Dieses Video erklärt die Definition und Nutzung von Strukturvariablen (STRUCT) in der SPS-Programmierung mit ST gemäß IEC 61131.
Key Takeaways
- Strukturen fassen verschiedene Datentypen zu einem benutzerdefinierten Typ zusammen.
- Der Punktoperator ist zentral für den Zugriff auf Membervariablen in Strukturen.
- Rekursive Strukturen sind nicht erlaubt, aber Pointer auf gleiche Strukturen ermöglichen komplexe Datenstrukturen.
- Defaultwerte können für Strukturmitglieder gesetzt werden, was die Initialisierung vereinfacht.
- Strukturen können erweitert werden, um Wiederverwendung und Modularität im SPS-Projekt zu fördern.
Summary
- Strukturvariablen (STRUCT) sind benutzerdefinierte Datentypen, die mehrere Variablen zusammenfassen.
- Die Erstellung erfolgt im SPS-Projektordner DUTs (Data Unit Types) mit dem Schlüsselwort TYPE und der Strukturdefinition zwischen STRUCT und END_STRUCT.
- Innerhalb der Struktur können einfache Datentypen, Arrays, Funktionsbausteine und sogar andere Strukturen als Member definiert werden.
- Eine Struktur darf nicht rekursiv sich selbst als Member enthalten, aber Pointer auf den gleichen Strukturtyp sind erlaubt.
- Defaultwerte für Membervariablen können bei der Deklaration gesetzt werden, außer bei Funktionsbausteinen, die anders initialisiert werden müssen.
- Der Zugriff auf Membervariablen erfolgt über den Punktoperator, auch bei verschachtelten Strukturen und Funktionsbausteinen.
- Strukturvariablen werden im Hauptprogramm wie Standarddatentypen deklariert und können über die IDE eingesehen und bearbeitet werden.
- Es wird gezeigt, wie man eine Struktur erweitert (EXTENDS), um bestehende Strukturen zu erweitern und wiederzuverwenden.
- Das Video verweist auf weiterführende Inhalte zur Implementierung dynamischer Datenstrukturen wie verkettete Listen mit Pointern.
- Die Norm IEC 61131 wird als Grundlage für die Projektstrukturierung und Datentypdefinition empfohlen.











