Keine Smartphones mehr an Schulen? | 13 Fragen | UNBUBBLE — Transcript

Diskussion über Handyverbote an Schulen: Pro und Contra von Schülern, Lehrern und Experten im ZDFunbubble-Format.

Key Takeaways

  • Handyverbote an Schulen sind umstritten und werden sowohl als Schutzmaßnahme als auch als Symbolpolitik gesehen.
  • Medienkompetenz und Präventionsarbeit sind essenziell, um mit den Risiken der Handynutzung umzugehen.
  • Schulen sollten soziale Interaktion fördern und gleichzeitig digitale Bildung stärken.
  • Ein Verbot allein reicht nicht aus, um die komplexen Herausforderungen der Handynutzung zu lösen.
  • Der Umgang mit Smartphones erfordert einen gesellschaftlichen Kulturwandel.

Summary

  • Friedrich Merz fordert ein Handyverbot an Schulen, um Konzentration auf Lernen zu fördern.
  • Viele Landesregierungen und Schulleitungen unterstützen strenge Handyverbote.
  • Schüler berichten von Stress und Ablenkung durch Handynutzung in der Schule.
  • Einige Schüler lehnen Handyverbote ab, da wichtige Themen wie Medienkompetenz vernachlässigt werden.
  • Ehemalige Schulleiterin betont die Bedeutung von sozialen Interaktionen ohne Handy in Pausen.
  • Medienkompetenz und Prävention gegen Risiken wie Cybermobbing sind zentrale Herausforderungen.
  • Bedenken, dass Verbote Schulen von Präventionsaufgaben entbinden könnten.
  • Handyverbote sollen Schutzräume schaffen, in denen Schüler ungestört lernen und sich ausprobieren können.
  • Gesellschaftlicher Kulturwandel im Umgang mit Smartphones wird als notwendig erachtet.
  • Diskussion zeigt unterschiedliche Perspektiven von Schülern, Lehrern und Experten.

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00:05
Speaker A
Kinder müssen rechnen, schreiben und lesen lernen und sollen nicht auf dem Handy herumspielen, sagt unser aller Kanzler Friedrich Merz
00:16
Speaker A
und begründet damit die Forderung nach einem Handyverbot an Schulen.
00:17
Speaker A
könnte man sich die Frage stellen, ist ausgerechnet dieser ältere Herr kredibil in Sachen Kinder, Jugend und Social Media?
00:23
Speaker A
Aber viele sehen es ja wie er.
00:25
Speaker A
Viele Landesregierungen erlassen strenge Verbote, dazu Schulleitungen, Lehrkräfte und auch Schüler und Schülerinnen, die sagen, es ist zu viel Handy, zu viel TikTok, zu viel alles.
00:35
Speaker B
Handys sind wie Zigaretten und Alkohol, man sollte ein bestimmtes Alter erreicht haben, um überhaupt darauf Zugriff zu kriegen.
00:42
Speaker C
Meine Aufmerksamkeitsspanne ist schon so sehr sehr gering und durch das Handyverbot kann ich mich viel besser auf die Schule konzentrieren.
00:48
Speaker D
Im Schutzraum Schule lernen Kinder sich auszutesten und Menschlichkeit, wenn sie permanent aufs Handy schauen, fällt das weg.
00:54
Speaker A
Na ja, sagen die anderen, Handys gehören halt zum Alltag, die kann man nicht einfach wegverbieten und dann wird die Welt eine bessere.
01:41
Speaker E
Das Handyverbot ist Symbolpolitik, als Lehrer unterstütze und begleite ich lieber.
01:45
Speaker F
Wer das Handy wegnimmt, muss erstmal bessere Angebote für soziale Interaktion in der Schule schaffen.
01:49
Speaker G
Ein Alkoholverbot führt auch nicht dazu, dass Menschen keinen Alkohol trinken.
01:53
Speaker A
Und was sagt ihr, weg mit den Handys oder ist ein Smartphone Verbot völliger Quatsch?
01:59
Speaker A
Schreibt uns gerne in die Kommentare.
02:00
Speaker A
13 Fragen, hier kommt die erste.
02:02
Speaker A
Und die geht an dich, Lena, du bist Schülerin einer elften Klasse.
02:06
Speaker A
und produzierst selber auch viel Content mit dem Handy.
02:11
Speaker A
stehst aber auf der grünen Seite, warum?
02:13
Speaker C
Ja.
02:14
Speaker C
Also ich persönlich finde, ich muss das trennen können, weil ich habe schon generell sehr sehr viel Stress in meinem Leben, auch das ist ja auch nebenbei noch mein Job und ich merke, dass wenn ich in der Schule am Handy bin oder auf Social Media in der Schule bin, dann merke ich das, dass ich Job und mein Privatleben verbindet und das kommt mir überhaupt nicht gut und ich persönlich finde, das sollte man trennen können.
02:34
Speaker A
Wie viel Zeit verbringst du auf TikTok?
02:37
Speaker C
Boah, sehr viel, also ist immer unterschiedlich.
02:40
Speaker C
8 bis zu 20 Stunden am Tag tatsächlich, also keine Ahnung, wann ich schlafe, aber ich habe mir eben meine Bildschirmzeit mal angeschaut und ist ein bisschen schlimm.
02:45
Speaker A
8 bis 20 Stunden am Tag.
02:47
Speaker C
Ja, am Tag.
02:48
Speaker A
Das ist eine Menge.
02:50
Speaker A
Und deswegen willst du ein Handyverbot, damit du dein Leben besser in den Griff kriegst?
02:53
Speaker C
Ja, auf jeden Fall.
02:55
Speaker C
Also ich habe schon tatsächlich bei meiner Schule ein Handyverbot und das hilft mir tatsächlich viel besser damit klarzukommen.
03:41
Speaker A
Maja, du bist ja nun auch Schülerin.
03:43
Speaker A
du stehst aber auf der gelben Seite, warum?
03:46
Speaker A
Verstehst du nicht, was sie meint?
03:47
Speaker F
Also ich verstehe das auf jeden Fall.
03:49
Speaker F
ich persönlich habe auch ein Handyverbot an meiner Schule, aber durch dass es von der fünften bis zur zehnten Klasse, das heißt, es betrifft hauptsächlich die Kinder.
03:57
Speaker F
Aber ich bin aus Prinzip einfach dagegen, weil ich einfach das Gefühl habe und die Angst, wenn wir wieder nur über ein Handyverbot sprechen und dann Handys verbieten,
04:10
Speaker F
wieder die ganz anderen Themen, die eine super wichtige Rolle spielen, wie die ganze Lernumgebung, Schulgebäude,
04:14
Speaker F
oder Medienkompetenzen in der Schule, das ist wieder alles unter den Teppich gefegt wird und alle anderen Themen, die uns betreffen, dann wieder noch weniger Raum bekommen.
05:04
Speaker A
Silke, du warst ja jahrelang Schulleiterin, du guckst natürlich aus einer anderen Perspektive auf das Problem.
05:09
Speaker A
Aber wenn sie das sagt, was sie gerade sagt, nämlich das Handyverbot einfach nur Probleme unter den Tisch kehren würde, kannst du das nachvollziehen?
05:16
Speaker D
Nein, das kann ich nicht nachvollziehen.
05:18
Speaker D
Und ich glaube, es ist tatsächlich eine Verantwortungsübernahme, dass wir endlich mal dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler in den Pausen, mir geht's insbesondere in den Bereichen in den Pausen wieder miteinander in Interaktion kommen, miteinander sprechen, miteinander lachen und streiten auf Augenhöhe.
05:32
Speaker D
Und ich glaube, dass das Thema Medienkompetenz umso wichtiger wird, weil das Handyverbot, was immer so groß propagiert wird, hängt automatisch damit zusammen, dass wir Kinder, du hast ja eben von Kindern gesprochen, insbesondere vorbereiten müssen auf diese Zeit, um mit Inhalten und Suchtgefahren bei Social Media umzugehen.
05:50
Speaker A
Also über Medienkompetenz werden wir sicherlich noch intensiver sprechen, aber vielleicht erzählst du mal ein bisschen, was du erlebt hast.
05:54
Speaker A
Was sind denn deine Erfahrungen?
05:56
Speaker D
Ich muss dazu sagen, ich leite eine total oder habe eine sehr digitale Schule geleitet.
06:00
Speaker D
Und trotzdem war niemals das Handy erlaubt in den Pausen.
06:04
Speaker D
Und gleichzeitig haben wir eine Social Media Sprechstunde eingeführt.
06:10
Speaker D
Viele von denen, die zuschauen, können sich nicht vorstellen.
06:13
Speaker D
Mit was Kinder kommen, von Nacktfotos über Cybermobbing, über Erwachsene, die Kinder ansprechen.
06:20
Speaker D
über wirklich sexualisierten und wirklich ganz ganz dramatisch brutalen Inhalt.
06:26
Speaker D
Das ist wirklich schlimm, womit Kinder zum Teil alleine sind und das war mein Schulalltag.
06:30
Speaker A
Daniel, du bist auf dieser Seite, du bist sehr in Mobbing Prävention z.B. aktiv.
06:34
Speaker A
Kannst du das nicht nachvollziehen?
06:36
Speaker A
Also die Frage ist, warum stehst du nicht auf der grünen Seite?
06:40
Speaker G
Ich bin total offen für das, was du gerade gesagt hast und ich finde vieles daran total richtig.
06:44
Speaker G
Ich weiß nicht, ob das Verbot der richtige Weg dahin ist, denn ich habe eine große Sorge.
06:50
Speaker G
Wenn ein Verbot ausgesprochen wird, dann könnte sich Schule zurücklehnen und sagen, wir haben damit nichts mehr zu tun und alles, was Prävention und Aufklärung ist, was sowieso in unserer Gesellschaft schon sehr schwer überhaupt umsetzbar ist, könnte noch schwerer werden und davor habe ich Sorge.
07:04
Speaker G
Weil ich der Meinung bin, dass wir Aufklärung und Prävention genauso in den Fokus rücken müssten, wie ein Verbot.
07:10
Speaker A
Da hast du zumindest Silke nach vorne geholt.
07:12
Speaker A
Niklas geht auch so einen kleinen Schritt, aber Niklas, du stehst trotzdem auf der grünen Seite.
07:16
Speaker A
Was interessant deswegen auch ist, weil du ja selber auch Content produzierst und sehr viel im Netz unterwegs bist.
07:20
Speaker A
Aber du bist trotzdem für ein Handyverbot.
07:21
Speaker A
Warum?
07:22
Speaker B
Ja gut, ich sage ja nicht, dass mein Content, den ich mache, in der Schule konsumiert werden soll.
07:25
Speaker B
Das kann man ja auch zu Hause machen.
07:27
Speaker B
Also meine persönliche Haltung ist, dass wir eigentlich einen gesellschaftlichen Kulturwandel bräuchten im Umgang mit dem Thema Handy.
07:33
Speaker B
Ich glaube, dass der Gesamtumgang der Gesellschaft mit dem Thema Smartphone auch im öffentlichen Raum in sich schon verkehrt ist.
07:42
Speaker A
Und ein Teil davon wäre ein Verbot.
07:44
Speaker B
Ich glaube, es wäre ein Anfang.
07:46
Speaker B
Und ich glaube, ich zahle auch auf dasselbe ein, was du sagst, dass Schule einfach ein Schutzraum sein soll.
07:53
Speaker B
Also ich bin jetzt nicht hier als der Experte, der zehn Studien zitieren kann, aber im Fußballkontext gab's letztens einen Fall.
08:00
Speaker B
Da ging ein Video viral von Florian Neuhaus, ein Spieler von Borussia Mönchengladbach.
08:06
Speaker B
der sich auf Mallorca im ja, im Suff schlecht über seinen Chef, seinen Sportdirektor geäußert hat.
08:14
Speaker B
Das ist in dem Moment, glaube ich, aushaltbar, weil es einfach jemanden trifft, der, glaube ich, sehr weich fällt.
08:19
Speaker B
Aber ich finde, es muss noch einen Raum geben, wo dir was peinliches passieren kann.
08:25
Speaker B
Und es geht vorbei und dieser Moment ist nicht für die Ewigkeit festgehalten und das ist in der Gesellschaft sowieso schon nicht mehr garantiert.
08:32
Speaker B
Und dass zumindest die Schule ein Ort ist, wo, wenn jemand was blödes passiert, du die Sicherheit hast, ich wurde dabei nicht gefilmt.
08:40
Speaker B
Und das wird jetzt jahrelang irgendwie schwebt das über meinem Kopf und begleitet mich.
08:45
Speaker B
Das, glaube ich, wäre ein Faktor, der auch dafür sprechen würde.
08:47
Speaker A
Nico, du kennst all diese Beispiele, du bist Medienschutzbeauftragter an deiner Schule.
08:51
Speaker A
Das heißt, du weißt auch, was Silke gerade erzählt hat.
08:54
Speaker E
Ich mache ganz ähnliches mit meiner Sprechstunde, was sie gerade auch erzählt hat.
08:56
Speaker A
Das dachte ich mir.
08:57
Speaker A
Und trotzdem stehst du auf dieser Seite und bist klar gegen ein Handyverbot.
09:00
Speaker A
Warum?
09:01
Speaker E
Ja, auf jeden Fall, also meiner Meinung nach hilft ein Verbot in dem Sinne nicht.
09:05
Speaker E
Weil es meistens aus dem Auge aus dem Sinn dann doch irgendwie befördert oder produziert in der Form.
09:10
Speaker E
Und gleichzeitig, wie vorhin angesprochen wurde, passiert es ja nicht, dass Medienkompetenz vorangestellt wird.
09:15
Speaker E
Das mehr Prävention betrieben wird.
09:17
Speaker E
Das mehr aufgeklärt wird.
09:18
Speaker E
Es gibt nur die Verbotsdiskussion, wir entscheiden nur über andere.
09:22
Speaker E
Und deswegen bin ich auch sehr froh, dass Jugendliche heute mal hier sind.
09:27
Speaker E
In den allermeisten Talkshows sind keine.
09:30
Speaker E
Und in den Schulen entscheiden auch keine über diese Regeln mit.
09:35
Speaker E
Und auch nicht in der Politik.
09:37
Speaker E
Und die können sie auch nicht wählen.
09:39
Speaker E
Weil sie zu jung sind.
09:40
Speaker E
Das heißt, es sind dem komplett ausgeliefert, was wir als Erwachsene entscheiden.
09:44
Speaker E
Und das finde ich falsch.
09:46
Speaker A
Wie geht dir das, Lena?
09:47
Speaker A
Hast du den hast du den Eindruck, er hat er hat recht mit dem, was er sagt?
09:50
Speaker A
Also werdet ihr gehört oder nicht gehört?
09:51
Speaker A
Wie ist deine Erfahrung?
09:52
Speaker C
Also ich verstehe schon, was er gesagt hat.
09:55
Speaker C
Im Endeffekt müssen wir uns nach den Erwachsenen richten, was die für Regeln aufstellen.
09:58
Speaker C
Aber also für mich hilft es halt mir viel besser, wenn ich das Handy halt nicht dabei habe, also nicht nicht benutzen kann.
10:05
Speaker C
Weil einfach diese Sucht halt da ist.
10:07
Speaker C
Und mir hilft das wirklich total auch in den Pausen tatsächlich.
10:12
Speaker C
Weil das war z.B. bei meiner alten Schule so, auch in den Pausen war komplett Handyverbot.
10:17
Speaker C
Und da habe ich mich auch immer mit meinen Freunden unterhalten, hatten wir immer richtig viel Spaß.
10:22
Speaker C
Und jetzt merke ich selber in den Pausen darf ich das Handy jetzt wieder benutzen, aber im Unterricht nicht, aber in den Pausen bin ich die ganze Zeit am Handy und rede nicht mehr mit meinen Mitmenschen.
10:30
Speaker C
Und das ist für mich ein sehr großer Nachteil, weil ich finde, dadurch geht halt auch diese ganze Kommunikation mit Freunden und dieser ganze Kontakt geht ein bisschen verloren dann.
10:36
Speaker A
Maja.
10:37
Speaker B
Darf ich da kurz einhaken?
10:38
Speaker A
Du darfst natürlich was sagen.
10:39
Speaker A
Ich würde Entschuldigung, sag.
10:40
Speaker B
Also nur auch darauf Bezug nehmend.
10:42
Speaker B
Also ich finde, also ein Teil der Aufgabe der Erwachsenen ist ja auch Verantwortung für Kinder zu übernehmen und für Kinder Entscheidungen zu treffen.
10:44
Speaker B
Weil Kinder eben, also da sie Kinder sind, gewisse Dinge nur in einem begrenzten Rahmen, glaube ich, für sich entscheiden können.
10:52
Speaker B
Das machen wir auch in ganz vielen anderen Bereichen der Gesellschaft, wo wir sagen, du musst gewisse Altersschwellen erreicht haben, um Zugriff zu kriegen zu Alkohol.
10:59
Speaker B
Ein Autofahren zu dürfen, rauchen zu können.
11:03
Speaker B
Das haben wir in anderen Bereichen ja auch reguliert.
11:05
Speaker B
Und ich finde per se, dass nichts dagegen spricht, mit Kindern und Jugendlichen aktiv darüber zu sprechen.
11:10
Speaker B
Wie sie das sehen und zu gucken, wie können wir das so gestalten?
11:15
Speaker B
Dass wir euch nicht nur das Handy wegnehmen, sondern auch Wege aufzeigen, was ihr dann mit der Zeit, die ihr vielleicht dadurch gewinnt, auch besseres anfangen könnt.
11:20
Speaker B
Aber ich glaube, also erstmal die Leute süchtig danach machen.
11:23
Speaker B
Und dann die Süchtigen fragen, ob sie es haben wollen oder nicht.
11:27
Speaker B
Finde ich ein bisschen fragwürdig.
11:29
Speaker A
Maja.
11:30
Speaker A
Wie geht's dir, hast du den Eindruck?
11:33
Speaker A
dass Stimmen wie deine gehört werden in der Diskussion?
11:36
Speaker F
Also ich habe mich auch mit den kleineren Kids natürlich in der Schule unterhalten.
11:40
Speaker F
Und da war eigentlich kein Verständnis dafür da.
11:44
Speaker F
Dass es natürlich auch super Lehrer in abhängig, ob da jetzt überhaupt darüber aufgeklärt wird.
11:50
Speaker F
Ob da überhaupt, ob die mit den Kindern auch in Dialog kommen, warum ein Handyverbot sinnvoll ist.
11:56
Speaker F
Und da kommen sie wieder nach Hause und ich habe das Gefühl, das ist wieder so ein Jojo Effekt.
12:00
Speaker F
Da sind sie halt noch mehr am Handy, weil das nicht nur wertvoller wird durch ein Verbot, sondern man möchte das zurückkriegen, was man quasi in der Schule verpasst hat.
12:06
Speaker F
Also so fühlt sich das an.
12:07
Speaker F
Und da werden die Kinder auch überhaupt nicht gehört, weil wann wurden wir gefragt überhaupt oder wann werden Schülerinnen gefragt, was sie sich für die Schule wünschen würden?
12:14
Speaker A
Aber gibt es nicht sowas, also verzeih, ich bin meine Schulzeit ist ja schon ein bisschen länger her.
12:17
Speaker A
Aber Schülervertretung, Schülerinnenvertretung, Schulkonferenzen, das sind doch eigentlich alles theoretisch Gremien, wo auch die Schülerschaft gehört wird oder nicht?
12:23
Speaker F
Ja, klar, man wird gehört.
12:25
Speaker F
Man kommt in Dialog.
12:26
Speaker F
Aber wie gesagt, da wird wieder sehr schnell gesagt, da fehlt das Geld.
12:30
Speaker F
Oder ja, das kommt aber von oben so.
12:33
Speaker F
Und noch die kleineren Kinder im Klassenraum, da fehlt auch erstmal überhaupt die Zeit ins Gespräch zu kommen.
12:40
Speaker F
Da muss erstmal das Kernkurriculum durchgearbeitet werden.
12:43
Speaker F
Und irgendwas über Handyverbot, ja, ist halt so, man so haltet euch mal dran.
12:48
Speaker F
Und das war's.
12:49
Speaker F
Und ich glaube, das ist auch bei den meisten Schulen so.
12:51
Speaker A
Silke, jetzt kommst du ausgerechnet von so einer digitalen Musterschule.
12:54
Speaker A
Da ist es ein bisschen anders gewesen.
12:56
Speaker A
Aber du, also das, was sie sagt, ist ja nichts Neues, ne?
13:01
Speaker A
Also, dass überall Geld fehlt und dass man sagt, ja, sorry.
13:04
Speaker A
Wir müssen jetzt erstmal den Stoff durchbringen, bevor wir über Handys reden.
13:07
Speaker A
Das kennst du wahrscheinlich auch.
13:08
Speaker D
Wir müssen aufpassen mit Pauschalurteilen.
13:10
Speaker D
Die fünf Schulen, die jetzt einen extra deutschen Schulpreis bekommen haben für Demokratiebildung.
13:16
Speaker D
Die zeigen z.B. wie es geht, die reden mit den Schülern.
13:20
Speaker D
Die haben eine tolle Partizipation, die haben Schüler entscheiden.
13:24
Speaker D
Und Formate gefunden, wo man sagt, man ist auf Augenhöhe in der Entscheidung.
13:29
Speaker D
Aber ich glaube trotzdem, dass es super wichtig ist, das, was du gerade gesagt hast.
13:32
Speaker D
Wir müssen uns auch der Verantwortung stellen, dass wir mit der Erfahrung, mit dem Weitblick, den viele von uns haben, einige auch nicht.
13:40
Speaker D
Entscheidungen treffen.
13:42
Speaker D
Der Schutz von Kindern muss dabei im Fokus stehen.
13:46
Speaker D
Und wenn sie in der Schule tatsächlich dann eher, sage ich mal, das Gefühl haben, hier kann ich nicht daddeln.
13:53
Speaker D
Und zu Hause muss ich das dann nachholen, so wie du es gesagt hast.
13:56
Speaker D
Kann ich diesen Suchtfaktor, von dem gesprochen wurde, total nachvollziehen.
14:00
Speaker D
Ich glaube, dann haben wir aber gesellschaftlich ein richtiges Problem, dass wir auch Eltern viel mehr an die Kandare nehmen müssen, was da zu Hause eigentlich los ist.
14:10
Speaker D
Dass das überhaupt möglich ist.
14:12
Speaker A
Warum bist du nach vorne gegangen?
14:13
Speaker A
Was hat dich überzeugt?
14:14
Speaker G
weil ich das richtig finde, was sie gesagt hat, dass es um Schutz gehen darf.
14:20
Speaker G
Und dass wir als Erwachsene uns viele Gedanken dazu machen müssen, wie wir Kinder schützen können.
14:25
Speaker G
Und auch was du gesagt hast, da bin ich dabei, die Handynutzung macht Kindern ein Stück weit abhängig.
14:30
Speaker G
Dann zu fragen, wie wollen wir damit umgehen?
14:33
Speaker G
ist ist eine spannender Punkt in der Debatte.
14:36
Speaker G
Auf der anderen Seite sind wir alle davon abhängig und wenn wir uns die Gesellschaft per se anschauen.
14:43
Speaker G
Finde ich es ein bisschen, und da bin ich wieder bei dir, spannend, dass wir uns als Erwachsene das komplette Recht rausnehmen.
14:50
Speaker G
Das Ding die ganze Zeit zu benutzen im Bundestag, sieht man ständig Handys.
14:56
Speaker G
Und dann sagen diese Leute, ja, aber in der Schule, da ist es jetzt ein Problem.
15:01
Speaker G
Also dann müsste die Debatte sein, haben wir ein grundsätzliches Problem mit Medien?
15:04
Speaker A
Gut.
15:05
Speaker A
Aber ich glaube, es sind auch alle alle nach vorne gegangen, ich glaube, da kriegst du Unterstützer.
15:10
Speaker A
Aber das Argument steht natürlich noch weiter im Raum.
15:12
Speaker A
Erwachsene haben die Pflicht, verantwortliche Regeln auch für Kinder zu erstellen.
15:17
Speaker A
So, das ist tatsächlich, ist es ja so.
15:21
Speaker A
Kann man ja unter Zuhilfenahme oder in der Diskussion mit Jugendlichen machen.
15:24
Speaker A
Würdest du dazu stimmen oder nicht?
15:25
Speaker G
Die Erwachsene haben die Pflicht.
15:27
Speaker G
Ich frage mich nur, ob das Verbot dazu führt.
15:30
Speaker G
Dass sie dieser Pflicht gerecht werden oder ob sie sich ein Stück weit auch wieder dazu ermutigt fühlen.
15:34
Speaker G
Dieses Thema in Schule ad Acta zu legen, weil jetzt haben wir einen Verbot.
15:40
Speaker G
Und ein Verbot führt dazu, dass wir uns nicht mehr drum kümmern müssen, sollen es die Eltern machen.
15:47
Speaker G
Aber die Medienkompetenz in unserer Gesellschaft ist nicht auf dem Level, dass ich sage, das können wir einfach allen überlassen.
15:54
Speaker A
Das heißt aber im Umkehrschluss, wenn es flankierende Maßnahmen, Medienbildung und so weiter gibt.
15:59
Speaker A
Dann könntest du dir auch ein Verbot vorstellen.
16:01
Speaker G
Dann könnte ich darüber diskutieren, ja.
16:03
Speaker A
Nico, wie geht's dir damit?
16:05
Speaker E
Nee.
16:05
Speaker E
Wenn es eine funktionierende Prävention gäbe und eine gut begleitende Medienkompetenz, die aufwachsendem Unterricht beigebracht wird.
16:13
Speaker E
Dann gäbe es den Bedarf nicht.
16:14
Speaker E
Also es wird gerade vorhin noch drüber gesprochen, eine Bildschirmzeit zu haben mit Verbot mit 20 Stunden.
16:20
Speaker E
Respekt dafür, ehrlich gesagt.
16:21
Speaker E
In dem Moment, in dem ich kompetente Menschen habe, die alle damit umgehen können, brauche ich keine Verbotspolitik.
16:26
Speaker E
Es handelt sich ja nicht, wie vorhin angesprochen, um Alkohol, der auf jeden Fall schädlich ist und meine Organe zerstört.
16:30
Speaker E
Wenn man damit gut umgeht und vor allem und darüber haben wir noch gar nicht gesprochen.
16:34
Speaker E
Auch die Konzerne verpflichtet, geltendes Recht dort durchzusetzen, was ganz ganz wichtig wäre, meiner Meinung nach.
16:39
Speaker E
Dann braucht es kein Verbot mehr.
16:40
Speaker A
Lena.
16:41
Speaker A
Kannst du damit, kämst du damit klar?
16:43
Speaker A
Also nehmen wir an, du hättest jetzt eine gute Medienbildung, super Kompetenztraining.
16:47
Speaker A
Und du würdest in der Pause eben ganz bewusst sagen, nee, brauche ich jetzt gerade nicht.
16:50
Speaker A
Weil ich will mich jetzt mit Leuten unterhalten.
16:52
Speaker A
Dann bräuchtest du auch kein Verbot.
16:54
Speaker C
Wenn ich das ganz bewusst machen würde, schon.
16:56
Speaker C
Aber für mich ist es halt nicht so.
16:58
Speaker C
Und für meine Mitmenschen, also eigentlich alle in meiner Schule.
17:03
Speaker C
ist es auch nicht so, dass die selbstständig sagen, ja, ich mache das jetzt nicht.
17:06
Speaker C
Und das ist halt, das ist halt das Traurige daran.
17:08
Speaker C
Und deswegen würde ich mir halt das Handyverbot überhaupt wünschen.
17:13
Speaker C
Weil wenn damit alle umgehen könnten, dann würde ich auch nicht hier stehen.
17:16
Speaker A
Niklas.
17:18
Speaker B
Wir reden immer über Smartphone Verbot.
17:22
Speaker B
Aber in Klammern steht eigentlich, dass man mehrheitlich Social Media Verbot meint.
17:30
Speaker B
Weil der Grund, warum die Bildschirmzeiten von den Leuten so hoch sind.
17:35
Speaker B
Ist ja nicht, weil wir alle den ganzen Tag irgendwie, keine Ahnung, irgendwelche ja, wissenschaftlichen Artikel lesen oder was auch immer.
17:43
Speaker B
Sondern weil wir sehr viel Zeit verbringen auf Instagram, auf TikTok, auf Twitter, jemals Twitter heute X.
17:50
Speaker B
Das sind ja alles Apps, die so designed sind.
17:53
Speaker B
Dass wir da bleiben sollen.
17:55
Speaker B
Und ich glaube, wenn man dem beikommen könnte auf einer Handlungsebene.
18:00
Speaker B
Glaube ich, dann kann man auch drüber reden, ob man das Verbot in der Form noch braucht.
18:04
Speaker B
Aber ich glaube, es ist wahrscheinlich ein Verbot durchsetzen zu können, als an diese großen Konzerne ranzugehen.
18:10
Speaker A
Nico.
18:11
Speaker E
Ich finde halt der Knackpunkt ist.
18:13
Speaker E
Natürlich die Realisierbarkeit.
18:15
Speaker E
Das checke ich komplett.
18:16
Speaker E
Also mit diesem Verbot, das können wir leichter überstülpen so in der Richtung.
18:20
Speaker E
Ich glaube aber der Effekt ist nicht groß.
18:22
Speaker E
Und ich glaube, du hast eigentlich den Knackpunkt angesprochen.
18:25
Speaker E
Wir haben gefährliche Konzerne, die nicht geltendes Recht durchsetzen.
18:29
Speaker E
Die freuen sich.
18:30
Speaker E
Während wir hier diskutieren, ob wir das da verbieten, gehen bei denen die Zahlen hoch.
18:35
Speaker E
Die Leute benutzen es trotzdem.
18:37
Speaker E
Nach der Schule 20 Stunden.
18:39
Speaker E
Kein Problem.
18:40
Speaker E
Reicht ja noch.
18:41
Speaker E
Und wir sitzen hier und denken nicht mal dran, denen jetzt endlich mal den Riegel vorzuschieben.
18:46
Speaker A
Ich glaube, da seid ihr euch einig.
18:48
Speaker A
Ihr seid auch alle vorgegangen.
18:49
Speaker A
Natürlich wäre es toll, wenn wir die großen Konzerne, die großen Techkonzerne besser an die Kandare nehmen.
18:53
Speaker A
Aktuell passiert es aber nicht.
18:54
Speaker A
Und dann ist dann vielleicht dann doch das Argument treffend, dass man sagt, hey, was wir jetzt gerade schnell machen können.
19:00
Speaker A
Jede Schule für sich ist.
19:01
Speaker E
Ja, aber wir drehen uns immer wieder im Kreis, eigentlich.
19:03
Speaker E
Also wir sagen immer wieder, wir hätten bessere Lösungen.
19:06
Speaker E
Aber die wollen wir irgendwie nicht angehen, dann machen wir halt was, was nichts kostet, was populär ist.
19:11
Speaker A
Ich glaube, wir wollen sie angehen und ich glaube sogar einige Menschen in der Politik wollen sie angehen.
19:14
Speaker A
Aber aktuell findet sich niemand, der das wirklich durchsetzt EU-weit, so dass es den Kindern im Schulhof hilft.
19:19
Speaker A
Was den Kindern vielleicht im Schulhof helfen könnte, ist, wenn sie kein Handy dabei haben.
19:22
Speaker E
Das stimmt.
19:23
Speaker E
Aber dann haben wir damit nur eine Verschiebung in den privaten Raum.
19:25
Speaker A
Okay.
19:26
Speaker D
Ich glaube, das ist übrigens der Knackpunkt.
19:28
Speaker D
Wir haben in jedem Lebensbereich Regulierung, angefangen von dem zehn Geboten.
19:32
Speaker D
Die uns sagen, wie wir miteinander leben sollen.
19:35
Speaker D
Bis hin zum Strafrecht im Verkehrsrecht.
19:38
Speaker D
Punkte Konto bei in Flensburg habe ich zumindest, weil ich mich manchmal vielleicht auch nicht an Regeln halte.
19:44
Speaker D
Und weil ich da einen Punkt habe, halte ich mich dann doch mal ein bisschen mehr an die Regeln.
19:48
Speaker D
Weil ich den Führerschein behalten will.
19:50
Speaker D
Das heißt, ich selber lasse mich ja auch regulieren.
19:52
Speaker D
Das können wir in jedem Bereich machen.
19:53
Speaker D
Und diese Regulierung übertrage ich quasi auf das Handyverbot, wo ich dir Recht gebe, das darf nicht dazu führen.
20:00
Speaker D
Dass ein Lehrer und die Angst habe ich auch, einen Haken im Klassenbuch macht, sagt, ich habe das Thema Handy heute besprochen.
20:06
Speaker D
Einmal im Sachkunde oder Gesellschaftskunde Unterricht, wie auch immer.
20:10
Speaker D
Tschüss.
20:11
Speaker D
Ist nicht mehr mein Thema, ist Thema der Eltern.
20:14
Speaker D
Das darf nicht passieren.
20:15
Speaker D
Und wo ich euch allen Recht gebe, das, was wir durchsetzen, muss wirksam sein.
20:20
Speaker D
Und wir brauchen z.B. auch verpflichtende Lehrkräfte Fortbildung, dass sie überhaupt mal wissen.
20:25
Speaker D
Worüber wir da eigentlich sprechen im Netz.
20:28
Speaker A
Daniel.
20:29
Speaker A
Warum bist du nach vorne gegangen?
20:30
Speaker A
Was hat dich überzeugt?
20:31
Speaker G
dass sie sich darum, dass da was passiert.
20:35
Speaker G
Und ich bin der Meinung, wenn wir jetzt ein Verbot umsetzen würden und gleichzeitig würden wir es schaffen, in irgendeinen Gesetzesentwurf mit reinzubringen.
20:45
Speaker G
Dass externe Dienstleister in Schulen kommen, leichter, die das Thema übernehmen.
20:50
Speaker G
Was Lehrer vielleicht nicht die ganze Zeit machen können, weil ihr habt halt noch einen anderen Job zu erledigen.
20:54
Speaker G
Dann finde ich, dann kann man finde ich diesen Gesetzesentwurf gut diskutieren.
20:57
Speaker A
Niklas.
20:58
Speaker A
Ist doch nachvollziehbar oder nicht?
21:00
Speaker E
Auf jeden Fall.
21:01
Speaker E
Aber ich würde halt die Gegenfrage stellen.
21:03
Speaker E
Wenn wir voraussetzen würden, dass die ja, Schulung von Medienkompetenz auf dem Level ist.
21:10
Speaker E
Wie es sich die also Experten in der Runde wünschen.
21:14
Speaker E
Was verliert man?
21:16
Speaker E
Wenn das private Smartphone aus der Gleichung Schulalltag verschwindet.
21:22
Speaker A
Ich frage aus Neugierde nach.
21:23
Speaker G
Ja, ja, alles gut.
21:24
Speaker E
Also ich würde wieder eine Gegenfrage stellen.
21:27
Speaker E
Warum brauche ich ein Verbot, wenn ich mit Kompetenz die Lösung schon habe?
21:30
Speaker E
Also das heißt, wenn ich Moment.
21:31
Speaker E
Wenn ich alles habe.
21:32
Speaker E
Ich bilde alle richtig fort.
21:35
Speaker E
Ich mache das zum Pflichtteil.
21:37
Speaker E
Damit keiner mehr drum herum kommt.
21:39
Speaker E
Ich kriege es hin, dass alle keine 20 Stunden TikTok mehr haben.
21:43
Speaker E
Sorry, dass wir dauernd wieder darauf zurückkommen.
21:45
Speaker E
Warum sollte ich dann noch eine Regulierung in der Form brauchen?
21:48
Speaker D
Aus Schulleitungssicht ist es total sinnvoll.
21:50
Speaker D
Dass wir Grundregeln haben, wo man sagt, das ist erstmal die die niedrigste Ebene.
21:54
Speaker D
Z.B. von 5 bis 10 keine Smartphones in den Pausen und Freistunden nicht genutzt werden dürfen.
22:00
Speaker D
zusätzlich müssen aber auf jeden Fall die Medienkompetenzen gefördert werden.
22:05
Speaker B
Und ich schmuggel noch was politisches rein an der Stelle für mich selber zumindest, denn es geht um Geld, was dann gleichzeitig eingesetzt werden muss.
22:16
Speaker B
Um eben die Infrastruktur bereitzustellen, die ihr ja auch gefordert und hier umrissen habt.
22:20
Speaker A
Also der Vorschlag lautet, wir wollen ein bundesweit Flächendeckend gleiches Smartphoneverbot in den Schulpause einführen sollen.
22:25
Speaker A
gekoppelt mit Prävention, Medienkompetenz und finanzieller Unterstützung für die Fortbildung von Lehrerinnen.
22:34
Speaker A
Stimmt ihr zu?
22:35
Speaker A
Schritt, ja, nein.
22:37
Speaker G
Zwei Dritteln.
22:38
Speaker E
Immerhin.
22:39
Speaker G
Zwei Dritteln ja.
22:40
Speaker E
Im ersten Drittel kann ich mich pauschal nicht anschließen.
22:42
Speaker A
Okay.
22:43
Speaker F
Also so utopisch und traumhaft, natürlich kann man dazu stimmen.
22:47
Speaker F
Aber dann denke ich mir so, ja, okay, aber nach den Ferien ist es dann wahrscheinlich sowieso.
22:53
Speaker F
Die ganzen Probleme sind wieder da.
22:56
Speaker F
Und es wird wahrscheinlich sogar bei meinen Kindern wahrscheinlich genauso sein in 20 Jahren.
23:00
Speaker F
Also.
23:01
Speaker F
ist schwierig zuzustimmen, weil es einfach so ein Idylle Gedanke ist.
23:05
Speaker A
Mhm.
23:06
Speaker A
Ihr dürft einen konkreteren oder noch weniger utopischen Gedanken formulieren.
23:08
Speaker G
Wir sagen, dass wir absolut dafür sind, dass Schulen individuelle Regeln aufstellen sollen.
23:13
Speaker G
Und wenn das von der Schule gewünscht ist, auch genauso aussehen können, wie die, die du gesagt hast.
23:20
Speaker G
Wir aber nicht allen Schulen sozusagen überstülpen, das muss die Regel sein.
23:24
Speaker G
Das heißt, wir sind für eine Regulierung.
23:25
Speaker G
Wir sind aber vor allem dafür, dass diese Regulierung nicht den Schulen überlassen wird, sondern Gelder, als auch personelle Ressourcen von Seiten der Regierung bereitgestellt werden.
23:32
Speaker A
Geht ihr nach vorne?
23:33
Speaker A
Das ist zwar nicht genau das, was ihr wolltet, aber wir suchen ja Kompromisse und damit habt ihr die Leute nach vorne gezogen.
23:37
Speaker A
Mensch, toll.
23:38
Speaker A
Vielen vielen Dank.
23:40
Speaker A
Dass ihr hier so engagiert diskutiert habt, ich glaube, der ein oder die andere, die gerade zuschauen.
23:45
Speaker A
werden sich denken, wow, ich bin ein schlauer geworden.
23:48
Speaker A
Das ist Ziel dieser Übung.
23:49
Speaker A
Von daher ganz herzlichen Dank dafür und bitte immer dran denken.
23:53
Speaker A
Wir müssen alles erwarten, auch das Gute.
Topics:HandyverbotSchuleMedienkompetenzSocial MediaCybermobbingSchülerLehrerPräventionDigitale BildungZDFunbubble

Frequently Asked Questions

Warum wird ein Handyverbot an Schulen gefordert?

Ein Handyverbot wird gefordert, um die Konzentration der Schüler auf Lernen zu verbessern und soziale Interaktionen in der Schule zu fördern, ohne Ablenkung durch Smartphones.

Welche Kritik gibt es an einem Handyverbot in der Schule?

Kritiker befürchten, dass ein Handyverbot wichtige Themen wie Medienkompetenz und die Lernumgebung vernachlässigt und Schulen sich zu sehr auf das Verbot verlassen, statt Prävention zu betreiben.

Wie kann die Schule mit den Risiken von Social Media umgehen?

Schulen sollten Medienkompetenz vermitteln, Präventionsangebote wie Social Media Sprechstunden anbieten und Schüler im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien begleiten.

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