetzt bereits vor dem ersten Satz
31:47
Speaker A
bereits im Denken dann beim ersten Wort dass ich schreibe im Wissen dass ich darüber entscheide dass ich diesen Text schreibe wie ich ihn beginne und wel Satzzeichen m hinter das jetztzte Wort setze die Freiheit zu denken die Freiheit zu sprechen zu schreiben auch
32:06
Speaker A
in der und für die Öffentlichkeit in dieser kunstfreien kann ich schreiben ich f ich füchte mich gerade um sie die Furcht ist keine Phrase sie hat sich eingenistet und wird von Nachrichten und Tatsachen täglich gefüttert wenn ich die Wahlumfragen sehe
32:25
Speaker A
und weiß dass eine Partei die v verfassungsschutzen gesichert rechtsextrem eingestuft wird als zweitstärkste Kraft in den Bundestag einziehen könnte in weniger als 90 talen wenn der Berliner Senat den kulturetaben 12% kürzt und auch in anderen Städten erhebliche kulturkürzungen anstehen wenn
32:48
Speaker A
eine Resolution die angeblich formuliert wurde um den antemitismus zu bekämpfen tatsächlich aber Antisemitismus gegen Rassismus ausspielt und gesinnen Überprüfung als Praxis manifestiert verabschiedet wird wenn Kuratorinnen aus kunsttheater oder literaturinstitution von Vorsicht und Denken und Planen erzählen weil sie keine Kass provuzieren
33:13
Speaker A
wollen wenn Künstler innen bedroht werden und es bei immer mehr virtuellen Veranstaltungen Sicherheits und Polizeischutz Bedarf wenn Kritik an Kunst in öffentlichem outcing ausartet und deshalb immer mehr kürz inen Schweigen verfallen wenn die Diskussion um all diese Themen dernd eskalieren das von
33:36
Speaker A
einem Dialog nicht mehr die Rede sein kann weil ausgeladen abgesagt niedergeprüllt wird obwohl Kunst doch eigentlich genau das kann und auch schon immer getan hat Fragen stellen es gibt einen guten Grund warum autoritäre Staaten und Systeme bei ihrer
33:56
Speaker A
Richtung mit als erstes die frereiheit einzuschrinten suchen Sie wissen so gerne wie sie als hernslose kunstbnausen sehen wollen nur zu genau das was Kunst vermag dass sie Fragen aufzuwerfen vermag dass sie erschüttern kann woran man die Menschen glauben machen möchte
34:17
Speaker A
dass Sie Bilder entwirft und Träume dass sie erinnert und mnt dass sie widerspricht und betont dass sie das Scheinwerferlicht zu verschieben vermag dass sie kritisiert dass sie bewirkt dass wir Menschen innhalten deshalb sollenen Diktaturen Künstler innen zu Handlangern erniedrigt
34:38
Speaker A
werden deshalb werden sie die Jagd hinter Gittern gebracht ermordet der Weg an diesem Punkt ist lang meist wird er in schleichenden Schritten gegangen über die Besetzung künstlerische Leitungsposition z.B über die Verteilung öffentlicher Fördergelder nur an bestimmte Institutionen und künstlerinen
34:58
Speaker A
über die Kürzung von Geldern über die anänderung auf den Förderrichtlinien über indirektzensur man kann der Freiheit dabei zueh wie sie nach und nach in autoritären Regimen verschwindet wir als Kunstschaffende und wir als Gesellschaft unterstützen das wenn wir selbstmechanismen übernehmen
35:23
Speaker A
die uns ein revisionistisches denken das so klein Gut und Böse einzuteilen wei aufzuzwingen versegt in einer Zeit in der politische wie kulturelle Diskurse sich immer häufiger auf Dichotomien beschränken auf ein entweder oder und ist für Abschiebung oder dagegen für
35:44
Speaker A
Israel oder für palästiner für Klimaschutzmaßnahmen oder dagegen meint man zu schnell zu eindeutig und zu klar sehen zu können wer der Feind ist das GT leider auch für Debatten und Themen innerhend derckkzt der Raum für Abweichung aber auch für differenzierte
36:04
Speaker A
Betrachtung langsam Analysen offene Fragestellungen für ja aber auch und nein obwohl wird immer enger bis er nicht mehr sichtbar ist wenn Gespräche ausbleiben wen Dialoge verweigert werden weil die falschen auf dem Podium sitzen weil gebrüllt statt gesprochen wird weil
36:26
Speaker A
pauschal vorgeworfen wird weil nicht mehr hinterfragt wird was da vorgeworfen wurde inwiefern Vorwürfe auf Tatsachen basieren wenn Kunst nicht mehr der Ort ist an dem betrachtet kritisiert und ausgehalten wird an dem unterschiedliche Positionen und Perspektiven zusammenkommen können und dem Platz für
36:46
Speaker A
Zwischentöne ist dann stehen wir einander wie Feinde die Kriegsparteien gegenüber was genau jenen in die Hände spielt die die Freiheit zu denken zu brechen e zu beschränken such Kunstfreiheit heißt erstmal Freiheit der Entscheidung niemand weiß das besser als
37:08
Speaker A
wir die wir diese Kunst zu erschaffen versuchen die wir uns ständig entscheiden für Töne wie Zwischentöne für Form wie Inhalt für Farben wie Worte für Tempo wie Lautstärke für Satzzeichen für jedes einzelne Satzzeichen wir setzen diese Zeichen und zu erzählen um
37:27
Speaker A
Fr Fragen zu stellen um aufzuzeigen und zu verstehen um Zeugenschaft abzulegen wir loten mit unseren Themen unseren Inhalten mit unserer Kunst die Lücken die Stolper fallen die neuralgischen Punkte unserer Zeit unseres Zusammenlebens auf wir haben die Möglichkeit auf das was wir in der Welt
37:47
Speaker A
und um uns herum beobachten zu reagieren und wir können es ignorieren dann nehmen wir von der Freiheit gebraucht uns dagegen zu entscheiden entscheiden jeden Tag aufs Neue was wir mit dem großen und gerade so gefährdeten Privileg unserer Freiheit tun wir
38:05
Speaker A
entscheiden wie wir sowohl in künstlerischen Positionen als auch in öffentlichen Debatten mit gesellschaftlichen Entwicklung umgehen auf ihre Mechanismen akzeptieren ob wir das Gespräch suchen oder verweidigern ob wir kenzeln ob wir auch kenzeln ob wir behaupten oder Fragen stellen ob wir
38:26
Speaker A
zuhören und W ob wir auseiten sind noch frei auch in dieser Entscheidung wollen wir die Kunstfreiheit verteidigen oder nicht hier beginnt die Kunstfreiheit jetzt genau mit einem solchen Gespräch [Applaus] Anwesen ich konstatiere und das ist natürlichi idealvoraussetzung für eine
38:59
Speaker A
Diskussion dass wir uns bei etlichen Punkten sehr einig sind dass sie drei sich sehr sehr einig sind ich würde die grundsorge die sich aus allen drei stellungnahen artikuliert mit dem Sammelbegriff freiheitsschrund bezeichnen Verlust an an Freiheiten natürlich die Nil römelin hat es sehr
39:21
Speaker A
sehr deutlich noch mal aus der philosophischen Tradition aus der staatsphilosophischen Tradition daraus gearbeitet mit einem Verlust an haltum ein geht ETOS und Kultur im Endeffekt das sind was die Gesellschaft zusammenhält s dass man gar keine notwendigerweise Gesetzgebung erstm
39:37
Speaker A
braucht die kommt dann eh von selbst um so einen Prozess in Gang zu bringen sondern m die an der Haltung die er sich ausdrückte an der es uns ermangelt zur Zeit zumindest höre ich das als als wisserweise kantusus aus allen dreiungen heraus und
39:56
Speaker A
haben sie alle Vergleichsmaßstäbe wir reden hier jetzt natürlich konkret einer deutschen Situation und es war sehr faszinierend von zarw zu hören wie sie es vor der Folie ihrer Erfahrung mit der Türkei ausgeführt hat und andere Staaten die genannt wurden aber in der Türkei geht
40:13
Speaker A
sie sich ganz besonders gut aus und sie sieht Entwicklungen die hier jetzt plötzlich ähnlich verlaufen in Gorelik wiederum ist in einer russischen Familie aufgewachsen mit ihrer Familie als kegend nach Deutschland gekommen weiß also auch die sich an repressive
40:28
Speaker A
Gesellschaft anfühlt wie man dort lebt und die ne der rümelinen hat man per se so viel über über über stadtstheorie und über politische Philosophie auch gearbeitet dass ich auch da sagen würde dass mich noch mal konkret interessieren würde an welchem Punkt in Deutschland
40:44
Speaker A
stehen wir Ihrer Meinung nach im Moment gerade auch im internationalen Vergleich Sarah W sagt das ist ganz klar bereits slippery slow wir sind dabei abzurutschen ist dem so und wenn dem so ist was kann dagegenesetzt werden was jetzt über das reine zivilengagement was
41:01
Speaker A
wie Haltung hinausgeht ja also für internationale Vergleiche sind sie vielleicht besser geeignet als ich also ich habe einin persönliche Gründen biograhischen Gründen Bezug zu zwei Ländern in Europa das ist Frankreich V augebürtige Französin ist wobeiüberwegende Teil der Familie meiner
41:23
Speaker A
Frau in Israel Israel und die Italien und dann stiegt allering schon ein bisschen zurück W V Gast und so und ich hatte in der Tat vielleicht war das ja auch eine finchätzung den Eindruck dass in mancher Hinsicht also
41:41
Speaker A
gerade im Vergleich mit dem USA Deutschland recht gut verfasst war beider le hinicht dazu sowohl wissen ich bring das immer so noch so mit ich weiß schon wir diskutier nicht Wissenschaftsfreiheit aber es ist sehr analog ja sehr analog also auch
41:57
Speaker A
Kunstfreiheit hat und zwar sie haben wir das sehr schön zusammengefasst im Bing Hexis Haltung Einstellung also ich Breg mal jetzt ein verrücktes Beispiel was mir immer mal wieder durch den Kopf geht ich habe den Jörk Immendorf ganz hauptkennen gelernt ja war ja auchach da
42:14
Speaker A
sehr aktiv und der Zeit und sehr dann früh verstorben und der wer wer so sein Werk so ein bisschen kennt der weiß er hatte sogar eine Phase er war ja vorstattsmitglied des KBW oft eingeladen in China als Repräsentant
42:30
Speaker A
also des westdunchen Kommunismus und so hat das auch stolz erzählt hat die Kulturrevolution Kina für absolut richtig gehalten mit übrigens 20 Millionen Toten die geschätzt wird und hatte sogar eine Phase ja wurde seine Kunst deutlich schlechter so eine AG Prop Phase ja in
42:51
Speaker A
der er sehr Star auch diese Inhalte versucht hat unterzubbrhen und trotzdem W will niemand alles B ich habe es nicht recherchiert W interessant ist zu recherchieren niemand je das war ja bekannt auf die Idee gekommen eine Ausstellung mit Immendorf deswegen die
43:09
Speaker A
stattfind und da reden wir nicht von der hmlosigkeit sondern die aistische Politik war Menschen verachtend und nicht n diktatorisch sondern dem sind ja Millionen von Menschen zum Opfer gefallen trotzdem ist niemand auf nur auf die Idee gekommen also ich den gar
43:26
Speaker A
nicht dass diese Praxis nicht dann erfolgte sondern das auch niemand im Vorstand gen und deswegen bin ich schon einigermaßen erschroppen als z.B beim ausbuch jetzt also beim Angriff Beginn des Angriffskrieges ostand gegen die Ukraine z.B ergf ne auf einmal ins Feuer
43:43
Speaker A
geriet und zwar deswegen weil er sich nicht hinreichend öffentlich distanziert hat von Putins Politik jetzt wissen wir überhaupt jedes mit der Familie ist ich weiß es nicht das Wissen können Sie vielleicht viel besser beurteilen gefährdet er Menschen wenn er sich da
43:59
Speaker A
ein Schaf zu äußer wde außerdem W am in München ich willkomme me Heimmannschaft GFE haben in geholt na ja weil er eben ein beeindruckenderestro ist und doch nicht weil der politische auassung hat do meines Wissens nirgendwo Propaganda gemacht für irgendwas ja also wie kommen
44:16
Speaker A
wir dazu den also als Intendanten jetzt beseitigen zu wollen beide sich nicht hinreiche deutlich politisch da positioniert und was ins Rutsch Diek ja wir kommen auf die irsten bide also in Italien ich glaub in meillang ist die Dostojewski
44:34
Speaker A
Vorlesung gestoppt worden bei Beginn des Krieges haben die noch was dobojewski damit zu tun ja also da kommt was ins Rutschen und das führt dann zu Ängstlichkeit ich meine so immer wie die nzi friser wir das Beispiel zu nehmen ja
44:53
Speaker A
ausgeladen gut das geht jetzt ein bisschen aus der kunstf raus aber es VI doch ein interessantes Beispiel nennt sie fräer Engel Köln Universität Köln da wurde sie ausgelagt warum weil sie sich zu proalästinensisch irgendwo geäußert hat eine der
45:10
Speaker A
bedeutendsten politischen Philosophin kritische Theorie in den USA wird ausgeladen weil man findet sie darf keinen Vortrag halten weil sie eine Auffassung hat die meinetwegen die Hochschulleitung Köln nicht teilt es ist doch ein und seitdem reist n fräer durch
45:30
Speaker A
die Welt und sagt sie hat festgestellt in Deutschland herrch neuerismus also ist dann das Ergebnis und vielleicht noch einen Satz dieses ufor zitiert wurde eigentlich geschrieben um ein bisschen klar in die Köpfe Reiz bekommen also die cancel culture ist nicht deswegen gut
45:49
Speaker A
weil sie aus der richtigen Ecke kommt sie wird sowieso praktiziert von allen möglichen von rechts von links von der Bitte das hängt gar nicht mit der politischen es geht um die Haltung wie bekomme ich es hin die platforming das dann so
46:04
Speaker A
vertuschen ich kriege ich das hin dass bestimmte Meinungen die ich nicht mag nicht mehr geäußert W auch die plattforme oder w das ist die falsche es gibt Grenzen dieser Freiheit ja sie hatten wie vorher zitiert und dann den ein Halbsatz weggelassen ich
46:22
Speaker A
hte nämlich damals gesagt ich diskutiere mit allen auf jedem Podium aber es gibt Grenzen also Neonazis führe ich gerne Gespräche aber die sind dann therapeutisch undter Ausschluss der öffentlich es gibt Grenz ja aber diese Grenzen müssen sehr sehr weit
46:43
Speaker A
gestcken sie vielleicht g auf Russland was gerade angesprochen se ger ich glaube ich glaube was ganz wichtiges und sieen fr zuz seinch den konstruktiven Umgang mit etwas was uns alles allen auffällt od uns allen Kopfzerbrechen und sorge bereitet ich
47:08
Speaker A
glaube grür Ungarn besteht erstmal in einer sehr genauen Betrachtung dessen was tatsächlich passiert und wo schte Freiheiten eingeschränkt werden oder wo ich das die nicht mehr unterrichtet werden Kannen wir ja jedliche Beispiele und wo vielleicht sich Dinge verselbständigen weil
47:33
Speaker A
weil ein Bild vom etwas entsteht also der Begriff McCarthy der viel benutzt wird ich also will den gar nicht in Abrede stellen ich glaube mal es ist es ist sozusagen jetzt gehört so einer Betrachtung oder ein Analyse auch das zurücknehen von
47:53
Speaker A
Emotionalität ich glaub es wurde beiden einführungstrinen war von Polarisierung gedet gen eben auch diese Emotionalität dazu we man muss einfach genau betrachten was passiert und was und was eben auch nicht passiert also ich würde es gibt Ausladungen die sind nachweisbar die
48:16
Speaker A
kann man irgendwie nachlesen es gibt aber also das was what also ich ich habe ich habe diesen Bart mit herausgebchtt trotzdem sprechen das heißt das V etas ein Jahr rausgekommen das heißt ich bin jetzt seit einem Jahr auf Podien zum Thema na
48:34
Speaker A
aostkfliklikt Israel palesstina etc und auf all diesen Podien wurde genau das gesagt und habe ich gesagt und hab viele andere gesagt also die Zahlen der Ermordeten cas fire also und und und also ich sitzt immer noch hier auf einem Podium das
48:53
Speaker A
heißt sozusagen kauschal zu sein das es in Deutschland nicht möglich halte ich nicht für sachdi ich glaub man muss einfach genau hinschauen weil es weil dieser emotionale aufschreifung McCarthy und man darf nichts mehr sagen alles andere als konstruktiv ist und vor allem
49:13
Speaker A
übersieht was parallell passiert nämlich wenn vom rechter Seite auch tatsächlich bestimmte Politik betrieben wird eben bestimmte landeszalen für politische Bildung kriegen weniger fgelde all diese Dinge also spielt quasi also dieser Ruf nach man darf nichts mehr sagen spielt
49:33
Speaker A
glaube ich all jenen in die tänd die tatsächlich die Kunst hat sehr betedrohen deswegen muss D vielleicht den Diskurs etwas entmalisier sie wollten ja Kontroversen versuche ich jetzt mal hier ich glaube diese taktische Umgang mit solchen Phänomenen ist falsch
49:57
Speaker A
also es stimmt zwar dass man rechts das auch gerne gesagt wird und kann nicht mehr alles sagen und die Antwort darauf ist das macht mir ja selbst meine die AFD dort wo sie macht hat unterdrückt ja Meinung unterdrückt Kunst der kritisiert
50:12
Speaker A
Theateraufführungen dort in den USA ist es so dass Florida von dem desantis zur wogfien Zone erklärt wurde das ist eine massive cancel Praxis das ist nicht nur Zensur das findet auch statt sonder das ist eine cancel culture das heißt da
50:27
Speaker A
werden die Eltern aufgehetzt damit sie dafür sorgen dass keine transgenderpersonen und keine Schulen Autorinnen od Autoren und so weiter an die Schulen kommen und dort vorträgeen das ist kcel culture pur mir ist es völlig egal mit welchen notien das
50:44
Speaker A
passiert und wenn dann Rechte sagen ja man kann ja nichts mehr sagen dann war das gegen die linke Praxis der käsekitschergichte die dann die Rechten selber praktizieren und zum Teil sehr viel effektiver praktizieren ist sogar ein generell Muster in der politischen
51:00
Speaker A
Geschichte dass das was oft links mit me mehrer W humanistischen Motiven begonnen wird dann rechts übernommen wir viel brutaler durchgesetzt und deswegen glaube ich keine taktischen Rücksicht n sondern man muss das wirklich im Kern kritisieren ich meine viele derjenigen
51:18
Speaker A
die vor kurz noch sagten wir sind doch berechtigt unsins unterb wir sind bchtig Meinung unterdrücken die einfach nicht mehr die Zeit passen und so weiter sind jetzt betroffen jetzt sagt und ja du hast doch da BDS und und so weiter und
51:32
Speaker A
so weiter das heißt die erleben jetzt an teen leid wie gefährlich das insgesamt wird das ist kein genugtun überhaupt nicht aber ich wollte sagen diese Art der Unterdrückung von Meinungen Personen die Meinungen vertreten die unsam sind und im schlimmsten Fall die soziale
51:53
Speaker A
berufliche Zerstörung von Existenz die ist unabhäig von dem Motiv können noch so ans völlig akent Turkey num way iseswi used to supress certain groups of people and this is something that you see right across Europe you see in
52:40
Speaker A
Hungary you see rewriting history you see it right across and of course we also seen it in the UK to a certain extent and and in the US us what we should should say there are concerns of course I'm not compl free
53:02
Speaker A
spe Fundamentalist are certain that I believe should not be said i'm not where I draw the line but really for the Cour to decide you have hate speech laws you have definitions of hate spech cases need to be discussed there but even in the Cour
53:19
Speaker A
there's a difference of opinion you might get the samee heard different judges who come to differentclusion [Musik] ger BDS linked organations having venes TOS triy for me always discuss always debating the Problemes in the way spe generalrumented Politi other gr
54:17
Speaker A
anded soci med and other discussion about Mediation ofal media and RO in current crisis und haben wir ja auch von der gehört die cancel culture an sich es ist kein neues Phänomen es ist ein neuer Begriff aber es ist eigentlich ein fast
54:39
Speaker A
schon anthopologische konstante zumindest Sees inellektuell Auseinandersetzung gibt ich finde es immer sehr interessant SAR sagte gerade social Media ist natürlich ein ein Faktor der sicherlich vieles beschleunigt was darun passiert auch neue Möglichkeiten der Ausschlusses plötzlich auf aber interessant ist ja dass wenn man mit den
54:58
Speaker A
Vergleich z.B mit dem Schlagwort mcafeism oder sowas hat wir sofort in einem Bereich sind wo es so eine Mediengesellschaft gab aber keine sozial mediengesellschaftte dem sinen die wir es heute haben das heißt spielt diese technische Entwicklung über die reine
55:11
Speaker A
Tatsache dass wir jetzt das ganze vielleicht etwas besser orchestriert oder so etwas vornehmen können dass man cancer cultcher noch leichter in Gang setzen kann von einer Basis heraus die vielleicht früher gar keineen Macht dazu gehabt hätte stel es eine Rolle und wenn
55:27
Speaker A
dann doch was würde das für die Zukunft bedeuten und müsste man dann anfangen darüber nachzudenken diese sozialen Medien anders zu kontrollieren also wir haben ja nicht sagt mir weil die natthalie Weidenfeld auf viel mir das geschrieben das den Anhang
55:43
Speaker A
zusammengestellt hat hab winzigen Ausschnitt aus kunderten frontbeispielen seit Artikel und unterschiedlichen Kulturkreisen China Ägypten und so weiter zusammengestellt und in der Tat ich würde sagen cult gewissermaßen gab es überall und immer es ist sozusagen die normale Strategie dass die vor allem die
56:05
Speaker A
öffentlich irgendwie ja um Macht und Einfluss komponierenden versuchen ihre Konkurrenz und ihre Konflikte auch mit diesem Mittel auszutragen und das hat schon Kaiserreich super funktioniert und deformierungskampagnen ja auch ebenisergattinen z.B ihr haten wirklich zynisch war die funktioniert hab äh und
56:29
Speaker A
ähm ich meine man kann auch sagen die Tatsache dass wir so wenig Literatur aus der Ekel habend heiliges aber eben griechische Literatur mus se in kleinen Ausschnitten ist auch eine brutale kenzokalscher gewesen der dann klerikalen Kräfte ja der christlichen
56:51
Speaker A
Kräfte im christianisierten oh gut wollen wir jetzt nichtieben aber das ist wirklich ein konstant und jetzt ist aber die entscheidende Punkt die Demokratie ist was gut Demokratie ist ja was ganz merkwürdiges sie mutet ja uns zu dass wir uns selber unterbilden
57:09
Speaker A
können dass wir uns selber einlassen auf das Gespräch die Diskussion und das kann nur funktionieren wenn es getragen ist be einer Kultur des asuspekts der wechselseitigen Anerkennung das gleich und freie und eben bestimmte Rechte auch in der Alltagspraxis ist ja ich schrei
57:27
Speaker A
doch jemanden nicht anders weil andere Meinung sage ja sagst was du widerspruchg ja von ist erlaubt den Austausch fortzusetzen nochal also ich bin da relativ unnachgierig ich sag ja ker cult gab's gemacht was wir jetzt erleben ist insofern
57:47
Speaker A
nichts Neues aber die Demokratie ist was besonderes und die ist gefährdet wenn wir das so weit treiben ich würde auch sofort zugeben dass Deutschland internationalen Vergleich bin ein faachmann noch gut daasteht auf das würde ich sofort sagen aber es kommt was
58:00
Speaker A
zu rutschen und ich finde es muss uns wirklich sen das um vielleicht den zweiten Teil der Frage aufzugreifen dass die sozialen Medien alles verschneller also dass es ein Ort ist dann dem z.B die also erstens diese prisierung stattfindet das
58:21
Speaker A
ist ein ord den Künstler in ganz schnell Position beziehen auch qu Form sehr verkürzt oft es ist natürlich immer noch eine individuelle Entscheidung man daran tet oder nicht aber es gibt würde ich sagen eine besegung eine Richtung der es immer mehr tun und dann
58:41
Speaker A
auch der Ort wird an dem cancelling zwar nicht von seitens von nicht von institutionelle Seite aber so innerhalb der künstlerinnenkreise stattfindet also man man stellteinander aus der die hat das geschrieben habt ihr das schon gesen so dann ist ziemlich klar wer in den
59:01
Speaker A
sozialen Medien aktiv ist weiß sehr genau wer welcher welcher quasi Richtung zuzuordnen ist und dann werden und das ist sozusagen die Fortführung wiederum diese sozialen Medien als Quelle benutzt um dann eventuell von institutioneller Seite nicht ob ich den Begriff Kennz
59:24
Speaker A
aber jedenfalls so zu überprüfen wird geschaut wer hat was war gesagt und somit der möglichen die sozialen Medien eine also vielleicht eine verschnellerung aber auch sozusagen einen leichteren Zug weil es weil es sonst Gesinnung überprüfen eine schwierige Geschichte
59:46
Speaker A
wäre wenn ich bleibbe jetzt in der Literatur aus der ich nun Malin herkomme wenn man wirklich nur die Texte betrachten würde die der Autor in in aller Ruhe und in aller Länge schreiben und nicht irgendwie in 160 Zeichen die
60:00
Speaker A
jeder Buchstabe in formunterricht und das WE polemisch aber ist manchmal verkürzt genauso ter those aruments all wonder US crea US Artic Pie who have challenged who have made fun of who have subverted messages from from these groups as well just to
60:45
Speaker A
remember that also a positive thing we constantly talking about it as negative in myieldticed glob most lik attisonppers many Rappers inri likeoss afria in americ in UK go med have speciic can dangerousenginging from actuallym reach out to like we and
61:29
Speaker A
they also find the satirist people who do little sketches are also very very popular and they also getting kick back but they keep doing it and they keep doing they keep doing it because access to social media is easy
61:49
Speaker A
cheap you can do it in bedom I to a little bit of ja definitiv ich glaube nur dass es gerade wenn wir über kunstfeinheit sprechen und über die Prozesse die sie auch vereschrieben haben die sie Deutschland gerade stattfinden wähend
62:19
Speaker A
soziale Medien einfach genau für diese Form der einstränkung verwendet ich wenn es zum Ausladung geht dann ist die erste arentation glaube ich es gibt einmal die unterstimben offen Briefe und der zweite Faktor sind immer wer was angepostet hat
62:38
Speaker A
und dasweg ist das einfach gerade etwas was extremm ja einfach instrumentalisiert auch wird in dem würde ger jetzt mal kurz fragen ob es schon im Saal irgendein Bedürfnis nach einer Nachfrage eines einer konkreten Ergänzung oder so etwas da
62:59
Speaker A
hinten hätten wir eine bitte warten Sie das Mikrofon zu ist direkt vor eben sehr praktisch ich versuche so zu sprechen dass Sie mich verstehen ich war über 20 Jahren an der Zeitungsredaktion mit se 20 Jahren selbstständig und hatte als
63:15
Speaker A
schumdienst auch die Leserbriefe zu betreuen und Leserbriefe wurden dur veröffentlicht in der Name und der Wohnort des Schreibers drin war seidenes Kraft der Spezi Schutzbedürfnisse oder so es gab in Deutschland wo das gibt wen eine Politiker die heißt an
63:33
Speaker A
kkanbauer die hat versucht durchzusetzen dass man bei äuerung Social Medias eben nicht anonym bleibt sondern mit seinen Namen verantbort unterreg das wurde sehr ins Lächerliche gezogen und wurde saagt dieses jah es GEG die mannungfreiheit und ich finde es sehr sehr schade das
63:49
Speaker A
heute ich sagst jetzt mal so flatsig jeder Vollidiot oder jede vollidiotin mbinstellen kann oder der zuur Verantwortung gezogen werden mussen das ist ein großes Problem dieser Anonymität Platz sehen Sie eine Möglichkeit als Kollege sogar das man B die politische Geschichte ist
64:11
Speaker A
wahrscheinlich abgefahren und hter den Social Media steht natür die Anwesen Geschäftsvolumen das darf man nicht verstehen deswegen hab ich das glaube ich betrieben so vielen Dank dass ich das sagen dürfte hinten haben wir ein Weiterung ganz hieren am Ende des
64:32
Speaker A
Saals danke ich wollte nur noch mal ein wor sagen weil vor die Zahl von 180 cancellations so sagen im Raum stand und diese Zahl kommt ja von einer Liste die von einem aktivistischen das Verband nennen kann zusammengestellt wurde und ich habe
64:55
Speaker A
jetzt gerade parall mal recherchiert das mir auch jetzt erst aufgefallen war im Zusammenhang mit den Ereignissen am Wochenende jedenfalls will ich die nicht so im Raum stehen lassen weil die glaube ich tendentiös ist und wenn man sich die
65:08
Speaker A
genaue anschaut dann sind da auch Fälle dabei die nicht unter cancellation fallen würden also das wollte ich aber nur noch mal reingeben als Vorsicht auch mit welchen Fakten wir die Debatte fühen vielen Dank gibt es noch weitere merkungen ja vor
65:27
Speaker A
direk ja ich wollte auch noch mal was über die sozialen Medien sagen und zwar ging es ja vorhin auch um das Thema selbstzensierung und ich glaube für kreativchaffen des auch dies sozialen Medien gerade wie du es jetzt auch ich h
65:41
Speaker A
so okay jetzt du es jetzt geschildert hast dass man dann gleich in so Nischen mit der Meineung oder das auch aufgerufen wird also man erlebt es z.B auch auf tiktok ganz stark ich weiß jetzt nicht wie es auf Instagram ist dass z.B bookt Germany
65:56
Speaker A
das wird hier jedem Griff sein Fluch oder seürel Buchhandel ist und da gibt's eben ganz viel diese Strömungen wo dann eben auch aufgerufen wird zu boyotten weil jemand sich nicht äußert oder nicht distanziert und da werden auch unabhängige Kunstschaffende sehr schnell
66:12
Speaker A
dieformiert und da glaube ich dass so gut und wertvoll gerade für unabhängige kreative die sozialen Medien sind die Gefahr der Selbstzensur da eben auf ist weil man so dankbar ist für die Sichtbarkeit und das dann vielleicht nicht gefährd möchte ich weiß nicht wie
66:27
Speaker A
jetzt hier die versammelte Runde das einschätzt das Thema Selbstzensur in den sozialen Medien das wird mich interessieren da hab ich die Frage dann mal bevor wir dahin zu ih kommen aber dann würde ich jetzt tatsächlich sagen we wir hier eine konkrete Frage haben
66:41
Speaker A
dann können wir da vielleicht direkt drauf reagieren sie direkt der die zu also ich würde diese beiden Fragen vielleicht ja se sie zusammennehmen so B bis zum April diese ja das war ich vertretener Vorsitz des Deutschen Ethikrates und da haben wir
67:00
Speaker A
auf eine Stellungnahme verfasst Mensch und Maschine viel Z lang geworden vi und vier Seiten aber da ist auch noch die Rede eben oder da hab auch ernsthaft auseinandergesetzt mit solchen Fragen also Verantwortung auf das Social Media was läuft da schief was ist da schief
67:23
Speaker A
gelaufen also da kann man weiter zurückgehen war eine Mees Wissens Entscheidung von Präsident Clinton noch keine redaktionelle Verantwortung vorzusehen diese Plattformen um die Sache Bees SOS Laufen zu bringen und die Möglichkeit dass man anonym dort unterwegs ist ist auch Teil dieser
67:42
Speaker A
damaligen Ausrichtung gewesen und da Europa in diesem Technologien immer hinten dran hängt und gewissermaßen n übernehmen kann auch der GPT da haben wir keinen eigenen Beitrag geleistet sonst wird jetzt hier nutz angewendet führt das dazu dass wir die normative
67:58
Speaker A
verfasszeit mitübernehmen oder weitg ich meine datenschutzgrundverordnung versucht dannchen gegen zuusteuern aber es hat nicht wirklich funktioniert wenn man genau hinchaut jedenfalls nicht was großen Anbieter aus den USA angehen und deswegen haben wir dann in diesem Punkt sehr erst diskutiert und der ist ein
68:15
Speaker A
bisschen verschwiiemelt in diesem diesem Text drin den weil er nicht unumstritten war sollte nicht Europa was immer sagt wir wollen eigenen Weg gehen responsible ai transpar ai human Center und so weiter ist nicht ein wesentlicher Aspekt dass wir ein Angebot machen für eine
68:40
Speaker A
Alternative Infrastruktur der digitalen Kommunikation Interaktion dabei hat er keine Chancen gegen die großen kommerziellen ne nein so ist das nicht kann man Stellschrauben verhindern z.B Vergütungspflicht für Nutzer für die Daten nutz so ja dann wäre das sehr rasch ein bisschen anders
69:00
Speaker A
in Europa also so das kann man öffentlich rechtlich oder sonst viel stiftungsbasis oder wie auch immer organisieren solche Debatten gibt's auch in der Europäische Kommission ich bin der Meinung wir müssen diesen Weg beschreiten nur immer das Anhängsel dieser Dynamiken die also aus den USA
69:19
Speaker A
kommen das alles mitmachen dann geht auch ein bisschen was an politischer Kultur an und ich finde europa muss da mutiger Auftreten der wir haben sozag chinesische staatszentrierte und statskontrollierende C coror Modell und so weiter und wir haben das
69:36
Speaker A
US-amerikanische rein kommerziell lasass laufen alles frei alle kartellrechtlichen Einschränkungen die er die nötig wären finden nicht statt weil die zu mächtig geworden sind den zu schlagen der großen Erdölkonzerne liegt lag ja zurück sowas wäre jetzt längst an der Zeit geschieht aber nicht weil die
69:52
Speaker A
zu mächtig gewordt und jetzt sitzt eine Regierung wir gar nichts mehr also ich glaube europa muss seine eigene Strategie der Infrastruktur sich überleben jemand von ihen beiden eine Antwort darauutbers e Report there is in Europe Lack independent Monitoring
70:42
Speaker A
that I know the fig pretty large because we been collecting independentlyselves quite to that figure ich meine die letzte Frage die glaube ich mit Antwort sehr zusammenhängt ich glaube ich kann nicht kann nicht einschätzen wie viel s Z es gibt ich
71:21
Speaker A
glaube es hat aber sehr viel damit zu tun wie viel man eben meint zu sehen also ich glaube durch die sozialen Medien und es GT ja auch für alle anderen politischen disurse die wir führen dass das sehr also schafft der
71:37
Speaker A
algorimus dass wir eine bestimmte Welt sehen z.B die in der man Dinge nicht sagen darf und ich würde sagen die andere Seite welche auch es ist da ist links rechts se ist gralästina proisrael würde exakt das selbe sagen und würde
71:53
Speaker A
dafür auch mal bestätigungsf sehen deswegen finde ich eben ähm jeden Versuch so Sie das sagen die wissenschaftliche Überprüfung oder auch eben Fakten basiert zu sehen was was findet tatsächlich statt und was wird nur nur in anführungstrichen aufgebauscht oder wiederholt äm dem
72:15
Speaker A
Fakten entgegenzusetzen ist glaube ich wichtiger den je weil die sozialen Medien eben genau das verstärken und ähm man da durchaus auch in diesen Zwang geraten kann man muss sich zu etwas geäußert haben ähm sagen und kann sich den Zwang auch wiedersetzen ähm und ähm
72:36
Speaker A
und man kann sich und es gibt durchaus auchen basierte filterblasen in denen es total in ordnen ist eben nicht ronarisiert äh seine ihre Meinung auch in in sozialen Medien konstuten aber ähm genau dem muss man glaube ich Fakten
72:53
Speaker A
entgegen arbeiten wo ich ih gleiches gotegbe wollte ich nur noch kurz weil sie netterweise auch nicht konkret den angesprochen hatten ein interessanten Beispiel den das was sie sagten ist tatsächlich guter Brauch gewesen im Journalismus dass man keine Lesermeinungen ich rede jetzt n von
73:12
Speaker A
Zeitungen aber Leserbrief im Fernsehen gibt's ja in dem Sinne nicht veröffentlicht wenn man nicht weiß wer das ist also wenn man nicht wirklich nah und Adresse hat das wird auch immer noch zumindest in meiner Redaktion und ich glaube est für die meisten
73:26
Speaker A
Zeitungsredaktionen so aufrecht erhalten und für dem Fall dass Menschen unter ihren internetnamen oder wie man das auch immer nennen soll dann auf sozialen Medien uns Leserzuschriften schicken wird bevor die im Blatt abgedruckt werden zurückgefragt bitte legen Sie offen wer sie sind vorbildlich aber im
73:45
Speaker A
Netz ist es nicht so weil dem internetkmentaren die sie auf Zeitungsseiten unserer wahrscheinlich auch allen anderen finden wenn es denn überhaupt noch solche kommentarög keiten gibt da kann beliebig eine bestellt werden und da wird das genau nicht überprüft was ein Mengenproblem ist weil
74:01
Speaker A
man es gar nicht mehr leisten kann bei hunderten von Meinungsäußerungen zuwas immer nachzufragen oder einfach auch die Gepflogenheit sich mittlerweile soweit entwickelt hat dass die Leute sagen ich tret doch da bei dem allgemein bekannten Pseudonym an damit bin ich doch in
74:16
Speaker A
gewisser Weise offenelegt die wissen doch alle wer ich bin das die Schwierigkeit glaube ich die darin besteht ist dass man sich zu spät die Mühe gemacht hat genau so etwas von Anfang an klarzustellen dass das nicht mit dem was wir gewöhnt sind vereinbar
74:30
Speaker A
ist dass man zu sehr sich darauf eingelassen hat diese neue Dynamik zu nutzen und der Sache entgegenzukommen und jetzt wieder zurückzurud natürlich unglaublich schwer und das ist glaube ich eines der prinzipiellen Probleme die wir haben im Umgang mit mit solchen
74:43
Speaker A
Phänomenen mit denen wir alle nicht vertraut sind gerade wenn sie uns aus dem jahrzehte lang vertrauten Trott herausreißen dass wir ein bisschen zu spät die Grenzen ziehen und das habe ich eben an meinem eigenen Beruf wirklich sehr deutlich gemerkt wie
74:58
Speaker A
da zwei unterschiedliche Welten der leserkommentierung mittlerweile existieren jetzt aber kommt endlich die Frage von ihm ja guten Abend ich würde gern einen Gedanken teilen und habe auch eine konkrete Frage und zwar ist in haften geblieen ihr Beispiel Herr
75:15
Speaker A
Professor Miria Rümelin von Dostojewski ich persönlich sehe das auch nicht so dass man eine Lesung unterbrechen sollte dass man äh das nicht aufnehmen sollte aber es hat einen Grund warum das so geschehen ist und teilweise auch wenn es um die
75:33
Speaker A
ukrainerinn und Ukrain geht dass sie das nicht wünschen und ich glaube worüber wir diskutieren sollten und was uns fehlt oder wo Bedarf ist ist das neben dem Interesse und der Empathie die wir ja auch heute gehört haben in diesen Zeiten noch mehr erklärt
75:52
Speaker A
werden muss also auch wenn solche veranstalt geführt werden warum das so ist also die Perspektive der anderen was ist das genaue Problem mit dostojevski natürlich gibt es viele Kenner von den Werken aber es kann eben auch anders genutzt werden
76:09
Speaker A
und die Perspektive der anderen ihm kennenzulernen da braucht es einfach dann mehr Erklärung und das könnte ja auch mit bei Veranstaltung eingebracht werden wenn es auch unterschiedliche Sichtweisen gibt und eine Frage Frage wir haben ja jetzt doch ein jaer über
76:29
Speaker A
die Einschränkung gehört und die negativen Entwicklung gibt es denn ihrer Meinung nach positive Entwicklung also Gesetzesänderungen oder vielleicht Beispiele die auch eine andere Tendenz zeigen 2016 countasw ittata recently also changed law to specific protect SA is quiteesting ir
77:18
Speaker A
removed obsenity people many conferences and discussion about freedom artistic expr artistic freedom more lack of understanding of what we talking about even among AR lack of knowledge of what Prot AR la ofled over slow changes legal changes long
78:07
Speaker A
long long timeenen also zwei Antworten auf ihre Fragen oder auf ihre Bemerkung erste ist kein Beispiel aus der Ukraine sonder Weiland und ich meine klar was in der Ukraine kulturell auch jetzt eine extrem angespannte Situation ist großen Teil natürlich auch
78:33
Speaker A
unvereinbar in der Praxis da z.B mit europäischem Recht im kreich die der Europäischen Union aber da ginge das nicht also das verminderheiten Sprachen der mter drückt und so weiter das steht auch anderen plib Z Ukraina we das kein
78:47
Speaker A
Beispel sonder Weilern und das fand ich schon also bemertenswert und auch erschreckend ja sozusagen dass man eine ein Angriffskrieg zum Anlass nim eine ganze Kultur mit Generalverdacht zu stellen und das geht eben einer der ganz großen Autoren kan sagen ja das ist auch
79:06
Speaker A
irgendwie Ideologie die da transportiert wird ja und so weiter ja aber ich meine deswegen jetzt diesen Auto aus dem Programm Meer Universität zu nehmen noch dazu finde ich absolut und die zweite Bemerkung ist wo bleibt das Positive eine Antwort ist schon gekommen der
79:27
Speaker A
vielleicht mal auf Deutschland gezogen also was ich jetzt wie gesagt nur als geobachter nicht mehr als mit verantwortlicher oder Gestalter festgestellt habe ist dass die Gerichte zum großen Teil recht vernünftig er kehte hab also die verschiedenen Praktiken also jetzt mal ich verwende
79:46
Speaker A
jetzt den problematischen Begriff aber sie verstehen dass ich missgesinnungsprüfungen zu verbinden mit Fördermaßnahmen das ist eben regelmäßig jetzt bescheiter der auch in beri und das ist ein gutes Zeichen ich fand auch ganz gut dass in der Aufarbeitung der
80:02
Speaker A
dokumenter das Dokument das Skandal diese antisemitischen kurstwerten am Ende sich nicht die Leser durchgesetzt hat also die Kulturpolitik hat hier ein Fehler gemacht Claudia rot hätte das Bild mich zulassen dürfen was natürlich ganz schlimme Konsequenz gewesen wäre so
80:21
Speaker A
um als wäre jetzt in Zukunft solche Auswahlentscheidungen Sache der Politik der Kulturpolitik himersf ja also offentlich WT Claudia rot nie Werke aus sie wollen sondern das war natürlich auf ein Governance Problem ja so eine Kaskade von diffundierender Verantwortung da gab's kuratorinen
80:44
Speaker A
Kuratoren die eine Verantwortung trugen die weiter runter derekt auf kurz der kollektive und so am Ende diffundierte das da beliebig und es gab niemanden mehr der wirklich Verantwortung hatte und auch übrigens die Weigerung individuell Stellung zu nehmen haten die
81:01
Speaker A
als Kollektiv auf und so also da das war auch interessant aber ich find die Reaktion die wir dann hatten so geht's auch keinen Fall dass in Zukunft also in der Politik entschieden wird innerlich das fand ich Brust ich noch ich würd gern ein Satz
81:20
Speaker A
zuewski und ein noch mal V derzeit relativ wenig über ungung spricht gerne noch was zu dem positiven hinzufüen ich glaube das habe ich versucht eingangsthemen zu sagen ich glaube Kunst ist oder war schon immer eben der Punkt wo Dinge ausgehandelt und
81:41
Speaker A
verhandelt worden und deswegen noch mal zu der dostojevski Frage das heißt sozusagen die auseinandersetzen und dostojevski sollte geführt werden und zwar nicht im Verbot sondern eben in der Frage was macht de Sprache aus wie wird ein sprach verwendet wie ist die
81:57
Speaker A
russische Sprache vielleicht auch von dem balismus geprägt was worüber schreibt das jaski da eigentlich was man bislang vielleicht nur auf einer sprachlich ästhetischen Ebene wahrgenommen hat aber nicht inter derfagt hat auf bestimmte Bilder die ja verwendet werden dazu genau dazu ist
82:18
Speaker A
Kunst auch da oder es ist der Ort an dem wir diese Fragen ausloten und mit Verbot und verbiet ist das Gegenteil von ausgen würde ich sagen also es wiederspricht den der Kunst so dem was sie vermag was sie nicht machen muss aber was sie kann
82:36
Speaker A
an sich und was das Positive angeht ist hier waren jetzt internationale Beispiele sie haben das auf auf gerichtliche juristische Ebene beantwte ich beantworte das vielleicht auf auf meine Erfahrung aus die Kulturinstitutionen eben vielleicht aus dem vergangenen Jahr nach dem 7 Oktober ich habe mich
83:00
Speaker A
sehr viel mit den cancellations auseinandergesetzt und eben immer wieder versucht Gespräche oder Debatten die von die eben gesagt wurde dies se nicht möglich man darf bestimmte Dinge nicht mehr sagen oder bestimmte Menschen dürfen bestimmte Dinge nicht mehr sagen
83:18
Speaker A
aufgühen zu bringen und hab bei vier Kulturinstitutionen einzeln sehr viel Hilfe und eben auch Einladung erhalten und möchte da so ein bisschen gegen diese Pauschalisierung von es also es gibt ein die politische Seite die etwas will und auch mit kulturkürzung sicherlich Dinge
83:38
Speaker A
bewirkt und dann gibt es immer noch einzelne Kulturinstitutionen die sich sehr dafür einsetzen dass alles gesagt werden kann aber vielleicht bis Z ein sttim die prenseze die dann noch mal sicherlich J anders verhandelt wird aber trotzdem erstmal sich für die
83:57
Speaker A
Freiheit des ses undter Kunst ein ich bra hinten auch noch ein aber sie auf jeden Fall nach ja können sie das Mikrofon nehmen bitteil ich darf noch mal zurückkommen auf den handfang hier als kenelche gesprochen haben das war auch der
84:17
Speaker A
einladungsex heute ja ist gesagt V die kenzelkche hat es de facto schon immer gegeben und die culture sei jetzt erst durch die neuen Medien so in ein ein wirkliches existentielles bedrohungspotenzal geworden für die Kultur und wenn ich da aber zurückdenke
84:37
Speaker A
dann hat sie gesagt lila dommelin dass die kcel culture besonders jetzt nicht so gelitten hat durch die großen Medien sondern dass sie jetzt auf die Demokratie stürz und das wäre eigentlich das neue daran geworden gibt diee Demokratien ich glaube seit der
84:56
Speaker A
amerikanischen äh freiheitserklärung seit 1776 oder so ist das gewesen er ja und davor hat es aber jede Kunst gegeben großartige Kunst gegeben und da kommt vielleicht die fade kann Kunst wirklich äh ist die davon abhängig dass man nur diese freie
85:15
Speaker A
äh die Freiheit hat zu schaffen oder kann sie nicht gerade widerstadt wachsen und große Werke ist aus der widerstadt hervorgekomt es sind die These dass jetzt Kunst nur in freien Gesellschaften möglich ist hat glaube ich hier niemand vertreten aber es ist gibt schon
85:37
Speaker A
Unterschied ich meine die Kunst sagen wir mal das Mittelalters Hochmittelalters auch noch der Renaissance war zu großen Teilen jede wei eine Kunst des kleros und der Fürsten die damit auch ihre da zu bewundernden Taten veren wten immer auf mit widerständiger Kunst das
85:58
Speaker A
macht die Kunst nicht schlecht aber es war klar das war mit auch nicht ökonomischer Macht ausgestatteten kunstermöglicher die dann bestimmten was innerhalblich möglich war und was nicht möglich war trotzdem beeindruckende Kunstwerk und ich würde schon sagen sie gehört zur Essenz einer
86:19
Speaker A
liberalen inklusiven demokratischen nau der sie dieser Weise Kunst nicht instrumentalisiert der Kü kann man ja streiten was man unter Demokratie und ein der offenen freien liberalen Gesellschaft versteht aber ich verstehe das darunter dass wir nicht Staatskunst primär präsentiert bekommen sondern der
86:40
Speaker A
Staat Möglichkeitsräume schafft innerhalb derer Kunst nach eigesetzlichkeit sich entwickelt ohne dass ich damit sage dass die solche Phänomene auch gab im vergangenen Jahrhundert aber diesind essenell es merh mal dieser Gesellschaftsform dass das nicht gefährdet wird soll die Quantität aber
87:01
Speaker A
nicht unbedingt die Qualität ja wir hatten schon beeindruckende kunstentwicklungen ja ich meine die klassische Moderne um mal so zu nehmen war auf erst mal sehr kritisch gesehen worden 1876 die Ausstellung in Paris impressionistenausstellung in Paris da hat man gesagt se kliches Zeug
87:19
Speaker A
dass ihr da macht und das doch gehandelt unserer Vorstellung von Kunst und dann setzt sich eben dann in den ven Jahrzehnten eine große Vielfallt künstlerische Ausdrucksform durch ich rede jetzt von bilden der Kunst und das wäre so im Mittelalter nicht möglich
87:33
Speaker A
gewesen da hätten die Autoritäten dafür gesorgt dass das unterpr ich würde da noch anfügen dass W sie Kunstgeschichte ansehen ich sehe sie jetzt natürlich aus dem sehr stark westlich geprägten Blickwinkel da sehr sehr eingeschreckt aber wenn wir sagen
87:48
Speaker A
dass die großen Entwicklungen in den Kunstgeschichten dann doch griechische Kunst natürlich sind die aus gekregt worden das Renaissance als als völlig neues Menschenbild und sowas dann warenes immer Momente wo geistlich etwas in Bewegung gekommen ist und die Rahmenbedingungen für die Kunst insofern
88:05
Speaker A
besser wurden ist das freier gedacht werden konnte was nicht heißt dass ich um freie Gesellschaften gehandelt hat deshalb bin ich da tatsächlich auch optimistisch natürlich haben wir fantastische Kunst als Sklavenhalter Gesellschaften die Ägypten oder so als grandiog aber eher wären wir die wir
88:20
Speaker A
sagen könnten wie seh diese Kunst denn aus wenn das meiere Gesellschaften gewesen W wären das ist das was ich immer wieder gerne höre wenn ich eine DDR mit DDR Oppositionellen spreche von dem immer wieder gerne gesagt na ja wir
88:33
Speaker A
haben aber ein aufmerksameres Publikum gehab in der Diktatur die mussten viel genauer zuhören konnten wir viel subtiler argumentieren und schrieben auch wesentlich intelligentere Texte oder das ist jetzt ein bisschen plativ ausgedüt ganz so banal sagen Sie es nicht aber das ist so ein bisschen die
88:48
Speaker A
Botschaft wo ich aber dann auch immer Nachfrage aber jetzt schauen wir doch einfach mal das parallel dazu in liberaleren Gesellschaften entstanden ist und ist es dann wirklich so dass da schlechtere Kunst bei herausgekommen ist ich würde haupten allerbesten Fall
89:05
Speaker A
können man es auf Gleichstand ausrichten und dann würde ich sagen das Glück der Menschen hat auch noch etwas zu bedeuten da sollten wir uns nicht nur auf die Kunst zurückziehen großartige Kunst rechtfertigt für mich keine verletz von [Musik]
89:18
Speaker A
Menschenrechten gibt es noch weitere Bemerkungen Kommentare fragen ja was sie gerade über die Kunst des Mittelalters gesagt haben ist sicher richchtig aber ich denke es wäre anzum bemerken was sie glaube ich auch ein bisschen schon erwähnt haben dass das
89:33
Speaker A
freistimmen der Kunst von Fürsten bilkür ja schon vor Beginn demokratischer staten eingesetzt hat für ich an den Sturme dran dran denk an die deutsche Romantik das ist ja keine Kunst mehr die den Fürsten Gedi hat Goethe war vielleicht in mancher Hinsicht ein
89:48
Speaker A
fürstenü aber seiner Kunst ja nicht da war relativ frei also es hat ja deutlich s mal hat vielleicht die Kunst sogar ein bisschen Entwicklung demokratischer Gesellschaften vorweg genommen noch in der Zeit in der es die Demokratie in Europa noch nicht gab also wenn ich dann
90:03
Speaker A
Satz dazu sagen dar Moment se das komunliizerende Röhren also Deutschland ist eine sehr späte Demokratie und dann auch gich der gescheiterte Demokratie aber sag mal das 19 Jahrhundert mit diesen unglaublich vielfältigen Beiträgen zur Kunstentwicklung Wissenschaftsentwicklung war ja Weg
90:20
Speaker A
beweiter für eine freiere Gesellschaft also B klar das das die er Demokratie die ermöglicht sondern auch Kunst und wissenschaftsvelfalt bringt dann das Projekt einer freieren vielfältigeren demokratischen Gesellschaft zuin auf dem Weg irgendwie das ja also nicht vöig gibt es
90:43
Speaker A
noch das sehe ich dann wieder nicht aber dann müssen wir das ich dankeer dass sie die bildende Kunst mit eingebracht haben was hier fehlt ist die Kunst der Musik und die Kunst der Musik ist relativ noch unabger als die Kunst des Wortes und
91:05
Speaker A
vielleicht sogar noch unabgängiger als die das WTE ich noch hin zufühen sie Eck mich ganz zu weit an sie ist all falsch ich möchte bevor wirmählich ins Finale übergehen noch eine Frage stellen die tchlich unmittelbar die die kunstthematik noch mal aufnehmen möchte
91:27
Speaker A
das haben wir ja nun immer Sicht von Frau unmittelbar und einer Künstlerin einer Schriftstellerin gehört was gerade auch in der aktuellen Hefte der Berliner Akademie der Künste gibt es eine eine Stellungnahme der der neuen Präsidenten Präsidentschaft Präsident Vizepräsident
91:45
Speaker A
da einen programmatischen Artikel zu verfasst haben und auf das sagen was eben schon mal Anklang Kunst ist eben auch manchmal langsamer in dem Reaktion kann sich mehr Zeit nehmen das nicht so unglaublich gehetzt in dem Ding nun ist
91:57
Speaker A
Kunst auch etwas was im Regelfall weniger in in Grenzen deckt Künstler sind sehr häufig dann doch freier würde ich behaupten und denkt auch internationaler zumindest in sehr sehr vielen Faktoren das scheint sich mir bis Meilen dann zu reiben mit einem
92:12
Speaker A
natürlich jetzt auch wieder verstärkten Nationalismus in unser Gesellschaften also da zwei ideale aufeinander kommen ich fand es deshalb auch so interessant dass das Sarah Watt schon auch noch mal ganz klar den 7 oktober 2000 23 als einen Einschnitt gerade für Deutschland
92:27
Speaker A
auch genannt hat und das wird natürlich das höre ich immer wieder von meinen ausländischen Freunden auch ganz massiv aus dem Ausland so wahrgenemommen was macht ihr da eigentlich ihr wart doch früher liberaler und jetzt seid ihr da so unglaublich rigide andererseits
92:39
Speaker A
trifft es hier natürlich auf ein spezifisch deutsches Problem wo man aus der geschichtlichen Erfahrung heraus und den Untaten die begangen worden sind eine ganz andere Vorsicht wo mus man neutral auszudrücken walten lässt und damit auch zu ganz anderen Regelungen
92:52
Speaker A
wiederkmt wie weit sehen Sie da ein einen Grundkonflikt zwischen dem Anspruch von Kunst eigentlich menschheitsspezifisch zu agieren und den staten die gesellschaftlich argumentieren nach ihren jeweiligen Mentalitäten historischen Erfahrungen sozialen Gegebenheiten an dieichte dann z wahrscheinlich sehr gern zunächst ing in germanyig is in States A
93:29
Speaker A
l in UK interestingly not seen it so much in other countri i think really equipped to really understand why did the case clear why it is in Germany to certain extent in the in the US but it's all kinds of speech it's not
93:47
Speaker A
just the arts ine i think AR been hätten sie gegebenfalls eine Erklärung dafür warum ist hier mal zu einer so starken Artikulation gekommen ist PL Soal sind ich empfinde also ich habe das Gefühl dass an das etwas ist was sich in den
94:30
Speaker A
vergangenen Jahr schon entwickelt hat also es ist es ist nach dem 7 t noch mal dividenter geworden aber das hat damit zu tun dass das tat und alles was danach folgte eben auch der Krieg gegen gasand die deutsche stad etc D das alles
94:50
Speaker A
hat eskaliierassen aber aber ich empfinde D zumindest in Deutschland die also die Kunstsparten die ich zumindest beobachtet habe schon viel politischer und eben auch lauter schon in vergangenen Jahren zu Wort gemeldet haben ja ing rolu Media AR alwaysedrumentsing
95:53
Speaker A
Front muss D unbedingt ich würde ger an aber ich ich kann es nat nicht gerne also was wie gesagt ich bin einer kulturkomitolviert aber ich habe natürlich Kontakte auch mit der Kulturstiftung des Bundes die ich ja iniiert habe und mit
96:09
Speaker A
der Erfahrung dort und es gibt schon bei vielen die also in der Kunst eine Rolle spielen das Kuratorin z.B oder eben auch Kulturpolitik gibt es die Sorge D Deutschland sich isolieren könnte von einer internationalen Szenarie die in vielen Fällen
96:31
Speaker A
im Haltung Einstellung die interess problematisch g also die BDS Debatte werden wir jetzt hier auf keinen Fall führen aber es gibt eben sehr viele kritische kürz Künstler nicht alle von denen sind Antisemiten J sind auch Buden und Jüdinnen die das entweder
96:49
Speaker A
unterstützt haben was sie für falsch Hal und persönlich auch dazu zu sagenb boyott die ist nicht die richtige aber es gibt sehr sehr viele auch sehr sehr böse und jedes Antisemitismus unverdchendee Leute die sich da engagiert und wenn wir jetzt das zum
97:04
Speaker A
Kriterium z.B machen für Einladungen für internationale Ausstellungen und und so weiter Kultur Literatur Veranstaltung dann wäre das nicht gut also glaube dann müss wir sehr aufpassen ich bin sehr für Solidarität und in dem Sinne wenn man das richtig
97:26
Speaker A
interpretiert staatsron verstehe ich so das Existenzrecht des Staates Israel ist insofern deutsche stadsreson als e diese beiden storien inander verküt ja das kann ich nachvollziehen dieser Definition kann man das so sagen es hat Joachim Gau kritisiert s spit kritisiert aber ich
97:46
Speaker A
habe das verteidigt das halte ich für wenn man das richtig interpretiert und der Bundeskanzler hat das sehr locker gesagt und sieht nicht genau überlegt wie man es formulieren muss äh dann glaube ich kann man das vertreten aber das kann nicht heißen
98:00
Speaker A
dass wir gegenüber einer Regierung mit rechtsextremen Teilen in dieser Regierung unkritisch agieren müssen um uns nicht den vorruf antistismus einsagen und wer die schreckliche Entwicklung Gazastreifen sieht der kann da nicht einm sie immer drüber weg weil das ist ja n eine Selbstverteidigung
98:18
Speaker A
eines angegriffen stark ist angesichts dieser schrecklichen Entwicklung ist das einfach inakzeptab jeder Mensch zäht gleich so nean die Israelin und Jüden und Philosophien politische Philosophien ich sehr schätze hat gesagt jedes Menschenleben zählt gleich wir können nicht mit double
98:36
Speaker A
standards da umgehen und glaube da muss ein bisschen aufpassen ist nicht das ins Rutschen überhaupt dort möchte mich ganz herzlich bei Ihnen fürs Zuhören für die sehr interessanten Stellungnahmen und Fragen bedanken und besonderer Dank natürlich an die drei
98:55
Speaker A
Gäste die wir rum auf dem Podium hatten S und ger danke sie [Applaus]
Topics:künstlerische FreiheitKunstfreiheitMeinungsfreiheitCancel CultureZensurifaLiteraturhaus StuttgartTotal GlokalMenschenrechteDemokratie

Get More with the SozAI App

Transcribe recordings, audio files, and YouTube videos — with AI summaries and speaker detection. 30 minutes free.

Or transcribe another YouTube video here →