SAT.1 Frühstücksfernsehen testet mit dem 11-jährigen Leon in Köln, wie Passanten auf ein obdachloses Kind reagieren. Die meisten gehen vorbei.
Key Takeaways
- Viele Menschen ignorieren hilfsbedürftige Kinder im öffentlichen Raum aus Gleichgültigkeit oder Unsicherheit.
- Kinderarmut und Obdachlosigkeit unter Minderjährigen sind in Deutschland ein wenig beachtetes Problem.
- Ein schlechtes Gewissen führt im Alltag selten zu konkretem Handeln.
- Das Experiment zeigt eine Diskrepanz zwischen moralischem Anspruch und tatsächlichem Verhalten.
What the video covers
- Ein Beitrag von SAT.1 Frühstücksfernsehen greift ein US-Sozialexperiment auf, das im Internet rund 25 Millionen Klicks erzielte.
- Der 11-jährige Leon spielt in Köln ein vermeintlich obdachloses Kind, das Hunger hat und um Hilfe bittet.
- Laut Schätzungen leben in Deutschland rund 30.000 Minderjährige ohne festen Wohnsitz.
- Die meisten Passanten gehen vorbei und ignorieren das Kind, obwohl es offensichtlich Hilfe braucht.
- Einige Passanten äußern im Anschluss ein schlechtes Gewissen und geben zu, selbst weggeschaut zu haben.
- Mehrere Befragte würden eher Essen als Geld geben, was die Hilfsbereitschaft an Bedingungen knüpft.
- Leons Mutter Manuela begleitet das Experiment versteckt und beobachtet die Reaktionen.
- Der Beitrag verweist auf christliche Werte: Kinder seien schutzbedürftig und nicht für ihre Lebenssituation verantwortlich.
- Leons Fazit fällt ernüchternd aus: Die Mehrzahl der Menschen blickt weg, ohne zu reagieren.
- Der Beitrag thematisiert auch die Perspektive von Obdachlosen, die Gleichgültigkeit als besonders verletzend erleben.
Chapters
- 00:00Einleitung und Problemaufriss
- 00:36Frage an die Zuschauer
- 00:55Vorstellung des US-Experiments und Leon
- 01:12Zahlen zu obdachlosen Minderjährigen
- 01:48Durchführung des Tests in Köln
- 02:58Reaktionen und Gewissensfragen der Passanten
- 03:37Christliche Perspektive auf Kinderschutz
- 04:02Perspektive des Obdachlosen und Leons Fazit
Full Transcript — Download SRT & Markdown
Speaker A
2 Minuten vor ne. Guten Morgen, liebe Zuschauer!
Speaker A
allerdings dann auch wirklich viele weghören und wegschauen wir haben einen Test mit einem elfjährigen gemacht mit bestürzenden Ergebnissen ein obdachloses Kind verloren mitten in der Großstadt ich habe doch Hunger und was passiert nichts kann das sein darf das
Speaker A
Was passiert, wenn man auf offener Straße auf ein offensichtlich obdachloses Kind trifft? Ja, was würden Sie tun?
Speaker A
so vorbeugehen und nicht zu geben dieses soziale experim USA hat im Internet inzwischen rund 25 Millionen Klicks ein vermeintlich obdachloses Kind testet wie hilfsbereit Passanten sind unser Lockvogel heißt leon ist auch 11 Jahre alt und macht für uns in Köln den
Speaker A
Laut Schätzungen gibt es in Deutschland rund 30.000 Minderjährige ohne Dach überm Kopf. Ein Thema, bei dem allerdings dann auch wirklich viele weghören und wegschauen.
Speaker A
Obdachlosen also wie sich anfühlt aber ein obdachloses Kind dem müsste doch auf jeden Fall geholfen werden sollte man meinen aber schon nach kurzer Zeit wird klar die meisten Leute gehen auch hier einfach vorbei und ignorieren Leon so wie dieses
Speaker A
Wir haben einen Test mit einem Elfjährigen gemacht, mit bestürzenden Ergebnissen. Ein obdachloses Kind verloren mitten in der Großstadt: "Ich habe doch Hunger!" Und was passiert? Nichts. Kann das sein? Darf das sein?
Speaker A
Bandenmitglied aber nachfragen könnte man doch wenigstens mal oder also man hat ein bisschen schlechtes Gewissen also man hat kein gutes Gefühl wenn man vorbeigeht sie können aber auch nicht auf jeden reagieren aber mal im Ernst ist ein hungriger Elfjähriger jeder
Speaker A
Die Ignoranten meinen Sie also. Ich würde ich würde was geben. Wenn ich was dabei hätte, Geld? Nicht niemals, aber zum Essen, ja. Ich gebe zu, dass ich da schon vorbeilaufe, dass ich da also drüber weg. Es tut leid, ein, ein so vorbeugehen und nicht zu geben.
Speaker A
sich um Leon kümmern bisher der einzige also ist traurig dass Leute so lange Zeit erstmal Vorbeigehen um erstmal zu rauf zu reagieren das ist wirklich ein Kind so und hat vielleicht Hunger du hast schon selbst miterlebt das Kinder
Speaker A
Dieses soziale Experiment aus den USA hat im Internet inzwischen rund 25 Millionen Klicks. Ein vermeintlich obdachloses Kind testet, wie hilfsbereit Passanten sind. Unser Lockvogel heißt Leon, ist auch 11 Jahre alt und macht für uns in Köln den gleichen Test. Seine Mutter Manuela begleitet ihn und beobachtet das Ganze zusammen mit uns versteckt.
Speaker A
im Evangelium lesen wir dass Jesus die Kinder segnet und sie unter den Schutz Gottes stellt Kinder sind schutzbedürftig und sie sind in der Regel nicht verantwortlich für Ihre Lebenssituation können wir daher einfach so an Obdachlosen Kindern vorübergehen wie unser Test bisher
Speaker A
Ich habe das sonst immer nur von außen betrachtet, wie Obdachlose so leben. Und jetzt kann ich auch mal betrachten, also von der Seite des Obdachlosen, also wie sich das anfühlt.
Speaker A
gedankenlos sind erschreckend erschreckend logisch dass deshalb auch Leons Fazit eher ernüchternd ausfällt die mehzahl ganz klar hab mich angeguckt oder haben michmals angeguckt und sind einfach an mir vorbeigegangen und wenn ich wirklich ob los wäre dann W ich weil ich jetzt schon
Speaker A
Aber ein obdachloses Kind, dem müsste doch auf jeden Fall geholfen werden, sollte man meinen. Aber schon nach kurzer Zeit wird klar: Die meisten Leute gehen auch hier einfach vorbei und ignorieren Leon, so wie dieses Paar.
Speaker A
Jessica weiß nicht welchen Anzug sie anziehen soll
Topics:ObdachlosigkeitKinderarmutsoziales ExperimentHilfsbereitschaftZivilcourageFrühstücksfernsehenSAT.1KölnPassantenWegschauen











