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German Podcast: almost 1 Hour | Warum Perfektionismus dich am Lernen hindert | MEMBERS EARLY

Falk erklärt, wie Perfektionismus das Deutschlernen blockiert und wie man entspannt und fehlerfrei kommunizieren kann.

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Key Takeaways

  • Perfektionismus blockiert den Lernprozess und erzeugt Angst vor Fehlern.
  • Hohe Ansprüche sind normal und nicht gleich Perfektionismus.
  • Fehler sind notwendig und hilfreich beim Sprachenlernen.
  • Entspanntes Sprechen ohne Angst ist das eigentliche Ziel.
  • Selbstreflexion und Einstellung sind entscheidend für den Lernerfolg.

What the video covers

  • Perfektionismus als großer Lernblocker beim Sprachenlernen wird erklärt.
  • Unterscheidung zwischen hohen Ansprüchen und Perfektionismus.
  • Perfektionismus führt zu Angst vor Fehlern und Kontrollverlust.
  • Falk teilt persönliche Erfahrungen mit hohen Ansprüchen beim Sport und Sprachenlernen.
  • Der Schalter zur entspannten Einstellung beim Fußballspielen wurde umgelegt, beim Sprachenlernen noch in Arbeit.
  • Ziel ist entspanntes, angstfreies Sprechen statt fehlerfreie Perfektion.
  • Fehler sind natürliche Begleiter beim Lernen und sollten akzeptiert werden.
  • Korrekturen sind wichtig, aber dosiert und unterstützend.
  • Kommunikation ohne Angst ist wichtiger als perfekte Grammatik.
  • Motivation und Selbstreflexion helfen, den Perfektionismus zu überwinden.

Answers

Questions about this video

Warum ist Perfektionismus beim Sprachenlernen hinderlich?

Perfektionismus erzeugt Angst vor Fehlern und Kontrollverlust, was den Lernprozess blockiert und das freie Sprechen erschwert.

Was ist der Unterschied zwischen hohen Ansprüchen und Perfektionismus?

Hohe Ansprüche bedeuten, etwas gut machen zu wollen, während Perfektionismus den Zwang beschreibt, fehlerlos sein zu müssen, was oft zu Blockaden führt.

Wie kann ich meine Angst vor Fehlern beim Deutschsprechen überwinden?

Indem du Fehler als natürlichen Teil des Lernens akzeptierst, entspannt sprichst und dich auf die Kommunikation statt auf Perfektion konzentrierst.

Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:00
Speaker A
Stell dir vor, du sprichst Deutsch mit jemand anderem. Du sprichst Deutsch wirklich. Die Wörter kommen raus. Du bist flüssig und du sprichst.
00:13
Speaker A
Nicht ohne Fehler, nicht fehlerfrei, aber du sprichst und dir ist es scheißegal, dass du Fehler machst. Das ist dir egal. Das ist dir schnurzpiep egal. Du sprichst einfach.
00:30
Speaker A
Wie geil wäre das denn, oder? Wenn du nicht mehr die ganze Zeit an diese Fehler denkst, ah, ich habe wieder einen Fehler gemacht. Ah, ich habe wieder die Endung vergessen. Ah, ich habe den falschen Kasus verwendet.
00:47
Speaker A
Wenn du all diese Sachen endlich mal vergisst und wenn du es einfach genießt zu sprechen, wie geil wäre das? Stell dir das jetzt kurz vor.
01:03
Speaker A
So geil, oder? Ja, also es ist immer eine Frage, welche Ansprüche wir haben, welche Ansprüche wir an uns selbst haben, welche hohen Standards.
01:20
Speaker A
Ich selbst habe auch immer sehr hohe Ansprüche an mich selbst, an mein Japanisch. Du weißt, ich lerne Japanisch. Das ist eine schwierige Sprache. Das geht nicht von heute auf morgen.
01:36
Speaker A
Das geht auch nicht in einem Jahr, auch wenn es da immer YouTube-Videos gibt.
01:42
Speaker A
Und ja, es juckt mich immer im Zeigefinger. Ich will immer klicken, wenn ich diese Titel sehe, aber ich klicke dann doch nicht, weil es keinen Sinn hat, dieses Video zu schauen, weil es einfach unrealistisch ist, zumindest für mich,
02:02
Speaker A
für mein Leben, für meinen Alltag, Entschuldigung, für meine Lernreise. Also, hohe Standards habe ich auch. Hast du auch bestimmt, oder? Ja, du hast auch hohe Standards. Hohe Standards sind aber zum Glück noch kein Perfektionismus.
02:25
Speaker A
Hohe Standards, das bedeutet einfach, ich möchte etwas wirklich, wirklich gut machen. Das klingt jetzt erstmal gar nicht so schlecht, oder? Natürlich, wir wollen Dinge gut machen. Wir wollen gut eine Sprache sprechen können.
02:41
Speaker A
Perfektionismus, das wäre wirklich sehr, sehr stark. Ah, ich muss fehlerlos sein, sonst bin ich als Mensch nicht gut genug.
02:53
Speaker A
Vielleicht ist das dann peinlich sogar für mich. [schnauben] Perfektionismus ist natürlich einer der größten Gegner beim Sprachenlernen.
03:06
Speaker A
Ähm, Perfektionismus ist zum Glück nichts, was viele Leute wirklich haben. Oft haben sie hohe Standards, hohe Ansprüche an sich selbst, so wie ich. Aber perfektionistisch, das ist noch stärker. Das ist so, es gibt keine andere Option.
03:30
Speaker A
Perfektionismus blockiert dich richtig und das ist schlecht für dich, für deine Gesundheit vielleicht sogar. Und er ist sehr, sehr tief. Hohe Standards können manchmal auch blockieren, aber sie sind nicht so stark.
03:49
Speaker A
Bist du eher perfektionistisch oder hast du hohe Standards? So wie ich? Wahrscheinlich Letzteres, oder?
04:00
Speaker A
Ja. Und dieser Wunsch nach Perfektion, dieser Wunsch, etwas sehr, sehr gut zu machen, der hat oft ganz andere Gründe.
04:13
Speaker A
Also manchmal ist es gar nicht, dass wir perfekt Deutsch sprechen wollen, sondern es ist die Angst vor Kritik. Ah, wenn ich jetzt falsch spreche, dann sagt er gar nichts.
04:29
Speaker A
Aber wir haben diese Horrorszenarien in unserem Kopf, dass schreckliche Dinge passieren, wenn wir Fehler machen.
04:40
Speaker A
Ich benutze den falschen Artikel und wir denken: "Oh mein Gott, jetzt ist Armageddon." Nein, da passiert gar nichts.
04:51
Speaker A
Auch Deutsche machen manchmal Artikelfehler. Ja, natürlich nicht so oft, aber selbst Muttersprachler machen noch Fehler.
05:02
Speaker A
Ja, wir haben manchmal auch den Wunsch, die Situation zu kontrollieren. Und wenn wir eine Sprache lernen und dann Fehler machen, dann verlieren wir ja die Kontrolle. Oh mein Gott, all diese Dinge blockieren, blockieren beim Lernen.
05:26
Speaker A
Aber ich habe mich gefragt, wie sich bei mir diese hohen Ansprüche und dieser Perfektionismus zeigt. Ich habe mir das mal überlegt, wo zeigt sich das, an welchen Dingen?
05:43
Speaker A
Vielleicht bei welchen Aufgaben? Ich habe mir das mal überlegt. Kannst du das sofort sagen?
05:54
Speaker A
Also bei mir ist das so, dass ich generell eigentlich nicht zu Perfektionismus neige. Eigentlich neige ich nicht zu Perfektionismus. Nein, aber es gibt ein paar Sachen und eine Sache ist z.B. das Sprachenlernen. Da habe ich sehr hohe Ansprüche. Sehr hohe
06:18
Speaker A
Ansprüche an mich selbst. Und dann gibt es auch eine Sache, wie z.B. beim Sport, beim Fußballspielen, da hatte ich früher auch hohe Ansprüche an mich selbst, aber auch an andere, an meine Mitspieler in meinem Team. Hohe Ansprüche.
06:41
Speaker A
Wir müssen, wir müssen gewinnen, sonst geht die Welt unter. Das war so ein bisschen meine Denkweise. Völlig übertrieben.
06:53
Speaker A
Natürlich, natürlich völlig übertrieben. Und ich muss dir sogar gestehen, dass ich diese Denkweise beim Sport, beim Fußball noch sehr, sehr lange hatte.
07:10
Speaker A
Aber vor einiger Zeit habe ich mich hingesetzt und habe gesagt: "Falk, so geht das nicht weiter. Junge, hör auf mit diesem Quatsch." Habe ich zu mir selbst gesagt.
07:29
Speaker A
Und dann habe ich gesagt, ja, eigentlich hast du ja recht, Falk. Das ist ja eigentlich Quatsch.
07:35
Speaker A
Eigentlich hatte das gar keinen Grund, warum wollte ich das? Eigentlich will ich doch Fußball spielen, um Spaß zu haben, damit ich gesund bin, damit ich fit bin.
07:47
Speaker A
Und warum habe ich dann diese hohen, vielleicht auch übertriebenen Ansprüche? Und ich habe mir wirklich lange darüber Gedanken gemacht. Ich habe lange nachgedacht und dann habe ich etwas geschafft, worauf ich sehr stolz bin. Da klopfe ich mir jetzt mal direkt auf die Schulter,
08:12
Speaker A
denn ich habe einen Schalter umgelegt, sagen wir auf Deutsch. Ich habe den Schalter umgelegt. Das bedeutet, ich habe es geschafft, etwas zu verändern, nämlich meine Einstellung zum Fußballspielen in diesem Fall. Und jetzt spiele ich wirklich nur aus Spaß.
08:34
Speaker A
Ich kann Fehler machen, einen schlechten Pass spielen, falsch laufen oder ja, ausgedribbelt werden von einem anderen Spieler, das ist alles okay. Und auch die anderen, weil ich ja nur zum Spaß das mache. Spaß ist die Priorität Nummer 1 und alles andere ist nicht so
08:57
Speaker A
wichtig. Spaß und Gesundheit natürlich. Das klingt jetzt so einfach und so banal, aber für mich war das gar nicht so leicht.
09:09
Speaker A
Aber ich bin froh, ich bin glücklich, dass ich es jetzt geschafft habe, denn ich kann es jetzt viel, viel mehr genießen, Fußball zu spielen.
09:22
Speaker A
Beim Sprachenlernen, da habe ich den Schalter noch nicht umgelegt. Das habe ich noch nicht ganz geschafft.
09:32
Speaker A
Das wird vielleicht auch noch ein bisschen dauern, aber ich arbeite daran. Ich arbeite an meiner Einstellung zum Sprachenlernen.
09:42
Speaker A
Ich arbeite daran. Versprochen. Und bald schaffe ich das. Arbeite mal daran. Frag dich mal beim Sprachenlernen auch, worum es dir geht.
09:56
Speaker A
Natürlich sagt ihr dann wahrscheinlich alle aus Spaß, aus Hobby. Ähm, vielleicht hat das familiäre Gründe, aber wir alle wollen doch nicht blockiert sein, oder? Dieses Blockiertsein beim Sprachenlernen.
10:17
Speaker A
Also beim Sprachenlernen will ich, dass die Leute mich eigentlich verstehen können. Das ist mein primäres Ziel, dass ich Japanisch sprechen kann und die Leute das verstehen können und auch, dass es mir leicht fällt, dass ich freisprechen kann, ohne sofort
10:39
Speaker A
eine Katastrophensituation in meinem Kopf zu haben und zu denken, ach, das kann ich nicht. Ha, wir alle haben diese Gedanken oder wir alle haben das.
10:55
Speaker A
Aber es ist ja weniger der Wunsch, wirklich perfekt zu sein bei den meisten, oder? Ich glaube gar nicht, dass du den Wunsch hast, perfekt Deutsch zu sprechen.
11:09
Speaker A
Das glaube ich dir nicht. Das kaufe ich dir nicht ab. Nein, was du wirklich möchtest, ist ohne Angst zu kommunizieren oder ja, oder ja. Ja, richtige Antwort.
11:28
Speaker A
Ohne Angst zu kommunizieren. Wenn ich über all meine Schüler nachdenke, dann ist das Grund Nummer 1 oder Ziel Nummer 1. Das wollen doch die meisten. Das will ich selbst. Das willst du auch, oder?
11:49
Speaker A
Ohne Angst kommunizieren zu können. Und das ist etwas ganz anderes als perfekt zu kommunizieren.
11:58
Speaker A
Na, du willst nicht alle Nuancen beherrschen. Hoffentlich nicht. Das ist ja eine Herkulesaufgabe. Da musst du Herkules sein.
12:12
Speaker A
Das ist vielleicht ein sehr, sehr ambitioniertes Ziel. Ähm, aber ich glaube eigentlich willst du entspannt sprechen können, ohne die ganze Zeit Angst zu haben, Fehler zu machen. Schon wieder ein Fehler. Nein, das wollen wir ja nicht.
12:33
Speaker A
Wir wollen nur sprechen ohne Angst, entspannt und dass uns die anderen verstehen könn...
12:51
Speaker A
Und das kann man üben. Das kann man definitiv üben, dass man in der Zukunft ein bisschen entspannter ist, entspannter wird beim Sprechen und diese Fehler zulässt akzeptiert.
13:11
Speaker A
Ja, ihr kennt doch meinen Spruch. Aus Fehlern wird man klug, darum ist einer nicht genug.
13:19
Speaker A
Nun habe ich viele Schüler, die mir sagen Falk aber wenn ich dann spreche im Alltag und viele Fehler mache, dann programmiere ich doch diese Fehler ein.
13:30
Speaker A
Ich muss doch die ganze Zeit korrigiert werden, sonst ist das doch kein produktives Sprechen, oder?
13:40
Speaker A
Du siehst den Finger. Denke nicht so, wenn du sprichst. trainierst du ja nicht nur diese eine Fähigkeit, du trainierst ja nicht nur das Sprechen an sich, du trainierst ja auch andere Dinge wie schnell reagieren können, z.B.
14:04
Speaker A
auf eine Frage. Das trainierst du ja nur, wenn du sprichst, schnell reagieren zu können. Z.B.
14:13
Speaker A
Diese eine Sache, dass es nur um das Sprechen geht, das ist nicht das einzige. Bei der Kommunikation geht es um viele, viele Dinge, schnelle Reaktion, Wörter schnell abrufen können, dass du schnell weißt, ah ja, dieses Wort. Wenn du ganz entspannt bist und zu Hause
14:36
Speaker A
lernst, alleine lernst mit einem Buch oder mit einem Podcast, dann fallen dir die Wörter vielleicht ganz entspannt ein, aber wenn du mit jemandem sprichst, dann sind die auf einmal alle weg.
14:49
Speaker A
Kennst du das? Aha, kennst du, ne? Ich kenne das auch. Das ist eine Sache, die man trainieren muss und die trainierst du nur in einer Konversation bzw. wenn du sprichst.
15:08
Speaker A
Sätze unter Zeitdruck zu bilden. Also nicht ich morgen esse ich Spaghetti. Ach ja, gehe ja nicht so extrem entspannt, sondern da Zeitdruck. Ich gehe morgen ins Kino.
15:30
Speaker A
Zack, ich gehe konjugiert morgen ins in das Kino. Viele Dinge hast du hier mit der Grammatik richtig gemacht in kurzer Zeit. Und das muss man auch trainieren, diesen Zeitdruck.
15:46
Speaker A
oder wenn dir ein Wort fehlt, wenn du ganz entspannt zu Hause mit deinen Büchern und mit dem Internet bist, dann checkst du das Wort einfach schnell bei Google Translate oder irgendwo.
15:59
Speaker A
Aber wenn du in einer Konversation bist, wenn du sprichst, dann kannst du ja auch nicht sagen, ah, entschuldigen Sie bitte.
16:07
Speaker A
Ah ja, Spaghetti. Ich esse morgen. Ah, eine Sekunde, ich google mal den Artikel. Ah, die Spaghetti. Ich esse morgen die Spaghetti. Nein, so funktioniert das natürlich nicht. Das ist Quatsch mit Soße.
16:23
Speaker A
Ja, übrigens Soße. Welche Soße isst du zu Spaghetti? Das passt jetzt gerade überhaupt nicht zum Thema, aber siehst du, ich verwirre dich. Und jetzt musst du gleich wieder umdenken.
16:34
Speaker A
Haha. nicht die ganze Zeit nur in dieser einen Blase denken des Sprachenlernens, sondern jetzt mal kurz an Spaghetti denken.
16:43
Speaker A
[schnauben] Alle so eine Dinge, es passieren überraschende Dinge in einer Konversation. Da ist das nicht nur Schema A B C in der Prüfung, in der Göteprüfung. Nennen Sie die vor und Nachteile, Ihre persönlichen Erfahrungen und fassen Sie alles zusammen. Ah, das
17:02
Speaker A
ist schön für eine Prüfung, aber das ist keine Konversation im echten Leben. Da gibt's keine Vor und Nachteile und persönliche Erfahrung. Das vermischt sich alles. Das packst du alles in einen großen Mixer und machst daraus einen Konversationsmoothie.
17:22
Speaker A
Das ist nicht A B C. Und dann hast du auch einen Gegenüber, der reagiert und der vielleicht wie ich gerade mit meinen Spaghetti völlig vom Thema weggeht.
17:38
Speaker A
Du denkst, ha ja, heute spreche ich mit meinem Nachbarn über das Wetter und dann hast du all die Wettervokabeln, aber dann will der Nachbar dir vielleicht, weiß ich nicht, von seinem letzten Urlaub erzählen. Und plötzlich brauchst du diese ganzen Wettervokabel nicht,
17:56
Speaker A
sondern natürlich Urlaubsvokabelen. Also ganz anders, ganz ganz anders dieses schnelle Reagieren auf neue Themen, neue Wörter, das was die andere Person sagt und auch die Aussprache auch das ja automatisieren.
18:17
Speaker A
Die Aussprache kommt ja auch nicht von alleine. Und wenn man dann schnell redet, dann tendiert man dazu undeutlicher zu sprechen, oder?
18:29
Speaker A
Kennst du das, wenn ich zu Hause spreche oder auch ähm ja mit mir selber, wenn ich etwas lese, dann kann ich immer ganz akkurat sprechen. Aber wenn ich dann mit meiner Japanischlehrerin übe oder mit meinem Nachbarn spreche, ja, dann meine
18:49
Speaker A
Aussprache auf einmal gar nicht mehr so deutlich so akkurat. Das musst du auch üben.
18:57
Speaker A
All das lernst du nur, wenn du Konversationen hast. Ja, das ist so, ne? Das ist und eine Sache, die mir wirklich wichtig ist, weil ich das auch oft höre oder sehe mit diesen Fehlern, mit diesen doofen, doofen Fehlern.
19:22
Speaker A
Es gibt Fehler natürlich, die macht man vielleicht öfter und dann kann es passieren, dass sich ein falscher Artikel oder eine falsche Struktur in deinen Kopf einprägt. Ja, das kann passieren, wenn du nie korrigiert wirst. Deshalb ist natürlich ein bisschen Feedback,
19:45
Speaker A
ein bisschen Rückmeldung, Falk, keine Anglizismen, Feedback, du bist böse. Also Rückmeldung, wenn du manchmal eine Rückmeldung bekommst, dann ist das natürlich super, aber nicht die ganze Zeit.
20:04
Speaker A
Wie nervig wäre das theoretisch, wenn du mit einer Person sprichst und die dich die ganze Zeit korrigiert?
20:15
Speaker A
Ich sag dir ganz ehrlich, das würde mich ziemlich nerven. Da würde ich irgendwann nach 5 Minuten sagen, ach weißt du was, ich spreche lieber mit meiner Wand.
20:27
Speaker A
Ja, wir wollen ja mit Menschen sprechen, Reaktionen haben und nicht die ganze Zeit korrigiert werden. Manchmal ja, Korrektur kann hilfreich sein, auch wenn du schon ein super super hohes Level hast und ja vielleicht nicht mehr so viele Fehler machst, dann kann natürlich
20:47
Speaker A
Korrektur sehr sehr wichtig sein. Aber wenn du noch am Anfang bist, wenn du Konversationen erstmal genießen lernen möchtest, dann ist Korrektur gut, dann ist Rückmeldung gut, aber dosiert, keine Überdosis.
21:11
Speaker A
Werd nicht zum Rückmeldungs zum Korrekturjunky wieder eine Dröhnung Korrekturen. Nein, das erlaube ich nicht. Das erlaube ich dir jetzt nicht mehr. Aus.
21:26
Speaker A
[gelächter] Also Korrekturen sind gut, aber bitte dosiert. Ich hatte eine Zeit, da habe ich gesagt, ah, ich möchte jeden Fehler korrigieren. Ich dachte, das wäre jetzt effektiv für mich. Ich habe das meiner damaligen Japanischlehrerin gesagt, bitte korrigier jeden Fehler. Ah, ich
21:49
Speaker A
habe schnell gemerkt nach 10 Minuten, 15 Minuten, glaube ich. Nee, das macht überhaupt keinen Spaß.
21:57
Speaker A
Und ich habe auch gemerkt, dass es für mich persönlich nicht die richtige Methode ist, weil mein Ziel ja auch ist, angstfrei und entspannt zu sprechen, sprechen zu können.
22:14
Speaker A
Und mit diesen ganzen Korrekturen habe ich dieses Ziel überhaupt nicht erreicht. Das war ja unmöglich. Ich habe dieses Ziel torpedädiert.
22:25
Speaker A
Dieses Ziel ist explodiert. [schnauben] Nee, das war viel zu viel. Das habe ich nicht gut gemacht. Da muss ich auch jetzt sagen, retrospektiv, das war keine gute Methode und habe dann gesagt, okay, ich muss wieder was verändern. Du kennst das oder
22:47
Speaker A
beim Lernen, man denkt so viel nach, ah, diese Methode, dann probiert man das eine Zeit lang, dann will man wieder was verändern.
22:56
Speaker A
Es ist ja auch gut. Das ist die deine Evolution, deine Evolution des Lernens, deine Deutschlernenreise und ich habe auch diese Sprachlernreise und ich weiß nicht, in welchem Stadium jetzt ich mich jetzt befinde. In welchem Stadium ich jetzt bin. Ich hoffe nicht
23:18
Speaker A
mehr im Neandertaler Zeitalter. [japst] Ich hoffe schon ein bisschen weiter, aber es ist eine Evolution.
23:27
Speaker A
Und ich glaube irgendwann wirst auch du sagen und ich hoffe du wirst es früher sagen als ich.
23:35
Speaker A
Fehler. Egal. Mache ich so. Das ist jetzt wieder alles leichter gesagt als getan. Okay, okay, okay, okay verstanden.
23:49
Speaker A
Machen wir es konkret. Natürlich die einfachste und bequemste Lösung wäre. Du kommst zu mir in den Unterricht und ich mache das für dich. Ich korrigiere dich, wenn es angebracht ist, wenn du es brauchst.
24:04
Speaker A
Und wir analysieren dein Deutsch zusammen. Wenn du das möchtest, schau unten in die Videobox, da findest du meinen Kalender Buch gerne einen Unterricht mit mir. Das wäre eine Option. Übrigens auch einen Gruppenkurs, den habe ich auch immer samstags. Auch
24:21
Speaker A
den findest du unten in der Videobeschreibung. Da findest du meine E-Mailadresse, da kannst du mir schreiben und dann komm einfach in unseren Gruppenkurs. Wir haben eine geile Gruppe und da gucken wir auch nicht auf die Fehler. Ein bisschen
24:35
Speaker A
vielleicht ein bisschen Rückmeldung bekommst du von mir immer danach, aber ja. Okay, das dazu, das kannst du machen. Wäre natürlich die Premiumlösung oder du machst etwas ganz einfaches. Du fängst erstmal ganz einfach an.
24:52
Speaker A
Du hast erstmal die Einstellung, ich mache jetzt Fehler. Du sagst dir das sogar, ich mache jetzt Fehler. Ich will Fehler machen. Du sagst Fehler kommen, kommt alle her. Fehler. Ja, du wirst erstmal ein bisschen selbstbewusster und sagst, es ist mir
25:13
Speaker A
egal, dass ich Fehler mache. Es ist mir egal. Ich mache sie bewusst. Und dann sprichst du mal gar nicht 5 Minuten, 3 Minuten, nimmst dein Smartphone, stellst du auf Audio oder auf Video, wie du möchtest und dann nimmst du dich auf.
25:34
Speaker A
und nimm dir irgendeine Frage oder ein Thema, z.B. Perfektionismus. Was denkst du über Perfektionismus?
25:42
Speaker A
Oder ganz einfach, was hast du heute gemacht? Oder was ist dein Ziel dieses Jahr? Es kann alles sein, 3 Minuten und dann redest du und jetzt ganz wichtig, ohne Pause. 3 Minuten ohne Pause. Und wenn du dann merkst, ah, jetzt fehlt das
26:03
Speaker A
Wort oder ich mache einen Fehler, einfach weiter. Geh einfach weiter. Dann sag z.B., Wenn dir das Wort ähm Gabel fehlt und du sagst, ich esse die Spaghetti mit äh dann sagst du einfach das englische Wort oder du sagst
26:24
Speaker A
mit einem Ding irgendwas. Nichts ist peinlich. Nichts ist peinlich in diesen 3 Minuten. In diesen 3 Minuten ist nichts peinlich und du willst ja sogar Fehler machen.
26:37
Speaker A
Das ist ja dein Ziel in dieser Übung, dass du dass du okay bist, dass du dich okay fühlst, wenn du Fehler machst in diesen 3 Minuten.
26:50
Speaker A
Und das Lustige bei dieser Übung ist, ich habe das gesehen, ich habe das mit Schülern gemacht, dass sie dann sogar weniger Fehler machen teilweise einfach, weil sie denken, jetzt sind die Fehler okay und sie sind so entspannt, sie sind viel entspannter und dann
27:09
Speaker A
machen sie die Fehler und ja, natürlich nicht beim ersten Mal, das muss man ein bisschen üben, aber so nach dem dritten Mal habe ich gemerkt, wow, Sie sind viel entspannter.
27:22
Speaker A
Also mach wirklich diese Übung. Ich habe diese Übung schon vielen Leuten gegeben und viele Leute haben mir wirklich sehr positive Rückmeldungen, kein Feedback, Rückmeldungen gegeben.
27:38
Speaker A
Mach das mal. 3 Minuten. Was sind 3 Minuten unter uns? Da kann du kannst dein Smartphone ja mal mit auf Toilette nehmen und wenn du sowieso auf Toilette bist, nimmst du dich mal 3 Minuten auf. Ist besser als
27:53
Speaker A
wenn du da irgendwelche Memes scrollst oder irgendwelche Reels oder Videos, außer natürlich sie sind von meinem Kanal. Das wäre natürlich noch besser, wenn du die schaust. Nein, nimm dich auf. Du weißt es jetzt. Das ist deine Übung. Diese 3 Minuten. Fehler sind
28:12
Speaker A
erlaubt, Fehler sind willkommen. Umarme, umarme die Fehler. Das mache ich jetzt schon seit längerem und ich merke, es fällt mir leichter, wenn ich mit anderen Leuten jetzt spreche, nicht die ganze Zeit daran zu denken, ah, das ist falsch. Ah, wenn du nämlich,
28:38
Speaker A
Stell dir mal zwei Personen vor. Person A hat diese Übung gemacht oder hat schon viel viel Male akzeptiert, Fehler zu machen. Person A macht Fehler und sagt z.B.
28:57
Speaker A
ähm Dinge ohne den richtigen Artikel, ohne die richtige Adjektivdeklination, also viele kleine Fehler, aber sie spricht flüssig und alle verstehen, was die Person sagen möchte.
29:14
Speaker A
Und oft in so einer Konversation hört die Person Person A ja dann auch von Muttersprachlern vielleicht oder von den anderen Leuten die richtige Version, also nicht vielleicht den falschen Artikel, die Person A benutzt hat, sondern sie hört dann in der
29:37
Speaker A
Konversation später den richtigen Artikel und dann speichert sie das vielleicht direkt oder beim zweiten oder dritten Mal, aber diese Person genießt die Konversation, macht Fehler, aber verbessert sich.
29:54
Speaker A
Verbessert sich auch. Das heißt nicht, weil sie Fehler macht und falsch redet, dass diese Person dann gar nichts lernt.
30:01
Speaker A
Mm. Und jetzt stellt dir Person B vor, die alles perfekt machen will, keine Fehler machen will. denkt diese Person denkt die ganze Zeit, ah, benutze ich den richtigen Artikel? Ah, welchem Partikel muss ich jetzt hier einsetzen? all diese
30:19
Speaker A
Dinge und natürlich diese Person wird viel langsamer sprechen. Punkt 1. Diese Person wird sehr gehemmt sein, sehr blockiert und wird keinen Spaß haben und wahrscheinlich wird die Konversation viel viel kürzer sein und im schlimmsten Fall wird die Person auch sagen, ah, das war
30:41
Speaker A
ein kein gutes Gefühl. Ah, ich warte jetzt wieder eine Weile, bis ich die nächste Konversation habe.
30:50
Speaker A
Person A hat die Konversation genossen und Person A sagt natürlich geil, hat Spaß gemacht, morgen wieder.
31:00
Speaker A
Und da hat diese Person natürlich auch viel mehr Übung. Warum? Weil sie sich traut Fehler zu machen. Ich habe viele, viele Schüler, meine Schüler, falls ihr das schaut, ihr wisst, wenn ihr gemeint seid, ich habe Schüler, die sich selbst
31:20
Speaker A
korrigieren wollen. Die warten nicht mal, bis ich sie korrigiere. Kennst du das? Du kennst das vielleicht auch.
31:30
Speaker A
Ja, also sie sagen einen Satz und noch bevor ich irgendwas korrigiert habe, korrigieren sie sich selbst. Und weißt du was oft passiert?
31:41
Speaker A
Sie haben sogar das Richtige gesagt, aber sie haben sich selbst korrigiert, weil sie so unsicher sind, weil sie so große Angst vor Fehlern haben.
31:52
Speaker A
Schade oder? Wenn sie ihrer Intuition vertraut hätten und einfach gesprochen hätten, dann was wäre dann passiert?
32:04
Speaker A
Dann hätten sie erstens etwas Richtiges gesagt. Sie hätten flüssig gesprochen und sie hätten die Konversation, glaube ich, noch mehr genossen. Und ich sage dann immer, Leute, korrigiert euch nicht. Natürlich darf man mal nachdenken. Ah, was was war das
32:21
Speaker A
jetzt noch mal? Ja, natürlich, aber es sollte nicht blockieren und es sollte nicht die ganze Zeit sein.
32:32
Speaker A
Ich bin der Chef. Ich entscheide, wann korrigiert wird. M Ich mache das nicht, dass ich mich immer wieder selbst korrigiere. Ich mache das eher im Kopf, dass ich Dinge überdenke.
32:50
Speaker A
Kennst du das? Ich will ein Satz sagen und dann fallen mir fünf Strukturen und Vokabeln ein, wie ich es sagen könnte und ich will es noch besser sagen und am Ende sage ich es falsch oder ich sage es
33:04
Speaker A
gar nicht noch schlimmer. Ah, voll blöd, oder? Ja. Ah ja, also da muss ich auch noch üben.
33:15
Speaker A
Was ich jetzt auch mache, ich mache einmal diese Übung, die ich dir gerade gesagt habe, mit dem Aufnehmen und ähm ja, einfach Fehler machen.
33:25
Speaker A
Übrigens, so hast du ja auch Feedback. Ah, jetzt habe ich wieder Feedback gesagt. F immer mit deinen Anglizismen.
33:32
Speaker A
Rückmeldung. So kriegst du ja auch eine Rückmeldung. Du kannst nämlich diese Aufnahme noch mal hören und dann ganz entspannt hören und dann kannst du darüber nachdenken, ah, war das korrekt?
33:48
Speaker A
Aber nicht mit jedem Satz, sondern maximal zwei Fehler, die schaust du nach, du korrigierst dich und versuchst sie beim nächsten Mal besser zu machen. Fertig.
34:03
Speaker A
Das ist alles. Ja, so einfach ist das. Du kannst das auch 5 Minuten jeden Tag oder 3 Minuten.
34:13
Speaker A
Ja, freunde dich einfach mit Fehlern an. Das ist wirklich wichtig. Und ich bin jetzt auch in diesem Prozess. Fehler und ich, wir werden gerade zu besten Freunden. Hey Fehler, wie geht's dir, Bro? Gut und dir? Wollen wir heute
34:29
Speaker A
wieder was zusammen machen? wieder zusammen Fehler machen. So mache ich das. Fehler machen. Und äh was ich auch mache jetzt, das wollte ich dir noch sagen, ähm wenn ich jetzt Podcast höre, dann höre ich die Episode.
34:48
Speaker A
Ich lese das Transkript natürlich. Übrigens, wenn du das Transkript zu allen meinen Episoden haben möchtest, dann schau auf meiner Patreon Seite vorbei. Du findest den Link unten in der Videobeschreibung. Da findest du alle Transkripte Aufgaben Extra Membership Videos und und. Also
35:08
Speaker A
ja, ist doch klar, du musst Mitglied werden, völlig klar. Also, wenn du wenn ich äh den Podcast gehört habe und das Transkript gelesen habe, dann bin ich ja so richtig drin im Thema. Was ich dann als Drittes noch mache, ist ich selbst
35:25
Speaker A
spreche über das Thema Timer an. Ich setze den Timer auf 5 Minuten. Gestern hatte ich ihn sogar auf 6 Minuten.
35:36
Speaker A
Ja, du stellst deinen Timer ein für eine bestimmte Zeit. 5 Minuten, 6 Minuten, 6 Minuten, wenn du so cool sein willst wie ich. Und dann sprichst du einfach und achtest nicht auf deine Fehler über dieses Thema. Du bist ja dann Experte.
35:55
Speaker A
Z.B. Wenn du jetzt diesen Podcast hörst, dann li danach noch mal das Transkript, schau gerne noch mal eine neue Vokabel nach und dann sprichst du über dieses Thema Fehler. Wann machst du Fehler?
36:11
Speaker A
Hast du Angst vor Fehlern? Irgend so eine Frage nimmst du dir und sprichst zusammen mit deinem guten alten Freund Fehler. Ja, ihr zwei, ihr zwei zusammen.
36:29
Speaker A
Und natürlich wird das eine Zeit dauern, bis du und Fehler wirklich beste Freunde werdet, aber ihr werdet Freunde irgendwann, aber nur einmal. Nee, Fehler, der Fehler ist kein One Night Stand.
36:48
Speaker A
Fehler, das ist der Partner fürs Leben beim Sprachen lernen. Also umarmt den Fehler und dann ich sehe das auch bei Schülern von mir, die das schon perfektioniert haben, die viel viel viel viel besser sind als ich mit diesen Fehlern, die das
37:10
Speaker A
schon ja, die sind schon wirklich 10 Jahre mit Fehlern verheiratet, so fühlt sich das für mich an. Und die machen wirklich tolle Fortschritte. Die sprechen selbstbewusst und flüssig, machen viele Fehler, weil wir picken dann Schritt für Schritt so ein paar
37:27
Speaker A
kleine Fehler, Fehlermuster und versuchen diese dann zu korrigieren, zu verbessern. Und die Fortschritte, die diese Schüler machen, das sind immer die größten Fortschritte immer. Und ich habe das jetzt wirklich über viele Jahre gesehen und deshalb habe ich gesagt, Falk, du
37:48
Speaker A
musst das jetzt auch noch mehr machen, damit auch deine Fortschritte explodieren und du solltest jetzt auch nicht mehr warten. Deine Fortschritte sollen ja auch explodieren im Jahr 2026 noch am besten. Das Jahr ist noch lang.
38:06
Speaker A
Ja, warte nicht auf die Neujahrsvorsätze. Nein, jetzt jetzt sofort. Ich weiß das, du bist noch nicht der beste Freund vom Fehler. Ein paar von euch vielleicht. Es gibt so ein paar Leute, die immer fleißig kommentieren unter meinen Videos. Übrigens, vielen
38:28
Speaker A
Dank fürs Kommentieren. Ihr seid wirklich die beste Community. Äh, ich freue mich immer über eure Kommentare und einige von euch, wenn die schreiben, dann weiß ich, ah, das sind so Leute, die haben das schon sehr, sehr gut sehr
38:45
Speaker A
sehr gut verstanden. Also, jetzt bist du dran. Jetzt bist du dran, Fehler zu machen.
38:53
Speaker A
Ich möchte, dass du jetzt rausgehst und Fehler machst. [gelächter] Es klingt irgendwie komisch, oder? Ich möchte, dass du rausgehst und Fehler machst. Ich hatte das übrigens auch, um nicht nur über Sprachen lernen zu sprechen. Ich möchte ja auch persönliche Geschichten
39:12
Speaker A
in diesem Podcast immer einbauen. Es soll ja nicht nur ums Sprachen lernen gehen. Ähm als ich diesen YouTube-Kanal gestartet habe, boah, was denkst du da? Da hatte ich natürlich gar kein Selbstvertrauen am Anfang. habe immer geguckt, was andere
39:28
Speaker A
machen und dachte immer, ah, das ist war meine mein Podcast ist ja so schlecht oder auch meine Stimme. Ich dachte dann immer, ah, meine Stimme, das ist ja überhaupt keine Podcast Stimme.
39:42
Speaker A
Als ich meine eigenen Podcasts gehört habe am Anfang, da dachte ich, ah, ja, nicht so eine tolle Podcaststimme.
39:53
Speaker A
Aber dann dachte ich irgendwann, wieso denn? Anscheinend schauen es ja Leute, ihr habt mir positive Kommentare gegeben. Dann dachte ich, ist ja vielleicht doch gar nicht so schlecht die Stimme.
40:06
Speaker A
Was denkst du über meine Stimme? Oh, was denkst du über meine Stimme? Schön oder nicht schön?
40:15
Speaker A
Ja, das ist ja auch Geschmackssache. Na, jedenfalls hatte ich kein Selbstvertrauen, habe immer auf andere geschaut und es hat auch länger gedauert, bis ich selbstbewusst war und gesagt habe, ach ist doch egal. Es wird Leute geben, die werden sagen, Falk,
40:32
Speaker A
deine Stimme, das ist nicht so toll. Und es wird Leute geben, die sagen, ah, dein Thumbnail, dein Daumennel. Warum heißt das eigentlich Thumbnail bei YouTube?
40:45
Speaker A
Thumbnail Daumennagel übersetzt auf Deutsch. Daumennagel klingt überhaupt nicht cool. Thumbnail klingt irgendwie cool. Woher kommt dieses Wort? Warum heißt das dieses Bild bei YouTube, ne? Dieses, wenn du bei YouTube scrollst auf der Seite und dann dein Video siehst, dieses
41:05
Speaker A
Bild, das erste Bild, das du siehst, das ist das Thumbnail. Übrigens das Thumbnail. [seufzt] Warum das das ist, kann ich dir nicht sagen. Wahrscheinlich, weil es das Bild ist, aber ja. Thumbnail Daumennel.
41:21
Speaker A
Warum? Wenn du die Antwort kennst, schreib sie mal unten in die Kommentare. Würde mich interessieren. Daumennel.
41:30
Speaker A
Na jedenfalls habe ich dann gedacht, Falk, deine Daumennägel, die sind ja alle so langweilig, sind ja so schlecht, aber am Ende waren sie ja nicht perfekt, aber es war mir egal.
41:47
Speaker A
Es kommt ja nicht nur auf die Verpackung an, sondern auf den Inhalt der Verpackung, richtig? Ja oder ja?
41:56
Speaker A
Hm. So, jetzt muss ich mal kurz ein Schluck trinken. Jetzt habe ich schon, wie lange habe ich denn jetzt schon geredet? Ich wollte heute gar nicht so lange reden.
42:04
Speaker A
Oh, schon so lange? Bist du überhaupt noch da oder habt ihr schon alle abgeschaltet?
42:10
Speaker A
[gelächter] Soll ich überhaupt weiterreden? Manche von euch haben ja gesagt, Falk, bitte einen 3 Stunden Podcast.
42:19
Speaker A
Hm, 3 Stunden, das ist vielleicht ein bisschen lang, aber was denkst du, was ist die perfekte Zeit? Ich habe ja viele Videos so 20 Minuten, 30 Minuten. Letzte Woche hatte ich glaube ich einen 40 Minuten Podcast.
42:36
Speaker A
Dann habe ich natürlich meine einstündigen Podcasts. Was denkst du? Welcher welche Zeit, welche Länge welche Podcastlänge ist für dich ideal?
42:54
Speaker A
Je länger, desto besser. Muss ich doch mal einen 10 Stunden Podcast aufnehmen oder 24 Stunden streamen. Das wäre doch geil, oder?
43:06
Speaker A
Dann kannst du mir beim Schlafen zugucken. [gelächter] Aber ich nehme dich nicht mit ins Badezimmer. M [schnauben] 24 Stunden. Ich habe das gelesen. Irgendein YouTuber hat das mal gemacht. 24 Stunden ein 24 Stunden Livestream.
43:26
Speaker A
Unglaublich. Wer wer guckt da 24 Stunden zu? Ich glaube, der hat dann wirklich Ich weiß nicht mehr, welcher YouTuber das war.
43:35
Speaker A
Aber der hat dann wirklich die Kamera aufgestellt und dann da geschlafen, glaube ich. Und dann hat er da geschnarcht und die Leute haben ihm zugeschaut und im Chat noch äh noch kommentiert und sagt: "Ah, dreh dich nach links,
43:53
Speaker A
nicht auf dem Rücken liegen, du schnarrchst." Weiß [schnauben] ich nicht, ob die das kommentiert haben, aber schwer vorstellbar, wie da jemand mit Popcorn vor dem Computer saß und einen 24 Stunden Livestream geschaut hat, wie jemand schläft, wenn jemand was cooles,
44:13
Speaker A
was Interessantes macht. Okay, 24 Stunden. Oh, das längste, was ich mal geschaut habe, das war, glaube ich, äh ja, hier der Herr der Ringe, der Film Der Herr der Ringe.
44:29
Speaker A
Kennst du der Herr der Ringe mit Frodo Beutlin? Jetzt weißt du, welchen Film ich meine, oder? Der Herr der Ringe ist der Titel auf Deutsch.
44:38
Speaker A
Der Herr der Ringe. Ich glaube, der dritte Teil von der Herr der Ringe geht über 3 Stunden und der zweite Teil geht auch, glaube ich. Also diese Herr der Ringefilme gehen sehr lange. Das sind übrigens oder das waren früher immer meine
44:58
Speaker A
Lieblingsfilme im Flugzeug. Du schaust zwei Herr der Ringefilme und die Hälfte der Flugzeit ist schon vorüber.
45:07
Speaker A
Perfekt oder? Das war so das längste an Ja, es ist kein Livestream, aber was ich am Stück geschaut habe. So 6 Stunden, boah 6 Stunden auf den Bildschirm schauen. Danach waren meine Augen viereckig wie der Bildschirm, wie der Monitor. Das sagen immer Eltern zu
45:32
Speaker A
ihren Kindern in Deutschland. oder früher war das so. Schau nicht so viel Fernsehen, du bekommst viereckige Augen.
45:40
Speaker A
Die Augen sind ja rund, aber wenn man so viel Fernsehen schaut, bekommen sie die Form des Fernsehers und werden viereckig.
45:48
Speaker A
Pass also auf. [gelächter] Das stimmt natürlich nicht, aber ja, das hat meine Mutter auch immer gesagt, wenn ich ein bisschen zu viel Fernsehen geschaut habe. Falk jetzt auf, sonst bekommst du viereckige Augen. Dann habe ich natürlich gesagt, oh nein, da
46:05
Speaker A
mache ich den Fernseher direkt aus. Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich habe einfach weitergeschaut, [gelächter] bis sie ausgemacht hat.
46:15
Speaker A
Also so lange streamen. Wie sind wir jetzt eigentlich auf dieses Thema gekommen? Was wollte ich denn eigentlich erzählen?
46:22
Speaker A
Wir waren doch bei Fehlern. Auf einmal spreche ich hier über viereckige Augen. [gelächter] Ach so, ich habe erzählt, dass ich ja bei YouTube natürlich viele Fehler gemacht habe am Anfang, auch bei meinen Livestreams. Ich habe ja schon zweimal
46:40
Speaker A
Livestreams gemacht und ja, da habe ich auch viele Fehler gemacht, falschen die falschen Knöpfe gedrückt und das mit den Einstellungen, das war auch nicht perfekt. Und ihr habt trotzdem den Livestream genossen, oder? Vielleicht mache ich auch mal wieder ein
46:58
Speaker A
mal schauen. Bin ich mir noch nicht 100% sicher, wann und wo ich das mache, aber vielleicht ist das mal eine gute Idee.
47:12
Speaker A
So, jetzt muss ich ganz kurz meine Brille putzen, denn ich sehe mich selbst schon gar nicht mehr hier in der Kamera.
47:19
Speaker A
So. Brille putzen. Mit dem Brillenputztuch auch eine sehr wichtige Vokabel. Das Brillenputztuch natürlich das das Tuch kennst du von das Handtuch.
47:35
Speaker A
Die Deutsche lieben Die Deutschen lieben ja Handtücher, wie du weißt. Ähm im Urlaub auf die Pool liegen legen sie die Handtücher. Übrigens Urlaub. Ja, ich habe auch natürlich ein paar kleine paar kleine Tage Urlaub gemacht und auch nächste Woche werde ich ein paar Tage
47:54
Speaker A
Urlaub machen. Das heißt, vielleicht gibt's da ein das ein oder andere Video nicht. Da kommt vielleicht eine kleine Pause, nur dass du das schon mal weißt, aber ich versuche alles vorzubereiten, dass du natürlich weiter Learn German with Falk genießen kannst beim Deutsch
48:14
Speaker A
lernen. So wunderbar. Das also war ein wichtiges Thema, das mir auf dem Herzen lag. Ein Thema, von dem ich denke, dass es sehr, sehr hilfreich für dich war.
48:28
Speaker A
auch weil ich es selber ähm ja lerne, noch nicht gelernt habe, noch lerne mit Fehlern richtig umzugehen und da dann eine Routine aufzubauen.
48:41
Speaker A
Ähm, wenn dir meine Inhalte gefallen, dann würde ich mich freuen, wenn du bei Patreon Mitglied wirst oder hier bei YouTube. Ähm, wenn du noch nicht abonniert hast, dann ja, dann ist dir nicht mehr zu helfen. ist ganz ganz
48:57
Speaker A
schlecht, aber wir haben ja gelernt, ein aus Fehlern wird man klug, dann korrigiere doch jetzt diesen Fehler und abonniere jetzt. So, hast du gemacht?
49:07
Speaker A
Fantastisch. Super hier. Dann ähm ja wünsche ich euch jetzt ganz viel Erfolg beim Lernen, ganz viel Erfolg beim Fehler machen, ja, mit eurem neuen besten Freund, dem Fehler Billy Fehler [gelächter] oder wie immer ihr ihn auch nennen wollt
49:26
Speaker A
und wir sehen uns hoffentlich schon bald wieder. Also bis zum nächsten Mal. Aus Fehlern wird man klug, darum ist einer nicht genug. Tschüss, ihr Lieben. เฮ [musik]
Topics:PerfektionismusSprachenlernenDeutsch lernenFehler machenLernblockadenhohe AnsprücheKommunikationAngst überwindenLernmotivationFalk

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