Tahir Chaudhry spricht über Medienmanipulation, investigativen Journalismus und den Einfluss geheimer Eliten auf die Gesellschaft.
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Key Takeaways
- Medien werden von wenigen mächtigen Familien kontrolliert, was die Demokratie gefährdet.
- Investigativer Journalismus kann persönliche Risiken bergen, ist aber essenziell für Transparenz.
- Emotionale Erfahrungen können Journalisten motivieren, auch gegen Widerstände zu berichten.
- Es gibt eine bewusste Manipulation und Steuerung der öffentlichen Meinung durch geheime Eliten.
- Widerstand gegen den Mainstream kann zu persönlichen und beruflichen Konsequenzen führen.
What the video covers
- Tahir Chaudhry berichtet von einem Auftrag in einem Medienhaus, jemanden zu zerstören, den er persönlich nicht erfüllen konnte.
- Diskussion über die Macht von sieben Familien, die große deutsche Medien besitzen und deren Einfluss auf die Demokratie.
- Erfahrungen und Gefahren investigativen Journalismus, insbesondere bei brisanten Themen wie George Soros und geheimen Eliten.
- Persönliche Einblicke in den Umgang mit Staus und bewusster Zeit für Selbstreflexion während der Autofahrten.
- Die Entstehung des Kontakts zwischen Tahir Chaudhry und dem Moderator durch Videos zu Gaza und Reaktionen darauf.
- Thematisierung von emotionalen Triggern, die den Journalisten zum Handeln bewegen, trotz möglicher Risiken.
- Kritik an der Manipulation und Kontrolle der Medien durch mächtige Eliten und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.
- Erörterung der Gefahren, die entstehen, wenn man sich gegen den Mainstream stellt, inklusive Karriere- und Rufschädigung.
- Einblicke in Tahirs journalistische Arbeit, seine Recherchen und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
- Hinweise auf zukünftige Inhalte und die Bedeutung von Unterstützung durch die Community für weitere Interviews.
Chapters
- 00:00Einführung und Auftrag im Medienhaus
- 06:27Persönliche Erfahrungen und Selbstreflexion unterwegs
- 16:02Erste Begegnung und Kontaktaufnahme
- 24:30Emotionale Trigger und Motivation für Journalismus
- 30:30Macht und Kontrolle der Medien in Deutschland
- 38:11Gefahren und Konsequenzen investigativen Journalismus
- 46:37Recherchen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven
- 55:29Abschluss und Aufruf zur Unterstützung
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Speaker A
Du bist in einem Medienhaus und dieses Medienhaus beauftragt dich, jemanden zu zerstören.
Speaker A
Ja, hat gesagt, das ist eine Heuschrecke, das ist ein Abschaum.
Speaker A
Ich sitze Florian gegenüber, ich habe ihn kennengelernt, habe ihn verstanden, ich habe mit seinen Anwälten gesprochen,
Speaker A
gelesen, was er geschrieben hat und so weiter.
Speaker A
Und dann so nach einer halben Stunde sage ich zu, weißt du was, Florian? Ich bin hier, ich habe einen Auftrag, aber ich kann den nicht erfüllen. Ich soll dich zerstören, aber
Speaker A
ich mache es nicht.
Speaker A
Es sind sieben Familien in Deutschland, denen die Zeitung gehört. Sieben Familien.
Speaker A
Sieben Familien, denen die Zeitungen gehören, also Medien, größten Zeitungen in Deutschland.
Speaker A
Sie ist ja Monopol schon fast, also sie haben Familien.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Kann man kategorisch ein Land, von dem, wo es mal war, planbar in die Knie zwingen und daraus einen Profit machen?
Speaker A
Ja, ein Beispiel dafür wäre, was mir einfällt, ist mit George
Speaker A
Soros.
Speaker A
Mit dem, was du machst, mit deinem investigativen Journalismus, erlebst du das als gefährlich?
Speaker A
Also, es gibt zwei Dinge, wo man sich über mein Leben Sorgen machen müsste. Und das wäre, wenn Millionen von Menschen in Deutschland jedes Wort von dem hören, was ich sage, oder wenn ich
Speaker A
eine Information habe, die geheim ist, die in der Lage wäre, Systeme zu erschüttern.
Speaker A
Wir wissen ja, glaube ich, mittlerweile alle, dass es eine höhere Macht da draußen gibt. Geheime Eliten, die Medien kontrollieren, sogar gelenkt oder manipuliert werden.
Speaker A
Jetzt könnte
Speaker A
man sagen: "Hey, habe ich heute ein Aluhut auf oder ist das irgendeine Verschwörungstheorie, die ich an den Tag lege?
Speaker A
Aber ich wollte diesen Themen auf den Grund gehen, weil sie mich interessieren und deswegen habe ich Tahir Chaudri eingeladen zu mir. Investigativer Journalist, hat zwei Bücher rausgebracht.
Speaker A
Das eine dreht sich um Jeffrey Epstein, das andere um Peter Thiel.
Speaker A
Wir haben fast 3 Stunden gedreht. Ich kann dir nur so viel sagen: Hol dir Popcorn, hol dir was zu trinken, damit du am Platz bleibst, denn da gehörst du hin. Es wird einige
Speaker A
Aha-Momente für dich geben. So viel steht fest. Wenn du weiterhin Bock hast, dass wir geile Gäste zu uns ins Studio nach Stuttgart holen, dann habe ich nur eine Aufgabe für dich. Ganz einfach, folg uns auf allen sozialen Medien, auf
Speaker A
YouTube, auf Spotify, auf allen Streamingplattformen, die es gibt, denn dann werden wir weiter Gas geben für dich und weiter geile Gäste hier nach Stuttgart holen, um dich nach vorne zu bringen.
Speaker A
Tahir, herzlich willkommen in Stuttgart.
Speaker A
Danke, danke.
Speaker A
Die Anreise war ein bisschen länger. Du hattest so zu kämpfen mit dem ein oder anderen Stau.
Speaker A
Ja, wie das so ist, wenn man von einem Bundesland ins andere kommt. Deutschland ist ja geprägt von sehr vielen Baustellen.
Speaker A
Ja, vor allem hier bei uns in Stuttgart.
Speaker A
Mhm.
Speaker A
Und vor Stuttgart.
Speaker A
Aber schön, dass du es geschafft hast.
Speaker A
Ja, ich genieße es eigentlich immer, auch wenn es so natürlich nervt, jeden Stau, aber ich genieße es immer, dann wirklich
Speaker A
Selbstgespräche fast schon zu führen und den inneren Dialog zu haben, der ja immer weniger wird in der heutigen Zeit.
Speaker A
Man hat ja gar nicht mehr diese Momente. Deswegen Musik aus, Handy weg, Nachdenken.
Speaker A
Du machst das ganz bewusst. Das heißt, wenn du stundenlang im Auto unterwegs bist, dann lenkst du dich nicht ab mit Musik und Telefonaten irgendwie, wie man
Speaker A
das eben so kennt.
Speaker A
Kommt natürlich auch vor, Telefonate.
Speaker A
Ähm, aber ja, ich versuche wirklich, mir Zeit zu nehmen zum Nachdenken.
Speaker A
Zeit zu nehmen zum Nachdenken. Finde ich gut. Finde ich gut.
Speaker A
Wie bin ich auf dich aufmerksam geworden?
Speaker A
Ja, du hast ja eine Backstory, eine journalistische Backstory und vor 19 Tagen wird es auf den Tag zwei Jahre. Vor zwei Jahren ist ja bei mir
Speaker A
knapp zwei Jahren ist bei mir medial was passiert und geraume Zeit danach wurdest du mir ausgespielt. Ich glaube, du warst bei den Deutschen zu Gast sogar, wenn ich mich recht erinnere. Und dann habe ich gesehen, ich so, oh
Speaker A
mhm.
Speaker A
Und so wie du gesprochen hast über die klassischen Medien, ja, hat mir das so den Eindruck vermittelt, dass das, was bei mir passiert ist, jetzt kein Zufall war, sondern dass da Zusammenhänge waren.
Speaker A
Du hast mich jetzt
Speaker A
auch offcam was gefragt gehabt.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Ähm und das fand ich hochinteressant. Ich habe schon damals gedacht, so irgendwie, da gab's ja das Format noch nicht, irgendwie muss ich mit dir ins Gespräch kommen, aber da du ja nicht aus
Speaker A
Stuttgart bist und auch nicht aus der Nähe, hat sich das so noch nicht ergeben.
Speaker A
Mhm.
Speaker A
Und heute bist du hier. Du hast dich damals, als du dich gemeldet hast, ich war im Bilde, weil ich zufällig dein Video gesehen habe, das du damals gemacht hast zu Gaza und
Speaker A
kurz daraufhin sehe ich diesen
Speaker A
Schitztorm und ich habe da sofort eine Verbindung gesehen und dann meldest du dich. Das war schon verrückt.
Speaker A
Ja, das wusste ich nicht. Also ich wusste nicht, dass du mein Ursprungsvideo, mein Reaction-Video zu dem Gaza-Thema gesehen hast.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Und bei mir ist es so, ich nutze TikTok, aber auch Instagram wirklich sehr gezielt und ich trainiere den Algorithmus, dass ich zu allen, also wenn ich mich gerade mit Gaza beschäftige, dass ich nur Videos zu Gaza
Speaker A
zu sehen bekomme und dann kam dein Video.
Speaker A
Ach, hast du dich zu dem Zeitpunkt auch mit Gaza beschäftigt gehabt?
Speaker A
Ja genau.
Speaker A
Und dann wurde ich dir ausgespielt.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Ja, mit deinem Background, den du ja hast, ne, mit deiner journalistischen Ausbildung und allem Drum und Dran, was du ja alles so weißt, wie die klassischen Medien funktionieren. Was hast du dir in dem Moment gedacht, wo du
Speaker A
mein Reaction-Video gesehen hast, gesagt, oh, ganz schön gefährlich, was der junge Mann da macht, weil du kanntest mich ja persönlich nicht, oder?
Speaker A
Dar guck mal, ich wusste, was du machst, so ungefähr.
Speaker A
Ich bin eben nicht so sehr im Business.
Speaker A
Ich sehe meine Arbeit auch nicht als Business und ich beschäftige mich eigentlich so gut wie gar nicht damit.
Speaker A
Ja, okay.
Speaker A
Aber irgendwie wurdest du mir immer wieder mal reingespielt, ich weiß nicht warum.
Speaker A
Ähm, mit Erklärungen und so weiter, die Videos, die du gemacht hast, oder Reaction-Videos hast du auch viel gemacht.
Speaker A
Mhm.
Speaker A
Ähm, also du warst mir ein Begriff.
Speaker A
Ähm, aber es ist nicht so, dass mich das inhaltlich so sehr interessiert hätte, ja, bis dann eben dieses Thema aufkam und es war sehr untypisch für mich.
Speaker A
So, ich habe das nicht verstanden. Ich
Speaker A
dachte mir, hat er irgendwelche Wurzeln in diese Richtung? Warum macht er das? Es kann auch nicht sein.
Speaker A
Ja, weil es gab viel zu wenige Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, die sich da positioniert haben. Zu dem Zeitpunkt
Speaker A
später kam das erst, ne?
Speaker A
Ja.
Speaker A
Ja, das war ja später, sich dann zu positionieren.
Speaker A
Das war 2024.
Speaker A
Mhm.
Speaker A
Mai, Mai, Juni. 2024 ungefähr war das.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Es gibt also Themen, zu denen mache ich Videos, weil die natürlich inhaltlich zu dem passen, was ich mache, und dann gibt's natürlich Themen wie
Speaker A
das, was mich halt ultra getriggert hat.
Speaker A
Ja, ich bin ja selber Papa, ich habe selber Kinder und dann war das ein traumatisches Kind, wo in dem Interview war und dann ist ja ein Jet vorbeigeflogen und dieses Geräusch hat
Speaker A
das Kind so verstört, dass es aufgestanden ist vom Stuhl weg und hat geweint und das, ja, ist bei mir dann ja Sense, ne? Da geht's dann auch nicht drum, so passt das jetzt inhaltlich zu meinem Kanal, zu meinem Content, sondern
Speaker A
geht's ja darum, so ich bin hier auch Mensch, also mit Gefühlen, mit mich lassen ja Dinge nicht kalt.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Und das hat mich nicht kalt gelassen und dann musste ich ein Video dazu machen.
Speaker A
Ja, im Nachgang, ich wurde oft gefragt, ob ich es bereue.
Speaker A
Nein.
Speaker A
Ja.
Speaker A
Was danach passiert ist, so what? Dann ist es passiert.
Speaker A
Ähm, aber wie würdest du das einordnen, wenn du das aus der Vogelperspektive betrachtest?
Speaker A
Dein Agieren.
Speaker A
Ja, ich bin der Meinung, dass man nicht immer zu allem etwas sagen muss.
Speaker A
Ich glaube nicht, dass man gezwungen sein sollte durch irgendetwas, zu allem meine Meinung zu haben, aber im richtigen Moment.
Speaker A
Ich glaube, das, was wir alle erlebt haben in dieser Zeit, was wir gesehen haben an Videos, äh, die
Speaker A
da
Speaker A
George Sorus, ungarischer Jude. Seine Eltern haben Holocaust überlebt. Ähm er wurde Investor, hat die Open Society Foundation gegründet und seine Aufgabe oder seine Mission ist es ganz einfach sehr sehr viel Geld zu machen und nicht auf du auf die sozialen Konsequenzen zu
Speaker A
schauen. Das sagt er auch ganz offen. Er sagt, wenn ich es nicht mache, mach's jemand anderes. Ganz typischer Satz. Und auch ähm ich kann nicht über soziale Konsequenzen nachdenken, sonst kann ich meinen Job nicht machen. Und es gibt
Speaker A
sehr viele Beispiele, die ich geben könnte. Wir haben auf dem Kanal sehr viel über George Sorus auch gemacht, ähm wie er über durch die Griechenlandkrise äh profitiert hat, aber sein bekanntestes Beispiel ist, wie er den britischen Fund geschottet hat.
Speaker A
Also, er hat in einer Nacht äh in einer Nacht, das müsste ich jetzt noch mal äh ganz kurz, ich glaube, er hat in einer Nacht.
Speaker A
Lass mich das mal ganz kurz prüfen. Ja, jetzt bin ich mal gespannt, was der in einer Nacht gemacht hat, wie er den britischen Warte Fund geshortet hat.
Speaker A
Die Recherche ist ein bisschen her, deswegen muss ich die genaue Zahl haben, weil das schon heftig war.
Speaker A
Ähm, so genau eine kranke Zahl ist unglaublich. Also George Soros hat den britischen Fund geshortet und in einer Nacht eine Milliarde Fund gemacht.
Speaker A
Was ist passiert, dass er das, also was ist konkret passiert, dass er in einer Nacht den britischen Fund so shorten konnte, dass er eine Milliarde gemacht hatte? Also 1000 Millionen.
Speaker A
Ja. Ähm im Detail könnte das ein Finanzexperte sehr gut erklären, aber ich mach's mal oberflächlich.
Speaker A
Ja gerne. Ähm, wenn du ein Vermögensverwalter bist und Billionen verwaltest, Mhm. Dann bist du in der Lage in kürzer Zeit sehr viel Geld in ein Land reinzupumpen, aber auch rauszuziehen.
Speaker A
Mhm. Das machen die ständig, die großen Vermögensverwalter. George Soros. Bei ihm war es so, er hat irgendwann angefangen, sehr viel Bargeld abzuheben, so viel Bargeld abzuheben im britischen Fund, dass er wusste, dass die äh britische Zentralbank nervös werden würde.
Speaker A
Und das hat er zur richtigen Zeit gemacht, wo sie gerade in einer schwächeren Phase waren. Und er hat so viel abgehoben sozusagen oder abheben lassen, äh dass sie versucht haben mit ähm finanzpolitischen Maßnahmen einzugreifen und diese die sozusagen das
Speaker A
auszugleichen. Ja, und durch diesen Ausgleich, da hat er in diesem Moment zur richtigen Zeit da auf den fallenden britischen Front gewettet und hat eine Milliarde Fund gemacht.
Speaker A
So, die sozialen Konsequenzen, über die er nicht nachdenken möchte, kannst du dir vorstellen. Massive Arbeits, also Arbeitsplatzverluste, ähm viele Filmen gehen bankrott und so weiter und so fort. Und was hat er gemacht? Er hat dieses Geld eben rausgezogen und hat dann behauptet,
Speaker A
er würde das Geld jetzt umverteilen. Also erstmal muss man sagen, einer der Profiteure interessanterweise von diesen von dieser massiven Krise in Großbritannien war die Queen.
Speaker A
Ein Tag später gab es eine Nachricht, ich weiß nicht in welcher Zeitung, ich habe das auch immer auf meinem Kanal erklärt, gab es eine Meldung, dass die Queen in den Fond von George Sorfassbar viel Geld gemacht hat, dadurch, dass die
Speaker A
Briten leiden. Wow. Wow. Also, Moment, also wir halten fest, die Königin des Landes, ja, Großbritannien Mhm.
Speaker A
hat in den vor investiert, der das Land auseinander genommen hat. Ja, also für mich umgangssprachlich, um es einfach auszudrücken, ich scheiß auf mein Volk.
Speaker A
Hauptsache meine eigenen Taschen sind voll, um es auf den Punkt zu bringen. So, es gab aber ganz genau eine Meldung, danach wurde die gekillt. Also, die kam nirgendwo mehr vor, diese Meldung.
Speaker A
Diese Meldung. Ja. Äh, aber es gibt einen Nachweis eben darüber. Und äh George Soros hat dann von Umverteilung gesprochen, hat gesagt, ja, ich habe zwar da sehr viel zerstört und so, aber auf der anderen Seite werde ich jetzt
Speaker A
folgendes tun. Ich werde das Geld darin einsetzen, ähm um die Farbrevolution zu finanzieren. Die Farbrevolution waren die Revolution äh die Umstürze, die stattgefunden haben in der also im Ostblock, die ehemaligen Sowjetländer, ja, äh haben aufbegehrt gegen einige ihrer
Speaker A
ähm Herrschenden, die eine Nähe zu Russland hatten. Und sein Ziel war es Russland zurückzudrängen für den kollektiven Westen und sozusagen, also was er macht ganz oft mit seinen Aktionen ist, sondern er flankiert die Arbeit der NATO, der ähm
Speaker A
sozusagen westlichen Eliten im Ostblock. Ja, und er hat sehr sehr viele Revolutionen. Dort finanziert sehr viel Geld über seine Open Society Foundation, die es sich zum Ziel gesetzt hat.
Speaker A
Liberalisierung voranzuschreiten, ähm äh zu fördern und er hat die äh sogenannte arabische Revolution gefördert, die den arabischen Frühling.
Speaker A
Er hat da äh Teams hingeschickt von Leuten, die äh Slogans entwerfen, die äh Logos machen, die die Leute trainieren, die auf der Straße sind.
Speaker A
Ja, wenn alles ein Short ist, kannst du doch unfassbar viel Geld machen. Na, du dich kümmert es nicht, was für ähm Konsequenzen es gibt, wie viele Menschen auf der Straße sterben. Ähm er hat einfach die Eliten dieser Länder
Speaker A
ausgetauscht, wenn ich das den einfachen Worten jetzt zusammen es gibt so ein Spiegelartikel dazu.
Speaker A
Revolutions GmbH, kann jeder nachschauen. Revolutions GmbH GBH. Guter Name, ne? Sehr guter Name. Das heißt, wenn ich genug Geld hätte, könnte ich Revolutionen anzetteln, ja, um sie für meinen Vorteil zu nutzen. Das heißt, wenn Geld keine Rolex spielt, auf
Speaker A
gut Deutsch, ja, kann ich hergehen und kann in gewisse Länder einwandern, ja, und sagen so: "Oh, da ist Potenzial, weil vielleicht gibt's ja dann auch da wieder Insider Information, vielleicht gibt's Rohöl, vielleicht gibt's ja irgendwelche Diamanten, Gold, Bodenschätze, whatever it will be, die
Speaker A
noch unentdeckt sind oder die irgendwie noch keiner mitbekommen hab, dass sie da sind. Bestes Beispiel, Ukraine, also Gas, schwarze Erde und so weiter." Ja, Gasa.
Speaker A
Trump Gaza. Der ganze Plan für Gaza hat mit Ressourcen auch zu tun. Es gibt unerschlossene Ressourcen an der Küste von Gaza und die dürfen jetzt äh exklusiv durch die Amerikaner sagen äh geschüpft werden. Ja, über hier in Zusammenarbeit mit Israel
Speaker A
dann. Israel, richtig? Klar. Und viele arabische Länder machen da natürlich mit, weil sie Teil des Abraham Abkommens sind und so weiter.
Speaker A
Ja, wann kam eigentlich der Moment? So, wenn ich jetzt mal zurück zu dir komme als Person und ich habe mir deine Vita angeguckt und jetzt hast du ja indische Wurzeln, also halbutsch, halb indisch oder Eltern beide aus Indien, aber in
Speaker A
Deutschland geboren. Beide, aber in Deutschland geboren. Okay. Wie bei mir, also aus Balkan, aber in Deutschland geboren.
Speaker A
Ähm, dann hast du deine Schule gemacht, abiert mit Gymnasium wahrscheinlich oder? Ja, Fachabi. Fachabi. Und bis dann, wann kam das Interesse an Journalismus? an an an an an an an an an an an an an an an an an
Speaker A
an an an diesen Themen. Das kam äh kurz nach 911 hat's angefangen. Ja. Ja. Äh ich habe angefangen zu schreiben, das war eher so Gedichte und so weiter.
Speaker A
Das hat gar nicht gepasst. Ich war ein Hauptschüler, habe den langen Weg genommen bis zum Abitur und ähm mein älterer Bruder hat mir das sozusagen vorgemacht, studieren und dann und so weiter, aber das Studium war nichts für mich. Äh, ich habe es zwar
Speaker A
bis zum Ende gemacht, aber ich habe nie meine Bachelarbeit abgegeben, äh weil ich dann in Journalismus bin. Aber ich hatte davor angefangen, Blog zu betreiben, wo ich meine Gedanken zu meinen Erfahrung als Muslim nach 91 aufgeschrieben habe, wo ich erklärt habe
Speaker A
einfach so dieses, weißt du, von einem Tag auf den anderen gehst du raus und man unterstellt dir, du seist irgendwie mit Terroristen verbrüdert und Henselein, Mobbing und so weiter und so fort. Das war ziemlich heftig. Ich war dann auch noch auf der Hauptschule,
Speaker A
ähm, wo das alles extremer war und dann sich rechtfertigen müssen und jeder behauptet, deine Religion besser zu kennen als du selbst und dir zu unterstellen, dass da irgendwelche radikalen oder militanten äh Elemente drin sind. Und daraus ist das Ganze erwachsen. Also, ich habe dann
Speaker A
angefangen, diese Blogartikel zu schreiben, diese Blogartikel dann an Zeitung zu schicken in der Hoffnung, dass irgendjemand das abdruckt, aber ich war viel zu schlecht.
Speaker A
ähm von deinem Schreibstil her oder vom inhaltlichen? Ja, ich hab ich war ich war sehr sehr schlecht einfach. Äh ich äh bin ganz glücklich, dass diese Artikel nicht mehr gibt. Aber es waren einfach Gedanken, die ich aufgeschrieben habe, wie das so
Speaker A
ist als Muslim in so Gesellschaft, wenn du in die Tankstelle gehst und dann hörst du irgendwie von radikalen Islamisten und was ist das eigentlich?
Speaker A
Was ist das überhaupt für eine Wortschöpfung und so weiter. Ähm ich erkenne darin meine Religion nicht wieder, aber alle sagen, das ist deine Religion.
Speaker A
Ähm ja, diese Erfahrungen haben mich dazu gebracht zu schreiben und dann habe ich wie gesagt versucht irgendwie den Einstieg in den Journalismus zu finden, indem also erstmal während meines Studiums über Wasser gehalten mit Beiträgen, die ich verfasst habe,
Speaker A
meistens in Österreich, Schweiz und so weiter, in Deutschland eher weniger und dann äh ja durch diese sozusagen Arbeit mit den Redakteuren meine Artikel hinschicken, die bearbeiten, die ich lerne zu schreiben, gut zu schreiben und dann aber irgendwie den Weg zu suchen
Speaker A
zum Praktikum und überm Praktikum dann zu einem Volontariat, also Redakteursausbildung und dann so bin ich bei der Süddeutschen Zeitung gelandet.
Speaker A
Dann bist du auch tatsächlich reingekommen dann und dann bist du auch dann tatsächlich reingekommen bei der Süddeutschen Zeitung.
Speaker A
Bitte ja und hast dann besser geschrieben. Ich ich ja, also ich habe das Handwerk dort gelernt. Dafür bin ich auch unfassbar dankbar. äh weil ich das also daraus bis heute nutzen ziehen kann.
Speaker A
Ähm, aber die erste Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, also ich bin natürlich sehr kritisch gewesen gegenüber äh Medien, aber ich bin dann noch kritischer rausgekommen und enttäuschter rausgekommen. Ich dachte, äh, der Zustand der Medien hat damit zu
Speaker A
tun, dass es nicht genug Vielfalt gibt. Also, ich habe dieser linksgrünen Erzählung geglaubt von wegen, ja, es braucht einfach nur mehr Perspektiven und Leute aus anderen Ländern und so weiter und so fort und äh mehr Frauen und blaas ändern, habe
Speaker A
ich geglaubt. Ähm, aber dann habe ich gemerkt, okay, das es gibt ganz andere Zwänge, die eine Rolle da spielen, warum Medien, besonders im Bereich Außenpolitik oder ähm auch Wirtschaft immer auf eine gewisse Weise berichten müssen. Äh, was sind das für Mechanismen
Speaker A
und haben wir überhaupt Pressefreiheit und Meinungsfreiheit und ähm ja, enttäuscht rausgekommen? Ja, also du bist kritisch rein und enttäuscht raus. kritisch rein, aber mit Hoffnung, dass ich vielleicht den Unterschied machen könnte oder auch andere.
Speaker A
Und dann habe ich gesehen, wie mit denen umgegangen wird, wie mit mir umgegangen wird und irgendwann bin ich enttäuscht ausgestiegen.
Speaker A
Was heißt wie mit dir umgegangen wird? Also, wie kann ich mir das vorstellen, wenn du jetzt ähm ein Vorstellung hast, von dem du reingehst, du willst berichten, du willst äh deinem Journalismus Journalismus nachgehen, ja, der ja irgendwie am besten rational sein
Speaker A
soll, irgendwie die Schweiz, ja, nicht geprägt von einer Richtung, ja, ähm und dann kommst du dann dahin zu den klassischen Medien jetzt die SZ, ja, wie kann ich mir das vorstellen, wie mit dir umgegangen wird, wenn du das so
Speaker A
sagst, also in den ersten Monaten wurde ganz ganz okay mit mir umgegangen. Also ich wurde in eine Lokalredaktion geschickt, also wirklich durch die harte Schule nach Erding und dann musst du in so einer verschlafenen Redaktion ähm interessante Themen für dich finden und
Speaker A
das ist gar nicht so einfach. Also wenn du da erstmal durch bist, kommst du in die Kinderseiten, dann kommst du, weißt du, in all den Bereichen, wo du wirklich machen kannst, was du willst. Ja. Ähm Kulturbereich ist auch ganz okay,
Speaker A
Gesellschaftsbereich und dann kommst du das erste Mal bei Wirtschaft an und da hast du musst du wirklich alles abstimmen. Jede einzelne Idee, die du hast, jede ähm jeden Rechercheatz musst du absprechen und du bekommst auch Vorgaben. Ähm ich habe auf diese Weise
Speaker A
dann damals auch Florian Hom kennengelernt, weil man mich beauftragt hatte, ihn zu zerstören. Also, man hat ihn gehasst. Ich weiß nicht. Kennst du ihn? Moment.
Speaker A
Du bist in einem Medienhaus, ja, und dieses Medienhaus beauftragt dich jemanden zu zerstören. Ja, hat gesagt, das ist ein ähm eine Heuschrecke, das ist ein Abschaum.
Speaker A
Ähm der ist jetzt gerade wieder aufgetaucht. Der war untergetaucht für zweieinhalb Jahre. Ich weiß nicht, ob du die Geschichte von ihm kennst. Durch FBI gejagt. Äh, lange Geschichte. Ich will gar nicht drauf eingehen.
Speaker A
Ehemalige Milliardär auch. Genau. Aus den USA. Ähm ja egal. Verrückte Geschichte. Hollywood Geschichte fast schon. Äh der taucht wieder auf. Äh Binale, geh mal hin, rede mal mit ihm, baue Vertrauen auf und dann zerstören wir ihn. So als die aber gesehen haben,
Speaker A
ich habe ihn besucht, ich habe aber einen völlig anderen Eindruck von dieser Person. Äh ich glaube, dass er wirklich dazu gelernt hat. Ich glaube, dass er wirklich sich verändern möchte und so weiter. Das hat den gar nicht gefallen. Das erste,
Speaker A
was man gesagt hat, ist du schreibst den Text nicht alleine über ihn, sondern wir haben deine Expertin, die wird mit dir zusammen diesen Artikel schreiben. Okay, da habe ich schon gesagt, bin ich eher dagegen. Also als Volonär sowas zu
Speaker A
sagen, erstmal machst du dir jetzt keine Freunde, ne? Und ich habe gesagt, ich werde ich habe eine ähm Zwischenlösung.
Speaker A
Ich schreibe erstmal ganz allgemein über diesen Film, indem er jetzt auftaucht bei der Berlinale und ich halte diesen Kontakt warm, um vielleicht später noch etwas mehr zu schreiben. Das heißt, es gibt noch einen zweiten Besuch bei Florinom. So, die
Speaker A
waren gar nicht zufrieden damit, haben aber den ersten Artikel durchgehen lassen, weil der erstmal gar nicht sich so sehr mit der Person Florianom beschäftigt hat. Dann hieß es: "Bleib dran und dann machen wir ein Portrait und dieses Portrait wird ihn
Speaker A
zerstören." So, ich bin hin, ich sitze Florian gegenüber und ich habe ihn kennengelernt, ich äh habe ihn verstanden, ich habe mit seinen Anwälten gesprochen, ich habe gelesen, was er geschrieben hat und so weiter.
Speaker A
Und dann so nach einer halben Stunde sage ich zu, weißt du was, Florian? Ich bin hier, ich habe einen Auftrag, aber ich kann den nicht erfüllen. Ich soll dich zerstören, aber ich mach's nicht.
Speaker A
Also wie die wollen mich zerstören und was er dann zu mir gesagt hat, dass mich so berührt.
Speaker A
Für ihn war das natürlich so, ich habe so viel in Zeit investiert und so viel gezeigt, ja, von meinem Leben und jetzt schreibst du nichts über mich. So. Und dann äh hat er gesagt, weißt du was? Ich glaube, Gott hat dich für was anderes
Speaker A
geschickt zu mir. Okay. So und dann diese Parallelen sind jetzt ein bisschen krass, also von so einem Typen, der nicht so hier mit Geld und Finanzen und mit der und keine Ahnung, dann spricht der wieder, geht der in so eine Richtung
Speaker A
mit Gott, ein bisschen esoterisch, spirituell angehauen. Genau. So und dann hat sich eine Freundschaft daraus gebildet. Ich habe diesen Artikel nicht geschrieben. Es kam auch kein anderer Artikel. Die haben den auch nicht geschrieben, weil die hatten einfach nicht diesen Zugang
Speaker A
zu ihm zu ihm und das ganze da er vorgewarnt war durch dich, hat er auch wahrscheinlich kein an sich rangelassen. So.
Speaker A
Ja, das war eine Phase, wo er wirklich da davor war sich komplett zu ändern.
Speaker A
Was dann passiert, das ist eine andere Geschichte. Da gibt's dann Dynamiken. Du bist nie wirklich frei. Du bist immer in irgendeiner Weise gefangen, weil Leute wissen, dass du blind Geld machen kannst.
Speaker A
Äh, du hast keine Freunde, du bist einsam, es kommen die falschen Leute. Andere Geschichte.
Speaker A
Was vi was für mich viel interessanter ist und was mich mehr interessiert, ich glaube auch die Leute, die diese Folge jetzt hören ist, dass ein Pressehaus, von dem man eigentlich denkt, wenn man jetzt von den deutschen Medien denkt, wenn man jetzt
Speaker A
das ganze mal in so Regenbogenfarben betrachtet und denkt, hey, alles ist so toll und rational und ähm man geht ja einem gewissen Credo nach bei Journalismus, ja, ähm rationale Berichterstattung, aber dann höre ich von dir, von Das ist ja jetzt keine
Speaker A
Emmas Blättchen irgendwie so aus Stuttgart West oder so, ne? Also ist ja die SZ ist ja die wie die FAZ oder wie der Spiegel oder wie Fokusstern, keine Ahnung, ist ja ein riesen Haus.
Speaker A
Ja. Und dann gehen die her und beauftragen einen Journalisten oder ein Volontaire zu dem Zeitpunkt jemanden zu zerstören.
Speaker A
Mhm. Das klingt für mich wie ein wie eine Verschwörungstheorie. Also ja, also dass Journalisten so tun, als wären das so Übermenschen, als hätten sie keine äh Meinung und Haltung und auch Tendenz. Also, ich glaube z.B. an so etwas wie neutralen Journalismus gar
Speaker A
nicht. Ausgewogenen Journalismus gibt es ja beide Seiten. Ja, aber es gibt keinen neutralen Journalismus. Du kannst durch Sprache immer eine Tendenz geben.
Speaker A
Mhm. Ja. Und die Menschen werden entweder bewusst oder unbewusst dadurch beeinflusst werden. Mhm. Ein Journalist kennt seine Macht. Ich habe auch sehr früh gelernt, wie viel Macht von Journalismus ausgeht. Ähm, aber weißt du das, es gab diesen Skandal um
Speaker A
Clas Relozius beim Spiegel, der sich über Jahre hinweg äh Reportagen ausgedacht hat. Der hat mit deutlich ausgedacht.
Speaker A
Ja. Äh es war ein großer Skandal. Es gibt auch ein also große Recherche auch von einem Journalisten, der ihn dann nachrecherchiert hat und herausgefunden hat, dass einfach mit Toten geredet hat.
Speaker A
Aber jetzt sagt nicht, dass der Inhaus beim Spiegel war der Journalist, der ihm nachrechert hat.
Speaker A
Doch, eine anderer Journalist vom Spiegel hat ihm nachrecherchiert. Genau, weil der Preise gewonnen hat und vielleicht auch aus dem Night heraus oder was auch immer.
Speaker A
Das war Night. Natürlich war das Night. Okay, aber äh das war krass. Also, das waren ja Reportagen, da ging es um Konflikte, Kriege, Syrien, Revolution und so weiter und alles, was die westliche, das westliche Publikum hören wollte, hat er
Speaker A
erzählt und er hat sich verraten darüber, dass irgendwie immer jedes Mal in seiner Reportage die perfekte der perfekte Song lief im Hintergrund irgendwie, den er dann zitiert hat, ja, in irgendeiner Szene und da wurd er stutzig und dann immer weiter und dann
Speaker A
hat er mit den Leuten gesprochen, mit denen er angeblich geredet hat und die kannten ih nicht oder die waren tot.
Speaker A
Wie lange hat er das durchziehen können? Diese dieses diese Recherche, ja, also dieses Ach so. Ach so. Das ging über viele viele Jahre. Ähm was? Das ist über Jahre hinweg nicht aufgefallen.
Speaker A
Ja. Ja. Klas Relozius, das ist über Jahre hinweg bei einem Haus wie dem Spiegel. Also ich war ja in Hamburg und habe mir diesen Prügel von Gebäude angebuckt angeguckt, wo der Spiegel drin sitzt. Ja, das ist ja auch
Speaker A
da wieder. Ja, das ist nicht die Stuttgarter Zeitung, die auch nicht zwar klein ist, aber nichts gegen den Spiegel in dem Fall.
Speaker A
und dass da ein Journalist drin sitzt, der über Jahre hinweg Stories erfinden kann, Preise ohne Ende.
Speaker A
Preise ohne Ende gewinnt und dann ein Journalist inhaus ihn erwischen muss. Also nicht mal von außen jemand, der das irgendwie beobachtet hat, sondern inhaus jemand war aus den eigenen Reihen verraten wurde, also den verraten hat in dem Fall.
Speaker A
Ja, wie paradox ist das denn? Ja. Ja. Also, verstehst du dieses blinde Vertrauen, was es in Dronalismus gab?
Speaker A
hat ein berechtigtes Ende gefunden. Man sagt ja, es gab die große Vertrauenskrise 2014 Ukrainekrieg äh wie die Medien da berichtet haben, bevor es losging, ja, über die Ukraine und wie es dann danach war. Es gab also radikalen Wechsel in der Haltung zu zu
Speaker A
der Ukraine. Das korrupteste Land der Welt, korrupte Eliten und so weiter und so fort. Auf einmal sind das die Halsbringer und die die kämpfen für uns, für unsere Werte. Ähm, da haben sehr, sehr viele Leute äh sich abgewandt von
Speaker A
den Mainstream Medien. Man sagt, das erste Mal gab's die große Abwanderung. Also, wenn du dir anschaust die Statistiken, ähm du siehst, dass die äh Umsätze der Zeitung abnehmen, aber auch die die Abonnentenzahlen radikal nach unten gehen. Ähm und ich finde das ist
Speaker A
richtig, weil wir erwartet haben von Dournalisten, dass sie ja Übermenschen sind, dass sie in eine Situation gehen, wie hier sich hinsetzen und die Wahrheit berichten über das, was sie sehen.
Speaker A
Und niemand fragt sich oder heute vielleicht ein paar mehr Leute, ja, weil es diese alternative Szene gibt. Äh, woher kommen diese Dronisten eigentlich?
Speaker A
Wer hat sie ausgebildet? Wem gehören eigentlich die Zeitungen in Deutschland? Es sind sieben Familien in Deutschland, den die Zeitung gehören.
Speaker A
Sieben Familien. Sieben Familien, den die Zeitungen gehören. Also Medien die größten Zeitungen in Deutschland.
Speaker A
Tageszeitung Wochenzeitung Magazine. Sie ist Monopol schon fast. Also, sie haben Familien. Ja. So. Und in einigen Länder ist noch krasser, okay, noch weniger Familien oder miteinander äh ne verzweigt und so weiter.
Speaker A
Ähm, aber diese Erfahrung habe ich innerhalb der Zeitung immer wieder gemacht. Ähm, obwohl mir versprochen wurde von Ressortleitern, von Chefredakteuren sogar, an dem Tag meiner meines Bewerbungsgespräch hat er mir versprochen, du kannst in jede Richtung recherchieren, du wirst keine rote Linie
Speaker A
bei mir finden. So und ein Jahr später, als ich dann bei dem äh Wirtschaftsror war, musste er dieses Versprechen brechen.
Speaker A
Warum? Ich habe ähm eine Meldung gesehen, also normalerweise ist es so, du sitzt in einem Großraumbüro und vor dir kommen die Presse, die die ähm Agenturmeldung, ja, die ja, nicht nur DPA, AFP, da gibt's ja Reuters und so
Speaker A
weiter. Und das ist so ein eine Grube, in der du reingreifst und wirklich ein Thema rauspickst, blind, weil so viel ist.
Speaker A
Es ist so viel, du nimmst blind raus und machst daraus eine Meldung, einen Bericht, eine Recherche, was auch immer du möchtest. Ja, aber du vertraust dieser Meldung. Man vertraut einfach diesen ähm Agenturen blind, obwohl die nicht mal am Ort der Quelle sind dieser
Speaker A
Information, sondern teilweise ganz weit wegsetzen. Das sind auch Journalisten, die irgendwie eine Zeitung scannen und dann was lesen und dann sagen, hier, ne, das ist jetzt unsere Position dazu oder das ist neutraler Bericht. Der kommt dann an und du kannst dann diese Meldung
Speaker A
nehmen als Grundlage für weitere Recherche. So und ich habe eine Meldung gesehen, ähm da ging es um die Bertelsmann Stiftung. Nee, Bertelsmann das Unternehmen.
Speaker A
Das ist so die der mächtigste Medienkonzern in Deutschland mit Lismon an der Spitze und so weiter. Ich weiß nicht, wie viel man hier sagen kann, was du willst. free. Okay.
Speaker A
Ähm und ich habe dann zu meinem Ressortleiter gesagt, okay, es gab einen Gewinnsprung von, ich weiß nicht mehr die Zahl, 400 Millionen oder so. Okay.
Speaker A
Und den gehören die Druckereien, Radio, Fernsehsender, Magazine, Zeitung und so weiter. Das ist doch nicht gut für die Demokratie. Ganz naiv.
Speaker A
So, ich habe gesagt, ich würde gerne was darüber schreiben. So, dann hat der Ressourleiter, was er sonst nie gemacht hat, zu mir gesagt, ey, das ist ein heikeles Ding. Da müsste ich wirklich die Chefredaktion fragen.
Speaker A
Also, normalerweise ist es nicht so. Jeder weiß, kennt seine Grenzen äh und und wird dir sofort sagen: "Hey, das passt nicht rein oder" oder wird andere Gründe finden. Äh, ich habe sowas öfter gehört, aber bei dem Thema war es so,
Speaker A
das müssen wir oben abklären. So, da habe ich eine Woche gewartet. Ich glaube, die haben gehofft, dass der jetzt irgendwie weitergeht und ein anderes Thema findet, dass er das einfach schluckt. So und ähm dann hieß es: "Ey, sorry, können wir nicht
Speaker A
machen." Also jetzt in meiner Sprache, weil den gehören die Druckereien, wo wir unsere Zeit umdrucken.
Speaker A
Ganz einfach. Kannst nicht machen. Und das hat mich sehr, sehr stutzig gemacht. Und dann weitere Erfahrung, wie ich soll äh fürs Wirtschaftsrissor eine Personalie schreiben über einen CEO, sehr erfolgreich, der ähm eine leitende Funktion bei den Bilderbergern hat. So, ich halte jetzt
Speaker A
die Bilderberger nicht für diesen einen großen Zirkel. Es gibt viel krassere Zirkel, aber dass ich dass mir gesagt wurde, ich darf diese Information dort nicht reinschreiben und wie das begründet wurde ist, das könnte die Leute verwirren.
Speaker A
Das war für mich okay, das ist kein Journalismus mehr, das ist ähm Manipulation, Manipulation, also gezielte Manipulation und auch ein völlig kaputtes Selbstverständnis eines Journalisten, der glaubt, er müsste in irgendeiner Weise äh Vermittler spielen zwischen Staat und Bürger oder zwischen Regierung und
Speaker A
Bürger. Heißt, das Problem, was wir haben in unserer Gesellschaft, ist nicht, dass wir Medien haben, die manipulieren oder die halbe Wahrheit sagen, sondern wir müssen den Leuten das nur dem Pöbel, das nur so gut wie möglich erklären und so sanft wie möglich.
Speaker A
Und das ist aus meiner Sicht nicht die äh die die Rolle, die Medien äh die die ein Journalist ähm einnehmen sollte. Ich glaube, dass in einer Demokratie, wenn man an so etwas glaubt, dass man so etwas wie ein eine
Speaker A
Wächterfunktion, Kontrollfunktion der Medien braucht, sie müssen den Mächtigen auf die Finger schauen und sie müssen auch, also das ist dann die Aufgabe des öffentlich rechtlichen Rundfunks, äh Öffentlichkeit herstellen, widerspiegeln, heißt die Stimmung im Land wiedergeben. Aber was wir haben ist
Speaker A
einfach nur einseitige Manipulation. Ich ab und zu, ich bin so weit weg davon halt setze ich mich hin auch mit meiner Frau und wie schauen Tagesschau.
Speaker A
Weißt du, wie schrecklich das ist, wenn du dich tiefgehend mit Außenpolitik auseinandergesetzt hast und dann siehst du, wie über Venezuela berichtet wird, dann siehst du, wie über Gaza berichtet wird, wie über verschiedene Konflikte auf der Welt berichtet wird. Das ist se,
Speaker A
wir leben in unterschiedlichen Welten. Ich habe aber das Gefühl, also wir sind noch nicht zu revolutionär, weil der Deutsche ist ja, der meldet das erst an.
Speaker A
Genau. Der Deutsche ist revolutionär auf seinem Sessel oder auf der Couch oder hinter seinem Bildschirm. Mm.
Speaker A
Der hat das noch nicht so weit gecheckt, wie in anderen Ländern, wo die Leute tatsächlich auf die Straße gehen und und Autos brennen. Ja.
Speaker A
Ähm, dafür muss ja noch viel mehr passieren, aber die Leute gehen verdammt noch mal gegen die AfD auf die Straße. Okay.
Speaker A
Teilweise finanziert von Rot-Grün im Hintergrund, um sich da besonders als Revolution zu zeigen. Aber wie viele sind wirklich auf die Straße gegangen bei unserer Beteiligung in verschiedenen Kriegen und ausbeuterischen Systemen, die wir weltweit gerade haben? Klar kannst du
Speaker A
sagen bei der einen Sache, ja, die Leute haben nicht so viel Wissen über die politischen Zusammenhänge, aber bei Gaza hast du das gesehen.
Speaker A
Das kannst du nicht übersehen haben. Also das, also Verzeihung, also auch wenn mein Algorithmus mir dies oder das ausspielt, ist es ja immer eine Frage dessen ist relativ simpel, ob TikTok oder Instagram. Bleib an einem Video lange hängen, an der Watchtime und umso
Speaker A
mehr und umso länger du ein Video anguckst von ein bestimmten Form von Content, umso mehr wird dieser Content ausgespielt. relativ simpel, aber in der Zeit, wo Gaza wirklich am Peak war, ja, es wurde bei jedem Orts gespielt, also ja
Speaker A
völlig gleichgültig, wie der Algorithmus eingestellt war, die gegenüber völlig gleichgültig. Also jeder hat mindestens ein Video gesehen, wo du gesehen hast, was dort mit Menschen gemacht wird.
Speaker A
Ja. Mm. Kannst mir nichts erklären. Nee. Und jetzt vor allem leben wir in der Zeit. Ähm deswegen ich finde es faszinierend. Es ist auch das allererste Mal in meinem Leben, dass ich kein einziges BM-Spiel gesehen habe. Nicht eins. Ich habe mich
Speaker A
nicht einmal mit der BM beschäftigt. Stattdessen habe ich mich hingesetzt und drauf geachtet, was passiert eigentlich während der WM in unserem Land oder auf der Welt.
Speaker A
Ja, welche Gesetze werden verabschiedet? Welche neuen Reformen kommen? Reformen. Mhm. Ähm was passiert außenpolitisch? Was passiert innenpolitisch?
Speaker A
Welche Dinge passieren gerade so? Und das ist erschütternd. Also, wenn du mal raus aus dieser Pöbelbubble gehst, ja, wenn du jetzt mal vom Pöbel sprichst, raus aus diesem sich ablenken lassen permanent durch links rechts links rechts und guckst, was passiert eigentlich so.
Speaker A
Ja, dann komme ich aus dem Staunen einfach nicht mehr raus. Also, ich habe heute erst auch ein Reaction Video gemacht. Ja, unser Bundeskanzler war ja beim CDF wurde interviewt von Reporterin, die ihm ja so ins Gesicht geschmettert hat, dass
Speaker A
er das Volk unzufrieden sei. Ja, dass er dem Vor sagt, wir sind zu faul, wir müssen mehr arbeiten, wir sollen von Tag 1 an Krankmeldungen abgeben, wir faul sind, ja, wir feiern lieber. Und dann sein Statement zum Stadtbild hat viele
Speaker A
Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland verärgert und ähm er dann in dem Interview sagt äh wir hatten das ja vor paar Jahren auch mit den kleinen Pascha draußen. Ja oder dann wieder den Vergleich bringt und dann habe ich dann
Speaker A
aufgeklärt, warum der Vergleich hingt. Das ist ja wie Äpfel mit Kartoffeln vergleichen. In der Schweiz würde man ja 200 Stunden mehr arbeiten im Jahr. Ja, aber die Schweiz ist ein ganz anderes System. Ja, erstens habe ich gesagt, ist das
Speaker A
bruttoeinkommen in der Schweiz in in im Durchschnitt doppelt so hoch wie in Deutschland. Dafür sind die Steuern, die du zahlst, doppelt so niedrig.
Speaker A
Also nicht ne statt 49 oder 46 sind 23. Mhm. Dann ist die Mehrwertsteuer irgendwie bei 8 % statt bei 19 %. Also ich kann das ja so unendlich fortführen.
Speaker A
Ja. Und trotzdem, du siehst ja in solchen Kommentaren bei mir in solchen Videos, die explodieren ja tausende und abertausende Kommentare. Aber wenn ich rausgucke auf die Straße, nix. Ja, best. Also auch sorry, wenn ich so aushole, aber bzw.
Speaker A
viele Dinge, die mich so irre machen, weil ich denk so, ey, lebe ich eigentlich in der Matrix oder bin ich in irgendeiner Muppet Show?
Speaker A
Ja. Äh, was ist hier los? Ja. Ja. Vor paar Monaten, als der Angriff auf Iran war, ja, und dann in der Nacht ja Bush Alarab angegriffen wurde. Ja. Und also das ist angegriffen, diese Teile drauf gelandet sind und Explosionen.
Speaker A
Mhm. Am nächsten Tag sind die Benzinpreise explodiert am Tag danach und sagen so: "Ey, der Krieg, Alter, der Diger, der Krieg, ne? Alter, der Krieg hat mal kurz dazu beigetragen, dass innerhalb von 24 Stunden der die Benzinpreise nach oben geschlittert
Speaker A
sind." Und ich so, Moment. Mhm. Jetzt schauen wir jetzt gehen wir mal raus aus der Emotion, ja, und schauen uns das rational an. Wann wurde dieser Benzin gekauft? Dieser Sprit, der in deiner Araltankstelle, den du gerade zaffst.
Speaker A
Mhm. Gestern, also gestern Nacht während des Kriegs oder wurde der schon vor Monaten gekauft und ausgeliefert, bis dann diese ganze Lieferkette und alles in der Rolle spielt.
Speaker A
Das macht gar keinen Sinn, Alter. Also dafür muss ich ja kein Raketenwissenschaftler sein. Ja, dafür muss ich einfach eins zu ein, du kannst auch Chat GBT nutzen. Von mir aus und fragen, hey, wie lange dauert es, wenn ein Ölkonzern Öl kauft an der
Speaker A
Börse, bis dieser an der Tankstelle bei dir vor Ort ist? Wie lange dauert diese gesamte Prozess, ja, dass dann ein Angriff über Nacht dazu beiträgt, dass die Benzin das ist wegen dem Iran Alter, der Iran Krieg hat dazu bei, also der Angriff hier hat dazu
Speaker A
beigetragen, dass hier die Benzinpreise du mich eigentlich komplett verarschen? Ja. Und dann und dann siehst du das nächste Thema. Hey, wir tun das jetzt subvention mit 15 Cent pro Liter von für 3 Monate.
Speaker A
Ja, da passiert nichts. Dann siehst du auf einmal so an den Tankstellen diese 15 Cent Subvention, die gehen mal einen Tag runter, dann gehen sie einen Tag wieder hoch.
Speaker A
Ja. Mm. Und was einzige, was du mitbekommst jetzt, wo dieses abgelaufen ist, Ende Juni, ja, ist, dass die Mineralölkonzerne fette Gewinne eingefahren haben.
Speaker A
Richtig. Unglaublich. Ja. Wenn du sagst, sieben Familien gehören die ganzen Presshäuser aus Deutschland, unter anderem Battles mal, neh ich mal an. Ja, das also für auch da wieder das kann ja nicht mit rechten Dingen zugehen. Also das heißt ein Journalist, der in einem
Speaker A
dieser Presshäuser ist, der kann ja eigentlich gar nicht berichten, wie er Bock hat, weil irgendjemanden von diesen Familien würde doch an den Karren fahren, weil irgendeine Story wird dabei sein, wird's in deinem Fall, ich glaube, du bist ja kein Einzelfall mit dem, was
Speaker A
passiert ist, wo es heißt Moment, stopp, stopp, stopp, stopp, stopp. Du kannst nicht dem jemanden, denjenigen, der dich füttert, die Haßen.
Speaker A
Es gibt sehr viele Journalisten, die das äh erleben und auch erlebt haben, nur äh ist wirklich, das ist wirk etwas speziell, was Deutschland betrifft. In Großbritannien und Amerika gibt es alternative Medien äh, die dir eine Chance geben zu existieren als
Speaker A
Journalist, wenn du ausschärst oder aussteigst aus dem Mainstream. Mhm. In Deutschland gibt es das nicht. Es gibt so fast schon halb Establishment Formate wie News oder so, aber ansonsten hast du in Deutschland nichts. Du bist dann auf dich alleine gestellt. Das ist
Speaker A
das, was ich erlebt habe. Deswegen gibt es nicht so viele, die nach außen kommen und weil du riskierst deine Karriere.
Speaker A
Ähm ob das frei als Freidouralist oder als jemand, der in einem Medienhaus arbeitet. Ähm, es erleben sehr viele. Ich hoffe, dass wir irgendwann mal dazu kommen, dass wir hier auch Medienhäuser haben, die die sich etablieren, äh die alternativ sind. Ähm und dann werden wir
Speaker A
mehr davon hören. Aber was war deine Frage noch mal? kannst du es noch mal, dass das dass die Medier ja gar nicht neutral sein können, wenn sie regiert werden von sieben Familien. Also, wenn sie Was heißt regiert? Wenn sie sieben
Speaker A
Familien gehören. Ja, also guck mal, wie gesagt, man kann das nicht pauschal auf jedes Ressort äh sozusagen ähm übertragen, aber in den Ideologie umkämpften Bereichen. Äh, also ich habe Wirtschaft genannt, Politik, Außenpolitik, Innenpolitik, da gebe ich dir zu 100% Recht.
Speaker A
dass du nicht frei sein kannst. Du bist teilweise in Netzwerken, in transatlantischen Netzwerken. Du bist in prochen Lobbygruppen oder du wirst eingeladen zu irgendwie Financial Round Tables heißen die. Ähm, klar da aber das ist so subtil. Du kannst, weißt
Speaker A
du, es ist nicht so äh, dass du von einer Gleichschaltung sprechen könntest wie äh im NS Reich, weiß du? Es ist nicht so äh Waffe an die Schläfe und ihr müsst jetzt so berichten.
Speaker A
Mhm. Sondern es ist Selbstzensur und Selbstgeißelung. Es ist also me Du hast ja vorhin ein Beispiel genannt, so es wäre nicht so klug, wenn du darüber berichtest, weil den gehören die Druckereien, wo wir aber weiß du, das ist eine extreme. Also
Speaker A
dieses Beispiel, was ich gebe, ist ich wollte ja direkt in die Fresse. Ja. So da daf guck mal, da ist es so, das sind Zwänge. Okay.
Speaker A
Okay. Ich verstehe. Also, ich finde das falsch, aber ich verstehe ich verstehe, dass du das einfach nicht kannst als Zeitung. Du hast dann Problem, alles wird teurer, du musst zu einer anderen Druckerei und so weiter. Vielleicht kriegst du nie eine Druckerei und so
Speaker A
weiter. Aber noch schlimmer finde ich, dass die einzelnen Drallisten sich selbst geißeln, während sie schreiben, dass die Schere schon im Kopf ist und da anzusetzen, zu gucken, wo wo kommt es eigentlich her, was sind das für Journalistenschulen, wer bezahlt die
Speaker A
eigentlich? Woher bekommen wir unsere Informationen als Journalisten? Was sind das für Agenturen, die das machen? Ähm, diese Fragen stellt sich aus meiner Sicht öffentlich so gut wie niemand. Wie wird Medien Konsens erschaffen? Das ist die eigentliche Frage. Äh und das hat
Speaker A
sehr, sehr viel mit eigenen persönlichen Ängsten der Leute zu tun, die Zeitung machen. Du du bist so gebunden, so abhängig von einer Zeitung, äh deine Karriere, keine Ahnung, deine Miete, äh das sind ja so kleinere äh Dynamiken, die dazu führen,
Speaker A
dass du dann so agierst, dich anpasst. Und das ist das Schlimmste, wenn du eine große äh man es ein Lage hast, ja, also eine große Krise, keine Ahnung, 91 oder äh Amoklauf oder keine Ahnung ein Land marschiert ins andere,
Speaker A
wie entwickelt sich die Haltung einer Zeitung dazu, die geschieht, bevor überhaupt es zu einer Konferenz kommt, bevor es zur großen Konferenz, wo alle Ressourleiter und Redakteure vielleicht noch sitzen, zwei Stunden vorher.
Speaker A
Das heißt, du die Themen werden gesetzt auf einer Ebene, da hast du keinen Einfluss drauf. Zweitens, die Chefredakteure sind untereinander vernetzt.
Speaker A
Da gibt es Kommunikationskanäle, Software, äh wo man ständig miteinander kommuniziert von den unterschiedlichen Medienhäusern.
Speaker A
Ja. Mhm. Äh, du hast äh Leid Zeitungen oder Zeitungen, die die das sind deine Vorbilder. Z.B. Süddeutsche Zeitung folgt oft The Guardian oder New York Times.
Speaker A
Äh und genauso hast es für andere Zeitung auch. Ja, konservative Zeitung folgen konservativen Zeitung, meistens aus Amerika, Großbritannien.
Speaker A
Als Journalist sitzt du kommst du in einen Raum, du sitzt da und du siehst ständig, was New York Times schreibt, The Guardian schreibt und andere Zeitungen schreiben, auch deutsche Zeitungen, sogar die Bild und was auch immer. Das heißt, du hast weißt immer
Speaker A
ganz genau, diese Position kannst du vertreten, diese nicht. Und wenn du ausschährst als Chefredakteur, musst du dich natürlich erklären, warum ist es so, dass an dem Tag, wo 911 war oder wo an dem Tag, wo der Angriff auf den Iran
Speaker A
war, die Schlagzeahlen ähnlich waren? Es hat übergreifen durch alle Zeitungen. Angriff auf den Westen war z.B. 91. Ja oder?
Speaker A
Ja. Also warum wird so eine Haltung äh warum verbreitet sich wie eine Epidemie? Ja, es hat einfach damit zu tun, sozialer Druck. Das sind ganz äh einfache psychologische Mechanismen, die eine Rolle spielen, bevor du zensieren musst und dahingehen musst und sagen musst,
Speaker A
das darfst du aber nicht schreiben, die machen das selbst, die einzelnen Journalisten Ressourleiter Chefredakteure.
Speaker A
Das heißt, was sich da entwickelt hat, ist ähm etwas, was aus meiner Sicht viel schlimmer ist als Gleichschaltung und das ist Selbstgeißlung.
Speaker A
Die wissen oder müssten es besser wissen, müssten da heraustreten, aber ihnen fehlt der Mut, sie haben Angst und so weiter.
Speaker A
Man kann bei dir Moment, wo du aus der aus deiner Selbstgeiselung hervorgetreten bist? Ja, das äh Schöne war eigentlich, dass ich mich zum Glück vom ersten Moment an nicht einmal verbiegen musste. Also ich hatte natürlich immer wieder diese Momente, wo
Speaker A
du die Chance hast mit einem etablierten Journalisten ein Artikel zu platzieren, aber ich wollte das nicht. Ich habe es nicht gemacht.
Speaker A
Ähm, ich habe Themen angepackt, die sehr, sehr schwierig waren. Ähm, ich habe schon paar mal jetzt darüber gesprochen. Ich weiß nicht, ob dich ob wir da jetzt so sehr in die Tiefe gehen sollen, aber es gibt die Chance bei der
Speaker A
Süddeutschen Zeitung, ähm, dass du sozusagen einmal in deiner Karriere, ja, darfst du die Zeitung kritisieren. Eine Woche lang liest du die Zeitung, dann sitzt du vor den Chefredakteuren und Ressortleitern und darfst sie kritisieren.
Speaker A
So. Und ich ähm wurde gefragt, ich habe sofort ja gesagt, ich bin dabei. Äh weil das eben nach all nach allen meinen Erfahrungen kam, die ich äh gemacht hatte mit den Grenzen. Mhm.
Speaker A
im Journalismus. Ich habe mich dahingesetzt und habe die ganzen schwierigen Antisemitismus, also die haben also wirklich, als ich fertig war, sagt der Chefredakteur, also ich muss ganz ehrlich sagen in danke für den Beitrag und aber ich habe so eine
Speaker A
Meinung in unserem Hause noch nie gehört. So und mein Thema war irgendwie Kollega hat eine Doku gemacht über äh über Palästina und ihm wurde Antisemitismus in einem Artikel vorgeworfen und ich habe gesagt, warum sagt ihr das? Sagt Einseitigkeit.
Speaker A
Okay, er hat nur mit Paläzensern geredet, aber nennt das nicht Antisemitismus. Und dann ging eine Diskussion darüber los. War ein ein Artikel, wo man über Trump hergezogen ist. Ich war auch Trump kritisch. Ja, aber dass man äh die Dinge, die man
Speaker A
Obama nicht vorwerfen konnte oder vorgeworfen hat, dass man die jetzt Trump aber vorwirft, fand ich einfach heuchlerisch. Und dann habe ich das gesagt, war auch ein Problem am Tisch.
Speaker A
Ja, und so weiter. Ich habe diese ganzen Themen angesprochen, ähm und habe danach gemerkt, wie ich nach und nach isoliert werde. Also, es fing damit an. erste erste Reaktion.
Speaker A
Äh ich bin am Schreiben, guckt mir ein Ressortleiter über den Kopf äh aus dem Wirtschaftsrissor und sagt so: "Na, du Antiamerikaner." So, Sprüche, okay, kannst du damit irgendwie klarkommen. So. Ähm, dann äh du gehst essen mit Volonären und auf einmal, also gehst regelmäßig
Speaker A
essen in die in der Kantine und auf einmal merkst du, keiner will mit dir essen gehen.
Speaker A
Alle gehen dir aus dem Weg. Ja. Mhm. nicht deine Karriere ausspiel setzen. Du bist gerade reingekommen, wurdest von tausenden von Leuten ausgesucht. Ich glaube irgendwie pro Jahr fünf, sechs Leute nur.
Speaker A
Ja. Und dann ähm gefährdest du, indem du mit jemandem zusammenhängst, der der als äh ja äh gefährlich gilt. Ja.
Speaker A
Mhm. Und diese Erfahrung habe ich immer wieder gemacht ähm zwei Jahre lang. Ja. Und nach zwei Jahren endet diese Ausbildung und dann wird dir entweder ein Job angeboten oder du bist auf dich allein gestellt. So und dann habe ich versucht äh in dem letzten
Speaker A
Jahr, wo ich immer wieder beschnitten wurde, ich habe es gibt viele Beispiele von Artikeln, die ich vorgeschlagen habe, Interviews, die dann blockiert wurden. Äh ich habe dann einen Weg gefunden, wie ich die trotzdem in die Zeitung bekomme. Das war ein Trick, den
Speaker A
habe ich auch habe ich auch schon öffentlich gemacht. Ähm mit einem Ghostwriter dann Namen oder?
Speaker A
Nein. Ähm es gab einen Ressortleiter, der ist heute der Sprecher von Friedrich Merz und mit dem habe ich mich immer wieder gebe über so Themen und Stefan Cornelius heißt er.
Speaker A
Mhm. Und ähm ich habe ihm einmal vorgeschlagen, das war das erste Thema, als ich im Außenpolitik Ressort anfing. Äh ich würde gerne es jetzt sich wieder der Irakkrieg. Ja und ich will mit einem CIA Agenten ein Interview führen. John Nixon
Speaker A
heißt der. Der hat ein Buch geschrieben: "Debriefing the president". Und was er dort gemacht hat, ist also er war damit beauftragt, als Sadam Hussein aus diesem Loch da gezogen wurde, was durch die ganze Welt ging. Vielleicht kannst du
Speaker A
dir an die Szene erinnern, so Haare durcheinander und so weiter. Ähm, dass er recherchiert hat und Saddam Hussein befragt hat und herausgefunden hat, dass Saddam Hussein ein alter sehr schwacher Mann war, der kein Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung
Speaker A
eingesetzt hat, was er behauptet wurde. Von wem wurde das behauptet? von dem von Mainstream Medien damals. Ja, der hat ja Giftgas gegen sein eigen. Das ist eine rote Linie und deswegen muss man da rein. Das war ein Argument. Das andere
Speaker A
Argument war äh, dass sie Massenvernichtungwaffen haben. Auch das hatte er recherchiert. Er hat wirklich alle Dokumente der Regierung, äh der Geheimdienste, alles durchgearbeitet. Da war nichts. Ja, so mit diesem, also Moment, all das, was ihm vorgeworfen wurde, ist Saddam Hussein,
Speaker A
warum er eine Gefahr darstellt. Ja, ist er hin und hat festgestellt, nichts davon stimmt. Nichts davon stimmt, was als Grundlage genommen wird dafür, um daranieren einzumarschieren. Soier äh, dass Saddam Hussein auch seine Seiten hatte, Schattenseiten 100%.
Speaker A
Aber ähm er ist dann mit all diesen Informationen, also er hat Sadamin gegenüber gesessen, hat ihn befragt und hat gemerkt, ey, das ist einfach so ein alter schwacher Mann, der eigentlich Kinderbuchautor sein will, wollte. Das hat er auch durch die Dokumentation eben
Speaker A
gesehen, äh dass er mehr und mehr Macht an seine Familie und Cousons und so weiter abgegeben hatte, wo dann einer dieser Cousons Giftgas eingesetzt haben soll ohne sein Wissen und er war dagegen, war sogar kam aus der Dokumentation raus. Ja, so wie auch
Speaker A
immer. Er ist mit diesen Informationen zum Präsident gegangen, nachdem der Krieg gelaufen war. Nennt man nennt das Debriefing. Du gehst zum Präsidenten und gibst ih eine Information deine deine die Ergebnisse deiner Recherche und sagst, damit ist der Fall abgeschlossen.
Speaker A
Ja, Irak. So, er geht dahin und sitzt vor George Dav Bush und das interessiert den gar nicht. Es ist einfach ja, also das was du sagst ist überholt durch alles was geschehen ist.
Speaker A
So, es ist erledigt. Saromussein ist gestürzt und tot. Was willst du jetzt von mir? Und diese Erfahrung war so heftig für den, dass er gesagt hat, ich muss jetzt darüber schreiben. Hat dann ein Buch geschrieben, ich habe ihn
Speaker A
interviewt, diesen John Nixon und wollte das Interview platzieren. Super spannendes Interview ist bis heute online, obwohl das Ressourleiter das nicht wollte.
Speaker A
Und ich gehe zu dem Ressourleiter, sag ihm hier, ich habe dieses Interview, er liest sich das durch und er sagt so, ist ein typischer Satz, den Journalisten sagen, wenn sie eine Sache, wenn ihnen das nicht gefällt. Ach, das ist
Speaker A
erwartbar. Ich so, wie erwartbar? Ja, man weiß doch so, wie man weiß es so. Er wollte das Ding nicht bringen. Ich habe gesagt, okay, was mache ich jetzt? Ich habe diesen Aufwand reingesetzt, ich habe diesen Artikel, der muss raus. Ich bin Voltaär,
Speaker A
ich kann nicht mal bei einer anderen Zeitung veröffentlichen. So, dann äh habe ich einfach gewartet, bis der krank wird.
Speaker A
Dein Vorgesetz. Ja. Äh einmal wurd er krank, einmal war er im Urlaub oder so Hockey spielen, keine Ahnung was. Und dann habe ich in der Zeit einfach gewartet, bis der richtige CEO CEO ich bis der richtige Chef vom Dienst äh die Aufgabe hat, die
Speaker A
Zeitung zu befüllen. Es gibt am einen, der als Dirigent sozusagen sagt, wo setzen wir welchen Artikel hin, um die Zeitung am Ende des Tages zu befüllen.
Speaker A
Mhm. So und ich bin zu ihm gegangen, hab gesagt, ich habe hier das Ding, das muss raus. Und das war einfach der Richtige, der so ein bisschen durchlässig ist, sagt so: "Ja, weißt du was?
Speaker A
Passt schon, ich muss die Zeitung vollkriegen. So, der hat das rausgehauen. Zwei Tage später kommt Cornelius zurück. Super sauer. Ja, das ist ein paar mal passiert. Ich glaub dreimal insgesamt mit den Artikeln und danach hat er gesagt, du darfst es gar
Speaker A
nicht mehr schreiben. Also du schreibst jetzt nichts mehr über Außenpolitik und ich verdonnere dich zum Newsdesk Dienst.
Speaker A
Das ist Hölle für mich gewesen. Newskdienst heißt Agenturmeldung komm, du nimmst eine Agenturmeldung und machst die passend für einen Bericht. und darfst eigentlich nichts ändern, darf nichts recherchieren.
Speaker A
So. Und äh damit war ich beschnitten in meiner Arbeit. Ja, und dann habe ich äh als Reaktion darauf versucht, irgendwie im Mainstream Journalismus meinen Platz zu finden in einem Bereich, wo ich mich nicht verbiegen muss. Und das war dann
Speaker A
äh ich habe angefangen Interviews mit Prominenten zu machen, mit allen Leuten, die ich denen ich mal begegnen wollte.
Speaker A
Ich habe Bundespräsidenten angeschrieben. Das hat den auch nicht gefallen, weil ich nie was abgesprochen habe mit denen. Aber ich habe dieses Label Süddeutsche Zeitung verwendet, um an die ganzen Leute ranzukommen, die ich immer treffen wollte und ja zu gucken,
Speaker A
wie sind die so, wenn wenn jemand zuhört. Hast du heute noch Kontakt zu der ein oder anderen Person aus?
Speaker A
Ja, ich glaube, das ist auch ein Grund. Also sollte mir mal irgendetwas zustoßen oder ich irgendwas äh gibt es vielleicht einige Leute, mit denen ich privat befreundet bin, die sich für mich einsetzen würden, auch wenn sie nicht meiner Meinung sind.
Speaker A
Ja, deswegen habe ich mir Kontakte gehalten zu Leuten, die sehr einflussreich sind in Deutschland. Ja.
Speaker A
Was für Leute sind das? Ähm Politik Wirtschaft. Ja. Darfst du Namen nennen oder? Nee, lass mal. Ich will die jetzt nicht gefährden. Ja. deren Position, wenn du davon sprichst. Und das ist ein Punkt, den du gerade erwähnt hast, den
Speaker A
habe ich mir schon gedacht, als du ähm als wir uns besprochen haben, dass du kommen wirst als mein Gast, du hast gerade gesagt, wenn mir was passiert, ja, mit dem, was du machst, mit deinem Investigativ Journalismus, erlebst du gefährlich?
Speaker A
Ich versuche mir darüber keine Gedanken zu machen. Mhm. Äh, ich bin auch kein Mensch, der immer wieder über die Schulter schaut.
Speaker A
Also, ich bin nicht paranoid, äh und ich gehe sehr, sehr pur. Das heißt, ich trinke weder Tee, Kaffe, Drogen, Rauchen Alkohol nichts.
Speaker A
Also alles, was dein Geisteszustand oder Gemütszustand in irgendeiner Form verändern kann. Ja, weil ich zu viel erlebt habe, das Journalisten dazu neigen und zu süchten neigen und dadurch sich kaputt machen.
Speaker A
Okay, das führt bis hin zu Suizid. Du siehst überall nur noch Dinge, Verbindungen, äh bist paranoid, äh hast Angstzustände und so weiter und so fort. Äh wenn du in Abgründe schaust, ne, sagt man, schauen die in dich hinein und da musst du immer
Speaker A
wieder rauskommen. Wenn du da nicht rauskommst, dann äh verliest du dich da drin. Okay, das sind ja Dinge, die dir passieren aufgrund von deiner Psyche dann, ne, irgendwann, also, weil du ja Substanzen zu dir nimmst oder was auch
Speaker A
immer äußere Dinge zu dir nimmst, ob es jetzt Kaffeetee, Drogen, Zigaretten, Alkohol. Ja, aber das mit dem Tee muss ich vielleicht erklären, das hat Kaffeetee, Tee, alles wohn drin ist. Deswegen nicht, also ist nicht so, dass ich das
Speaker A
verurteile. Es ist nur so, weil ich nachts arbeite, will ich meinen Körper nicht täuschen. Wenn ich den täusche und dann kriege ich irgendwann Schlafstörung. J und deswegen will ich da komplett purch.
Speaker A
Wenn ich müde bin, bin ich müde, dann falle ich um, fertig. So, okay. Ja. Und äh deswegen, das waren jetzt innere Einflüsse, die wir geschildert haben. Es gibt ja äußere Einflüsse.
Speaker A
Ja. Die zeichnen sich dadurch aus, weil du ja in Dingen rumstocherst oder in Themen, die ja nicht ganz ungefährlich sind. Also, wenn ich mir jetzt hier deine Bücher angucke, die du heute mitgebrachst, einmal Jeffrey Abstin, Peter Teel, ähm und auch viele andere
Speaker A
Themen, die du bedienst, das ist ja alles, was du aufdeckst, nicht ungefährlich, weil du glaube ich und jetzt hier das ist jetzt heiß, er trägt jetzt ein Aluhut oder was weiß ich, aber ich glaube schon, dass es gewisse Mächte
Speaker A
gibt auf diesem Planeten, ein eine gewisse Elite, ich glaube, das ist jetzt mittlerweile auch keine Verschwörungstheorie mehr. Das wurde ja schon des öfteren gezeigt oder bewiesen oder wie auch immer.
Speaker A
Ähm und denen trittst du ja auf die Füße. Mhm. Bist du trotzdem noch so unrelevant, dass sagen, ach, lass den lass den kleinen Tar hier doch schreiben oder ist es schon so, dass mit dem, was du machst, dieses Missionieren
Speaker A
in diese Richtung, du den einen oder anderen auf die Füße trittst, was auch Folgen für dich haben kann?
Speaker A
Das kann durchaus sein, dass es mal irgendwann dazu kommt, aber ich habe mich sehr mit Leuten beschäftigt, die äh nicht nur gefährdet waren, sondern auch vielleicht äh suizidiert wurden, äh die zu weit gegangen sind. Und was ich dort
Speaker A
sehe, ich erkenne so ein Muster darin und also es gibt zwei Dinge, wo man sich über mein Leben Sorgen machen müsste.
Speaker A
Und das wäre, wenn Millionen von Menschen in Deutschland jedes Wort von dem hören, was ich sage. Ab dem Punkt, wenn die Leute jedes Wort hören von dem, was du sagst. Ja, das heißt, ich kann ich kann äh Mehrheits Meinungen kippen,
Speaker A
ja, dann sollte man sich Sorgen machen. Oder wenn ich eine Information habe, die geheim ist, die in der Lage wäre, Systeme zu erschüttern.
Speaker A
Alles, was ich recherchiere ist ähm bisher würde ich sagen, auch Appsinfall oder Peter Tiel sind eigene Recherchen, ja, natürlich Informanten und so weiter spielen eine Rolle, aber ich würde sagen, dass das was ich bisher recherchiere nur dazu beiträgt, die
Speaker A
Informationen, die verteilt sind, die wozu du vielleicht keine Zeit hast, dich hinzusetzen und dann wochenlang, Monate lang zu recherchieren, dass ich das verdichte. Mhm.
Speaker A
Das ist sozusagen Service, den ich anbiete, nachvollziehbar die Information, die Indizien so zusammenführen, dass du zu keinem anderen Schluss kommst, als dass dies und jedes geschieht.
Speaker A
Mhm. Das mache ich. Mhm. Und ich glaube nicht, ich glaube nicht äh, dass das dazu führt, dass man beseitigt wird. Es gibt, was noch dazu kommt, es gibt so viele Methoden jemanden zu zerstören. Man muss gar nicht die extremste Methode anwenden. Äh
Speaker A
was ich sehr oft sehe bei Leuten, die ungemütlich werden, ist, dass man äh ähm Honigtopf einsetzt, also das Themain, ja, also, dass man versucht Beziehungen zu zerstören. Ja, das ist ein einer der wichtigsten Säulen eines menschlichen Lebens, würde ich sagen, dass wenn du in
Speaker A
einer Partnerschaft bist und da Unruhe reinkommt, dann hat das Einfluss auf alles andere. Mhm.
Speaker A
Das passiert sehr oft. Das wurde auch bei großen Leuten gemacht, die Einfluss hatten. Das andere deren Beziehungen zu zerstören.
Speaker A
Ja. Mhm. Das andere wäre äh finanziell jemanden zu ruinieren und da gibt's einfach Möglichkeiten. Also, wenn jemand mir irgendwie was von Presse und Meinungsfreiheit erzählt, ja, dann sage ich immer: "Ja, auf dem Papier ist das alles schön." Äh, in Realität sieht's so aus, dass man
Speaker A
äh Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, die Entscheidung darüber, was man sagen darf, ausgelagert hat an private Unternehmen.
Speaker A
Wir reden gerade sozusagen auf der Plattform eines privaten Unternehmens und sie haben undurchsichtige Algorithmen, die darüber entscheiden, wie weit etwas ausgerollt wird, was die Reichweite ist. Also Freedom of Spech, aber nicht Freedom of Reach, sagt man immer auch. Elon Musk sagt das über
Speaker A
seine Plattform. Ähm, das heißt, es gibt viele, viele Mechanismen, womit du einen Journalisten beschneiden kannst.
Speaker A
Ja, und ich glaube, dass die erst wirken, bevor man zu dem extremsten Mittel greift.
Speaker A
Du hast vorhin was gesagt, ähm und zwar, dass du mal gegen Trump warst. Ich bin heute noch gegen Trump. Ähm, aber nee, ich habe Nee, was ich gesagt habe, ist es ging um diese Trump Hysterie damals, dass ich damals äh gesagt habe, wir wir
Speaker A
kritisieren Trump für Dinge, die auch Obama oder noch schlimmer gemacht hat, sozusagen. Ja. So. Und das fand ich heuchlerisch.
Speaker A
Ah, okay. Ich dachte, das klang so in dem Moment, als wärst du gegen Trump gewesen und bist jetzt für ihn.
Speaker A
Nein, nein. Absolut kritisch. Besonders in den letzten Jahren hat er sich von, also hat er sein wahres Gesicht gezeigt.
Speaker A
Jetzt für einige ist die WM. Für mich war das vorher schon klar, aber du meinst hier dieser dieses Ding mit der roten Karteal? Ja. Ja. Ja.
Speaker A
Ja. Dem ist alles egal sozusagen. Letzte Amtszeit super alt. Denkt sich komm. Die Frage, die sich viele immer stellen bei ihm ist, ist er ein Unruhestifter?
Speaker A
Ist er einfach nur senil oder ist das alles bewusst, was er macht? Ja, die Leute vergessen ganz oft äh oder lassen sich von der von der Oberfläche täuschen. Äh, ein amerikanischer Präsident hat sehr sehr begrenzte Macht.
Speaker A
Man stellt ihn immer da als der mächtigste Mann der Welt, Leader of the Free, aber in Realität ist es so, dass er ein ganzes System anführt und vor allem Behörden unter sich hat, die viel länger da sind, als er bleiben wird.
Speaker A
Das ist das Pentagon, das sind Geheimdienste. Und äh Obama hat mal in einem Interview, glaube ich, mit Markus Lanz, da wurde gefragt: "Ja, was hast du über das System, amerikanische System gelernt?" Da hat er gesagt, ähm dass sein seine Macht auch dadurch beschränkt
Speaker A
war, dass es Behörden gab, die in der Lage waren, den Informationsfluss zu hämmen oder zu stoppen. Das heißt, Information ist ja alles für dich als jemand, der Entscheidung fällen will.
Speaker A
Mhm. Aber wenn du äh wenn ein Geheimdienst sagt, wir geben diese Information nicht weiter, ja, und es gibt einen sogenannten tiefen Staat, Deep State, der ähm eigene Interessen verfolgt äh oder die Interessen einer Superelite verfolgt, dann hast du ein Problem als
Speaker A
Präsident. Äh, das ist das, was auch Trump sicherlich erlebt. Also, er hat ja behauptet, ich bin der Friedenspräsident und ich werde Kriege beenden.
Speaker A
Ukraine und Russland innerhalb von 48 Stunden. Genau. So eine Zeit lang sah es so aus, als würde er tatsächlich viele viele Konflikte beenden. Wie er es gemacht hat, ist noch mal eine andere Frage. Da gibt's ganz ganz schlimme
Speaker A
Hintergründe dazu. Äh auch jetzt was Weste Haare und Marokko angeht und Israel und so weiter, aber ich will gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Ähm, weil ich deine Frage beantworten will, ist, dass der Deepstate, den er angreifen wollte,
Speaker A
Washington, den Sumpf austrocknen und so weiter, dass genau dieser Sumpf ihn eingenommen hat, das zeigen die letzten Jahre. Er hat all das gemacht, was die Eliten und seine Geldgeber von ihm verlangt haben. Äh, ich bin auf meinem Kanal sehr intensiv auf die Adelson
Speaker A
Familie eingegangen und wie sie sich einfach bestimmte politische Entscheidungen gekauft hat. Ja, also ein Deal wurde gemacht mit Donald Trump bei der ersten Amtszeit von 100 Millionen US-Dollar. Die werden in ein Superpack gehen. Er wird unterstützt werden als
Speaker A
Präsident, wenn er dafür ähm äh den Golanhöhen annektiert, äh Westjordernland zumacht, ähm Gaza äh ja de facto annektiert und so weiter und so. Diese ganzen Forderungen waren Teil eines Deals, den er abgeschlossen hat, worüber die Edelson Familie Miriam
Speaker A
Adelson ganz öffentlich auch gesprochen hat. Ähm, ich habe mir die Geldgeber von ihm angeschaut. Also, es sind nicht mehr als 6 7 Familien, die seinen Wahlkampf finanziert haben. Da geht es um 1,5 Milliarden US-Dollar und genauso ging es
Speaker A
auf der anderen Seite ungefähr um 1,5 Milliarden US-Dollar auf Seiten der Demokraten. Mhm. Ähm, es gibt äh Lobbygruppen, die sehr sehr viel Geld reingeschmissen haben in diesen Wahlkampf und äh es gibt Einzelpersonen, die auch mit ihren Interessen reingegangen sind und da sehr
Speaker A
viel steuern. Das heißt, es er ist sehr eingeschränkt in seiner Macht. Ja, was ich interessant, dann kommt noch SSIN dazu, ne? Also Epstein hat da auch noch mal gezeigt, dass es eigentlich links und rechts nicht gibt, dass es eigentlich
Speaker A
Demokraten, Republikaner nicht gibt, sondern es gibt eine Ebene, auf der äh es miteinander verwoben ist, dass man sich einander, dass man einander braucht. Ja, die wäre welche?
Speaker A
Äh, das siehst du daran, wie äh z.B. ein Jeffrey Abstin philanthropisch aktiv war und wen er finanziert hat. Er hat demokratische und republikanische Politiker finanziert und beide gehörten zu seinem Netzwerk und beide wurden benutzt. Ja, und man hat gezielt
Speaker A
Informationen ausgespielt, um entweder die eine Seite oder die andere Seite zu begünstigen. Äh spielt keine Rolle, welche Seite.
Speaker A
Das ist ja wie ein Schachspieler. Ja, auf der Ebene spielt man eben Schach. Ja, warum hat er aber so ein Ende gefunden dann? Ich meine, wenn er so viel Macht hatte, wenn er unbegrenzte Macht hatte, Menschen zu manipulieren oder die zu
Speaker A
erpressen, um ihn begünstigt, also um ihn die Möglichkeit zu geben, begünstigt zu werden, wie kann es sein, dass immer dann so öffentlich quasi verhaftet wird, der erhängt sich in seiner Zelle und so. Das ist doch alles viel zu einfach. Also das kann
Speaker A
mein Hirn verpackt das nicht. Also das es war nicht so einfach. Also äh ab 1996 gab's die ersten Vorwürfe. Äh die ersten äh die ersten Konsequenzen gab es 2008, aber da wurde er geschützt und zu Fall kam er erst 2000 ab 2018.
Speaker A
Das heißt, äh wir reden von 30 Jahren, mehr als 30 Jahren, wo das System irgendwie funktioniert hat.
Speaker A
Mhm. Solange es funktioniert hat, war er ein äh gefälliges Werkzeug. Ich glaube auch nicht, dass er mehr war als ein Werkzeug. Man brauchte ein Jeffrey Abstin als Konstrukt äh um etwas glaubhaft zu vermitteln und das wäre eben Privatsphäre und Schutz
Speaker A
und äh einfach jemand, der Informationen beschafft als ich habe ihn als Informationsbroker beschrieben und er hat seine Aufgabe erfüllt und irgendwann hat er das System gefährdet und was das System dann gemacht hat, ist einfach ähm den Menschen simulieren oder
Speaker A
suggerieren äh dass es Konsequenzen gibt für so einen Handel, aber wir wissen, spätestens durch beiden, der dann an die Macht kam, es gab kein Interesse daran irgendetwas zu veröffentlichen. Trump hatte Druck aus dem aus dem Magerlager, äh diese Apps dienfalls zu
Speaker A
veröffentlichen. Er hat sich immer wieder dagegen gewährt, gehadert und so weiter und so fort, bis er irgendwann keine andere Wahl hatte, als ein Teil des Systems ein paar Leute zu opfern, um das System zu schützen. Das hat er dann
Speaker A
gemacht. Ja, und die meisten, die geopfert wurden, waren eher eher in Europa. Ja, in Amerika gab es so gut wie keine Konsequenzen.
Speaker A
Äh, dass ein Donald Trump an der Macht bleiben konnte, ist ist eigentlich unglaublich. Das ist der größte Skandal.
Speaker A
Ja, äh weil er sehr sehr tief in die Appsfalls verwickelte war ist. Äh er hat sich aber ein Image aufgebaut. Es hat man, es heißt ja, der soll mal gesagt haben in einer Rede, ich könnte auf der auf so und so Boulevard stehen,
Speaker A
äh ganz zentral jemanden erschießen und trotzdem würden die Leute mich lieben. Er lebt von diesem Image.
Speaker A
Wie baut man sich ein Image auf, dass du machen kannst, was du willst und die Leute verurteilen dich nicht. guckte die Szene an, als bei der WM Spanien den Pokal ausgehändigt bekommen hat.
Speaker A
Jetzt meinst du gestern? Ja, gestern. Äh du weißt also der Kommentator hat ständig gesagt, ja, der muss jetzt die Bühne frei machen. Ja, der ist nicht gegangen, der ist einfach geblieben während neben der Mannschaft.
Speaker A
Genau. Und er ist nicht dumm. Er ist das ist nicht willkürlich. Der hat sich das vorher gedacht. Ich will, dass die Leute mich hassen. Ich will es stattfinden.
Speaker A
Okay. Und dann bleibt er da einfach stehen. Infantino kommt, will ihn eigentlich noch wegziehen, aber dann sagt er, ich kann es sowieso nicht ändern. Und dann irgendwann, wo die anfangen zu jubeln, wird er soagen mitgenommen. Da geht er dann. Aber davor
Speaker A
steht er und klatscht und steht einfach auf diesem Bild. W er will auf diesem Bild sein. Er will auch, dass dieses Bild entsteht, wie Infantino ihn wegziehen will. Er ist ein Meister. Er ist ein Meister der Medien. Ja, also er
Speaker A
weiß, wie man in den Köpfen der Menschen stattfindet und er möchte dieses böse Image haben, weil das ist so wie ich kann das mit Nordkorea kann ich vergleichen. Nordkorea hat das beste Image. Nordkorea rührt niemand an, weil die sagen, die sind verrückt. Die sind
Speaker A
einfach verrückt. Wenn ein Verrückter in Anführungszeichen jemand, der psychologisch eine Störung hat, mit dir in der Bahn sitzt, du sitzt ihm gegenüber, du würdest versuchen auf Distanz zu bleiben, zu weil du nicht we unberechnet.
Speaker A
Ja, keine Ahnung. Kann ja Messe haben und stich dich ab oder Kanone hier. Genau. Genau. So, dann macht irgendwelche Geräusche und da denkst du, okay, ich vielleicht wechsel ich mal lieber Platz abteil und das ist perfekt. Ja, dieses Image hat sich Donald Trump
Speaker A
aufgebaut. Ja, der Unberechenbare, aber das ist sehr, sehr berechnet. Und wenn man sich seine Biografie anschaut, äh sieht man dann auch immer wieder diese Tendenzen. Das ist ein Weg gewesen, der hat das mit zusammen mit Eli nicht Eli
Speaker A
Roy Coner seiner wichtigsten Mentoren. Und äh diese Strategie ist ja konsequent gefahren. Das heißt, Menschen fertig machen, Erpressungsmaterial sammeln, äh und äh teilweise Medien anrufen mit einer verstellten Stimme und den irgendeine Geschichte über sich selbst erzählen, einfach stattfinden.
Speaker A
Ja, also man soll ihn hassen oder lieben, man soll ihn nicht ignorieren. So ist er an die Macht gekommen.
Speaker A
Glaubst du eigentlich m, dass Elon Musk nicht wusste, was er tat, als er mit ihm da durchmarschiert ist, so durch den Wahlkampf und dann später an seiner Seite war und dann irgendwie doch aussortiert wurde?
Speaker A
Also Elon Musk hatte verschiedene Phasen. Elon Musk hat eine interessante Phase gehabt. Also man könnte sehr früh reingehen in die Biografie von Elon Musk, um um zu sehen, dass er gezielt durch den Staat durch ein diesen militärisch geheimdienstlich industriellen Komplex
Speaker A
aufgebaut wurde. Elon Musk 1995 ZIP gegründet, dann mit Peter Tiel zusammen PayPal gegründet. Die PayPal Mafia ist sehr bekannt dafür, dass sie eigentlich das Internet, wie wir es heute kennen erschaffen hat. Ja, also bis heute in den in den Händen hält. Er hat dann
Speaker A
durch den PayPal Verkauf 250 Millionen US-Dollar gemacht, hat das Geld dann eingesetzt. Wir könnten noch weitergehen und sagen, wo kam dann sein Vater her, wo kam die denn her? Wo hatten die ihr Geld her? Der hat eine Goldmiene gehabt.
Speaker A
Nee, eine eine ähm äh äh nicht Goldmiene, sondern Emerald heißt. Ähm Edelstein, was auch immer äh Miene in Südafrika und äh der Vater sagt: "Ja, wir hatten ein Safe zu Hause und jeder durfte sich dort bedienen." Okay. Und ich habe deren
Speaker A
Karrieren gefördert von Kimbble und von Elon Musk und er kann natürlich rumgehen und die Geschichte erzählen von ja, ich war ganz arm und ich habe mich ganz nach oben gearbeitet. Wir feiern ja sowas.
Speaker A
Wir weiß du, du kannst die Forbsliste durchgehen. Ich könnte jetzt mit dir die Forbsliste durchgehen und ich könnte dir sagen, wie diese einzelnen Akteure bis Platz 9, ich glaube, dann kommt Bernard Arno, wie die aufgebaut wurden durch Darper, durch Pentagon. Das sind
Speaker A
Produkte des Pentagon. Jeff Besos, Großvater, hat Arpanet mit aufgebaut, woraus dann Darper wurde. Ich will, also ich weiß nicht, ob du das kennst, aber nein.
Speaker A
Okay. Äh Larry Allison gehört auch zu den reichsten Menschen der Welt. All diese Leute, in deren Biografien kommt Dar vor. Darper ist die Zukunftsbehörde Amerikas. Das heißt, die stellen sicher, dass die Technologie, die durch Darper gefördert wird, äh dazu führt, dass
Speaker A
Amerika immer die Nummer 1 bleibt weltweit. So, das heißt, es gibt ein nationales Interesse, mit denen mit dem diese Figuren verwoben sind. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Start, dem Tiefenstart und diesen Figuren.
Speaker A
Sie spielen Spielchen. Also ein Elon Musk hat ja ständig behauptet, ja äh Epstein äh also die Demokraten wollen an die Macht kommen und die haben dann diese Kamala Harris aufgebaut, damit die SINFS niemals rauskommen. So und als sie
Speaker A
rauskam kommen, ja, als sie rauskam, was kam denn raus? Darauf haben viele viel weniger Leute geschaut, weil er dann diese Epstein Bombe hat planzen lassen, wo er gesagt hat, wo er im Streit war mit Donald Trump, wo er gesagt hat, ja,
Speaker A
der will der sozusagen der stoppt diese Fils. Ja, aber am Ende kam raus, dass er selber tief verstrickt ist.
Speaker A
Tief verstrickt. Ja, ich habe das damals öffentlich gemacht. Das hat damals niemand interessiert, weil es gab so viele Elon Musk Fans. Heute geht das leichter, nachdem er diese Gaza Kehrtwende hatte. Ich weiß nicht, ob du das verfolgt hast, aber
Speaker A
der hat ja Starling dahineschickt, ne? Weil er Internet abgeschaltet wurde. Das Gerücht wurde gestreut, aber seine Wendepunkt kam, als er bei Lex Friedman ein Interview gegeben hat, wo er wo Elon Mass gesagt hat, dass Israel ähm jetzt ganz anders handeln muss, als Amerika
Speaker A
damals gehandelt hat bei 911. Sie müssen jetzt sehr sehr gütig mit den Palästinensern umgehen. Sie müssen denen das geben, was ihnen zusteht und so weiter. Als er diese Aussagen gemacht hat, eine Woche später hieß es äh die großen Werbeverträge mit Twitterx.com
Speaker A
äh werden gecancelt. Ja, die wollten nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten. Plötzlich hieß es, er verbreitet Antisemitismus. Auf der Plattform wird Antisemitismus verbreitet. Da wurde er schon, da hat er erstmal so reagiert.
Speaker A
Ist mir egal. Ihr wollt mich bedrohen, ne? Dann beleidigt er die ganzen Leute und sagt, interessiert mich nicht, ich habe genug Geld. So, da gibt's so ein Interview bei der New York Times.
Speaker A
Ich habe das mal in so einer Chronologie aufgemacht auf dem Kanal, wo man das sieht, was da ganz genau passiert ist und er wird immer wieder bedroht und dann auf einmal siehst du ihn, wie er so eine Tour durch den Kibutz macht in
Speaker A
Israel und dann kommt er mit so einem äh mit so einem äh wie nennt man das? Diese Soldaten tragen diese Kennzeichen Ketten.
Speaker A
Ja, Dog Tag. Genau. Dann kommt er mit so einem Dog Tag zurück, wo die Namen von ähm von äh von Geiseln drauf stehen und dann redet er nicht mehr über Gaza oder über Palästensa, sondern er redet nur noch
Speaker A
über den 7. Oktober und dann fängt er an zu sagen, dass er Zionist ist. Ja, steht ist in Interviews und sagt, er wurde in einer ähm ähm äh Schule äh trainiert, kennt sich auch aus mit äh der jüdischen
Speaker A
Religion, versucht sich dann eben zu zeigen als jemand, der denen sehr nah steht und also er versucht sich zu beweisen als jemand, der Israel liebt.
Speaker A
Und dann nächste Szene sozusagen, du siehst ihn, wie äh er ins in den US-Kongress reinläuft, kurz bevor Netanyahu eine Rede halten soll. 2023 war das, also Ende 2023 ähm wo er als Gast, als persönlicher Gast von Netanyahu eingeladen ist und da wird er
Speaker A
gefragt, ja, für wen bist du hier? Wer hat dich eingeladen? der Netanyahu. Und das ist ein Ries, also wenn du dir anschaust von der ersten Aussage, die ganze Entwicklung, die er durchmacht bis hin zu ich bin eingeladen von Netanahu
Speaker A
und dann kommen seine ganzen Verbindungen zu Israel heute, Starshiel, Starlink, Palantier, Peter Tiel, das wurd ja dann später erst offenbar so richtig, ne?
Speaker A
Dass seine Werkzeuge, die er erschaffen hat, geopolitisch so relevant sind, dass er einfach sagen kann, ich schalte Starlink ab oder ich schalte es ein oder das ist kriegsentscheidend.
Speaker A
Ja, klar. so Empfangen haben oder kein Empfang haben macht äh macht den Unterschied. Genau. In der Ukraine hat das ja auch dann angeboten ähm und dafür gesorgt, dass die Ukraine einfach einen großen Vorteil hatte in dem Moment, ja, bis die
Speaker A
Russen dann irgendwie auch so ein Gerät erschaffen haben, womit sie dann irgendwie Starling blocken können und so, aber es ist entscheidend, was diese Leute entwickeln, woher das kommt, mit welchem Interesse.
Speaker A
Und das nächste, woran sie eben arbeiten, ist die künstliche Intelligenz. Ja, du hast ein Video auf deinem Grenzgänger Studios Kanal da auch veröffentlicht dazu.
Speaker A
Mhm. Ich glaube, das ist das dritte oder vierte Video. Ähm, wo du sagst, also du hast Recherche gemacht über künstliche Intelligenz, ja, die ja gar nicht so künstlich sein soll, die eher künstlich ist als intelligent.
Speaker A
als wirklich intelligent, menschlich intelligent. Ähm ja, ich hatte ein Gespräch mit einem äh Informatiker, der KI Modelle für große Konzerne aufbaut und dieses Gespräch hat mich so umgehauen, äh dass ich gesagt habe, jetzt muss ich da recherchieren, jetzt muss ich
Speaker A
herausfinden, was da was da eigentlich läuft. Was ist das? Ich habe einen ganz interessanten Satz gehört, gerade läuft ja im Kino Odyssey von Christopher Nolan und er wurde gefragt so künstliche Intelligenz, er ist ja immer sehr skeptisch gegenüber so modernen
Speaker A
Technologien und so weiter, hat kein Handy und so weiter. Und er wurde gefragt, ja, was äh was sagst du zur künstlichen Intelligenz? Und er hat gut auf dem Punkt gebracht. hat gesagt, es ist ein trojanisches Pferd, aber wo alle wissen,
Speaker A
dass die Griechen da drin stecken. Ähm und es wird uns als Geschenk gegeben, es ist aber aus Glas und wir können, also jeder weiß, dass da irgendwas nicht mit stimmt. Ähm und er hat gesagt, das das Problem ist der
Speaker A
blinde Glaube darin, dass das Technologie nur Segen bringt. Es bringt auch Flüche. Und was ist dieser Fluch?
Speaker A
Und damit habe ich mich beschäftigt. Was wer steckt eigentlich dahinter? Mit welchem Interesse wird es aufgebaut? Und wenn wir mit einem KI Modell, einem Sprachmodell sprechen, ja, natürlich wem gehört das, wer finanziert, wer das trainiert und so weiter. Äh statt
Speaker A
einfach zu sagen, wir benutzen das und gucken mal, wohin wohin uns das führt. Wir füttern es.
Speaker A
Äh und das, was da herauskommt, ist eigentlich eine sehr intelligente, geniale Maschine äh von Statistik und Rechenleistung, die in der Lage ist, Dinge, also Wahrscheinlichkeiten zu berechnen und sehr klug uns Antworten zu geben mit dem, also womit es gefüttert
Speaker A
wurde. Ähm und weil der Prozess dahinter verborgen ist, nehmen wir es als intelligent an, aber es ist nicht intelligent. Für Intelligenz müsste es ein wirkliches Verstehen geben. Es gibt aber kein Verstehen. Es wird gesprochen von neuronalen Netzen, die aufgebaut
Speaker A
wurden äh im sozusagen nach dem Vorbild unseres Gehirns. Aber der Mensch hat äh nicht mal verstanden, wie das Gehirn funktioniert. Ja, also man sagt ja, Wissenschaftler sagen 40% oder so oder 60% sagen einige, die sehr optimistisch sind. haben wir verstanden, wie das
Speaker A
Gehirn funktioniert und wir glauben irgendwie ein etwas nachgebildet zu haben, was von sich aus lernt und irgendwann intelligenter sein wird als wir und uns dominieren wird. Uns wird auch Angst gemacht davor. Also dieselben Konzerne, die sowas aufbauen, Open AI,
Speaker A
Anthropic, Claud und so weiter, Grock sagen, das wird uns irgendwann dominieren. Wir müssen es kontrollieren, regulieren. Deswegen müssen wir Geld reinstecken.
Speaker A
Die mystifizieren KI, sagen, das ist eine eine neue Lebensform, die da heranwächst. Ja, die sprechen ganz offen davon und gleichzeitig sagen sie, wir müssen Geld reinstecken, also Mystifizierung und gleichzeitig da muss Geld rein und wer profitiert davon? Du
Speaker A
siehst es in der Forbesliste, die höchsten Gewinnsprünge bei den größten Techkonzernen. Äh und ähm ich habe mir das genau angeschaut, hab das verglichen mit etwas, was es schon mal gab im Mittelalter äh im antiken Griechenland.
Speaker A
Äh, das ist das Orakel von Delfi. Das Orakel von Delfi schon mal gehört? Nein, es gab ähm äh etwas höher gelegen auf so einem Hügel gab es einen Ort, der erschaffen wurde durch Priester, ähm wo man hingehen konnte und jede
Speaker A
Frage stellen konnte, die in einem brennt. Also jede einzelne Frage. Zukunftsentscheidung. Das altertümliche Chat GBT. Genau so. Du bist dahinegangen und äh nicht jeder durfte dahin. Erstmal durftest du auch nie rein komplett und sehen, wie diese Antwort entsteht, sondern du siehst nur
Speaker A
das Ergebnis. Du ziehst vorbei an wirklich etwas, was dich beeindruckt. Du denkst dir: "Wow, heftig. Was eine Macht, was eine Kunst, was ne Technologie." So, dann kommst du dort an und du gehörst erstmal zu den Wohlhabenden in der Gesellschaft und kannst dir deine
Speaker A
Wartezeit verkürzen. Also Premiummitgliedschaft. Okay, das heutige Abomodell. Genau so. Und dann kannst du die Wartezeit verkürzen. Das antwortet dir schneller sozusagen, wenn du bezahlst.
Speaker A
Und dann schreibst du auf einen Zettel deine Frage, die geht dann an die Priester und die Priester angeblich tragen das dieser Pytia vor, eine Frau, die über so einem Erdspalt auf so einem Dreigebein steht und irgendwie in Trance
Speaker A
ist, ja, durch man sagt heute durch verschiedene Gase, die da aufgestiegen sind in Trance geraten und dann soll es irgendwas gebrabbelt haben. Ja, und das haben die Priester interpretiert und haben dann die Antwort weitergegeben an den Fragenden.
Speaker A
So und jetzt muss ich vorstellen, die Macht, die davon ausging, die haben darüber Kriegsentscheidungen und äh Koloniegründung, alles haben die darüber gesteuert, weil die Herrscher hinkam und es gibt ein Beispiel, da kommt ein Herrscher, ich weiß den Namen nicht, und
Speaker A
er fragt äh wie wird der Krieg ausgehen? Ich ziehe jetzt in den Krieg, wie wird ausgehen? Dann kommt eine Antwort.
Speaker A
Du wirst über den und den Fluss gehen und dann wirst du ein großes Reich zerstören.
Speaker A
So, was ist passiert in Realität? Er ist in Krieg gezogen, ist über den Fluss gezogen, hat verloren und sein Reich wurde zerstört. Das heißt, in beiden Fällen hätte äh das Orakel von Delfi recht behalten. Hätten die die Gegenseite zerstört, Recht.
Speaker A
Mhm. Sein Reich zerstört, haben Recht. Und was dort nicht gezeigt wurde oder was du dort nicht gesehen hast, ist äh das einen Art Geheimdienstnetzwerk gab, was gearbeitet hat und diese ganzen einflussreichen Leute, die dahinkamen und die Fragen stellen durften, äh sozusagen Profile
Speaker A
angelegt hat. Die wussten ganz genau, was will der, was wünscht er sich und so weiter äh und konnten sie dadurch manipulieren, indem sie einfach Wissen hatten über diese Personen, weil das Orakel von Delphi war eine zentrale äh Stelle. wo sehr viele Menschen,
Speaker A
Kaufleute und so weiter kamen mit Informationen und die gefüttert haben. Chat GPD ist nichts Neues.
Speaker A
Und ich rede jetzt, guck mal, jetzt könnte jeder sagen, ja, also ich stell doch nur so harmlose Fragen, ja, keine Ahnung, äh äh Informationsfragen oder ich äh lass dem meine Bachelorarbeit schreiben oder was auch immer. könnte jeder sag
Speaker A
so das ist das eine. Ja, es gibt es gab immer verschiedene Versionen von Orakel von Delphi. Es gab eins, was gerichtet war an an die Öffentlichkeit natürlich durch verschiedene Etappen, aber es gibt eins, was den Herrschenden zusteht, was sie für sich benutzen. Und das nennt
Speaker A
sich dann Pallant. Hier z.B. Die Daten der Welt werden äh dienstbar gemacht denjenigen, die herrschen und damit haben sie Vorsprünge und nur ein Teil der Welt hat vor den Vorsprung. Es gibt anderen Unteil, der da nicht mitspielt, der wird benachteiligt und wird noch
Speaker A
schwächer. Das heißt, bestehende Machtverhältnisse werden zementiert durch das, was wir Sprachenmodelle nennen oder aber auch Palantier und so weiter.
Speaker A
Ja, also ähm was ich auch schon mitbekommen habe, ist natürlich, wenn jetzt ganz normales Chat GPT nutzt, bei gewissen Fragen schränkt er die Antworten ein, aber ich habe ja schon Videos auch gesehen, wo es Mechanismen gibt Chat GBT auszuhebeln, also quasi,
Speaker A
dass du hergehen kannst und dass es nicht mehr begrenzt ist von seiner Antwort oder halt so FSK18, was weiß ich was so und keine Ahnung. Und ich glaube, da gibt es bestimmt mehrere Ebenen.
Speaker A
Mhm. In Form der Antworten, die du bekommst auf deine Fragen, weil die eine Variante ist, die du gerade geschildet hast, Jet GBT nutzen für seine Bachelorarbeit, aber die andere Variante ist z.B. zu sagen: "Hey, wie baue ich einfach selbst eine
Speaker A
Atombombe?" Ja. Ja. Ganz krass. Ja. oder ähm wie baue ich eine Teslpule? Ja, weil ich jetzt hergehe und ich will elek Elektrizität erschaffen. Ich will mich unabhängig machen in Form dessen oder ich will andere Dinge tun. Ja, also es gibt verschiedene ähm Ebenen,
Speaker A
wie du gesagt hast. Ähm, aber trotzdem gibt es eine Gefahr, die für alle davon ausgeht und das ist, dass wir nicht mehr diesen Prozess schätzen, wie man zu einer Erkenntnis kommt. Also nicht wissen ist auch manchmal gut und dann
Speaker A
aber durch sich aus diesem Nichtwissen befreien und durch einen Prozess von Leute fragen mit ihnen Kommunikation treten, Recherche, Recherche zu einem Ergebnis kommen. Das ist das erste. Das andere ist, es gibt ganz extreme Entwicklungen äh bei der Jugend. Also,
Speaker A
wir kennen ja eine Zeit, in der es KI nicht gab, aber die ich ken noch eine Zeit, da gab's auch kein Internet, also genau richtig. Und aber es gibt eine Generation, die jetzt heranwächst, die von klein auf KI kennt und kann ich
Speaker A
Wasser haben? Ja sicherlich. Und was da passiert ist, dass ähm der erste Gedanke bei vielen Jugendlichen, bevor sie ein Problem lösen ist, was sagt Chatchi PT? Und ich hatte eine ganz extreme Erfahrung in meiner Familie.
Speaker A
Äh, eine Nichte von mir bei mir zu Hause passt auf die Kinder auf. Und in der Küche piept es plötzlich. Und das erste, was sie macht ist, sie holt ihr Handy raus und sagt zu Chip, hör mal bitte zu,
Speaker A
was passiert hier gerade? Anstatt selber die Augen, den Verstand zu nutzen und zu gucken, wo kommt das her und so weiter.
Speaker A
Ich versuche, so wie das normalerweise geschieht, ich versuche die Funktionsweise einer Sache zu verstehen und vielleicht das Ding zu stoppen.
Speaker A
So, und das ist super gefährlich, weil du das übertragen kannst auf alle anderen Lebensbereiche. Wir hören auf zu denken. Wir hören auf zu denken. Unser Gehirn verkümmert. Ja. Ähm und dann die Frage von Beeinflussung. Es gibt einen, ich habe den auch eingespielt in meinem
Speaker A
Video. Äh da hat ein Informatiker äh ist darauf eingegangen, welchen Einfluss Chat GPT auf unser Denken, auf unsere Wünsche, auf Algorithmen, auf Trends hat. und dass es zu einem Verstärker von Trends wird, die äh sozusagen an der Oberfläche auftauchen.
Speaker A
Keine Ahnung, da ist irgendwie ein Trend ähm ein bestimmtes Wort zu verwenden. Dann fängt an Chippd dieses Wort immer wieder in seinen Antworten zu verwenden.
Speaker A
Da gibt's einen Begriff äh im Englischen Delf. Ja. äh also hinein tauchen in eine Sache und dieses dieser Begriff taucht seitdem es Chat GPT gibt immer häufiger in Kommunikation oder in wenn wir irgendwo schreiben im Englischen taucht dieser Begriff häufiger auf.
Speaker A
Warum? Und hat er gesagt, ja, weil diejenigen, die Chat GPD trainieren, billig trainieren, in Nigeria sitzen und dieses Wort dort sehr verbreitet ist, wird durch diese statistischen Optimierung, die sie machen, also Chat GPT ist nichts anderes als Automatisierung.
Speaker A
Also jede KI ist Automatisierung. Heißt, da sitzen hundertta000ende Menschen jeden Tag und bringen äh dem Sprachmodell bei, wie es reagieren sollte, wie es nicht reagieren sollte.
Speaker A
Das ist eine Ebene. Das ist die unterste Ebene. Mhm. Die höhere Ebene ist, dass es Compliance gibt, dass es Informatiker und Policy Maker gibt, die entscheiden, welche Werte die KI vertreten soll. Das ist das Gefährliche.
Speaker A
Das heißt, wenn du KI eine intime Frage stellst, eine psychologische Frage, eine Lebensfrage, es gibt Leute, die stellen KI die Frage, ja, sollte mich sollte ich mich scheiden lassen oder nicht? Es gibt Leute, die nutzen K so KI oder Chetch BT
Speaker A
als Therapeut, also die die gehen richtige therapeutische Gespräche rein. Genau. So etwas, was niemals in der Lage ist, den Menschen zu erfassen.
Speaker A
Vielleicht so wie ein Spiegel den Menschen erfasst, kann es vielleicht das spiegeln, aber nur die oberflächende Information, weil weil die KI äh ist nicht Mensch und deswegen nicht in der Lage, das ist eben der Unterschied zwischen Mensch und Maschine. Aber der
Speaker A
verschwimmt immer mehr und wir stellen diese Fragen und wir fragen uns nicht auf welcher Basis, auf welchem Moralkodex basiert eigentlich die Antwort, die wir bekommen? Und da wurde Sam Oldman gefragt, der Chef von Open Open AI, woher hast du diesen
Speaker A
Moralkodex? Sagt er ja so wie ich aufgewachsen bin aus meiner Okay, du weißt, dass du ganz schön viel Macht hast, ne? Da gibt's dieses Interview von Tua Carlson mit ihm. Sehr, sehr spannend.
Speaker A
Mhm. ähm wo er ihn wirklich mal äh sozusagen bei ihm boht und fragte, woher kommen diese Antworten? Wer entscheidet, wer gewichtet, wer priorisiert Antworten und da sagt er, da gibt's so ein Policy Team, er weiß nicht mal wirklich, wer
Speaker A
die sind. Wow. Ja. Er will auch nicht deren Namen sagen. Ähm und diese dieses Wort entscheidet darüber, was KI ausspuckt als Antwort.
Speaker A
Ja, und das ist, guck mal, das sind die Anfänge von KI gerade. wenn es immer so weitergeht und wir irgendwann bereit sind oder die nächsten Generationen bereit sind, sich mit der KI zu verbinden, so wie wir an den Smartphones
Speaker A
hängen äh und ähm unsere Biochemie durch sie gesteuert wird, teilweise wird irgendwann der nächste Schritt kommen und der wird schon vorbereitet äh wie wir mit der KI verschmelzen, dass wir uns an ein Superbrain anschließen. Also Elon Musk ist z.B. der Meinung, wir
Speaker A
sollten nicht den Menschen verändern. Er sagt, ich bin Proan, mehr als Peter Til. Peter Tilel sagt, wir sollen den sollten den Menschen für immer verändern. Wir sollten ihn technologisch erweitern und eins werden mit der Maschine. Elon Musk ist der Meinung, gehört zur anderen
Speaker A
Strömung. Er sagt, wir sollten uns hacken, unser Gehirn hacken, deswegen neureral Link und wir sollten uns so hacken und upgraden, dass wir mithalten können mit diesem mit dieser neuen Lebensform. Das heißt, wird zwei verschiedene Lebensformen geben in der
Speaker A
Zukunft laut deren Vision, aber beides zieht darauf ab, sich mit irgendwelchen Maschinen zu verknüpfen.
Speaker A
Also egal in welche Richtung du gehst. Ja, jetzt kannst du vielleicht sagen, dass es in zwei verschiedene Richtungen geht, aber vielleicht gehen sie in dieselbe Richtung. Wir wissen es doch nicht.
Speaker A
Richtig. Am Ende führt es dazu, dass wir die Macht und Befugnisse abgeben an etwas, was über uns herrschen wird.
Speaker A
Ja, und ich glaube, das liegt auch daran, dass wir hier im Westen äh seit ja vielleicht 100, 200 Jahren in eine Richtung gehen, die sehr materialistisch ist, die den Menschen äh als etwas mathematisch, wissenschaftlich äh nur mit den fünf Sinnen erfassbares Wesen
Speaker A
ansieht, das aus Algorithmen besteht und ein paar elektrischen Impulsen. Das ist das, was wie wir den Menschen sehen. Und wenn ich in anderen Ländern bin, ich komme aus Indien, dort hast du ein ganz anderes Bild von Menschen und wenn du in Afrika bist, hast du ein
Speaker A
komplett anderes Bild von Menschen. Und ähm das, was wir Seele nennen oder Geist nennen oder wie auch immer du es nennen willst, das ist uns abhanden gekommen, äh indem wir uns teilweise berechtigterweise von Kirche gelöst haben. Also, dass eine Institution
Speaker A
existiert ja die sagt, wir sind von Gott legitimiert und kann alles tun, ja, was es will und sich bereichern und so weiter und so fort.
Speaker A
Missbrauch, all diese Themen äh berechtigterweise, aber wir haben uns von unserer Essenz gelöst. Also im Buddhismus wird das Essenz genannt, in anderen Religionen wird das Seele genannt, äh Spiritualität genannt. Ähm und wir sehen hier im Westen den Menschen etwas als etwas sehr sehr
Speaker A
negatives. Das ist ein sehr negatives Menschenbild, was dahinter steckt. Auch beim Peter Tilel, der sagt: "Ja, wir sind alles sündhafte Wesen. Der macht das sogar christlich der wir haben also Erbsünde wird weitergegeben. Wir sind von Natur aus Fehler behaftet. Klingt
Speaker A
wie eine Sektenansprache. Ja. Und es gibt dieses berühmte New York Times Interview, wo er gefragt wurde, ob er sich wünscht, dass die Menschheit überlebt. Und da war ein ganz langes Zögern, ne? Äh, kennst du das Interview?
Speaker A
Nein. Okay. Da ganz lange gezögert und dann sagt der Interviewer äh, also das der macht sich schon Sorgen, wenn so jemand so ein mächtiger Mensch äh der so viele äh Hebel in seiner Hand hält, nicht an dem Überleben
Speaker A
der Menschheit interessiert ist, dann müssen wir uns echt fragen, was was kommt jetzt. Ja, und er ist der Meinung, dass äh es so etwas wie die Natur des Menschen nicht gibt, dass es keine höhere Ordnung gibt und dass der Mensch
Speaker A
überwunden werden muss, weil er schwach ist, weil sein Körper, die Hardware muss weg, die Software muss übertragen werden in etwas Neues. Das ist seine Meinung in Maschinen wahrscheinlich.
Speaker A
Ja, neue Hülle. Ja, aber wer baut diese Hülle? Wer kontrolliert diese Hülle? Ähm, darüber wird so gut wie nie gesprochen. Also, ich sehe bei den ganzen KI Kritikern ganz ganz selten, dass sie die Machtfrage stellen, wer woher kommt das?
Speaker A
Wer finanziert das? Zu welchem Ziel? Ja, und das haben wir mit dem Buch gemacht, Peter Tiel. Ja, als was siehst du den Menschen?
Speaker A
Ähm, der Mensch ist etwas sehr, sehr komplexes. Äh, Instinkte Emotionen Triebe ähm Wünsche, Sehnsüchte, die der Mensch hat. Ähm, ich sehe das bei meinen Kindern, wie sie sich entwickeln, wie sich Identität entwickelt, wie sich ein Bewusstsein entwickelt darüber, wer du selbst bist
Speaker A
im Vergleich zu dem, was andere Menschen sind. Ähm und du lernst mit diesen Impulsen klarzukommen, in Balance zu kommen, deine Impulse zu kontrollieren, nicht bei jeder Sache äh auszuflippen, äh nur weil du eine Sache möchtest, sondern äh sozusagen ein eine Konstante zu finden
Speaker A
für dich. Ja, das ist sozusagen die erste Ebene, wenn du reingeworfen wirst wirst in diese Welt, dass dass du lernst damit umzugehen, dann passt du dich verschiedenen sozialen Dynamiken an und irgendwann stellst du Fragen, die größer sind.
Speaker A
als du selbst. Ähm, wo kommst du her? Wo gehst du hin und so weiter. Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es überhaupt einen Sinn?
Speaker A
Und ähm ich glaube, dass der Mensch von Natur aus etwas ist, was zum Guten strebt. Ich sehe nichts Negatives in den Menschen in den ersten äh Jahren. Ähm, was dann aber kommt ist, sind eben diese Dynamiken, in die der Mensch dann
Speaker A
versucht ähm ja ähm den größtmöglichen Nutzen für sich zu ziehen, äh gierig zu sein, gierig zu werden. Ähm aber dann gibt es so etwas wie Moral und aus meiner Sicht ist die göttlichen Ursprungs.
Speaker A
Ähm, ich rede nicht über Religion ähm in dem Sinne, dass ich äh das Produkt heute sehe, ja, was diese Institutionen, die entstanden sind, sondern im Kern haben sie dieselben Werte.
Speaker A
Äh, jede Religion, mit der ich mich beschäftigt habe, alle großen Weltreligionen haben im Ursprung äh Lehrer gehabt, ja, Botschafter, wie auch immer, die äh etwas gepredigt haben, also den Menschen eine Welt vorgezeichnet haben, die über sie hinausgeht.
Speaker A
Das heißt, ähm, warum solltest du einem Menschen helfen, der leidet, ähm, wenn du dadurch keinen Nutzen hast?
Speaker A
Warum solltest du aus dir selbst heraus gut sein und friedlich sein? Und warum bist du jetzt gerade friedlich? Warum nimmst du mich nicht aus? Warum äh warum nutzt du andere Menschen jetzt gerade in diesem Moment nicht aus? Ist es, weil
Speaker A
die äußeren Umstände dich dazu zwingen, weil Palantier Kameras äh angebracht hat, weil hier ein Polizeistaat ist oder aus dir selbst heraus. Und ich glaube, dass alle Religionen im Kern das Ziel hatten, den Menschen zu einem besseren Wesen zu machen, indem der
Speaker A
Mensch über diese Welt hinausblickt. Das hier ist nicht alles. Alle Sehnsüchter, die in einem Elon Musk sind, was der für Ideen hat. Also, ich beschreibe das auch im Buch oder das rausgefallen aus dem Buch, aber da gibt es bestimmte Ideen, die er hat darüber,
Speaker A
welchen Sinn unsere Existenz hat und er würde die gesamte Welt, wenn er könnte, umgestalten einfach nur da deshalb, weil er selber in sich diese Sehnsucht spürt, weil er glaubt, dass das der eigentliche Sinn ist.
Speaker A
Und er ist der erste äh Billionär, ne? Also Trillionär in Englisch, der alle Hebel, alle Technologien einsetzen könnte, um die Welt zu umzugestalten, wenn er wollte.
Speaker A
Und ähm diese Sehnsüchte sind aus meiner Sicht äh ein Hinweis darauf, was der Mensch erreichen kann, aber vielleicht nicht mit seinem Körper, sondern mit seiner Seele.
Speaker A
Verstehst du, was ich meine? Ja. Also, wenn ich vor dem Bergheim stehe und die Leute sehe, wie sie sich Drogen reinballern und reingehen und in Dark Room alles mit sich machen lassen, dann berührt mich das unfassbar, weil ich
Speaker A
glaube, dass die Sehnsüchte, die in ihnen stecken, ähm vielleicht mit ihrem Körper gar nicht erfüllt werden können, aber sie zerstören sich selbst in der Hoffnung, diesen Egotod zu erleben.
Speaker A
Davon sprechen sie auch. Hm. Was ist es, was der Mensch eigentlich möchte und kann er das materiell erfüllen? Und ich glaube, dass der Mensch mehr ist als nur Materie, um deine Frage zu beantworten.
Speaker A
Was ist eigentlich dein Business? Weil jetzt fängst du an zu lachen, weil ähm du lebst ja genauso wie ich in der westlichen Welt.
Speaker A
Ja. Und es ist ja noch nicht soweit, dass wir von Luft und Liebe leben können und von tollen Dingen, die wir vielleicht vollbringen möchten jeden Tag, sondern äh du hast ja Kinder, wie ich gehört habe, du hast deine Familie, das heißt, der
Speaker A
Kühlschrank fühlt sich nicht durch nette Worte. Ähm vielleicht doch, wenn sie auf Papier gebracht werden, entsprechend verkauft werden.
Speaker A
Ja, aber was? Also, du bist ja raus aus den Mainstream Medien, habe ich ja irgendwann festgehalten vorhin, ne?
Speaker A
Ja. und hast gemerkt so, ey, diese Mechanismen, die dahinter stecken, die sind nicht konform mit dir, ja, und mit dem, was du vertrittst und du bist dann in die andere Richtung gegangen. Aber wie, weil wir es auch vorhin davon hatten, es
Speaker A
können Karrieren zerstört werden, wenn du dich gegen den Mainstream stellst. Jetzt kann ich mir gut vorstellen, es gibt Menschen da draußen, die so sind wie du vor 15 Jahren oder wann war das mit der SZ?
Speaker A
2018. Ah, ich habe dich kurz mal älter gemacht. Ja. Äh, also vor 8 Jahren, ja, dass sie vielleicht auch an dem Moment sind, wo sie zweifeln, weil sie vielleicht in irgendeinem klassischen Pressehaus sind und Angst um ihre um ihr Leben haben,
Speaker A
Angst um ihre Existenz. Du hast ja vorhin gesagt, ey, pass auf, du brauchst Geld zum Leben, Miete, Essen, Ausgehen, Auto etc. etc. etc. etc. Du bist aber einen anderen Weg gegangen.
Speaker A
Ja, du hast dich gegen deine Ängste entschieden. Mhm. Du hast sie wohl überwunden und hast einen anderen Weg gefunden zu überleben, zu leben.
Speaker A
Ja, vielleicht geht's dir besser als davor oder schlechter oder keine Ahnung, wie ich das finde. Ist ja auch immer Auslegungssache. Jeder Mensch hat ja einen anderen Anspruch, was er braucht im Leben an Materialismus und was nicht.
Speaker A
Aber was ist dein Business? Wie kannst du leben? Du bist ja immer noch Journalist. Du machst Recherche, du bringst Bücher raus ohne im Mainstream gefangen zu sein.
Speaker A
Ja. Was ist mein Business? Ähm, ich war einmal äh saß ich mit den Volontären mal zusammen so auf dem Hof und äh wir haben auf unseren Lehrer gewartet und dann hat jemand gefragt, so würdet ihr als Journalist weiterarbeiten, wenn ihr, sagen wir mal,
Speaker A
ihr eure Miete ist gedeckt, ja, wie keine Ahnung 2 F oder drei Netto oder so ja?
Speaker A
Ähm und ihr habt sozusagen finanziell jetzt keine Möglichkeiten aufzusteigen, aber ihr könnt einfach euer Ding, ihr könnt absolut frei agieren.
Speaker A
Mhm. Ähm würdet ihr das machen? Also absolute Freiheit im Dournalismus. Jeder einzelne hat gesagt, nein. Ich war der einzige, der gesagt hat, ich bin dabei. Und weißt du, was die Reaktion der Leute war?
Speaker A
Ja, das ist so, der Typ hat eine Mission. Und ich glaube, das ist das einzige, was mich sozusagen äh am Laufen hält, was mich Nächte wach lässt, ähm wach bleiben lässt, ist einfach, dass ich eine Art Mission habe und alles auf diesem, wenn
Speaker A
du die das Leben als Mission begreifst, dann ist alles auf dem Weg, jeder Struggle, den du erlebst, eine Art Vorbereitung und sehr spirituell. Ja, und das erzähle ich dir erstmal sozusagen als spirituelle Antwort. Ja, und dann kann ich dir auch
Speaker A
die materielle Antwort geben. Ja. Ähm, aber noch einen Satz dazu. Ich habe irgendwann äh, als ich raus bin aus dem Journalism, dieser Schritt oder dieser Sprung raus Mhm.
Speaker A
in die Ungewissheit, der ist ziemlich hart. Also 2 d Jahre Struggle ohne Ende. Du weißt nicht, wie es morgen aussieht.
Speaker A
Ähm, aber da habe ich gelernt, ähm, und so bin ich, ähm aufgewachsen in einem Urvertrauen, dass nichts und niemand auf der Welt dich versorgt, außer Gott.
Speaker A
Ähm, ich habe die immer wieder die Erfahrung gemacht, dass wenn ich ähm nicht wusste, wie es weitergeht und wenn ich gezweifelt habe daran, dass die Versorgung kommt, dann äh habe ich mich selbst geschwächt, aber auch äh dadurch längere Durchstrecken
Speaker A
erlebt. Aber ich funktioniere seit vielen Jahren in einem vollen Bewusstsein und in einem vollen Vertrauen daran, dass niemand mir irgendetwas abschneiden kann, egal was passiert. Also, wenn die morgen YouTube zumachen oder Patreon zumachen oder was auch immer, ich werde überleben. Ja,
Speaker A
also das erstmal spirituell äh geantwortet. Ähm, ich wollte schon immer äh, also mein Ziel ist es nie gewesen, ein Newsberichterstatter zu sein mit meinem Kanal, sondern die Leute umfassend über ein Thema zu informieren, äh die Zusammenhänge aufzuzeigen und wie gesagt
Speaker A
den Leuten ein Angebot zu machen. Das kommt inzwischen sehr gut an. Ähm, wenn du mich fragen würdest, wie viel hast du mit deinem KI Video verdient? 0 €.
Speaker A
Ja, weil es demonetarisiert wurde, wie die meisten Videos auf unserem Kanal. Die werden demonetarisiert.
Speaker A
Genau. Unterschiedliche Gründe. Mal ähm ohne Begründung, mal wird einfach gesagt äh Community Richtlinien. Ähm mal ist es aber auch so, dass wir Inhalte verwenden, wo ich weiß, okay, das wird äh gestriked werden oder das wird ähm also Monetarisierung wird entfernt
Speaker A
werden, weil ich z.B. irgendwelche Auszüge aus dem Film zeige. Ich habe z.B. einen Auszug aus äh den Film Imitation Game gezeigt und deswegen wurd es demonetarisiert in dem Fall. Ähm aber ich habe es gemacht, weil ich diesen Aufschnitt so stark finde und den könnte
Speaker A
ich nicht zeigen. So ist das eine kluge geschäftliche Entscheidung. Auf gar keinen Fall. Ich habe sie trotzdem gemacht.
Speaker A
ähm weil ich etwas, also mein Ziel ist wirklich, dass ich effektiv bin in dem, was ich den Leuten zeige und dass die Wirkung stimmt. Und dafür habe ich es gemacht. So, meine Arbeit läuft auf drei verschiedenen Säulen. Das eine ist das,
Speaker A
was von YouTube mal reinkommt, was auch manchmal nicht reinkommt. Das fluktuiert ständig ja zwischen 500 € und im Monat, ja, oder? und 2500 €. Mm.
Speaker A
Je nachdem, wie viel ich produziere, wie lang die Videos sind, Platzierung und so weiter und so fort.
Speaker A
Ähm, das kann sehr, sehr stark schwanken. Das heißt, ich kann darauf nicht bauen. Äh, das andere ist Patreon. Es gibt Leute, die sagen: "Ey, also ich glaube daran, dass Informationen niemals exklusiv sein sollten. Deswegen gibt's nichts extra für euch."
Speaker A
Okay, könnt die Arbeit unterstützen, wenn ihr sie wertvoll findet. Bitte tut das. Mhm. So und da gibt es ein eine Gruppe von Leuten, die unterstützt, da kommt eine gewisse Summe rein, ähm die jetzt aber auch nicht groß sein wird. Wenn du
Speaker A
die hören würdest, wird sagen: "Ey, wie lebst du? Schieß los. Jetzt machst du mich neugierig, aber jetzt weg mich auch 2000 € oder ungefähr.
Speaker A
Okay. Wow. Also, also man muss dazu festhalten für die Leute, wenn du jetzt hören so, oh wow, zweieinhalb YouTube, 2000 Patreon, viereinhalb im Monat. Das ist kein Angestellten Gehalt, ne?
Speaker A
Das ist brutto auch noch. Brutto als Selbständiger, das ist quasi nichts so. Und dann gibt es manchmal erfreuliche Momente, wo Leute, die zu Geld gekommen sind, sagen: "Weißt du was, ich gib jetzt mal 1000 € für die Arbeit. Du hast das und das Projekt vor.
Speaker A
Komm. So, ich mache mir darüber keine Gedanken." So, wenn du mir jetzt sagst, ey, wie lebst du, dann mache ich mir jetzt Gedanken darüber. Aber ich bin eigentlich sonst, also meine Frau weiß auch, ich mache mir im Alltag keine Gedanken
Speaker A
darüber, sondern ich arbeite, weil das keine Arbeit für mich ist. Ja, okay. Aber du bist doch mit einem Auto hergekommen. Das Auto muss mit Benzin getankt werden. Das ist ja relativ teuer seit geraumer Zeit.
Speaker A
Ich sag dir ganz ehrlich, ich habe äh 40 € getankt, weil du gerade 40 € dabei hattest, so oder?
Speaker A
Weil ich auf mein Konto geschaut habe, gesehen habe, okay, ich kann mir jetzt 40 € leisten.
Speaker A
Okay, so so lebe ich und ich bin glücklich damit. Ich habe alles, was ich brauche.
Speaker A
Ich kann sehr viel reisen. Ich habe einen einen Freund, der bei einer Airline arbeitet und sponsort meine Flüge. Das heißt, ich bin seit 2 d Jahren jetig nur um die Welt.
Speaker A
Teilweise Business Class für wenig, sehr wenig Geld. Wenn du sagst Business Class für sehr wenig Geld und 200 € oder also es wird gesponsort. Okay, ich darf nicht in Details gehen.
Speaker A
Du musst ja nicht verraten, welche Airline und wo ne, also ist ja Business je nachdem zahle sehr sehr wenige 100 € für Business, wo normalerweise über 1000 auch kostet in eine Richtung, richtig so und äh das heißt, ich kann
Speaker A
nichts auf dem Konto haben, aber ich kann Business Class fliegen. Du könnt es fast ein Kurs draus machen und den monetarisieren und Kohle draus ren Money Hack. Ja, also das habe ich auch gelernt, dass es viel wichtiger ist, äh
Speaker A
gut vernetzt zu sein, als Geld zu haben. Oh, das ist zu Community zu haben unheimlich wichtig. Netzwerk.
Speaker A
Ja, Netzwerk kann viel mehr sein als einfach nur Geld haben in dem Moment besitzen in der Hand oder auf dem Konto.
Speaker A
Mhm. Weil dein Netzwerk kann dein Geld sein. Ja, wenn man das jetzt umst in das, was du gerade jetzt erzählt hast.
Speaker A
Ja. Jetzt hast du eine Frau. Ja. Was macht sie beruflich? nicht, also sie hat ihren ihre Promotion gemacht, hat ein Doktortitel abgeschlossen, sucht gerade einen Job, aber sie hat sich um die Kinder gekümmert. Das war uns sehr, sehr wichtig, dass
Speaker A
Wie viele Kinder habt ihr? Zwei Kinder. Wie alt sind die? Drei. Sorry, fünf und sieben.
Speaker A
Fünf und sieben. Und äh uns war es wichtig, besonders die ersten fünf Jahre, dass die Mutter da ist. Es gibt keine engere Bindung und Beziehung. Die waren einfach in ihrem Körper. Und wir haben gesagt, äh weiß du, Kinder sind ja auch irgendwie äh bei
Speaker A
einer Mutter, sie sind Teil ihres Körpers. Mhm. Und die Verbindung ist äh, also ich habe eine sehr starke Verbindung, würde ich sagen, zu meinen Kindern, aber ich werde da niemals rankommen und das akzeptieren wir einfach, das ist die Natur. Und sie
Speaker A
hat eben dieses große Opfer gebracht, obwohl sie ein sehr kluger Mensch ist, dass sie gesagt hat, weißt du was, ich bin jetzt für die Fulltime da und dafür äh arbeitest du Fulltime.
Speaker A
Und äh bei mir ist es so, mein Alltag ist so gestrickt, die ersten Stunden am Tag gehören den Kindern, ich arbeite nachts.
Speaker A
Also mein Das heiß du hast wenig Schlaf. Ich habe sehr wenig Schlaf, was auch nicht gut ist, was dann auch zu gesundheitlichen Problemen führt in Phasen. Äh, wenn ich in Recherchen bin, kann es sein, dass ich mehrere Tage hintereinander nur 3
Speaker A
Stunden schlafe, aber dann gibt es eben Phasen, wo ich das versuche, dann wieder anders zu machen. Ja, hat das zufolge, dass du das getan hast, bevor die Kameras angegangen sind, wo du gesagt hast, wir reden nicht darüber während
Speaker A
des Interviews? Ja, okay, verstehe. Genau. Ja. Was mich jetzt interessieren würde, ähm also erst interessant, wie hast du das honoriert deiner Frau gegenüber, dass du gesagt hast, sie ist unfassbar intelligent, sie hat aber das Opfer gebracht, ja, zurückzustecken, um sich um die Kinder
Speaker A
zu kümmern und dir den Vortritt zu lassen, Geld zu verdienen auf gut Deutsch. Ich glaube, was sehr viele sehen auch in ihrem Umfeld ist, dass wir eine Familie sind, die viel reißt. Also, sie hat, also meine Kinder haben in
Speaker A
ihrem jungen Jahren sehr viele Länder gesehen. Äh, und das sind Erfahrungen, die werden wir nie vergessen. Also auch viele Struggles und äh viele unschöne Sachen, aber auch sehr, sehr schöne Sachen. Ähm, wir leben äh immer wieder mal für ein paar Wochen oder auch ein
Speaker A
Monat mal in Tanzania. Äh, ich zahle dort Miete von 150 €. Habe mir das alles eingerichtet ähm äh über die Zeit und ist eine zweite Heimat, so ein Rückzugsort.
Speaker A
Ähm ich glaube, dass wir ein sehr privilegiertes Leben leben, ohne dass wir viel haben.
Speaker A
Das hört sich zumindest so an. Ja. Ja. Und deine Kinder sind fün und sie ist das siebenjährige Kind schon in der Schule dann entsprechend? Okay, jetzt wird's natürlich schwierigerreisen, aber das kriegt man hin.
Speaker A
Welche Werte sind besonders wichtig für dich, deinen Kindern mit auf dem Weg zu geben in einer Welt, in der wir leben und vor allem ich glaube dein sowas ich jetzt wirten uns ja bis heute nicht, wir haben vor zwei
Speaker A
Jahren mal ein paar Sätze gewechselt auf Instagram. Das war's. Dann haben wir uns sehr lange nicht gehört und ich habe vor nicht mal eine Woche oder so wieder Kontakt zu dir aufgenommen und es ging jetzt relativ zügig, dass
Speaker A
wir dir sitzen. M Ich glaube anhand der letzten zwei zweieinhalb Stunden, wie lange drehen wir schon, Miguel? Zwei Stunden. Anhand der letzten zwei Stunden ähm stelle ich fest, dein dein Kopf funktioniert anders als der der meisten Menschen da draußen.
Speaker A
Deine Denkflüsse, deine komplett in eine ganz andere Richtung. Du hinterfägst ganz anders. Du, sonst würdest du auch nicht solche Recherchen tätigen, wie du sie tust. Und sonst würde dich das nicht so berühren, dass in den ersten 7 bis 10 Minuten, als wir
Speaker A
angefangen haben zu drehen, als wir beim Palästina Thema noch waren, du mit dir ringen musstest mit dein Tränen und deinen Emotionen.
Speaker A
Ich hatte hier auch Menschen sitzen schon, die aus dem Libanon kamen, die bei mir im Interview waren, die nicht ansatzweise diese Emotionalität gezeigt haben wie du.
Speaker A
Ähm, wie bereitest du deine Kinder vor auf diese Welt, in der wir uns befinden?
Speaker A
Interessant, dass du das fragst, weil ich angefangfangen habe, einen langen Brief an meine Kinder zu schreiben. Vor zwei Wochen habe ich das, seitdem ma ich das konzentriert.
Speaker A
ähm ein Brief, der meine Erkenntnisse aber nicht sozusagen, das soll keine Anleitung darstellen für deren Leben, aber vielleicht äh erspart es sie einige Fehler zu machen, weil ich die Fehler gemacht habe. Und da habe ich angefangen, was zu schreiben. Das wird
Speaker A
vielleicht auch irgendwann mal als Buch kommen oder so. Ja, weiß ich noch nicht, aber es gibt sehr, sehr viele kleinere Erkenntnisse, die ich Ihnen vielleicht jetzt noch nicht erklären kann. ähm wo ich denke, dass es besser ist, ein Beispiel
Speaker A
m Dinge zu klären, nicht aufzuschieben, wenn es Konflikte gibt, wenn es ein Problem gibt. Ja, nicht zu sagen, weißt du was? äh irgendwann werde ich es ansprechen, ich bin noch nicht soweit, sondern direkt da durchzu sein, weil wenn etwas
Speaker A
Gert im Kopf bleibt, dieser Gedanke, schlimmste Parasit und so weiter, ja, wenn das sich erstmal festsetzt, wird es schrecklich für jeden um dich herum, für dich selbst.
Speaker A
Deswegen geh dadurch, auch wenn es gerade hart für dich ist, ähm und kläre die Dinge. Ob das mit deiner Ehefrau ist oder ob das mit anderen Menschen ist, ähm es ist anstrengend, aber es ist der bessere Weg. Ähm so
Speaker A
entwickelt man keinen Groll im Herzen und das ist das Schlimmste, was du haben kannst.
Speaker A
Ähm weil das äh ja transformiert sich irgendwann, also wird monströs, ja gefährlich. Äh, es gibt viele kleine kleinere Erkenntnisse, ja, aber ähm ich würde erstmal grundsätzlich zu meinen Kindern sagen, ähm denkt etwas langfristiger, wenn ihr einkaufen geht, kauft nicht für
Speaker A
einen Tag, kauft für eine Woche, am besten für den ganzen Monat. Ähm, weil ich glaube, dass auch sehr schwierige Zeiten auf uns zukommen und ähm man muss vorbereitet sein. Man sollte nicht äh panisch sein und Ängste haben, aber man sollte gewappnet sein.
Speaker A
Und das ist eine Sache, die ich bei sehr, sehr vielen Leuten, mit denen ich spreche, immer wieder sehe. Sie äh leben von Hand in den Mund in dem Sinne, dass sie am selben Tag einkaufen gehen, das essen und dann am nächsten Tag wieder in
Speaker A
im Supermarkt stehen. Mhm. Und das kannst du übertragen auf viele andere Dinge. Langfristig denken, ähm ja, weniger impulsive Entscheidung fällen. Äh, da habe ich auch sehr, sehr viel gelernt. oder auch ähm das, was man als Trauma bezeichnet, ja, was man er
Speaker A
selbst erlebt hat durch seine eigenen Eltern oder durch äh schlimme Beziehungen, dass man diese Traumat nicht weitergibt, dass man an ihn arbeitet, äh dass man Ja.
Speaker A
dass es eigentlich nur einen einzigen Weg gibt, die Welt effektiv besser zu machen und das ist bessere Kinder zu hinterlassen, als man selbst es war.
Speaker A
Und ähm egal welches Ziel man vor Augen hat, dass man seine Werte nicht verrätt, wenn du dich einmal bückst, bückst du dich dein Leben lang.
Speaker A
Wert euch. Ähm, es gibt Leute, die etwas erleben, keine Ahnung, im Alltag jemand guckt ein schief an oder haut ein Spruch raus und dann fressen die sich das in sich hinein und irgendwann nehmen sie das persönlich, obwohl das etwas ist, was
Speaker A
man nicht persönlich nehmen sollte, weil da hat jemand anderes ein Problem mit sich selbst und diesen Menschen direkt zu konfrontieren, das habe ich direkt jetzt äh ich wir sind wir kommen jetzt gerade aus im Urlaub direkt am Anfang
Speaker A
gemacht. Da hat jemand auf eine sehr respektvolle Art äh respektlose Art und Weise zu mir gesagt, dass ich mein Flug mein Sitz ja im Flugzeug nicht nach hinten machen soll, weil seine Frau dort sitzt und er musste jetzt den Macker
Speaker A
markieren und sehr laut zu mir sagen, mach deinen Sitz wieder nach vorne. Und meine Kinder haben das gehört.
Speaker A
So und ich bin jetzt nicht derjenige, der dann aufsteht und ihn anfängt zu schlagen dafür. sondern ich sage einfach nur in dem Moment musst du ihm klar machen, dass das respektlos ist. Du musst es zumindest sagen, dass das nicht in Ordnung ist.
Speaker A
Wenn du das nicht machst, dann äh bleibst du Opfer, wirst du Opfer sein. Und das sind so ein paar Sachen, wo ich sagen würde, das versuche ich meinen Kindern beizubringen, neben all den moralischen Werten und äh der der
Speaker A
Erziehung im Alltag. Aber meine Erziehung, ich versuche die nicht auf Angst aufzubauen oder auf Gewalt oder äh sozusagen auf m dass wenn ich lauter werde, kriegen die Kinder Angst. Ja, dass ich wenn ich autoritär auftrete, kriegen die Kinder
Speaker A
Angst. Das der einfachste Weg Kinder zu steuern. Aber da vielleicht sich mehr Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen, mit dem Kind zu reden und ein Bewusstsein dafür zu erzeugen, dass das Kind aus sich selbst heraus etwas Gutes tut oder
Speaker A
das Richtige tut, Zähne putzt oder weniger Schokolade istst, äh nicht zu viel konsumiert am Handy oder Tablet oder was auch immer. Und das ist etwas, wo ich ähm mir denke, dass da da machen sich die Eltern das Leben zu leicht, äh
Speaker A
gehen den bequemen Weg und der ist entweder Gewalt, das ist der schlimmste Weg, äh Angst machen, ja, laut werden und so weiter.
Speaker A
Du hast gesagt, du willst sicherstellen, dass deine Kinder, dass sie besser werden als du selbst.
Speaker A
Ja. oder dass sie nicht so schlecht sind oder dass man irgendwie den Unterschied schafft zwischen einem selbst der wo schlecht ist oder schlechter war irgendwie in irgendeine Form und dass deine Kinder besser werden als du.
Speaker A
Ja, was ist das für ein Bewusstsein diese Gedanken gegenüber überhaupt zu haben? Also das ist einfach aus der Erfahrung heraus, die ich gemacht habe.
Speaker A
Wenn du jemanden hast, der dich erzieht, der glaubt, dass er perfekt ist und ähm jedes Hinterfragen der Handlung dieser Person als Afr gilt und du dich damit gefährdest, dann äh hoffentlich lernst du daraus.
Speaker A
Und nur wenn du es schaffst, dich davon zu lösen, von dieser Autorität, von dieser Gewalt, dann äh wirst du selbst auch zu einem besseren Menschen und gibst das nicht weiter an deine Kinder. Und genauso das ist eben meine Erkenntnis aus meinen
Speaker A
Erfahrungen, die möchte ich meinen Kindern weitergeben. Verstehe. Ja, also jetzt habe ich verstanden, was ich sage zu meinen Kindern, alles was ich mache, ist es nicht perfekt. Ich habe jetzt einfach nur die Verantwortung, wenn ich, weil ich älter
Speaker A
bin und sozusagen euer Vater bin, habe ich diese Verantwortung euch zu schützen, euch zu erziehen und so weiter, aber das heißt nicht, dass ich alles richtig mache. Und das sage ich denen ganz direkt und das wissen die. Trotzdem
Speaker A
verliere ich meine Autorität in Anführungszeichen nicht, weil äh das Treibende bei meinen Kindern ist die Liebe, die sie zu mir haben und zu meiner Frau, dass die viel stärker ist und sie wollen keine Enttäuschung. Und das ist für mich etwas viel wertvolleres
Speaker A
als ihnen Angst zu machen. Es wird irgendwann ein Punkt kommen und das sehe ich jetzt bei meiner siebenjährigen Tochter, dass sie äh sie will Grenzen austesten, sie will äh auch mal alleine äh unterwegs sein und auch mal was gefährliches machen. Das wird
Speaker A
alles kommen. Und da bin ich der Meinung, sollten Eltern den Kindern ein sehr starkes Wertefundament geben und es fällt den Erziehern im Kindergarten auf.
Speaker A
dass meine Kinder Lüge so sehr verabscheuen. Das fängt schon damit an, wenn die denen erzählen, dass es den Osterhasen gibt und dass der da gerade durch den Wald gehuscht ist, dann ist es die erste Reaktion, warum lügen die die Kinder an?
Speaker A
Und das ist bei meinen Kindern äh also ich habe sicherlich viele Fehler gemacht, aber das es gibt bestimmte Werte, die sind sehr sehr stark verändert. Ja, jetzt hast du ja zwei Bücher geschrieben.
Speaker A
Einmal wem diente Jeffreystein? Mhm. Das ist welches aktueller? Das Peter Tilelbuch. Das Peter Til. Genau. Und einmal Peter Til Palantier, der KI Gott und das Ende der des Menschen des Menschen. Ich guck mal, ich kann nicht mal mehr lesen.
Speaker A
Ähm, du hast gesagt, ich weiß nicht, ob das jetzt Offcamp war, du bist gerade an einem dritten Buch dran.
Speaker A
Ja, also erstmal muss ich was zu diesem Buch sagen. In der ersten Auflage ist es schon raus. Das ist die zweite Auflage.
Speaker A
Ja. Mhm. die ist äh verbessert, erweitert. Äh es gibt neue Teile, die dazu gekommen sind und dieses Buch ähm wird man jetzt auf der Tour exklusiv äh erwerben können. Ich bin jetzt auf Tour durch Deutschland. Mhm.
Speaker A
Äh Österreich und Schweiz. Ähm wenn du sagst, du bist auf Tour, wie kann ich mir das vorstellen?
Speaker A
Ja, also ist keine Lesung, es ist für mich zu langweilig. Okay. Ähm, ich habe schon mal, ich war schon mal auf der Tour mit äh dem AppSten, mit den Appste Vorträgen. Das ist wie so eine Recherche, die ähm im Vortrag ähm
Speaker A
sozusagen präsentiert wird und dieser Vortrag geht einehalb bis zwei Stunden. Äh danach gibt's auch eine Fragerunde und so weiter und da gibt es verschiedene Termine, die jetzt schon raus sind ähm auf unserer Webseite grenzginger-tour.de de und dort ähm kann
Speaker A
man sozusagen dieses Buch erwerben. Ja, wie viele Menschen kommen an so einen Ort dann oder in eine Stadt, wenn du dann auf Tour bist?
Speaker A
Ich habe das im Schnitt. Ja, also ich habe erstmal ich mache immer erst die harte Erfahrung. Ich wurde von so einem Veranstalter ausgenommen, der der hat eine Tour veranstaltet. Äh und da kamen so in so kleine Dörfer fast
Speaker A
schon so immer so 30, 40 Leute und hat dann am Ende sehr viel Geld eingesagt.
Speaker A
Äh ich bin dann weg von dem und habe dann mit dem Freund zusammen gesagt, weißt du was, wir machen das jetzt selbst. So, dann haben wir einfach, wir hatten gar keine Ahnung, wie viel Leute kommen. Ja, dann haben wir in Berlin und
Speaker A
in Köln und so weiter, kam je jeweils so 150 Leute. Okay, krass. 150 Leute kommen. Ja. Äh und jetzt machen wir das noch etwas größer so auf 200, 300. Ähm genau. Und das machen wir jetzt in zehn Städten und
Speaker A
dann wollen wir das vielleicht noch ein bisschen ausweiten. Ja. Okay. Das ist das, was jetzt gerade läuft.
Speaker A
Okay. Und parallel schreibe ich gerade äh das dritte Buch und da geht es um Ibrahim Trauri. Schon mal gehört?
Speaker A
Nein. M Okay. Wo fängt man an? Ich habe vor ich habe vor also vor 3 Jahren äh eine Doku gedreht, die bis heute nicht veröffentlicht wurde. Äh hat mit verschiedenen Gründen zu tun, aber das ist ein anderes Thema. Ähm diese Doku
Speaker A
hat sich damit beschäftigt, wie bis heute afrikanische Länder kolonisiert werden, dass der Kolonialismus nie aufgehört hat.
Speaker A
Mhm. ähm, dass es eine Hierarchie gibt der Länder und dass es einige Länder gibt, die sollen an ihrem Platz bleiben, weil wir als so ein globaler Norden äh diesen Ort brauchen als Experimentierlabor, als äh Kornkammer, als äh Arbeitslager und
Speaker A
so weiter und so fort. Das ist ganz brutal, wenn man sich das anschaut in diesen Ländern. Ich weiß nicht, warst du schon mal in Afrika, in afrikanischen Ländern?
Speaker A
Nein, noch nicht. Ja. äh Uganda, Kenia und Tanzania waren die ersten Länder, die ich gesehen habe, wo ich diese Strukturen gesehen habe, wie NGOs und aber auch Entwicklungszusammenarbeits, also Halbbehörden, ne? Es gibt z.B. das GZ in Deutschland, was ähm
Speaker A
Entwicklungshilfe leistet in diesen Ländern, aber dieses ganze Entwicklungshilfesystem ist nur dazu da, um diese Länder weiterhin zu kontrollieren, deren Ressourcen zu kontrollieren.
Speaker A
Und also ist es eigentlich keine Entwicklungshilfe, sondern eine Entwicklungskontrolle. Genau. Äh jeder, man sagt jeder Dollar, der als Spende oder als auch immer als also 1 € der das reingeht äh der der in diese Länder reinkommt als Entwicklungshilfe oder Spende, 27 das
Speaker A
27fache wird wieder abgeschöpft. Ja. Und was passiert da eigentlich? Was was ähm wie funktionieren diese Strukturen global, die dafür sorgen, dass ein Land sich niemals entwickelt?
Speaker A
Dann muss man sich mit dem internationalen Währungsfond auseinandersetzen, mit der Weltbank und mit Lizenzen, die gekauft werden aus dem Ausland für diese ganzen Minen, Goldminen und so weiter und so fort.
Speaker A
Also, das heißt, du bist, sagen wir mal, du bist in Botswana und willst dort einen Goldring kaufen, kannst du nicht.
Speaker A
Obwohl denen das Gold gehört. Was ist passiert? Sie haben Lizenzen verkauft an Länder, die dann für sehr, sehr wenig Geld ähm sich diese Ressourcen aus der Erde holen können. Wer sind die Eliten, die diese Lizenzen verkaufen? Die sind vom Westen
Speaker A
gestützt und finanziert. Korrupte Eliten. Wir reden immer von Ja, die sind alle korrupt da unten und deswegen entwickeln sie sich nicht. Aber wenn man sich anschaut, diese korrupten Eliten äh werden aufrechhalten von außen. Regime Chade, ich kann dir sechs sie große
Speaker A
Figuren in Afrika nennen. Vielleicht hast du hier und da mal von denen gehört. Patrice Lomumba z.B. äh schon mal gehört?
Speaker A
Mhm. Ähm war z.B. jemand im Kongo, der Thomas Sankara. Mhm. Schon mal gehört? Burkina Faso, das waren so Figuren, die wollten diese Länder unabhängig machen, die Ressourcen wieder fürs Volk einsetzen, ja, Straßen bauen und so weiter und so fort, die
Speaker A
ganze Infrastruktur. Ähm, aber sie wurden beseitigt. Sie wurden von außen beseitigt, entweder durch ähm Regimechange äh Maßnahmen wie einfach jemanden töten, in Säure auflösen, ja, oder ähm einfach jemanden durch eine Revolution stürzen.
Speaker A
Das alles findet statt, das lassen wir auch geschehen und auch unsere Regierung sind daran beteiligt, einmal diese korrupten aufrecht zu halten. Ich gebe dir ein Beispiel, Dr.
Speaker A
Pizzas Pizzen in verschiedenen afrikanischen Ländern im also kosten 8 bis 10 € dort kann sich kein Mensch dort leisten, aber das ist Entwicklungshilfe, die wir bezahlen. Ja, wo die AfD dann sagt, wir müssen Entwicklungshilfe streichen. Ähm oder andere äh Parteien
Speaker A
in Deutschland sagen, wir müssen Entwicklungshilfe, äh wir helfen den und am Ende kriegen wir nichts dafür zurück.
Speaker A
Wohin geht diese Hilfe? Wohin geht diese Hilfe? Und ist hier wirklich überhaupt eine Hilfe? Ja, das sind meistens billige Kredite. Äh und diese Kredite sind dann äh sorgen dafür, dass die äh ja, dass sie nicht in der Lage sind, die zu
Speaker A
tilgen oder nicht mal die Zinsen zu tilgen. Und dann wird darauf ein Zinszins äh festgelegt. Und wenn du das nicht zahlen kannst und einen neuen Kredit brauchst, musst du in Washington antreten und den sagen, ja, ich brauche noch mal so und so viel Milliarden für
Speaker A
dies und jenes, um Dampm zu bauen, weil wir Energie brauchen, dann wird dir gesagt, okay, ja, ihr kriegt das Geld, aber wenn so und so viel Prozent von dem Geld zu uns kommen, so und dann nicht nur das, sondern es wird auch die ganzen
Speaker A
Haushaltscheidungen sind dann beim IWF. Das heißt, du kannst das Geld, was du hast, was du erwirtschaftest, nicht einsetzen für dein Land, um etwas zu bauen, sondern du wirst gezwungen, es z.B. im Militär zu stecken, bei bestimmten Firmen einzukaufen,
Speaker A
Entwicklungshilfe oder Entwicklungsaufbau zu leisten nach einer Katastrophe nur von westlichen Firmen, die dann davon durch dadurch profitieren. Das heißt, ist eine große Umverteilung, die stattfindet.
Speaker A
Aus Staatskassen fließen Gelder in diese Länder, die wiederum kommen zu Privatfirmen oder privaten Unternehmen, die dann diese Länder aufbauen. Ist ein Kreislauf, der geschaffen ist. Und Julian Sang hat das, bevor er damals dann äh inhaftiert werden sollte und diese
Speaker A
Vergewaltigungsvorwürfe kam, hat ein Interview gegeben, wo er gesagt hat, dass Kriege und Katastrophen, die äh geschürt sind, dass sie nur dazu da sind, um riesige Geldwaschanlagen zu sein. Es soll keine erfolgreiche Kriege geben, sondern unendliche Kriege. Die sollen nicht aufhören. Katastrophen sind
Speaker A
so dieser Kreislauf von Zerstörung und Wiederaufbau, der ist notwendig, damit diese Elite sich aufrechhalten kann.
Speaker A
Und das ist etwas, was ich recherchiert habe. Und dann äh bin ich über lange Geschichte, aber warum schreibe ich dieses Buch? Es hat mit einem jungen Mann zu tun, der an die Macht gekommen ist in Burkina Faso. Äh etwas, was für
Speaker A
uns so weit weg ist, wir haben keine Ahnung davon. der das gesamte Land umkrempeln möchte und auch umgekrempelt hat. Ich habe mir das Land angeschaut. Es gibt sich Reiseverbote aus verschiedenen europäischen Ländern. Überhaupt dahinzukommen ist schwer.
Speaker A
Und dann kommst du da rein und siehst, was dieser Mann macht. Ja, das ist etwas, was wir nicht als Ideal sehen.
Speaker A
Das ist keine Demokratie. Ja, wenn es äh Schlagzeilen gibt, dann wird immer gesagt so, ja, ähm das ist keine Demokratie und das ist eine Militärdiktatur.
Speaker A
Und ich frage dann, wenn jemand die System oder die Mechanismen verstanden hat von kolonialer Kontrolle, wie soll ein Land sich anders befreien können von diesen kolonialen Strukturen, außer dass er diktatorisch vorgeht, militärisch vorgeht. Was das erste was er gemacht hat, ist die Franzosen
Speaker A
rauswerfen, weil die Franzosen kontrollieren dort bis heute alles. Die ganzen Minen werden kontrolliert durch ausländische Firmen. Nummer eins Franzosen französisches Militär rauswerfen hat er gemacht. Was glaubst du, was das für ein Afron ist? Das zweite, was er gemacht hat, ist alle
Speaker A
Ressourcen werden für das Land eingesetzt. Ähm, es wird Gold aus diesen Minen geholt gegen Maschinen und Technologie getauscht, die dann in Krankenhäusern zum Einsatz kommt, irgendwelche Bugger, die gekauft werden, damit man Straßen bauen kann. Äh, weißt du, das so einfach ist das, so einfach kann
Speaker A
es sein. Und was wir dann sagen ist, ist keine Demokratie. Und was man weglässt ist der Kontext. Der hat gesagt, wenn ihr von Demokratie spricht, wisst ihr was bei uns ankommt, was in Gaza passiert ist. Das ist eure
Speaker A
Demokratie. Eure Demokratie ist, dass man uns kontrolliert, dass man uns unterjocht. Ihr wolltet das aus uns machen, das wollen wir nicht werden. Wir wollen uns erstmal befreien. Danach denken wir darüber nach. Und äh ich habe ihn jetzt getroffen vor einem Monat. Es war super
Speaker A
schwer an den ranzukommen, weil du musst dir vorstellen, der hat mehr als 20 Attentate überlebt und ich habe versucht, ich hatte 10 Tage dort, ich war dort krank, äh im Hotel eingeschlossen und habe alles dran gesetzt, irgendwie an
Speaker A
diese Person zu kommen. Super bewacht natürlich. Ähm und ja, durch den richtigen General, der hat mich dann daran gebracht und dann kam es irgendwann zu diesem Treffen und es soll zu einem Interview kommen, äh dafür lerne ich gerade Französisch.
Speaker A
Das ist nicht so einfach, weil die er gibt keine Interviews auf Englisch. Äh das so die Policy von denen und äh ja, das ist jetzt gerade was im Hintergrund läuft, die Recherche, bis es zu dem Punkt kommt, wo ich dann äh ja das Buch
Speaker A
schreiben kann über meine Erfahrung. Ja. Wie lange dauert das so, bis du so ein Buch den zusammengeschrieben hast?
Speaker A
Also, das darf eigentlich niemand wissen. Weil die Recherche ist ja das, was aufwendig ist. Das Schreiben, das mache ich teilweise in eininhalb Monaten.
Speaker A
Was heißt aber, dass ich also ich bin bei dem SSIN Buch im Krankenhaus gelandet danach und auch beim Peter Tilelbuch.
Speaker A
Das heißt, warum landest du dann im Krankenhaus? Weil du einfach dann Weil ich auch vergesse zu essen und zu trinken und nur schreibe.
Speaker A
Ja, und das ist einfach nicht gut und ähm deswegen will ich mir etwas mehr Zeit lassen, aber ähm mein Ziel ist in diesem Jahr noch das Buch rauszubringen.
Speaker A
Okay. Ja. Vergesst nicht zu essen und zu trinken und zu schlafen. Ja. Ja. Vor allem vergess deine Familie nicht dabei bei dem, was du tust. Mhm.
Speaker A
Du bist nicht mehr alleine. Das stimmt. Ja, das ist richtig. Du steckst voller Überraschungen.
Speaker A
Ich lasse mich einfach auf Dinge ein und ich schaue Aber dein Kopf arbeitet 247.
Speaker A
Bitte. Dein Kopf arbeitet 247. Ich kann aber auch abschalten. Ist das so? Ja, ich kann abschalten. Es ist nur so, dass ich äh dass ich eine Krankheit habe und die ist äh, dass ich nicht auf Dauer Oberflächlichkeit aushalten kann.
Speaker A
Ich kann Oberflächlichkeit gar nicht aushalten. Ja, aber manchmal ist man gezwungen, weißt du? Manchmal besucht man Leute oder ist im familiären Kontext und da gibt's eben Menschen, die nicht so viel nachdenken.
Speaker A
Ich habe ähm ich war jetzt einer oberflächlichen Situation ausgesetzt am Wochenende. Ja. Ich rede dann einfach nicht mehr. Ja, okay.
Speaker A
Ja, wenn ich dann bei der Gruppe von Menschen bin und ich höre, worüber die alle sprechen, ich rede nicht mehr. Ich mich dann ab.
Speaker A
Ja, mag für viele arrogant wirken. Viele denken, ich bin ich bin dann arrogant oder ich bin überheblich.
Speaker A
Ja, aber ich habe einfach nur keine Lust auf diese Scheiße. Mm. Jetzt kann das vielleicht überheblich oder arrogant wirken, aber mich machen solche Gespräche müde.
Speaker A
Ja, verstehe ich. Ja. Ja. Also, ich komme damit nicht mehr klar. Ich ähm bei mir hat sich den letzten Jahren viel geändert, so von meinem Wesen. Ja, ich habe das Gefühl, ich finde immer mehr zu mich selbst, was mich wirklich
Speaker A
glücklich macht. Mhm. Und es ist das, was die meisten Menschen, ich glaube, nicht sehen.
Speaker A
Ja, weil sie noch nicht bei sich selbst sind. Mhm. Ja, sind ja die meisten nicht. Und das ist ganz interessant, wenn du mit Leuten sprichst, die ähm im Gefängnis waren oder mit Leuten sprichst, die in Rente gehen. Ist ganz ähnlich.
Speaker A
Du stirbst diesen sozialen Tod, du wirst nicht mehr so sehr gebraucht und auf einmal bist du gezwungen nachzudenken.
Speaker A
Und im Gefängnis Gefängnis nennt man das ja Knastschaden, den du dann entwickelst. Du gehst in deinem Kopf alles durch, was davor war und so Kleinigkeiten machen dich verrückt. So, warum hat er mich auf diese Weise angeschaut? Warum hat er das
Speaker A
gesagt? und dann überreflektierst du Dinge und drehst so ein bisschen am Rad und dann gibt's verschiedene Möglichkeiten sich da zu siden. Ähm, aber ich bin gerade auch in so einem Alter, ich bin 36 Jahre und es gibt Leute in
Speaker A
meinem Umfeld, die gerade ähm Richtung Midlife Crisis gehen. Und ich habe das Gefühl, dass das alle Leute sind, bei denen das so stärker ausfällt, ist, dass die sich niemals Zeit genommen haben, um zu reflektieren, wohin sie treiben.
Speaker A
Mhm. Also wie so ein äh wie so jemand, der in einem Zimmer äh Kunst macht und irgendwie eine große Leinwand entwirft und jeden Tag irgendwie versucht, den Griff irgendwie, weißt du, den den Strich irgendwie perfekt zu setzen. M
Speaker A
und dann am Abend ist er erschöpft, dreht sich um, geht schlafen, morgen steht er wieder auf und macht wieder weiter, aber er sitzt nie da und guckt sich das Gesamtbild an, sondern nur diesen Griff. Ja, und das macht sie dann depressiv und sie neigen
Speaker A
dann zu ganz radikalen Veränderung einfach aus Trotz teilweise. Ich bin jetzt diesen Weg gegangen, ja, ich habe jetzt diese Familie oder ich habe jetzt diesen äh dieses Wertefundament oder was auch immer, aber jetzt muss ich alles über Bord werfen und was komplett Neues,
Speaker A
muss mich neu erfinden und das führt in sehr sehr kranke Richtungen teilweise und ist dann irreversibel, das ist was gefährliches. Ja, ich bin gespannt auf dein drittes Buch.
Speaker A
Die ersten beiden, die lässt du mir hoffentlich hier. Die kann ich leider nicht da lassen, aber ich habe die einen Buch daassen über Peter Tiel. Ja.
Speaker A
Ah, warum kannst du die nicht da lassen? Äh, ich habe nur noch ein Exemplar davon. Man glaubt, nur weil man Auto ist, hat man genug Bücher. Nee, ich habe ganz viele.
Speaker A
Ja, eine letzte Frage. Was wäre denn so dein Traumb? Nehmen wir jetzt das dritte Buch ist vorbei. Was wäre dann ein Thema, wo du sagst so: "Boah, ich ich würde so gern darüber schreiben, aber die Recherche dazu, dazu
Speaker A
bräuchte ich Personen, an die ich nicht rankomme." Ich glaube, ich hätte genügend Grundlage, um eine Recherche zu machen, aber Deutschland wäre nicht bereit dazu.
Speaker A
Da gibt's ein Thema. Okay, jetzt zum Schluss wird interessant. Da warte ich auf das richtige Zeitfenster und vielleicht eine andere Gesellschaft, die offener ist für für Wahrheitssuche in dem Bereich. Und das hat ähm mit dem Dritten Reich zu
Speaker A
tun. Okay. Und äh man sagt, dass die Geschichte von den Siegern geschrieben wird. Ja, das heißt nicht, dass alles falsch ist. Ich glaube ganz oft nicht, dass alles, was uns erzählt wird, falsch ist, sondern aber es ist auch nicht alles richtig.
Speaker A
Genau so. Und äh es heißt ja im im Geheimdienst äh hat mir mal ein Agent erzählt gibt's diesen Satz die beste Legende ist die am nächsten an der Wahrheit ist. Ja, das heißt äh da ist sicherlich viel dran an dem, was uns
Speaker A
erzählt wurde, aber es gibt einen sehr wichtigen Bereich, der weggelassen wurde. Mhm. Und das ist äh Follow the Money bei dem Adolf.
Speaker A
Und das würde ich gerne machen. Ähm, ich weiß aber, dass mit diesen Informationen nicht richtig umgegangen werden würde in der jetzigen Situation.
Speaker A
Mhm. Vielleicht wenn die AfD macht ist oder so. Ähm ja, wir werden sehen. Also, ich bin da schon dran. Ich äh recherchiere auch immer wieder. Ich finde es ganz interessant auch die verschiedenen Phasen dieser Figur ähm sich anzuschauen. Ja, also vor 33
Speaker A
und dann nach 33. Wie hat sich dieser Mensch verändert und welche Einflüsse haben deine Rolle gespielt? Wer hat ihn finanziert? Wie konnte er sich überhaupt diesen Krieg leisten? Da gibt's einige, die Vorarbeit geleistet haben, aber ich würde gerne ein Stück weiter noch gehen.
Speaker A
Das ist ein Thema. Ja, sehr spannend. Tier. Ähm, es war mir eine große Freude, dass du mein Gast warst. Ich auch. Ich fand es sehr angenehm.
Speaker A
Ich auch, aber ich glaube, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Dafür bist du viel zu interessant.
Speaker A
Ich mag deine Vorgehensweise, wie du Dinge einordnest du siehst und wie du das wiedergibst.
Speaker A
Ich glaube auch für die Zuschauer, Zuschauerinnen, Zuhöre, Zuhörerinnen ist da das eine oder andere interessante Thema dabei, aber wir sind noch nicht am Ende, denn du bist noch nicht am Ende mit dem, was du tust. Und daher wird es
Speaker A
noch sicherlich viele Geschichten geben, die wir bei einem zweiten Part, einem anderen mal noch mal aufgreifen, aber danke, dass du heute hier warst und mein Gast warst hier in Stuttgart. Ja, danke.
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