GEM3 SSM25 Instandhaltung Teil 3 – Wartungs- und Prüfpl… — Transcript

Teil 3 der Seminarreihe behandelt Wartungs- und Prüfplanung als zentrale Elemente der Instandhaltung.

Key Takeaways

  • Wartungs- und Prüfpläne sind essenziell für die Organisation und Qualitätssicherung in der Instandhaltung.
  • Die Planung erfordert die Berücksichtigung mehrerer Dimensionen und deren komplexe Verknüpfungen.
  • Virtuelle Cluster erleichtern die flexible Verwaltung und effiziente Durchführung von Wartungsmaßnahmen.
  • Eine gute Softwareunterstützung ist notwendig, um die Komplexität der Planung zu bewältigen.
  • Individuelle Anpassungen der Pläne sind notwendig, da es keinen universellen Wartungs- und Prüfplan gibt.

Summary

  • Vorstellung der Bedeutung und Erforderlichkeit von Wartungs- und Prüfplänen in der Instandhaltung.
  • Erklärung der verschiedenen Dimensionen eines Wartungs- und Prüfplans: Objekte, Aufgaben, Mittel, Zeit, Personen und Wissen.
  • Diskussion der Gruppierung und Verwaltung von Objekten, z.B. Maschinen und Anlagen, inklusive virtueller Cluster.
  • Darstellung der Beziehungen zwischen Betrachtungseinheiten, Aufgaben, Intervallen, Rechtsgrundlagen und Verantwortlichen.
  • Betonung der Komplexität und Mehrdimensionalität von Wartungs- und Prüfplänen.
  • Hinweis auf die Notwendigkeit der Synchronisation mit Asset Management und Vermeidung doppelter Datenhaltung.
  • Erläuterung der Bedeutung von Software-Tools zur Erstellung und Verwaltung von Wartungs- und Prüfplänen.
  • Ausblick auf eine strukturierte Herangehensweise zur Planung und Nutzung von Wartungs- und Prüfplänen.
  • Beispiele für Gruppierungskriterien wie Kostengruppen nach DIN 276 oder VDMA 24186.
  • Erwähnung begleitender Materialien wie ein Paper zur Vertiefung des Themas.

Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:07
Speaker A
Hallo und herzlich willkommen zum Teil 3 der Seminarreihe zum Thema Instandhaltung. In diesem Teil geht es um das Thema Wartungs- und Prüfplanung.
00:18
Speaker A
Die Inhalte aus diesem Seminar sollen euch vor allen Dingen unterstützen in der Bearbeitung der Übungsaufgabe. Heute schauen wir uns einmal die wesentlichen Informationen und erforderlichen Inhalte Wartungs- und Prüfplanes an, sowie eine mögliche Struktur und Herangehensweise an die Erstellung eines
00:37
Speaker A
solchen. Viele technische Systeme erfordern regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen wie Wartung, Inspektion und gesetzlich vorgeschriebene Prüfung. Eine gut organisierte Instandhaltung ist dabei entscheidend, um die Qualität, Effizienz und den reibungslosen Betrieb der Anlagen sicherzustellen sowie gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Die Wartungs- und Prüfpläne bilden dabei das
01:02
Speaker A
Herzstück dieser Organisationsstruktur und enthalten typischerweise sämtliche relevanten Informationen und geplante Maßnahmen für die Instandhaltung. Was haben wir vor? Nun, wir beginnen das Thema wie üblich, indem wir einmal die Erforderlichkeit eines Wartungs- und Prüfplans betrachten und dessen wesentliche Inhalte
01:25
Speaker A
definieren. Wir schauen uns die einzelnen Dimensionen, also Ebenen eines solchen Planes an und betrachten die Prozesse, welcher hinter solch einem Plan stehen und diesen erst funktional werden lassen. Auch wie ein gutes Tool für die Erstellung und Verwaltung einer Planung
01:44
Speaker A
beschaffen sein sollte und schließen das Thema damit ab, wie eine mögliche bzw. erforderliche Herangehensweise und Struktur zum Aufbau und der Nutzung Wartungs- und Prüfplanung aussehen sollte.
02:01
Speaker A
Damit ein Wartungs- und Prüfplan richtig funktioniert, müssen viele Dimensionen und Bezüge zusammenpassen. Aber Achtung, den einen Wartungs- und Prüf- und Inspektionsplan gibt es nicht.
02:15
Speaker A
Betrachten wir daher zunächst die Dinge, die unter einem Wartungs- und Prüfplan verstanden werden können. Ein Wartungs- und Prüfplan kann zum einen der Bezug zwischen den zu wartenden Betrachtungseinheiten und den Intervallen einer Wartung sein. Die Betrachtungseinheit, also das zu wartende
02:35
Speaker A
oder zu prüfende Objekt, ist beispielsweise eine Maschine oder eine Anlage. Der Intervall gibt an, wie oft eine Wartung bzw. Prüfung durchzuführen ist. Der Wartungs- und Prüfplan kann aber auch eine Relation, also eine Beziehung zwischen Betrachtungseinheiten und den dazugehörigen Aufgaben sein.
02:56
Speaker A
Wenn die Betrachtungseinheit, also das Objekt einer Maschine ist, dann ist beschrieben, was genau an dieser Maschine zu tun ist. Es kann auch ein Bezug der zu wartenden Betrachtungseinheit mit den jeweils heranzuziehenden bzw. Weise geltenden Rechtsgrundlagen und Normativen, also den Regelwerken
03:15
Speaker A
hergestellt werden oder ein Bezug der Betrachtungseinheiten mit den jeweils verantwortlichen Personen bzw. Dienstleistern, also denjenigen, die dann irgendwie etwas an dieser Einheit zu tun haben. Ein Wartungs- und Prüfplan kann aber auch der Bezug zwischen den Aufgaben und den Personen sein, die
03:37
Speaker A
diese Aufgaben durchzuführen haben. Eine andere Variante des Wartungs- und Prüfplanes wäre auch eine Aufstellung und Verknüpfung der Personen oder Organisation, die grundsätzlich Wartung, Inspektion oder Prüfung durchführen können und den notwendigen und/oder vorhandenen Skills, Fertigkeiten und Fähigkeiten wie
03:59
Speaker A
Zertifikaten und Zulassungen, die für die jeweiligen Tätigkeiten benötigt werden. Diese Aufstellung lässt sich weiter fortsetzen. Jede Menge Begriffsrelationen und dazu passende Tabellen werden im Internet gefunden, wenn man nach Wartungs-, Inspektions- und Prüfplan sucht.
04:18
Speaker A
Ähm, bereits an dieser Stelle wird jedoch deutlich, dass all diese Dinge miteinander zu tun haben. Wartungs- und Prüfpläne benötigen sozusagen mehr als zwei Dimensionen. Kommt eine dritte, vierte oder fünfte Dimension dazu, stößt aber schon die Vorstellungskraft des Einzelnen an seine
04:40
Speaker A
Grenzen. Um das eben beschriebene Problem zu lösen, ist eine systematische Betrachtung von Wartungs-, Inspektions- und Prüfplänen mit allen Dimensionen erforderlich. Folgende Dimensionen spielen dabei eine wesentliche Relevanz.
04:56
Speaker A
Da haben wir Objekte, Aufgaben, Mittel, Zeit, Personen und Wissen. Schauen wir uns einmal alle Dimensionen etwas genauer an. Die erste Dimension, die Objekte.
05:11
Speaker A
Die Objekte im Wartungs- und Prüfplan sind Anlagen, Systeme und Komponenten, die einer Wartung, Inspektion bzw.
05:19
Speaker A
Prüfung bedürfen. Die Aufstellung dieser Objekte hat bereits eine eigene Komplexität und ist meistens keine einfache Liste. Oftmals sind diese Objekte gruppiert. Die Gruppierung der Objekte bzw. Betrachtungseinheiten kann hier z.B. für nach den folgenden genannten Richtlinien bzw. Kriterien erfolgen. Da haben wir einmal eine
05:44
Speaker A
Aufteilung oder Gruppierung nach den Kostengruppen, der DIN 276. Wir könnten gruppieren nach der VDMA 24186. Die sieben Teile oder sieben? Ja, die sieben Teile. Wir könnten selbstdefinierte Gruppierungen schaffen mit selbstdefinierten Überschriften oder sonstige Kategorien
06:07
Speaker A
wählen. Ja, nur ist es so, die Verwaltung der Objekte muss zudem häufig auch mit dem Asset Management, also der Anlagenverwaltung eines Unternehmens synchronisiert sein und von daher bietet es sich auch an, die Auflistung der Objekte aus dem Asset Management und die
06:25
Speaker A
da schon vorgefertigten Gruppierungen zu übernehmen für die Planung. Sehr oft ergeben sich äh komplexe Gruppierungsstrukturen, die aber im jeweiligen Fall für die Wartung bzw.
06:38
Speaker A
Prüfung sinnvoll und notwendig sind. Da es sich bei den Objekten häufig um teure Wirtschaftsgüter handelt, sind diese in der Regel bereits in irgendeiner Datenbank gespeichert, um dort beispielsweise Abschreibung und sogenannte finanzielle Implikationen zu berechnen. Diese Liste kann auch für
06:56
Speaker A
Instandhaltungszwecke verwendet werden. Allerdings sollte eine doppelte Datenhaltung dabei vermieden werden. Trotz alledem muss die Gruppierung dieser Objekte auf die Aufgabenstellung der Wartung bzw. Prüfung passen. Oftmals sind die anlagenspezifischen Gruppierungen nicht gleich den Gruppierungen, die für eine Instandhaltung bzw. eine Wartungs- und
07:17
Speaker A
Prüfplanung sinnvoll und auch notwendig sind. Die Kopierung müssen dann für die Organisation der Wartungs- und Prüfung, also der Instandhaltung geändert und ergänzt werden. Objekte, das heißt die Maschinen, Anlagen, Teile und Komponenten müssen zu virtuellen Clustern zusammengefasst werden können.
07:39
Speaker A
Der Begriff oder der Begriff virtuell bezieht sich darauf, dass der Cluster eine logische Struktur ist, die auf der Ebene der Software oder des Managements existiert. Das ermöglicht eine flexible und effiziente Verwaltung von Ressourcen, insbesondere in Umgebungen oder Situationen, in denen eine
07:58
Speaker A
dynamische Skalierung oder eine hohe Verfügbarkeit erforderlich ist. Um das jetzt noch etwas bildhafter zu beschreiben, stellt euch einfach mal vor, ihr seid für die Wartung von gebäudetechnischen Anlagen in einem großen Bürokomplex zuständig. Und anstatt jede einzelne Anlage separat zu
08:15
Speaker A
überwachen, könntet ihr sogenannte virtuelle Cluster verwenden. In diesem Fall könnten diese Cluster verschiedene Arten von Anlagen gruppieren, wie z.B.
08:25
Speaker A
für Heizung-, Lüftungs- und Klimaanlagen oder Aufzüge oder Stromgeneratoren. Auch wenn diese Anlagen in verschiedenen Teilen des Gebäudes verteilt sind, werden sie als eine Gruppe betrachtet, die gemeinsam gewartet und geprüft wird. Und angenommen, ihr müsstet routinemäßige Wartungsarbeiten durchführen, wie z.B.
08:47
Speaker A
Filterwechsel für die Lüftungsanlagen und statt jede einzelne Anlage zu überprüfen, kann der virtuelle Cluster verwendet werden, um alle relevanten Anlagen auf einmal zu planen und zu warten. Das spart Zeit und macht die Wartung effizienter. Oft sind für die Planungen
09:06
Speaker A
von oder die Planung von Wartungen mehrere Cluster nötig, die gleichzeitig für ein Objekt zu definieren und zu pflegen sind, sind z.B. der Ort, also die Gruppierung nach Standort der Anlagen, Verantwortliche, das heißt die Zuordnung auf Personen, Funktionen, also die
09:25
Speaker A
Einteilung gemäß Aufgaben der Betrachtungseinheiten oder eine Gruppierung nach Hersteller.
09:37
Speaker A
Letztendlich kommen weitere Attribute dazu, welche die Objekte ergänzen und spezifizieren. kann hier keine vollständige Aufstellung der möglichen Attribute vorgegeben werden. Mindestens aber gehören dazu der Aufstellungsort bzw. die Lokation der Objekte, also wo sich diese im Objekt befinden in dem Ort ähm der der betreut
10:02
Speaker A
wird, das Intervall der jeweiligen Tätigkeit, also der Wartung, der Inspektion, der Instandsetzung oder eben der Prüfung.
10:10
Speaker A
die Aufgaben und Arbeitsschritte, die im Zuge der Wartung und der Prüfung durchzuführen sind und die geplante Dauer der Tätigkeit. Ja, also wie lange darf diese Wartung dauern?
10:25
Speaker A
Einige Attribute werden nicht zwingend für den Wartungs und Prüfplan benötigt, werden aber in diesem erfasst, um eine ja gute Dokumentation der Objekte an einer Stelle zu erreichen. Die zweite Dimension von Wartungs und Prüfplänen sind die Aufgaben. Aufgaben sind Tätigkeiten, die
10:46
Speaker A
im Zuge der Wartung bzw. Prüfung zu erledigen sind. Empfehlenswert ist es, die Aufgaben unabhängig der Objekte zu definieren und zu pflegen. Hier darf sich an die geltenden Normen und Richtlinien gehalten werden. Sind z.B. die VDMA, die Amef, die VDI oder
11:05
Speaker A
auch Herstellervorgaben oder eben interne Vorgaben und so weiter. Im Rahmen des übergeordneten Gebäudemanagements bzw. Also je nach Organisationsform des Instandhaltungsmanagements macht es oft wenig Sinn, jede einzelne Tätigkeit, je Objekt direkt im Wartungs und Prüfplan zu vermerken, da diese aufgrund von
11:27
Speaker A
fehlender Kenntnis bei der Erstellung der Planung meist noch gar nicht exakt festgelegt werden können. Es sollte mindestens jedoch auf die im jeweiligen Fall anzuwendende Richtlinie verwiesen werden. Wird eine tiefergehende Aufgabende Objekt bzw. Anlage gefordert, kann dies wie folgt strukturiert
11:48
Speaker A
sein. Die Aufgaben werden unabhängig der Objekte definiert und gepflegt und erst dann werden die definierten Aufgaben den Objekten oder besser den Objektgruppen oder Klastern zugewiesen. wird beispielsweise erst in einer Aufgabe definiert, wie die komplette Reinigung einer Maschine oder
12:07
Speaker A
Anlagengruppe zu erfolgen hat, kann diese Aufgabe dann auf die unterschiedlichen Objekte dieser Gruppe, das heißt den einzelnen Maschinen und Anlagen zugeordnet werden. Alle Maschinen bzw. Diese Anlagen oder Objekte erben dann die Aufgabe der Gruppe und dann können spezif, also spezielle Modifikationen
12:29
Speaker A
für einzelne Objekte vorgenommen werden. Ein solcher von den Objekten unabhängiger Aufgabenkatalog kann eine eigene Systematik haben und erst später mit den Anlagen und Systemen, also den Objekten, verknüpft werden. Auch die Aufgabe selbst hat neben ihrer inhaltlichen Beschreibung weitere
12:48
Speaker A
mögliche Attribute und hierzu gehören beispielsweise die notwendigen Hilfsmittel gegebenenfalls irgendwelche Dokumentationen und Anleitungen. die Definition von erforderlichen und notwendigen Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Erledigung der speziellen Aufgabe oder eine Vorgabeuer und den zur Verfügung stehenden Eurobeträgen für die Erlederung Erledigung dieser Aufgaben.
13:16
Speaker A
Ja, und so weiter. Also eine ganze Menge. Auch diese Auswahl hier ist nur ein kurzer Überblick. Zahlreiche weitere Attribute können die Spezifikation von Aufgaben ergänzen. Auch die Aufgaben können wiederum in Gruppen sortiert werden und damit eine Struktur mit
13:33
Speaker A
Aufgabengruppen oder Klastern erhalten. Schon hier wird deutlich, eine trendscharfe Abgrenzung der Dimensionen Objekte und Aufgaben ist nicht möglich.
13:46
Speaker A
Je nach Fall werden Attribute da oder dort zugeordnet. Beides kann richtig oder falsch sein. Wichtig ist nur keine für die Wartung nötige Information und kein nötiges Attribut darf im Wartungs und Prüfplan fehlen. Für die Organisation und Bereitstellung der Mittel, also der
14:05
Speaker A
Ressourcen, sollte mindestens eine Vorgabeuer vorhanden sein. Daraus sowie aus den Daten der jeweiligen Anlage, also dem zu wartenden Objekt, lässt sich dann eine Festlegung der erforderlichen Anzahl an Personen der erforderlichen Spezialwerkzeuge, wie z.B. Kompressoren oder irgendwelche mobilen Pumpen etc.
14:27
Speaker A
und Materialien wie z.B. Filter, Dichtungen, Keil und Treibriemen etc. treffen und somit können dann auch die dahinter stehenden Kosten bestimmt werden. Die Dimension 3 ist die Dimension der Mittel. Mittel sind Werkzeuge Hilfsmittel Verbrauchsmittel, aber auch Fahrzeuge, Hebebühnen und Messgeräte, die benötigt
15:00
Speaker A
werden, um z.B. Aufgaben zu lösen und zu den Mitteln gehören auch Ersatzteile und Verschwei Verschleißteile, sodass eine Mittelverwaltung notwendig sein kann.
15:12
Speaker A
Damit haben auch die Mittel eine eigene Struktur zur Gruppierung und Klasterung. Die Mittel sind dann den Aufgaben zugeordnet.
15:22
Speaker A
Aufgrund der Bedeutung und der Beschränkung der Mittel ist oft eine separate Erfassung und Zuordnung zu den Aufgaben besser, als die Mittel direkt als ein Attribut der Aufgabe zuzuführen. Die nächste Dimension ist die Zeit.
15:46
Speaker A
Die Dimension Zeit besteht in der Regel aus einem Start und Endtermin und oder der Dauer einer Aufgabe. Ob Start und Endtermine und Dauer eingesetzt oder gesetzt werden, hängt von der jeweiligen Aufgabe und deren Definition ab. Die Dimension Zeit
16:04
Speaker A
ist zunächst fest mit dem Objekt verbunden. Das Objekt gibt vor, wie oft und wie lange es gewartet werden muss.
16:13
Speaker A
Und daraus lassen sich dann Plantermine für die jeweilige Aufgabe errechnen. Die Zeit verknüpft die Aufgabe, die wiederum mit dem Objekt verbunden ist und mit der Person, die diese Aufgabe dann durchführt. Da dieser Satz etwas kompliziert ist, eine kurze Erläuterung
16:33
Speaker A
dazu. Zunächst wurde die Aufgabe mit dem Objekt verknüpft und im Objekt ist angegeben, wann eine Wartung durchzuführen ist und wie lange diese dauern darf.
16:44
Speaker A
Die mit der Aufgabe verknüpften Zeitattribute des Objektes werden nun mit der Person verknüpft, die die jeweilige Aufgabe durchführt. Im Ergebnis entsteht daraus eine Handlungsanweisung, die nicht nur beschreibt, was zu tun ist, sondern auch wann es zu tun ist und wie lange es
17:01
Speaker A
dauern darf. Diese Festlegung lässt sich meist auf Basis von Erfahrungswerten treffen. sind die Lokalitäten, also die Standorte der Gebäude und der Anlagen und die vielleicht daraus hervorgehenden nutzerspezifischen Anforderung ähm die Objekte und deren Zustand unbekannt, dann lässt sich die
17:24
Speaker A
Vorgabeuer in der ersten Planung und vor der ersten Durchführung einer Instandhaltungsmaßnahme, also Wartung, Inspektion, Prüfung maximal nur schätzen. Daher die Erfahrungswerte.
17:37
Speaker A
Die Dimension Zeit ist somit zusammenfassend zu sagen wichtig für die Planung der Ressource Person. Damit sind wir auch schon bei der nächsten Dimension, die Dimension der Personen. Bei der Dimension Personen ist zunächst unrelevant, ob die natürliche Person ein interner Techniker
17:59
Speaker A
oder ein extern eingekaufter ist. Personen sind diejenigen, die Aufgaben im Zuge von Wartungen und Prüfungen durchführen. Die Aufgaben beziehen sich aber nicht nur auf die eigentliche Wartung und Prüfung, sondern auch auf Tätigkeiten, die vorbereiten und im Nachgang nötig sind. Die Personen haben
18:18
Speaker A
meistens oder mindestens das Attribut verfüg Verfügbarkeit. Dieses Attribut ist ein Verbinder, der Person mit den Aufgaben verknüpft.
18:29
Speaker A
Aber auch ein zweiter Verbinder ist nötig, das Wissen. Es muss geprüft werden, ob die Person, welche die Aufgabe zum entsprechenden Termin durchführen soll, zu diesen Termin natürlich auch Zeit hat.
18:42
Speaker A
Wenn diese Bedingungen gegeben sind, ist ein Aspekt für die Zusammenführung von Personen und Aufgabe gegeben. Die Dimension Wissen ist ein Attribut der Aufgabe und der Person.
18:56
Speaker A
Da sie beiden Dimensionen zugeordnet ist, kann sie ähnlich der Dimension Zeit erst einmal ausgeklammert werden. Wichtig ist jedoch, nötiges Wissen wird bei der Aufgabe definiert und gibt an, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten, z.B. Ausbildung und Zertifikate nötig sind, um die Aufgabe
19:17
Speaker A
erfüllen zu können oder erfüllen zu dürfen. Wissen ist aber auch ein Attribut der Person.
19:26
Speaker A
Die Attribute sollten denen der Aufgabe entsprechen oder an dritter Stelle definiert und zugeordnet werden. Es besteht damit die Möglichkeit, dass Personen und Aufgaben über das Attribut Wissen verbunden werden. Verfügbarkeit und Wissen sind damit die beiden Verbindungsstücke zwischen Aufgabe und
19:46
Speaker A
Personen. Das Thema Dimensionen zusammenfassen lässt sich nun folgendes sagen. Im Ergebnis sind die Objekte mit ihren Aufgaben, die Aufgaben mit ihren Zeitkalkulationen, dem Wissen und den Mitteln und die Personen mit den Aufgaben verbunden. Damit ist der Wartungs und
20:14
Speaker A
Prüfplan aber noch lange nicht funktionsfähig. Eine wesentliche Komponente wurde hier noch nicht berücksichtigt. Und das ist die Veränderungsdynamik.
20:24
Speaker A
Ähm die Veränderungs der Dynamik der Planung repräsentiert durch die Prozesse, die mit solch einer Planung in Verbindung stehen bzw. die Prozesse, die im Zuge einer solchen Planung durchlaufen werden. Die Wartungen oder Prüfungen werden in Korrelation, also in Verbindung zwischen Objekt und Aufgabe
20:45
Speaker A
irgendwann einmal fällig. Das kann berechnet werden und erfolgt automatisch. Und dann müssen die Wartungsaufgaben einer Person zugewiesen und disponiert werden. Die Person erhält also die Aufgabe. Die Person führt diese Aufgabe dann durch. Sie ist also für die Zusätz,
21:04
Speaker A
also die Umsetzung zuständig und irgendwann ist die Wartungsaufgabe dann mal abgeschlossen. Dann muss sie geprüft, abgenommen und dokumentiert werden. Danach muss sie zum nächsten notwendigen Termin ja wieder neu disponiert werden und dann beginnt alles wieder von vorne. Das heißt, Wartungen und
21:25
Speaker A
Prüfungen sind somit Life Cycle Aufgaben. Sie sind also nie zu Ende. Und Prozesse laufen durch den Wartungs und Prüfplan und verändern diesen regelmäßig ja jährlich monatlich wöchentlich und vielleicht auch täglich.
21:42
Speaker A
Und die Lösung dieses Problems sind mit dem Wartungsplan verknüpfte Prozesse. Da ist zunächst zu überlegen, wer wann, was und wo am Wartungsplan einträgt, ausliest oder eben verändert. Und das Ganze ist dann in einem Prozessplan bestenfalls zu visualisieren. Und bei dieser
22:05
Speaker A
Gelegenheit wird auffallen, dass für die Prozesse unterschiedliche Rollen erforderlich sind. Wartungen sind keine einfachen Prozesse, sondern sie haben bereits eine gewisse Komplexität inne.
22:18
Speaker A
Und die Aufgabenerledigung des einen ist dann der Startpunkt der Aufgabenübernahme des anderen. Ja. Auch Verzweigungen im Prozessplan sind die Regel. Das heißt, der Prozessplan oder der Wartungsplan ist nicht linear.
22:36
Speaker A
Eine Wartungsaufgabe bzw. Prüfung kann z.B. äh mit oder ohne Mängel durchgeführt und abgeschlossen werden.
22:43
Speaker A
Der Prozess muss diese Dynamik abbilden können. Wen die Aufgaben ohne Menge abgeschlossen, dann ist die Wartungsaufgabe eben zu Ende. Sind jedoch Mengel vorhanden, sind diese dann irgendwie später ja zu beseitigen und somit geht der Prozess weiter. Und so
23:02
Speaker A
gibt es wiederum viele Rollen, viele Arbeitsschritte und viele Verzweigungen in einem vollständigen Prozess für die Instandhaltung und die Prüfung. Es bietet sich also an, die Prozesse zu definieren und zu visualisieren, um sie transparent und übersichtlich vor dem Auge zu
23:20
Speaker A
haben. Dann sind die im Prozess notwendigen Attribute des Wartungs und Prüfplanes mit den relevanten Prozessschritten zu verknüpfen. Es ist zu definieren, welcher Prozessschritt welche Daten benötigt, welche Daten verändert oder erzeugt. Genau diese Daten sind dann diesem Schritt zuzuordnen und dieser
23:41
Speaker A
Prozessschritt ist dann wiederum wie ein Filter auf das Datenmodell. Wenn im Prozessplan z.B. die Disponierung, also die Zuordnung der Aufgabe mit der Person erfolgt, sind genau die dazu nötigen Attribute aus der Datenbank anzuzeigen. Der Disponent muss wissen, welche Aufgabe wann zu erledigen
24:02
Speaker A
ist und gleichzeitig muss er wissen, welche Person mit welchem Knohow gebraucht wird. bzw. zur Verfügung steht. Nur dann kann er diese beiden Dimensionen des Planes miteinander verknüpfen. Wenn also der Wartungs und Prüfplan richtig funktionieren soll, sind die Prozesse, die den Plan
24:22
Speaker A
initialisieren, verändern und manipulieren, vollständig zu berücksichtigen. Das Datenbankmodell des vollständigen Wartungs und Prüfplanes, welches alle Dimensionen, die aufgeworfen wurden, berücksichtigt, ist der eine Teil.
24:36
Speaker A
Der andere Teil sind die Prozesse, die gestartet, durchgeführt und beendet werden und letztendlich den Life Cycle der Wartung und Prüfung ausmachen. Nur wenn diese beiden Kategorien Berücksichtigung finden, kann eine Wartung effizient erfolgen. Nun ist die Wirkette von Objekt, welches einer Wartung oder
24:58
Speaker A
Prüfung zu unterziehen ist, bis zur Erledigung und Dokumentation der Aufgabe vollständig. Kommen wir zu der Frage nach einem möglichen bzw. dem richtigen Tool zur Planung und zur Verwaltung der Wartungs und Prüfa. Das erste, was einem dazu meisten in den Sinn kommt, ist ein
25:21
Speaker A
Tabellenkalkulationsprogramm, wie z.B. Microsoft Excel. Ja, nur ist es so, dass ihr wahrscheinlich der gleichen Meinung seid, nachdem was wir so eben alles erfahren haben, dass dies alles im Excel gar nicht so richtig abgebildet werden kann. Aber schauen wir doch noch einmal
25:40
Speaker A
auf die Vor und Nachteile, die uns Excel als mögliches Tool zur Erstellung und Verwaltung einer Wartungs und Prüfplanung bietet.
25:47
Speaker A
Als Vorteile zu erwähnen, wären da, dass das Excel ja fast in jedem Unternehmen zum Standardprogramm gehört. Das heißt, äh somit vorhanden ist und allen zugänglich ist und damit dann auch ein Umgang in der Regel geübt ist. Ja, also
26:05
Speaker A
das heißt, die Mitarbeiter, die viel mit Excel arbeiten, sind dann auch mit deren Funktionen grundsätzlich vertraut.
26:12
Speaker A
Eine Tabellenkalkulation hat jedoch nur Zeilen und Spalten und die eben dargestellten Dimensionen gehen in ihrer Komplexität jedoch weit darüber hinaus.
26:23
Speaker A
Ja, und wenn demzufolge versucht wird mit einer Exceltabelle einen Wartungs und Prüfplan abzubilden, dann müssen immer Kompromisse eingegangen werden.
26:33
Speaker A
Ähm und des weiteren kann in Excel die so eben besprochene Veränderungsdynamik im Prozess gar nicht berücksichtigt werden.
26:43
Speaker A
Natürlich lassen sich mehrere Excelblätter mit Korrelation verknüpfen. Dann wird aber Excel nach und nach zu einem eigenen und oft sehr komplexen Programm, welches dann nicht mehr durch jeden beherrschbar bleibt und somit auch viele Fehlermöglichkeiten bietet.
27:01
Speaker A
Und ob das der eigentliche Daseinzweck von Excel ist, das darf dann jeder für sich selbst beantworten. Selbst wenn das gelingen sollte, an Excel kann in den meisten Fällen technisch bedingt nur einer gleichzeitig arbeiten. Das heißt, den Prozess abbilden und dynamisch leben
27:22
Speaker A
kann Excel damit nicht. Wenn die hier dargestellte Systematik richtig ist, kann Excel demzufolge also nicht das Tool zur Lösung des Wartungs und Prüfplanes sein. Vielmehr müssen hier Datenbank gestützte und sogenannte Prozesssensitive Systeme zum Einsatz kommen, die in der Lage sind, die
27:42
Speaker A
dargestellten Korrelationen, also die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Dimensionen herstellen zu können. Bedarf nun einiger Überlegungen, die richtigen Dimensionen festzulegen, mit den notwendigen Attributen zu versehen und diese in eine Datenbankstruktur einzuführen und die Beziehungen, also die Korrelation, das heißt, die
28:04
Speaker A
Schlüssel zwischen den Datenbankobjekten herzustellen. Im Prinzip kommt diese Aufgabe schon einer kleinen Softwareentwicklung nah. Viel einfacher ist es daher hier auf marktgängige Lösungen zurückzugreifen und diese dann für die eigenen Zwecke zu adaptieren. In diesem Sinne ist es wichtig, dass die
28:23
Speaker A
verschiedenen Dimensionen und deren Korrelation gut durchdacht sind und auch angemessen flexibel den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können.
28:34
Speaker A
Marktgängige Systeme gibt's zu Hauf und grundsätzlich bieten alle Instandhaltungsplaner ja ähnliche Funktionen. Eine Entscheidung für ein System hängt dann meist von Themen ab wie Größe und Umfang der Funktion der Software. Also wird so viel überhaupt gebraucht. Äh ganz entscheidend sind
28:54
Speaker A
natürlich auch Themen wie das Budget. Wie viel kann ich eigentlich ausgeben? Ähm oder die Anpassungsfähigkeit der jeweiligen Systeme an die unternehmenseigenen Prozesse und welche Schnittstellen bieten die Systeme? Was kann ich dort vielleicht noch anbinden?
29:11
Speaker A
Ja, und so weiter. Nachdem wir nun die diversen und vielfältigen Dimensionen einer Wartungs und Prüfplanung beschrieben haben, wollen wir uns im folgenden mit einem möglichen Aufbau einer Planung und der Herangehensweise dazu befassen. Auf Basis der eben dargestellten Aspekte sollten Wartungs
29:37
Speaker A
und Prüfpläne in Struktur und Aufbau die folgenden Kriterien erfüllen. Ein Wartungsprüfplan sollte übersichtlich sein. Das heißt, Mitarbeiter müssen die Planung schnell und intuitiv verstehen können. Ja, das heißt, sie müssen verstehen können, welche Systeme zu welchem Zeitpunkt einer Instandhaltungsmaßnahme zu
29:58
Speaker A
unterziehen sind und welche Aufgaben zu welchem Zeitpunkt durchzuführen sind. Der Wartungs und Prüfplan sollte sicher sein. Also der Aufbau des Planes minimiert Fehlerquellen, wie beispielsweise das Auslassen notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen wie Wartungsarbeiten, das Ausführen unnötiger Instandhaltungsmaßnahmen oder das Auslassen notwendiger
30:30
Speaker A
Instandhaltungsarbeiten. Der Wartungs und Prüfplan sollte dynamisch sein. Das heißt, Intervalle lassen sich einfach durch die Rückführung von Erkenntnissen anpassen. Z.B. die Verkürzung des Wartungsintervalls aufgrund von ja wiederkehrender Befunde in einem spezifischen Bauteil oder System oder aufgrund von Anforderung aus der Nutzung
30:51
Speaker A
heraus. Integration sollte möglich sein. Also die Veränderung des Planes spiegelt in der Regel sich automatisiert direkt in den aus in den zur Ausführung genutzten Dokumenten, also den Wartungsnachweisen und Checklisten wieder.
31:11
Speaker A
Im folgenden ist einmal ein mindesterforderlicher Ablauf zur Erstellung eines im Gebäudemanagement typischen üblichen Wartungs und Prüfplan dargestellt. Da wäre im Schritt 1 erst einmal das Erstellen einer systematisk systematisierten Übersicht der zu bearbeitenden Objekte.
31:32
Speaker A
Ähm es sollte also oder also oder die Objekte sollten also gruppiert werden nach z.B. Art der Anlagen hier z.B. nach Kostengruppen der Dien 276.
31:43
Speaker A
Die Lage der Objekte sollte definiert sein. Also in welcher Liegenschaft, in welchem Haus, welcher Etage, in welchem Raum befinden sich diese Betrachtungseinheiten. Danach sollten die jeweiligen Rechtsgrundlagen, also die Regularien und Normen, die zu beachten und anzuwenden sind, den
32:01
Speaker A
Objekten zugewiesen werden. Im dritten Schritt sollten Intervalle festgelegt werden. Intervalle können definiert oder aufgeteilt werden nach Wartung, Inspektion und Prüfung. Der vierte Schritt wäre die Zuweisung der erforderlichen Ressourcen.
32:19
Speaker A
Das heißt, es sollte eine Vorgabe eine jeweilige Wartung dauern darf. Ähm, das macht man meist oder mindestens in Stunden und das ist wichtig für die Einhaltung ja der zur Verfügung stehenden Budgets. Im fünften Schritt sollten natürlich die verantwortlichen Personen
32:40
Speaker A
oder Organisationen zugewiesen werden. Also, welcher Techniker soll die jeweilige Aufgabe machen, welche Firma soll für die jeweilige Aufgabe beauftragt werden und so weiter. Im Schritt Nummer 6 werden dann die Maßnahmen terminiert. Also, wann soll die Prüfung durchgeführt werden,
32:58
Speaker A
wann soll die Wartung stattfinden? Dann kommt es zur Durchführung und im Zuge der Durchführung muss natürlich auch die Maßnahme dokumentiert werden. Anhand der Dokumentation soll die erfolgte Maßnahmen natürlich ausgewertet werden.
33:18
Speaker A
Sind Mängel vorhanden? Ja. Nein, sind vielleicht Änderungen des Intervalls erforderlich oder nach einer Prüfung, meist einer sachverständigen Prüfung an prüfpflichtigen Anlagen mit erheblichen festgestellten Mängeln sind eventuell Nachprüfungen erforderlich.
33:38
Speaker A
Das Ganze muss dann natürlich einmal im Wartungs und Prüfplan dokumentiert werden. Das heißt, der Status der jeweiligen Tätigkeit muss aktualisiert werden. Ähm daraus gegeben sich oder geben ergeben sich gegebenfalls Änderungen der Attribute. Ja, ähm also irgendwelche technischen Informationen
33:58
Speaker A
zu den Anlagen müssen vielleicht im Plan angepasst werden. Es müssen vielleicht Intervalle angepasst werden. Es müssen vielleicht zukünftig oder für nächste Aktion andere Personen mit anderen Fähigkeiten und Zulassungen herangezogen werden und vielleicht sind andere oder weitere Mittel zur Durchführung oder zur
34:16
Speaker A
effizienten Erledigung der Aufgaben erforderlich. All das ist dann im Wartungsplan zu hinterlegen und am Ende müssen natürlich die nachfolgende Maßnahmen terminiert werden und das sind in der Regel also der nächste anstehende Wartungs und Prüftermin abhängig von dem zuvor
34:35
Speaker A
festgelegten Intervall. Ähm wenn vielleicht aus der letzten Wartung oder Prüfung irgendwelche Maßnahmen hervorgehen müssen wie irgendwelche Instandsetzungsmaßnahmen, müssen diese terminiert werden?
34:47
Speaker A
gibt es anstehende Nachprüfungen, also sagt der Sachverständige äh der Ingenieur, der irgendwie eine Prüfung durchgeführt hat.
34:56
Speaker A
Ähm, diese Mengel müssen bis dann und dann erledigt sein und es muss daraufhin eine Nachprüfung erfolgen, damit die Anlage weiterhin als Betriebssicher deklariert werden können, müssen diese Termine für die Nachprüfung natürlich im Wartungsimpfplan definiert werden, um die nächsten Schritte
35:13
Speaker A
anschieben zu können und den Life Cycle somit am Leben zu halten. Ja, damit werden wir auch schon am Ende des Themas Wartungs und Prüfplanung und wie in den anderen Vorträgen auch möchte ich jetzt noch einmal am Ende auf die
35:32
Speaker A
Prüfungsvorbereitung eingehen. Ich sagte eingangs zu diesem Vortrag, dass dieses Thema dafür da ist, euch in der Bearbeitung der Übungsaufgabe zu unterstützen.
35:43
Speaker A
Ähm, es wird natürlich aber auch ein bis zwei Fragen geben, die euch aus diesem Thema heraus in der Klausur begegnen können. Schauen wir einmal auf die Dinge, die ihr zur Vorbereitung bzw. zur Durcharbeitung dieses Themas nutzen solltet. Da ist zum einen natürlich
36:05
Speaker A
dieser Vortrag hier in Form des Videos und zum anderen das Paper Wartungs und Prüfplanung, was ich ähm zeitgleich mit dem Link zu diesem Video im LMS einstellen werde. In diesem Paper findet ihr sozusagen alles das, was ich hier
36:20
Speaker A
durchgesprochen habe, noch einmal schriftlich wieder wiedergelegt. Dann sind hier die ja möglichen Fragen in der Klausur, die euch dort begegnen können. Ob sie es werden, werdet ihr sehen, das weiß ich selbst noch nicht. Ähm, aber diese zwei Fragen lassen sich mit diesem Video und
36:44
Speaker A
vor allen Dingen mit dem Paper recht einfach ähm und easy beantworten sollten, demzufolge eigentlich kein Problem darstellen. Nun bleibt mir ganz am Ende eigentlich nur noch zu sagen, dass ihr euch bitte alles anschauen solltet, dass ihr, wenn ihr Fragen habt,
37:06
Speaker A
diese Fragen auch stellen dürft. und dass ihr bestenfalls frühzeitig mit dem Lernen und dem Durcharbeiten der Materialien und der Informationen beginnt. Somit erhöht ihr eure Chancen auf einen ja positiven Erfolg. Ich wünsche euch viel Kraft, alles Gute, bis zum nächsten Mal.
Topics:InstandhaltungWartungsplanungPrüfplanungWartungs- und PrüfplanAsset Managementvirtuelle ClusterDIN 276VDMA 24186InstandhaltungsmaßnahmenSoftware für Wartung

Frequently Asked Questions

Was ist der Zweck eines Wartungs- und Prüfplans?

Ein Wartungs- und Prüfplan dient dazu, regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen wie Wartung, Inspektion und Prüfung systematisch zu organisieren, um die Qualität und den reibungslosen Betrieb von technischen Anlagen sicherzustellen.

Welche Dimensionen sind bei der Erstellung eines Wartungs- und Prüfplans zu berücksichtigen?

Wichtige Dimensionen sind Objekte (Anlagen, Systeme), Aufgaben, Mittel, Zeit (Intervalle), Personen (Verantwortliche) und Wissen (Fähigkeiten, Zertifikate). Diese müssen sinnvoll miteinander verknüpft werden.

Warum sind virtuelle Cluster in der Wartungsplanung hilfreich?

Virtuelle Cluster ermöglichen die flexible Gruppierung von Anlagen oder Komponenten, unabhängig von deren physischem Standort, was die Planung und Durchführung von Wartungsarbeiten effizienter und übersichtlicher macht.

Get More with the Söz AI App

Transcribe recordings, audio files, and YouTube videos — with AI summaries, speaker detection, and unlimited transcriptions.

Or transcribe another YouTube video here →