Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen: „In der Stadt“, aber nicht über Top-Sehenswürdigkeiten oder typische Reiseführer-Tipps, wirklich nicht.
Stattdessen denke ich an die Orte, die zu meinen Gewohnheiten gehören, zu meinen Wochenenden, zu diesen ganz kleinen Momenten im Alltag, an Orte, die meine Stadt für mich wirklich lebendig machen.
Jeden Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe, ist mein erster Weg fast automatisch zu der kleinen Bäckerei an der Ecke, die es schon seit vielen Jahren gibt. Schon bevor ich die Tür öffne, rieche ich den Duft von frisch gebackenem Brot.
Jedes Mal fühlt es sich ein bisschen an wie ein kleines Abenteuer. Irgendwie hat jedes Café seine eigene Stimmung, schon durch den Geruch, die Einrichtung, die Karte und sogar durch die Musik im Hintergrund.
Ich sitze da, schaue den Menschen draußen zu, höre das leise Klirren des Löffels in meiner Tasse und in diesen Momenten fühlt es sich an, als würde die Stadt ein kleines bisschen langsamer werden.
Der nächste Ort, zu dem ich oft gehe, wenn mir alles zu laut und zu überwältigend wird, ist für mich so etwas wie eine kleine Natur-Tankstelle mitten in der Stadt.
Und wenn es gerade umgekehrt ist, wenn dir langweilig ist und du Lust auf etwas Lebendiges hast, dann geh einfach in die Innenstadt, vor allem in die Fußgängerzone.
Ich liebe es dann besonders, wie sich die Farben des Himmels im Wasser spiegeln, ganz leicht glitzernd. Und dann gibt es noch einen Ort, der für mich einfach zur Stadt dazugehört: der Wochenmarkt.
Und dann der Blumenstand: Ich nehme fast immer einen mit nach Hause, einfach um meinem Zimmer ein bisschen mehr Farbe und einen frischen Duft zu geben.
Trotzdem muss ich ehrlich sagen, Kino ist einfach etwas anderes: Der große Sound, das Licht, die Atmosphäre im Saal, das fühlt sich ganz anders an als zu Hause.