Erklärung zu Open Educational Resources (OER) und Creative Commons Lizenzen für rechtssichere Nutzung von Unterrichtsmaterialien.
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Key Takeaways
- OER erleichtern den rechtssicheren Austausch von Unterrichtsmaterialien.
- Creative Commons Lizenzen sind weltweit etablierte Standards zur Rechteklärung.
- Nur CC-BY und CC-BY-SA gelten als freie Lizenzen im Sinne von DRM.
- Die Wahl der Lizenz beeinflusst, wie Materialien genutzt und verbreitet werden dürfen.
- Lehrkräfte sollten sich mit Lizenzbedingungen vertraut machen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
What the video covers
- Max, ein Lehrer, sucht rechtssicher nutzbare Unterrichtsmaterialien im Internet.
- Open Educational Resources (OER) sind frei zugängliche Bildungsressourcen, die genutzt, verändert und geteilt werden dürfen.
- Alle neu erstellten Materialien sind zunächst urheberrechtlich geschützt.
- Creative Commons (CC) Lizenzen ermöglichen es Urhebern, Nutzungsrechte klar zu definieren.
- Es gibt sechs verschiedene CC-Kombinationen mit unterschiedlichen Nutzungsbedingungen.
- Die Lizenz CC-BY erlaubt Nutzung, Veränderung und kommerzielle Nutzung bei Namensnennung des Urhebers.
- NC (Non Commercial) schränkt kommerzielle Nutzung ein, was die Verbreitung einschränken kann.
- SA (Share-Alike) verlangt Weitergabe unter gleichen Lizenzbedingungen.
- ND (No Derivatives) verbietet Bearbeitungen des Werkes.
- Viele Plattformen und Suchmaschinen unterstützen gezielte Suche nach CC-lizenziertem Material.
Chapters
- 00:00Einleitung und Bedeutung von OER
- 00:26Max sucht rechtssicheres Unterrichtsmaterial
- 00:44Was sind Open Educational Resources?
- 01:03Urheberrecht und Standardlizenzen
- 01:19Creative Commons Lizenzen im Überblick
- 01:56Beispiele für CC-Lizenzen und ihre Bedeutung
- 02:32Einschränkungen und Besonderheiten bei NC und SA
- 02:53Wo findet Max OER-Materialien?
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Speaker A
[Musik] Weltweit kommunizieren, Informationen beschaffen und weitergeben – noch nie ging es so schnell wie heute. Das gilt auch für die Recherche und den Austausch von Unterrichtsmaterialien. Doch was bedeutet das genau und was ist dabei zu beachten? Max ist Lehrer und bereitet gerade seine
Speaker A
nächste Unterrichtsstunde vor. Im Internet recherchiert er nach geeignetem Material. Doch wie schon so oft ist er verunsichert: Wo kann er Material finden, das er auch aus rechtlicher Sicht problemlos verwenden kann? Wie weiß er, ob er es im Unterricht zeigen darf und was dabei verändern darf
Speaker A
und was nicht? Erst kürzlich hat ihm eine Kollegin von Open Educational Resources, den OER, erzählt. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Es steht für frei zugängliche Bildungsressourcen, die jeder nutzen, vervielfältigen, verändern und teilen kann. Denn zunächst sind alle Materialien, die
Speaker A
von einer Person neu erstellt werden, zunächst einmal urheberrechtlich geschützt, so zum Beispiel auch das Bild des Max, gerade von seiner Katze. Max kann als Autor daraus allerdings frei zugängliches Material machen – mit Hilfe von Standardlizenzen, die jedermann
Speaker A
bestimmte Rechte einräumen. Man spricht daher auch von Jedermann-Lizenzen. Durchgesetzt haben sich hier weltweit die Creative Commons Lizenzen, kurz CC-Lizenzen. Diese helfen, die Nutzungsbedingungen deutlich zu kennzeichnen. Aus den einzelnen Creative Commons Modulen können Urheber nach Bedarf eine
Speaker A
Lizenz zusammenstellen und ihr Werk unter dieser veröffentlichen. Möchte Max das Bild seiner Katze auch anderen zur Verfügung stellen, kann er es zum Beispiel unter einer entsprechenden Lizenz auf eine Plattform für Materialien laden. Bild Max: Die Lizenz CC-BY. Kann das Werk genutzt,
Speaker A
vervielfältigt, verändert und sogar für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Max muss aber als Urheber genannt werden. Würde Max nicht wollen, dass andere mit seinem Werk Geld verdienen können, müsste er die Lizenz entsprechend verändern und mit NC für Non Commercial kennzeichnen.
Speaker A
Allerdings können die Materialien dann nicht mehr überall eingestellt werden. Dazu zählen zum Beispiel viele freie Wissensdatenbanken und Medienarchive wie Wikimedia Commons. Auch in Privatschulen können NC-Materialien aus rechtlicher Sicht nicht ohne Weiteres verwendet werden. Besser wäre es in diesem Fall
Speaker A
daher, das Bild um die sogenannte Share-Alike-Lizenz, kurz SA, zu erweitern. Max’ Bild darf dann auch von kommerziellen Anbietern nur unter gleichen Lizenzbedingungen weitergegeben werden. Möchte Max hingegen nicht, dass sein Bild weiterbearbeitet wird, kann er dies mit dem Zusatz ND für englisch No Derivatives
Speaker A
kennzeichnen. So stehen Max insgesamt sechs verschiedene Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung, unter denen er sein Bild freigeben kann. Aber Achtung: Nur die ersten beiden Lizenzen CC-BY und CC-BY-SA sind freie Lizenzen im Sinne von DRM. Wo kann Max sein Bild nun einstellen
Speaker A
und vor allem selbst Materialien finden? Weltweit gibt es dafür bereits viele verschiedene Plattformen, und auch viele Suchmaschinen lassen sich bereits so einstellen, dass nur Material mit bestimmten CC-Lizenzen gefunden wird.
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