Talent allein reicht nicht zum Sprachenlernen; Disziplin, Spaß und individuelle Talente sind entscheidend für den Erfolg.
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Key Takeaways
- Talent ist nur der Startpunkt, Disziplin und Spaß sind entscheidend.
- Jeder besitzt Talente, auch im Sprachenlernen.
- Umfeld und Förderung können Talente entdecken helfen, sind aber nicht zwingend.
- Vergleiche mit anderen sind oft unfair und demotivierend.
- Mit der richtigen Einstellung und Methode ist erfolgreiches Lernen für jeden möglich.
What the video covers
- Talent ist hilfreich, aber nicht ausreichend zum Sprachenlernen.
- Jeder hat Talente, diese müssen jedoch entdeckt und gefördert werden.
- Disziplin ist neben Talent ein wichtiger Faktor für Erfolg.
- Lernen funktioniert am besten, wenn man Spaß daran hat und seine eigene Methode findet.
- Umfeld wie Eltern, Freunde und Schule können Talente unterstützen, tun dies aber nicht immer ausreichend.
- Vergleiche mit anderen können das eigene Talentgefühl negativ beeinflussen.
- Individuelle Talente zeigen sich unterschiedlich, z.B. durch Grammatikverständnis oder Kommunikation.
- Der Podcast soll motivieren und zeigen, dass jeder Deutsch lernen kann.
- Erfolgserlebnisse sind wichtig, um an das eigene Talent zu glauben.
- Selbstreflexion und das Finden der eigenen Lernstrategie sind entscheidend.
Chapters
- 00:00Einführung: Talent beim Sprachenlernen
- 02:35Talente entdecken und fördern
- 04:58Perspektiven auf Talent und Leistung
- 07:08Disziplin als Schlüssel zum Erfolg
- 09:44Motivation und Spaß beim Lernen
- 12:35Selbstzweifel und Vergleiche überwinden
- 14:15Eigene Lernreise und individuelle Talente
- 14:35Zusammenfassung und Motivation
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Speaker A
Stell dir vor, du hast ein riesiges, ein einzigartiges Talent, eine Sprache zu lernen. Ah, wie wäre das? Das wäre doch großartig.
Speaker A
Fantastisch. Es wäre doch richtig geil, oder? Jain, muss ich sagen, leider nur Jain, denn Talent ist nicht alles. Talent ist eine Sache, aber nur mit Talent schafft man es auch nicht. Es gibt auch andere wichtige Faktoren und ich höre oft, dass
Speaker A
Schüler von mir sagen: "Falk, ich habe kein Talent, eine Sprache zu lernen." Auch hier lautet die Antwort eigentlich nein oder jain. Natürlich gibt es Leute, die vielleicht eine besondere Affinität, eine besondere Fähigkeit haben, noch schneller etwas zu lernen. Aber
Speaker A
beim Sprachenlernen, generell beim Lernen, das kann jeder. Jeder kann etwas lernen. Auch du. Ja, auch du kannst lernen. Du lernst doch jetzt gerade in diesem Moment, oder?
Speaker A
Natürlich. Und so ist das mit allen Dingen. Talent, ja, das ist gut, aber wir brauchen noch mehr. Wir brauchen noch mehr. Talent alleine reicht nicht, aber Talent ist natürlich schon mal gut. Talent bringt dich an die Startlinie erstmal. Dann
Speaker A
hast du einen guten Anfang. Ohne Talent ist es natürlich schwieriger, aber wir alle haben Talente.
Speaker A
Ja, auch du hast ein Talent. Definitiv hast du ein Talent. Doch, du hast ein Talent. Glaub mir. Kennst du denn all deine Talente?
Speaker A
H vielleicht hast du sie nur noch nicht entdeckt. Das kann sein, dass du Talente hast und du weißt gar nicht, dass du diese Talente hast. Du denkst, du hast kein Talent, aber eigentlich hast du welche.
Speaker A
Jeder muss nur seine Talente finden. In jedem von uns schlummert ein Talent. Es schlummert, es schläft und wir müssen es wecken.
Speaker A
Manchmal haben wir Glück. Unsere Eltern, unsere Freunde, unsere Umwelt und selten, aber manchmal auch die Schule helfen dir, dieses Talent zu entdecken, weil du musst es auch selber entdecken.
Speaker A
Und ich glaube, beim Sprachenlernen ist das so, wir alle haben ein Talent, eine Sprache zu lernen, aber vielleicht auf eine andere Art und Weise.
Speaker A
Eine hat ein Supertalent, mit einem Grammatikbuch eine Sprache zu lernen, und der andere hat vielleicht ein Supertalent durch Kommunikation, einfach durch Gespräche mit anderen zu lernen. Talente, Talente sind etwas Tolles und sie helfen dir und du musst sie nur finden.
Speaker A
Alle haben ein Talent. Auch ich habe ein Talent. Ja, auch ich. Ja, du glaubst mir vielleicht nicht, aber ich habe ein Talent, besonders schnell Sauerkraut zu essen.
Speaker A
Ja, das geht ganz schnell bei mir. In 10 Sekunden ist der ganze Berg Sauerkraut weg. [Gelächter] Was ist dein Talent? Was ist dein Talent? Schreib es jetzt schon in die Kommentare. Warte nicht bis zum Schluss.
Speaker A
Immer diese Videos, wo du erst am Ende kommentieren sollst. So ein Quatsch. Du schreibst das jetzt sofort in die Kommentare, wenn du Bock hast natürlich nur. Und wenn du deine Talente schon kennst, wenn du sie jetzt noch nicht kennst,
Speaker A
vielleicht am Ende des Videos, da kennst du sie vielleicht. Talente. Ja, ich habe besonders früh gemerkt, dass ich ein Talent habe.
Speaker A
Ja, für Sport natürlich. Ähm ja, ist das auch ein bisschen die Umwelt und natürlich sind das die Eltern, die einen auch in diese Richtung bringen müssen, aber ich habe gemerkt, ich spiele gerne Fußball und ich kann das ganz gut. Ich klettere gerne, ich
Speaker A
kann schnell rennen, ich kann weit springen und all diese Dinge und ich habe gemerkt, das macht mir Spaß und ich bin gut darin und ich habe ein Talent für Sport, glaube ich.
Speaker A
Kein Profi. Ich werde jetzt kein Profi sein, aber Talent, das liegt ja auch im Auge des Betrachters.
Speaker A
Es kommt auf die Perspektive an. Es liegt im Auge des Betrachters und manche Leute würden vielleicht sagen, Falk, du hast kein Talent.
Speaker A
Du hast kein Talent. Du springst ja nicht 3 m hoch, du hast kein Talent.
Speaker A
Aber andere sagen vielleicht: "Wow, Falk, ja, du kannst das ganz gut." Und ich persönlich glaube, dass ich ein Talent für Sport habe. [Seufzt] Ja, aber mit Talent allein ist es nicht getan. Du brauchst natürlich auch andere Dinge, das ist doch klar.
Speaker A
Z. B. bei Profisportlern, Profifußballern, jetzt war gerade die Fußballweltmeisterschaft und da gibt es natürlich viele, viele talentierte Spieler. Ich glaube, alle von diesen Profisportlern haben viel Talent, aber ich glaube auch, dass es noch viele, viele andere gibt, z. B. mich, die
Speaker A
Talent haben, aber die kein Profi werden können. Es gibt noch viele andere Faktoren nämlich. Und ein Faktor ist, glaube ich, natürlich die Disziplin.
Speaker A
Disziplin. Ohne Disziplin ist das Talent alleine auch nicht genug. Du brauchst Disziplin. Das geht Hand in Hand.
Speaker A
Disziplin und Talent gehen Hand in Hand. Wenn du beides zusammen hast, wenn du Talent hast und die Disziplin, dann hast du eigentlich eine Superpower, dann hast du ja alle Möglichkeiten, alle Optionen, wenn du diese beiden Eigenschaften kombinierst.
Speaker A
Und beim Lernen, wie gesagt, hat jeder ein Talent. Du musst nur herausfinden, wie du am besten lernst, was dir Spaß macht. Z. B. Und ich hoffe das, dass es äh dass es dieser Podcast ist, dass du Spaß hast beim Hören, beim Deutsch
Speaker A
hören, wenn du mir zuhörst, dass dir das Spaß macht und dass du so gut lernen kannst. Und wenn du jetzt diszipliniert alle meine Podcast-Episoden 20 mal anschaust, 20 mal nicht, 19 mal reicht, dann dann kannst du tolle Fortschritte machen,
Speaker A
dann kann dich keiner stoppen, dann bist du unaufhaltsam. Man kann dich nicht stoppen. Das bist du. Ja, glaub mir, das ist in dir drin.
Speaker A
Du musst es nur finden. Du musst es nur entdecken. Und das ist das Schwierige manchmal.
Speaker A
[Seufzt][Japst] Ja, ich hatte Glück, z. B. mit dem Sport. Ja, meine Eltern haben das immer früh gefördert. Haben gesagt: "Komm Falk, hier ist der Fußball. Komm Falk, hier ist der Basketball. Komm Falk, hier ist Sauerkraut." Nein, doch. [Gelächter] Ja, also natürlich,
Speaker A
wenn man Leute hat, die dein Talent sehen und die sehen, du kannst das gut und dich da fördern, unterstützen, dann ist das leichter. Und beim Lernen, ja, das muss man so ein bisschen selber herausfinden. Leider in der Schule sollte man das eigentlich
Speaker A
lehren. Man sollte in der Schule eigentlich den Schülern zeigen, wie sie gut lernen können und was ihre Talente auch sind. Wenn sie besonders gut z. B.
Speaker A
im Rechnen, in Mathematik sind oder wenn sie besonders gut in bestimmten Schulfächern sind, sollte man sie unterstützen. Das passiert auch. Ja, natürlich. Das war bei mir auch z. B. bin mit Sport, aber ich erinnere mich speziell bei den Sprachen, da war das
Speaker A
nicht so. Da war das leider nicht so, da war das immer so, wir haben den Lehrplan und wir gehen den Lehrplan durch und es wurde nicht flexibel dieser Lehrplan kreiert, sodass alle Schüler ihre Talente entdecken konnten.
Speaker A
Leider nicht, leider nicht. Das wäre natürlich das äh ja der optimale Fall, aber leider ist es nicht so. Du musst es ein bisschen selber entdecken, aber glaube mir, in dir steckt auch Talent, Deutsch zu lernen. Ha, du glaubst mir immer noch
Speaker A
nicht, oder? Ich merke das. Ich sehe das in deinen Augen, dass du mir nicht glaubst. Okay, wir haben noch ein bisschen Zeit. Ich überzeuge dich noch.
Speaker A
Das ist mein Ziel in dieser Episode hier. Das ist hier diese dieser Ronaldo-Jubel, ne? Zeigt immer auf sich und dann zeigt er auf dem Boden irgendwie. Also ich werde es dir zeigen, dass du ein Talent hast, Deutsch zu lernen.
Speaker A
Ja, warum glauben wir das eigentlich, dass wir kein Talent haben? Wir glauben das doch nur, weil wir uns entweder nicht kennen, nicht gut genug kennen, weil wir nie ein Erfolgserlebnis hatten, also weil wir nie gesehen haben, hey, wow, das geht,
Speaker A
ja, ich kann ja lernen. Oder weil wir uns mit anderen vergleichen. Weil wir uns vergleichen. Z. B. ich vergleiche mich jetzt z. B. mit jemandem, der schon 10 Jahre Japanisch gelernt hat, ganz, ganz intensiv, jeden Tag 24 Stunden ohne Schlafen
Speaker A
und dann sage ich: "Ah, guck mal, der spricht viel besser als ich. Ich habe kein Talent. Es muss am Talent liegen." Nein, falsche Antwort.
Speaker A
Äh, ganz falsch, ganz falsch. Das liegt nicht daran. Es liegt daran, dass die andere Person vielleicht besser weiß, wie sie lernen muss oder sie ihre Talente, diese andere Person
Speaker A
bei dem Vergleichen sowieso, das ist sowieso völliger Quatsch mit Soße, weil es eine Million andere Faktoren gibt.
Speaker A
Vielleicht hat die Person mehr Zeit, vielleicht hat die Person, weiß ich nicht, ähm ähm ja, mehr Sauerkraut gegessen, z.B. an den Lerntagen. Du weißt das nicht. Du weißt nicht und kannst dich deshalb nicht mit anderen vergleichen. Das sage ich auch in jedem
Speaker A
zweiten Podcast. Und du sagst vielleicht schon, Mann, Falk, das ist doch schon alt. Das hast du uns doch schon 30 mal erzählt und jetzt erzähle ich es dir ein 31. Mal, weil ich das weiß, dass man das immer macht. Ich mache das selber auch.
Speaker A
Ich muss mich immer wieder erinnern. Ich muss mich daran erinnern. Falk, du hast deine eigene Reise.
Speaker A
Vergleich dich nicht mit anderen. So, und wenn du jetzt dich nicht vergleichst, dann bist du schon mal gut.
Speaker A
Und jetzt musst du auch noch einfach nur mal ein Erfolgserlebnis haben. Ein Erfolgserlebnis. Also, du musst den Erfolg erleben. Du musst selber erleben, h, ich kann lernen, ich kann das. Ja, geil.
Speaker A
Diesen Moment. Wenn du diesen Moment einmal hast, dann weißt du, du kannst es wieder und wieder machen.
Speaker A
Was man einmal kann, das kann man immer wieder. Und darauf trinke ich jetzt erstmal einen Schluck Tee. Das kann ich nämlich auch wieder und wieder.
Speaker A
So, wie schaffen wir jetzt diese Erfolgserlebnisse? Erfolgserlebnisse, das klingt ja abstrakt. Ja, Falk, wie soll ich denn Erfolgserlebnisse schaffen?
Speaker A
Du musst dir ein realistisches Ziel setzen. Ein realistisches Ziel. Ganz wichtig realistisch nicht unrealistisch, nicht ja, wenn ich nicht in zwei Tagen ja die ganze Grammatik auswendig kenne, dann habe ich kein Talent. Das ist ein sehr unrealistisches Ziel.
Speaker A
Realistischer wäre zu sagen, hm, in einem halben Jahr möchte ich 100% z.B. von dieser Episode verstehen, vielleicht nicht 100, aber 90% von dieser Episode verstehen können. Oder ich möchte einen Arzt anrufen können und einen Termin machen oder ich möchte eine Reise buchen
Speaker A
online, ohne dabei die ganze Zeit den Übersetzer zu benutzen, sondern ohne Wörter zu übersetzen. alleine das Lesen und alleine eine Reise buchen. Z.B.
Speaker A
das wäre auch etwas Produktives, das heißt etwas, dass du verstehen kannst, etwas was du für dich machen kannst und es ist realistisch. Und wenn du dann, dann ist wichtig, schreib das auf.
Speaker A
Schreib das jetzt sofort auf oder nach der Episode schreib das auf. Schreibt dir ein Ziel erstmal nur gerne auch zwei oder drei, aber vielleicht erstmal nur eins. Ja, Schritt für Schritt. Schreib dir mal ein Ziel auf, eins, dass du in 6 Monaten
Speaker A
erreichen kannst. Gib dir mal selbst 6 Monate. Mach es nicht zu kurzfristig. 6 Monate, ein halbes Jahr, da kann man viel schaffen. Wir wollen ja auch ein Ziel erreichen, das uns richtig motiviert.
Speaker A
Etwas, dass wir ja erreichen wollen und etwas, von dem wir sagen, wow, wenn ich das kann, geil, das ist ja unser Ziel, nicht? Ich kann zehn neue Vokabeln, das ist langweilig.
Speaker A
Hoch zehn, wir wollen ein geiles Ziel. Und wenn du dieses Ziel erreicht hast, wir wollen ja, dass du dich danach richtig richtig gut fühlst, dass du eben dieses Erfolgserlebnis hast und dass du merkst, es ist keine Talentfrage, es ist nur eine Frage in diesem Fall von
Speaker A
einem Erfolgserlebnis. Und um dieses Erfolgserlebnis zu erreichen, braucht man natürlich Disziplin. Da sind wir wieder bei der guten alten Disziplin. Und jetzt müssen wir uns einen Plan für diese 6 Monate machen.
Speaker A
Sechs Monate. Also, du hast jetzt dein Ziel und dieses Ziel schreibst du dir auf. Schreib es auf. Mach es nicht abstrakt im Kopf. Sag nicht, oh ja, in 6 Monaten, da möchte ich das können. Ja.
Speaker A
und dann hast du das morgen schon wieder vergessen. Nein, schreib es auf und häng an die Wand hier. Klatsch es hier gegen die Wand, dass du es jeden Tag sehen kannst. Jeden Tag, wenn du dann da sitzt, siehst du, ha, da ist mein Ziel,
Speaker A
da möchte ich hin. Und auf diesem Weg dahin brauchen wir natürlich einen Plan. Und dieser Plan sollte so sein, dass wir nicht jeden Tag 10 Stunden lernen müssen. Um Gottes Willen. Nein, mach das nicht. Ich meine, wenn du die Zeit hast,
Speaker A
ich höre manchmal meine Schüler oder du da draußen, der kommentiert, da lese ich das manchmal, dass manche von euch 10 Stunden lernen. Mann, ihr seid ja der Wahnsinn.
Speaker A
[seufzt] Wenn ihr die Zeit habt, wenn ihr die Kraft habt, gerne, aber es muss nicht sein. 10 Minuten reichen auch.
Speaker A
Wichtig ist, dass ihr das Ziel erreichen könnt, dass es realistisch ist. So. Und dann habt ihr euren ihr habt euer Ziel.
Speaker A
Jetzt habt ihr euren Plan und da schreibt ihr z.B. rauf, was kannst du darauf schreiben? Montag 20 Minuten lesen Transkripte von Learn Germany Falk Dienstag vielleicht eine Stunde Podcast hören. Natürlich ja natürlich luren German Falk was sonst Mittwoch könnte z.B. sein, eine Serie
Speaker A
auf Deutsch schauen oder ein kurzes Gespräch führen. Du weißt, was ich meine. Mach dir einen Plan und plan auch plan dir auch in der Woche mal einen Tag Pause ein.
Speaker A
Du kannst trotzdem etwas an diesem Tag machen, aber du planst nichts, sondern du lässt es schön frei. Und wenn du dann gar keine Zeit hast, nicht mal 10 Minuten auch okay, wenn du mal gar keine Zeit hast, ist okay. Heute war der
Speaker A
Pausetag und wenn du trotzdem was machst, dann fühlt sich das auch geil an. Dann denkst du, wow, ich habe heute was gemacht, obwohl es nicht im Plan stand. Ich bin ein Streber, ich bin ein Nerd.
Speaker A
Wir alle wollen doch einen Lernnerd, ein Deutschnerd sein, oder? Bin ich ein Deutschnerd? Ein eine Schülerin von mir hat das gesagt, weil ich immer so die Grammatik und die deutsche Sprache so zelebriere, hat sie gesagt: "Falk, du bist ein
Speaker A
Deutschnerd." Was denkst du? Ja, die deutsche Sprache ist natürlich auch fantastisch, aber du sollst sie lernen. Du sollst sie lernen und du kannst sie lernen.
Speaker A
Definitiv. Du hast eben diesen Plan und wenn du jetzt sagst, ich habe keine Ahnung und keinen Bock irgendwie, da habe ich was für dich. Schau mal unten in die Videobeschreibung ganz oben, da findest du einen Link. Da ist
Speaker A
mein Antiufschiebegeide kostenlos natürlich für dich. Und wenn du den ausdruckst oder als PDF hast, da kannst du alles ganz bequem eintragen, was du geschafft hast und du kannst erstmal ein bisschen Momentum aufbauen.
Speaker A
Da gibt es keine Ausreden mehr, unmotiviert zu sein. Ab sofort sind wir alle 110% motiviert beim Lernen. Auch du so.
Speaker A
Ziele aufgeschrieben, Plan definiert. Jetzt musst du das nur noch machen und diesen Prozess genießen und dann am Ende von diesen 6 Monaten, fantastisch, am Ende der 6 Monate hast du hoffentlich dein Ziel erreicht und du merkst, es geht. Lernen geht.
Speaker A
Ja, du musst es nur visualisieren, du musst es nur sehen, du musst es fühlen.
Speaker A
Sonst denkst du, dass das nicht geht. Dann denkst du, dass das unmöglich ist. Das ist manchmal so. Leute sagen, das ist unmöglich. Japanisch lernen ist unmöglich, wenn man nicht jeden Tag 5 Stunden lernt. Nein, das ist nicht unmöglich. Ich lerne auch Japanisch,
Speaker A
nicht jeden Tag 5 Stunden. Und trotzdem lerne ich, ich habe Spaß und ich habe meine Ziele und ich habe sie Schritt für Schritt erreicht, meine kleinen Miniziele und ich merke, es geht, es geht, ich muss nur dran bleiben,
Speaker A
weitermachen. Also, du kannst das auch. Keine Ausreden mehr. Disziplin, also ganz ganz wichtig und ja, Disziplin lernt man natürlich nur durch harte Arbeit. Disziplin kommt nicht von allein und ja, Sport hat mir sehr geholfen, Disziplin aufzubauen. Das kann ich echt nur
Speaker A
empfehlen. Sport hilft dir Disziplin aufzubauen und durch den Sport kannst du dann auch diese Disziplin z.B. auf das Lernen übertragen.
Speaker A
So, und jetzt zeig ich dir mal meine wunderschöne Tasse. Das ist ein schönes Tässchen hier, oder?
Speaker A
Na ja, ein Tässchen ist es nicht. Es ist ja sehr groß, aber ja, wunderschöne Tasse. Die habe ich von meinen Eltern zu meiner Hochzeit bekommen. Das war eigentlich ein Teset.
Speaker A
Und da gab's auch so einen schönen Unterteller und da gab's auch noch so einen Deckel für die Tasse, Löffel, Teesieb, da war alles dabei. Ja, und jetzt trinke ich aus dieser wunderbaren Tasse.
Speaker A
Ja, jetzt wollen wir aber nicht nur über das Lernen sprechen. Ja, es haben ja auch ein paar von euch geschrieben.
Speaker A
Falk, du sprichst ja nur über das Lernen. Jetzt erzähl uns doch mal lieber eine Geschichte aus deinem privaten Leben. Okay, jetzt erzähle ich dir alles. Jetzt lege ich alles offen. Meine ganze private Geschichte. Nein, natürlich nicht. Auch ich muss meine
Speaker A
Geheimnisse haben. Na klar. Ach, du hast ein Geheimnis, oder? Was? Du hast keine Geheimnisse? Das glaube ich dir nicht.
Speaker A
Na? Ja, siehst du auch. Du hast Geheimnisse. Nee, aber mit den Geheimnissen ist das ja auch so eine Sache, ne?
Speaker A
Geheimnisse sollte man Geheimnisse erzählen. Also, selbst wenn man seine Geheimnisse, seinem besten Freund, seinem Bruder, seinen Eltern erzählt, riskiert man ja, dass dieses Geheimnis weiter geteilt wird. Ich überlege gerade, habe ich Geheimnisse, die niemand kennt, weder meine Familie noch meine Freunde.
Speaker A
Gute Frage. Habe ich was? Ja, ich habe was. Soll ich das erzählen? [gelächter] Mache ich natürlich nicht.
Speaker A
Jeder muss seine eigenen Geheimnisse haben. Ja, aber eine Sache, das ist äh natürlich kein Geheimnis, das ist ähm das Deutsche natürlich zu Hause, was machen alle Deutschen? Sie lüften natürlich. Darüber habe ich ja auch mal eine lange Episode
Speaker A
gemacht übers Lüften, aber jetzt merke ich auch gerade wieder, wie aktuell dieses Thema ist für mich. lüften, denn ich habe gemerkt, ich habe das Lüften ein bisschen verlernt.
Speaker A
Ein bisschen habe ich das verlernt. Natürlich jeden Morgen mache ich das Fenster auf, aber ich habe gemerkt, ich habe gar nicht Stoß gelüftet.
Speaker A
Mann, Falk, was ist los? Bist du krank? Nein, ich habe es nur vergessen. Stoßlüften. Herr Falk, was ist denn der Unterschied? Lüften, Stoßlüften.
Speaker A
Na ja, lüften, das ist einfach nur frische Luft ins Haus, in die Wohnung lassen. Na klar, lüften, das machst du auch, oder was? Du lüftest nicht.
Speaker A
Sehr undeutsch. Sehr, sehr undeutsch. [gelächter] Also lüften jeden Morgen, das mache ich natürlich, aber stoßlüften, das bedeutet, du machst das Fenster weit auf.
Speaker A
nicht auf Kip so ein bisschen, sondern du machst das Fenster weit auf und nicht nur eins.
Speaker A
Alle Fenster, alle Fenster zu Hause, alle Fenster in deiner Wohnung. Ja. Und dann haben mir zwei, drei Schüler, mit denen ich gesprochen habe, die haben gesagt, ja, fall ich habe gelüftet. Dann habe ich sie auch gleich gefragt, hast du auch Stoß gelüftet?
Speaker A
Und die wussten das auch nicht. Jetzt wissen sie das und du weißt das auch.
Speaker A
Also ganz wichtig, jetzt habe ich dir eine wichtige Sache. Eine ganz wichtige Sache erzählt Lüften ist nicht gleich lüften, sondern morgens musst du Stoß lüften.
Speaker A
Den Rest des Tages ist es okay, da kannst du normal lüften, aber morgens musst du natürlich Stoß lüften. Jetzt erzähl mir nicht, dass du kein Talent zum Lüften hast. Also diese Ausrede lasse ich nicht gelten. Ja, also ich
Speaker A
habe das Lüften wieder neu erlernt und ja, dann gibt's noch eine Sache, mit der ich äh über die ich mit dir reden muss und zwar du wirst es mir nicht glauben. Du wirst jetzt gleich schockiert sein. Deshalb setz dich hin. Wenn du jetzt nicht
Speaker A
sitzt, setz dich erstmal hin. Das ist sehr, sehr schockierend. Eine schockierende Wahrheit über mich. Das ist eigentlich ein Geheimnis jetzt.
Speaker A
Jetzt kommt doch ein Geheimnis. Ich wollte das eigentlich gar nicht erzählen. Soll ich oder soll ich nicht? Na gut, ich mach's mal. Ich habe natürlich, seitdem ich hier bin, jeden Tag Brot gegessen in Deutschland. Natürlich.
Speaker A
Klar, das habe ich ja auch vermisst. Hm. So, jeden Tag Brot, jeden zweiten Tag Sauerkraut und mein Körper, mein Magen, mein Darm, die sagen mir jetzt: "Falk, mach mal eine Pause. Ich habe gemerkt, ich habe zu viel Brot gegessen.
Speaker A
Mein Körper möchte dieses Brot nicht. Also, er möchte zumindest eine Pause haben. Also, das hatte ich früher noch nie. Früher hatte ich das nie. Da konnte ich jeden Tag dreimal Brot essen. Kein Problem. Aber jetzt merke ich, mein
Speaker A
Darm, mein Magen, mein ganzes System, mein Körper hat sich ein bisschen umgestellt. Hat sich umgestellt, da ich in Japan natürlich viel viel weniger Brot esse.
Speaker A
Okay, manchmal esse ich auch in Japan Brot aber nicht deutsches Brot ist ja eigentlich kein Brot, sage ich immer. Also, und wenn ich jetzt hier, seit ich hier bin, habe ich wirklich jeden Tag Brot gegessen. Ich glaube, sonst, wenn ich in
Speaker A
Deutschland bin, mache ich das gar nicht. Aber ich hatte so einen Hunger jeden Tag auf dieses deutsche Brot und ich habe gemerkt, ja, jetzt der DM, der Magen ist ein bisschen müde.
Speaker A
Bisschen müde. Die brauchen mal eine Pause vom Brot. Und dann habe ich gesagt, Falk, heute machst du eine Brotpause.
Speaker A
Ein Tag oder zwei Tage Brotpause und ja, dann habe ich heute früh zum Frühstück Reis gegessen.
Speaker A
[japst] Ist der verrückt? Der ist Reis als Frühstück in Deutschland. Ja, in Japan esse ich natürlich Reis zum Frühstück und das habe ich jetzt auch hier mal gemacht und mal schauen, ob es funktioniert.
Speaker A
Aber so ein kleines Stück Brot, nur ein ganz kleines habe ich doch gegessen, aber wirklich, ich schwöre dir, es war nur so klein. Nur so klein, wirklich, ehrlich, es war nicht so groß.
Speaker A
[schnauben] Und ein Brot ist doch wie kein Brot, oder? Ja, vielleicht bin ich auch ein bisschen brotsüchtig, Mann. Eine Brotsucht.
Speaker A
Ich glaube, diese Sucht hat jeder Deutsche. Aber hast du auch so eine Sache, so ein, ich weiß nicht, was zu essen, was zu trinken oder vielleicht was anderes, von dem du weißt, ah, es wäre eigentlich gut, wenn ich mal eine Pause mache, aber
Speaker A
du kannst einfach nicht, oder? Es ist so schwer eine Pause davon zu machen. Warte, lass mich raten. Bei dir ist das das Deutsch lernen. Das wäre ja geil, oder? Wenn du dich zwingen müsstest, eine Pause zu machen, weil du
Speaker A
deutschsüchtig bist. Ja, das wäre optimal. Wahrscheinlich ist es nicht so, oder? Also, hast du sowas?
Speaker A
Ja, bei mir ist das momentan Brot. Ähm, noch was anderes. Ja, ich bin vielleicht auch ein bisschen sportsüchtig.
Speaker A
Jeden Tag Sport, aber das braucht mein Körper. Aber so dieses Brot, ja, [seufzt] Mann, das ist einfach so lecker, das deutsche Brot. Ich kann einfach nicht aufhören. Ich habe von Leuten gehört, dass sie das mit ähm Koffein, mit Kaffee machen. Sie trinken
Speaker A
jeden Tag viel Kaffee und haben dann irgendwann gesagt, so jetzt jetzt brauche ich mal eine Koffeinpause. Eine Woche keinen Kaffee.
Speaker A
Eine Woche keinen Kaffee. Schaffst du das? Ich weiß, wer es nicht schafft. Meine Eltern, die trinken Kaffee so gerne. Die lieben Kaffee, immer Kaffee, schwarz jeden Morgen. Das ist ihr Ritual.
Speaker A
Und ich glaube, selbst wenn ich ähm ihnen sagen würde: "Hey, ich gebe dir 1000 € wenn du eine Woche keinen Kaffee trinkst, dann würden sie sagen, nee, Kaffee ist mir wichtiger.
Speaker A
Kann ja auch was Gutes sein. Kaffee, ich weiß gar nicht, viele Leute sagen auch Koffein, zu viel Koffein ist nicht gut. Wie denkst du darüber?
Speaker A
Darauf trinke ich erstmal einen schwarzen Tee mit ganz viel Koffein. Das ist natürlich kein schwarzer Tee, das ist ein Kräutertee.
Speaker A
Ein Kräuterte ist das. Ich glaube ja das so Pfefferminze, Zitronengras. Das ist so eine Mischung hier, dieser Tee.
Speaker A
Ja momentan. Ja, ehrlich gesagt, ja, ich trinke sehr selten momentan Tee. Also mit Koffein, so schwarzen Tee oder grünen Tee. Trinke ich momentan eigentlich fast gar nicht hier in Deutschland. Ich trinke immer Kräuterte [seufzt] in Deutschland. Wenn du in Deutschland
Speaker A
bist, wirst du sehen die Teesorten. Also natürlich gibt es die klassischen Teesorten. Pfefferminz, Kamille. Ja, diese Sorten gibt es. Aber es gibt auch Tees, die haben einen Namen.
Speaker A
Einen Namen. Und dieser Kräutertee z.B. Ich zeig das mal. Der hat auch einen Namen.
Speaker A
Ah, kannst du das sehen? Man lesen aufatmen steht da. Aufatmen, das ist der aufatmen Tee.
Speaker A
Aufatmen, das ist so, [seufzt] wenn du erleichtert bist, wenn du entspannen kannst, ich kann aufatmen.
Speaker A
Das Problem ist gelöst. Ich kann aufatmen. Normal atmen ist ja das ist atmen, einatmen und ausatmen und auf mit F. Aufatmen ist endlich entspannen. Also dieser T sagt uns, wir können aufatmen, wir können entspannen.
Speaker A
Und in Deutschland haben viele Tees solche Namen. Es gibt auch einen Tee, den liebe ich auch. Den gibt's glaube ich bei Rossmann oder bei DM in einer deutschen Drogerie. Und das ist der Guten Abentee.
Speaker A
Guten Abentee. Was denkst du, was ist im guten Abentee? Natürlich kein Koffein. Natürlich nicht.
Speaker A
Willst ja abends schlafen. Du willst entspannen. Und Koffein macht dich ja munter aktiv. Du willst nicht munter sein am Abend. Du willst entspannen.
Speaker A
Guten Abend, Tee. Das ist mit Lavendel und ich glaube auch ein bisschen Kamille. Und ah, den liebe ich, den guten Abentee. Den nehme ich auch immer immer mit, wenn ich von Deutschland zurück nach Japan fliege. Guten Abentee.
Speaker A
Da kann man gut entspannen. Dann kannst du einen guten Abend haben. Den empfehle ich dir, diesen Tee. Aber aufatmen ist auch nicht schlecht. Aufatmen und es gibt viele andere Namen. Also nicht wundern, wenn du in Deutschland bist.
Speaker A
Diese TS haben oft Namen wie ja Energiequelle. oder guten Abend oder ich weiß nicht, vielleicht gibt es auch guten Morgen.
Speaker A
Vielleicht gibt es ja auch einen Deutschlanderntee. Das wäre cool, oder? Deutschlernte aber ja, das wäre dann wahrscheinlich ja Koffein. Viel Koffein, glaube ich, oder? [gelächter] Also nichts zu entspannendes, sondern etwas, das Power hat. Koffein, vielleicht grüner Tee. Ja, und
Speaker A
vielleicht noch ein bisschen, ja, weiß ich nicht, Deutschlerntee. Aber es gibt so Konzentrationstee, mit dem du dich besser konzentrieren kannst oder Fokus.
Speaker A
Solche Namen habe ich schon mal gesehen. Na ja, also vielleicht reicht doch einfacher Tee oder nur Wasser.
Speaker A
Apropos Wasser, interessanterweise, ich habe letztens mit meiner Mutter darüber gesprochen, trinken Kinder in Deutschland, also zumindest zu meiner Zeit war das so, kein Wasser, also nicht so richtig.
Speaker A
Kindern in meiner Generation hat Kindern das Wasser, nur Wasser aus der Leitung nicht geschmeckt.
Speaker A
Ja, ich habe als Kind immer mindestens oder nein. Hä, was habe ich immer getrunken? Ja, nicht Wasser. Ich habe Wasser mit Kohlensäure oder Eistee oder ja irgendwie Wasser mit so ein bisschen Geschmack irgendwie Zitrone oder Minze aber und natürlich Tees. Aber ich habe
Speaker A
eigentlich als Kind nie nur Wasser getrunken Leitungswasser. Das hat mir nicht geschmeckt. Und dann habe ich mich erinnert, bei mir in der Schule in meiner Klasse, alle Kinder hatten natürlich immer eine Trinkflasche mit. Du weißt, in Deutschland ähm nehmen
Speaker A
die Kinder oft eine Brotbox mit, also für ihr Mittagessen und eine Flasche Wasser, aber in der Flasche ist nicht immer Wasser, sondern ja Wasser mit Kohlensäure oder Eistee oder ja, irgendwas mit Geschmack.
Speaker A
Ich kann mich nicht erinnern, ich kann mich an kein Kind erinnern, dass Wasser aus der Leitung getrunken hat. Nur Leitungswasser.
Speaker A
Kann ich mich nicht erinnern. Das war immer mindestens Kohlensäure. Zumindest Kohlensäure. Ja, kann ich mich nicht erinnern.
Speaker A
Ja. Und Eistee. Ja, ich habe als Kind Eistee geliebt. Super leckeren Eisteee. Oder immer Zitrone, Wasser mit Zitrone, das war auch immer super, [schnauben] aber Wasser nicht. Und erst als ich 18 oder etwas 18 Jahre alt war, glaube ich. Na,
Speaker A
vielleicht ein bisschen vorher. Ja, vielleicht 16, 17. Da habe ich erst gesagt, oh, Wasser schmeckt mir auch davor immer Wasser mit Kohlensäure.
Speaker A
[seufzt] Trinke ich auch jetzt gerne natürlich, aber ich trinke auch Leitungswasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure.
Speaker A
Ich weiß, du findest das wahrscheinlich komisch. Wasser mit Kohlensäure, das sagen mir immer meine Schüler. Was mit Kohlensäure? Warum? Das schmeckt nicht.
Speaker A
Für Deutsche ist das ein Genuss. Wasser mit Kohlensäure. Du weißt, es gibt sogar eine Maschine dafür in Deutschland. Da kannst du die Flasche mit Kohlensäure aufladen. Also, du nimmst normales Wasser und dann gibt es so eine Patrone und die pustet in die Flasche
Speaker A
Kohlensäure rein. Gibt's wirklich so eine Maschine? Gibt's das auch bei dir oder trinkst du nur Leitungswasser, nur Mineralwasser ohne Kohlensäure wahrscheinlich oder gerne Eisteee.
Speaker A
[schnauben] Also das so ist das mit den Getränken in Deutschland. Ja, jetzt trinke ich hauptsächlich Tee und Wasser, aber manchmal Wasser mit Kohlensäure oder eine Apfelschale natürlich. Was? Du weißt nicht, was Apfelschale ist? Na, das ist Wasser mit Kohlensäure
Speaker A
eigentlich [japst] und Apfelsaft und so so gemixt, gemischt Apfelsaft und Wasser mit Kohlensäure eigentlich.
Speaker A
Deutsche lieben das, wenn sie das mischen. Also nicht nur pur Apfelsaft, sondern Apfelsaft und Wasser oder mit Kohlensäure.
Speaker A
Ja. Ja, so ist das, ne? Also, heutzutage weiß ich das gar nicht. Vielleicht trinken heutzutage mehr Kinder Wasser, Leitungswasser, aber ich würde vermuten nicht. Hast du als Kind Wasser getrunken oder was hast du getrunken? Was? Du hast jeden Tag Cola getrunken. Nein, hör auf.
Speaker A
Das ist doch ungesund. Zu viel Zucker. Ja, gut. Als Kind kann man wahrscheinlich ein bisschen mehr Zucker vertragen, aber trotzdem früher da waren doch die Kinder immer aktiv, man haben immer draußen gespielt.
Speaker A
Heute sind die Kinder doch immer drinnen, oder nicht? Habe ich gehört oder weiß ich nicht. Ja, ich sehe Kinder seltener draußen. Natürlich sieht man auch Kinder, aber früher meiner Zeit, ja, da waren alle immer draußen, haben alle draußen gespielt und jetzt Ja. Ja,
Speaker A
du siehst ja, ich bin jetzt auch schon in dieser früher war alles besser Phase.
Speaker A
Falk, du wirst alt. Du bist sehr alt. Ja, interessant, wie sich das verändert. Also, du weißt jetzt, was du zu tun hast. Du trinkst jetzt ein großes Glas Leitungswasser erstmal, vielleicht mit Apfelsaft, vielleicht mit Kohlensäure, dann ähm hast du hoffentlich dir jetzt
Speaker A
deinen Lernplan zurecht gelegt oder du hast zumindest den Antiufschiebegeide und dann kannst du einfach und voller Freude anfangen zu lernen und ich empfehle dir natürlich sehr das Transkript zu dieser Episode.
Speaker A
das Transkript sowie zu allen anderen Episoden und das findest du natürlich auf meiner Patreon Seite sowie vieles extra Episoden Aufgaben zur heutigen Episode zu allen Episoden und und du findest dort alles. Mitglied werden lohnt sich natürlich. Na klar, auf jeden Fall.
Speaker A
So und dann ja muss ich diese Episode heute ein wenig früher beenden. Ja, es tut mir leid, ich schaffe nicht die ganze Stunde. Ich hoffe, beim nächsten Mal wird es wieder mehr Zeit geben. Aber du weißt, ich bin noch in Deutschland
Speaker A
und ich muss natürlich viel Brot essen, viel Sauerkraut. Das kostet Zeit, das zu verdauen und deshalb ja, verzeih es mir heute eine bisschen kürzere Episode, vielleicht beim nächsten Mal schon wieder länger, aber ich bin sicher, du hast trotzdem Spaß gehabt. Ich hoffe es.
Speaker A
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Deutsch lernen und wir sprechen uns hoffentlich schon bald wieder in der nächsten Episode. Tschüss, mach's gut und bis bald.
Speaker A
[musik] เฮ
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