GEM3 SSM25 Instandhaltung Teil 1 – Instandhaltung Allge… — Transcript

Einführung in die Instandhaltung: Definition, Ziele, Anwendungsbereiche und Regularien im Gebäudemanagement.

Key Takeaways

  • Instandhaltung ist essenziell zur Sicherstellung der Funktionalität und Sicherheit technischer Systeme.
  • Sie verfolgt technische und wirtschaftliche Ziele, die eng miteinander verbunden sind.
  • Instandhaltung findet in vielfältigen technischen Systemen und Branchen Anwendung.
  • Gesetzliche Prüfpflichten und Regularien sind unverzichtbar für die sichere und rechtskonforme Durchführung.
  • Sicherheitsaspekte bei der Instandhaltung sind besonders wichtig, um Unfälle zu vermeiden.

Summary

  • Begriffserklärung und allgemeine Definition der Instandhaltung als Erhaltung eines guten Zustandes.
  • Ziele der Instandhaltung umfassen Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes sowie Feststellung und Beurteilung des Istzustandes.
  • Technische und wirtschaftliche Teilziele wie Störungsprävention, Betriebssicherheit, Kostensenkung und gesetzliche Prüfpflichten.
  • Anwendungsbereiche der Instandhaltung in technischen Systemen wie Anlagen, Baugruppen, Geräten und Betriebsmitteln.
  • Beispiele aus dem Gebäudemanagement, Immobilienwirtschaft, Einzelhandel und weiteren Gewerbebereichen.
  • Erläuterung der Organisation der Instandhaltung in Unternehmen und verschiedene Instandhaltungsstrategien.
  • Wichtigkeit von Regularien, Gesetzen und Normen für die Instandhaltung und deren Einhaltung.
  • Hinweise auf Sicherheitsaspekte und Unfallrisiken bei der Instandhaltung, insbesondere bei Arbeiten an laufenden Anlagen.
  • Praxisbezug durch Beispiele und Veranschaulichungen aus dem Gebäudemanagement und technischen Systemen.
  • Ausblick auf weitere Teile des Seminars und Möglichkeit zur Klärung von Fragen.

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Speaker A
Herzlich willkommen zum Teil 1 des Themenbereichs Instandhaltung im zweiten Semester des Masterstudiengangs im Gebäude- und Energiemanagement an der Berliner Hochschule für Technik. Mein Name ist Sebastian Gulich. Was erwartet uns in diesem Seminar?
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Speaker A
In diesem ersten Video zum Thema Instandhaltung starten wir, indem wir das Gebiet der Instandhaltung erst einmal ganz allgemein betrachten. Es geht los mit der Begriffserklärung, was bedeutet, dass wir das Wort Instandhaltung uns etwas genauer betrachten und schauen, welche wörtliche
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Speaker A
Bedeutung hinter diesem Begriff eigentlich steht und wie die allgemeine Definition der Instandhaltung lautet. Danach erörtern wir die Ziele der Instandhaltung und sehen uns an, was mit der Instandhaltung überhaupt erreicht werden soll. Anschließend gehen wir auf die Anwendungsbereiche ein und
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Speaker A
schauen uns an, wo das Thema uns überhaupt überall begegnet. Dann behandeln wir, wie Instandhaltung organisiert und in einem Unternehmen eingeordnet sein kann und betrachten die Instandhaltungsstrategien.
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Speaker A
Abschließend werden wir den allgemeinen Teil zum Thema Instandhaltung mit der Betrachtung der allgemeingültigen und wichtigsten Regularien mit Bezug zur Instandhaltung abschließen und schauen uns an, warum eine Regulation in diesem Bereich erforderlich ist.
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Speaker A
Wenn man den Begriff Instandhaltung einmal auseinander nimmt, dann lässt er sich in zwei Wortteile zerlegen. Da haben wir einmal den Wortteil instand, was so viel bedeutet wie funktionierend und in gutem Zustand. Und wir haben den zweiten Wortteil, der das Wort Haltung
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Speaker A
beschreibt, was von der Bedeutung her so interpretiert werden kann wie eine Positur oder eine Stellung.
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Speaker A
Bildet man von dem Wort Haltung das Wort, ergibt sich das Wort erhalten, was so viel bedeutet wie etwas beibehalten. Die wortwörtliche Bedeutung des Begriffs Instandhaltung kann man also wie folgt ableiten: Instandhaltung ist somit die Erhaltung eines guten Zustandes. Wenn wir uns nun einmal die
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Speaker A
allgemeine Definition zur Instandhaltung anschauen, dann sehen wir, dass die Instandhaltung bzw. das Erhalten eines guten Zustandes eine komplexere Sache darstellt. Wir sehen hier, dass Instandhaltung allgemein definiert wird mit: Instandhaltung beinhaltet die Maßnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes
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Speaker A
sowie die Feststellung und Beurteilung des Istzustandes. Schauen wir uns einmal die Ziele der Instandhaltung an.
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Speaker A
So, die Ziele der Instandhaltung lassen sich in erster Linie auf zwei übergeordnete, sich aber gegenseitig bedingende Ziele festlegen, abgeleitet aus der eben betrachteten allgemeinen Definition.
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Speaker A
Da wäre zum einen die Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes eines instandzuhaltenden Objektes, also beispielhaft eine Anlage.
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Speaker A
Und zum Zweiten wäre es die Feststellung und Beurteilung des Istzustandes des jeweiligen Objektes. Wenn man diese Oberziele, so würde ich sie jetzt mal nennen, aus einer technischen und wirtschaftlichen Sichtweise herunterbricht auf konkrete Teilziele, dann lauten die genauen Aufgaben der
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Speaker A
Instandhaltung: Zum einen Vorbeugung bzw. Reduzierung von Störungen und Systemausfällen, die Verbesserung der Betriebssicherheit und hiermit ist tatsächlich auch die Gesundheit und Sicherheit von Mensch und Tier gemeint. Die Minimierung von Betriebs- und Instandhaltungskosten, die Erhöhung der Verfügbarkeit von z. B.
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Speaker A
Anlagen oder Gebäuden, was gleichzeitig auch einen langfristigen Erhalt der Investition bedeutet, aber auch effektive Betriebsprozesse, also optimal ablaufende Vorgänge ermöglichen, ja, z. B. oder vor allen Dingen bei gerade maschinellen Produktionen, ähm, aber auch die vorausschauende Planung von Kosten, was
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Speaker A
ja gerade in der freien Marktwirtschaft ein grundlegendes Thema ist. Und zu guter Letzt und auf keinen Fall zu vergessen, ist auch die Einhaltung der gesetzlichen Prüfpflicht wichtig. Und hier ist vor allen Dingen die Prüfpflicht gemeint, die tatsächlich auch gesetzlich vorgeschrieben
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Speaker A
ist. Wir sehen hier also, dass der Instandhaltung eine große Bedeutung zuteilwird, dass sie eben nicht nur große Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit, sondern eben auch auf die Gesundheit und Sicherheit von Lebewesen erzielen kann.
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Speaker A
Im Folgenden möchte ich euch einmal darstellen, wo die Instandhaltung ihre Anwendung findet. Das heißt, wo Instandhaltung ein Thema ist oder sein kann. Bei dem Begriff Instandhaltung handelt es sich ganz klar um einen technischen Begriff. Demzufolge ist die Instandhaltung natürlich auch der
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Speaker A
Technik zuzuordnen und findet sich somit im Bereich der technischen Systeme wieder. Was ist mit technischen Systemen gemeint? Nun, ein technisches System kann eine ganze Menge sein. Die grundlegende Eigenschaft solch eines Systems ist, dass mehrere technische Komponenten in einer größeren Einheit
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Speaker A
zusammenwirken. Beispielsweise also mehrere Bauteile oder Komponenten so miteinander verbunden sind, dass sie in der Gesamtheit eine Funktion oder Aufgabe erfüllen. Die technischen Systeme, in denen die Instandhaltung am häufigsten zur Anwendung kommt, sind zum einen Anlagen. Eine Anlage ist der Definition
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Speaker A
nach eine planvolle Zusammenstellung von in räumlichem Zusammenhang stehenden Maschinen, Geräten und/oder Apparaten, welche funktional, steuerungstechnisch oder sicherheitstechnisch miteinander verknüpft sind. Beispiele in unserem Fall des Gebäudemanagements können da sein, z. B.
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Speaker A
Aufzugsanlagen, Lüftungsanlagen, Klima- oder Heizungsanlagen und so weiter. Auch findet sich die Instandhaltung in Bauelementen bzw.
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Speaker A
Baugruppen wieder. Eine Baugruppe ist gemäß DIN ein in sich geschlossener aus zwei oder mehreren Teilen oder Baugruppen bestehender Gegenstand, der in der Regel wieder zerlegbar ist.
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Speaker A
Im Anlagen- und Maschinenbau ist eine Baugruppe eine Komponente einer Anlage oder eines Systems, ohne die das gesamte System gar nicht oder nur eingeschränkt funktioniert. Also ein Teilstück einer Gesamtanlage. Im Hochbau bekannt sind hier auch exemplarisch dargestellt dann überwiegend, ähm, Fenster, Tore, Türen
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Speaker A
oder irgendwelche Klappen. Das heißt, vorgefertigte Komponenten, die überwiegend zum Verschließen von Öffnungen da sind. Des Weiteren kann die Instandhaltung aber auch eine Rolle bei Geräten und Betriebsmitteln spielen.
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Speaker A
Geräte und Betriebsmittel sind Arbeitsmittel zur Erfüllung einer Aufgabe in einem Arbeitssystem, demzufolge in einem technischen System.
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Speaker A
Ein Beispiel für Geräte oder Betriebsmittel wären da gebäudeleittechnische Systeme und dort im Speziellen dann die Computer oder die Feldgeräte, also die Aktoren, Sensoren, aber auch die Software und alle zusammen bringen sie dann das technische System zum Laufen und lassen die Aufgabe
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Speaker A
erfüllen. Ein Hinweis noch zu dieser Darstellung, die ihr hier seht. Sie soll eigens zum Verständnis und nur zur Veranschaulichung von möglichen Anwendungsgebieten bestehen.
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Speaker A
Die hier gewählten Begriffe und Bereiche sind demzufolge nur beispielhaft und sollen das Thema eben nur exemplarisch erläutern.
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Speaker A
Wo genau können uns diese technischen Systeme und somit die Anwendungsbereiche der Instandhaltung in der Realität eigentlich begegnen? Auch hier noch mal ein paar exemplarisch ausgesuchte, ja, Gebiete, in denen das Thema Instandhaltung eine Rolle spielen kann.
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Speaker A
Da habe ich mir zum einen erstmal die Immobilienwirtschaft herausgepickt. Ganz klar, da gibt es Gebäude, ausgestattet mit gebäudetechnischen Anlagen und, ähm, zudem eventuell auch Außenanlagen mit technischen Einrichtungen, an denen überall gegebenenfalls Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt werden sollten. Dann etwas spezifischer habe
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Speaker A
ich mir das Gewerbe rausgepickt. Hier ganz spezifisch den Einzelhandel. Hier, ähm, finden sich auch wieder Gebäude.
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Speaker A
Klar, Gewerbe findet in Gebäuden statt. In diesen Gebäuden gibt es dann auch wieder gebäudetechnische Anlagen, aber hier auch in diesem Fall wiederum gewerbespezifische Anlagen im Einzelhandel, z. B. Supermarkt. Im Supermarkt eben Kühltheken, Diebstahlüberwachungsanlagen, also Sicherheitstechnik oder Kassensysteme,
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Speaker A
und dann haben wir noch einen Wirtschaftszweig.
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Speaker A
Ähm ja, auch dort begegnen uns wieder Gebäude, da Produktion ja auch eben größtenteils in Gebäuden stattfindet und demzufolge gibt es natürlich auch wieder gebäudetechnische Anlagen, ja, wie z.B.
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Speaker A
irgendwelche elektrotechnischen Einrichtungen Förderanlagen also Aufzüge, Lüftung, Kälte etc. Und die Produktion von Gütern findet wiederum auf Produktionsanlagen statt und auch diese Anlagen unterliegen dann auch bestimmten Bedingungen, die es erforderlich machen, dass auch daran Instandhaltungsmaßnahmen ergriffen werden müssen. Wir haben aber auch
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Speaker A
Nutzungsspezifische Anlagen wie z.B. die IT, die ebenso bestimmten Instandhaltungserfordern unterliegt. Und zu guter Letzt habe ich noch den privaten Bereich gewählt. Ähm, wir wohnen alle in Gebäuden und benutzen technische Einrichtung in diesen Gebäuden und es gibt auch besonders im
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Speaker A
privaten Bereich viele Nutzungsspezifische Einrichtungen, wie z.B. für Waschmaschinen, Heizungen, aber eben auch in in Wohngebäuden Heberanlagen, PVAlagen oder viele von euch oder von uns benutzen Fahrzeuge.
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Speaker A
Ja, ein Fahrzeug oder eben auch die anderen Geräte können an sich wiederum auch als ein eigenständiges technisches System bzw. als eine Anlage betrachtet werden. Jeder kennt das. Auch ein Fahrzeug muss regelmäßig zur Inspektion bzw. zur Prüfung und zum Service, also
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Speaker A
der Wartung oder der Instandsetzung, was wir im folgenden noch feststellen werden, alles Maßnahmen aus der Entstandhaltung sind. Abschließend möchte ich den Teil Anwendungsbereiche der Instandhaltung mit einem aus meiner persönlichen Sicht heraus sehr wichtigen Hinweis, eben jenem, das Instandhaltung nicht nur zur
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Speaker A
Erreichung von wirtschaftlichen Zielen, wie z.B. zur Aufrechterhaltung von Produktion relevant ist, sondern eben vor allem dort wichtig ist und zum Tragen kommen sollte, wo das Versagen technischer Systeme Menschenleben unumkehrbar schädigen kann. In Bezug auf die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen
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Speaker A
ist gerade dieser Aspekt insofern wichtig, dass Unfälle nicht nur zu großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen können, sondern eben auch erhebliche strafrechtliche Probleme mit sich bringen können. Dazu werde ich aber später im Teil der Regulation noch etwas mehr sagen. Schauen wir uns nun einmal an,
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Speaker A
wie Instandhaltung eingeordnet und in einem Unternehmen organisiert sein kann. Bevor wir uns anschauen, wo die Instandhaltung genauer einzuordnen ist, vorab eine Frage. Kennt jemand die Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes, einer Anlage oder eines Betriebsmittels? Gut, der Lebenszyklus z.B. für betrachtet an der Hand eines
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Speaker A
Gebäudes besteht aus mehreren, aber mindestens vier übergeordneten Phasen. Ich beschränke mich hier der Einfachheit halber auf eine grobe Darstellung der Minimum vier Phasen. Beginnend mit der Planung, hier wird das Projekt bzw. das Gebäude geplant und konzipiert und die
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Speaker A
nächste Phase vorbereitet die Errichtung. In der Phase der Errichtung wird das Gebäude gebaut bzw. die Anlage oder das Betriebsmittel hergestellt. Wenn das Gebäude steht, das Betriebsmittel oder die Anlage hergestellt ist, geht es über in den Betrieb Phase 3, also die Phase
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Speaker A
des Betreibens, des Nutzens. In dieser Phase wird die Einheit, also das Gebäude oder das Betriebsmittel einfach gesagt benutzt, also dem eigentlichen Zweck entsprechend verwendet.
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Speaker A
Nach einer gewissen Zeit des Betreibens, also einer Nutzungszeit bei Gebäuden in der Regel 30 bis 50 Jahre, sagt man heutzutage, findet dann irgendwann der Übergang in die nächste und letzte Phase die Entsorgung statt.
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Speaker A
In dieser Phase wird dann das Gebäude zurückgebaut, die Anlage demontiert oder das Betriebsmittel dem Wertstoffhandel zugeführt, also entsorgt.
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Speaker A
Nun, eine nächste Frage. Was glaubt ihr, in welcher dieser vier Phasen dann die Instandhaltung nun tatsächlich einzuordnen ist? Richtig, in die Phase des Betreibens, also dem Betrieb. Und wie glaubt ihr, könnte die Phase des Betreibens oder der Betrieb im Detail
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Speaker A
wiederum aussehen? Ganz genau. Auch hier haben wir mehrere Phasen. Wir haben hier erstmal eine Zeit der Nutzung und nach dieser Zeit der Nutzung bzw. während dieser Zeit der Nutzung wird es dann irgendwann aufgrund von Verschleiß oder Beschädigung erforderlich sein, ja, das Objekt zu
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Speaker A
reparieren oder wir haben eine Idee, wie wir unser Objekt verbessern können oder aber es muss eine Nutzungsänderung herbeigeführt werden, also ein Gebäude beispielsweise umgestaltet werden, weil nun etwas anderes daf darin stattfinden soll. Und nach jeder dieser Tätigkeiten wird es dann wieder eine gewisse Zeit
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Speaker A
oder eine Phase der Nutzung geben, also des Betriebs, bis irgendwann eventuell nichts mehr repariert, verbessert oder geändert werden kann und wir wieder in die nächste übergeordnete Phase der Entsorgung übergehen.
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Speaker A
Und nun genau in dieser Phase des Betreibens und genau innerhalb dieser ganzen Teilhasen ist dann die Instandhaltung einzuordnen. Hier noch ein kleiner Tipp am Rande. Wer sich etwas genauer mit dem Thema Lebenszyklus eines Gebäudes beschäftigen möchte, dem empfehle ich
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Speaker A
die Gefm Richtlinie 100-2. Dort wird dieses Thema wesentlich umfangreicher behandelt und der Lebenszyklus eines Gebäudes in weit mehr Phasen unterteilt. Wie eingehens gesagt, beschränke ich mich hier auf ein Minimum rein zur groben Erläuterung und dem Verständnis des Themas Instandhaltungs
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Speaker A
im Bezug auf den Lebenszyklus. Nun möchte ich euch grob aufzeigen, in welcher Form Instandhaltung in einem Unternehmen organisiert sein kann. Es gibt hier grundlegend erstmal drei Organisationsformen, die uns je nach Branche bzw. Unternehmen begegnen können. Da haben wir zum einen die
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Speaker A
Variante des Inhousing, das heißt Instandhaltung intern organisiert und durchgeführt, z.B. in einem Produktionsunternehmen. Ja. wo entweder eine ganze Abteilung oder einzelne Instandhaltungsteams, das ist abhängig von z.B. der Größe oder der Relevanz der instandzuhaltenden Einrichtung äh dieses Organisieren. Dies kann dann z.B. ja bei
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Speaker A
Produktionsbetrieben sinnvoll sein, in denen es besonders wichtig ist, die Anlagen gut zu kennen, weil es eventuell spezifische Anlagen sind und äh für die ein spezielles Knohow erforderlich ist.
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Speaker A
Es ist vielleicht auch erforderlich immer sofort und ad hock reagieren zu können, um z.B. Produktionsausfällen sofort entgegenzuwirken. Eine weitere Form des der Entstandhaltung ist das sogenannte Outsourcing. Das heißt, die Entstandhaltung wird extern vergeben an Fachunternehmen, ja, durch diese dann
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Speaker A
die Instandhaltung eben wiederum ausgeführt wird. Da begegnen uns in der Regel zwei grundlegende Varianten. Zum einen gibt es da einmal die Variante über einen großen Dienstleister, einen Allrounder, z.B.
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Speaker A
einen Facility Management Dienstleister oder ein Gebäudemanagement Dienstleister, über denen dann wiederum die verschiedensten Gewerke, also technischen Bereiche abgedeckt werden können. Oder eine weitere Variante wäre es einzelne Fachfirmen für die jeweiligen Gewerke bzw. diese Anlagen bezüglich der Instandhaltung zu
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Speaker A
beauftragen. Das ist sehr oft dort der Fall, wo es keine sehr spezifischen technischen Einrichtung gibt, die wiederum ein sehr ja spezifisches technisches Knohow erfordern oder dort, wo es z.B. nicht erforderlich ist, Anlagenausfällen sofort entgegenzuwirken. Als Beispiel können hier dann ja Büro oder Wohngebäude so
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Speaker A
mit üblicher Nutzung aufgeführt werden. Jede dieser Varianten hat ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile, die bei der Entscheidungsfindung für die Varianten unbedingt zu beachten sind. Bei einer Vergabe der Instandhaltungsleistung an viele Firmen besteht z.B. ein Vorteil darin, dass so
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Speaker A
die Qualität der Leistung sehr genau nachvollzogen und eben zugeordnet werden kann. Hier kann dann z.B. im Falle von Schlechtleistung eine einzelne Firma unkompliziert ausgetauscht werden, um ja dem Problem dann eben entgegenzuwirken. Bei der Vergabe an einen Gesamtdienstleister ist das dann
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Speaker A
wiederum nicht so einfach möglich, da der Austausch natürlich Auswirkung auf alle durch diese Firma betreuten technischen Einrichtungen haben kann.
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Speaker A
Ein großer Nachteil bei der Vergabe an vielen Firmen ist es allerdings, dass je nach Größe des Anlagenbestandes äh es einen sehr hohen administrativen Aufwand mit sich bringt, da hier viele Ansprechpartner mit sehr wahrscheinlich unterschiedlichen Verträgen und Bedingungen zu verwalten sind.
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Speaker A
Eine dritte mögliche Organisationsform der Instandhaltung ist eine Mischung aus den beiden vorangegangenen Formen. Also eine Mischung aus intern und extern.
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Speaker A
Ähm also aus interner Leistungserbringung und Leistungserbringung durch externe. Hier würde es sich dann z.B. um Vergabe einzelner Leistungen handeln.
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Speaker A
Das Ganze macht Sinn, wenn wir beispielsweise Gebäude betreiben, in denen es ganz allgemein übliche technische Gebäudeausrüstung gibt, wie eben Lüftung, Klima, etc.
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Speaker A
Und neben diesen Anlagen aber auch einzelne eventuell nutzerspezifische Anlagen existieren, die irgendeine betriebs oder geschäftsrelevante Funktion erfüllen. Hier in diesem Fall könnten dann die Instandhaltung der regulären technischen Gebäudeausrüstung an externe Dienstleister oder einzelne Firmen vergeben werden und die Instandhaltung
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Speaker A
der geschäftsrelevanten Technik dann intern durch z.B. eigen Teams oder Fachkräfte erbracht werden. Beispiele hierfür wären unter anderem die Betreuung der Unternehmens eigenen IT z.B. Server und Rechner in Krankenhäusern z.B. insbesondere dort medizintechnische Einrichtung oder aber ja in Produktionsbetrieben die
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Speaker A
produktionstechnischen Einrichtungen. Also da es hier aus diversen Gründen eben auch Sinn macht, eigene Fachkräfte stets vor Ort zu haben, die sich mit den Objektspezifischen bzw.
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Speaker A
Nutzungsspezifischen Themen und eventuellen Eigenheiten der jeweiligen Technik auskennen und dann eben auch schneller reagieren können. Die Antwort auf die Frage, welche Organisationsform nun in einem Gebäude, auf einer Liegenschaft oder in einem Unternehmen sinnvoll ist und gewählt wird, ist eine Frage der
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Speaker A
Strategie, genauer gesagt der Instandhaltungsstrategie welche wiederum abhängig von der Strategie des jeweiligen Nutzers oder Inhabers der Technik ist, also dem Unternehmen. Sehen wir uns nun einmal an, welche Strategien im Bereich der Instandhaltung zu verfolgen sind und wie sich die Festlegung einer sinnvollen
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Speaker A
Strategie herleiten lässt. Vorab jedoch einmal die Definition zur Entstandhaltungsstrategie, wie sie nach dien 13306 Begriffe der Entstandhaltung einheitlich festgelegt ist.
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Speaker A
Die Insthaltungsstrategie beschreibt die Vorgehensweise des Managements zur Erreichung der Instandhaltungsziele. Wir erinnern uns, die groben oder übergeordneten Ziele der Instandhaltung sind die Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes und die Feststellung und Beurteilung des Istzustandes. Strategie beeinflussende Ziele sind dann wieder die Unterziele im
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Speaker A
Detail, z.B. die Vorbeugung bzw. Reduzierung von Störungen und Systemausfällen oder die Verbesserung der Betriebssicherheit. Ja, aus Sicht der Unternehmensführung ist es dann auch immer wichtig, Betriebsprozesse effektiv zu gestalten und natürlich auch äh eine Gerhaltung bzw. diese Minimierung von
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Speaker A
Betriebs und Instandhaltungskosten zu erreichen. Die grundsätzliche Zielsetzung der Instandhaltung Maschinen und Anlagen oder auch Gebäude in einem sicheren und störungsfreien Betrieb zu erhalten, ist mit verschiedenen Strategien zu realisieren. Hierbei sollten sowohl betriebswirtschaftliche als auch sicherheitstechnische Kriterien dann eine Rolle spielen. zur Erreichung der
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Speaker A
Ziele, also auch der Ergebnisse, gibt es je nach umgebenen Bedingungen bzw. Einflussfaktoren verschiedene Vorgehen zuweisen. Da hätten wir dann zum einen die Organisationsform, wie z.B. eben die Fremdvergabe der Instandhaltung, also das Outsourcing an FM-Dienstleister oder einzelne Fachunternehmen oder eben die
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Speaker A
interne Durchführung. Zum anderen wäre da die Zuteilung von Ressourcen, also Budget und Manpower eine Vorgehensweise oder eben auch die Festlegung der Instandterhaltungsarten.
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Speaker A
Ja, welche das sind, kommen wir im folgenden äh genauer drauf zu sprechen. Die Strategie ist also eine Vorgehensweise und damit eine Führungsaufgabe und wird demzufolge immer auch durch das Management festgelegt. Gemäie der Dian EN306 Begriffe der Instandhaltung gibt
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Speaker A
es die folgenden grundlegenden Instandhaltungsstrategien. Da haben wir zum einen die korrektive Instandhaltung. Wir haben die präventive Instandhaltung und wir haben die prospektive bzw.
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Speaker A
zustandsorientierte Instandhaltung. Schauen wir einmal, was sich konkret hinter diesen Begriffen verbirgt. Die korrektive Instandhaltung ist die Instandhaltung nach einer Störung bzw. Fehlererkennung und bedeutet eben die Zurückführung in einen funktionsfähigen Zustand. Das heißt, die Instandhaltungsmaßnahmen werden erst nach der Erfehlererkennung ausgeführt,
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Speaker A
um eine Einheit in einen Zustand zu bringen, indem sie wieder die geforderte Funktion erfüllen kann. Es wird hierbei keinerlei vorbeugende Instandhaltung betrieben, sondern immer erst reagiert, wenn ein Schadensfall eingetreten ist.
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Speaker A
Der Ausfall wird also in Kauf genommen und Fehler werden erst beim bzw. Also nach dem Auftreten behoben. Ein typisches Beispiel für eine korrektive Instandhaltung ist ganz simpel der Tausch von defekten Leuchtmitteln.
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Speaker A
Bei der präventiven Instandhaltung, also der vorbeugenden Instandhaltung ist das grundlegende Ziel, die Ausfallrate minimal zu halten.
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Speaker A
Ja, Instandhaltung wird hier in festgelegten Abständen oder eben nach vorgeschriebenen Kriterien zur Verminderung der Ausfallwahrscheinlichkeit oder der Wahrscheinlichkeit einer eingeschränkten Funktionserfüllung einer Einheit ausgeführt. Es werden hier vorbeugende Maßnahmen wie z.B. Inspektionen und Wartungen durchgeführt, um gegebenenfalls vor dem Auftreten eines
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Speaker A
Fehlers schon die entsprechenden Maßnahmen ergreifen zu können bzw. gar nicht erst Instandsetzungsmaßnahmen notwendig zu machen. Diese Aktivitäten können zum einen zeitbasiert sein. Das heißt, es werden hier Intervalle festgelegt, in denen dann wiederum definierte Maßnahmen durchgeführt werden. Ein Beispiel wäre
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Speaker A
hier einmal jährlich eine Wartung oder zweimal jährlich eine Inspektion durchzuführen oder aber es werden andere bzw. weitere Kriterien herangezogen, wie beispielsweise Laufzeiten von ja Pumpen oder Motoren oder eben aber bei produzierenden Anlagen eine gewisse Stückzahl hergestellter Produkte, ja, wo
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Speaker A
dann eben nach Erreichen der festgelegten Laufzeiten oder Stückzahlen wiederum definierte Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Ein typisches Beispiel und auch recht greifbar hierfür ist beim Auto der Ölwechsel, der in festen Intervallen oder eben nach einer bestimmten Kilometerleistung durchgeführt wird. Die dritte Strategie, die
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Speaker A
prospektive Instandhaltung oder auch zustandsorientierte Instandhaltung genin genannt, hat eine Ausfallrate von null Ausfällen zum Ziel. Hierbei kommt eine präventive, also eine vorbeugende Instandhaltung zur Anwendung in Kombination mit einer Zustandsüberwachung und sogenannten Konformitätsprüfungen.
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Speaker A
Konformitätsprüfungen sind z.B. Analysen oder Prüfverfahren, welche die Anlagen oder die betrachtete Einheit auf verschleißbezogene Zustände hinanalysieren und mit zugelassenen Grenzwerten abgleichen, um anhand dessen dann daraus resultierende Instandhaltungsmaßnahmen festzulegen. Dies erfolgt entweder permanent, also dauerhaft durch z.B.
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Speaker A
Sensorik oder eben mittels regelmäßige Inspektion ausgeführt durch entsprechende Fachkräfte. Ja. Und dabei werden die jeweiligen ja die jeweiligen Abnutzungsvorräte erfasst.
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Speaker A
Was Abnutzungsvorrat bedeutet, wird in einem weiteren Vortrag noch genauer besprochen. Ja, also die Abnutzungsvorräte werden erfasst und mit definierten Werten, welche für einen sicheren Anlagenbetrieb festgelegt wurden, abgeglichen. Wenn hierbei ein Mindestwert, also eine Grenze überschritten bzw. unterschritten ist,
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Speaker A
erfolgt die jeweilige Instandhaltungsmaßnahme an der entsprechenden Komponente. Eine ja sinnvolle Instandhaltungsstrategie sollte sich immer in der Asset Strategie und des Unternehmens, also der Strategie zum Umgang mit ähm ja den eigenen Wertgütern, z.B. Anlagen widerspiegeln. Die gewünschte ja ähm Anlagen Verfügbarkeit
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Speaker A
bzwungssicherheit muss gewährleistet sein und die für die Instandhaltung erforderlichen Ressourcen sollten sinnvoll und soweit wie möglich bzw.
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Speaker A
nötig eingesetzt werden. Nun ist es so, dass wir uns im Bereich der Instandhaltung gerade aus Sichtweise einer Unternehmensführung immer in einem gewissen Spannungsfeld bewegen oder einem gewissen Spannungsfeld gegenüberstehen. Ja.
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Speaker A
Ähm, wie erwähnt gilt es zum einen eben die Leistungsfähigkeit sicherzustellen, zum anderen dem gegenübergestellt, aber auch die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten, wobei sich diese Themen ja gegenseitig bedingen. Einfach gesagt heißt das aber, dass wir hier einen kleinen Widerspruch von Kosten gegenüber
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Speaker A
Anlagenverfügbarkeit haben. Die Wahrung einer hohen Anlagenverfügbarkeit bedeutet auch immer wieder das Bereitstellen von Kapital, also das Aufbringen von Budget, Material und Personal. Um zu entscheiden bzw.
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Speaker A
festzulegen welche Instandhaltungsstrategie nun die richtige ist, sollten folgende Entscheidungskriterien herangezogen werden. Betrachtet werden sollten immer das Alter und die Beanspruchung der instandzuhaltenden Komponenten und welche Auswirkungen ein Ausfall bzw.
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Speaker A
eine Störung dieser auf dem Betrieb haben kann. Einfach gesagt heißt das, man sollte sich immer die Frage stellen, was passiert mit meinem Gebäude, mit meinem Unternehmen? Wenn Anlage XY in Störung geht bzw. ausfällt, hat dieser Ausfall dann erhebliche Auswirkungen auf
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Speaker A
mein Betriebsergebnis, also auf mein Geschäftsziel? Oder sind die Auswirkungen der Anlagenausfälle nur marginal und beschränken mich vielleicht lediglich in meinem Komfort?
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Speaker A
Ja, je nachdem wie erheblich die Auswirkungen auf den Betrieb oder die Nutzung dann eben sind, ist die entsprechende Instandhaltungsstrategie zu wählen. Geeignete Fragestellen oder Fragestellungen zur Strategiefestlegung sind hier dann z.B. in welchen Intervallen sollen wir unsere Maschinen und Anlagen inspizieren
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Speaker A
und warten? Das heißt, was ist eventuell gesetzlich oder Herstellerbedingt oder aber auch nutzsbedingt gefordert? Und was ist rein realistisch auf unseren Betrieb betrachtet tatsächlich notwendig?
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Speaker A
Und wann rechnet sich für uns noch ein Instandsetzen bzw. wann sollten wir eine Neuerschaffung erwägen? Macht es Sinn, eine Anlage eventuell noch einmal zu reparieren, weil man sie dann ja noch lange Zeit störungsfrei betreiben, also nutzen kann? oder ist der Zustand dieser
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Speaker A
Anlage oder des Gebäudes schon so weit fortgeschritten, dass wir mit regelmäßigen bzw. häufigen Ausfällen und demzufolge Instandsetzung rechnen müssen, dann wäre eine neue eine Neuanschaffung eventuell sogar sinnvoll.
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Speaker A
Zusammenfassend ist zur Herleitung der richtigen Instandhaltungsstrategie zu sagen, dass die folgenden drei Kernfragen immer gestellt werden sollten. Da wäre zum einen, was muss denn als nächstes getan werden? Ähm, wir haben hier eine Betrachtung des Zeithorizont, also eine Frage der
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Speaker A
Budgetplan. Ja, wann erwarten mich welche Kosten? Zweite Frage wäre, was hat höchste Priorität? Was heißt, hier sollten die Risiken und die Bedeutung der Auswirkung eventueller Ausfälle äh für das Unternehmen betrachtet werden.
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Speaker A
Die dritte Frage, die daraus hervorgeht, ist immer die: Was ist wirtschaftlicher? Instandhaltung oder Investition? Also Neuanchaffung, also z.B. Wartung, Reparatur oder eben ja eine neue Anlage. Wie in so vielen Bereichen kommen wir auch in der Instandhaltung an Regularen nicht vorbei. Gerade
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Speaker A
Deutschland gilt als einer der höchst regulierten Staaten der Welt. Kennzeichen dafür sind ein dichtes Netz an Gesetzen und Verordnungen von EU, Bundern, Satzungen von Städten und Gemeinden sowie ein System von Vorschriften, Regeln, Grundsätzen und Informationen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger.
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Speaker A
Dazu kommen dann noch technische Regeln, staatliche Ausschüsse sowie zahlreiche Normen, Richtlinien und Leitfäden privater technischer Vereine und Verbände. Auch in der Instandhaltung gibt es eine ganze Menge verschiedenster Regularen, die auf das Thema Bezug nehmen. Die wichtigsten für den Bereich
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Speaker A
Gebäudemanagement sollen hier einmal betrachtet werden. Voraber eine Definition zum Thema Regulari. Regularien sind die Gesamtheit aller bei einer bestimmten Aktion oder Interaktion auf einen Geschäftsvorfall zutreffenden Regeln. Wobei hier mit Regularien im Speziellen Gesetze, Verordnungen, aber auch Normen bzw.
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Speaker A
technische Regelwerke oder sonstige Vorgaben wie z.B. Herstellervorgaben gemeint sind. Sie sind also Festlegungen und auch Empfehlungen, ob wann, was und im besten Falle auch wie etwas zu tun ist. Alle diese Regularien mit Bezug auf Instandhaltung lassen sich erstmal
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Speaker A
grundlegend in zwei Kategorien einordnen. Also die Pflicht und die Empfehlung. Wir haben ja einmal die Gesetze und die Verordnungen, die uns sozusagen eine gewisse Pflicht auferlegen, bestimmte Dinge einzuhalten oder zu tun.
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Speaker A
Dem gegenüberstehend haben wir Regularien wie eben die Normen oder eben Herstellervorgaben oder auch technische Regelwerke, welche wiederum einen reinen reinen empfehlenden Charakter haben. Was heißt, dass sie uns Wege aufzeigen und Empfehlungen aussprechen, wie wir mit dem Thema Instandhaltung umgehen können
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Speaker A
und wo wir an welcher Stelle was tun können. Sie verpflichten uns jedoch nicht dazu, diese Dinge dann tatsächlich auch zu tun.
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Speaker A
Warum gibt es nun Regularien und warum sind diese sinnvoll und erforderlich? Nun, zum einen ist es so, dass es eben gewisse Gesetze und Vorschriften gibt, die uns sagen: "Hey, du musst etwas tun.
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Speaker A
Du musst einen gewissen Zustand herbeiführen und diesen erhalten, z.B. einen gewissen Grad an Betriebssicherheit, was auch immer das im speziellen dann bedeuten mag." Ja, zum anderen ist es auch so, dass es eben ohne diese diversen Regularien auch ein, ja, ich sag mal, Verständnisema
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Speaker A
gibt, ja, und demzufolge ein abweichendes Verständnis geben würde, weil ähm viele der verschiedenen Begriffe äh eben zu eigenen Auffassungen führen können oder eben viele auch eigene Begriffe erfinden könnten, wenn diese nicht geregelt werden, da ja sonst nirgendwo klar festgelegt ist, welche
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Speaker A
Begrifflichkeiten möglich zu verwenden sind und ja, wie diese Begrifflichkeiten dann eben auch verstanden werden sollen.
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Speaker A
Und wie wie ihr hier seht, ja, haben wir da z.B. viele verschiedene Bezeichnungen, unter denen ähm unter Umständen das gleiche oder eben etwas völlig anderes oder für manche Leute auch gar nicht zu verstehen ist.
37:07
Speaker A
Ähm, beispielhaft sind dann hier eben mal so gängige Begriffe oder Bezeichnungen aufgefühlt, denen man in der Instandhaltung oft über den Weg läuft.
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Speaker A
Wie gesagt, ein abweichendes Verständnis durch verschiedene Bezeichnungen führt in der Regel dazu, dass Begriffe eben nicht einheitlich genormt sind, demzufolge dann auch nicht eindeutlich hinsichtlich ihrer Bedeutung interpretiert werden können und das vor allem Ding Leistungsbilder nicht klar definiert werden können. Das heißt, also
37:40
Speaker A
was ist genau darunter zu verstehen und was genau steckt dahinter? Und so entstehen logischerweise dann eben Fehler, Ungenauigkeiten und Verwechslungen.
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Speaker A
Ja, zur Vermeidung dieser Fehler, Ungenauigkeiten und Verwechslung sollten demzufolge eben einschlägige und allgemein anwendbare Standardwerke wie z.B.
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Speaker A
ja, dienormen verwendet werden. Also, um das noch einmal zusammenzufassen, die Instandhaltung liefert einen wesentlichen Beitrag zur Funktionssicherheit eines Objektes und es werden ähm konkrete und genaue Definitionen benötigt, die den Nutzer von weiteren dazugehörigen Instandhaltungsnormen auch ein umfassenderes Verständnis der
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Speaker A
verwendeten Instandhaltungsbegriffe bieten können. Diese Begriffe können z.B. bei der Abfassung, also der Entstellung von Instandhaltungsverträgen von besonderer Wichtigkeit sein. Für das Geschäftsfeld Instandhaltung bietet sich dann zum einen erstmal grundlegend die DI 13306 Begriffe der Entstandhaltung an und die DI
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Speaker A
31051 Grundlagen der Entstandhaltung. Auf diese beiden Normen kommen wir in einem weiteren Seminar noch etwas genauer zu sprechen. Eine Folge von Ungenauigkeiten, Verwechslungen oder Fehlern können neben den reinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten unter Umständen auch Unfälle sein. Daher ist gerade auch in der Instandhaltung eine
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Speaker A
Aufgabe von Regularien die Eindämmung der Unfallrisiken. Risiken, die z.B. durch mangelhafte bzw. keine Instandhaltung entstehen, aber auch und vor allem Risiken, die während der Instandhaltung entstehen. Da gibt es eine ganze Menge, wie hier rechts im Bild, einmal übersichtlich dargestellt.
39:40
Speaker A
Ähm, hier mal ein Auszug aus der DGUV Information 209015 zu diesem Thema Risiken während der Instandhaltung.
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Speaker A
Die Instandhaltung ist eine der gefährlichsten Tätigkeiten. Grob geschätzt liegt die Unfallquote für Beschäftigte in der Instandhaltung rund 10 bis 20 mal höher als für das Personal in der Fertigung. Diese Quote ist in den letzten 25 Jahren in etwa konstant
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Speaker A
hochgeblieben. Eines der größten Unfallrisiken bei der Instandhaltung ist das Arbeiten an in Betrieb befindlichen Anlagen bzw. Anlagen teilen. Diese Tätigkeiten sind zum Teil unumgänglich.
40:24
Speaker A
Ja, rund 21% aller tödlichen Unfälle ereignen sich in der Instandhaltung und dies obwohl das Instandhaltungspersonal nur 5 bis 10% der gesamten Produktionsbelegschaft ausmacht.
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Speaker A
Der Anteil in einem mittelständigen Betrieb liegt bei 2 % und weniger. Ja, durch eine gut organisierte Instandhaltung auch anhand von eindeutigen Regularien lässt sich diese negative Quote jedoch deutlich senken. Wir sehen also, dass gerade Fehler oder bzw. des Risiken und Unfälle
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Speaker A
in der Entstandhältung eine erhebliche Auswirkung haben können und dass Regulation einen durchaus großen Sinn macht, vor negativen Risiken zu schützen, Unfälle zu vermeiden und somit auch eben Leben retten kann.
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Speaker A
Damit sind wir nun auch am Ende des ersten Seminars zur Themenreiheung angekommen. Ich hoffe euch einen allgemein guten Überblick über das Thema ermöglicht zu haben und möchte gerne abschließend noch einmal auf die Punkte zur Prüfungsvorbereitung schauen. Hier habe ich euch zum einen
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Speaker A
zusammengestellt, welche Literatur bzw. Quellen ihr für die Aufbereitung dieses Seminars nutzen könnt oder solltet. Da ist natürlich zum einen diese Präsentation bzw. dieses Video maßgeblich.
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Speaker A
Zum anderen könnt ihr euch aber auch gerne die Dean 13306, die Begriffe der Instandhaltung ansehen sowie einmal einen Blick in die DGUV Information 209015 werfen. Des weiteren findet ihr hier die möglichen Prüfungsfragen, die euch in der Klausur am Ende des Semesters
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Speaker A
begegnen könnten. Es sei hier der Hinweis gesagt, dass nicht alle dieser Fragen dran kommen. Ihr jedoch mit zwei bis vier Fragen rechnen solltet.
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Speaker A
Last but not least möchte ich euch noch ein paar allgemeine Hinweise mitgeben, um euch darauf einzustimmen, dieses Thema ordentlich zu bearbeiten und am Ende des Semesters selbstverständlich ordentlich die Prüfung zu bestehen. Ja, zum einen noch mal der Hinweis: Schaut
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Speaker A
euch dieses Video ruhig mehr als einmal an. Es steht euch das ganze Semester zur Verfügung. Ihr könnt reinschauen, zurückspulen, ja, ihr könnt Pause machen, später weiterschauen, aber schaut es euch mehrmals an. Dann ganz wichtig, schaut euch alle Prüfungsfragen an. Versucht alle
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Speaker A
Prüfungsfragen im Vorfeld der Klausur einmal zu beantworten. Habt ihr Fragen, dann stellt eure Fragen, kommt auf mich zu, kommt zu dem Präsenzmin oder schreibt mir im Notfall auch mal eine E-Mail.
43:27
Speaker A
Ein letzter, aber sehr wichtiger und nicht zu unterschätzender Punkt ist, beginnt frühzeitig mit dem Lernen und steigert somit eure Chancen auf Verfolg.
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Speaker A
Regelmäßig ein kleines bisschen, dann ist es am Ende gar nicht mehr so viel. Nun bleibt mir nur noch euch viel Kraft, Motivation und Erfolg zu wünschen. Wir sehen und hören uns.
Topics:InstandhaltungGebäudemanagementTechnische SystemeAnlagenmanagementWartungPräventive InstandhaltungKorrektive InstandhaltungRegelungenSicherheitMasterstudium

Frequently Asked Questions

Was versteht man unter dem Begriff Instandhaltung?

Instandhaltung bezeichnet die Maßnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes sowie die Feststellung und Beurteilung des Istzustandes technischer Systeme.

Welche Ziele verfolgt die Instandhaltung?

Die Instandhaltung zielt auf die Vermeidung von Störungen, Verbesserung der Betriebssicherheit, Minimierung von Kosten, Erhöhung der Verfügbarkeit und Einhaltung gesetzlicher Prüfpflichten ab.

In welchen Bereichen findet Instandhaltung Anwendung?

Instandhaltung findet vor allem in technischen Systemen wie Anlagen, Baugruppen, Geräten und Betriebsmitteln Anwendung, beispielsweise im Gebäudemanagement, der Immobilienwirtschaft und im Einzelhandel.

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