Während der Proteinbiosynthese wird die Basensequenz einer mRNA in die Aminosäuresequenz eines Proteins übersetzt. Daher bezeichnet man diesen Vorgang auch als Translation.
Die Ribosomen sind dabei die Hauptkomponente der sogenannten Translationsmaschinerie. Während der Initiationsphase lagern sich die ribosomalen Untereinheiten mit der mRNA zu einem Komplex zusammen. Daraufhin katalysieren die Ribosomen die Verknüpfung von Aminosäuren zu einer Peptidkette. Die Aminosäuren werden dabei von tRNAs zum Ribosom gebracht. Für diesen komplexen Vorgang sind noch weitere Hilfsproteine notwendig, die hier jedoch nicht gezeigt werden.
Im Gegensatz zu zytosolischen Proteinen verfügen sekretorische, lysosomale und Transmembranproteine über eine sogenannte Signalsequenz. Diese Signalsequenz markiert die Proteine für das raue endoplasmatische Retikulum, wo ihre Translation abgeschlossen wird.
Wird eine Signalsequenz synthetisiert, so wird sie vom Signalerkennungspartikel, dem sogenannten SRP gebunden. Das SRP stoppt die Translation und bindet an den SRP-Rezeptor, der sich in der ER-Membran befindet. Dadurch werden der SRP-Ribosomenkomplex und das sogenannte Translocon in räumliche Nähe zueinander gebracht.
auf den der SRP-Ribosomenkomplex übertragen wird und der sich anschließend wie ein Kanal öffnet. Das SRP wird freigesetzt und kann nun recyclet werden.
Transmembranproteine stellen eine Ausnahme dar. Sie werden auf ähnliche Weise am rauen ER synthetisiert, wie die lysosomalen und sekretorischen Proteine.