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Das Ende von Werbung...auch unterwegs!

Kevin Chromik zeigt, wie man mit einem Raspberry Pi Werbung im Heimnetz und unterwegs blockiert und die Privatsphäre schützt.

Key Takeaways

  • Ein Raspberry Pi kann als zentraler Werbeblocker im Heimnetzwerk und unterwegs dienen.
  • Pi-hole blockiert Werbung auf DNS-Ebene, was auch Geräte ohne Adblocker schützt.
  • Eine statische IP-Adresse ist wichtig für die Zuverlässigkeit des Setups.
  • DNS-Anbieter tracken Nutzer, was durch das Setup verhindert wird.
  • Die Installation ist mit etwas technischem Verständnis und wenigen Schritten gut machbar.

What the video covers

  • Vorstellung eines kostengünstigen 20-Euro-Computers (Raspberry Pi) zur Werbung-Blockierung im Heimnetz und unterwegs.
  • Erklärung, warum herkömmliche Adblocker auf Smartphones, Smart TVs oder Kühlschränken oft nicht funktionieren.
  • Hardware-Empfehlung: Raspberry Pi Zero wegen niedrigem Stromverbrauch und Zuverlässigkeit.
  • Benötigte Hardware: Raspberry Pi, Micro-SD-Karte (mindestens 16 GB), Micro-SD-Adapter, USB-Kabel und Netzteil.
  • Einführung in die Funktionsweise von Pi-hole als DNS-Filter, der Werbedomains blockiert und somit Werbung verhindert.
  • Erklärung des DNS-Prinzips und wie Pi-hole Anfragen filtert, um Werbung zu blockieren und Webseiten schneller zu laden.
  • Problem der DNS-Anbieter, die Nutzeraktivitäten tracken, und wie das Setup dies verhindert.
  • Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation des Betriebssystems auf dem Raspberry Pi mit Raspberry Pi Imager.
  • Konfiguration von WLAN, SSH-Zugang und statischer IP-Adresse für zuverlässigen Betrieb.
  • Installation und Einrichtung von Pi-hole inklusive Auswahl des DNS-Providers und abschließender Konfiguration.

Answers

Questions about this video

Warum eignet sich der Raspberry Pi besonders gut für das Werbeblocker-Setup?

Der Raspberry Pi, insbesondere die Zero-Variante, verbraucht sehr wenig Strom, läuft zuverlässig 24/7 und ist kostengünstig, was ihn ideal für einen permanenten Werbeblocker macht.

Wie funktioniert Pi-hole grundsätzlich bei der Werbung-Blockierung?

Pi-hole fungiert als DNS-Filter, der Anfragen zu Werbedomains erkennt und blockiert, indem er diese als nicht existent zurückmeldet, wodurch Werbebanner nicht geladen werden.

Wie kann man sicherstellen, dass das Setup auch unterwegs Werbung blockiert?

Neben Pi-hole wird ein zweites Programm installiert, das es ermöglicht, Werbung auch außerhalb des Heimnetzwerks zu blockieren, sodass der Schutz mobil erhalten bleibt.

Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:00
Speaker A
Schau dir mal diese Webseite an, und so sieht sie aus, wenn dieser kleine 20-Euro-Computer im Spiel ist. Heute zeige ich dir, wie du das so konfigurierst, dass es auch, wenn du unterwegs bist, all deine Werbung blockiert und am Ende nicht mal Google, Cloudflare oder dein Internetanbieter sieht, welche Seiten du so besuchst. Werbung im Browser kennt jeder, und du kannst es auch ganz einfach mit einem Adblocker blockieren. Allerdings ist Werbung auch auf Smartphones, meinem Smart TV und mittlerweile sogar auf Kühlschränken, und dort kann man nicht einfach einen Werbeblocker installieren, weshalb dieser kleine Computer mit 30 Minuten Arbeit für viele mittlerweile der Standard zu Hause geworden ist. Ich werde dir zeigen, wie das unter der Haube funktioniert und wie du das auch super einfach nachmachen kannst. Hier jetzt mal alles, was du brauchst, angefangen mit der Hardware. Theoretisch läuft die Software überall, allerdings ist es wichtig, dass die Hardware auch 24 Stunden, 7 Tage die Woche ununterbrochen läuft. Deshalb eignet sich so ein Raspberry Pi am besten dafür, denn gerade die Zero-Variante verbraucht praktisch keinen Strom und läuft wirklich zuverlässig. Vielleicht hast du aber auch noch irgendwo einen alten Laptop rumliegen oder vielleicht so einen kleinen Home-Server, den kannst du natürlich auch benutzen. Ich habe mir gerade einen zweiten von diesen Home-Servern gekauft, und der hat ein viel besseres Setup als mein Alter. Dazu gibt es sehr bald ein komplettes Video. Um das nicht zu verpassen, lass gerne ein Abo da. Die meisten werden es allerdings mit einem Raspberry Pi machen, und der braucht als Speicher noch so eine Micro-SD-Karte. Ich habe hier mal 16 GB, ich habe dir meine mal unten in der Videobeschreibung verlinkt. Kleiner würde ich nicht nehmen, größer ist aber in Ordnung. Dann brauchen wir noch so einen Micro-SD-Adapter und ein USB-Kabel mit Netzteil für die Stromversorgung. Ich habe dir alles mal unten in der Videobeschreibung verlinkt. Aber jetzt geht's zum wichtigen Teil, und das ist die Software. Das von mir eingesetzte Setup besteht aus insgesamt drei Teilen. Das erste Tool, das für uns die komplette Werbung blockiert. Dann noch ein zweites Programm, damit wir diese Werbung auch unterwegs, wenn wir nicht in unserem Heimnetzwerk sind, blockieren können. Und dann noch im letzten Schritt die Komponente, damit dein DNS-Anbieter dich nicht mehr tracken kann. Bevor wir alles installieren, schauen wir uns erstmal an, wie Pi-hole überhaupt funktioniert. Das Prinzip ist eigentlich ziemlich simpel, denn was wir machen, ist, dass wir einen DNS-Filter installieren. Ein bisschen vereinfacht dargestellt ist so ein DNS-Server wie ein Telefonbuch. Das heißt, wenn du bei deinem Browser z.B. auf Instagram gehst und in deinen Browser Instagram.com eingibst, dann verbirgt sich hinter Instagram irgendeine IP-Adresse, die du allerdings nicht kennst. Deshalb leitest du deine Anfrage für Instagram.com an deinen Router zu Hause weiter. Dein Router schickt diese Anfrage an einen DNS-Server. Das könnte z.B. Telekom, Google oder Cloudflare sein. Die schauen dann in einer großen Tabelle nach, welche IP-Adresse dazu gehört, und geben sie an dich zurück. Das funktioniert allerdings genauso mit Werbung, denn wenn du eine Webseite öffnest und ein Werbebanner geladen werden muss, dann verbirgt sich hinter dem Werbebanner auch noch eine Domain. Und genau dafür benutzen wir jetzt Pi-hole, denn Pi-hole schaltet sich praktisch dazwischen, und wenn du eine Webseite anfragst, wie z.B. Instagram, dann wird Pi-hole nachschauen, ob diese Domain blockiert ist. Wenn nicht, dann wird es einfach weitergeleitet. Falls deine angefragte Domain allerdings in einer Blockliste bei Pi-hole hinterlegt ist, antwortet Pi-hole einfach, dass es nicht existiert, und der Werbebanner kann nicht geladen werden. Ein Nebeneffekt ist, dass diese Webseiten dadurch natürlich auch schneller laden. Die erlaubten Domains werden also einfach von Pi-hole an den DNS-Anbieter weitergeleitet, und du bekommst dann die Antwort. Das Problem hierbei ist, und das ist eigentlich immer so, dass dieser DNS-Anbieter auch alles mitloggt und trackt, was du tust, weshalb wir im letzten Schritt des Setups auch noch das blockieren werden. Wir stecken einfach unsere SD-Karte in unseren Computer rein. Dann laden wir uns den Raspberry Pi Imager runter und dann starten wir ihn. Dann wählst du hier einfach aus, welchen Raspberry Pi du hast. Bei mir ist das Raspberry Pi Zero. Gehen hier auf weiter. Dann wählen wir hier aus, welches Betriebssystem wir installieren möchten. Ich würde dir raten, dass du hier erstmal auf Other gehst und dann hier die OS Light Version installierst. Diesmal ein bisschen ressourcensparender, weil du keine Desktopumgebung mit Fenstern und so weiter brauchst, sondern alles nur über das Terminal läuft. Es kann sein, dass wenn du einen neueren Raspberry Pi hast, dass hier auch 64 Bit zur Auswahl steht. Das kannst du natürlich dann auswählen. Bei mir gibt's allerdings nur 32 Bit. Gehen hier auf weiter. Dann ganz wichtig, die richtige SD-Karte auswählen. Dann gibst du hier einen Hostnamen ein, damit du nicht immer über die IP-Adresse drauf zugreifst. Dann die Zeitzone, und dann brauchst du noch einen Nutzernamen und Passwort, um auf diesen Raspberry Pi zugreifen zu können. Und dann kann ich dir auf jeden Fall nur empfehlen, dass du hier schon mal deinen WLAN konfigurierst. Denn was du sonst machen musst, ist, dass du hier erstmal noch ein Display und eine Tastatur anschließt und dann auf dem Gerät dich ins WLAN einloggst. Wenn du es allerdings hier im Setupprozess alles schon hinterlegst und dann die Micro-SD-Karte in dein Raspberry Pi steckst und den dann anschaltest, dann wählt der sich automatisch in dein Netzwerk ein. Gehen hier auf weiter. Enable SSH werden wir auf jeden Fall machen, weil wir darauf danach zugreifen werden. Gehen auf weiter. Raspberry Pi Connect brauchen wir nicht. Klicken hier auf Write, und dann ja, wird alles gelöscht, und das Ganze wird ein paar Minuten dauern. Als Nächstes nehmen wir einfach die Micro-SD-Karte und stecken sie wieder in unseren Raspberry Pi ein und schließen den an Strom an. Der bootet jetzt und wählt sich dann direkt ins WLAN ein. Dann öffnest du auf deinem Computer das Terminal und verbindest dich per SSH mit deinem Raspberry Pi. Jetzt werden wir erstmal den kompletten Raspberry Pi aktualisieren mit sudo apt update. Damit wird erstmal geschaut, ob es Updates gibt. Und mit sudo apt full-upgrade wird alles installiert. Und jetzt machen wir noch ein Reboot. Nach dem Neustart verbinden wir uns wieder mit unserem Raspberry Pi und installieren Pi-hole. Ich habe die Dokumentation natürlich auch unten in der Videobeschreibung verlinkt. Dazu kopieren wir uns einfach hier diesen Befehl, gehen zurück ins Terminal. Hier sind wir sowieso mit unserem Raspberry Pi verbunden und installieren alles. Während die Installation läuft, weisen wir unserem Raspberry Pi noch eine statische IP-Adresse zu. Das ist einfach wichtig, weil wir die IP-Adresse später überall benutzen werden, und es wäre natürlich blöd, wenn sich die IP-Adresse ändert, weil sich der Router neu startet oder der Raspberry Pi beispielsweise. Je nachdem, was für ein Router du zu Hause hast, kann es bei dir natürlich anders aussehen. Da würde ich auf jeden Fall mal ins Handbuch schauen, aber bei mir, ich habe eine Fritzbox, da gehe ich ja einfach hier in meine Netzwerkverbindung rein, suche mein Pi-hole raus, gehe auf den Stift, gehe aufs Heimnetz und aktiviere hier den Haken. Pi-hole ist jetzt schon installiert. Allerdings müssen wir das Ganze noch konfigurieren. Da haben wir einen ganz einfachen Installationswizard. Da klicken wir uns einfach mal durch. Und hier werden wir auch nochmal darauf hingewiesen, dass wir unbedingt eine statische IP-Adresse brauchen. Gehen auf weiter. Dann wählen wir hier unseren DNS-Provider aus. Das ist gar nicht so wichtig. Ich mache jetzt hier Cloudflare, aber im letzten Schritt werden wir das sowieso noch umgehen. Dann brauchen wir noch eine B
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Speaker A
Google, Cloudflare oder dein Internetbieter sieht, welche Seiten du so besuchst. Werbung im Browser kennt jeder und du kannst es auch ganz einfach mit einem Adblocker blockieren.
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Speaker A
Allerdings ist Werbung auch auf Smartphones, mein Smart TV und mittlerweile sogar auf Kühlschränken und dort kann man nicht einfach einen Werbeblocker installieren, weshalb dieser kleine Computer 30 Minuten Arbeit für viele mittlerweile der Standard zu Hause geworden ist. Ich werde dir
00:33
Speaker A
zeigen, wie das unter der Haube funktioniert und wie du das auch super einfach nachmachen kannst. Hier jetzt mal alles, was du brauchst. angefangen mit der Hardware. Theoretisch läuft die Software überall, allerdings ist es wichtig, dass die Hardware auch 24
00:44
Speaker A
Stunden 7 Tage die Woche ununterbrochen läuft. Deshalb eignet sich so ein Raspberry Pi am besten dafür, denn gerade die Zero Variante verbraucht praktisch keinen Strom und läuft wirklich zuverlässig. Vielleicht hast du aber auch noch irgendwo einen alten Laptop rumliegen oder vielleicht so
00:58
Speaker A
einen kleinen Home Server, da kannst du den natürlich auch benutzen. Ich habe mir gerade einen zweiten von diesen Home Servern gekauft und der hat ein viel besseres Setup als mein Alter. Dazu gibt es sehr bald ein komplettes Video. Um
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Speaker A
das nicht zu verpassen, las gerne ein Abo da. Die meisten werden es allerdings mit einem Raspberry Pi machen und der braucht als Speicher noch so eine Micro SD-Karte. Ich habe hier mal 16 GB, ich hab dir meine mal unten in der
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Speaker A
Videobeschreibung verlinkt. Kleiner würde ich nicht nehmen, größer ist aber in Ordnung. Dann brauchen wir noch so einen Micro SD Adapter und ein USB-Kabel mit Netzteil für die Stromversorgung.
01:25
Speaker A
Ich habe dir alles mal unten in der Videobeschreibung verlinkt. Aber jetzt geht's zum wichtigen Teil und das ist die Software. Das von mir eingesetzte Setup besteht aus insgesamt drei Teilen.
01:33
Speaker A
Das erste Tool, das für uns die komplette Werbung blockiert. Dann noch ein zweites Programm, damit wir diese Werbung auch unterwegs, wenn wir nicht in unserem Heimnetzwerk sind, blockieren können. Und dann noch im letzten Schritt die Komponente, damit dein DNS-Anbieter
01:44
Speaker A
dich nicht mehr tracken kann. Bevor wir alles installieren, schauen wir uns erstmal an, wie Phole überhaupt funktioniert. Das Prinzip ist eigentlich ziemlich simpel, denn was wir machen ist, dass wir einen DNS Filter installieren. Ein bisschen vereinfacht dargestellt ist so ein DNS Server wie
01:56
Speaker A
ein Telefonbuch. Das heißt, wenn du bei direm Browser z.B. auf Instagram gehst und in dein Browser Instagram.com eingibst, dann verbirgt sich hinter Instagram irgendeine IP-Adresse, die du allerdings nicht kennst. Deshalb leitest du deine Anfrage für Instagram.com an deinen Router zu Hause weiter. Dein
02:12
Speaker A
Router schickt diese Anfrage an einen DNS Server. Das könnte z.B. Telekom, Google oder CloudFir sein. Die schauen dann in einer großen Tabelle nach, welche IP-Adresse dazu gehört und gibt sie an dich zurück. Das funktioniert allerdings genauso mit Werbung, denn
02:25
Speaker A
wenn du eine Webseite öffnest und ein Werbebanner geladen werden muss, dann verbirgt sich hinter dem Werbebanner auch noch eine Domaine. Und genau dafür benutzen wir jetzt Phole, denn Phole schaltet sich praktisch dazwischen und wenn du eine Webseite anfragst, wie z.B.
02:39
Speaker A
Instagram, dann wird Phall nachschauen, ist diese Domain blockiert. Wenn nicht, dann wird es einfach weitergeleitet.
02:45
Speaker A
Falls deine angefragte Domain allerdings in einer Blockliste bei Phall hinterlegt ist, antwortet Phall einfach, dass es nicht existiert und der Werbebanner kann nicht geladen werden. Ein Nebeneffekt ist, dass diese Webseiten dadurch natürlich auch schneller laden. Die erlaubten Domains werden allzu einfach
02:59
Speaker A
von Phole an den DNS-Anbieter weitergeleitet und du bekommst dann die Antwort, das Problem hierbei ist, und das ist eigentlich immer so, dass dieser DNSanbieter auch alles mitlockt und trackt, was du tust, weshalb wir im letzten Schritt des Setups auch noch das
03:13
Speaker A
blockieren werden. Wir stecken einfach unsere SD-Karte in unseren Computer rein. Dann laden wir uns den Raspberry Pi Imagerunter und dann starten wir ihn.
03:20
Speaker A
Dann wählst du hier einfach aus, welchen Raspberry Pi du hast. Bei mir ist das Raspberry Pi Zero. Gehen hier auf weiter. Dann wählen wir hier aus, welches Betriebssystem wir installieren möchten. Ich würde dir raten, dass du hier erstmal auf Other gehst und dann
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Speaker A
hier die OS Light Version installierst. Dies mal ein bisschen Ressourcensparender, weil du keine Desktopumgebung mit Fenstern und so weiter brauchst, sondern alles nur über das Terminal läuft. Es kann sein, dass wenn du einen neueren Raspberry Pi hast, dass hier auch 64 Bit zur Auswahl steht.
03:46
Speaker A
Das kannst du natürlich dann auswählen. Bei mir gibt's allerdings nur 32 Bit. Gehen hier auf weiter. Dann ganz wichtig, die richtige SD-Karte auswählen. Dann gibst du hier einen Hostnamen ein, damit du nicht immer über die IP-Adresse drauf zugreifst. dann die
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Speaker A
Zeitzone und dann brauchst du noch einen Nutzernamen und Passwort, um auf diesen Raspberry Pi zugreifen zu können. Und dann kann ich dir auf jeden Fall nur empfehlen, dass du hier schon mal deinen WLAN konfigurierst. Denn was du sonst
04:08
Speaker A
machen musst, ist, dass du hier erstmal noch ein Display und eine Tastatur anschließt und dann auf dem Gerät dich ins WLAN einlogst. Wenn du es allerdings hier im Setuppzess alles schon hinterlegst und dann die Micro SD-Karte in dein Raspberry Pi steckst und den
04:20
Speaker A
dann anschaltest, dann wählt der sich automatisch in dein Netzwerk ein. gehen hier auf weiter. Enable SSH werden wir auf jeden Fall machen, weil wir darauf danach zugreifen werden. Gehen auf weiter. Raspberry Pi Connect brauchen wir nicht. Klicken hier auf WR und dann
04:33
Speaker A
ja wird alles gelöscht und das ganze wird es ein paar Minuten dauern. Als nächstes nehmen wir einfach die Micro SD-Karte und stecken es wieder in unseren Raspberry Pi ein und schließen den an Strom an. Der bootet jetzt und
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Speaker A
wählt sich dann direkt ins WLAN ein. Dann öffnest du auf deinem Computer das Terminal und verbindest dich per SSH mit deinem Raspberry Pie. Jetzt werden wir erstmal den kompletten Raspberry Pi aktualisieren mit Sudo UT Update. Damit wird erstmal geschaut, ob es Updates
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Speaker A
gibt. Und mit Sudo UT Full Upgrade wird alles installiert. Und jetzt machen wir noch ein Reboot. Nach dem Neustart verbinden wir uns wieder mit unserem Raspberry Pi und installieren Pi Hole.
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Speaker A
Ich habe die Dokumentation natürlich auch unten in der Videobeschreibung verlinkt. Dazu kopieren wir uns einfach hier diesen Befehl, gehen zurück ins Terminal. Hier sind wir sowieso mit unserem Raspberry Pi verbunden und installieren alles. Während die Installation läuft, weißen wir unserem
05:14
Speaker A
Raspberry Pi noch eine statische IP-Adresse zu. Das ist einfach wichtig, weil wir die IP-Adresse später überall benutzen werden und es wäre natürlich blöd, wenn sich die IP-Adresse ändert, weil sich der Router neu startet oder der Raspberry Pi beispielsweise. Je
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Speaker A
nachdem, was für ein Router du zu Hause hast, kann es bei dir natürlich anders aussehen. Da würde ich auf jeden Fall mal ins Handbuch schauen, aber bei mir, ich habe eine Fritzbox, da gehe ich ja einfach hier in meine Netzwerkverbindung
05:35
Speaker A
rein, suche mein Pyhole raus, gehe auf den Stift, gehe aufs Heimnetz und aktiviere hier den Haken. Phall ist jetzt schon installiert. Allerdings müssen wir das Ganze noch konfigurieren.
05:44
Speaker A
Da haben wir einen ganz einfachen Installationswizer. Da klicken wir uns einfach mal durch. Und hier werden wir auch noch mal darauf hingewiesen, dass wir unbedingt eine statische IP-Adresse brauchen. Gehen auf weiter. Dann wählen wir hier unseren DNS Provider aus. Das
05:55
Speaker A
ist gar nicht so wichtig. Ich mache jetzt hier Cloudfare, aber im letzten Schritt werden wir das sowieso noch umgehen. Dann brauchen wir noch eine Blockliste, denn so wie Phole arbeitet ist, dass man einfach eine lange Liste hat mit Domains, die blockiert werden
06:06
Speaker A
sollen und dort gibt's vorgefertigte Listen. Ich werde auch später noch gute Listen zeigen, aber hier werden wir einfach mal die Standardliste nehmen.
06:12
Speaker A
Query logging können wir anmachen. Würde sagen, High Domains clients, damit es einfach noch ein bisschen anonymer ist.
06:18
Speaker A
das eigentlich gar nicht so wichtig, weil es sowieso nur auf unserem Raspberry Piogt wird, aber faires halber, wenn du mehrere Leute im Haushalt hast, ist es vielleicht besser, wenn das alles ein bisschen anonymisiert wird. Die Installation ist jetzt soweit
06:29
Speaker A
fertig, deswegen gehen wir hier mal aufs Admin Interface, aber dazu brauchen wir noch unser Passwort. Das können wir auch später ändern, wenn wir möchten. Gehen hier drauf, geben das Passwort ein und wir sind eingeloggt. Wir sehen, dass jetzt hier erstmal noch gar nicht zu
06:41
Speaker A
sehen ist, denn Pyhole ist noch gar nicht aktiv. Also Phall an sich schon, aber wir benutzen es noch nicht. Denn wenn wir wieder zurück in unser Terminal gehen, dann sehen wir, dass wir hier erstmal Pi Hole als unseren DNS Server
06:51
Speaker A
eintragen müssen und da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder du macht es jetzt auf jedem einzelnen Gerät, wo du halt Phall benutzen möchtest oder du konfigurierst es einfach direkt in deinem Router wie z.B.
07:02
Speaker A
deiner Fritzbox und dann ist Pyhole automatisch aktiv auf jedem Gerät in deinem Netzwerk. Das heißt, deine Smartphones, Laptops, Tablets, aber auch Smart TVs und vielleicht sogar dein smarter Kühlschrank. Da musst du halt einfach selbst schauen, wie das bei
07:14
Speaker A
deinem Router zu Hause ist. Aber ich mache das hier mal exemplarisch bei meiner Fritzbox. Da gehst du einfach auf Zugangsdaten, DNS Server, dann auch hier auf andere DNS V4 Server verwenden und da gibst du dann einfach die IP-Adresse
07:25
Speaker A
ein, die dir hier angezeigt wird. Und wenn wir noch mal zurück zu Phale gehen, dann sehen wir auch schon, dass hier schon die ersten Queries, also Abfragen gemacht werden und auch schon ein bisschen was blockiert wird. Allerdings sehen wir hier oben rechts noch einen
07:35
Speaker A
Fehler. Deshalb müssen wir die Phole Blockliste aktualisieren. Dazu gehen wir noch mal zurück ins Terminal. Hier sind wir verbunden mit unserem Phale und hier mit Pseudo Pi Update Gravit die aktualisieren wir die Liste. Und wenn wir jetzt noch mal zurückgehen, dann
07:48
Speaker A
sehen wir, dass die Liste aktualisiert wurde. Es gibt ganz viele verschiedene von diesen Blocker Listen. Ich habe dir unten in der Videobeschreibung auch mal ein Gitup Repository verlinkt, wo du dich mal ein bisschen umschauen kannst und es hinzufügen ist auch wirklich
07:58
Speaker A
einfach. Ich habe hier mal z.B. die Multipro Extended Protection, wird auch empfohlen. Da gehen wir hier einfach auf Adblock auf den Link drauf, kopieren uns die URL von dieser Liste, dann wieder zurück zu Phall auf Lists, dann fügen
08:09
Speaker A
wir hier eine neue Liste hinzu, geben noch einen Namen und dann hier auf den roten Button Addblock List. Dann gehen wir noch mal zurück ins Terminal zu unserem Raspberry Pi und machen hier noch mal Update Gravity, damit die Liste
08:19
Speaker A
aktualisiert wird. Und in unserem Dashboard sehen wir auch schon, dass die Liste jetzt deutlich länger ist. Jetzt erstmal alles richtig konfiguriert, deswegen probieren wir doch mal aus, ob alles läuft. Dazu deaktivieren wir das Blocking jetzt einfach mal. Wenn wir
08:30
Speaker A
jetzt so eine Seite von so einem Marmorkuchen aufmachen, dann sehen wir hier auch schon überall die Banner, die von allen Seiten reinfliegen. Also wir sehen hier ein Banner, dann hier wieder ähm hier ist ein Foto, aber wir sehen
08:41
Speaker A
schon hier wird ein Video eingeblendet, da passiert schon relativ viel hier für keine Ahnung Unterwäsche und Schuhe.
08:47
Speaker A
Dann schalten wir Blocking einfach noch mal an und wenn wir jetzt die Seite neu laden, dann sehen wir, dass die ganzen Banner hier überall verschwunden sind.
08:53
Speaker A
Und das gleiche gilt es natürlich auch für andere Geräte in deinem Netzwerk. Das Setup so wie es ist, ist alleine schon richtig gut. Es hat allerdings ein Problem. Wenn du nicht zu Hause in deinem geschützten Netzwerk bist, dann
09:05
Speaker A
hast du natürlich auch wieder den ganz normalen DNS Server und der filtert natürlich komplett ohne P Hole keine Werbeinhalte. Auf deinem Smartphone sowieso, aber auch wenn du mal in einem Kaffee oder so mit deinem Laptop arbeitest, wirst du immer Werbung sehen.
09:18
Speaker A
Deshalb kommen wir zum zweiten Schritt und das ist die Einrichtung von Tailscale. Tails ist ein Meshnetzwerk, was ein VPN, also eine sichere Verbindung zwischen deinen einzelnen Geräten herstellt. Und vielleicht bist du schon drauf gekommen, das werden wir jetzt zum einen auf unserem Raspberry
09:30
Speaker A
Pi, aber auch bei den Geräten, die wir unterwegs benutzen wollen, einrichten. Dazu gehst du auf die Tailscale Website und erstellst ein Account. Und ich habe bereits ein Telscale Account und habe dort auch schon ein paar Computer verbunden. Bei dir wird diese Liste
09:42
Speaker A
jetzt wahrscheinlich leer sein, aber das kein Problem. Alle Schritte sind eigentlich exakt gleich. Das ist die Tails Sceld Dokumentation, wie man das Ganze einrichtet. Aber wir machen es jetzt mal gemeinsam. Dazu gehen wir hier unten auf Schritt 3 und kopieren hier
09:53
Speaker A
uns diesen Befehl. Dann gehen wir wieder zurück in unseren Phole und installieren das auf unserem Raspberry Pie und mit Tilscale ab starten wir das Ganze. Dann melden wir uns noch an mit unserem Tilscale Account. Gehen hier auf Connect
10:05
Speaker A
und das war's auch schon. Und unser Phole taucht jetzt auch hier schon auf. Und jetzt müssen wir Tailscale so konfigurieren, dass es unser Phole als DNSS Server benutzt. Dazu kopieren wir uns einfach hier die IP-Adresse von unserem Phale. gehen hier oben auf den
10:18
Speaker A
Tab DNS scrollen runter namever gehen hier auf Custom fügen den ein und speichern das Ganze und hier aktivieren wir noch den Switch bei Override DNS Servers. Dann gehen wir zurück auf unser Phole Admin Panel gehen hier auf Settings DNS gehen hier auf den Expert
10:34
Speaker A
Mode klicken hier auf permit all Origins und speichern das Ganze. Und jetzt musst du Tails nur noch auf den Geräten installieren, wo du auch die Werbung blockiert haben möchtest. Dann lädst du das einfach für dein passendes Gerät runter, wie beispielsweise hier für mein
10:47
Speaker A
Mac. Und wenn du es installiert und dich angemeldet hast, dann siehst du auch hier alle Geräte, die aktiv sind, wie beispielsweise Phall. Und wenn ich jetzt nicht zu Hause bin, schalte ich hier Tilscale einfach an und meine Werbung
10:57
Speaker A
wird blockiert. Und genau das gleiche machst du auch auf deinem Smartphone, indem du einfach in den App Store oder Google Play Store gehst, Tilscale installierst, dich einloggst und das Ganze aktivierst. Und jetzt kommen wir zum letzten Schritt, der dafür sorgt,
11:07
Speaker A
dass deine Privatsphäre geschützt wird. Denn aktuell ist es so, dass bei jeder Anfrage erstmal Phall schaut, ob es blockiert wird oder nicht. Und falls es nicht blockiert ist, wenn es einfach eine valide Anfrage ist, dann wird diese an den DNS-Anbieter weitergeleitet, denn
11:20
Speaker A
der hat ja das Telefonbuch, wo danach geschaut wird, zu welcher Domain welche IP-Adresse aktuell gehört und die tracken natürlich alles mit. Heißt, wenn du dich mal wieder über deine Lieblings Warmblut Sportpferderasse Hohlsteiner informieren willst und die Webseite heißestudie.de de besuchst, dann sieht
11:36
Speaker A
das natürlich Cloudflare, Google oder die Telekom, je nachdem, was dein DNS-Anbieter ist. Und genau das können wir mit der Software anbauen verhindern.
11:43
Speaker A
Anbauend ist ein Reverse DNS. Das hört sich jetzt erstmal ziemlich kompliziert an, ist aber relativ einfach. Statt jetzt ein DNS-Anbieter zu fragen, welche IP-Adresse gehört zu dieser Domain, fragt anbauen den Root Server, wer ist zuständig für.de de. Der Rootsver
11:57
Speaker A
antwortet: DE ist zuständig für diese Adresse. Anbauen fragt dende Server, wer ist zuständig für heißtde.
12:04
Speaker A
Bekommt dann die Antwort und kann dann danach fragen, gib mir mal die IP-Adresse für heißestute.de. Heißt, es gibt kein Mittelsmann mehr, sondern anbau kümmert sich dann einfach Schritt für Schritt um die ganzen Anfragen.
12:15
Speaker A
Zugegeben, das dauert beim allerersten Mal ein bisschen länger, aber die IP-Adresse für den finalen Server, die wird dann bei dir gecasht und danach ist es genauso schnell wie zuvor. Um das zu installieren, gehen wir auf die Phale Dokumentation hier bei Unbound
12:27
Speaker A
installieren das Ganze dann über diesen Befehl. Heißt, wir gehen wieder ins Terminal auf unseren Raspberry Pi und installieren das Ganze. Dann legen wir noch eine Konfigurationsdatei an mit diesem Befehl und die können wir einfach aus der Dokumentation kopieren. Gehen
12:37
Speaker A
noch mal zurück ins Terminal, fügen das Ganze hier ein und speichern das Ganze. Dann starten wir den Anbauen Server neu, damit die Konfigurationsdatei auch greift. Und im allerletzten Schritt müssen wir nur noch Phole sagen, dass der Anbauen DNS Server benutzt werden
12:49
Speaker A
soll, weil er das dann natürlich selbst regelt und nicht mehr Cloud Flir, wie wir das ganze am Anfang konfiguriert haben. Dazu gehen wir noch mal in die Einstellungen hier auf DNS und hier unten bei custom DNS Server löschen das
13:01
Speaker A
hier raus und benutzen hier diesen Server. Mit Raspberry Pi kann man ziemlich viel cooles Zeug machen. Hier habe ich beispielsweise ein Raspberry Pi benutzt, um eine eigene Netzwerkfestplatte zu bauen. Und hier findest du noch ein Video zu meinem
13:13
Speaker A
aktuellen Home Server Setup. Aber wie gesagt, Abo nicht vergessen, denn das bekommt bald ein Update.
Topics:Werbung blockierenPi-holeRaspberry PiAdblockerDNS-FilterPrivatsphäreHeimnetzwerkSmartphone WerbungNetzwerk SicherheitKevin Chromik

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