**Warum dich Deutsche NICHT korrigieren | Slow German Podcast (A2–B1) — Transcript & Summary | SozAI**
Source: https://sozai.app/transcript/why-germans-dont-correct-you-slow-german/

Warum Deutsche dich nicht immer korrigieren und warum das kein Problem für dein Deutschlernen ist.

## Key Takeaways

- Nicht jede Fehlerkorrektur ist hilfreich; zu viel Korrigieren kann den Redefluss stören.
- Deutsche verstehen dich oft auch bei Fehlern gut, das ist normal und kein Grund zur Sorge.
- Korrekturen sollten gezielt und situationsabhängig eingesetzt werden.
- Sprachlernen braucht Geduld, Fehler sind Teil des Prozesses und kein Hindernis.
- Vertrauen und Mut beim Sprechen sind wichtiger als Perfektion.

## What the video covers

- Viele Deutsche korrigieren Fehler beim Sprechen nicht, um den Redefluss nicht zu stören.
- Das Ziel der Kommunikation ist das Verstehen der Nachricht, nicht perfekte Grammatik.
- Fehler prägen sich nicht sofort ein, ständige Korrektur ist nicht immer nötig.
- Korrekturen sind sinnvoll, wenn Fehler häufig wiederholt werden oder nicht verstanden werden.
- Deutsche können oft auch fehlerhafte Sätze gut aus dem Kontext verstehen.
- Der Sprecher teilt persönliche Erfahrungen mit Sprachlernen und Korrekturen.
- Redefluss und Spaß am Lernen sind wichtiger als ständige Fehlerkorrektur.
- Manchmal ist es besser, Fehler erst nach dem Sprechen zu analysieren.
- Vertrauen in die eigenen Sprachfähigkeiten ist entscheidend.
- Kommunikation funktioniert auch mit Fehlern gut, das sollte man nicht unterschätzen.

## Chapters

1. 00:00 Warum Deutsche dich nicht korrigieren
2. 01:46 Persönliche Erfahrungen mit Korrekturen
3. 03:38 Wann Korrekturen sinnvoll sind
4. 05:35 Verständnis trotz Fehlern
5. 07:09 Sprachfluss und Lernmotivation
6. 10:40 Fehleranalyse und Lernprozess
7. 13:14 Praktische Tipps für das Sprechen
8. 14:36 Zusammenfassung und Motivation

Answers

## Questions about this video

Warum korrigieren Deutsche mich nicht, wenn ich Fehler mache?

Deutsche korrigieren oft nicht, um den Redefluss nicht zu stören und die Kommunikation nicht zu behindern. Das Ziel ist, verstanden zu werden, nicht perfekt zu sprechen.

Ist es schlecht, wenn mich niemand korrigiert?

Nein, das ist nicht unbedingt schlecht. Fehler prägen sich nicht sofort ein und zu viel Korrektur kann den Lernprozess stören. Wichtig ist, dass du dich verständlich machst und Vertrauen hast.

Wann sollte ich Korrekturen annehmen?

Korrekturen sind besonders hilfreich, wenn du einen Fehler immer wieder machst und ihn selbst nicht verstehst. Dann kann gezieltes Feedback deinen Lernfortschritt unterstützen.

## Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:00

Speaker A

Halt stopp. A, B, C, D, E. Alles falsch. Noch mal. Immer, wenn ich die Fragen gestellt habe, dachte ich, oh mein Gott, das ist total schlecht gefragt. Das versteht die bestimmt nicht. [Musik] Und jedes Mal hat die mich perfekt verstanden. Das

00:16

Speaker A

bringt nichts. Dann blockieren die Leute. Wenn ich jeden Fehler korrigiere oder wenn dein Nachbar bei dir jeden Fehler [Musik] korrigiert, hättest du da Bock drauf? Weil das Ziel der Kommunikation [Musik] nicht ist, perfekt zu sein, sondern erstmal die Nachricht

00:33

Speaker A

zu verstehen. Stell dir vor, du sprichst 10 Minuten mit einem Deutschen. Er versteht alles und korrigiert dich kein einziges Mal.

00:47

Speaker A

Du gehst nach Hause und denkst: "Wow, mein Deutsch war heute richtig gut, richtig geil."

00:55

Speaker A

Aber was, wenn er deine Fehler sehr wohl gehört hat und einfach nicht sagen wollte? Schon mal daran gedacht?

01:07

Speaker A

Hast du selbst schon einmal gedacht? Hm, niemand korrigiert mich, also spreche ich wahrscheinlich richtig, vielleicht sogar perfekt.

01:18

Speaker A

Dem ist wahrscheinlich nicht so. Das wird wahrscheinlich nicht so sein, aber das ist auch vielleicht gar nicht wichtig.

01:27

Speaker A

Bestimmt hast du das schon mal gedacht, oder? Dass du perfekt sprichst, weil dich niemand unterbricht. Ich denke das auch öfter mal, wenn ich mit jemandem spreche auf Japanisch und dann kommt keine Korrektur, dann denke ich manchmal: "Wow, hey, ich

01:46

Speaker A

kann es ja fehlerfrei." Aber das denke ich sehr selten. Meist fallen mir dann doch selbst die Fehler auf und ich wundere mich dann sogar, dass keine Korrektur kommt im ersten Moment. Aber das ist ja völlig normal, nicht? Jeder ist ein Lehrer, so wie ich.

02:05

Speaker A

Ja, ich liebe es zu korrigieren. Ich korrigiere gerne. Ich liebe es, dich zu korrigieren.

02:13

Speaker A

Das kann aber auch gefährlich sein. Ich korrigiere nämlich manchmal auch Muttersprachler und das finden die gar nicht so komisch. Wenn ich dann sage, na nicht Dativ, eigentlich Genitiv oder hm nach Trotz kommt aber der Genitiv, nicht der Dativ. [Japst]

02:33

Speaker A

Ja, das habe ich eine Weile gemacht und jetzt habe ich keine Freunde mehr. So schnell geht das. Das heißt, Vorsicht mit dem Korrigieren bzw. sei dem Deutschen nicht böse, wenn er dich nicht korrigiert.

02:48

Speaker A

Ist denn Korrektur überhaupt nötig? Ist das überhaupt nötig, die ganze Zeit korrigiert zu werden?

02:56

Speaker A

Du denkst vielleicht, oh nein, wenn ich es falsch sage und mich niemand korrigiert, dann prägt sich doch das falsche Einfalk. Dann merke ich mir das falsche. Ich präge mir das falsche ein.

03:10

Speaker A

Nein, so schnell prägst du dir das nicht ein. Du prägst dir ja auch nicht die richtige Satzstruktur gleich ein, oder?

03:19

Speaker A

Oder hast du sofort die perfekte Satzstruktur mit Nebensätzen? Mit wenn und dem Verb, das hast ja auch gelernt und das kannst du dir auch nicht sofort einprägen. Ja, man muss sich natürlich korrigieren lassen, man braucht Rückmeldung.

03:38

Speaker A

Manchmal muss man korrigiert werden, besonders dann, wenn man den Fehler selbst nicht versteht. Also, wenn ich dich korrigiere und du wusstest vorher nicht, dass du etwas falsch gemacht hast, dann kann das helfen.

04:00

Speaker A

Besonders dann, wenn du diesen Fehler immer und immer und immer wieder machst, also sehr oft in einer Konversation, dann kann es besser sein, mal eine Rückmeldung zu bekommen.

04:16

Speaker A

Aber nicht immer, nicht immer können Deutsche einen Satz problemlos verstehen, obwohl er voller Fehler ist?

04:26

Speaker A

Ja, nicht jeder, das gebe ich zu. Ich persönlich bin natürlich Deutschlehrer und ich verstehe alles, fast alles.

04:37

Speaker A

Manchmal musst du den Satz gar nicht sagen. Du sagst nur ich und ich weiß schon, was du sagen willst. Ja, das sind meine telepathischen Deutschfähigkeiten.

04:47

Speaker A

Die hat natürlich nicht jeder, aber viele Deutsche haben sie. Unterschätzt die Deutschen nicht. Du kannst sogar theoretisch sagen, ich Bäckerei.

05:01

Speaker A

Ja, dann kann der Deutsche aus dem Kontext schon fast erraten, okay, du willst in die Bäckerei gehen oder du willst wissen, wo die Bäckerei ist oder etwas Ähnliches. Natürlich sollst du nicht so reden, aber der Deutsche versteht dich schon mal.

05:19

Speaker A

Deutsche können dich sehr gut verstehen. Das ist in deiner Sprache wahrscheinlich nicht anders. Wenn ich z.B. auch ja Japanisch spreche, da mache ich auch die ganze Zeit Fehler natürlich.

05:35

Speaker A

Aber oft verstehen mich die Japaner. Es gibt sogar Momente, da bin ich so überrascht, dass die mich verstehen.

05:44

Speaker A

Z.B. ich war vor kurzem in einem Kaufhaus. Ich wollte mir ein neues Schneidebrett holen. Neues Schneidebrett aus Holz. Ich schneide das Gemüse auf diesem Schneidebrett normalerweise, aber mein altes Schneidebrett, das sah schon nicht mehr so schön aus. Das war schon ja alt

06:06

Speaker A

und ja, ich glaube, es hätte nicht mehr viel gefehlt, dann hätte ich das Schneidebrett kaputt geschnitten.

06:14

Speaker A

Also, das war nicht mehr schön. Und ich brauchte ein neues, ein schönes neues Schneidebrett.

06:19

Speaker A

Na klar, dann bin ich in den Laden gegangen, in den Schneidebrettladen. Nein, es gibt natürlich keinen Schneidebrettladen, aber einen Laden für Küchenutensilien.

06:31

Speaker A

Küchenutensilien wie ja, Löffel, Messer, Gabel in Japan natürlich. Stäbchen kannst du übrigens mit Stäbchen essen.

06:42

Speaker A

Ah, sehr gut. Ja, das ist nicht so leicht mit Stäbchen essen, aber so schwer ist es auch nicht. Also, aber manchmal, wenn ich neue Leute kennenlerne und wir essen dann zusammen und ich esse mit Stäbchen, was für mich mittlerweile

06:59

Speaker A

total normal ist, dann geben die mir immer noch so eine Komplimente. Oh, wow. F, du kannst mit Stäbchen essen.

07:09

Speaker A

Natürlich übertreiben die völlig, also aber trotzdem fühlt sich ganz gut an. Aber im zweiten Moment denke ich dann doch okay ja eigentlich ist das ja nichts Besonderes, das machst du ja schon jahrelang, aber die wollen nur nett sein. Zurück zu

07:26

Speaker A

meiner Geschichte. Also, ich bin in diesen Laden für Küchenutensilien gegangen [Japst] und da habe ich mich umgeschaut, habe geschaut, wo sind die Schneidebretter?

07:39

Speaker A

Ah, da drüben hinter. Los geht's. Da sind die Schneidebretter. Habe ich geschaut, habe ich erstmal natürlich auf die Preisschilder geschaut, wie jeder normale Mensch und habe erstmal selektiert. Okay, das ist alles zu teuer, das ist zu billig. Die

07:56

Speaker A

goldene Mitte ganz effektiv, zeiteffizient, also den Durchschnittspreis genommen. Ich glaube sogar ein bisschen teurer als der Durchschnittspreis. Ein wollte ein Brett von toller Qualität haben. Leider gab es keine deutsche Eiche. Natürlich in Japan gibt's was anderes. Ich glaube,

08:17

Speaker A

das ist Bambus, aus Bambusholz gemacht, dieses Brett. So und ja, dann war ich mir aber doch nicht sicher und dann soll ich fragen oder h und dann habe ich gedacht, das ist doch eine tolle Gelegenheit. Versuch du mal, versuch doch

08:39

Speaker A

mal die Verkäuferin anzusprechen und dich beraten zu lassen auf Japanisch und Fragen zu stellen. Z.B.

08:48

Speaker A

Welches Brett ist gut für Gemüse? Welches Brett ist gut ähm zum Fisch oder Fleisch schneiden und ähm welches Messer kann ich dafür benutzen und wie mache ich das Brett sauber, dass es nicht ähm ja so schnell schimmelt oder kaputt

09:06

Speaker A

geht, all diese Sachen. Und das habe ich dann gemacht und immer wenn ich die Fragen gestellt habe, dachte ich: "Oh mein Gott, das ist total schlecht gefragt, das versteht die bestimmt nicht." Und jedes Mal hat die mich perfekt

09:24

Speaker A

verstanden und die hat natürlich auch gesehen, okay, mein Japanisch ist nicht perfekt und sie hat dann auch glaube ich in einfachen Worten geantwortet und auch langsam gesprochen. Ein bisschen, bisschen langsamer, nicht ganz langsam, aber ein bisschen langsamer, glaube ich.

09:41

Speaker A

Und da war ich echt überrascht, dass die alles verstanden hat, was ich sie gefragt habe.

09:48

Speaker A

Ja, also hat wirklich immer auf meine Fragen geantwortet und immer wenn ich was gesagt habe, auch sie hat nie irgendwie hä was meinst du jetzt da? Hä?

09:57

Speaker A

Nein, immer sehr nett und direkt geantwortet. Und dann habe ich mein Brett gekauft und bin nach Hause gegangen. Und auf dem Weg nach Hause dachte ich: "Ey, geil, das geht ja selbst mit meinem Japanisch, das noch weit entfernt von

10:17

Speaker A

perfekt ist. Dein Deutsch ist wahrscheinlich besser als mein Japanisch, denke ich." Aber es geht und das ist die wichtige Botschaft hier. Die Leute verstehen dich. Die Leute verstehen dich. Hab Vertrauen in die

10:34

Speaker A

der Konversation, dass die Leute dich verstehen. Das ist das Ziel von Konversation, ein Austausch von Informationen, zuhören, darauf reagieren und dann einander verstehen.

10:51

Speaker A

Hm. Oder das ist doch das Ziel auch für ein Baby, das vielleicht äh nur zwei oder drei Wörter hat. Auch das Baby kann ja irgendwie mit den Eltern kommunizieren. Das geht, ne? Ein paar Wörtern. Manchmal verstehen nur die

11:08

Speaker A

eigenen Eltern dann das, aber Ziel von Kommunikation ist es, sich zu verstehen. Das ist das erste Ziel. Ja, und du willst es natürlich so perfekt wie möglich sagen. Natürlich willst du wie Gote oder wie Heinrich Heine klingen.

11:26

Speaker A

Also fantastisches Deutsch. Du möchtest eloquent sein. Du möchtest das super sagen, dass alle beeindruckt sind und sagen: "Bravo, dieser Mensch spricht perfekt Japanisch. Bravo oder Deutsch in deinem Fall." Aber das ist doch gar nicht das Ziel.

11:46

Speaker A

Ist es doch nicht. Vielleicht irgendwann mal. Ja, wenn du Bock hast, wenn du Böcke hast, gerne. Aber primär ist es doch das Verstehen. Und freu dich, freu dich, wenn du mit deinem Deutsch in den Laden gehst, zum Arzt

12:02

Speaker A

gehst, wenn du Sauerkraut kaufst und die Leute verstehen dich, obwohl du vielleicht nicht perfekt gesprochen hast. Freu dich da. Ja, freu dich da.

12:15

Speaker A

Aber natürlich heißt das jetzt nicht, dass du jetzt nie wieder lernen musst, sondern einfach sprechen kannst, wie du willst. [gelächter] Nein, das geht nicht. Natürlich brauchst du Rückmeldung, brauchst du Entschuldige, ich benutze jetzt ein Anglizismus. Achtung, Anglizismus, Feedback. Du brauchst Feedback,

12:37

Speaker A

aber nicht die ganze Zeit. Nicht die ganze Zeit. Glaub mir, das ist nicht notwendig in der Konversation.

12:49

Speaker A

Nicht notwendig. Meine Schüler, meine Schüler machen oft die gleichen Fehler, obwohl sie wissen, was sie hier eigentlich falsch machen, aber die Dinge sind manchmal noch nicht automatisch.

13:06

Speaker A

Und im Deutschen natürlich, es gibt viel Grammatik, wunderschöne Grammatik, z.B. Artikel Adjektivdeklination und eine spezielle Satzstruktur.

13:18

Speaker A

Jetzt sagen wir mal, ein Schüler von mir sagt einen Satz und er macht einen Artikelfehler, ein Fehler mit der Adjektivdeklination.

13:28

Speaker A

Die Satzstruktur ist nicht korrekt und vielleicht ist auch das Partizip oder irgendwas anderes ist noch nicht korrekt.

13:36

Speaker A

Er redet und ich sage: "Halt, stopp. A, B, C, D, E, alles falsch. Noch mal.

13:46

Speaker A

Ja, natürlich. Dann würde der Schüler total blockieren. Total. Ich habe das selber gemerkt, als ich früher in der Schule Sprachen gelernt habe, nämlich Englisch.

13:59

Speaker A

Ich kann mich an einen Englischlehrer erinnern, der war genauso. Der hat dann gesagt, ah, das ist falsch und das und das. Ja, wie kann ich denn all diese Sachen auf einmal korrigieren? Das geht doch gar nicht. Man muss Schritt für

14:15

Speaker A

Schritt korrigieren, aber doch nicht alles auf einmal. Das ist doch viel zu viel. Natürlich, wenn man weiß, hey, der kann das eigentlich, der hat sich vielleicht gerade nur versprochen oder ja, er ist gerade ein bisschen unkonzentriert.

14:33

Speaker A

Dann kann man noch mal sagen, ah, Struktur oder ha ist das maskulin oder feminin. Und dann hat er einen Tipp und dann ah okay, der kann sich dann selber korrigieren. Das ist der beste Fall. Ich gebe nur einen Hinweis. H und der

14:52

Speaker A

Schüler korrigiert sich selbst. Aber natürlich korrigiere ich selbst dann nicht jeden Fehler. Ich mache nicht h ja fünf Fehler im Satz. Nein, sondern ich weiß z.B. Wir haben gerade Satzstruktur trainiert und dann macht er einen Satzstrukturfehler. Da mache ich nur ha

15:13

Speaker A

und dann versucht der Schüler selbst den Fehler zu finden. Und das ist viel effizienter. findet dann nämlich oft den Fehler selbst. Nicht immer, ist auch nicht schlimm, aber oft finden meine Schüler den Fehler dann selbst, korrigieren sich selbst und dann haben

15:31

Speaker A

sie einen viel besseren Lerneffekt, als wenn ich sage nur: "Nein, das ist falsch. Wir müssen jetzt noch mal 50 Sätze im Datie machen. Das bringt nichts.

15:44

Speaker A

Das bringt nichts. Dann blockieren die Leute. Wenn ich jeden Fehler korrigiere oder wenn dein Nachbar bei dir jeden Fehler korrigiert, hättest du da Bock drauf? Dann hast du doch gar keinen Bock mehr mit dem Nachbarn zu reden.

15:58

Speaker A

Also ganz ehrlich, wenn mein Nachbar, wenn ich mit dem jetzt rede und der würde jedes Wort von mir korrigieren, ich würde nur und er würde schon ah, falsch, ja, dann hätte ich gar keinen Bock mehr auf den Nachbarn, dann würde

16:11

Speaker A

ich um 10 Uhr abends extra laut meine Stereoanlage anmachen und deutsche Schlager spielen. Das ist Wahnsinn.

16:22

Speaker A

Uff uff. Hier direkt hinter mir die Wand, die führt zu meinem Nachbarn. Wenn der das machen würde, den würde ich gar nicht mögen. Aber macht er nicht. Der ist total nett. Macht er natürlich nicht. Und du willst auch nicht so ein

16:37

Speaker A

Nachbarn oder so ein Freund, der dich ständig korrigiert. Aber punktuell punktuelle Korrektur kann helfen.

16:46

Speaker A

Kann helfen, aber es ist natürlich auch eine Technik, richtig korrigieren zu können. Ja, natürlich. Das können auch andere Leute, nicht nur ich. Aber wenn du vor mir korrigiert werden willst, dann komm in meinen Unterricht. Unten in der Videobeschreibung findest du den Link,

17:07

Speaker A

da findest du meinen Kalender. Buch einfach einen Unterricht mit mir und ich korrigiere dich richtig. volle Pulle korrigieren. Jeden einzelnen Fehler natürlich nicht, sondern punktuell, so dass du im besten Fall deine Fehler entdeckst, einen großen Lerneffekt hast und dann

17:27

Speaker A

gehen wir weiter. Es bringt nichts, die ganze Zeit zu korrigieren. Es bringt nichts. Redefluss. Redefluss, wenn du einmal im Redefluss bist, das ist doch das Schöne, wenn ich sehe, dass meine Schüler im Fluss sind. Sie machen Fehler, aber sie

17:45

Speaker A

machen weiter. Sie sind im Fluss. Manchmal korrigieren sie sich selbst ein wenig, manchmal korrigiere ich sie ein wenig, aber die Konversation geht weiter.

17:57

Speaker A

Frag gerne deinen besten deutschen Freund, deinen Nachbarn, die Leute, mit denen du sprichst. Frag sie doch mal.

18:04

Speaker A

Hey, korrigierst du mich eigentlich oder kannst du mich ein bisschen korrigieren? Nur ein bisschen kannst du ihnen sagen.

18:13

Speaker A

Das werden Sie sicherlich gerne machen. Deutsche korrigieren sehr gerne. Ich würde sagen, das ist in unserer DNA korrigieren. Aber ja, nicht alles. Wenn jemand dich die ganze Zeit korrigiert, such dir lieber einen anderen Gesprächspartner.

18:31

Speaker A

Also, wenn du merkst, dass du blockierst, das macht keinen Spaß. Das macht keinen Spaß. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich hatte auch schon mal Japanischunterricht mit einem Japanischlehrer, der mich die ganze Zeit korrigiert hat.

18:47

Speaker A

Ich habe wirklich nur zwei Wörter gesagt und ich wurde korrigiert. Das war nichts für mich. Das war nicht mein Stil, wie ich lerne. Natürlich vielleicht lernst du sehr gut so, aber allgemein ist das störend in der Konversation.

19:04

Speaker A

Es ist frustrierend und es ist meiner Meinung nach nicht nötig, weil das Ziel der Kommunikation nicht ist, perfekt zu sein, sondern erstmal die Nachricht zu verstehen. Was willst du sagen? Was will der andere sagen? Wie reagiere ich?

19:23

Speaker A

Ja, also es gibt bestimmte Fehler auch bei meinen Schülern, die korrigiere ich gar nicht. Es gibt Dinge, die korrigiere ich gar nicht. Warum soll ich die korrigieren? Sie würden jetzt den Redefluss stören.

19:37

Speaker A

Etwas so sehr fortgeschrittene Grammatik, die muss ich jetzt nicht erklären, wenn der Schüler noch A2 oder B1 ist. Warum?

19:46

Speaker A

Das würde jetzt stören und deshalb entscheide ich oft spontan auch: "Ah, diesen Fehler lasse ich laufen und okay, diesen Fehler korrigiere ich jetzt immer dann, wenn ich das Gefühl habe, das bringt den Schüler weiter, aber nicht die ganze

20:04

Speaker A

Zeit." Es gibt Fehler, die kannst du und die kann der andere auch ignorieren. Ja, du musst nicht jeden Fehler korrigieren. Auch wenn du selbst mit dir selbst sprichst, korrigier nicht jeden Fehler. Auch wenn du Texte schreibst, korrigiere nicht jeden Fehler.

20:26

Speaker A

Du wirst sehr demotiviert sein. Du kannst mal schauen, ah, was ist der häufigste Fehler. Okay. Und diesen Fehler versuchst du dann zu korrigieren.

20:40

Speaker A

Also kann zu wenig Korrektur dazu führen, dass Fehler dauerhaft bleiben? Diese Frage stellen mir meine Schüler sehr, sehr oft und ich habe sie ja schon ein wenig beantwortet, nämlich ja, irgendwann braucht man eine Rückmeldung.

20:59

Speaker A

Besonders dann z.B. Wenn du diese diesen Sprachbaustein, dieses Wort, diese Struktur immer wieder benutzt, z.B. Wennsätze, sagen wir mal, du willst die ganze Zeit Wsätze benutzen. Wenn ich in den Sauerkrautladen gehe, kaufe ich immer gleich 20 kg, z.B.

21:23

Speaker A

diese Struktur, wenn ich diese Struktur nicht kenne und immer und immer und immer wieder falsch mache, in wenigen Minuten in einer Konversation, dann ist es wichtig, die Rückmeldung zu bekommen. Hey, so nicht.

21:40

Speaker A

Erstmal ist es dann wichtig zu verstehen, was mache ich falsch? Und wenn du das weißt, wenn du eigentlich weißt, ja, stimmt, bei wenn, da steht das Verb, dann weißt du es ja eigentlich, dann ist es ja nur ein Automatisierungsfehler

21:58

Speaker A

und meistens ist es dann so, dass du es manchmal richtig machst und manchmal nicht.

22:07

Speaker A

Okay, jetzt kann man sagen, man könnte das jedes Mal korrigieren, aber es muss nicht sein. Das stört nicht immer. Manchmal kann man das auch laufen lassen. Beim nächsten Mal ist es ja wieder richtig und jedes Mal richtig macht dich stärker und jedes Mal falsch,

22:27

Speaker A

ha, mach dich nicht schwächer, macht dich auch stärker. Weil wenn du es falsch machst, okay, kein Pluspunkt, neutral, aber wenn du es falsch machst und vielleicht jemand sagt: "Hey, und du ah ja ja ja ja ja dich selbst korrigierst,

22:45

Speaker A

dann kriegst du auch ein Pluspunkt. Da kriegst du sogar zwei Pluspunkte, weil du dich selbst korrigiert hast." Das ist aber jetzt nicht die Lösung immer. Ja, es ist nicht immer die Lösung. zu sagen, okay, ich muss jetzt jedes Wort fünf mal überprüfen im Kopf.

23:04

Speaker A

Auch dann blockierst du wieder. Du merkst, zu viel Korrektur blockiert. Und ich sage meinen Schülern auch immer, ja, ihr dürft euch korrigieren, aber nur wenn das schnell geht. Also, wenn du den Fehler direkt bemerkst und ah, dann direkt korrigierst und

23:25

Speaker A

weitermachst. Nicht, wenn du sagst, ah, warte, vor 5 Minuten, da habe ich der äh Auto gesagt und nicht das Auto. Also noch mal zurück. Nein, sowas z.B. nicht.

23:38

Speaker A

Oder wenn du zu lange überlegst und sagst das Auto, jetzt kommt das Verbosition. Auto ist dritte Person singular. Nein, nein, nein, nein, nein. Das ist mir auch schon zu lang.

23:55

Speaker A

Der Redefluss, der natürliche Redefluss darf nicht unterbrochen werden. Der muss weitergehen. Weitergehen. Ganz klar. Wenn die Theorie klar ist, wenn du das Prinzip verstanden hast, dann geh mit dem Fluss. Mach es manchmal falsch, kein Problem.

24:17

Speaker A

Mach es richtig, so gut du kannst. Und wenn du dich mal selbst sofort korrigierst, dann weißt du, dann bist du auf dem richtigen Weg. Das ist das goldene Zeichen. Jetzt beginnt dein Gehirn zu automatisieren.

24:35

Speaker A

Wenn du sagst, warte mal, wenn, ah ja, das wä am Ende. Sprichst weiter, die Konversation geht weiter. Das ist ein Träumchen für mich, wenn ich das bei meinen Schülern erlebe. Das ist Halleluja. Ist das für mich? Das dauert

24:52

Speaker A

lange. Da machen wir uns keine Illusion. Das geht nicht von heute auf morgen und auch nicht von heute auf übermorgen.

25:02

Speaker A

Das dauert, das dauert richtig lange. Aber wenn es dann soweit ist, dann ist das Party. Dann ist Party angesagt. Dann nehme ich immer sofort mein Glas mit Wasser, mit Kohlensäure natürlich und stoße mit meinen Schülern an. wieder eine Struktur geschafft, wieder etwas

25:25

Speaker A

automatisiert. Also ja, es gibt auch die Möglichkeit zu sagen, Mann, die Adjektivdeklination, die ist gerade schwer. Gut, dann korrigiere nur das, nur das. oder sag deinen Kumpels: "Hey, sag mir mal, wenn ich das Adjektiv falsch dekliniere, nur diese eine Sache, dann fokussierst

25:57

Speaker A

du dich nämlich nicht auf 20 Dinge im deutschen Satz 20 Dinge gleichzeitig, dann bist du überfordert, sondern du sprichst normal, aber hast ein bisschen mehr Fokus auf den Adjektiven." Das ist auch meine Möglichkeit. Das geht sicherlich auch mal, nicht immer, aber

26:17

Speaker A

mal. Aber ja, es gibt viele Dinge zu beachten und wenn du ja super Multitasking machst mit all diesen Grammatikpunkten, dann blockierst du, du hast keinen Bock und ja, wahrscheinlich wirst du mit dem Lernen aufhören und das wollen wir nicht

26:36

Speaker A

niemals. Das lasse ich nicht zu, dass du mit dem Lernen aufhörst. Du sollst Spaß haben, Spaß am Lernen.

26:45

Speaker A

Wenn dich niemand korrigiert, niemand, bedeutet das weder, dass dein Deutsch perfekt ist, noch dass dir niemand helfen will. Ein normales Gespräch hat einfach ein anderes Ziel als ein Unterrichtsstunde. Eine Unterrichtsstunde bei mir z.B.

27:08

Speaker A

ist wie ein Fitnessstudio. Nicht immer. Manchmal ist das auch einfach nur Spaß haben, aber es kann auch ein Fitnessstudio sein, ein Raum, in dem gezielt korrigiert wird. Aber wenn du mit deinen Freunden sprichst, dann ist das eigentlich doch kein

27:25

Speaker A

Fitnessstudio. Wenn du beim Arzt bist, beim Bäcker, dann willst du ja nicht korrigiert werden. Stell dir das mal vor. Der Bäcker korrigiert dich. Du sagst äh ich hätte gern eins Brot und der Bäcker na na na.

27:43

Speaker A

So, aber nicht, mein Freund. Ein Brot, nicht eins Brot. Okay, das machen wir noch mal. Bitte wiederhole den Satz noch einmal korrekt.

27:52

Speaker A

Wenn der Bäcker das sagt, dann wirfst du ihm die Brötchen an den Kopf wahrscheinlich.

27:58

Speaker A

Mach das nicht. Mach das nicht, Bäcker und sag deinem Bäcker, er soll dich nicht korrigieren.

28:06

Speaker A

Hier ist jetzt reale Konversation gefragt und du wirst in der realen Konversation eine Blockade haben. Du wirst Fehler machen. Na und wen interessiert's dann beim nächsten Mal besser?

28:20

Speaker A

Mund abputzen und weitermachen, sagen wir auf Deutsch. Ja, Mund abputzen nach dem Essen. Der Mund ist dreckig.

28:29

Speaker A

und abfutzen. Okay, weiter geht's. Weiter geht's. Frag nicht. Ah, war alles richtig? Wenn dann, wenn dann frag am Ende der Konversation: "Hey, welcher Fehler ist dir bei mir heute aufgefallen?

28:50

Speaker A

Welchen Fehler habe ich heute öfter gemacht?" öfter. Ja, nicht öfters. Es gibt ein paar Deutsche. Ich habe das gestern äh in einem ähm ja YouTube Video gesehen.

29:02

Speaker A

Öfters haben die gesagt, ganz schlecht. Korrigiert den Deutschen da, wenn der das sagt, öfter ohne ja, so ein allgemeines Feedback, das ist viel wertvoller, wenn du sagst, was war jetzt? Kannst du mir eine kleine Rückmeldung geben? Und vielleicht sagt

29:22

Speaker A

er dann: "Ja, das mit den Adjektiven, das hast du heute ein paar mal nicht ganz korrekt gemacht." Und dann weißt du, okay, Adjektive gucke ich mir noch mal an.

29:35

Speaker A

Aber wenn der hier eine 10 km lange Liste rausrollt und sagt: "Guck mal hier, das hast du falsch gemacht und das und das und das und das, das bringt dir nichts." Ja, Fehler analysieren ist gut, aber nicht in jedem Gespräch.

29:56

Speaker A

Nicht in jedem Gespräch und besonders nicht in solchen realen Situationen mit deinem Freund. bei mir im Unterricht.

30:05

Speaker A

Ja, da können wir mal genauer analysieren. Das mache ich auch oft. Manchmal schreibe ich besonders bei Schülern, die schon ein höheres Level haben, wirklich fast alle Fehler mit, damit wir erkennen können, welche Fehler er noch macht, weil er oder sie nur noch

30:22

Speaker A

wenige Fehler macht. Dann analysieren wir zusammen, aber auch nicht immer, nicht jedes Mal. Aber das kann man mal machen. Aber wenn du noch A1, A2, selbst wenn du B1 oder B2 bist, ja, dann Analyse ist gut, aber Sprachfluss,

30:45

Speaker A

Selbstvertrauen beim Sprechen, das ist viel wichtiger. Das ist jetzt viel wichtiger. Und die Fehler werden langsam weniger.

30:55

Speaker A

Ja, glaub mir, doch. Ja. Die werden weniger. Glaub mir das jetzt. Okay. Aus. Ruhe jetzt. Ruhe im Karton.

31:07

Speaker A

Hat meine Mutter immer gesagt. Jetzt ist aber Ruhe im Karton. Sie wollte, dass mein Bruder und ich ruhig sind, wenn wir gestritten haben.

31:15

Speaker A

Welcher der bessere Kasus ist, nominativ oder Genitiv? Was für eine Frage. Genitiv natürlich. Mein Bruder, der sagt nominativ.

31:25

Speaker A

haben wir uns natürlich gestritten und hat meine Mutter gesagt, Ruhe im Karton jetzt. Also auch wenn es im Haus war, nicht im Karton. Keine Sorge, wir haben nicht im Karton gelebt.

31:38

Speaker A

Ja, okay. Machen wir es mal so. Ich gebe dir jetzt mal drei Sätze. Drei Sätze, die du sagen kannst. Z.B.

31:51

Speaker A

Sag deinem Freund, bitte unterbrich mich nicht sofort, aber sag mir danach meinen häufigsten Fehler oder frag ihn, gab es heute einen Satz, der unnatürlich geklungen hat oder welchen Fehler mache ich immer wieder?

32:14

Speaker A

Ein von diesen drei Sätzen nimmst du und erzählst ihm deinen Nachbarn, deinem Freund, deinem Friseur, deinem Sauerkrautverkäufer, einer Person, mit der du öfter eine Konversation hast, mit der du öfter sprichst und die auch nett ist natürlich und dich

32:35

Speaker A

unterstützen will, die dir helfen will beim Lernen. Ja, nicht jetzt jeden fragen. Irgendeine Person, die du einmal gesehen hast oder den Fahrkartenkontrolleur in der U-Bahn, den jetzt nicht fragen, aber alle anderen darfst du gerne fragen. Deine Freunde, deine Liebsten natürlich.

32:56

Speaker A

Ich habe noch eine Frage für dich. Was möchtest du lieber, du persönlich? Möchtest du, dass du sofort unterbrochen wirst oder möchtest du am Ende deine wichtigsten Fehler hören?

33:10

Speaker A

Was glaubst du? Es gibt Unterschiede. Ich habe auch Schüler, die sagen zu mir, Falk, bitte sei hart, korrigiere ganz hart. Dann sage ich manchmal, okay, wir können es ein bisschen härter machen, aber nicht ganz hart. Ja, wir finden

33:26

Speaker A

einen Kompromiss. Aber ich glaube eigentlich ist das Feedback, die Rückmeldung nach dem Gespräch wertvoller, wertvoller. Aber im Unterricht bei mir ist das auch ein bisschen was anderes.

33:45

Speaker A

Da korrigiere ich natürlich auch im Unterricht. Und wie gesagt, wenn du Böcke hast, ein bisschen korrigiert zu werden, mal Rückmeldung zu bekommen, dann komm in meinen Unterricht, Link in der Videobeschreibung. Was du außerdem in der Videobeschreibung findest, ist

34:00

Speaker A

natürlich das Transkript. Das ist ja auch eine Art Korrektur. Du kannst nämlich schauen, ob du alles korrekt gehört hast und wenn nicht, dann siehst du das im Transkript. Ich empfehle es dir sehr. Und auf Patreon findest du auch die neuen Aufgaben. Es

34:17

Speaker A

gibt jetzt ganz neu, ganz frisch im Ticker gibt's jetzt Aufgaben, Sprechaufgaben auch zu den Podcast Episoden. Ja, ich habe das ein bisschen geändert. Ich habe mir gedacht, ah, das ist zu Schreibaufgaben und lese verstehen lass dich. Es gibt zu viele

34:36

Speaker A

Aufgaben, die kein Sprechen beinhalten und du willst sprechen lernen. Wenn du den Podcast hörst, trainierst du das Hören. Wenn du das Transkript hast, trainierst du das Lesen. Was du jetzt noch trainieren musst, ja, vielleicht ein bisschen schreiben, aber vor allen

34:53

Speaker A

Dingen sprechen. Und in meinen Aufgaben gibt es dazu kleine Übungen. Mitglied werden lohnt sich also wirklich. Und ja, ich danke dir natürlich wie immer fürs Zuhören. Schreib deine Gedanken in die Kommentare. Was denkst du? Brauchst du Feedback? Willst du von deinem Nachbarn

35:13

Speaker A

korrigiert werden? Korrigieren dich die Leute zu viel? Schreib das mal. So. Und jetzt habe ich dich genug korrigiert.

35:22

Speaker A

Fürs erste. Was machst du jetzt? Du wirst jetzt nach der Episode wie immer stoppen und kurz erzählen, das ist eine Sprechaufgabe, kurz erzählen, was hat denn der alte Quatschkopf Falk da gerade gesagt? Fass das mal zusammen. Was hat er gerade

35:44

Speaker A

gesagt? Sprich mal 2 Minuten darüber, was ich gerade gesagt habe. Ganz frei. Du darfst Fehler machen. Und danach kannst du das auch noch mit deiner eigenen Meinung vergrößern. Sag noch mal deine Meinung zum Fehler korrigieren, deine Erfahrung. Und schon hast du ein

36:07

Speaker A

bisschen gesprochen. So und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Lernen und bis zum nächsten Mal. Tschüss und bis bald hoffentlich, wenn du Bock hast, wenn du Böcke hast.

36:24

Speaker A

[musik] เฮ [musik]

Topics: Deutschlernen Fehlerkorrektur Redefluss Kommunikation Sprachpraxis Mut zum Sprechen Deutsche Sprache Lernstrategien Sprachfehler Verständnis


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