Dr. Paul Eckert beginnt seinen Job an der Karlsklinik und kümmert sich um den Patienten Benny mit schweren Verbrennungen.
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Key Takeaways
- Einfühlsame Patientenbetreuung ist essenziell, besonders bei sensiblen Fällen wie Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
- Kommunikation zwischen Ärzten, Patienten und Angehörigen ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.
- Innovative Behandlungsmethoden können traditionelle Ansätze ergänzen und verbessern.
- Persönliche Geschichten und familiäre Konflikte beeinflussen den Heilungsprozess und müssen berücksichtigt werden.
- Neuanfänge im Beruf bringen Herausforderungen, aber auch Chancen für Wachstum und Integration im Team.
What the video covers
- Dr. Paul Eckert startet als Assistenzarzt an der Karlsklinik und wird im Team herzlich aufgenommen.
- Benny, ein junger Patient mit Trisomie 21, erleidet eine schwere Verbrennung am Unterarm.
- Die Behandlung der Verbrennung wird diskutiert, inklusive der Möglichkeit einer Hauttransplantation.
- Bennys Vater ist besorgt und lehnt zunächst eine Operation ab aufgrund früherer schlechter Erfahrungen mit Narkosen.
- Dr. Eckert baut eine Beziehung zu Benny und dessen Familie auf und versucht, Vertrauen zu gewinnen.
- Neben der medizinischen Handlung werden auch persönliche Themen wie Bennys Wunsch nach Selbstständigkeit und Konflikte mit seinem Vater thematisiert.
- Das Team der Karlsklinik zeigt Unterstützung und arbeitet gemeinsam an einer innovativen Behandlungsmethode mit Fischhaut.
- Es wird gezeigt, wie wichtig es ist, Patienten und Angehörigen Chancen zu geben und Ängste zu überwinden.
- Neben der Hauptgeschichte gibt es Einblicke in das Klinikleben und die Herausforderungen eines neuen Arztes.
- Die Episode endet mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf Bennys Praktikum und seine Zukunft.
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Speaker A
Ist der neue Arzt aufgetaucht?
Speaker B
Noch nicht.
Speaker A
Oh, bitte lass ihn nicht so sein wie die von Arnstedt.
Speaker C
Ja, also ich freue mich ab heute das Team auf der Aufnahmestation zu verstärken.
Speaker D
Ja, wir freuen uns auch.
Speaker D
Hat mit dem Umzug alles geklappt?
Speaker C
Heute Nacht um 1 Uhr habe ich den letzten Karton in die Wohnung geschafft.
Speaker E
Darf ich fragen, wo Sie bisher gearbeitet haben?
Speaker C
Klinikum Erfurt. Das ist meine erste Stelle als Assistenzarzt.
Speaker E
Und warum sind Sie nicht in Erfurt geblieben?
Speaker C
Die Karlsklinik hat einen hervorragenden Ruf bis nach Thüringen.
Speaker E
Ja, das ist das ist ein guter Ruf.
Speaker D
Tja, also ich habe heute leider sehr sehr viel Verwaltungskram zu erledigen.
Speaker D
Und ich schlage vor, Sie gehen mit Dr. Koopmann mit. Äh, du, wir waren beim Du.
Speaker C
Ja, genau.
Speaker E
Okay.
Speaker D
Na, dann, dann kommen Sie.
Speaker E
Alles Gute, viel Erfolg.
Speaker C
Danke.
Speaker E
Ja, das sind Schwester Betty, Schwester Rike.
Speaker E
Hier kommt die Schwesternschülerin, äh, Mia.
Speaker E
Und das ist Dr. Eckert.
Speaker C
Ja, ich bin Dr. Paul Eckert, aber ja, das haben Sie ja schon gehört.
Speaker D
Herzlich willkommen auf der Aufnahmestation.
Speaker A
Wenn irgendwas ist, einfach fragen, wir helfen gerne.
Speaker C
Mache ich, danke.
Speaker E
Ich brauche einen Arzt für Benny.
Speaker A
Benny aus der Küche?
Speaker E
Ja, er hat schwere Verbrennung am Unterarm.
Speaker C
Kann ich damit?
Speaker E
Na, gehe ich doch schwer von aus.
Speaker A
Sekunde mal.
Speaker A
Ähm, möchtest du dich um Benny kümmern?
Speaker B
Ja, klar, gerne.
Speaker A
Gut, dann mach das.
Speaker A
Dann verteilst du mit Rike Frühstück.
Speaker E
Wie ist das denn passiert?
Speaker F
Ähm, ich habe Milch gekocht, aber der Herd war kaputt.
Speaker F
Und dann kam eine große Flamme.
Speaker E
Hm.
Speaker F
Ähm, ich wollte eine Pudding machen.
Speaker A
Benny macht den weltbesten Pudding. Alle Patienten schwärmen davon.
Speaker A
Was ist denn eigentlich mit deinem Vater? Weiß der schon Bescheid?
Speaker F
Er kommt gleich.
Speaker F
Lukas hat ihn angerufen.
Speaker E
Dann schauen wir uns das jetzt mal an.
Speaker E
So.
Speaker E
Ihre Einschätzung, Herr Kollege?
Speaker C
Ja, also die Verbrennung ist ungleichmäßig.
Speaker C
Liegt zwischen Grad 1 bis 2B.
Speaker C
Hautanhangsgebilde sowie Drüsen sind teilweise noch intakt, aber an manchen Stellen dehnt sich die Schädigung bis in die Unterhaut aus.
Speaker E
Also dann, weiter Schmerzmittel, Verband mit steriler Gaze.
Speaker E
Und die Schwester bringt dich gleich in dein Zimmer.
Speaker E
Und wenn der Vater da ist, möchte ich mit ihm sprechen.
Speaker A
Okay.
Speaker A
Den ersten Test von Dr. Wichtig haben Sie schon mal bestanden.
Speaker C
Der ist schon richtig.
Speaker A
Okay.
Speaker C
Sie machen das nicht so oft, oder?
Speaker A
Ich bin noch im ersten Lehrjahr.
Speaker C
Dann machen wir das jetzt zusammen.
Speaker A
Echt jetzt?
Speaker C
Vor meinem Studium habe ich als Krankenpfleger gearbeitet.
Speaker C
Und du?
Speaker C
Kochst du hier in der Klinik?
Speaker F
Ich mache ein Praktikum und dann will ich eine Ausbildung zum Beikoch machen.
Speaker C
Super.
Speaker C
So ist genau richtig.
Speaker C
Hast du Schmerzen?
Speaker F
Nein.
Speaker A
Was ist denn das für eine Buchhandlung?
Speaker F
Die gehört meinem Vater.
Speaker F
Er will immer, dass ich da arbeite.
Speaker F
Aber das macht mir aber keinen Spaß, was ich will, ist ihm egal.
Speaker A
Das glaube ich nicht.
Speaker F
Doch.
Speaker F
Ich will ausziehen und ich will mit meinen Freunden in eine Wohngruppe.
Speaker F
Aber das erlaubt mein Vater auch nicht.
Speaker C
Benny, du musst den Arm wirklich ruhig halten.
Speaker C
Das ist ganz wichtig.
Speaker C
Okay?
Speaker G
Sie müssen der neue Assistenzarzt sein.
Speaker G
Mechthild Puhl, ich bin die Pflegedienstleiterin.
Speaker C
Dr. Paul Eckert, freut mich.
Speaker G
Ja, der erste Tag im neuen Job ist immer aufregend, nicht wahr?
Speaker G
Heute vor 30 Jahren hatte ich meinen ersten Tag hier in der Karlsklinik.
Speaker C
Herzlichen Glückwunsch.
Speaker C
Aber 30 Jahre, ich meine, das kann ich kaum glauben.
Speaker G
Na ja.
Speaker C
Entschuldigen Sie, Dr. Koopmann erwartet mich.
Speaker H
Benny.
Speaker H
Hey, Großer.
Speaker H
Was machst du denn für Sachen?
Speaker F
Hallo, Papa.
Speaker H
Hallo.
Speaker C
Ich bin der Vater.
Speaker C
Dr. Eckert.
Speaker H
Hast du Schmerzen?
Speaker F
Ich habe was dagegen gekriegt.
Speaker C
Dr. Koopmann, der behandelnde Arzt, würde gerne mit Ihnen sprechen.
Speaker H
Ja.
Speaker H
Gut.
Speaker H
Ich komme gleich wieder, ja?
Speaker F
Mhm.
Speaker A
Kommt deine Mutter auch?
Speaker F
Die ist schon lange tot.
Speaker A
Oh, sorry, das tut mir leid.
Speaker F
Es gibt nur mich und meinen Papa.
Speaker E
Die Verbrennung bei Ihrem Sohn Benny sind zum Teil recht tief und dementsprechend ist das Infektionsrisiko hoch.
Speaker H
Okay, und was was soll das heißen?
Speaker E
Dass er um eine Hauttransplantation höchstwahrscheinlich nicht darum kommen wird.
Speaker H
Mit Narkose?
Speaker E
Nee, vergessen Sie es.
Speaker E
Benny ist mit Herzfehler auf die Welt gekommen.
Speaker E
Ist damals als Kind zweimal operiert worden, die Narkosen waren der absolute Albtraum.
Speaker C
Also Anästhesien sind bei Patienten mit Trisomie 21 heute in der Regel kein Problem mehr.
Speaker H
Ja, trotzdem, nein.
Speaker H
Dann muss es doch irgendeine andere Möglichkeit geben.
Speaker C
Konservative Wundbehandlung.
Speaker C
Das würde aber bedeuten, dass ihr Sohn seinen Arm monatelang ruhig halten müsste.
Speaker H
Das ist ziemlich schwierig.
Speaker C
Daher ist eine Transplantation angeraten.
Speaker H
Nein.
Speaker H
Ich ähm, ich kriege das schon irgendwie hin.
Speaker H
Ich, ich kümmere mich um Benny.
Speaker E
Hatten Sie denn schon die Gelegenheit etwas von Aachen zu sehen?
Speaker C
Bisher nicht.
Speaker E
Also, wenn Sie mal nicht wissen, wohin, dann wir sind öfter nach der Arbeit unten bei Safi am Kiosk.
Speaker C
Merk ich mir.
Speaker G
Haben Sie nichts zu tun?
Speaker C
Meine Schuld, ich hatte ein paar Fragen wegen der Abläufe.
Speaker G
Und Sie? Feiern Sie ihr 30-jähriges Dienstjubiläum auch bei diesem Safi?
Speaker E
Eher nicht.
Speaker G
Hat da niemand dran gedacht.
Speaker E
Frau Puhl, hey, was glauben Sie denn von uns?
Speaker E
Alles Gute zum 30.
Speaker G
Danke, aber es gab ja keine Blumen und nichts.
Speaker E
Nichts?
Speaker G
Ja, weil.
Speaker E
Es gibt eine Überraschung.
Speaker G
Eine Überraschung?
Speaker E
Ja, eine große sogar.
Speaker C
Hast du Schmerzen?
Speaker F
Nein.
Speaker A
Was ist denn das für eine Buchhandlung?
Speaker F
Die gehört meinem Vater.
Speaker F
Er will immer, dass ich da arbeite.
Speaker F
Aber das macht mir aber keinen Spaß, was ich will, ist ihm egal.
Speaker A
Das glaube ich nicht.
Speaker F
Doch.
Speaker F
Ich will ausziehen und ich will mit meinen Freunden in eine Wohngruppe.
Speaker F
Aber das erlaubt mein Vater auch nicht.
Speaker C
Benny, du musst den Arm wirklich ruhig halten.
Speaker C
Das ist ganz wichtig.
Speaker C
Okay?
Speaker A
Yummy today, if you like cauliflower.
Speaker A
Dr. Eckart!
Speaker A
Is Benny having a treatment?
Speaker C
Nicht, dass ich wüsste.
Speaker A
Der ist abgehauen, 100 %.
Speaker C
Vielleicht ist er ja nur kurz in den Park.
Speaker A
Und was ist wenn nicht?
Speaker A
Suchen?
Speaker C
Komm, ich helfe.
Speaker A
Mhm.
Speaker A
Benny.
Speaker A
Was machst du denn hier?
Speaker A
Wir haben dich überall gesucht.
Speaker F
Ich habe meinem Chef gesagt, dass ich das Praktikum weitermachen will.
Speaker C
Und was hat er gesagt?
Speaker F
Dass ich das mit meinem Vater besprechen muss, aber ich will nicht mit ihm reden.
Speaker A
Dein Vater, der müsste mal wissen, was du für tollen Pudding machst.
Speaker A
Und dann?
Speaker C
Na ja.
Speaker A
Dann sieht er, wie gut du das kannst und dass du dein Praktikum weitermachen musst.
Speaker F
Ist gebongt.
Speaker F
Haha.
Speaker C
Haha.
Speaker D
Dr. Eckert, und haben Sie sich schon eingelebt bei uns?
Speaker C
Ja, läuft ganz gut, denke ich.
Speaker E
Schön.
Speaker E
Schön, das freut mich.
Speaker E
Äh, Dr. Koopmann, Sie können den Kollegen ja gleich in ihre Behandlung einbinden, ne?
Speaker C
Ja.
Speaker D
Dr. Koopmann hat eine sehr interessante Behandlungsmethode gefunden, um die Verbrennung von Benny Geller zu behandeln.
Speaker C
Die Fischhaut?
Speaker D
Ja.
Speaker D
Sie hatten schon miteinander gesprochen?
Speaker C
Das hatten wir.
Speaker D
Schön, dann bist du ja im Bilde.
Speaker C
Ich würde die Fischhaut auch gerne auftragen.
Speaker D
Warum nicht?
Speaker D
Oder haben Sie was dagegen?
Speaker E
Nein.
Speaker D
Gut.
Speaker C
Nadira.
Speaker D
Ja?
Speaker C
Ich komme direkt mit.
Speaker H
Herr Gerleit.
Speaker C
Was ist mit Benny?
Speaker H
Ja, nein, also.
Speaker C
Es geht ihm gut.
Speaker H
Aber sonst noch was?
Speaker C
Mein Bruder Finn sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl.
Speaker H
Das tut mir ziemlich leid für ihren Bruder, aber was hat das mit meinem Sohn zu tun?
Speaker C
Meine Mutter hat sich immer wahnsinnige Sorgen um Finn gemacht.
Speaker C
Ihm alles abgenommen.
Speaker C
Aber Finn wollte sein wie wir alle.
Speaker C
Um die Häuser ziehen, Pläne für die Zukunft schmieden.
Speaker C
Aber meine Mutter war gegen alles.
Speaker C
Sie hatte Angst.
Speaker C
Sie konnte Finn nicht loslassen.
Speaker H
Und jetzt wollen Sie mir sagen, dass ich Benny auch nicht loslassen kann?
Speaker C
Also, ich habe den Eindruck, er kann ganz gut für sich selbst einstehen, er braucht keinen Aufpasser.
Speaker H
Aufpasser.
Speaker H
Nee.
Speaker H
Beschützer.
Speaker C
Beschützen wollte meine Mutter Finn auch.
Speaker C
Aber das hätte das Verhältnis der beiden fast zerstört.
Speaker C
Was macht denn ihr Bruder heute?
Speaker C
Er hat eine kleine Wohnung in Köln, studiert, kurz vorm Abschluss.
Speaker C
Er ist glücklich.
Speaker C
Geben Sie Benny eine Chance.
Speaker H
Mit Mandeln.
Speaker H
Ich mag Mandeln.
Speaker F
Weiß ich.
Speaker H
Boah, Benny, ist das lecker.
Speaker H
Das ist richtig lecker.
Speaker F
Danke.
Speaker H
Du, ich ähm, ich habe mir da noch mal Gedanken drüber gemacht.
Speaker H
Ich glaube, dieser Unfall hätte jedem passieren können.
Speaker H
Und wenn du dein Praktikum gerne weitermachen möchtest, dann ist das für mich in Ordnung.
Speaker F
Echt?
Speaker F
Echt, dann sollten wir vielleicht mal mit deinem Küchenchef reden, oder?
Speaker H
Benny, da ist ist noch was, diese diese Idee mit der Wohngruppe.
Speaker H
Ähm, wenn du willst, könnten wir uns das ja mal gemeinsam anschauen, okay?
Speaker F
Mhm.
Speaker F
Danke, Papa.
Speaker C
Die Fischhaut ist da.
Speaker H
Was für eine Fischhaut?
Speaker C
Eine recht neue Behandlungsmethode.
Speaker H
Aha.
Speaker H
Können wir das mal kurz draußen?
Speaker C
Klar.
Speaker A
Und, wie lief's?
Speaker F
Super.
Speaker C
Super.
Speaker E
Jetzt tun Sie ihr Ding und Sie sind zu spät zur Visite.
Speaker C
Entschuldigung, ich musste eine Patientin hat länger gedauert.
Speaker E
Interessiert mich alles nicht, ich habe Ihnen schon mal gesagt, wir sind hier ein Team und da gibt's Regeln.
Speaker E
Pünktlich sein ist wirklich das mindeste, also halten Sie in Zukunft dran.
Speaker E
Dr. von Arnstedt ist in Boston, Dr. Abbas auf einer Fortbildung und Sie berichten mir.
Speaker E
Über alles.
Speaker C
Okay.
Speaker E
So, wie geht's denn Frau Linden heute morgen, Stationsleiter Lukas?
Speaker A
Ein Autofahrer ist total ausgerastet und hat völlig grundlos zugetreten.
Speaker A
Ich habe 1000 mg Novaminsulfon für die akuten Schmerzen gegeben, aber höher wollte ich noch nicht gehen.
Speaker F
Ich brauche noch was.
Speaker F
Ich kann nicht mehr.
Speaker E
Okay, wir schauen uns das sofort an.
Speaker E
Auf geht's.
Speaker A
Was ist los?
Speaker E
Hey, Schatz.
Speaker A
Ich übernehme.
Speaker A
Es wirkt gleich, Schatz, ja?
Speaker E
Mhm.
Speaker E
Hier nur reinigen und Wundnahtstreifen.
Speaker A
Was ist denn passiert?
Speaker E
Also ein Typ ist mit seinem Auto nicht durchgekommen und ist total ausgerastet.
Speaker A
Was für ein Arsch.
Speaker E
Wir müssten einmal Hose und Unterhose aufschneiden, glauben Sie, das geht schon?
Speaker E
Sobald Sie schmerzfrei sind, machen wir einen Ultraschall.
Speaker E
Ich schaue mir jetzt erstmal die Tunika Albuginia an.
Speaker E
Achtung, es wird jetzt unangenehm kalt.
Speaker E
Dass hier keine Ruptur vorliegt.
Speaker E
Das ist die Bindegewebshaut um den Hoden, sieht aber normal aus.
Speaker E
Das ist doch schon mal gut, oder?
Speaker E
Wollen Sie beide vielleicht übernehmen?
Speaker A
Nein.
Speaker E
Nein, ich dachte nur zum Verständnis.
Speaker A
Ach, ich verstehe das hier eigentlich alles ganz gut.
Speaker E
So, aber das Spermien bildende Drüsengewebe, das macht mir etwas mehr Sorgen.
Speaker E
Das verträgt nämlich keinen Druck.
Speaker A
Das heißt, da ist jetzt Druck drauf, oder wie?
Speaker E
Durch die Schwellung ist da sogar massiv Druck drauf.
Speaker E
Das müssen wir jetzt erstmal in den Griff kriegen.
Speaker A
Muss das jetzt operiert werden?
Speaker E
Was schlagen Sie denn vor?
Speaker A
Ich?
Speaker E
Mhm.
Speaker E
Ich würde es erstmal konservativ versuchen.
Speaker E
Weiter Analgetika, Kühlung, Hochlagerung, Bettruhe.
Speaker E
Ja, Schwester Rike wird sich ja ganz lieb zu dem Patienten sein.
Speaker E
Das weiß ich.
Speaker A
Und, gibt's schon was Neues in der Datingfront, Schwester Ava?
Speaker B
Ich lasse es langsam angehen.
Speaker B
Er hat ja gerade erst hier angefangen.
Speaker A
Er hat dich nicht gefragt.
Speaker B
Hey, ich habe ihm voll die Steilvorlagen gegeben, ja?
Speaker B
Wirklich, das war schon fremdschäm von mir selber.
Speaker B
Weißt du, was er gesagt hat?
Speaker B
Ich erinnere ihn an seine Schwester.
Speaker B
Schwester!
Speaker A
Das ist uncool.
Speaker B
Na ja, so toll ist er auch wieder nicht.
Speaker A
Dr. Eckert, können wir Ihnen helfen?
Speaker C
Nein, danke.
Speaker C
Wir müssen noch mal zusammenarbeiten, morgen, wir beide?
Speaker A
Morgen?
Speaker C
Äh, du, ich bin immer viel beschäftigt.
Speaker B
Mit mir arbeiten einfach alle Ärzte und Ärztinnen sehr gern.
Speaker C
Okay, na ja, ich dachte nur, wäre bestimmt cool.
Speaker C
So, dann.
Speaker B
Pff, da kann er lange warten.
Speaker A
Ich glaube nicht.
Speaker B
Vielleicht kann ich das ja mal einrichten, irgendwann.
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