Tom Vorwald erklärt eine einfache 1-Minuten-Scalping-Strategie mit Fokus auf Market Profiling und Risiko-Management für den Minutenchart.
Key Takeaways
- Weniger Indikatoren und klare Marktstruktur sind entscheidend im Minutenchart.
- Market Profiling ist der Schlüssel zum Verständnis von Gleichgewicht und Akzeptanz im Markt.
- Ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis ist wichtiger als hohe Trefferquoten.
- Geduld und das Warten auf klare Signale verbessern die Trading-Ergebnisse.
- Viele Verluste entstehen durch zu frühes und übermäßiges Handeln ohne Kontext.
What the video covers
- Viele Trader verlieren im Minutenchart, weil sie zu viele Indikatoren verwenden und das Marktgeschehen nicht richtig verstehen.
- Weniger ist mehr: Eine einfache Strategie mit klaren Regeln und Fokus auf Market Profiling ist zielführender.
- Der Minutenchart ist schnelllebig, daher ist es wichtig, nur Trades mit gutem Chance-Risiko-Verhältnis zu handeln.
- Market Profiling hilft, das Marktgleichgewicht und wichtige Preisbereiche zu erkennen.
- Trades sollten nur dann eingegangen werden, wenn der Markt Akzeptanz über wichtigen Levels zeigt.
- Das Risiko wird idealerweise unter dem letzten Tief gesetzt, um ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis zu gewährleisten.
- Viele Trader handeln zu früh und werden oft ausgestoppt, weil sie das Marktumfeld nicht richtig selektieren.
- Die Strategie basiert auf dem Erkennen von Gleichgewichts- und Ungleichgewichtsphasen im Markt.
- Mit dieser Methode kann man auch bei einer Trefferquote von 50-60 % profitabel handeln.
- Geduld und Disziplin sind entscheidend, um auf die richtigen Setups zu warten und nicht zu überhandeln.
Chapters
- 00:00Einführung in die 1-Minuten-Scalping-Strategie
- 00:52Besonderheiten des Minutencharts und schnelle Bewegungen
- 01:31Was ist ein Setup im Minutenchart?
- 02:09Marktstruktur und Hindernisse beim Einstieg
- 02:49Market Profiling und Bedeutung der Cash Session
- 03:37Tradeplanung anhand des Gleichgewichts
- 04:30Exit-Strategie und realistische Gewinnziele
- 05:19Akzeptanz und Breakout-Signale im Markt
- 05:49Risiko-Management und Chance-Risiko-Verhältnis
- 06:43Probleme vieler Trader und richtige Selektion von Trades
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Speaker A
Meine einfache Skypingstrategie im Minutenchart: Der Minutenchart ist der Ort, an dem die meisten Trader ihr Geld verbrennen. Sie verwenden zehn Indikatoren und teilweise noch mehr und haben immer Angst, etwas zu verpassen.
Speaker A
Ich habe dieses Verhalten jahrelang studiert und ich bin zu dem Entschluss gekommen, auch im Skyping: Weniger ist mehr. Je mehr Werkzeuge auf deinem Chart liegen, umso weniger wirst du die Fähigkeiten haben, das zu erkennen, was zielführend ist. In diesem Video zeige
Speaker A
ich dir, warum 90 % der Skalper im Minutenchart verlieren, was du stattdessen auf deinem Chart brauchst, die exakte Einstiegstechnik und mein komplettes Setup von der Vorbereitung bis zum Exit, das du für dich gerne nachbauen kannst. Schaut mal,
Speaker A
im Minutenchart ist es ja so, dass man davon ausgehen muss, dass die Bewegungen einfach sehr schnell sind.
Speaker A
Vor allem dann, wenn entsprechend wichtige Levels gebrochen werden oder eine Nachricht dazu führt, dass der Markt schnell anspringt. Viele Trader haben leider das Problem, dass sie immer denken, etwas tun zu müssen, immer schnell agieren müssen. Und da möchte
Speaker A
ich euch heute zeigen, wie es vielleicht zielführender ist und wie einfach das ganze Modell auch sein kann, um zu gucken, wo macht es überhaupt Sinn, einen schnellen Trade einzubuchen, welche Setups sind dafür interessant im Minutenchart und wie kannst du das
Speaker A
ganze Konzept für dich spannend umsetzen und da lasst uns jetzt mal reinstarten. Schaut mal, hier haben wir z. B. jetzt einen ganz einfachen Minutenchart auf den S&P 500 und die Frage ist ja immer, was ist überhaupt ein Setup?
Speaker A
Jetzt kann z. B. ein Setup sein, ein so schönes P, wie ich das dir hier darstelle. Ja, aus der PBD-Struktur kann man definitiv nutzen, aber es gibt ein ganz großes Aber und das ist das Problem, dass viele Menschen das falsch
Speaker A
vorbereiten. Wenn du jetzt dir überlegst, dass du hier deinen Kauf tätigst mit diesem Schlusskurs, z. B.
Speaker A
außerhalb im Preisbereich bei 7482. Jetzt ist doch die große Frage, was ist da im Weg? Jetzt denken manche Trader, ja, hier sind die Hochs im Weg. Ja.
Speaker A
Nein, das interessiert große Marktteilnehmer relativ wenig, wenn gleich da gerne eine kurze Reaktion kommt, aber das ist nicht so wichtig.
Speaker A
Viel, viel, viel wichtiger ist das, was ich dir jetzt zeige. Wenn wir im Minutenchart nach Trades Ausschau halten, dann gucken wir immer, was ist das Kontext? Und das Kontext bestimmen wir über das Market Profiling. Und das hier ist z. B.
Speaker A
ein Market Profile Chart, wo du lesen kannst, wie während der Cash Session, also den Haupthandelszeiten, der Markt gehandelt hat. Man kann das hier sehen.
Speaker A
Hier war die Handelseröffnung vom Vortag. Der Markt ist runtergelaufen, hochgelaufen und hat hier oben seine Balance etabliert. Zusätzlich hat er auch noch hier einen sogenannten Singleprint-Bereich etabliert, wo sehr viel Stärke zu erwarten ist. So, und jetzt gucken wir, wo wir uns gerade
Speaker A
befinden. Und ich sehe hier sofort, wir befinden uns noch nicht über dem Gleichgewicht. Hier ist das Gleichgewicht vom Vortag und der Markt hat immer das Bestreben, erstmal im Gleichgewicht zu bleiben.
Speaker A
Wenn ich jetzt also diesen Trade hier, wie ich eben angezeigt habe, einbuche, kann ich ihn planen bis zur Oberkante des Gleichgewichts. Jetzt gucken wir hier mal gemeinsam hin und sagen, das ist vielleicht kein dummes Konzept und erkennen: 785
Speaker A
ist die Gleichgewichtsgrenze. So, jetzt habe ich einen Trade, den ich planen kann von ja keinen 3 $ 2,75 und das ist die Gewinnstrecke, die ich jetzt planen sollte und das ist genau das, worauf die Trader immer drauf reinfallen und das möchte ich euch
Speaker A
zeigen, warum. Schaut mal, hier kann man genau sehen, was dort passiert ist, denn erinnert euch bitte, Gleichgewicht war bei 7485 und der Markt hat dieses Ziel erreicht.
Speaker A
Hier war der Einstieg, ja, und hier war das Gleichgewicht, also dein Exit zu nehmen. Jetzt haben aber viele Trader die Idee, dass der Markt natürlich viel weiterlaufen sollte und diese Idee finde ich nicht gut und auch nicht zielführend. Warum ist das so? Und
Speaker A
deswegen musst du auch, wenn du im Minutenchart tradest, immer das Kontext verstehen.
Speaker A
Erst wenn der Markt hier drüber dir zeigt, dass er Akzeptanz findet, ist auch nach oben eine längere Strecke planbar, ein schnellerer Breakout planbar und dann kannst du im Minutenchart z. B. mit einem solchen Setup oder einer Balance hier drüber
Speaker A
wunderbar eine neue Akzeptanz finden und auf einmal hast du eine Strategie, die total einfach ist, aber zielführend ist.
Speaker A
Doch warum ist diese Strategie hier nicht zielführend und das möchte ich euch zeigen. Schaut mal, das ist euer Gewinnzielspanner.
Speaker A
Und jetzt ist doch immer die Frage, wo nehme ich das Risiko? Und das Risiko nehmen die meisten Trader aus dem Minutenchart unter dem letzten Tief.
Speaker A
Das ist das Risiko. Und man kann hier schon sehen, die Verluststrecke zur Gewinnstrecke ist sogar größer. Chance-Risikoverhältnis ist hier irgendwo im Bereich 0,8. Ja. So, das heißt, du benötigst für einen solchen Trade eine Trefferquote von mindestens guten 60 %,
Speaker A
dass du überhaupt mit vielen, vielen Trades auf Break-even bist. Und das ist überhaupt nicht zielführend. Und das ist das Problem, dass viele Trader, die im Minutenchart unterwegs sind, am besten noch, wenn sie mit irgendwelchen Indikatoren hier arbeiten, dass sie
Speaker A
dauernd treten. Sie treten hier und hier z. B. ist ein schönes Bild. Ja, hier haben wir auch Liquidität. Oh, ausgestoppt. Ja, hier drüber. Oh, jetzt läuft. Oh, läuft doch nicht. Oh, läuft endlich. Oh, läuft doch nicht. Läuft doch nicht. Wieder ausgestoppt. Ja, das
Speaker A
ist das Problem, was viele Trader haben, dass sie nicht vorermitteln, wo machen überhaupt schnelle Bewegungen kurzfristiger Natur sind. Und das möchte ich euch jetzt zeigen und auch beweisen, dass es total wichtig ist, das richtig zu selektieren.
Speaker A
Ich mache jetzt einfach eine ganz einfache Sache und schreibe hier Value Area High Vortag.
Speaker A
Und so einfach wie ich das gerade beschreibe, ist das ganze Modell. So, das ist also meine Begrenzung gewesen, wo wir eben mit diesem Trade hier sehen konnten, dass der Markt hier abgeprallt ist und somit ein ganz schlechtes Chance-
Speaker A
Risikoverhältnis hatten. So, was macht der Markt aber dann? Und das ist etwas sehr Schönes. Hat hier eine Sammelstation unmittelbar unter dem Gleichgewicht.
Speaker A
Jetzt kann es sein, dass er wieder nach unten läuft, aber wir erinnern uns, hier kam richtig Power in den Markt und solange dieser Preisbereich diese neue Akzeptanz des Marktes hält, ist die Wahrscheinlichkeit erstmal größer, dadurch dass er hier oben Gleichgewicht
Speaker A
etabliert hat, dass er weiter long geht. So, und jetzt kommt das wirklich Spannende. Schaut mal, hier haben wir jetzt auf einmal auch wieder ein schönes Einstiegssignal über der Value Area und hier hatten wir bereits ein Signal, dass der Markt aus
Speaker A
dieser Range rausgeht. Dieses Signal hier, das mache ich jetzt ganz dick und ganz fett, ist das Signal, was für dich als kurzfristiger Minuten-Skyper ein schönes technisches Signal ist, denn dort hast du die Möglichkeit, auf einmal Folgendes zu
Speaker A
machen. Du hast eine viel besser planbare Gewinnstrecke. Warum? Weil die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Markt aus dem Gleichgewicht geht. Und du bist vom Risiko her, wer das Konzept verstanden hat, hier unten auch relativ schnell wieder draußen, wenn der Markt
Speaker A
das alte Gleichgewicht wieder akzeptiert. Du hast somit eine größere durchschnittliche Trefferquote. Du hast damit ein logisches Level, das jetzt auch wirklich gebrochen ist und dazu führt, dass der Markt ins Ungleichgewicht kommt.
Speaker A
Und das ist das Allerwichtigste. Du hast mathematisch auch einen Vorteil, sodass du selbst, wenn du nur 50 oder 60 % Trefferquote hast, hier mit Geld verdienen kannst.
Speaker A
Jetzt musst du aber eins für dich entscheiden und das ist ganz, ganz wichtig. Du musst für dich die Entscheidung treffen: Habe ich die Geduld, auf genau solche Mechanismen zu warten? Habe ich die Geduld, nicht bereits in diesem Preisbereich hier
Speaker A
20 Trades versuc...
Speaker A
einem Preislevel. welches, Achtung, ich im [schnauben] Kontext ganz ganz schlau vordefiniert habe. Das bedeutet, diese Oberkante hier gibt mir doch Aufschluss darüber, dass der Markt ins Ungleichgewicht kommt, so wie hier. Und somit habe ich mit diesem Trade eine viel bessere Chance im
Speaker A
Verhältnis zum Risiko. Das wird meine Trefferquote erhöhen. Das wird mein Chance Risikoverhältnis erhöhen, wenn ich weiß, wo ich hier rausgehe. Und es wird vor allem meine Zuversicht erhöhen, einen Tren, der nicht irgendwo mittendrin im Gambling ist. sondern der an einem ganz
Speaker A
logischen Preislevel ausbricht, wo einfach ein Markt in die Iliquidität sprengt. Und das ist alles. Weniger ist mehr. Das ist ein richtig tolles Konzept und du musst für dich bewerten, ob es nicht mal sinnvoll ist, diesen ganzen Indikatoren, Quatsch und so
Speaker A
rauszulassen, denn kein Indikator der Welt hätte dir hier einen Breakout signalisiert und noch dazu gesagt, das ist der richtige Moment. Jetzt kannst du natürlich sagen, ja doch, wenn ich hinterher gucke, hätte sich hier irgendwann irgendwas gekreuzt und so.
Speaker A
Alles schön und gut, aber das ist wirklich eine sehr sinnhafte Herangehensweise und ich hoffe für dich, dass es dir gefallen hat, diese einfache Sinnhaftigkeit für dich in die Umsetzung bringen zu können. Denk da mal, schaff drüber nach. Das ist wirklich ein
Speaker A
schönes Konzept und es hat mir Spaß gemacht, dir das hier zu vermitteln.
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