Informatik studieren – Jobgarantie oder Mythos? — Transcript

Florentine spricht über ihr Informatikstudium in Coburg, Herausforderungen als Frau und ihre Motivation für den Studiengang.

Key Takeaways

  • Informatik ist ein vielfältiges und zukunftsträchtiges Studienfeld mit wachsendem Frauenanteil.
  • Praktische Erfahrungen und Neugier sind wichtige Motivationsfaktoren für das Studium.
  • Breit angelegte Studiengänge ermöglichen eine bessere Orientierung innerhalb der Informatik.
  • Geschlechterstereotype bestehen weiterhin, verändern sich aber langsam.
  • Persönlichkeit und Authentizität sind im Studium wichtig, unabhängig von äußeren Erwartungen.

Summary

  • Florentine studiert Informatik an der Hochschule Coburg und hat gerade ihren Master begonnen.
  • Das Verhältnis von Frauen zu Männern im Informatikstudium verbessert sich, ist aber noch unausgeglichen.
  • Florentine kommt ursprünglich von einem musischen Gymnasium und hatte wenig Vorerfahrung in Informatik.
  • Ihre Neugier auf technische Abläufe und Programmierung hat sie zum Studium motiviert.
  • Sie absolvierte Praktika und sammelte erste Programmiererfahrungen mit Java an der Hochschule.
  • Florentine entschied sich bewusst gegen kombinierte Studiengänge wie Wirtschaftsinformatik, um ein breites Wissen zu erlangen.
  • Die Hochschule Coburg bietet ein breites Informatikstudium ohne Vorkenntnisse als Voraussetzung an.
  • Florentine sieht Informatiker als wichtige, oft unterschätzte Helden hinter den Kulissen, ähnlich wie Superheldenfilme.
  • Die Diskussion über Geschlechterrollen und Stereotype im Informatikstudium wird thematisiert.
  • Florentine betont, dass man immer man selbst bleiben sollte, auch wenn man als Frau in der Informatik auffällt.

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Speaker A
Moin moin zusammen und herzlich willkommen zurück zu eurem Lieblingspodcast Studieren ist Sex. Und apropos, heute Leute, haben wir einen Studiengang am Start. Den finde ich persönlich besonders sexy, wenn es um die Zukunft geht, aber da tauchen wir gleich ein. Dementsprechend habe ich
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Speaker A
einen Gast am Start, die Florentine. Schön, dass du da bist. Wie geht's dir? Mir geht's super. Schön, dass ich da sein darf. Ich habe auf jeden Fall Bock.
00:25
Speaker A
Start mal rein, oder? Sehr, sehr geil. Gut, darum. Du bist schon mit der Tasse Kaffee in der Hand oder Tee, wie auch immer. Was hast du drin?
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Speaker A
Ja, Cappuccino. M Und jetzt stellen wir uns folgendes Szenario vor. Du bist in der Stadt in Coburg unterwegs, gehst zu deinem Lieblingscafé, bestellst einen Cappuccino, wartest und dann redest du mit der Person neben dir und dann fragt die eigentlich so: "Hey Florentine, wenn
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Speaker A
du nicht gerade wartest, einen Cappuccino in die Hand gedrückt zu bekommen, was machst du eigentlich und warum?" Also, dann würde ich vermutlich erstmal antworten, woher kennst du meinen Namen?
01:00
Speaker A
Aber ähm, das war bei Starbucks, die haben den dann ausgerufen. Ja, sowas haben wir in Coburg leider nicht. Also ne, also wir Kleinstadt. Nee, Spaß beiseite. Also, nee, ich würde antworten, dass ich äh Informatik studiere in Coburg äh oder in gerade
01:18
Speaker A
aktuellen Umstand aktuell nicht mehr studiert habe und ähm ja, dass ich jetzt meinen Master angefangen habe, auch in Informatik, dass ich da noch eins on top setzen möchte und ja, ich schätze mal, dann kommen dann danach auch Rückfragen,
01:36
Speaker A
deswegen das reicht erstmal für den Einstieg. Die Person dreht sich einfach um, kommentarlos, und geht weg.
01:42
Speaker A
Ja, wahrscheinlich. Nee, ich glaube die erste Frage ist dann so was Informatik. Du hätte ich jetzt eher soziale Arbeit gesehen, bin ich ehrlich.
01:51
Speaker A
Das höre ich tatsächlich öfter. Ja, ich glaube einmal Frau ist so ein Thema, ne? Weil die meisten denken immer Informatik ist jetzt nicht mehr so frauenlastig. Dabei merke ich, dass das dieses Verhältnis von Studentinnen und Studenten in der Informatik
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Speaker A
stark sich verändert hat, oder? Ja, also es ist besser geworden auf jeden Fall, aber es sind trotzdem noch weniger Frauen als Männer im Studiengang. Das ist total normal immer noch. Aber wie gesagt, es ändert sich ein bisschen. Als ich damals angefangen
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Speaker A
habe 2020 zu studieren, waren wir 100 Studentinnen insgesamt und davon waren es halt ja, sagen wir mal 80 Studenten und 20 Studentinnen. Also da ist schon noch ja, man sieht's immer noch, aber es wird besser.
02:38
Speaker A
Bei mir damals 2015, oh Gott, Opa Andy lässt grüßen. Da existierten noch so Memes, wenn so eine Frau in den Informatikvorlesung reingeht, dass sich der ganze Hörsaal umdreht und jeder denkt, die ist völlig falsch. Also da
02:51
Speaker A
war das Verhältnis so 100:2, 100 zu 3. Also das ist schon krass, hat sich es geändert.
03:00
Speaker A
Ja, ich meine gut, das Phänomen hat man meistens, also manchmal immer noch, aber das liegt eher daran, dass ich mich halt auch meistens anziehe wie so ein girly Girl. Also, ich komme da in Röcken, in Kleidern und so und wenn dann der Rest
03:09
Speaker A
im Hoodie oder im Nerdshirt dann dort sitzt, dann fällt man auch auf wie ein bunter Hund. Das noch mal.
03:16
Speaker A
Glaube ich. Das glaube ich. Aber ich glaube, man sollte da auch seine Persönlichkeit nicht verstecken.
03:19
Speaker A
Nee, also wirklich immer, immer man selbst sein, das super. Finde ich auch. Und was hat damals deine Leidenschaft entfacht, dass du sagst, ich möchte Informatik studieren? Ja, das äh hat tatsächlich liegt gar nicht so auf der Hand, weil
03:35
Speaker A
tatsächlich kam ich, komme ja ursprünglich aus Coburg und alle die Coburg kennen, kennen auch unsere vier Gymnasien, die wir haben und ich kam vom Albertinum, das ist ein musisches Gymnasium. Also wir waren eher so künstlerisch, musikalisch veranlagt.
03:48
Speaker A
Informatik hatte ich nie im äh in der Schule, außer vielleicht meiner sechsten Klasse, aber das war dann so Robert Carol irgendwie. Vielleicht kennt es einer oder andere, aber da konnte ich in der sechsten Klasse noch nichts mit anfangen. Ähm ja, aber ich habe
04:04
Speaker A
einfach so ein so eine grundlegende Neugier gehabt, wenn ich jetzt z.B. irgendwas gegoogelt habe oder sei es Netflix geschaut oder was nicht alles.
04:12
Speaker A
Ich habe mich einfach gefragt, ey, wie funktioniert denn das eigentlich? Wie kann das sein, dass das Video bei mir ankommt? Wie kann das sein, wenn ich hier was mache und der andere sieht's auf dem anderen Bildschirm? Wie kommunizieren die? Wie funktioniert die
04:23
Speaker A
Website im Hintergrund, dass das alles so schick oder hässlich aussieht? Ähm, das hat mich einfach unglaublich interessiert damals. Und als ich mein Abitur gemacht habe, da war ich auch erst 17, als ich es dann hatte. Und da wusste ich auch noch nicht so richtig,
04:37
Speaker A
wo möchte ich hin. Ich hatte ähm mir deswegen auch ein Jahr Pause genommen. Die Zeit habe ich genutzt, um Praktika zu machen oder ich war auch mal im Ausland äh gewesen, um einfach meine Interessen abzustecken. Und da habe ich
04:51
Speaker A
auch ein äh Praktikum gemacht. Damals war es sogar Fachinformatik, es war gar nicht fürs Studium. Ähm und da bin ich zum ersten Mal in Kontakt gekommen mit Programmieren und wir hatten damals, das war bei der Hochschule Coburg damals ähm Herr
05:05
Speaker A
Ja, der Klassiker. Ähm ja, da haben die mit uns ein bisschen Java Programmierung gemacht und wir haben da so einen Taschenrechner programmiert. Also eigentlich, wenn ihr dann mal Informatik studiert, das einfachste der Welt, wirklich sind drei Zeilen. Aber für
05:19
Speaker A
mich, die noch nie was damit zu tun gehabt hat, ja, ey, ich war hin und weg.
05:23
Speaker A
Ich, ich war so, das funktioniert. Pass auf, ich gebe eine Zahl ein. Ja, ich gebe noch eine Zahl ein. Ja. Und dann, dann rechnet das. Das funktioniert.
05:32
Speaker A
Also ja, also keine Ahnung, mich hat das unglaublich fasziniert und diese Faszination ist einfach bei mir geblieben. Und dann dachte ich mir so, ja, dann probiere ich es einfach mal aus. Und auch an der Hochschule Coburg stand auch dort, man braucht keine
05:45
Speaker A
Vorkenntnisse in Informatik, was für mich schon mal sehr tröstend war. Ähm und dann dachte ich so, ey, ich probiere es einfach. Ich bin jetzt 18, gerade mal erst. Ich probiere es. Wenn ich sag nach zwei Semestern oder einem ist
05:57
Speaker A
doch nichts, dann wäre es so. War aber nicht so. Und warum wurde es dann nicht diese typischen ja Kombi-Studiengänge? Es gibt ja Wirtschaftsinformatik, dann Psychologie, also es gibt ja gefühlt alles heutzutage mit Informatik komponiert kombiniert. Warum hattest du
06:15
Speaker A
darüber gar nicht nachgedacht? Doch, ich hatte darüber schon nachgedacht, aber Informatik ist einfach ein unglaublich riesiges Feld. Und ich habe einfach das Gefühl gehabt, ich würde mich schon zu Beginn einschränken in meinem Blickfeld auf die Informatik, obwohl ich ja eigentlich gar nicht weiß,
06:32
Speaker A
wohin ich will in der Informatik. Und deswegen dachte ich mir, ich möchte einfach ein breites Studium haben, was viele, möglichst viele Themen anfängt, ankratzt, damit ich da mal ein Gefühl für kriege und dann sag: "Ey, das interessiert mich, da will ich
06:44
Speaker A
weitermachen." Und das hat die Hochschule Coburg auch geboten. Und ich habe es auch ein bisschen unter dem Aspekt gehabt. Ich habe damals viele Superheldenfilme geguckt, ich gucke immer noch viele Superheldenfilme, und da gibt's immer so diesen einen Kasper hinterm
06:58
Speaker A
hinterm PC, der dem Superhelden eigentlich immer den Allerwertesten rettet und der kriegt immer nicht so viel Credit wie der Held im Film, aber der ist doch sehr, sehr wichtig und ich wollte auch irgendwie wissen, was ist denn davon Fiktion, was ist, was ist
07:11
Speaker A
Wahrheit und deswegen wollte ich da voll tief rein und das und Wirtschaft war einfach nicht mein Ding, also muss ich einfach mal so sagen.
07:19
Speaker A
Ja, wir Bewerber sind eklig. Ich hab's verstanden. Das ist natürlich die wichtigste Frage, die sich jeder im Raum stellt, der Elefant, ne, im Porzellanladen. Marvel oder DC?
07:30
Speaker A
Ah, ich will mir jetzt keine Feinde machen auf deinem Podcast. Also, ich muss, also ich habe mehr Marvel-Filme geschaut als DC-Filme, aber ich finde, es gibt einfach in jedem Universum sehr gute Filme. Es gibt auch in jedem Universum Filme
07:44
Speaker A
so gerne schaue und deswegen bleibe ich da jetzt einfach sehr diplomatisch. Wir gehen wir weiter über. Also, wir haben Informatik studiert. Wunderbar.
07:56
Speaker A
Jetzt hol uns doch mal ab. Was was hat man denn da für Fächer? Und gerne auch ein bisschen tiefer rein, weil immer dieses Jahr ich lern es coden oder ich neh also das das hättest du ja damals genau die Info, die du damals deinem
08:07
Speaker A
18-jährigen Ich jetzt gerne erklärt hättest. Was erwartet dich im Informatikstudium? Die hätte ich jetzt mal gerne.
08:14
Speaker A
Ja, also da habe ich auch was vorbereitet. Sexy. Ja, also ähm Ja, klar, hätte ich mir auch gewünscht. Ähm findet man natürlich auch alles auf der Website tatsächlich ist sehr gut strukturiert, aber es ist auch immer gut, es noch mal von jemand
08:27
Speaker A
anderem zu hören. Also, es fängt mit einem Grundlagenstudium an. Klar, man wie bei den, ihr kennt es ja aus der aus der Schule so ein bisschen, ne, wenn man sich so vor der Prüfung noch mal die das YouTube Video anguckt und dann geht so
08:39
Speaker A
so fangen wir erstmal mit den Grundlagen an. ist im äh Studium ganz genauso. Man hat in den ersten drei Semestern ähm steckt man alles mögliche an Fächern ab und da fängt man eben auch mit der Programmierung an. In der Hochschule
08:54
Speaker A
Koburg wäre das in den ersten zwei Semestern die Java Programmierung. Ähm man hat aber auch Fächer wie Grundlagen der Informatik. Da lernt man einfach ja, was ist Informatik überhaupt? Was ist Information? Wie ähm gehen einfache Automaten? Man lernt
09:12
Speaker A
Menschen kennen wie Alen Touring, was der in seinem Leben gemacht hat, was er die Touring Maschine z.B. äh sowas lernt man eben kennen und ja, das das baut sich dann immer weiter auf. Dann hat man im dritten Semester
09:27
Speaker A
z.B. Algorithmen und Datenstrukturen, da lernt man dann so, ja, was ist ein Algorithmus überhaupt? Was gibt's für Algorithmen? Ähm oder ähm ja, was ist Laufzeit? Ist es wichtig? Was ist eine gute Laufzeit? Was ist eine schlechte Laufzeit? Was sind so die dos ands in
09:43
Speaker A
der Programmierung? Und ähm Genau. Und das wird dann einfach weitergeführt, wenn man die Java Programmierung gemacht hat, fängt man dann an mit Python und C++.
09:53
Speaker A
Und das Schöne an der Hochschule Kobuck ist eben, das ist alles auch sehr praxisorientiert. Also ihr kriegt das halt nicht nur in der Theorie, sondern man hat dann viele Übungsaufgaben oder Praktiker oder Labore. Das braucht ich jetzt aber jetzt, um Gottes will nicht
10:07
Speaker A
zu verunsichern, sondern das ist wirklich straight forward und das wird euch auch alles erklärt. Alles gar kein Problem. Nimmt nehmt's sportlich. Lasst euch da keine Wand vor euch aufbauen, wo ihr sagt: "Oh Gott, und das muss ich alles können." Nee, das step by Step
10:23
Speaker A
geht es vorwärts und das ist ja was hat man da noch so für Fächer? Ja, rechnen.
10:30
Speaker A
Ich denke immer, ich unterbreche dich kurz. Ich bin BWLer und mir sind zwei Sachen hängen geblieben.
10:35
Speaker A
Punkt eins ist, es sind alles Nullen und einzen und Software ist Bugware. So, okay.
10:42
Speaker A
Ja, ne? Also, es besteht ja alles in der Theorie. Also ich glaube, ihr geht ja nicht ganz tief rein, ne, wie so der erste Computerchip entstanden ist oder so, sondern weil das ist ja irgendwie mit der Elektrik und dann gibt's einmal
10:53
Speaker A
Impuls und kein Impuls, also null und eins und dadurch wird sich schon allein, dass das daraus entstanden ist, ist für mich absolut crazy.
11:02
Speaker A
Ja, wir haben tatsächlich ein Fach, das heißt Rechnerarchitektur. Da arbeiten wir dann quasi wirklich mit ein bisschen mit Signalen und Nullen und Einsen und kommt in das Bauteil rein und was kommt da raus und dann äh die Logik dahinter,
11:12
Speaker A
was wird verundet, verodert, was hat das für eine Bedeutung überhaupt, diese Logik, das wird dann auch alles gemacht.
11:18
Speaker A
Also man fängt da schon Ja, es ist also man kriegt da wirklich ein Verständnis für und ja steckt alles ab, wie gesagt.
11:27
Speaker A
Also, es muss eigentlich alles interessieren. Das ist auch immer ganz ganz wichtig, aber äh es ist auf jeden Fall trotzdem wichtig, das mal gehört zu haben und ja, dann weiß man halt auch, es ist auch eine Erkenntnis zu sagen, das ist nicht
11:40
Speaker A
die Richtung, in die ich gehen möchte. Ja. Ja, das glaube ich, das glaube ich, ne? Also es gibt ja manche, die wollen ja wirklich dann dieses richtig technische Tief reingehen.
11:50
Speaker A
Mein Wirtschaftsinformatik Prof hat immer gesagt, die Nerds im Keller, also die die richtig krassen, die die sind super drauf, aber er z.B. als Winformatiker hat davon keine Ahnung, weil das einfach eine ganz andere Welt ist. Aber jetzt habe ich dich
12:05
Speaker A
unterbrochen. Jetzt waren wir gerade bei den Fächern im Grundlagenmodul. Was hast du dir noch auf deinen wunderschönen Notizen notiert?
12:12
Speaker A
Ja, also zum Ablauf generell, wie gesagt, also das hat man die ersten drei Semester, die Grundlagen, dann im vierten Semester startet das dann zum ersten Mal, dass man selber auch Fächer wählen kann. Also, da hast du wirklich, wenn du da anfängst, einen Stundenplan
12:28
Speaker A
und alle, die mit dir anfangen, haben denselben Stundenplan. Das hat so ein bisschen eine schulische Atmosphäre auch gerade an der Hochschule Koburg ist, die ist ja nicht besonders groß. Die hat, glaube ich, insgesamt um die 5000 Studenten. Das ist alles äh ziemlich
12:41
Speaker A
familiär, was ich schön finde, weil ähm ja, dann findest du einfach schnell Anschluss. Du hast auch den Kontakt zum Profsleiter und ähm wenn du dann die ersten drei Semestergrundlagen gehört hast, dann weißt du zumindest so nicht vielleicht nicht komplett, aber so grob, okay, ähm
13:01
Speaker A
das hat mich jetzt ein bisschen mehr interessiert in der Informatik, da habe ich äh das alles besser verstanden, bin ich besser mit klar gekommen und dann kann man auch in den Wahlpflichtmodulen, heißen die ähm eben auch wählen, in
13:11
Speaker A
welche Richtung du so ein bisschen gehen möchtest. Und dann hat man dann der fünften Semester dann auch so ein Praxissemester, da kann man oder sollte man in die Industrie gehen oder auch zu einer Behörde. Ich z.B. war bei der Polizei
13:26
Speaker A
und hat ein halbes Jahr, also ein Semester lang arbeitet man dort, hat das mal wirklich so, sag mal, Field Experience, dann hat kommt mal raus aus dem äh Hochschul aus der Hochschulbubble und äh wendet das alles mal an, lernt
13:42
Speaker A
kennen, wie das wirklich im Unternehmen funktioniert, in der Behörde ähm und kommt dann im sechsten Semester wieder zurück. Dann könnt ihr glaube ich sogar alles wählen, also dann habt ihr keinen festen Stundenplan mehr und in dem 7.
13:57
Speaker A
Semester kommt dann eben die Bachelorarbeit zum Abschluss. Denk, das ist so der typische Verlauf allgemein an jeder Hochschule in Deutschland, würde ich jetzt mal knallhart behaupten, ne? Es gibt natürlich Unterschiede und ähm ich finde auch die Herangehensweise eigentlich
14:13
Speaker A
recht cool, weil wie du schon sagst, du hast jetzt die Grundlagen gelernt, hast schon ein bisschen geguckt links und rechts, was gefällt mir, jetzt darf ich es noch in der Praxis ausprobieren, indem du dann den Hackern auf der Spur
14:23
Speaker A
warst bei der Polizei und dann ja, dann wirklich das rauszusuchen, worauf man Bock hat und dann das in gleich in die Richtung Bachelor beizudrücken ist eigentlich eine richtig gute Sache, oder?
14:33
Speaker A
Ja, finde ich auf jeden Fall schon. Das führt ein auch als einfach sehr gut ins Berufsleben, also führt halt sehr gut hin. Man kriegt wirklich so eine so eine Richtung, wo man hingehen möchte und kann von dort aus sehr gut dann
14:45
Speaker A
selbständig weiterkommen. Hast du bei der Polizei kannst du so ein bisschen Infos raushauen, was da so deine Aufgaben waren?
14:52
Speaker A
Kennst du das? Vollzeitjob 40 Stunden Woche und dann soll wir am Abend oder noch schlimmer am Wochenende an der Bachelor Master oder eben sogar Doktorarbeit setzen. Klingt unmöglich, ist es aber eigentlich nicht, weil genau dafür gibt es jetzt den kostenlosen
15:09
Speaker A
Liveworkshop von Manuel Krüger. Unter dem Motto Abschussarbeit mit ein Kommer in Rekordzeit zeigen dir Manuel Krüger und sein Team ihre Fünffphasenstrategie, mit der bereits über 800 berufstätige Studierende ihre Abschussarbeit erfolgreich bestanden haben. Und das auch noch neben den Job. Das coole dabei
15:29
Speaker A
ist, du bekommst eine Schritt für Schrittanleitung, damit du genau weißt, was du wann tun musst und wie du diese typischen Fehler vermeidest, an denen fast alle immer scheitern. Und weißt du was das Beste daran ist? Der Workshop ist live, interaktiv, super praxisnah
15:44
Speaker A
und natürlich kostenlos. Dabei werden deine Fragen von Manuel höchstpönlich beantwortet, damit du dann am Ende nicht nur motiviert bist, sondern auch wirklich weißt, wie du deine Abschlussarbeit bestehst.
15:57
Speaker A
Und wann findet jetzt diese Workshop statt? Zum Glück regelmäßig. Am besten gehst du jetzt unten in die Beschreibung dieser Podcast Folge rein. Da findest du ein Link, der führt dich dann zu der Seite von Manuel Krüger und dort siehst du
16:08
Speaker A
dann das aktuelle Datum, also wann der nächste Workshop stattfindet und dann kannst du dir auch deine Daten eintragen und dementsprechend dir deinen Platz sichern.
16:17
Speaker A
Ja, also ich habe in der IT Forensic gearbeitet. Das war damals ähm beim Blka in München.
16:26
Speaker A
Ähm das Sachgebiet 210. Ich war da zuständig oder ich war in der Abteilung für Automobil. Das bedeutet, wenn ein Verbrechen passiert ist und da war ein Auto z.B. involviert, dann wurde mein Kollege und ich auf dem Plan gerufen.
16:42
Speaker A
Wir haben dieses Auto uns angeschaut, wir haben geguckt, was hat das Auto alles, also hat es ein Infotainment System, also Radio, GPS, was hat das alles und äh ja, muss dann feststellen, was ist das für ein Modell von
16:55
Speaker A
Navigationssystem, von Infotainment System? können wir das einfach so auslesen oder manchmal oder meistens mussten wir es dann aus dem Auto ausbauen, den Chip eventuell runterlöten, um an die Daten zu kommen.
17:06
Speaker A
Und dann war das eben so, dass ähm die Daten waren dann verschlüsselt, die waren hexadezimal. Also, das sagt euch vielleicht jetzt noch nichts, aber das sind Buchstaben und Zahlen. Das kann man äh als Autonormalverbraucher nicht lesen, aber da ist natürlich wichtige
17:21
Speaker A
Informationen versteckt. Z.B. eben GPSdaten, selbst wenn das Auto kein Navigationssystem als solches hat, äh macht äh ja würde sich ja trotzdem in so Masten einlocken, so Mobilfunkmasten und dann kriegt man ja trotzdem irgendwie eine Lokation raus und das ist eben
17:37
Speaker A
codiert und meine Aufgabe dort war es, ich kriege diese Hexadezimaldatei, die keiner lesen kann. Ich untersuche die nach Mustern, wiederkehrende Muster in diesem Hexadezimalcode. Ich male mir die an, dann versuche ich die selber ähm zu brechen, also wieder in normal lesbaren
17:54
Speaker A
äh Text zu verwandeln. Äh muss man prüfen, macht das Sinn? Da hat man auch so Anhaltspunkte, z.B. Man weiß irgendwann, okay, wenn es jetzt mit 49 Punkt anfängt, dann ist das auf jeden Fall Deutschland oder so von den
18:05
Speaker A
Koordinaten. Das kriegt man irgendwann raus, das kriegt man dort dann auch gesagt. Und dann habe ich ein C++ Code geschrieben, der eben diese Hexadezimaldatei dann am Ende automatisiert auslesen kann, ne? Also der da kannst du sagen, okay, das ist
18:19
Speaker A
jetzt das und das Modell von Infotainment System, dann startest du dein Programm und der macht das dann automatisch, damit man das nicht mehr so händisch machen muss. Das war meine Aufgabe und das fand ich sehr cool, weil erstens war ich da direkt mit
18:31
Speaker A
mittendrin. Ich war voll dabei. Ich habe da keine simulierten Daten gehabt. Ich durfte wirklich mitarbeiten. Ich durfte da auch mit in die ähm ja zu den Autos und äh ich durfte auch selber die Chips ablöten äh und so Zeug durfte ich selber machen.
18:47
Speaker A
Ich habe den Code geschrieben und der liegt jetzt auch nicht einfach nur rum, sondern das ist wirklich Code. Der ist in die Bibliothek von der Polizei aufgenommen worden. Der wird weiterhin verwendet und das fand ich einfach total cool, dass ich da einen Beitrag leisten
18:59
Speaker A
konnte, obwohl ich quasi erst im fünften Semester war. Ja. Und äh das fand ich absolut spannend.
19:06
Speaker A
Kommen wir mal kurz zu dem Verbrechen. Also, da ist ein Auto mit dem wurde das geklaut oder war das auf der Ja, wurde das zum Banküberfall verwendet oder ist da einfach ein Unfall mit passiert?
19:18
Speaker A
Ähm ja, also Unfälle weniger. Es geht dann wirklich, also geht ja ums Landeskriminalamt, die kriegen jetzt auch nicht äh alle Fälle so, aber ähm ja, das geht dann meistens schon um so höhere Verbrechen, wie z.B. Ja, wenn Bankautomaten gesprengt werden und wir
19:31
Speaker A
finden da so ein Tatfahrzeug, das da involviert war, damit wir halt nachvollziehen können. Ähm ja, haben die noch andere Bankautomaten z.B.
19:38
Speaker A
gesprengt, waren die in anderen Städten? War das Auto in diesen Städten, wo das auch passiert ist? Oder wenn wir jetzt mal ganz krass denken, wenn Mord passiert ist, z.B.
19:48
Speaker A
und äh von der betroffenen Person äh das Auto wird gefunden oder so, dann gucken wir halt auch, wo war das oder? Ja, genau. So so in die Richtung. Das glaube ich, dass das geil ist als junge Studentin dann da reinzukommen, das dann
20:02
Speaker A
wirklich machen zu dürfen, ist schon stark. Das schon. Ja, hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
20:06
Speaker A
Und wenn es dann um das Thema Bachelorarbeit bei dir ging, holen uns mal ab bei dem Prozess. Du musst du schreiben, wie hast du bist aufs Thema gekommen? Wie auf den Betreuer? Wie war da so die Startphase? ähm die
20:19
Speaker A
Startphase. Also, ich hatte dann das man ist ja dann schon quasi am Ende seines Studiums, äh mehr oder weniger und hat deswegen schon so eine grobe Richtung, die ein interessiert. Bei mir habe ich gemerkt, das ist eben die IT Sicherheit, die mich
20:31
Speaker A
sehr interessiert. Deswegen habe ich z.B. auch schon als Werkstudentin in einem Unternehmen gearbeitet in der IT-Sicherheit und da lag es für mich dann nahe, meine Kollegen zu fragen, ey, habt ihr einen Bedarf? habt ihr ein Thema ähm das mit IT-Sicherheit zu tun
20:47
Speaker A
habt, womit ich mich beschäftigen könnte, vielleicht für eine Bachelorarbeit und da hat dann wirklich das Unternehmen, meine Kollegen haben sich da ein bisschen so die Köpfe zusammengesteckt, haben mal geguckt, was ist denn so ein US Case, was brauchen
20:59
Speaker A
wir eigentlich gerade und haben ähm mir das vorgeschlagen. Äh ich habe geguckt, interessiert mich das, ist das was, was ich machen möchte und äh tatsächlich hatten wir ein Thema, was mich interessiert hat. Und dann kommt immer drauf an, okay, bei welchem Professor
21:13
Speaker A
möchte ich jetzt ähm ne meine Bachelorarbeit schreiben und ja, da geht man am besten zu dem Professor, der mit dem Fach auch zu tun hat. Also, ich bin dann zu Professor Wand gegangen, der hat bei uns an der Hochschule im Ja Netzwerk
21:28
Speaker A
äh gegeben und IT-Sicherheit hat er damals auch noch ähm äh gegeben und da dachte ich so, ja, das ist der Professor, der damit viel zu tun hat.
21:37
Speaker A
den würde ich einfach mal fragen, ob er da mich betreuen könnte für die Bachelorarbeit.
21:42
Speaker A
Und er fande das Thema auch spannend. Er äh fand das gut und hat äh gesagt, ja äh er würde mich für die Bachelorarbeit betreuen. Und dann hatte ich einen Betreuer in der Hochschule und einen Betreuer bei mir in der Firma.
21:54
Speaker A
Und genau, wie das dann genau abläuft mit dem Bachelor, äh das ist also mit der Bachelorarbeit, das ist immer so ein bisschen professorabhängig. Es gibt Professoren äh die sagen: "Okay, ich gebe dir jetzt äh sag wir mal zwei
22:06
Speaker A
Wochen Zeit, um dich in deinen Kram einzulesen und dann meldest du an." Es gibt aber auch Professoren, die sagen: "Abeite los und wenn du dich gut fühlst, wenn du sagst, jetzt können wir anmelden, dann meldest du dich an." Und
22:19
Speaker A
ähm ja, falls sich jetzt jemand fragt, was ist es, was ist die Anmeldung überhaupt? Also, man hat für die Bachelorarbeit quasi nur eine bestimmte Anzahl an Wochen Zeit und äh ab der Anmeldung läuft quasi dieser Zeitraum, in dem du diese Arbeit
22:34
Speaker A
fertigstellen solltest. Und genau das wird halt von Professor zu Professor unterschiedlich gehandhabt, aber das wird einem dann alles auch noch erklärt.
22:42
Speaker A
Da muss man sich auch vor allem nicht jetzt am Anfang mit beschäftigen. Also, das geht alles seinen Weg, aber so war das bei mir. Und genau am Ende von der Bachelorarbeit hatte ich dann eine Präsentation, also die Verteidigung,
22:53
Speaker A
aber wir nennen es eigentlich nicht mehr Verteidigung, weil man soll ja einfach vorstellen, ey, was habe ich gemacht und ja, man kriegt dann ein paar Fragen dazu gestellt, aber da ist man dann schon so drin in deinem in seinem Thema, dass man
23:04
Speaker A
da eigentlich jede Frage sehr gut beantworten kann. Da muss man auch keine Angst vor haben. Und ja, mit der Präsentation ist es dann beendet. Man gibt seine Bachelorarbeit in schriftlicher Form ab. Wie das dann genau ist, sagt auch der Professor,
23:17
Speaker A
alles gar kein Problem. Und ja, dann ist man dann ist man fertig und man bekommt dann irgendwann in den nächsten Wochen die Dote.
23:25
Speaker A
Ich denke auch, das ist wirklich absolut profabhängig. Es gibt manche, die wollen eine dicke Betreuung. Ich z.B. ich möchte regelmäßige Austauschtermine, immer Updates, wo stehst du, wo sind deine Probleme? Dann gibt's halt andere, ja, die machen halt den, du hast eine
23:40
Speaker A
Stunde Zeit, mehr gebe ich dir nicht für die Bachelorarbeit und das betreue ich dich und das war's. Und da hast du da vorher noch drauf geachtet oder Komelitung gefragt, wie der Prof tickt oder warst du wirklich nur ich brauche
23:52
Speaker A
jemanden, der den Themenschwörpunkt? Also ich ja, man hat natürlich beides so ein bisschen im Blick, ne? Man will ja jetzt auch nicht bei einem Professor schreiben, den man selber unsympathisch findet oder der vielleicht irgendwie warum auch immer schlecht auf einen
24:02
Speaker A
selbst zu sprechen ist, weil am Ende des Tages will man ja auch eine gute Betreuung und auch am Ende auch eine gute Note haben, also sollte man das schon so ein bisschen im Blick haben.
24:11
Speaker A
Aber ich bin jetzt nicht so der Freund davon zu sagen, okay, ich gehe jetzt dahin, wo es einfach ist, sondern ich gehe dahin, wo es mir wo es mir was bringt, was mich interessiert. Und das hat eigentlich ganz gut geklappt. Und
24:23
Speaker A
beim bei meinem Betreuer war es dann halt eben so, dass auch die Betreuung ganz individuell war. Es gab ähm bei mir Komolitonen, also die Klassenkameraden im Studium. Ähm die haben einfach ein bisschen mehr Hilfe gebraucht in der äh
24:38
Speaker A
Ausarbeitung. Wie bauen Sie eine Bachelorarbeit auf? Wie kann ich da jetzt äh ja, wie fange ich überhaupt an?
24:43
Speaker A
Wie wie füge ich mich da ein? Ich habe weniger Hilfe gebraucht, weil ich ähm ja, ich war halt schon im Unternehmen.
24:50
Speaker A
Ich habe das irgendwie, ich weiß nicht, ich habe da irgendwie schon so ein Plan gehabt und habe da einfach drauf zugearbeitet und dann hatte ich z.B.
24:56
Speaker A
nicht so viele Termine mit meinem Betreuer, aber ich konnte ihn trotzdem immer anschreiben, wenn ich Problem hatte, wenn ich ähm doch noch mal Fragen hatte, da haben wir uns da ein Zoom Meeting eingeladen oder ich war persönlich dort, je nachdem.
25:09
Speaker A
Und dann haben wir das besprochen und ich habe die Hilfe erhalten und ja, das ist eigentlich ziemlich individuell.
25:16
Speaker A
Also ich kann da halt immer nur subjektiv von mir alt auch ausgehen. Ich weiß nicht, wie das für andere gewesen ist. Es sind jetzt auch nur meine Eindrücke, die ich jetzt so hatte von außen. Aber genau so ungefähr
25:27
Speaker A
geht es alles sein Gang. Du hast jetzt angesprochen, dass du während dem Studium schon als studentischer Hilfs Nee, stopp falsch Werki Werkstudent gearbeitet hast. Ab welchem Semester hat es angefangen und auch warum hast du dich dazu entschieden?
25:43
Speaker A
Also ich find es immer gut, wenn man neben dem Studium auch so ein bisschen Berufserfahrung sammeln kann, wenn man auch so ein bisschen das Gelernte anwenden kann und ich habe es auch deswegen gemacht, weil es natürlich auch schön ist, wenn man dann auch ein
25:54
Speaker A
bisschen so Einkommen hat so neben dem Studium noch. Äh, deswegen habe ich das auch gemacht.
26:00
Speaker A
Und boah, wann habe ich das angefangen mit dem Werkstudenten? Das war, ich habe es ziemlich spät angefangen. Ich habe es zum 7 Semester angefangen, aber das ich habe auch neuen Semester für den Bachelor gebraucht, weil ich noch im
26:14
Speaker A
Ausland gewesen bin. Das hat sich dann alles ein bisschen gezogen, gestreckt. Also nach dem Praxissemester quasi habe ich angefangen zu arbeiten. Ähm genau.
26:23
Speaker A
Und ja, Werkstudent bedeutet einfach, dass man jetzt im im Unternehmen arbeitet, ne? Also nicht als HIV, als Hilfskraft im in der Hochschule. kann man auch machen. Ähm, ich bin halt in die Industrie gegangen eben zum zur IT-Sicherheit. Genau. Ab dem
26:39
Speaker A
Wie war das Stellen finden und Bewerben, der Prozess für dich? Ich hatte enormes Glück. Ähm, ich war äh ja in Kroatien gesessen in meinem Auslandssemester und ich war so, okay, wenn ich zurückkomme, ich will auf jeden Fall arbeiten. Deswegen habe ich mir
26:55
Speaker A
dann schon mal Stellenanzeigen durchgeschaut. Da gibt's ja verschiedene Portale, also LinkedIn oder Indeed oder was nicht alles oder einfach mal mit Google ein bisschen suchen. Ich habe dann gedacht, okay, ich, weil ich ja auch in Kobur studiere, hätte ich gerne
27:08
Speaker A
auch ein Unternehmen, das in Kobur ist. Deswegen habe ich auch von den Unternehmen direkt auf die Seite geguckt und da hat bei mir damals eben die Firma Bros ausgeschrieben gehabt, Werkstudentin IT-Sicherheit oder Werkstudent ne?
27:23
Speaker A
Äh in IT Sicherheit und dachte ich so, ey, das ist doch genau das, was ich machen will. habe mir die aus äh die Aufgabeneschreibung durchgelesen. Ich fand das alles spannend, was da erzählt wurde. Und dann habe ich da meine
27:32
Speaker A
Bewerbung hingeschickt und habe dann zeitnah auch eine Antwort bekommen, wurde zum Bewerbungsgespräch eingeladen, was ich dann online hatte, weil ich war ja nicht in Deutschland.
27:41
Speaker A
Ähm ja und das hat sehr reibungslos funktioniert und wurde dann auch dort genommen. Also ein One Shot, du hattest eine Bewerbung.
27:52
Speaker A
Ja, das war echt, es war wirklich Glück. Ich weiß, es ist nicht der Normalfall.
27:57
Speaker A
Aber ja, ich hatte da einfach einfach Glück. Du Glücksnudel. Gut, Leute, ihr habt's gehört, eine Bewerbung schreiben, das reicht. Wenn s euch dann nicht nehmen, dann ist euer Leben einfach wertlos.
28:09
Speaker A
Kann ich. Nein, nein, das will ich so nicht stehen lassen. Nein, man kann auch 10 000 Bewerbung rausschicken. Hätte ich auch gemacht sonst. Ich hätte also ne, das war jetzt einfach nur, ich habe es gesehen, ich habe dahines war wirklich
28:20
Speaker A
ein Glücksfall. Ja, normalerweise man schickt da so drei, vier Bewerbungen zu unterschiedlichen Unternehmen und nehmt's nicht persönlich, wenn sie euch nicht nehmen, weil ganz oft ist es auch so, ja, dass sie schon jemanden intern kennen und dann schreiben sie die Stelle nämlich
28:34
Speaker A
nur professorisch aus, also weil sie es müssen, weil Bürokratie und dabei suchen sie gar nicht von außen. Ja, also wenn ihr da eine Absage bekommt, nehmt es nicht persönlich, es liegt nicht an euch. äh einfach weiterversuchen und manchmal kommt's ja auch bei Unternehmen
28:46
Speaker A
ganz gut, wenn man sich öfter bei denen unternimmt, weil das zeugt ja auch von Interesse, dass man da unbedingt arbeiten gehen möchte.
28:51
Speaker A
Absolut. Ich weiß auch von HR, dass die teilweise Fake Stellen ausschreiben, damit sie einfach Daten sammeln, um zu gucken, wie würde denn die Stelle ankommen, wie viele würden sich da bewerben und was würden die Leute so an Gehalte angeben.
29:05
Speaker A
Das finde ich ein bisschen asozial, wenn man da so sitzt und sucht tatsächlich ein Job und dann s so Ja, ich bin bei dir. Es ist ja ja, das ist egal. Gut, da müssen wir jetzt nicht drüber sprechen. Jetzt hast du gesagt
29:17
Speaker A
Auslandssemester, ne, in Kroatien den Popo Bräunen lassen. Das klingt ja schon richtig cool. Wie wie war's? Warum?
29:27
Speaker A
Feedback. Hau raus. Ja, ich ich haue einfach mal raus. Also äh Auslandsemester hatte ich mir schon von Anfang an vorgenommen, tatsächlich, weil ähm ich habe eine Schwester, die hat auch ähm studiert, die war auch im Auslandsemester und ich finde einfach im
29:41
Speaker A
Ausland, man lernt noch mal so viel, nicht nur fachlich. Also, es geht wirklich auch darum, lernt das Land kennen, lernt das lernt die Leute kennen, lernt die Kultur kennen und das fand ich einfach schön. Das bildet einfach auch und man lernt sich auch
29:53
Speaker A
selbst als Menschen besser kennen, weil man ist da auch so ein Stück weit auf sich allein gestellt. Man ist dann nicht unbedingt mit den Leuten, die man kennt dort. Man lernt neue Leute kennen, man wird offener und ja, vielleicht ist es
30:06
Speaker A
auch das erste Mal, dass ihr dann irgendwie alleine wohnt, weil ich z.B. habe während dem Studium zu Hause gewohnt und als ich dann ins Ausland bin, musste ich mir dann eine Wohnung suchen und so. Also, man wächst mit
30:16
Speaker A
seinen Aufgaben und ich würde es wirklich jedem empfehlen, äh ins Ausland zu gehen. Hab davor keine Angst. Ich habe das mit dem Erasmusprogramm gemacht. Die nehmen einen auch super an die Hand. Da gibt's äh viele Infoveranstaltung, man kann alles fragen
30:29
Speaker A
und da gibt's dann auch Checklisten, die ihr dann einfach stur abarbeiten könnt, damit ihr alle Dokumente habt, damit ihr alle Formulare ausgefüllt habt. Das geht wirklich ziemlich einfach.
30:40
Speaker A
Und wenn es dann darum geht, ja, wo will ich überhaupt hin? Ähm, es gibt Partnerhochschulen oder Universitäten, die stehen dann auch meistens irgendwo auf der Website. Das wird euch dann auch alles erklärt, wenn ihr euch dafür interessiert. Und da könnt ihr dann
30:53
Speaker A
gucken, was haben wir für Partnerhochschulen? Und für mich war das halt damals habe ich halt gesehen, dass sie in eine Kooperation haben mit der Universität in Split. Das hat mich sehr interessiert.
31:06
Speaker A
Ähm eigentlich hatte die Hochschule Koburg auch eine Kooperation mit äh Schottland. Da wollte ich als allererstes hin, tatsächlich. Aber mit dem Brexit und so war das dann alles ein bisschen bisschen schwierig, bisschen blöd, weil dann ist es ja nicht mehr
31:18
Speaker A
Europa und Erasmus ist ja eigentlich Europa. Dann äh war das alles ein bisschen blöd und dann habe ich gesagt: "Ey, komm, ich gehe nach Split und genau, du hast dann so ja so paar Rahmenbedingungen, ich glaube du musst
31:33
Speaker A
irgendwie mindestens 20, nee, mindestens 15 Eects mit nach Hause bringen. Ich rate wirklich, jedem macht jetzt auch nicht unglaublich viel mehr.
31:43
Speaker A
Weil man ist halt trotzdem, also man ist nicht nur da für Party, aber man ist schon auch da um ne, also s mal s mal real talk hier. Also man geht schon auch ins Ausland, ne? Wegen der Leute, wegen
31:55
Speaker A
der Kultur, wegen des Landes, wegen der Partys und so. Und wenn ihr euch dann so zuschaufelt mit ähm ja, mit Fächern, dann seid ihr natürlich auch komplett ausgelastet, die wie es in Deutschland wert und dann seht ihr halt auch nicht
32:06
Speaker A
viel, ne? Dann könnt ihr vielleicht die Fahrten nicht mitmachen, weil dort gibt's auch eine Erasmusgruppe, ne, die will euch dann auch ein bisschen das Land zeigen. Und wenn ihr dann so viel zu tun habt, habt ihr dafür einfach
32:15
Speaker A
nicht die Zeit. Also, das wird euch aber auch, also mir wurde das an der Hochschule sogar geraten, ey, belegt nicht so viel, belegt einfach so drei, vier Fächer, ne, dass ihr dann auch die ECTS mit nach Hause bringt, dass ihr die
32:28
Speaker A
auch anrechnen könnt, ne? Ihr könntet ja theoretisch alles mögliche dort belegen, aber damit es euch dann auch hinterher was bringt und ihr euer Studium nicht ewig in die Länge zieht, weil ihr so viel nachholen müsst, wäre es natürlich
32:37
Speaker A
super, wenn ihr Fächer wählt, die ihr dann in Deutschland auch anrechnen könnt. Wie das dann funktioniert, wird euch auch alles erzählt.
32:44
Speaker A
Da wird wie Mama, Papa, die nehmen euch an die Hand, Plätzchen, ne, füttern euch langsam die Infos rein.
32:51
Speaker A
Nicht ganz vielleicht nicht ganz, weil ja, gut, Studium ist natürlich noch mal was anderes als Schule, ne? Also ihr müsst euch da schon selber kümmern. Die sagen euch, hier ist die Deadline und wenn ihr die verpasst, ist Feierabend, ne? Das
33:03
Speaker A
ist dann eure eigene Schuld. Richtig, richtig, absolut richtig. Ja, bei mir ich ich bereu es ein bisschen bei meinen Auslandsemestern. Ich habe mir über die Hucke voll gepackt, weil ich dachte, ich bin der Held vom Erdbeifeld.
33:16
Speaker A
Ja. Und und dann war halt alle Kollegen sind immer feiern gegangen oder sind da wieder Koalas streicheln und da wieder mit Kängurus. Also ich war in Australien z.B. Sehr cool.
33:26
Speaker A
Und ich dann immer ja, ich muss jetzt arbeiten, ich muss jetzt lernen, ich muss eine Runde weinen und dann ging das halt nicht so.
33:34
Speaker A
Ja, genau. Und deswegen sage ich ja, also macht wirklich nicht so die Hucke voll machen und wir reden ja hier auch über Informatik, deswegen kann ich dazu vielleicht auch noch mal ein paar Takte sagen, ne? Weil ähm z.B. Das sind ja
33:46
Speaker A
nicht nur Informatikstudenten, die dann an die Hochschule kommen, sondern das sind international, die kommen aus allen möglichen Ländern und das sind die studieren natürlich auch alles mögliche.
33:54
Speaker A
Und bei uns war es z.B. so, wir waren nur zwei Erasmusatiker ähm in diesem ganzen Erasmusjahrgang, nenne ich jetzt mal, in diesem Semester und da haben auch viele Professoren dann gesagt: "Ey, wegen euch zwei Hanseln machen wir jetzt nicht extra eine
34:07
Speaker A
Vorlesung auf Englisch." Ähm und dann hieß es halt entweder, okay, entweder wir sind das kroatischen mächtig und setzen uns dann in eine kroatische Vorlesung, ähm was wir natürlich nicht waren und das haben wir den auch gesagt, das ist ja auch keine
34:19
Speaker A
Voraussetzung, ne, dass ihr äh dass ihr das können müsst. Und da haben die Professoren dann gesagt, okay, pass auf, für euch machen wir das ein bisschen anders. Wir machen für euch ein Projekt.
34:29
Speaker A
Da haben die so zwei, d fünf Termine mit uns ausgemacht, wo wir dann sowas ähnliches hatten wie eine Vorlesung. war halt dann meist in ein kleineren Seminarraum, dann waren wir nur so zu zweit mit dem Prof. auch ganz nett. Ähm
34:42
Speaker A
und genau haben da unsere Aufgaben bekommen, haben dann halt selbstständig an unserem Projekt arbeiten können, was für uns sehr entspannt war, weil wir konnten arbeiten, wann wir wollten. Wir mussten, wir waren nicht gebunden an Vorlesungszeiten, wir mussten nicht
34:55
Speaker A
zwingend in die Uni kommen, wir konnten, wir hatten nicht mal Prüfungen. Ja, also wir hatten keine schriftlichen Prüfungen, das waren alles Präsentationen Projektvorstellungen oder ich habe Game Theory Basics hatte ich damals äh belegt. Das war ist Mathematik. Also, wie kann ich da so
35:10
Speaker A
strategisch irgendwie rangehen? Da muss ich tatsächlich an der Tafel vorrechnen, aber war auch ganz entspannt, weil die Aufgaben haben wir vor der Prüfung bekommen. Das heißt, man musste die quasi vorbereiten und dem Professor dann an der Tafel vorrechnen, was wir uns da
35:24
Speaker A
bei gedacht haben und er hat ein paar Fragen dazu gestellt, ne, die das so ein bisschen das theoretische Wissen abgeprüft haben und das war die Prüfung.
35:31
Speaker A
ähm in Kontrast zu den BWL-ern, ja, das waren halt sehr viele, die hatten dann natürlich Vorlesungen auf Englisch und äh mussten die dann auch äh ja, mussten da dran auch teilnehmen, während wir halt am Strand gesessen haben und den
35:44
Speaker A
ganzen Tag den Vormittag ein Schön gemacht haben und uns dann am Nachmittag ins Kaffee gesetzt haben, um ein bisschen hier am Projekt zu arbeiten.
35:53
Speaker A
Ich merke schon so ein roten Faden bei dir, eine Bewerbung hat geklappt, da zu wenig, also kriegen wir eine Sonderbehandlung.
36:01
Speaker A
ist es geil. Ein bisschen Glück ist immer mit dabei. Also das stimmt. Das ist auch gut so. Also Leute, zu allem gehört ein bisschen Glück, Zeit, Uhr, wie auch immer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort und so ein Schm gehört immer dazu.
36:17
Speaker A
Ja, aber bevor du denkst, dass ich nur Glück habe, ja, ich hat wir hatten auch eine Menge Pech in unserem Auslandsemester. Ja, wir sind wir wollten von von München nach Split fliegen. Ja, dann war Streik dort. Wir haben eigentlich schon in München
36:29
Speaker A
übernachtet, damit wir ja früh genug am Flughafen sind. Wir sind zu diesem Gate, was übrigens am anderen Ende des Flughafen war. Ja, richtig asozial.
36:38
Speaker A
Wir sind dahin gerannt, der Typ stand auch noch am Schalter und dann war der Typ zu uns. Ja, also das Gate ist jetzt geschlossen, ihr seid zu spät. Ich dachte, der macht ein Scherz. Ja, da ist gerade noch der letzte durchgegangen.
36:49
Speaker A
Äh, ich habe da erstmal so gelacht. So, ja, klar, ne? Und er war so, nein, ist mal voller Ernst, ihr seid zu spät. Ich so, h, wir sind da, wir sind da. Und dann hat er gesagt: "Ja, nee, eure
36:58
Speaker A
Koffer werden jetzt gerade wieder ausgeladen aus dem Flugzeug. Eure Plätze wurden an jemand anderen vergeben.
37:03
Speaker A
Äh, ihr seid zu spät." Also, das war ja da mussen wir ja, da mussten wir dann erstmal zusehen, weil ihr müsst euch vorstellen, das war wann wollten wir fliegen? Ich glaube, das war Samstag und am Montag wäre die
37:20
Speaker A
erste Einführungsveranstaltung gewesen in Kroatien. Na, das heißt, wir hatten jetzt nicht unbedingt Zeit zu sagen, na gut, fahren wir halt nächste Woche, ne?
37:26
Speaker A
Also, wir mussten dann wirklich zusehen, dass wir da irgendwie rüberkommen, haben da noch schnell am Flughafen unsere Flüge umgebucht und dann hat der Typ am Schalter noch so ein Stress gemacht und hat gesagt: "Ja, ihr müsst jetzt buchen,
37:37
Speaker A
weil damit wir eure Koffer dann halt noch ins Flugzeug reinbringen können." Das heißt, wir hatten übelst uns ging voll die Pumpe. Wir mussten richtig schnell da handeln, haben das gemacht.
37:45
Speaker A
Dann kommen wir in Kroatien an und unsere Koffer waren aber nicht da. Natürlich. Natürlich. Genau. Und es gab halt auch keinen Direktflug mehr. Das heißt, wir sind von München nach Sagreb, von Zagreb nach Split. Und ich war so, ja, wo sind
37:57
Speaker A
die Koffer jetzt? In Sagreb oder was? Wir wussten ja nicht mal, wo. Und dann haben wir halt auch so ein mussten wir erstmal so lost and faen so ein Formular ausfüllen und dann habe ich irgendwann so ja ein oder zwei Tage, ich habe ja
38:07
Speaker A
Telefonterror gemacht, ne? Weil da sind ja auch wichtige Sachen drin ähm bei denen und dann so ja, haben Sie unsere haben Sie unsere Sachen gefunden? So.
38:15
Speaker A
Ja. Ja, wir haben sie gefunden. Und wo sind Sie? Ja, in München. In München?
38:18
Speaker A
So, wir haben doch extra, also unglaublich wirklich. Nee. Und dann es war glaube ich auch so der zweite, dritte Tag, wo wir in Kroatien waren, da waren wir zum allerersten Mal in der Mall, das war so eine Mall of Split,
38:31
Speaker A
eine riesene Einkaufshalle. Wir wollten uns, die war in der Nähe von unserer Wohnung. Wir wollten uns einfach ein bisschen umgucken und dann dachten wir, okay, wir brauchen ein bisschen Bargeld, ne? Kreditkarte rein in den äh in den Automaten. Der hat sie eingezogen. Wir
38:42
Speaker A
haben sie nie wieder gesehen. So, ich nimm es zurück. Ich nimm es zurück. Du hast du hast auch ein paar blöde Sachen gehabt.
38:51
Speaker A
Ja, deswegen ja, es läuft nicht immer alles rund, aber man muss es einfach immer positiv sehen. Irgendwie funktioniert alles.
39:00
Speaker A
Jetzt ist natürlich die Frage, wie viel hat dieser Adok Umbuchflug dann extra gekostet? Weißt du das noch?
39:07
Speaker A
Also den den Flug nach Sagreb, den haben wir quasi kostenlos bekommen, aber wir mussten tatsächlich dann den Flug von Sagreb nach Split äh selber zahlen und weil das so kurzfristig war, waren das halt trotzdem noch mal so 300 € äh pro
39:21
Speaker A
Person mehr. Es war, wir haben versucht mit Flightrider was zu regeln, aber die haben, also die Flug Linie hat sich da nicht ja nicht beknien lassen, dass sie da uns irgendwie noch was wiedergibt.
39:33
Speaker A
Das war ein bisschen Ja, die sind da knallhart. Das ist kann ich auch eine Story von erzählen. Ich weiß noch, damals bin ich von Sydney mit Freunden nach Neuseeland geflogen und er, also warum auch immer, der Omea war, das war ein türkischer Landsmann,
39:47
Speaker A
der hat aufsehen den falschen Taggebucht gehabt. Also wir haben alle am 23. gebucht und er hat aus irgendeinem Grund 22 gebucht gehabt und wir kamen an, alle wollten rein, er toll plötzlich der Türke hinten dran wir schon Witze. Haha,
39:58
Speaker A
du hättest halt nicht sagen sollen, ne, dass du Türke bist und Bombe, wie auch immer. War halt damals alles lustig.
40:02
Speaker A
Haha. So und lange Rede gar keinen Sinn. Ja, finden wir heraus, dass der Dude einen Tag zu früh den Flieger hatte.
40:08
Speaker A
Dementsprechend verpasst. Scheiße. Und dann muss der Aden Flug kaufen und der hat einfach mal auf unseren 2700 € damals der Flug gekostet.
40:20
Speaker A
Ja, gut. Ist halt auch weit, ne? Ja, aber wir haben halt damals 3 bis 400 gezahlt.
40:26
Speaker A
Ja, das krass. Ja, so teuer war es nicht, aber es hat trotzdem weh getan.
40:29
Speaker A
Jetzt kommen wir mal zu einem anderen schmutzigen Thema, wo die meisten nicht drüber sprechen wollen. Schauen wir mal, ob du das willst. Und zwar gehaltstechnisch als Werki, dann im Praktikum, aber auch dann Bachelorarbeit nebenbei verortet beim Unternehmen.
40:43
Speaker A
Kannst du so ein paar Hausnummern nennen? Ja, klar. Ich finde, es ist ein wichtiges Thema und ich finde, dass Gehälter generell kein Tabutha sein sollten, weil es ist einfach wichtig und da das ist einfach was, da muss man sich
40:55
Speaker A
auch dran ausrichten. Ja, also es ist einfach wahr. Ähm z.B. jetzt, wenn wir über das Praxissemester reden, es ist halt ein Praktikum, ne? Also das sind die Unternehmen und so sind jetzt nicht verpflichtet euch dazu bezahlen, sage ich jetzt mal, aber es machen trotzdem
41:11
Speaker A
einige, es machen viele. Ich war in München beim Blka und habe da es war übrigens auch nicht so wirklich das war für die auch das erste Mal, dass die wirklich so Praktikanten genommen haben.
41:23
Speaker A
Das war für die auch Neuland. Ich habe damals 600 € bekommen. Ja, also ich musste drauf zahlen auf meine, weil na ja, die Wohn dieses Wohn BGzimmer, was ich damals hatte, das hat schon 650 gekostet, ne? Und dann, also ich muss
41:38
Speaker A
schon drauf zahlen. Also das ähm war Informatik. Wir BWLer, wir bewegen uns immer so tausende Aufwärtsbereiche in der heutigen Zeit. Soziale Arbeit ist natürlich aber eigentlich ihr ja auch, aber es war er es war die Polizei, muss man auch sagen, ne?
41:55
Speaker A
N Behörde in dem Unternehmen ist es anders. Also ich habe da auch äh Kam ja Komitonen gehabt, die haben auch über 1000 verdient. Na, im Monat. Das ist durchaus möglich. Ich habe halt einfach nur bei einer Behörde gearbeitet, weil
42:07
Speaker A
ich gesagt habe, ich möchte unbedingt in die IT Vorinsig. Ähm, ne, es hat halt alles sein Problem. Manchmal muss man den Interessen, es geht ja nicht alles ums Geld, ne? Also die 400 € zum Monat mehr, macht es dich reicher am
42:23
Speaker A
Lebensende? Nein, aber die Erfahrung. Ja, das stimmt. Und ich wusste ja, worauf ich mich einlass. Ich wusste, dass ich äh dass München einfach eine teure Stadt ist, aber es hat halt einfach nur das BKA angeboten unten in München, dass ich da das Praktikum
42:36
Speaker A
machen kann. Mich hat das interessiert, ich wollte das erleben und ich habe schon vorher, bevor ich Werkstudent war, habe ich als Ferienab äh Kraft öfter mal in den Ferien so drei, vier Wochen gejobbt. Deswegen habe ich mir da auch
42:47
Speaker A
schon irgendwas angespart gehabt. Deswegen konnte ich das auch gut ähm stemmen. Es tut natürlich immer weh, wenn du mehr Ausgaben hast, als äh was zurückkommt, ist klar. Aber es ging auch. Und dann im äh Werkstudentenverhältnis, dann ist man ja
43:00
Speaker A
wirklich, also dann arbeitet man ja wirklich, das ist ja wirklich ein Job. Ähm und da haben die meisten Unternehmen Stundensatz und das ist bei manchen mehr, bei manchen weniger. Also, aber es ist immer so roundabout so zwischen 15 und 20 €
43:16
Speaker A
die Stunde. Also, das ist schon nicht wenig, finde ich. Also, damit lässt sich schon äh sehr gut leben. Und dann kommt's halt immer drauf an, wie viel du arbeitest. Als Werkstudent kann man ja maximal 20 Stunden arbeiten. Das ist der
43:28
Speaker A
Höchstsatz. Ähm, das habe ich immer gemacht. Äh und man kann aber auch 12, 15, manche machen sogar nur acht, aber ne, kann man auch arbeiten. Es gibt ja auch manche, die da machen sie dann inoffiziell 20, aber offiziell sind es dann 30 z.B.,
43:47
Speaker A
weil sie schon die Stunden ansammeln für z.B. die für die Prüfungsphase, dass s dann dann gar nicht mehr arbeiten und dann werden dieses dieses Arbeitspensum, was man vorher hatte, nach und nach eben aufgebraucht. Gibt's ja auch. Ja, kommt
44:00
Speaker A
halt auch immer drauf an, wie es abgerechnet wird, ne? Weil ähm das hat auch immer was mit der Versicherung zu tun und mit den Abgaben und so, die man macht. Ähm und du darfst nicht mehr als 20 Stunden arbeiten. Wenn du mehr als 20
44:12
Speaker A
Stunden arbeitest, äh kriegst du Abzüge. Dann bist du halt nicht mehr abzugsfrei am äh am Arbeiten. Und wenn du jetzt vorher 30 Stunden machst oder eine 40 Stunden Woche machst, um dir halt Stunden rauszuschaufeln, wenn das jetzt, ich sag mal, wöchentlich festgehalten
44:25
Speaker A
wird, ja, dann hast du halt in der Woche mehr als 20 Stunden gearbeitet, bist über dein 20 Stunden Pensum gekommen, kriegst Abzüge, ne? Also das äh muss das ist ja macht wahrscheinlich auch jedes Unternehmen, ne? Also müsst ihr euch
44:35
Speaker A
dann halt einfach mal ein bisschen erfragen. Äh mal gucken, wie das läuft, ob das möglich ist.
44:40
Speaker A
Was man auf jeden Fall immer machen kann, ist man kann in den Semesterferien von 20 auf 40 Stunden aufstocken. Das geht auf jeden Fall. Und genau und ansonsten guckt ihr einfach mal, wie das dann dort gehandhabt wird.
44:53
Speaker A
Hm. Okay. Also ein schöner Stundenlohn. Klar, es gibt Ausreißer. Ich weiß einen Kollegen, der hat damals, Achtung, Opa Andi vor 10 Jahren, der hat 25 € damals bei der MAN bekommen und da war der Stundenlohn, glaube ich, der
45:07
Speaker A
Mindeststundenlohn bei 8 oder 9 € und es war dann schon so heiliger, also Rich Kate, du. Also aber na ja, die Hausnummer mit 14 15 höre ich auch mittlerweile immer.
45:19
Speaker A
Ja, wer weiß, vielleicht hat er sehr gut gearbeitet und manche äh Chefen, Unternehmen, weiß ich nicht. H, der ist dumm wie eine Nudel. Egal, anderes Thema.
45:28
Speaker A
Okay. Ja, ich habe es halt nur von anderen mitbekommen. Da ist auch so, okay, 15 € ist so das, was jeder kriegt, aber wenn du besonders gut arbeitest oder so, dann kannst du so eine Gehaltsverhandlung gehen und dann
45:37
Speaker A
kriegen manche einzelne dann sogar mehr Geld am Ende. Nee, das sah auch nicht besonders aus.
45:43
Speaker A
Das war einfach bei denen damals diese Werkstudentenverträge fragen mich nicht. Stark. Gut. Und während du deine Bachelorarbeit dann im Unternehmen geschrieben hast, wie war da das Gentleman Agreement oder Lady Agreement?
45:56
Speaker A
Ähm, ich bin dann von meinem, das ist eine andere Vertragsform vom Werkstudenvertrag. Da kriegt man einen Bachelorantenvertrag und der wird dann auch meistens ein bisschen anders vergütet. Ich habe es bei der Firma Bros gemacht und da waren es pauschal
46:12
Speaker A
zu meiner Zeit. Also, das war dann weniger, was ich als Werkstudent verdient habe, aber ich habe trotzdem noch Geld gekriegt. Also deswegen wollte ich mich auch nicht beschweren.
46:20
Speaker A
J, weil theoretis kommt auch wieder drauf an, es gibt manchmal welche, das hatte ich z.B., da hatte ich dann offiziell 40 Stunden, aber davon durfte ich, wie viel war es? 30% genau durfte ich dann für die Bachelorarbeit verwenden und die restlichen 70 musste
46:37
Speaker A
ich wirklich anschaffen und ja, ne? Also dafür gab's mehr Gehalt und dann gibt's manche vielleicht du wahrscheinlich durfst volles Programm die Bachelorarbeit machen, gibt's immer unterschiedliche Konstellationen.
46:51
Speaker A
Mhm. Ja, das einzige Gentleman Agreement, was ich vielleicht hatte, war das äh aber ich glaube, das war eher so Gentleman von meiner Seite aus, weil ich habe gesagt, obwohl ich jetzt ähm Bachelor äh Arbeit schreibe, priorisiert, habe ich halt trotzdem, ich
47:05
Speaker A
habe ja Aufgaben gekriegt als Werkstudent. Ja, das waren ähm ja, Verantwortungen, die ich bekommen habe und da habe ich gesagt, ey, ich mache die trotzdem weiter. Also, ach Florentine, das war süß von dir.
47:16
Speaker A
Ja, gell? Also, ne, man will ja auch einen guten Eindruck hinterlassen und man weiß ja nie. Never burn the Bridge, sage ich immer so liebevoll.
47:24
Speaker A
Ja, also ist immer gut überallen Fuß in der Tür zu haben. Ja, also zeigt euch von eurer besten Seite danne.
47:33
Speaker A
Man weiß ja nie, ne, was es mal bringt. Absolut. Nee, das stimmt wirklich. Und jetzt das Thema, die Frage der Fragen.
47:42
Speaker A
Du hast dein Bachelor geschafft. Du konntest dann beim Bachelor theoretisch mitmachen, Bachelorette oder wie das heutzutage heißt, aber du hast dich entschieden weiterzumachen. Warum und wie hast du dann die Universität dir rausgesucht oder hochschul? Ja, also erstmal, ich habe mich auf jeden Fall
47:57
Speaker A
für ein Master entschieden, das weiterzumachen und das hat einfach den Grund, also klar hätte ich jetzt anfangen können zu arbeiten mit meinem Bachelor, äh da würde man jetzt auch nicht schlecht verdienen. Kommt natürlich auch immer drauf an, wo man
48:10
Speaker A
dann am Ende landet, aber ich weiß einfach noch nicht genau, wohin es mich am Ende verschlägt und es gibt auch einfach Arbeitgeber, wie z.B. will eben die Polizei, die Behörde ähm wo man einfach gehaltstechnisch auch einfach noch mal höher einsteigt, wenn man den
48:26
Speaker A
Master hat und den ist dann eben auch wichtig, dass du nicht nur die Kenntnisse mitbringst, sondern dass es eben auch schwarz-weiß auf dem Papier steht.
48:34
Speaker A
Und ähm ja, da ich noch nicht weiß, ob ich vielleicht doch später mal zurückgehe zur IT Forensek, zur Polizei, will ich mir diese Tür nicht zumachen.
48:43
Speaker A
Ich möchte jede Möglichkeit mitnehmen und ich bin einfach jetzt gerade noch jung genug, um das mir jetzt noch leisten zu können, das zu machen. Und deswegen habe ich mich auch entschieden, das direkt im Anschluss auch zu machen, denn ich glaube, wenn ich jetzt nach dem
48:59
Speaker A
Bachelor das Arbeiten, also voll das Arbeiten angefangen hätte, dann hätte ich mich glaube ich an einen Gehalt gewöhnt, an den Lifestyle gewöhnt und dann wieder zurück die Schulbank drücken. Äh, ich glaube, den Weg findet man dann nicht immer zurück. Also, es
49:12
Speaker A
gibt immer so Kandidaten, die sagen: "Ja, nee, kein Problem, ich gehe jetzt wieder, ich gehe jetzt wieder an die Uni, die gibt's immer. Aber ich glaube, der Regelfall ist das ist das nicht und deswegen habe ich das weitergemacht. Und
49:23
Speaker A
ja, wie habe ich mich da für meinen Master entschieden? Ähm, ich war an der Hochschule Kuburg sehr zufrieden mit der Lehre, deswegen ich wäre auch gerne äh an der Hochschule Kuburg auch geblieben.
49:33
Speaker A
Allerdings hat die Hochschule in den vergangenen Jahren jetzt den ähm reinen Master Informatik ähm abgebaut und hat dafür jetzt ähm so spezialisiertere Master. Die haben einen Master in Data Science und einen Master in Visual Computing. Und auch wenn diese
49:49
Speaker A
Master durchaus interessant sind, ist das halt für mich nicht die Richtung, in die ich gehen möchte, weil ich habe ja schon ein paar mal jetzt erwähnt, dass ich halt in der IT-sicherheit arbeite und dann möchte ich eben auch im Master
49:59
Speaker A
mich ein bisschen mehr da drauf spezialisieren, mein Wissen aufbauen und das konnte mir die Hochschule Kuburg leider nicht mehr bieten.
50:06
Speaker A
Ähm ja, deswegen werde ich da auch immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge dann verabschiedet, weil sie sind alle traurig, dass man jetzt, ne, sich von der Hochschule verabschiedet, aber wollen für einen auch nur das Beste und
50:16
Speaker A
sagen ja, es ist nur mal so, da musst du woanders hingehen, das können wir dir hier leider nicht bieten. Und die Trennung.
50:23
Speaker A
Ja, dann kam leider die Trennung und ja, aber da habe ich mir halt auch Rat geholt von ein paar Professoren. Was haben die denn äh ja für Universitäten, Hochschulen, wo sie sagen äh die finden die gut. Und dann habe ich selber viel
50:37
Speaker A
recherchiert, was wird da so angeboten und ich bin dann, ich habe auch mit meinen Arbeitskollegen gesprochen, was würden die sagen? Weil es gibt ja auch Master in IT-Sicherheit. Es gibt aber auch ähm einen reinen Informatikmaster mit einem Schwerpunkt in IT-Sicherheit.
50:51
Speaker A
Und da war halt auch die Frage, was ist da z.B. besser und da haben ja meine Arbeitskollegen z.B. geraten gerade in der IT Sicherheit bist du ja ein bisschen so ein alles Könner. Also du musst von jedem Bereich in der
51:03
Speaker A
Informatik zumindest einen groben Plan haben und so ein bisschen Wissen haben. Du musst jetzt nicht überall in jedem Thema Spezialist sein, aber zumindest ein Grundverständnis für äh möglichst viele Bereiche ist sehr wichtig und deswegen haben sie gesagt z.B. dass ich
51:16
Speaker A
lieber einen äh Informatikmaster machen soll, wo ich trotzdem noch mal viele Themen abstecke, ja, ein bisschen tiefer reingehe als im als im Bachelor, äh aber dann vielleicht doch noch ein paar Module habe, die halt auch in die ITSicherheit gehen, dass ich da halt
51:32
Speaker A
auch wieder, ne, so mein Wissen aufbaue. Und danach habe ich dann auch gesucht, gezählt und da habe ich z.B. hat mich vor allem die Universität in Hamburg angesprochen und die Friedrich Alexander Universität in Erlangen.
51:47
Speaker A
Und nachdem ich dann quasi so mehr ab abgesteckt habe, äh ja, was mir jetzt von den Inhalten vom Studium sehr passt, ging es dann halt auch darum, ähm Wohnen, z.B. Wohnraum und dann war es halt so, dass es in Hamburg einfach
51:59
Speaker A
ultra schwierig ist, da irgendwie Wohnraum zu finden. Also es, ihr könnt Glück haben, vielleicht habt ihr da Verwandtschaft oder Freunde oder so, die euch da helfen irgendwo unterzukommen oder bei denen ihr schon mal die ersten zwei d Monate crashen könnt, während ihr
52:13
Speaker A
noch sucht. Äh, ich hatte das nicht und deswegen habe ich da versucht äh ein Wohnheim zu bekommen. Aber das ist auch das die Warteliste ist einfach riesig, ne? ist ja auch eine Riesenstadt, ist ja klar, das ist anders als jetzt in
52:25
Speaker A
Koburg. Koburg ist halt klein, süß, familiär, kleines Provinzstädchen. Das ist in Hamburg natürlich ganz anders.
52:31
Speaker A
Und ich habe mich da ja, ich glaube anderthalb Jahre vorher schon fürs Wohnheim quasi angemeldet, mich auf die Warteliste setzen lassen, aber die haben dann schon gesagt, ja, für ein Einzelappartment hast du eine Wartezeit von ja zwei bis d Jahren.
52:44
Speaker A
Danke für nichts. Genau, ne? Also ja, aber ich habe das auch in München gehört. Ich denke mir mal, du müsstest dich eigentlich in der neunten Klasse schon fürs Wohnheim anmelden, damit du dann eventuell dann ein WGzimmer oder so kriegst. Ist
52:56
Speaker A
Wahnsinn. Nee, und in Erlangen habe ich mir halt gedacht, okay, ich probi es in Erlangen. Ist ja auch nicht einfach, da irgendwie Wohnraum zu finden, aber ich dachte mir, das ist immerhin noch nah genug an Koburg, dass wenn alle Stricke
53:08
Speaker A
reißen, ja, könnte ich trotzdem noch zu Hause wohnen bleiben und dann pendeln und dann parallel weitersuchen, ne? Da könnte ich mir halt Zeit raus äh holen, sage ich jetzt mal. Das hätte ich jetzt in Hamburg nicht gekönnt, weil Hamburg
53:21
Speaker A
ist einfach arschweit weg. Ähm ja und dann ist es tatsächlich erlangen geworden. Ich habe da auch eine Wohnung jetzt gefunden in einem privaten Wohnheim allerdings, weil äh das Studentenwerk hat zwar auch viele Wohnheime, aber die haben da auch so
53:35
Speaker A
eine äh ja, ich sag mal eine Prio, wem sie ähm ja, Wohnungen anbieten und wem eben nicht. Und Koburg ist trotzdem ja relativ nah dran. Also auch zwar auch 80 km, aber trotzdem wie gesagt in der Not kann man es pendeln und deswegen gerade
53:53
Speaker A
wenn man dann im Master anfängt, wo du jetzt nicht so ein richtiger Studienanfänger bist, sag ich jetzt mal, stehst du dann halt auf der Prioliste ein bisschen weiter unten. Das wäre jetzt auch noch mal anders, wenn du jetzt im Bachelor anfängst, ne? Ist auch
54:03
Speaker A
klar. Äh genau. Ja, das mit Studentenwohnheim, das ist echt immer so eine Sache. Manche gehen dann nach Distanz, dann gibt's manche, die haben sogar pro Studiengang, dann sagen die immer, okay, von unseren 100 Freien kriegen 20 Erst Semester, der
54:18
Speaker A
Rest ist dann eine WTE. Also, es kommt wirklich drauf an. Ja, ist wirklich wahr. Manchmal fragen sie dann auch, ja, haben Sie ein Auto?
54:26
Speaker A
Und dann bist du so vor diesem Fragebogen, bist du, sage ich jetzt die Wahrheit? Schieße ich mich jetzt selber ins Aus, wenn ich sag ja.
54:34
Speaker A
Also Klassiker. Ja. Ja. Na ja, aber du hast dir ein Plätzchen gefunden im wunderschönen Erlangen, ne? Die Bergkirchwei ruft.
54:44
Speaker A
Ja, wir kriegen da auch extra ein Tag frei für. Ich weiß, ich weiß, ich habe ich habe ich ich habe viel mit der ähm Universität in in Langen zu tun. Wohn ja in Nürberg. Haha.
54:56
Speaker A
Deswegen ich habe manchmal Fortbildungen bei euch da draußen und viele meine Kollegen promovieren auch bei euch. Also okay, deswegen höre ich dann auch immer ja, da warst du wieder hacktig mein Bester.
55:10
Speaker A
Ja, Kultur gut, was soll man machen? Hilft ja nichts. Man muss ja der Kultur nachleben, ne? Wie in Koburg, dass man das Brötchen falsch aufschneidet. So, die Diskussion fangen wir jetzt nicht an.
55:23
Speaker A
Okay, gut. Der Podcast lief bisher gut. Ja Themenwechsel. M finde ich alles geil, deine Story, vor allem den Weg dahin. Aber wenn du jetzt zu dein Studium Review passieren lässt, gab es einen Down Moment, wo du vielleicht sogar am Abbrechen ans
55:41
Speaker A
Abbrechen gedacht hast? Boah, ja, erstes Semester direkt. Warum? Was war da? Ähm, na ja, also wie gesagt, es war ja so, dass die Hochschule und das stimmt ja auch gesagt hat, man braucht keine Vorkenntnisse in der Programmierung.
55:58
Speaker A
Äh, ist auch so, aber ich sag mal, es hilft, ne? wenn man das schon mal vorher gehabt hat, ähm ist es auf jeden Fall eine große Hilfe, aber wenn es so das erste ist, was du hörst, kann es halt in
56:08
Speaker A
vor allem in den ersten paar Wochen sehr viel sein. Und ich kann mich noch erinnern, das waren so ja die ersten zwei, drei Vorlesungen gewesen in Programmierung und dann werden dir da Codebeispiele gezeigt in der Sprache, die du noch nie gesehen hast, Begriffe,
56:25
Speaker A
die du noch nie gehört hast. Der Professor hat es ja schon keine Ahnung x Jahre gehalten, ne? Für den ist es nichts Neues. Deswegen rast der auch manchmal über die Folien drüber. Und bis du überhaupt äh erstmal ja geprozessed
56:38
Speaker A
hast, was auf der Folie stand, ist er schon fünf Folien weiter. Das war am Anfang für mich sehr schwierig. Ich kann mich erinnern, ich habe mich dann auf die Couch gesetzt bei meiner Mom. Ich habe es heulen angefangen und ich war
56:48
Speaker A
so, ich weiß nicht, ob das ich keine Ahnung, aber und das ist das ganz große, aber ihr seid nie allein. Nur weil ihr euch gerade so fühlt, heißt das nicht, dass ihr damit alleine seid. Es fühlen sich sehr viele so und eben der Professor,
57:05
Speaker A
der hält es halt schon seit x Jahren, deswegen hat er dafür das Feingefühl auch manchmal nicht mehr. Und es gibt ja auch die Kandidaten, die die Vorerfahrung halt schon haben. Und wenn das die Leute sind, die dann halt immer
57:15
Speaker A
abnicken und sagen, ja, ist alles bekannt und ihr euch aber nicht rührt und zu sagen, wir brauchen es noch mal, dann rast der einfach weiter drüber. Ihr dürft euch da echt nicht schämen oder was? Das ist da wirklich fehl am Platz.
57:27
Speaker A
Ihr könnt euch wirklich gebt Handzeichen, sagt, das ging mir zu schnell, können wir noch mal zwei Folien zurück. Was hat das jetzt? Was war das jetzt noch mal? Und äh ihr könnt euch auch oder ihr solltet auch wirklich
57:37
Speaker A
vernetzt euch untereinander. Ihr seid nie alleine. Ihr könnt da in Gruppen arbeiten, in Gruppen drüber das noch auch noch mal nacharbeiten, was war in der Vorlesung oder in den Übungen und äh wirklich ihr seid nie nie allein.
57:52
Speaker A
auch da von Dozentenseite aus. Also ich bin ja die jüngere Generation Dozent auch. Wir wir rushen da drüber, weil logisch wir haben das schon x mal gehört oder wir kommen aus der Praxis und dann denkt man so ja klar BSC logisch wer
58:04
Speaker A
kennt es nicht ne Boston Consilian Group W Scoreecard und wenn dann ein Student sich wirklich meldet und sagt hey könnten wir das noch mal besprechen?
58:12
Speaker A
Könnten Sie da zum Beispiel bringen? Äh, dann dann sind wir die sind wir die ersten sagen: "Jo, machen wir und oder ich habe mir mittlerweile angewöhnt, ich schaue einfach in die Gesichter der Studenten und wenn ich einfach sehe,
58:24
Speaker A
dass dein großes Fragezeichen auf der Stirn steht, dann wiederhole ich halt noch mal, aber das das macht halt nicht jeder Dozent. Deswegen traut euch und gibt den den Hinweis, weil manche tecken das halt nicht mehr." Genau. Also darauf könnt ihr nicht
58:36
Speaker A
bauen, dass äh der Professor sich da die Zeit nimmt, euch zu analysieren, was bei euch jetzt, ob ihr es verstanden habt oder nicht. Ja, deswegen auch großer Unterschied zur Schule. Ja, die Schule, die will, dass ihr das versteht. Die nehmt euch bei der
58:48
Speaker A
Hand, die geben euch noch mal ein Arschritt. Das macht die Hochschule nicht. Ja, ihr habt auch äh auch die Universität macht es schon gleich dreimal nicht. Also, ihr sitzt da drin, das ist ihr seid da freiwillig, es ist
58:57
Speaker A
keine Schulpflicht mehr. Ja, also ihr wollt ja lernen, ne? Ihr kriegt diese Angebote, das wahrzunehmen und dann nehmen es auch wahr. Also geht zu den Tutorialien, wenn ihr es braucht, geht zu den Übungen, wenn ihr sagt, die Vorlesung ähm die bringt mir sogar was,
59:11
Speaker A
dann dann geht hin, um Gottes Willen, geht hin. Ja, nur weil jetzt aus dem dritten Semester jemand sagt, könnt euch schenken, ne, könnt ihr länger schlafen.
59:19
Speaker A
Macht euch selbst ein Bild davon, ja? Jeder lernt anders. Es kann sein, dass für euch die Vorlesung ultra hilfreich ist und dann nehmt es auch wahr.
59:27
Speaker A
Wirklich. Also sie ist ja es hat ja einen Grund, dass sie da ist. Stell dir folgendes Szenario vor und du gehst jetzt dann aus der Tür raus. Du siehst die wunderschöne Sonne in dein Gesicht strahlen und plötzlich befindest du dich in deinem ersten
59:40
Speaker A
Semester wieder in der allerersten Vorlesung neben dir sitzen und du hast jetzt hal kurz die Chance ein zwei Sätze dir ins Ort zu flüstern.
59:49
Speaker A
Was würdest du dir ins Ort flüstern? einen Schritt nach dem anderen. Du musst nicht alles sofort können. Du musst auch nicht in allem die beste sein. Und nur weil jetzt keine Ahnung komolitone a dann absolutes Ass ist, heißt es nicht,
60:05
Speaker A
dass du es auch sein musst. Jeder hat seine Talente, auch du. Also in dem Fall ich habe meine Talente und da einfach keinen Stress machen und Lerngruppen bilden. Halte dich an die Leute, die auch in dem Fach mehr können als du. Ich
60:22
Speaker A
weiß, es ist bequem, sich mit vielen Leuten zusammenzusetzen, die ja, ich sag mal, das gleiche Wissensniveau haben oder ähm ja, aber ich sag mal, das meiste bringt's dir, wenn du dich wirklich an jemanden ranhängst, der noch mal mehr weiß als du. Der kann es dir
60:35
Speaker A
erklären. Ihr könnt euch das gegenseitig erklären. Dadurch lernt man so so viel und es bringt euch mehr oder bringt dir mir mehr, wenn ähm ja man nicht nur zuhört, wenn man mitmacht, wenn man sich damit beschäftigt und ja, man muss nicht alles
60:53
Speaker A
sofort können. Ich hatte das ein paar mal im Studium, da steht der Professor vorne und der sagt, was im Semester alles auf dich zukommt hier und Übung und Praxis und Bonuspunkte und und dann hast du ja noch sechs andere Fächer und
61:04
Speaker A
dann hat sich das manchmal bei mir wie eine Wand aufgebaut, die mir Panik bereitet hat, aber wirklich ein Schritt nach dem anderen, das ist nicht alles sofort und es reißt euch auch keiner den Kopf ab, wenn ihr ein Semester länger
61:15
Speaker A
braucht. Es ist wie es ist. Arbeitet euch da nicht zu Tode. Das ist der Burnout nicht wert.
61:21
Speaker A
Absolut. Nein, es ist ja immer noch auch eine schöne Zeit, soll man auch genießen und es ist auch eine harte Zeit, keine Diskussion aber die Kombination macht's und es soll auch Momente geben, wo man einfach mal abschaltet, Spaß hat
61:36
Speaker A
und dann wenn es ein Semester mehr ist, meine Güte. Ja, dann ist es so. Aber wirklich geht euren Interessen nach und seid euch bewusst, Informatik ist auch Mathe. Ja, also das das ist auch so ein so ein Thema, aber wirklich lass euch dann
61:51
Speaker A
nicht unterkriegen. Macht worin ihr ja woin ihr Interesse habt, ja, nicht mal das, woin ihr gut seid, macht was euch Spaß macht, was euch und dann wird das einfach. Ja, ihr seid nicht allein, macht's.
62:02
Speaker A
Sehr, sehr geil. Florentine, ich danke dir vom ganzen Herzen. Es war wunderschön mit dir zu schnacken, du alte Glücksnudel. Und dann wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg in dein Masterstudium gell?
62:14
Speaker A
Danke schön. Hat mich sehr gefreut. Ich hoffe, es hat euch geholfen, weitergeholfen. Ja. Ach ja, und möchtest du noch irgendwas loswerden? Möchtest du noch jemanden grüßen? Die letzte Chance noch einmal das Mikrofon in die Hand.
62:28
Speaker A
Na ja, an der Stelle muss ich natürlich eigentlich meine Hochschule grüßen, würde ich jetzt mal sagen. Ich habe sie alle ganz ganz doll lieb und ich habe sie nicht vergessen und wirklich hatte da eine super Zeit und ihr macht euer
62:40
Speaker A
Zeug super. Ich war mit der Lehre sehr zufrieden. Keep going. Und ja, das würde ich so als Schlusswort einfach so stehen lassen.
62:48
Speaker A
So lassen wir es stehen. Bis dahin, mach's gut. Ciao, tschüss.
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Frequently Asked Questions

Wie ist das Geschlechterverhältnis im Informatikstudium an der Hochschule Coburg?

Das Verhältnis hat sich verbessert, ist aber noch unausgeglichen. 2020 waren etwa 20 Studentinnen und 80 Studenten eingeschrieben.

Braucht man Vorkenntnisse in Informatik, um an der Hochschule Coburg zu studieren?

Nein, die Hochschule Coburg bietet das Informatikstudium so an, dass keine Vorkenntnisse erforderlich sind, was den Einstieg erleichtert.

Warum hat sich Florentine für ein breites Informatikstudium entschieden und nicht für einen Kombinationsstudiengang?

Sie wollte sich nicht zu früh einschränken und verschiedene Bereiche der Informatik kennenlernen, um herauszufinden, was sie am meisten interessiert.

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