Erklärung der Translokation von Ribosomen an das raue ER während der Proteinbiosynthese und der Rolle von Signalsequenzen und SRP.
Key Takeaways
- Signalsequenzen sind entscheidend für die gezielte Translation am rauen ER.
- Das SRP vermittelt die Erkennung und Bindung des Ribosoms an das ER.
- Das Translocon fungiert als Kanal für die Proteinsynthese in das ER-Lumen.
- Proteine werden nach der Synthese im ER weiterverarbeitet und transportiert.
- Transmembranproteine werden anders als sekretorische Proteine in die Membran eingebaut.
Summary
- Während der Translation wird die mRNA-Basensequenz in eine Aminosäuresequenz übersetzt.
- Ribosomen katalysieren die Verknüpfung von Aminosäuren zu Peptidketten unter Mithilfe von tRNAs.
- Sekretorische, lysosomale und Transmembranproteine besitzen eine Signalsequenz, die sie zum rauen ER dirigiert.
- Das Signalerkennungspartikel (SRP) bindet die Signalsequenz und stoppt vorübergehend die Translation.
- Der SRP-Ribosomenkomplex bindet an den SRP-Rezeptor in der ER-Membran und überträgt das Ribosom auf das Translocon.
- Das Translocon öffnet sich als Kanal, durch den das Protein in das ER-Lumen synthetisiert wird.
- Die Signalsequenz wird während der Translation von einer Signalpeptidase abgeschnitten und in der ER-Membran abgebaut.
- Nach der Translation wird das Ribosom freigesetzt und das fertige Protein befindet sich im ER-Lumen.
- Proteine werden vom ER über Vesikeltransport zum Golgi-Apparat weitergeleitet und dort modifiziert.
- Transmembranproteine verlassen das Translocon seitlich direkt in die ER-Membran und werden nicht vollständig ins ER-Lumen synthetisiert.











