Falk erzählt von seiner kalten Flugreise von Japan nach Deutschland und spricht ausführlich über die Bedeutung guter Kommunikation.
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Key Takeaways
- Gute Kommunikation ist mehr als nur Worte – sie umfasst auch Zuhören und emotionale Intelligenz.
- Ich-Botschaften fördern ein besseres Verständnis und vermeiden Konflikte.
- Kulturelle Unterschiede beeinflussen, wie Menschen kommunizieren und reagieren.
- Persönliche Erfahrungen, wie eine kalte Flugreise, können als Einstieg in tiefere Themen dienen.
- Geduld und Verständnis sind Schlüssel für erfolgreiche zwischenmenschliche Kommunikation.
What the video covers
- Falk beschreibt seine ungewöhnlich kalte Flugreise von Japan nach Deutschland und die Herausforderungen dabei.
- Er berichtet von seiner Fastenzeit während des Fluges und wie das seine Kälteempfindlichkeit verstärkte.
- Falk erzählt von seinen Versuchen, sich mit Decken und Wärmepflastern warm zu halten.
- Er kritisiert den schlechten Geschmack des Tees an Bord und seine enttäuschende Flugerfahrung.
- Der Podcast wechselt zum Thema Kommunikation und deren zentrale Bedeutung im Alltag.
- Falk erläutert, wie wichtig es ist, nicht nur zu sprechen, sondern auch richtig zuzuhören.
- Er erklärt den Unterschied zwischen Ich-Botschaften und Du-Botschaften in der Kommunikation.
- Die Bedeutung von Wortwahl, Stimme und emotionaler Reaktion wird hervorgehoben.
- Falk reflektiert kulturelle Unterschiede in der Kommunikation, insbesondere zwischen Japan und Deutschland.
- Er betont, dass Verständnis und Geduld in der Kommunikation Missverständnisse vermeiden helfen.
Chapters
- 00:00Ungewöhnliche kalte Flugreise von Japan nach Deutschland
- 02:38Maßnahmen gegen Kälte im Flugzeug
- 04:59Fastenzeit während des Fluges
- 08:07Wärmepflaster und Immunsystem
- 10:50Enttäuschende Flugerfahrungen und Tee an Bord
- 11:30Einleitung zum Thema Kommunikation
- 13:49Probleme und Lösungen in der Kommunikation
- 16:52Ich-Botschaften und Wortwahl
- 20:21Kulturelle Unterschiede in der Kommunikation
- 24:00Zusammenfassung und Ausblick
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Speaker A
Stell dir vor, du fliegst von Japan nach Deutschland in einem Kühlschrank. Was? Wie? In einem Kühlschrank, Falk?
Speaker A
Man fliegt doch mit einem Flugzeug oder mit einem Helikopter oder mit einem Jetpack vielleicht. [japst] Ja, eigentlich schon.
Speaker A
Ja, na ja, gut. Es war auch ein Flugzeug, aber es fühlte sich für mich wie ein Kühlschrank an. Es fühlte sich nicht wie ein normales Flugzeug an. Ja, meine Reise war ein wenig anders, ein bisschen kalt.
Speaker A
Ich bin froh, dass ich jetzt hier bin und ich bin froh, dass äh Sommer ist, denn ja, sonst wäre ich wahrscheinlich äh ja festgefroren auf meinem Sitz im Flugzeug.
Speaker A
Mann, das war kalt, sage ich euch. Hast du schon mal in einem Flugzeug gesessen und dir war richtig, richtig kalt? Kennst du das?
Speaker A
Na klar. Ja, wenn man im Winter fliegt und dann nur mit kurzer Hose und T-Shirt, dann natürlich, dann wird es sehr, sehr kalt. Aber Leute, es ist doch Sommer, dachte ich. Und ich hatte genau dieses Shirt, das ich jetzt hier trage, an. Und
Speaker A
ich hatte darunter sogar noch ein langärmliges Shirt, ein Shirt mit langen Ärmeln. Und dann dieses Shirt hat natürlich auch lange Ärmel.
Speaker A
Also zwei langärmlige Shirts und sogar noch ein Unterhemd. Also drei Lagen. Ich habe drei Lagen getragen und zwei langärmlige Lagen und dann natürlich eine lange Hose. Na klar.
Speaker A
Und ja, Schuhe hatte ich auch an und das war richtig, richtig kalt an Bord.
Speaker A
Ja. Ähm, ungewohnt, ungewohnt kalt. Ungewöhnlich, sehr, sehr ungewöhnlich. Normalerweise, du weißt das, ich fliege diese Strecke von Japan nach Deutschland ja öfter, einmal pro Jahr mindestens, und das ist mir noch nicht passiert. Aber gut, beim nächsten Mal nehme ich auch im Sommer
Speaker A
die Winterjacke mit [Gelächter] für den Flug. Mann, war das kalt, sage ich dir. Ich habe immer das hier gemacht,
Speaker A
um meine Hände zu wärmen. Machst du das auch? Ich habe die Hände gerieben. Ja, und ich neige auch zu kalten Füßen.
Speaker A
Also, meine Füße werden auch ein bisschen schneller kalt und natürlich waren meine Füße und meine Hände dann kalt.
Speaker A
Ja, ich habe an Bord natürlich, na klar, ich habe die Flugbegleiterin darum gebeten, mir doch bitte eine Decke zu geben. Und dann hat sie mir eine Decke gegeben für meinen Unterkörper, für meine Beine.
Speaker A
Und das war nicht genug. Und deshalb habe ich 30 Minuten später noch mal auf diesen Knopf gedrückt, dass die Stuares kommt. Die Flugbegleiterin, entschuldigt, Stuares, das ist ja Englisch, die Flugbegleiterin.
Speaker A
Dann kam die Flugbegleiterin noch mal und ich habe gesagt, Entschuldigung, mir ist immer noch kalt. Könnte ich bitte noch eine Decke haben? Noch eine zusätzliche Decke? Und dann hat sie gesagt, ja, natürlich. Und dann habe ich die Decke für den Oberkörper genommen.
Speaker A
Also ich war dann wirklich fast wie eine Mumie, lag ich in meinem Stuhl und habe gehofft, dass die Zeit schnell rumgeht.
Speaker A
Das war nicht gleich am Anfang des Fluges. Am Anfang hatte ich gar keine Decke, da war das noch okay. Aber so nach einer, nach zwei Stunden habe ich es schon gemerkt langsam, oh, es wird kalt.
Speaker A
Mhm. Und dann ja, irgendwann die letzten 3 Stunden, weiß ich noch, die letzten 3 Stunden, da habe ich wirklich gefroren.
Speaker A
Es war wirklich sehr, sehr kalt und ich musste die Decke bis hier oben, bis zum Kinn, mir hochziehen, die Decke hochziehen.
Speaker A
Und ich habe dann nur noch einen Film geschaut und habe gehofft, dass wir bald landen.
Speaker A
So kalt war das. Ja, das war anstrengend und natürlich kommt bei mir noch etwas anderes hinzu, eine andere Schwierigkeit.
Speaker A
Du weißt das vielleicht, wenn ich diesen Flug von Japan nach Deutschland, wenn ich diesen Flug nehme, dann mache ich immer etwas und zwar mache ich immer eine kleine Fastenzeit.
Speaker A
Am Flughafen in Japan esse ich noch etwas, eine Kleinigkeit, und dann an Bord, also im Flugzeug, esse ich nichts mehr. Ich esse dann auch ähm in meinem Zwischenstopp in Finnland nichts und dann erst wieder, wenn ich in Deutschland bin,
Speaker A
esse ich. Also, ich habe mindestens eine Zeit von, sagen wir mal, ja, 24 Stunden, in denen ich nichts esse. In dieser Zeit esse ich nichts, gar nichts.
Speaker A
Auch kein Brot. Nein, gar nichts, kein Cracker. Gut, ich habe einen Bonbon, na ja, gegessen. Na ja, einen Bonbon gelutscht. Einen Bonbon isst man nicht, den lutscht man nur. Und ja, der macht dich auch nicht voll. Und deshalb ist
Speaker A
einem natürlich immer ein bisschen kühler, wenn man nichts isst, ne? Der Stoffwechsel in deinem Körper, dein Stoffwechsel, er fährt herunter.
Speaker A
Dein Stoffwechsel fährt herunter und ja, du hast natürlich nicht ganz viel Energie. Der Körper möchte die Energie in den Energiesparmodus gehen, aber wenn dir dann kalt ist, dann braucht er wieder Energie und dann ja, dann hast du wie ich ein kleines Problem.
Speaker A
Aber ich habe das schon öfter gemacht und normalerweise war es an Bord nicht so kalt.
Speaker A
Manchmal kalt, manchmal ein bisschen kühl, ja, aber nicht so kalt, Leute. Das war wirklich, ich glaube, ich vermute, ich bin natürlich nicht sicher, ich hatte kein Thermometer dabei. Ich hatte nur das Falkthermometer mit dem Finger.
Speaker A
[Gelächter] Kennst du das, wenn Leute so äh die Temperatur bestimmen wollen? M Ich glaube es äh ja 20,3°.
Speaker A
[Gelächter] [Schnauben] oder den Wind, ne? Die Windrichtung. Von wo kommt der Wind? Von Norden. Ja, na ja, jedenfalls dachte ich, dass die Temperatur ich, ich glaube, das waren 18°, 19° vielleicht, aber das waren nicht mal 20° gefühlt.
Speaker A
Es hat sich so angefühlt, als wären es ja 18°. Okay. Und 18° im Flugzeug. Das ist zu kalt, oder? Ich weiß nicht, warum das so kalt war. Ich hatte sogar ähm so eine, wie nennt man das? Das sind ja so eine
Speaker A
Pflaster. So ein Pflaster, die kann man sich auf die Kleidung machen und die strahlen ein bisschen Wärme ab.
Speaker A
Sowas habe ich immer im Notfall dabei. Man weiß ja nie. Vielleicht muss man ja eine Notlandung in der Antarktis machen und dann ja, dann bist du froh, wenn du so ein Pflaster hast, das ein bisschen Wärme abstrahlt.
Speaker A
Also ja, das hatte ich dann auch, aber [seufzt] ja, aber ich bin zum Glück nicht krank geworden. Ich hatte Glück, weil ich, ich habe ein starkes Immunsystem. Ein starkes Immunsystem.
Speaker A
Hast du auch ein starkes Immunsystem oder wirst du sehr leicht krank? Ich zum Glück nicht. Ich habe ein starkes Immunsystem zum Glück. Und deshalb ja, war das zwar anstrengend, eine große Herausforderung, aber ja, ich bin gelandet und dann ja habe
Speaker A
ich natürlich erstmal einen heißen Tee getrunken. Falk, warum hast du denn nicht im Flugzeug einen heißen Tee getrunken? Das kann ich euch sagen. Ich habe einen Tee bestellt, aber mal unter uns.
Speaker A
Boah, der hat ja überhaupt nicht geschmeckt. Ja, das, bah Leute, bä, sagen die Deutschen. Bä, wenn etwas gar nicht schmeckt. Bä.
Speaker A
Ja, ich musste mich kontrollieren, dass ich nicht den Tee trinke und sage wie so ein kleines Kind. Ich [Gelächter] habe den getrunken und dachte, was ist denn das?
Speaker A
Es gab nur grünen Tee und Schwarztee und das sollte ein Schwarztee sein, aber das kann eigentlich nur schwarzer Humor gewesen sein, dieser Tee. Ein schlechter Scherz.
Speaker A
Nicht gut. Da war ich sehr enttäuscht und ich muss auch sagen, ich war dieses Mal generell enttäuscht von meiner Erfahrung im Flugzeug.
Speaker A
Also ja, zu kalt und der Tee war nicht gut und ja, es gab auch noch ein paar andere Sachen, aber ich möchte mich ja nicht beschweren. So deutsch bin ich nun auch nicht, dass ich mich jetzt über alles beschwere.
Speaker A
[Gelächter] Nee, so schlimm war es vielleicht nicht, aber in dem Moment fühlte es sich sehr, sehr schlimm an. Es fühlte sich so an, als wären alle gegen mich. Ach, heute geht alles schief.
Speaker A
Manchmal hat man so Tage, ne? Da denkt man, alle sind gegen einen. Ja, okay. Also, jetzt bin ich hier, jetzt bin ich gelandet und ich bin froh, dass ich jetzt wieder einen wunderbaren Podcast aufnehmen kann. Hoffentlich wunderbar für dich. Und ja, ich habe mir
Speaker A
äh Gedanken gemacht über natürlich verschiedene Themen, über verschiedene Themen. Ähm und ein Thema, das mich in letzter Zeit häufiger beschäftigt hat, das mich sehr, sehr interessiert, ist das Thema Kommunikation.
Speaker A
Natürlich, wir Deutsch sprechen, das ist Kommunikation. Ja, aber ich meine nicht nur Kommunik...
Speaker A
Also auch du z.B. mit deiner Partnerin oder deinem Partner oder mit deinen Freunden, mit deinem Chef, mit deinen Kollegen, mit deinem Sauerkrautverkäufer natürlich. Die Kommunikation, die muss gut sein, sonst kann es Missverständnisse geben, z.B. ne?
Speaker A
Missverständnisse, Missverständnisse oder ja, generell, wenn man aneinander vorbeiredet, dann ist das auch nicht wirklich ein produktives Gespräch und das passiert selbst in der Muttersprache, also zwischen Muttersprachlern, nicht nur wenn du in einer Fremdsprache sprichst oder wenn du mit jemandem
Speaker A
sprichst, der aus einer anderen Kultur kommt. Nein, Kommunikation, eine gelungene, eine gute Kommunikation, das ist gar nicht so leicht. Man denkt immer, ach, das geht doch automatisch.
Speaker A
Falk, ach, du sprichst Deutsch, die andere Person spricht Deutsch, das dann kannst du kommunizieren.
Speaker A
Ja, natürlich, man kann Wörter austauschen, aber ist das schon gute Kommunikation, wenn man nur Wörter austauscht?
Speaker A
meiner Meinung nach nicht zu einer guten Kommunikation gehört nicht nur der Austausch von Wörtern.
Speaker A
Also wir nehmen mal, ich gebe dir mal ein Beispiel, was meiner Meinung nach keine gute Kommunikation ist, wenn z.B.
Speaker A
Ja, ein klassisches Beispiel. Ich glaube, ich habe das schon mal erzählt. Früher hatte ich mal einen Nachbarn und wenn ich den getroffen habe, dann hat der mich pausenlos ohne Punkt und Komma zugelabert.
Speaker A
Er hat mich zugelabert. Er hat die ganze Zeit gesprochen ohne Pause. Es war nur ein Monolog. Es war kein Dialog und ja, das ist natürlich keine tolle Kommunikation, sondern ja, es ist nur wie ein Wasserfall, ein Tsunami an Wörtern.
Speaker A
Das macht keinen Spaß, das ist keine gute Kommunikation, das ist ein Beispiel. Oder manchmal, ich hatte das vor kurzem, da saß ich in einem Caffée und zwei Leute haben sich unterhalten.
Speaker A
Das war nicht auf Deutsch, das war auf Englisch. Aber ich saß am Nebentisch und habe ähm ja ein bisschen gehört, worüber sie gesprochen haben. Ich habe ganz unauffällig so gemacht. Nein, natürlich nicht.
Speaker A
Ich bin kein Spion. Also, die haben sich unterhalten und ich dachte mir, das ist auch keine gute Kommunikation. Die haben beide voll aneinander vorbeigeredet.
Speaker A
voll aneinander vorbei. Der eine hat die ganze Zeit: "Ja, ich habe das gemacht und dann war ich da und dann habe ich das gemacht und dann hat die andere Person: "Ja, ich habe das gemacht und ich ich ich beide haben nur von sich
Speaker A
erzählt und sie sind gar nicht in ein Gespräch gekommen. Also es war nicht jemand erzählt etwas und die andere Person reagiert auf das, was die andere Person gesagt hat.
Speaker A
Nein, die Reaktion war etwas eigenes. Also ja, auch das z.B. ist für mich keine gute Kommunikation, kein gutes Gespräch oder was denkst du? Ist das ein gutes Gespräch? Nee.
Speaker A
Ja, gute Gespräche. Ich weiß nicht, wann hattest du dein letztes gutes Gespräch? Gar nicht auf Deutsch oder in einer Fremdsprache, in deiner Muttersprache.
Speaker A
Denk mal nach, wann hast du hattest du das letzte Mal ein Gespräch und hast gesagt, wow, das war ein tolles Gespräch.
Speaker A
Jetzt habe ich etwas gelernt oder? Ja, ich konnte gut über meine Gefühle sprechen, über meine Emotionen oder die andere Person hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Sie war sehr nett. Ja, oder man hat zusammen gesprochen und gelacht. Es muss ja nicht
Speaker A
immer sein, dass man etwas lernt. Ein gutes Gespräch kann auch sein, ja, dass man zusammen lacht, dass man zusammen traurig ist, Emotionen zusammen fühlt, aber dass man nach dem Gespräch, nach der Kommunikation sagt, ich fühle mich besser, ich fühle mich gut, das war eine
Speaker A
gute Erfahrung. Wann hattest du dieses Gefühl, genau dieses Gefühl das letzte Mal? Oh, so lange ist das schon her.
Speaker A
Ja, das glaube ich dir, ehrlich gesagt, denn es ist gar nicht so leicht, jemanden zu finden, mit dem man ein gutes Gespräch haben kann. Vielleicht hast du Glück und du hast einen netten Partner, eine nette Partnerin oder äh einen netten Bruder
Speaker A
oder Schwester, also Familie. oder sehr, sehr gute Freunde, dein bester Freund vielleicht, deine beste Freundin wahrscheinlich. Das sind so die Leute, mit denen du sehr gute Kommunikationen haben kannst, aber manchmal sind es vielleicht auch völlig fremde. Ja, ich
Speaker A
hatte schon mal ein super Gespräch mit einer Person in einem Zug. Ich bin mit dieser Person in ein Gespräch gekommen und auf einmal haben wir über sehr tiefe Themen gesprochen.
Speaker A
Gar nicht privat, nicht zu persönlich, aber ja doch tief über tiefe Gedanken. Das war ein super Gespräch. Ich erinnere mich daran, dass ich mit dieser Person über eine Stunde gesprochen habe und danach mich sehr gut gefühlt habe.
Speaker A
Ich glaube auch, das ist ehrlich gesagt der Grund, warum manche Leute, wenn sie z.B. essen gehen. Du kennst das und du siehst, dass die Leute dann am Smartphone sind, weil sie kein gutes Gespräch haben.
Speaker A
Wenn du mit jemandem ins Restaurant oder ins Caffe gehst und ein gutes Gespräch hast, dann wirst du doch niemals die ganze Zeit dein Smartphone benutzen, oder? [seufzt] Das wäre ja Quatsch mit Soße. Warum soll ich mir äh angucken äh wie Leute einen Bauchtanz
Speaker A
machen, wenn ich ein gutes Gespräch haben kann? Aber wenn man mit der Person nicht gut kommunizieren kann, natürlich dann ist das hier spannender, sich anzuschauen. Kurze Videos, ne? Z.B.
Speaker A
Also Kommunikation ist nicht gleich gute Kommunikation. Ja und ich weiß nicht, ob es stimmt, aber in Deutschland sagt man ja, dass die Leute sehr direkt sind.
Speaker A
Ja. Jain, würde ich sagen. Natürlich im Vergleich vielleicht zu anderen Kulturen sagt man in Deutschland generell Dinge direkter, nicht immer direkt, aber direkter vielleicht. Aber ich garantiere dir, es gibt auch viele, viele, viele, viele Situationen, da sagt die die Person das nicht direkt.
Speaker A
Sie sagt es entweder gar nicht oder vielleicht wirklich eher indirekt, vielleicht auch nonverbal mit ihrer Mimik oder Gestik.
Speaker A
Das ist ja auch Kommunikation, ne? Also nicht nur das Sprechen. Ähm und ich glaube auch bei Deutschen ist das so, dass eigentlich die Leute selten wirklich direkt sagen, was sie möchten.
Speaker A
Ich glaube, Deutsche können sehr gut sagen, was sie nicht möchten. Meine Frau ist immer überrascht, wenn sie in Deutschland ist und sie dann Kinder sagen hört: "Nein, nein, nein." [gelächter] Kinder lernen vielleicht in Deutschland sehr, sehr früh nein zu sagen,
Speaker A
was sie nicht wollen, aber was man will, das ist schon schwieriger zu sagen, ne? Es ist einfach nein zu sagen, aber es ist schwieriger zu sagen, ich möchte das.
Speaker A
Ja, okay. Als Kind kannst du schon sagen, ich will Eis oder ich will die Pizza. So einfache Wünsche, aber wenn es ein bisschen komplexer wird als Erwachsener und man z.B.
Speaker A
viele Faktoren berücksichtigen muss, du musst berücksichtigen, z.B., dass sich die andere Person nicht schlecht fühlt. Du musst berücksichtigen, dass es vielleicht Konsequenzen gibt, wenn du jetzt etwas sagst. viele, viele Faktoren.
Speaker A
Ja, und deshalb haben, glaube ich, viele Menschen auch Angst, direkt zu sagen, was sie möchten.
Speaker A
Und dann ist es ja auch wichtig, wenn du etwas sagst, wie du es sagst, nicht nur, dass du es sagst, sondern wie.
Speaker A
gleich zwei Aspekte und beide Aspekte, wenn beide wegfallen, dann wird das schwierig, eine gute Kommunikation zu haben, eine effiziente.
Speaker A
Ja also und was dann oft passiert, was ich oft beobachte, auch bei mir selbst, ja, ich bin jetzt hier nicht der der Heilige, der alle Regeln immer befolgt.
Speaker A
Ja, das wäre schön. Aber ich bin auch nur ein Mensch, deshalb auch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut und deshalb auch die all diese Regeln. Ja, es ist natürlich super, wenn man sie immer befolgen kann, aber wenn
Speaker A
man emotional ist oder müde, dann ist das schwierig. Aber trotzdem, was nie, glaube ich, auch aus meiner eigenen Erfahrung kann ich das sagen, was nie funktioniert, sind Vorwürfe.
Speaker A
Wenn du jemandem einen Vorwurf machst, dann wirst du merken, du bekommst nicht das, was du möchtest.
Speaker A
Also z.B. wenn du sagst, Mann, du bringst nie den Müll raus. Z.B. glaubst du, dass die Person dann den Müll rausbringt?
Speaker A
[schnauben] Was? Bei dir hat das funktioniert? Wie hast du das gemacht? Sag mir dein Geheimnis.
Speaker A
Ja, ich weiß nämlich aus meiner Erfahrung, dass das nicht funktioniert, wenn man sagt, mach das jetzt oder du machst das nie, du bist immer so.
Speaker A
Das ist ganz schlecht, solche Vorwürfe und diese Vorwürfe sind auch so schlecht, weil das steckt dann oft nicht nur diese Kritik, sondern man generalisiert auch, man verallgemeinert.
Speaker A
Wenn du einen Vorwurf machst, dann ist das ja oft so, du bringst nie den Müll raus. Ja, dieses nie, man übertreibt, dann man generalisiert oder du bist immer unfreundlich, wenn du nach Hause kommst. Immer ja, immer nie diese Extreme,
Speaker A
nicht in der Mitte, sondern schwarz oder weiß. So wirst du die andere Person nicht erreichen. Die andere Person wird nur defensiv oder sich nicht gut fühlen. Ist ja auch klar. Ich fühle mich auch nicht gut, wenn jemand zu mir sagt: "Falk, du
Speaker A
lachst immer in deinen Podcasts." [gelächter] Ja, haben habe ich ja wieder Kommentare bekommen. F, du lachst zu viel. Okay, ab sofort wird nicht mehr gelacht und du lachst auch nicht. Es ist ernst. Ernstes Lernen jetzt. [gelächter] Ähm und du musst natürlich irgendwie der
Speaker A
anderen Person ohne Vorwürfe zeigen, was du möchtest, denn die andere Person kann ja auch keine Gedanken lesen, ne?
Speaker A
Also, wenn du jetzt z.B. Wir bleiben mal bei diesem Klassiker, diesem wer bringt den Müll raus. Ich bringe immer den Müll raus und habe das Gefühl, dass du nie den Müll rausbringst.
Speaker A
Dann sage ich nicht, Mann, du bringst nie den Müll raus. Warum nicht? Du bist so faul. Dann kommt noch so eine kommt noch so eine kleine Beleidigung hinterher. Du bist so faul, du faule Sau, du faule Socke. [seufzt]
Speaker A
Klingt lustig, ist aber eigentlich ähm ja ein bisschen gemein. Faule Socke. Ähm, aber wenn ich gar nichts sage, wenn ich das nur in mich hinein fresse, dann ist das auch nicht gut, ne? Ich muss auch sagen, dass mich etwas
Speaker A
stört, dass ich etwas vielleicht fühle. dass mich etwas belastet, das muss man irgendwie kommunizieren.
Speaker A
Ich weiß, es gibt große kulturelle Unterschiede. Wie ist das bei dir z.B. Wie würdest du das jetzt machen? Sagen wir mal, du bringst immer den Müll raus oder du hast das Gefühl und du möchtest, dass die andere Person
Speaker A
das auch mal macht. Wie würdest du das sagen? Wie würdest du das kommunizieren? Würdest du den Klassiker bringen? Mann, du machst das nie.
Speaker A
Was würdest du tun? Schreib das mal in die Kommentare. Würde mich interessieren. Sag mir mal, hast du einen geheimen Tipp für mich?
Speaker A
Man muss natürlich ja etwas nett verpacken, glaube ich. Nicht zu nett, aber nett. Wir sagen auch, man muss etwas durch die Blume sagen, durch die wunderschöne Blume, durch die Sonnenblume.
Speaker A
Nett verpackt. Die Verpackung muss nett sein. Ich weiß, vielleicht manchmal ist klingt das übertrieben. Falk, man muss das doch direkt sagen.
Speaker A
Ja, aber man kann es auch direkt durch die Blume sagen, denke ich. Also z.B.
Speaker A
Jetzt wieder bei unserem Müll oder? Nee, nehmen wir mal nicht den Müll. Wir reden hier zu viel über Müll. Komm, wir nehmen ein anderes Beispiel. Ich habe mir eins noch notiert, auch ein Klassiker. Du hörst mir nie zu.
Speaker A
Du hörst mir nie zu. Kennst du das, diesen Vorwurf? Wie können wir das höflicher sagen? Wie können wir das besser sagen? Wie können wir das besser kommunizieren?
Speaker A
auch so, dass die andere Person vielleicht wirklich etwas verändert oder dass ich für euch etwas verändert.
Speaker A
Und dann kennst du das vielleicht schon, sollte man ich Botschaften verwenden, nicht du Botschaften, also nicht du machst das immer, du machst das nie, sondern ich Botschaften, ich wünsche mir oder ich habe das Gefühl, das oder in letzter Zeit fühle ich das
Speaker A
ich Botschaften. Also z.B. bei dem Vorwurf. Du hörst mir nie zu, könnten wir sagen. Ich wünsche mir, dass du mir heute fünf Minuten mal aufmerksam zuhörst.
Speaker A
Ich wünsche mir, dass du mir heute 5 Minuten schenkst. Könntest du mir heute 5 Minuten deiner Zeit schenken?
Speaker A
So etwas, das ist entweder mehr ich ein bisschen höflicher formuliert. Ja, dann kann man glaube ich eher die andere Person auch dazu bringen, dass sie das dann macht, dass sie dir zuhört, ohne dass sie sich beleidigt fühlt.
Speaker A
Ich höre dir auch zu. Du hörst mir auch nie zu. Nein, du. Ja, das ist dann so ein bisschen Kindergarten Kindergartenniveau, aber wirklich, es gibt viele Erwachsene, die glaube ich so auch kommunizieren.
Speaker A
Also sie ist nein du, nein, du. Das bringt nichts. Lieber nett fragen, ich Botschaften oder was ich in einem Video auch gesehen hatte, das fand ich auch interessant. Da wurde gesagt, dass man immer erstmal ein anerkennendes Wort sagt.
Speaker A
Et das war etwas anerkennendes. Anerkennung. Also z.B. jetzt gehen wir doch mal wieder zum Müll.
Speaker A
Obwohl, nee, wir können auch wir können auch bei dem du hörst mir nie zu bleiben. Jedenfalls sowas zu sagen wie ich weiß, du hast in letzter Zeit viel viel Stress und ähm du machst das super, wie du mit dem Stress umgehst, aber es
Speaker A
gibt so eine kleine Sache, die würde ich dir gern sagen. Und dann z.B. ja, ich habe das Gefühl, dass du mir in letzter Zeit nicht so oft zuhörst. Ich würde mich freuen, wenn du mir heute 5 Minuten deiner Zeit schenken könntest.
Speaker A
Da kannst du doch nicht nein sagen dann, oder? Würdest du das sagen? Würdest du dann sagen, nö, 5 Minuten? Ach, nö. Nö, mache ich nicht. Tschüss. Nee, würdest du niemals sagen, sondern das klingt ja so toll, so ehrlich, aber auch nett,
Speaker A
dass du auf jeden Fall sagen würdest, na klar, ich höre dir 5 Minuten zu.
Speaker A
Also Kommunikation ist viel viel mehr als nur ja Wörter austauschen. Also die Wahl der Worte ist auch sehr sehr wichtig. die Wahl der Worte und ja, wie du etwas sagst. Natürlich auch deine Stimme, wenn du etwas ruhig sagst, etwas
Speaker A
ruhig kommunizierst, das ist ganz ganz wichtig, wenn du natürlich so kannst du mir mal 5 Minuten deiner Zeit opfern. Ja, wenn du so redest, da rennt der andere weg mit Recht. Da würde ich auch wegrennen.
Speaker A
Aber wenn du das ruhig sagst, hey, ich weiß, du bist in letzter Zeit sehr gestresst, aber du arbeitest doch sehr, sehr hart, das weiß ich. Trotzdem eine kleine Sache. Ich würde mich super freuen, wenn du heute 5 Minuten hättest,
Speaker A
ja, in einem ruhigen Ton, mit einer netten, mit einem Lächeln vielleicht. Das ist gut kommuniziert, glaube ich.
Speaker A
Ich bin natürlich auch kein Kommunikationsexperte, aber das ist das, was mir meine eigene Erfahrung zeigt und ich glaube ja, ich denke, das klingt auch sehr plausibel, oder klingt das plausibel für dich oder sagst du, nee, Falk, das muss ja wie beim
Speaker A
Militär sein. Klare Ansage, direkt immer imperativ. [gelächter] Mach dies, mach das. Es gibt natürlich auch unterschiedliche Kommunikationstypen.
Speaker A
Manche Leute brauchen vielleicht ja diesen direkten Imperativ, aber andere, ich glaube, die meisten Leute präferieren es, wenn sie etwas ja nett gesagt bekommen.
Speaker A
Ein anerkennendes Wort haben wir gesagt. Ich weiß, du hast viel zu tun. Du machst das auch super, aber es gibt da diese kleine Sache. Diese klitze kleine Sache.
Speaker A
Du bringst nie den Müll raus, diese klitze kleine Sache. [gelächter] [seufzt] Ja. Und gute Kommunikation.
Speaker A
Gute wirklich gute Kommunikation. Also, wenn du und die andere Person wirklich auf einer Wellenlänge sind, wenn ihr beide auf einer Wellenlänge seid, dann was dann passiert ist großartig, denn gute Kommunikation öffnet Türen für dich im Leben. Wenn du
Speaker A
gut kommunizierst, z.B. beim Bewerbungsgespräch, ja, dann bekommst du den Job. Wenn du gut kommunizierst, z.B.
Speaker A
bei einem Date, dann kommst du zum nächsten Date, ins nächste Level, triffst du die Person wieder. Wenn du gut kommunizierst mit neuen Leuten, könnten das potenzielle Freunde sein. Jeder hat gerne einen netten Kommunikationspartner.
Speaker A
Also Kommunikation öffnet Türen. Wer gut kommunizieren kann, kommt weit im Leben. Und natürlich hilft dir Kommunikation auch beim Deutsch lernen. Und damit meine ich nicht nur ja, dass du die richtigen Wörter, die richtigen Strukturen hast, sondern eben auch wie wie du kommunizierst.
Speaker A
Ich sehe das auch bei meinen Schülern. Es gibt Schüler, die glaube ich in ihrer Muttersprache sehr sehr gut kommunizieren können und diese Qualität bringen sie dann auch beim Sprachenlernen mit. Denn jemand, der gut kommunizieren kann, der kann auch auch
Speaker A
wenn er in einer Fremdsprache spricht und auch wenn er nicht alle Wörter kennt, kann er trotzdem ein sehr gutes Gespräch haben. Glaub mir das, ich habe da große Unterschiede gesehen in meiner langen Zeit als Deutschlehrer.
Speaker A
Übrigens, wenn du auch mit mir zusammen lernen möchtest, eine ruhige Kommunikation haben möchtest oder wenn du auch den Drillinstrakter Stil haben möchtest imperativ dann komm doch gerne mal vorbei. Du findest den Link in meiner Videobeschreibung, da findest du meinen
Speaker A
Kalender und ja, würde mich freuen, wenn wir uns mal sehen. Dann sprechen wir über Kommunikation und ich hoffe auch, dass wir richtig gute Kommunikation haben werden. Also schau mal vorbei, wenn du wenn du möchtest, wenn es dich interessiert.
Speaker A
Du kannst natürlich auch gerne nur meinen Monologen hier lauschen. Obwohl, das ist ja kein Monolog, es ist ein Dialog. Oder sprichst du eigentlich, wenn ich dieses Video, diesen Podcast hier aufnehme? Ich stelle ja manchmal Fragen. Beantwortest du sie dann?
Speaker A
Sehr gut, dann machst du das richtig. Mach das weiter. Ich mache das mit Absicht. Ich stelle oft Fragen und es ist eine gute Idee, wenn du diese Fragen beantwortest.
Speaker A
Nicht nur im Kopf, gerne auch laut. Gerne auch laut. Also jemand, der gut kommunizieren kann, der ist auch sympathischer.
Speaker A
Leute denken, dass diese Person sympathisch ist, wenn sie gut kommunizieren kann. Gute Kommunikation, das ist ja nicht nur gut sprechen können, sondern auch gut zuhören können.
Speaker A
Kannst du gut zuhören? Bist du ein guter Zuhörer? Okay, was ist denn ein guter Zuhörer?
Speaker A
jemand, der die ganze Zeit die Sachen hört und hier hinten wieder ausschüttelt. Also, du erzählst mir deine Geschichte hier rein, daraus.
Speaker A
Nein, das ist natürlich kein guter Zuhörer, sondern ein guter Zuhörer ist, glaube ich, eine Person.
Speaker A
Ah, das ist eine schwierige Frage, gar nicht so leicht zu beantworten, aber ein guter Zuhörer hört ihr wirklich nicht nur mit den Ohren zu.
Speaker A
Ja, ich glaube, ein guter Zuhörer ist auch körperlich dabei. Also nicht nur du erzählst mir etwas und ich zeige keine Reaktion und denke darüber nach. Nein, nicht nur darüber nachdenken, sondern das auch zeigen, z.B. Nicken.
Speaker A
Mhm. Auch verbal, denke ich, ist ganz ganz wichtig. oder wenn du es erzählst und die andere Person Mhm. Ja. Okay. Ah, super. Mhm.
Speaker A
Wenn du eben auch Wörter sagst, wenn du nixst mimik gestick zeigst. Ah ja. Ah ja, das kenne ich auch. Mhm. Ah, interessant.
Speaker A
Dann fühlt die andere Person doch viel mehr. Sie fühlt sich viel viel gehörter. Also, mir geht das auch so, muss ich sagen, wenn ich etwas erzähle und die andere Person ja mit einem interessierten Blick, vielleicht mit einem Lächeln auch gerne oder ja, mit
Speaker A
Mimik und Gestik zuhört, dann fühlt es sich für mich an, als würde die Person intensiv zuhören.
Speaker A
intensiv, wenn die Person nur so daitzt, ja, dann kann es sein, dass die Person zuhört, aber es fühlt sich nicht so an.
Speaker A
Und ich glaube, auch hier gibt es kulturelle Unterschiede zwischen Deutschen und Japanern. Definitiv. In Japan z.B., Das finde ich sehr interessant. In einem Gespräch ist das ganz ganz wichtig, dass du wirklich verbal zeigst, dass du in dem Gespräch bist.
Speaker A
Also, wenn dir jemand was erzählt, dann machst du viele Geräusche wie Oh. Ja, aber wenn du das auf Deutsch machen würdest oder mit einem Deutschen, das würde sehr übertrieben klingen. Also z.B. Spiel, das ist wirklich kein Spaß, wenn du in Japan jemandem erzählst, ah,
Speaker A
ich war in diesem neuen Kaffee und das ja, der Kaffee hat richtig gut geschmeckt, dann wäre die Reaktion, ne, wow, auf Japanisch.
Speaker A
Aber wenn du mit einem Deutschen kommunizieren würdest und sagen würdest, ja, ich war in diesem neuen Kaffee und der Kaffee war lecker, dann wäre die Reaktion viel, ja, wie sage ich das, nicht so enthusiastisch [gelächter] sondern wäre vielleicht Ah, cool, wo war
Speaker A
das? Oder okay, oder? Hm, also vielleicht, ich bin glaube ich da schon zu Japanisch. Manchmal, wenn ich Deutsch spreche, mache ich das auch dieses Ho, weil ich mich schon so daran gewöhnt habe, das äh zu nutzen.
Speaker A
Natürlich im Japanischen zeigt das nicht, dass du super überrascht bist, sondern es zeigt nur, dass du zuhörst.
Speaker A
Und im Deutschen wäre so eine hohe Reaktion, das wäre schon sehr stark, sehr, sehr enthusiastisch würde das klingen.
Speaker A
Deshalb ähm da gibt's große Unterschiede, aber generell ist es natürlich immer besser, wenn du eine Reaktion zeigst. Das definitiv, als wenn du gar nichts machst, auch wenn du vielleicht zuhörst. Aber es gibt ja so Leute, ne? Es gibt so Leute, kennst du
Speaker A
vielleicht auch. Du hast einen ja Bekannten oder Bekannte und du erzählst etwas und die Person reagiert erstmal nicht. Sie hört dir zu, hält vielleicht auch Augenkontakt, aber es gibt keine verbale Reaktion.
Speaker A
Ich glaube auch Deutsche machen das häufig. Also, es gibt viele Deutsche, die so kommunizieren würden, aber das ist dann kein Zeichen von Desinteresse, sondern dass sie dir intensiv zuhören.
Speaker A
Manche hören dann vielleicht wirklich so intensiv zu, dass sie vergessen zu reagieren, ein Zeichen zu geben, dass sie zuhören, weil sie so intensiv darüber nachdenken, was du sagst. Ich glaube, mir haben das auch mal Schüler gesagt, dass ja, wenn
Speaker A
sie einem Deutschen oder einer Deutschen etwas erzählen, dass sie dann das Gefühl hatten, dass die Person, der Deutsche oder die Deutsche nicht zuhören würde, aber am Ende gemerkt haben, okay, doch, die Person hat mir zugehört und dieses Gefühl hatten sie, weil die
Speaker A
Person eben nicht stark reagiert hat, sondern vielleicht wirklich nur sehr fokussiert, konzentriert zugehört hat, aber eben nicht genickt hat, nicht ja ah ja, keine Reaktion gezeigt hat.
Speaker A
Und wenn ich mich mal selbst reflektiere, dann glaube ich, dass ich auch so beides habe. Einerseits dieses Zuhören und dann ja sehr darüber nachdenken, dann vielleicht weniger Reaktion zeigen, aber eben auch das habe ich mir schon irgendwie aus dem Japanischen
Speaker A
angenommen, diese höh, also diese verbale Reaktion. um zu zeigen, ja, ich höre zu. Also sehr, sehr interessant diese Unterschiede und ich glaube auch, wenn ja, wenn du mit einem Japaner z.B. besprechen würdest und du würdest dann wirklich diese deutsche Linie fahren, du würdest
Speaker A
diesen deutschen äh dieses deutsche Zuhören, dieses stille Zuhören machen, dann würde der Japaner sich sehr unsicher fühlen. Der würde dann denken, hä, hört er mir überhaupt zu oder ist das, was ich erzähle, so uninteressant?
Speaker A
Ja, vielleicht wenn ich nur da sitze und keine Reaktion zeige. Wie ist das denn bei dir?
Speaker A
Wenn du dich mal fragst, zeigst du eine Reaktion, wenn jemand etwas erzählt, eine Geschichte erzählt, etwas Trauriges erzählt, etwas Interessantes, etwas Lustiges?
Speaker A
Na klar, etwas Lustiges, dann solltest du lachen. Stell dir mal vor, jemand erzählt einen Witz. Hey, Falk. Äh, was hat vier Beine und kann fliegen?
Speaker A
Zwei Vögel. Ja, wenn du dann diese Reaktion zeigst, dann ist das äh für die Person sehr verwirrend. Aber wenn du natürlich ja so leicht zumindest, das war jetzt nicht der Witz des Jahres, ich weiß, [gelächter] [japst] aber wenn du etwas Lustiges
Speaker A
erzählst, dann solltest du ja dazu tendieren, auch gute eine gute Stimmung zu zeigen. Und andersherum, wenn die Person etwas Trauriges erzählt, dann solltest du natürlich nicht da sitzen und [gelächter] Ach so, dein Hamster ist gestorben.
Speaker A
Ja, das ist natürlich völlig unpassend, sondern dann solltest du dich natürlich auch anpassen. Das bringt mich auch zu dem Punkt, dass man immer auch ja die Gefühle, die Atmosphäre, die Laune des anderen so ein bisschen spiegeln sollte oder also wenn die
Speaker A
andere Person eben traurig ist, dass man auch ein bisschen das zeigt, dass man mitfühlt oder wenn es etwas Lustiges ist, dass man auch ein bisschen in guter Stimmung ist. oder wenn es etwas aufregendes ist, dass man auch so ein
Speaker A
bisschen diese Aufregung zeigt, dass man das spiegelt, die Emotion. Ich glaube, nur dann kann man auf einer Wellenlänge kommunizieren, sonst redet man wieder aninander vorbei.
Speaker A
Und ich glaube, du findest das auch komisch oder ja unsympathisch, wenn du etwas ja erzählst, vielleicht etwas, was dich stresst oder was du was dir Angst macht und die andere Person reagiert völlig emotionsfremd.
Speaker A
Also nicht mit Mitgefühl, nicht äh sie spiegelt dich so 0% oder? Das wäre komisch.
Speaker A
Ja. Und natürlich am Ende des Tages, wenn du kommunizierst, wenn du eine Wellenlänge hast mit deinem Kommunikationspartner, wenn du etwas nett formulierst, wenn ihr ein gutes Gespräch habt, dann wirst du auch in der Kommunikation dann, wenn du etwas möchtest, immer dann auch das
Speaker A
bekommen, was du möchtest. Ja, natürlich nicht alles. Also, kannst dann nicht am Ende des guten Gesprächs sagen, ach so, kannst du mir jetzt mal bitte ein Porsche kaufen?
Speaker A
Ja, natürlich nicht, aber du weißt was ich meine. Du hast z.B. Wir hatten das Müllbeispiel oder das mit dem Zuhören.
Speaker A
So kleine Sachen, die kann man dann natürlich, wenn man sie richtig kommuniziert, dann erfüllt bekommen.
Speaker A
Ja, also Kommunikation, ich glaube, dass die meisten Probleme auch die meisten ja Streits, wenn du dich mit jemandem streitest, dass das von schlechter Kommunikation kommt. Nicht schlecht, ich will nicht sagen schlecht, dass ja eine eine Kommunikation, die nicht
Speaker A
passt. Also ihr redet aneinander vorbei. Du sagst etwas vielleicht in einer Weise, die die andere Person nicht mag, nicht versteht.
Speaker A
Ich habe sogar mal gelesen, dass ja jeder Mensch eigentlich ein eigenes Wörterbuch hat, ein eigenes Lexikon.
Speaker A
Und natürlich kann das manchmal ähnlich sein oder wir können ähnliche Definitionen von Wörtern haben, aber es gibt auch besonders, glaube ich, ist das dann mit dem äh Lebenspartner oder der Lebenspartnerin, dass es dann auch ganz andere Definitionen gibt. Besonders
Speaker A
wenn der Partner vielleicht ja auch aus einer anderen Kultur kommt. Wenn dein Partner aus einer anderen Kultur kommt, ja, dann kann das Wort Entspannung, die Definition für Entspannung eine ganz andere sein. Aber das kann auch schon mit ja zwei Leuten aus der gleichen aus
Speaker A
derselben Kultur sein. Also ja, und das ist auch immer wichtig, dass man versteht, welche Definition die andere Person hat.
Speaker A
Und da haben wir wieder dieses alte, die Welt, die Welt aus einer anderen Perspektive sehen, aus deiner Perspektive, aber auch aus der anderen.
Speaker A
Entspannung kann für mich z.B. bedeuten, einen Spaziergang zu machen. Ich glaube, das ist für viele Deutsche Entspannung, aber es gibt auch Leute, die sagen, Falkenspaziergang, das ist doch Sport, das ist doch Aktivität, das ist doch keine Entspannung.
Speaker A
Siehst du, da haben wir z.B. eine andere Definition und das ist nur ein Wort von ganz ganz vielen. Viele viele Wörter. Es gibt glaube ich viele Wörter oder? Lass mich mal zählen. 1 2 3 Ja, es gibt viele
Speaker A
Wörter. Unzählige Wörter. Und jetzt ja natürlich. Es gibt Wörter, die haben wahrscheinlich für jeden die gleiche Definition.
Speaker A
Aber selbst so ein Wort wie Essen, glaube ich, kann schon ja eine unterschiedliche Definition haben. Der eine s wir haben doch gesagt, wir essen was, also ist ja sehr viel und die andere Person sagt, ja, aber Essen ja
Speaker A
nur was kleines Essen. Ne, komisches Beispiel mit dem Essen, aber ja, du weißt, was ich meine.
Speaker A
Deshalb, wenn du mit jemandem sprichst, denk darüber nach, also wenn es ein Problem gibt, denk darüber nach, haben wir hier die gleiche Definition?
Speaker A
Pünktlichkeit ist ja auch so eine Sache in Deutschland, du weißt das, 5 Minuten davor, das ist pünktlich. Pünktlich ist schon nicht mehr pünktlich, also genau zu der Zeit.
Speaker A
Und in anderen Kulturen ist Pünktlichkeit etwas ganz anderes. Auch Freundschaft, Vertrauen, ne? Es gibt viele Wörter, die glaube ich für jeden eine individuelle Definition haben.
Speaker A
Deshalb frag dich das. Frag dich das jetzt. hast du die gleiche Definition wie dein Kommunikationspartner.
Speaker A
Und wenn man das eben schon vorher weiß und mit jemandem kommuniziert, dann kann man auch ein bisschen entspannter sein und nicht sofort wütend werden, wenn die Person etwas anders sieht, anders als du.
Speaker A
Gute Kommunikation. Ja, ich liebe gute Kommunikation, ein gutes Gespräch und ja, deshalb bin ich ja auch Deutschlehrer. Ich liebe das. Und ähm ich kann dir nur sagen, auch wenn du jetzt noch nicht perfekt Deutsch sprechen kannst, weil du noch
Speaker A
nicht alle Vokabeln kennst. Was? Du kennst doch nicht alle Vokabeln. Schwach. ganz schwach. Nee, natürlich nicht. Also, wenn du noch nicht alle Vokabeln kennst, noch nicht alle Strukturen perfekt kannst, kein Problem.
Speaker A
Du kannst trotzdem eine super Kommunikation haben, wenn du eben mit der Person auf einer Wellenlänge bist.
Speaker A
Ich weiß natürlich, es ist schwieriger, keine Frage. Das wäre jetzt auch Quatsch zu sagen, wenn man auf dem A2 Level ist, dann kann man ähm ja ganz tiefe perfekte Kommunikation haben. Das sage ich nicht.
Speaker A
Aber auf deinem Level, z.B. auf diesem A2 Level, B1 Level, kannst du trotzdem gute Kommunikation haben.
Speaker A
Hab also keine Angst zu sprechen und habe keine Angst rauszugehen und eine gute ein gutes Gespräch zu haben. Trau dich ein gutes Gespräch zu haben.
Speaker A
Du musst nicht nur über das Wetter sprechen. Es gibt do viele Deutsche, die nicht über das Wetter sprechen wollen, sondern über andere Dinge.
Speaker A
Aber wie heißt es so schön, aller Anfang ist schwer, irgendwann muss man anfangen und manchmal ist man auch einfach demotiviert, irgendwas zu machen. Und genau da habe ich ja für dich was.
Speaker A
Was hast du, Falk? Ich [japst] habe den Antiufschiebegide entwickelt, mit dem ich selber täglich sicherstelle, dass ich auch zumindest ein bisschen lerne. Du findest den Link zu meinem Antiachiebegide auch unten in der Videobeschreibung.
Speaker A
Danach gibt's keine Ausreden mehr. Dann kannst du zumindest 5 Minuten z.B. besprechen. 5 Minuten gut kommunizieren haben wir ja jetzt gelernt.
Speaker A
Also ja, das gehört dazu. So, wie lange haben wir denn schon geredet? Mann, Mann, Mann, der Falk redet und redet. Aber manche von euch haben mir ja geschrieben, Falk, du kannst du nicht noch ein 5 Stunden Podcast machen oder noch länger?
Speaker A
[gelächter][japst] Ihr ich glaube, glaub mir das, ich würde das machen, aber ähm ja, manchmal fehlt die Zeit und ja, manchmal ja fehlt auch dann die Inspiration. Ich muss ja auch auf die Inspiration warten für gute Kommunikation und ich gebe mein Bestes, dass ihr so
Speaker A
viel wie möglich habt und wenn du noch mehr haben willst, bei Patreon findest du noch mehr. Da findest du natürlich alle meine Episoden, da findest du auch alle Bonusepisoden und ja auch alle Transkripte z.B. Ich persönlich lerne ja
Speaker A
auch sehr sehr gerne sehr intensiv mit Episoden. Wenn du das auch möchtest, dann hol dir das Transkript auch zu dieser Episode. Außerdem auch Aufgaben gibt's ja jetzt auch Aufgaben zu allen äh einstündigen Podcast Episoden. Da kannst du noch mal alles checken und
Speaker A
reflektieren und ja, würde mich sehr freuen, wenn du auch Mitglied werden wirst und ansonsten würde ich sagen, beenden wir das hier, damit das keine schlechte Kommunikation wird, sondern eine gute Kommunikation bleibt. Und ja, jetzt wünsche ich dir viel Erfolg beim Lernen. Und wie immer,
Speaker A
aus Fehlern wird man klug, darum ist einer nicht genug. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Macht's gut. [musik] [musik] เฮ
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