**TRANSKRIPTION DETAILIERT & LEICHT GEMACHT (+ CAPPING, SPLICING, POLYADENYLIERUNG) - BiochemieNow — Transcript & Summary | SozAI**
Source: https://sozai.app/transcript/transkription-detailiert-leicht-gemacht-capping-s-transcript/

Grundlagen der Nukleotide, Aufbau von DNA und RNA, Transkription, MRNA-Prozessierung und wichtige biochemische Konzepte einfach erklärt.

## Key Takeaways

- DNA ist eine Doppelhelix mit antiparallelen Strängen, RNA ist einzelsträngig.
- Uracil ersetzt Thymin in der RNA, was ein wesentlicher Unterschied zur DNA ist.
- Nukleotide sind über Phosphorsäure-Diesterbindungen verbunden und haben eine definierte 5'-3'-Richtung.
- RNA-Synthese (Transkription) erfolgt ohne Primer und in 5'-3'-Richtung.
- Die Prozessierung von Pre-MRNA ist essentiell für die Bildung funktioneller MRNA.

## What the video covers

- Einführung in die Struktur und Funktion von Nukleotiden als Bausteine von DNA und RNA.
- Unterscheidung zwischen Purin- und Pyrimidinbasen sowie deren spezifische Vorkommen in DNA und RNA.
- Erklärung des Unterschieds zwischen RNA und DNA anhand der Zuckerstruktur (Ribose vs. Desoxyribose).
- Beschreibung der DNA-Doppelhelix mit antiparalleler Ausrichtung und Wasserstoffbrückenbindungen.
- Darstellung der RNA als einzelsträngiges Molekül mit 5'- zu 3'-Richtung.
- Einführung in die Synthese von RNA (Transkription) ohne Primer und deren Richtung.
- Erklärung der Basenpaarung und der speziellen Rolle von Uracil in der RNA im Vergleich zu Thymin in der DNA.
- Erläuterung der Phosphorsäure-Diesterbindung, die Nukleotide in DNA und RNA verknüpft.
- Hinweis auf weiterführende Videos zum Nukleotidstoffwechsel und zur Vertiefung.
- Ausblick auf die Prozessierung von Pre-MRNA zu reifer MRNA inklusive Capping, Splicing und Polyadenylierung.

Answers

## Questions about this video

Welche Themen werden in dieser Folge von Biochemie Now behandelt?

In dieser Folge werden die Grundlagen der Nukleotide besprochen, insbesondere die Transkription, also die Entstehung von RNA mit Fokus auf mRNA und prä-mRNA. Es wird erklärt, wie aus prä-mRNA durch Prozessierungsprozesse die richtige mRNA wird.

Was ist ein Nukleotid und wie ist es aufgebaut?

Ein Nukleotid besteht aus einer Base, einem Zucker und einem Phosphat. Mehrere dieser Nukleotide bilden eine Kette, die entweder RNA oder DNA darstellt.

Wie unterscheidet sich der Aufbau von RNA und DNA bezüglich ihrer Stränge?

Bei der DNA handelt es sich um eine Doppelstrang-Helix, während die RNA, wie zum Beispiel die mRNA, typischerweise ein Einzelstrang ist. Beide Stränge haben eine Richtung, wobei das 5'-Ende durch die Phosphatgruppe und das 3'-Ende durch eine OH-Gruppe gekennzeichnet ist.

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00:06

Speaker A

Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Biochemie Now. Ich freue mich heute euch ein weiteres Thema vorstellen zu können.

00:14

Speaker A

Nämlich sprechen wir heute über Grundlagen der Nukleotide und nach den Grundlagen geht es insbesondere um den ersten großen Teil, den wir hier besprechen werden, nämlich die Transkription, also die Entstehung von RNA, in dem Fall Fokus auf MRNA, sowie Pre MRNA und wie aus der Pre MRNA durch Prozessierungsprozesse schließlich die richtige MRNA wird.

00:46

Speaker A

Denn das heißt, wir fangen noch mal ganz basic an, wie ist so eine äh wie so ein NA Strang, den NA Strang aufgebaut?

01:00

Speaker A

Die Unterschiede der Purin und Pyrimidin Basen, dann geht es grob um RNA Arten, es gibt nämlich nicht nur die MRNA, bis wir dann schließlich den Fokus auf Pre MRNA und MRNA setzen, die wichtigen Schritte der MRNA Synthese besprechen und auch die Posttranskriptionalen Modifikationen behandeln.

01:57

Speaker A

Das ist wie immer ein roter Faden. Ich hoffe, danach habt ihr das Thema gut verstanden. Auch wenn wir Zuschauer haben aus Bioleistungskursen, das ist ein Thema, was auch hier sehr hilfreich ist, also gerne weitersagen.

02:22

Speaker A

Das sind so Dinge,

02:23

Speaker A

die hätte

02:24

Speaker A

ich

02:24

Speaker A

in

02:25

Speaker A

meinem

02:25

Speaker A

Bioleistungskurs

02:26

Speaker A

damals

02:26

Speaker A

sehr

02:27

Speaker A

gerne

02:27

Speaker A

so

02:28

Speaker A

ausführlich

02:28

Speaker A

gewusst,

02:29

Speaker A

weil

02:29

Speaker A

es

02:30

Speaker A

einfach

02:30

Speaker A

fürs

02:31

Speaker A

Verständnis

02:31

Speaker A

weiterhilft.

02:32

Speaker A

Genau,

02:32

Speaker A

und

02:33

Speaker A

ich

02:33

Speaker A

habe

02:34

Speaker A

jetzt

02:34

Speaker A

Bock

02:35

Speaker A

darauf,

02:35

Speaker A

also

02:36

Speaker A

legen

02:36

Speaker A

wir

02:37

Speaker A

auch

02:37

Speaker A

gleich

02:38

Speaker A

los.

02:38

Speaker A

Wir fangen an mit den Grundlagen der Nukleinsäuren.

02:40

Speaker A

Dazu springen

02:41

Speaker A

wir

02:42

Speaker A

jetzt

02:42

Speaker A

mal

02:43

Speaker A

in

02:43

Speaker A

die

02:44

Speaker A

Mitte

02:44

Speaker A

des

02:45

Speaker A

Bildes

02:45

Speaker A

und

02:46

Speaker A

sehen

02:46

Speaker A

hier

02:47

Speaker A

so

02:47

Speaker A

angedeutet,

02:48

Speaker A

wie

02:48

Speaker A

so

02:49

Speaker A

in

02:49

Speaker A

dem

02:50

Speaker A

Fall

02:50

Speaker A

ein

02:51

Speaker A

RNA

02:51

Speaker A

Molekül

02:52

Speaker A

aufgebaut

02:52

Speaker A

sein

02:53

Speaker A

kann.

02:53

Speaker A

Das

02:54

Speaker A

ist

02:54

Speaker A

nur

02:55

Speaker A

ganz

02:55

Speaker A

ganz

02:56

Speaker A

äh

02:56

Speaker A

ist

02:57

Speaker A

nur

02:57

Speaker A

ein

02:58

Speaker A

winziger

02:58

Speaker A

Teil

02:59

Speaker A

ist

02:59

Speaker A

hier

03:00

Speaker A

nur

03:00

Speaker A

einmal

03:01

Speaker A

ein

03:01

Speaker A

Nukleotid

03:02

Speaker A

verbunden

03:02

Speaker A

mit

03:03

Speaker A

einem

03:03

Speaker A

anderen

03:04

Speaker A

Nukleotid.

03:05

Speaker A

Genau,

03:06

Speaker A

was

03:06

Speaker A

ist

03:07

Speaker A

eigentlich

03:07

Speaker A

Nukleotid?

03:09

Speaker A

Wir haben hier eine Base, wir haben hier einen Zucker und wir haben ein Phosphat.

03:11

Speaker A

Noch mal hier

03:12

Speaker A

eine Base,

03:13

Speaker A

ein

03:14

Speaker A

Zucker

03:14

Speaker A

und

03:15

Speaker A

ein

03:15

Speaker A

Phosphat.

03:17

Speaker A

Das

03:17

Speaker A

ist

03:18

Speaker A

ein

03:18

Speaker A

Nukleotid.

03:20

Speaker A

Base plus Zucker würde man übrigens Nukleosid nennen.

03:22

Speaker A

Und die Einzelteile wären entsprechend die Einzelteile.

03:25

Speaker A

Und jetzt ist

03:26

Speaker A

sowohl

03:27

Speaker A

RNA,

03:27

Speaker A

als

03:28

Speaker A

auch

03:28

Speaker A

DNA

03:30

Speaker A

aus einer Verbindung mehrerer dieser Nukleotide als Kette aufgebaut.

03:33

Speaker A

Bei der DNA wäre es eine Doppelstrang Helix, da hätten wir hier eine Kette und hier eine Kette,

03:36

Speaker A

die in so einer Helix zusammenlaufen würde.

03:38

Speaker A

Bei einer bei einer RNA wäre es jetzt z.B. bei der MRNA einfach ein Einzelstrang.

03:43

Speaker A

Der hat

03:44

Speaker A

auch

03:45

Speaker A

eine

03:45

Speaker A

Richtung,

03:46

Speaker A

da wo die Phosphatgruppe ist, ist immer das 5 Strich Ende.

03:48

Speaker A

Und da wo hier eine OH Gruppe ist, ist das 3 Strich Ende.

03:51

Speaker A

3 Strich

03:52

Speaker A

übrigens,

03:53

Speaker A

weil

03:53

Speaker A

man

03:54

Speaker A

hier

03:54

Speaker A

sehen

03:55

Speaker A

würde,

03:55

Speaker A

C1, C2, C3, deswegen 3 Strich.

03:57

Speaker A

Und hier wäre es 5 Strich.

03:59

Speaker A

Deswegen hier 5 Strich und hier 3 Strich.

04:02

Speaker A

Okay.

04:04

Speaker A

Diese

04:05

Speaker A

Basen,

04:07

Speaker A

um jetzt vielleicht mal den Fokus auf das zu setzen,

04:09

Speaker A

die kann man einteilen in Purin und Pyrimidin Basen.

04:11

Speaker A

Wir wissen, wie Purin und Pyrimidin Basen

04:14

Speaker A

hergestellt

04:15

Speaker A

werden.

04:17

Speaker A

Dazu habe ich das Video Nukleotid Stoffwechsel gedreht.

04:20

Speaker A

Gerne da

04:21

Speaker A

auch

04:22

Speaker A

noch

04:22

Speaker A

mal

04:23

Speaker A

reinschauen.

04:24

Speaker A

Bei den Purinbasen gibt es Adenin und Guanin, hier in blau gezeichnet.

04:27

Speaker A

Die Purine sind immer die mit diesen Doppelringen.

04:30

Speaker A

Zwei Stickstoffe hier, zwei Stickstoffe hier.

04:32

Speaker A

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 gezählt.

04:36

Speaker A

Die Pyrimidinringe wäre, wenn ich wirklich, wenn ich nur das hier hätte mit den entsprechenden Substituenten.

04:42

Speaker A

Ihr müsst die leider euch merken.

04:44

Speaker A

Also Medizinstudium müsst ihr die können.

04:46

Speaker A

Bio LK jetzt nicht unbedingt.

04:48

Speaker A

Aber es ist nicht so schwierig.

04:53

Speaker A

Adenin ist das blankeste der Purine, ist nämlich das mit dem einen Substituenten, dieser Aminogruppe hier.

04:56

Speaker A

Wenn es zwei hat, ist es eigentlich immer Guanin.

04:59

Speaker A

Oder ihr seid halt im Harnstoff, äh nee, im Harnsäure äh Entstehung.

05:04

Speaker A

Also

05:05

Speaker A

im

05:06

Speaker A

Abbau

05:06

Speaker A

der

05:07

Speaker A

der

05:07

Speaker A

Purinbasen

05:08

Speaker A

gelandet,

05:09

Speaker A

aber

05:10

Speaker A

Purinbase hier mit zwei ist immer Guanin.

05:13

Speaker A

Und hier ist einfach der Stickstoff gedreht und hier ist der Sauerstoff oben.

05:17

Speaker A

Also Adenin, der blankeste, dann Guanin.

05:20

Speaker A

Und bei den Pyrimidinen ist der wieder mit diesen zwei Substituenten,

05:23

Speaker A

nur andersrum, Cytosin.

05:26

Speaker A

Und jetzt gibt's noch Uracil und Thymin.

05:28

Speaker A

Uracil und Thymin haben beide diese Sauerstoffgruppen.

05:31

Speaker A

Nur Thymin ist zusätzlich an dieser Position methyliert.

05:34

Speaker A

Warum jetzt hier drei Pyrimidine?

05:36

Speaker A

Na,

05:37

Speaker A

das

05:38

Speaker A

spannende

05:38

Speaker A

ist,

05:40

Speaker A

dass Uracil

05:42

Speaker A

Uracil gibt es nur an der RNA.

05:44

Speaker A

Und Uracil ersetzt in der RNA sozusagen das Thymin.

05:47

Speaker A

Fragt mich nicht, warum das so ist.

05:49

Speaker A

Es ist so.

05:51

Speaker A

Thymin ist in der DNA,

05:53

Speaker A

also spezifisch für DNA.

05:56

Speaker A

Und Uracil ist spezifisch für RNA.

05:59

Speaker A

Immer da, wo die Base eigentlich Thymin wäre, bzw. Uracil ist es halt in der DNA Thymin und in der RNA Uracil.

06:03

Speaker A

Genau.

06:04

Speaker A

Und das

06:05

Speaker A

ist

06:06

Speaker A

das,

06:07

Speaker A

was

06:08

Speaker A

hier

06:08

Speaker A

grün

06:09

Speaker A

dran

06:09

Speaker A

wäre.

06:11

Speaker A

Ähm

06:12

Speaker A

und

06:14

Speaker A

ja,

06:15

Speaker A

genau,

06:16

Speaker A

so

06:16

Speaker A

wie

06:17

Speaker A

ich

06:17

Speaker A

gesagt

06:18

Speaker A

habe.

06:19

Speaker A

Noch mal kurz zur DNA.

06:22

Speaker A

Das ist jetzt nicht hier dargestellt,

06:24

Speaker A

aber das

06:25

Speaker A

ist

06:26

Speaker A

noch

06:26

Speaker A

mal

06:27

Speaker A

wissend,

06:27

Speaker A

ne, die DNA ist eine Doppelstrang Helix.

06:29

Speaker A

So könnte man die hier malen.

06:32

Speaker A

5 Strich 3 Strich, 3 Strich 5 Strich, antiparallel ausgerichtet.

06:37

Speaker A

Und zwischen diesen Basen entstehen Wasserstoffbrückenbindung.

06:41

Speaker A

Und zwar immer Adenin und Thymin machen zwei.

06:46

Speaker A

Und Cytosin und Guanin machen drei Wasserstoffbrückenbindung.

06:51

Speaker A

Sterisch wird dann eine DNA in der klassischen B-Form,

06:55

Speaker A

nennt

06:56

Speaker A

man

06:57

Speaker A

das,

06:58

Speaker A

rechtsgängig eine Helix ausbilden.

07:00

Speaker A

Es gibt eine rein theoretische A-Form, man weiß nicht, ob die biologisch so eine Relevanz hat,

07:05

Speaker A

oder ob die überhaupt biologisch vorkommt.

07:07

Speaker A

Die wäre auch rechtsgängig.

07:10

Speaker A

Und dann gibt es eine Z-Form in besonders Guanin und Cytosin reichen Abschnitten, die wegen den drei Wasserstoffbrückenbindung dann linksgängig wird.

07:17

Speaker A

Kleines

07:18

Speaker A

Detailwissen.

07:20

Speaker A

So kompliziert ist das bei der RNA nicht.

07:23

Speaker A

Die RNA, die ist ja nur einsträngig.

07:26

Speaker A

Wenn man jetzt noch wissen kann, ist, wie die einzelnen Nukleotide miteinander verknüpft sind.

07:30

Speaker A

Egal ob RNA oder DNA.

07:32

Speaker A

Das ist immer über Phosphat an dem Zucker.

07:35

Speaker A

Phosphat an dem Zucker auf beiden Seiten.

07:38

Speaker A

Und jetzt passiert da folgendes.

07:40

Speaker A

Hier haben wir nämlich eine eine Hydroxygruppe.

07:44

Speaker A

Und hier haben wir eine Phosphorsäure.

07:46

Speaker A

Und die bildet einen Ester und zwar beidseitig.

07:51

Speaker A

Deswegen haben wir einen Phosphorsäure diesterbindung,

07:55

Speaker A

die die Nukleotide zusammenhält.

07:57

Speaker A

Das heißt, das RNA und DNA sind sozusagen Phosphorsäure diester verknüpfte Nukleotide.

08:03

Speaker A

Die immer eine Richtung haben von 5 Strich Ende, wo wir eine Phosphatgruppe haben,

08:07

Speaker A

bis zum 3 Strich Ende, wo wir sozusagen nur noch diese OH Gruppe hier haben.

08:11

Speaker A

Weil

08:12

Speaker A

wir

08:13

Speaker A

jetzt

08:13

Speaker A

sehen

08:14

Speaker A

würden,

08:14

Speaker A

1, 2, 3, hier wäre die OH Gruppe.

08:17

Speaker A

Und da haben wir z.B. Nukleotide wie ATP.

08:20

Speaker A

Und ATP wird dann zu AMP und ist dann hier drin.

08:24

Speaker A

Und dann ist hier vielleicht GMP drin.

08:26

Speaker A

Dann ist hier CMP drin.

08:28

Speaker A

Oder wenn es jetzt eine RNA ist, UMP hier drin und so weiter und so fort.

08:34

Speaker A

So.

08:36

Speaker A

Wir haben jetzt bis auf den Uracil und Thymin Unterschied

08:40

Speaker A

immer noch nicht einen wesentlichen Unterschied zwischen RNA und DNA

08:43

Speaker A

erläutert,

08:45

Speaker A

der

08:46

Speaker A

im

08:47

Speaker A

Namen

08:48

Speaker A

steckt.

08:49

Speaker A

Denn die DNA ist Zungenbrecher technisch die Desoxyribonukleinsäure.

08:54

Speaker A

Und jetzt seht ihr, warum das hier eine Ribonukleinsäure ist.

08:58

Speaker A

Hier haben wir nämlich eine Hydroxygruppe.

09:01

Speaker A

Und wenn diese Hydroxygruppe jetzt hier nur den Wasserstoff hätte,

09:05

Speaker A

dann wäre es Desoxy.

09:07

Speaker A

Ne, weil dieses Wasserstoff fehlt.

09:09

Speaker A

Ist

09:10

Speaker A

das

09:11

Speaker A

jetzt

09:11

Speaker A

Desoxy.

09:12

Speaker A

Deswegen ist es jetzt nicht die Ribonukleinsäure,

09:15

Speaker A

sondern wenn hier das O nur stehen würde.

09:18

Speaker A

Nur

09:19

Speaker A

ein

09:20

Speaker A

Sauerstoff.

09:20

Speaker A

Wäre

09:21

Speaker A

das

09:22

Speaker A

die

09:23

Speaker A

Desoxyribonukleinsäure.

09:23

Speaker A

Das heißt, der Unterschied zu RNA und DNA besteht darin, dass der Zucker an der 2 Strich Stelle sein Hydroxygruppe hier verliert und hier nur der Sauerstoff stehen würde.

09:29

Speaker A

Dann

09:30

Speaker A

wäre

09:31

Speaker A

es

09:31

Speaker A

DNA.

09:32

Speaker A

Da wir hier aber eine OH Gruppe haben, habe ich hier schematisch eine RNA gezeigt.

09:37

Speaker A

Und

09:38

Speaker A

wie

09:39

Speaker A

ist

09:40

Speaker A

das

09:40

Speaker A

jetzt

09:41

Speaker A

mit

09:41

Speaker A

der

09:42

Speaker A

RNA?

09:43

Speaker A

Die RNA, die entsteht an der DNA.

09:47

Speaker A

Über das 5 Strich Ende.

09:51

Speaker A

Äh

09:52

Speaker A

und

09:53

Speaker A

wird

09:54

Speaker A

mit

09:55

Speaker A

fünf

09:56

Speaker A

wird

09:57

Speaker A

am

09:58

Speaker A

5

09:58

Speaker A

Strich

09:59

Speaker A

Ende

09:59

Speaker A

zum

10:00

Speaker A

3

10:00

Speaker A

Strich

10:01

Speaker A

Ende

10:01

Speaker A

synthetisiert.

10:02

Speaker A

Das ist

10:03

Speaker A

die

10:04

Speaker A

Syntheserichtung.

10:05

Speaker A

Und da brauchen wir keine Primer dafür.

10:07

Speaker A

Das heißt, DNA Polymerase 2 in dem Fall, die würde sich einfach hier anlagern.

10:12

Speaker A

Und würde dann von 5 Strich Ende beginnen und ihr weiter synthetisieren bis zum 3 Strich Ende.

10:17

Speaker A

An

10:18

Speaker A

einer

10:19

Speaker A

DNA.

10:21

Speaker A

Und

10:22

Speaker A

das

10:23

Speaker A

ist

10:23

Speaker A

eigentlich

10:24

Speaker A

schon

10:24

Speaker A

der

10:25

Speaker A

der

10:25

Speaker A

der

10:26

Speaker A

Grundsatz.

10:27

Speaker A

Ich habe jetzt natürlich noch ein paar Bilder,

10:29

Speaker A

um euch

10:30

Speaker A

das

10:31

Speaker A

so

10:31

Speaker A

ein

10:32

Speaker A

bisschen

10:32

Speaker A

zu

10:34

Speaker A

zeigen.

10:35

Speaker A

Nämlich

10:36

Speaker A

habe

10:37

Speaker A

ich

10:37

Speaker A

hier

10:38

Speaker A

das

10:38

Speaker A

Bild.

10:39

Speaker A

Ihr müsst

10:40

Speaker A

euch

10:41

Speaker A

ja

10:41

Speaker A

vorstellen,

10:42

Speaker A

wir

10:42

Speaker A

haben

10:43

Speaker A

ja

10:43

Speaker A

gesagt,

10:44

Speaker A

die

10:44

Speaker A

DNA

10:45

Speaker A

ist

10:45

Speaker A

dieser

10:46

Speaker A

Doppelstrang

10:46

Speaker A

und

10:47

Speaker A

antiparallel.

10:48

Speaker A

Und der muss hier irgendwo aufgespalten werden,

10:51

Speaker A

dass hier sozusagen eine Pre MRNA Synthese stattfinden kann.

10:55

Speaker A

Ne,

10:56

Speaker A

an

10:57

Speaker A

diesem

10:58

Speaker A

Strang

10:58

Speaker A

hier.

10:59

Speaker A

Und da hier von 5 Strich 3 Strich sozusagen, weil das synthetisiert werden kann.

11:03

Speaker A

Und dann wird hier also abgelesen.

11:05

Speaker A

So,

11:07

Speaker A

hier ist es z.B. ein C.

11:10

Speaker A

Dann muss die MRNA was haben, ein G.

11:13

Speaker A

Ist

11:14

Speaker A

es

11:15

Speaker A

hier

11:15

Speaker A

ein

11:16

Speaker A

A,

11:16

Speaker A

was

11:17

Speaker A

muss

11:18

Speaker A

dann

11:18

Speaker A

die

11:19

Speaker A

Pre

11:19

Speaker A

MRNA

11:20

Speaker A

haben,

11:20

Speaker A

ein

11:21

Speaker A

U,

11:22

Speaker A

weil gegenüber von A würde T liegen.

11:25

Speaker A

In dem Fall, weil es ein RNA ist, ist U.

11:28

Speaker A

Dann ist das z.B. hier ein T,

11:31

Speaker A

dann müsste hier ein A liegen.

11:35

Speaker A

So läuft die äh gedankliche Pre MRNA Synthese ab an einem äh Matrizenstrang der DNA.

11:46

Speaker A

Und jetzt fällt euch auch wieder auf,

11:48

Speaker A

was

11:49

Speaker A

habe

11:50

Speaker A

ich

11:50

Speaker A

hier

11:51

Speaker A

geschrieben.

11:52

Speaker A

Die DNA, die hat jetzt ja natürlich, weil sie Doppelstrang ist, zwei Stränge.

11:56

Speaker A

Sie hat nämlich den auch wieder 5 Strich nach 3 Strich Strang.

12:00

Speaker A

Und sie den 3 Strich nach 5 Strich Strang.

12:03

Speaker A

Damit hier die Pre MRNA synthetisiert werden kann,

12:06

Speaker A

muss das an dem 3 Strich 5 Strich Strang passieren.

12:10

Speaker A

Weil ich ja jetzt sozusagen

12:13

Speaker A

diesen 5 Strich 3 Strich Strang eigentlich mimike nur als RNA Form.

12:20

Speaker A

Das heißt, damit das hier 5 Strich 3 Strich wird,

12:24

Speaker A

brauche ich einen 3 Strich 5 Strich Strang als Matrizenstrang.

12:28

Speaker A

Das nennt man auch Kologener Strang.

12:32

Speaker A

Der Kologene Strang ist der 3 Strich 5 Strich Strang der DNA,

12:37

Speaker A

der als Matrize oder Antisens Strang oder Minus Strang,

12:41

Speaker A

wie

12:42

Speaker A

man

12:43

Speaker A

es

12:43

Speaker A

auch

12:44

Speaker A

immer

12:44

Speaker A

nennt,

12:45

Speaker A

als

12:45

Speaker A

Vorlage

12:46

Speaker A

dient,

12:47

Speaker A

äh oder als Angriffspunkt dafür dient, dass hier die RNA Polymerase ansetzen kann.

12:52

Speaker A

Und ohne Primer die RNA Pre RNA synthetisiert.

12:56

Speaker A

Und der 5 Strich 3 Strich Strang der DNA ist ja eigentlich letzten Endes wie vom Code her der 5 Strich 3 Strich Strang dieser Pre MRNA, der entsteht.

13:03

Speaker A

Bis auf die Ersetzung von T durch U.

13:07

Speaker A

Und deswegen nennt man das auch den kodierenden Strang, weil hier ist sozusagen die Code Sequenz sitzt,

13:13

Speaker A

die ich dann in diese MRNA überführe.

13:17

Speaker A

Und diese MRNA ja letztendlich der Code dafür ist, damit ich später Proteine herstelle.

13:22

Speaker A

Ne, also der genetische Code ist ja ein Triplett Code.

13:26

Speaker A

Und hier diese Basen, die die äh

13:31

Speaker A

entsprechend dann einer bestimmten Aminosäure und die Aminosäure wird dann in der Translation umgewandelt.

13:35

Speaker A

Dafür kommt dann das Video Translation.

13:38

Speaker A

Okay.

13:40

Speaker A

Jetzt folgendes, wir reden über RNA.

13:45

Speaker A

Wir wissen jetzt, wir reden auch über die Transkription.

13:48

Speaker A

Also wir reden die ganze Zeit über Pre MRNA und MRNA.

13:51

Speaker A

Ich unterscheide das deswegen, weil das viele

13:55

Speaker A

weitere RNA Typen gibt.

13:58

Speaker A

Und zwar es gibt kodierende, strukturelle und regulatorische RNA.

14:02

Speaker A

Die kodierende RNA ist wirklich nur die Pre MRNA.

14:06

Speaker A

Die wird

14:07

Speaker A

auch

14:08

Speaker A

HNRNA

14:08

Speaker A

genannt,

14:09

Speaker A

bis sie modifiziert wird.

14:11

Speaker A

Dann ist es die MRNA.

14:13

Speaker A

Das ist

14:14

Speaker A

wichtig

14:15

Speaker A

zu

14:15

Speaker A

wissen.

14:16

Speaker A

Das was hier

14:17

Speaker A

entsteht,

14:18

Speaker A

ist

14:19

Speaker A

noch

14:20

Speaker A

nicht

14:20

Speaker A

die

14:21

Speaker A

MRNA,

14:21

Speaker A

sondern

14:22

Speaker A

erst

14:23

Speaker A

nach

14:23

Speaker A

Modifikation

14:24

Speaker A

ist

14:24

Speaker A

es

14:25

Speaker A

die

14:25

Speaker A

MRNA.

14:26

Speaker A

Vorher ist es die HNRNA

14:28

Speaker A

oder Pre MRNA.

14:32

Speaker A

Jetzt gibt's aber noch strukturelle RNAs.

14:34

Speaker A

Es gibt die TRNAs.

14:36

Speaker A

Die werden wichtig für die Translation.

14:38

Speaker A

Die binden nämlich die Aminosäuren.

14:41

Speaker A

Die dann durch diesen Code hier umgesetzt werden.

14:45

Speaker A

Dafür kommt dann das Video Translation.

14:49

Speaker A

Dann gibt es ribosomale RNAs,

14:53

Speaker A

die wichtig sind an ähm

14:57

Speaker A

strukturellen Prozessen.

15:00

Speaker A

Dann gibt es die äh Small Nuklear RNAs,

15:03

Speaker A

die wichtig sind für das Splicing.

15:06

Speaker A

Das ist eine Art der ähm

15:09

Speaker A

Posttranskriptionalen Modifikationen, sie hier gleich.

15:14

Speaker A

Und es gibt die regulatorische Mikro RNA,

15:18

Speaker A

die z.B. beim RNA Editing zum Einsatz kommt.

15:22

Speaker A

Und ihr wisst, wenn ihr meinen Kanal guckt,

15:24

Speaker A

weiß, das ist ein klassisches Beispiel für RNA Editing.

15:27

Speaker A

APOB48 versus APOB100 in Chylomikron B48 und in B100 in LDL.

15:34

Speaker A

Wunderbar.

15:36

Speaker A

Was man sich dann jetzt merken muss, es gibt drei RNA Polymerasen.

15:40

Speaker A

Ne, das hier, diese MRNA, Pre MRNA entsteht immer durch die RNA Polymerase 2.

15:46

Speaker A

Die macht auch die Mikro RNA.

15:48

Speaker A

Kann man sich vielleicht merken, dass das wichtig ist, weil es RNA Editing

15:51

Speaker A

auch

15:52

Speaker A

auf

15:53

Speaker A

dieser

15:54

Speaker A

Ebene

15:55

Speaker A

stattfindet.

15:55

Speaker A

Genauso wie die Splicing SNRNA.

15:58

Speaker A

Die wird zum Teil auch durch die Dreier produziert.

16:01

Speaker A

Das ist

16:02

Speaker A

so

16:03

Speaker A

ein

16:03

Speaker A

Dreier,

16:04

Speaker A

aber

16:05

Speaker A

wenn

16:06

Speaker A

ihr

16:06

Speaker A

euch

16:07

Speaker A

das

16:07

Speaker A

merkt,

16:08

Speaker A

dass

16:08

Speaker A

das

16:09

Speaker A

auch

16:09

Speaker A

durch

16:10

Speaker A

die

16:10

Speaker A

Zweier

16:11

Speaker A

passiert.

16:12

Speaker A

Dann gibt's halt noch eine Polymerase 1.

16:15

Speaker A

Die ist nur im Nukleolus.

16:17

Speaker A

Und die macht die Vorstufe der Ribosomalen RNA.

16:20

Speaker A

Die Ribosomale RNA, die hat eine gemeinsame Vorstufe

16:23

Speaker A

als 45S Pre RNA.

16:27

Speaker A

Da haben wir ein Teile 18S, 28S, 5,8S Ribosomale RNA.

16:33

Speaker A

Das ein gemeinsamer Vorläufer, aus denen dann diese Abschnitte rausgeschnipselt

16:37

Speaker A

werden.

16:38

Speaker A

Ähm das macht die Polymerase 1.

16:41

Speaker A

Ähm

16:43

Speaker A

und die Polymerase 3,

16:47

Speaker A

die macht die TRNAs.

16:49

Speaker A

Die macht aber auch noch eine dieser Ribosomalen RNA.

16:52

Speaker A

Nämlich

16:53

Speaker A

die

16:54

Speaker A

5S

16:55

Speaker A

RNA.

16:56

Speaker A

Ansonsten macht auch die Dreier die TRNA.

16:58

Speaker A

Also die äh die RNAs, die dann die Aminosäuren binden.

17:02

Speaker A

So

17:03

Speaker A

würde

17:04

Speaker A

ich

17:05

Speaker A

mir

17:05

Speaker A

das

17:06

Speaker A

merken.

17:07

Speaker A

Okay.

17:09

Speaker A

Und die RNA Poly 1 ist im Nukleolus organisiert.

17:11

Speaker A

Das muss

17:12

Speaker A

man

17:13

Speaker A

auch

17:13

Speaker A

noch

17:14

Speaker A

wissen.

17:15

Speaker A

Perfekt.

17:17

Speaker A

Dann können wir überleiten zur MRNA Synthese.

17:21

Speaker A

Also zu dem, was ich jetzt euch erklären möchte, nämlich wie die kodierende RNA,

17:26

Speaker A

also die Pre MRNA und dann die später MRNA entsteht.

17:30

Speaker A

Generell kann man sagen, dass jeder dieser Prozesse, auch die Translation später,

17:35

Speaker A

in eine Initiationsphase, eine Elongations und eine Terminationsphase

17:40

Speaker A

eingeteilt

17:41

Speaker A

werden

17:41

Speaker A

kann.

17:42

Speaker A

Wobei zusätzlich in der Transkription eben diese Posttranskriptionalen Modifikationen

17:47

Speaker A

noch

17:48

Speaker A

eine

17:49

Speaker A

Rolle

17:49

Speaker A

spielen.

17:50

Speaker A

Also so kann man auch in der Prüfung anfangen.

17:52

Speaker A

Es gibt eine Initiation, eine Elongation und eine Termination.

17:56

Speaker A

Und hier halt noch die Modifikation.

17:59

Speaker A

Die Initiation der Transkription.

18:02

Speaker A

Wie

18:03

Speaker A

findet

18:04

Speaker A

die

18:04

Speaker A

jetzt

18:05

Speaker A

statt?

18:05

Speaker A

Also

18:06

Speaker A

wie

18:07

Speaker A

weiß

18:07

Speaker A

man

18:08

Speaker A

jetzt,

18:08

Speaker A

wo

18:09

Speaker A

auf

18:09

Speaker A

dieser

18:10

Speaker A

endlos

18:11

Speaker A

langen

18:12

Speaker A

DNA

18:12

Speaker A

irgendwo

18:13

Speaker A

eine

18:13

Speaker A

MRNA

18:14

Speaker A

gebildet

18:15

Speaker A

werden

18:16

Speaker A

soll.

18:17

Speaker A

Das ist

18:18

Speaker A

ganz

18:19

Speaker A

witzig,

18:19

Speaker A

denn wenn ich jetzt hier schematisch wieder eine DNA abgebildet habe,

18:22

Speaker A

hier mit

18:23

Speaker A

zwei

18:24

Speaker A

Strängen,

18:25

Speaker A

dann hat die DNA selber gewisse Abschnitte,

18:29

Speaker A

die schon signalisieren, dass da eine MRNA entstehen soll.

18:33

Speaker A

Da gibt's

18:34

Speaker A

so

18:35

Speaker A

Boxen.

18:35

Speaker A

Das

18:36

Speaker A

ist

18:37

Speaker A

einfach

18:37

Speaker A

die

18:38

Speaker A

Basenabfolge

18:38

Speaker A

jetzt

18:39

Speaker A

hier

18:39

Speaker A

in

18:40

Speaker A

kürzlich

18:40

Speaker A

Schrift

18:41

Speaker A

genannt.

18:41

Speaker A

In dem Fall nennt sich das TATA Box,

18:43

Speaker A

TATA

18:44

Speaker A

Box,

18:45

Speaker A

die

18:46

Speaker A

mir

18:47

Speaker A

schon

18:48

Speaker A

sagt,

18:48

Speaker A

so

18:49

Speaker A

hey,

18:51

Speaker A

hier soll was binden.

18:52

Speaker A

Hier soll nämlich bestimmte Transkriptionsfaktoren binden.

18:54

Speaker A

2A, 2B, TATA Box Binding Protein,

18:56

Speaker A

alles

18:57

Speaker A

mögliche.

18:59

Speaker A

Und das als Komplex lockt dann die RNA Polymerase 2 an,

19:04

Speaker A

die zusätzlich eine TF2H Domäne hat,

19:09

Speaker A

die eine aufspaltende Helikase Aktivität besitzt.

19:11

Speaker A

Helikase

19:12

Speaker A

ist

19:13

Speaker A

einfach

19:14

Speaker A

ein

19:14

Speaker A

äh

19:15

Speaker A

Enzymabschnitt

19:16

Speaker A

oder

19:17

Speaker A

ein

19:18

Speaker A

Enzym,

19:18

Speaker A

dass

19:19

Speaker A

hier

19:19

Speaker A

diesen

19:20

Speaker A

Doppelstrang

19:20

Speaker A

so

19:21

Speaker A

aufmacht,

19:22

Speaker A

dass

19:22

Speaker A

ich,

19:23

Speaker A

wie

19:24

Speaker A

ich

19:25

Speaker A

vor

19:25

Speaker A

gezeigt

19:26

Speaker A

habe,

19:26

Speaker A

hier

19:27

Speaker A

diese

19:29

Speaker A

diese

19:30

Speaker A

Lücke

19:31

Speaker A

hier

19:31

Speaker A

habe,

19:32

Speaker A

wo

19:32

Speaker A

die

19:33

Speaker A

Transkription

19:33

Speaker A

stattfinden

19:34

Speaker A

kann.

19:35

Speaker A

Und das geschieht eben an bestimmten Stellen

19:38

Speaker A

vor der eigentlich zu sequenzierenden Sequenz,

19:43

Speaker A

nämlich

19:44

Speaker A

die

19:45

Speaker A

TATA

19:46

Speaker A

Boxen,

19:47

Speaker A

die

19:47

Speaker A

geben

19:48

Speaker A

das

19:48

Speaker A

an.

19:49

Speaker A

Und vor den TATA Boxen gibt es Strom aufwärts auch noch weitere Sequenzen,

19:53

Speaker A

die z.B. bestimmte weitere Proteine binden können, die dann als Enhancer oder Silencer wirken.

19:58

Speaker A

Enhancer, die verstärken den Prozess.

20:00

Speaker A

Und Silencer, die schwächen den Prozess ab.

20:03

Speaker A

Ne, dann macht es hier so eine Schleife.

20:05

Speaker A

Das sind z.B. GC Abschnitte oder

20:07

Speaker A

CAAT

20:08

Speaker A

Abschnitte,

20:10

Speaker A

die würden dann sowas binden und die können den ganzen Prozess sozusagen noch verstärken.

20:14

Speaker A

Das ist

20:15

Speaker A

die

20:16

Speaker A

Initiation.

20:17

Speaker A

Die Elongation ist ziemlich easy.

20:19

Speaker A

Wie gesagt, kein Primer und die RNA

20:21

Speaker A

synthetisiert

20:22

Speaker A

munter

20:23

Speaker A

weiter.

20:24

Speaker A

Müssen aber immer noch bedenken, dass die DNA ja umso viele Histone drum rum gewickelt ist.

20:27

Speaker A

Ne,

20:28

Speaker A

so

20:29

Speaker A

ein

20:30

Speaker A

Histon

20:32

Speaker A

ähm

20:34

Speaker A

so ein Histon Komplex,

20:36

Speaker A

muss

20:37

Speaker A

man

20:38

Speaker A

sagen,

20:39

Speaker A

besteht als Oktamer aus den Histonen H2A, H2B, H3 und H4.

20:44

Speaker A

Das

20:45

Speaker A

ist

20:46

Speaker A

so

20:46

Speaker A

eine

20:47

Speaker A

4

20:47

Speaker A

übrigens

20:48

Speaker A

sein,

20:49

Speaker A

nicht

20:49

Speaker A

F.

20:50

Speaker A

Also

20:50

Speaker A

H4.

20:51

Speaker A

Das ist ein das ist ein Oktamer,

20:53

Speaker A

diese

20:54

Speaker A

Histone.

20:55

Speaker A

Und da sind etwa 147 Basenpaare drum rum gewickelt.

20:59

Speaker A

Das

21:00

Speaker A

ist

21:01

Speaker A

dann

21:01

Speaker A

ein

21:02

Speaker A

Nukleosom

21:02

Speaker A

übrigens.

21:03

Speaker A

Jetzt

21:03

Speaker A

wisst

21:04

Speaker A

ihr.

21:04

Speaker A

Nukleotid war Base Zucker Phosphat.

21:06

Speaker A

Nukleosid Base Zucker.

21:08

Speaker A

Und Nukleosom ist ein Histon plus 147 bis 48 Basenpaare der DNA.

21:13

Speaker A

Oh

21:14

Speaker A

mein

21:15

Speaker A

Gott.

21:15

Speaker A

Ja,

21:16

Speaker A

aber

21:17

Speaker A

das

21:17

Speaker A

mal

21:18

Speaker A

gut,

21:19

Speaker A

dass

21:19

Speaker A

man

21:20

Speaker A

es

21:20

Speaker A

auseinander

21:21

Speaker A

gehalten

21:21

Speaker A

hat.

21:22

Speaker A

Und bei der Elongation ist ja wichtig, dass das hier gelöst ist.

21:27

Speaker A

Und jetzt gibt es einen Fakt Komplex,

21:31

Speaker A

der löst dieses Diemer aus H2A und H2B.

21:37

Speaker A

Hier Komplexen einfach aus und lockert damit hier diese DNA Bindung auf.

21:41

Speaker A

Und dann kann die Polymerase 2 weiter synthetisieren, weiter synthetisieren, weiter synthetisieren.

21:46

Speaker A

Genau.

21:48

Speaker A

Bis zur Termination.

21:50

Speaker A

Da gibt's dann noch so, das habe ich jetzt nicht dargestellt, ein Roh Proteinkomplex.

21:56

Speaker A

Ähm

21:58

Speaker A

oder ein Roh, ich weiß nicht, ob es eigentlich eher kein Komplex ist.

22:02

Speaker A

Es ist

22:03

Speaker A

so

22:04

Speaker A

ein

22:05

Speaker A

Roh

22:06

Speaker A

Enzymprotein.

22:07

Speaker A

Jedenfalls,

22:08

Speaker A

das

22:09

Speaker A

lagert

22:10

Speaker A

dann

22:10

Speaker A

an

22:11

Speaker A

und

22:11

Speaker A

dann

22:12

Speaker A

man weiß gar nicht so genau, wie es stattfindet.

22:15

Speaker A

Auf

22:16

Speaker A

jeden

22:17

Speaker A

Fall

22:17

Speaker A

dann

22:18

Speaker A

ist

22:19

Speaker A

die

22:19

Speaker A

Termination,

22:20

Speaker A

wenn

22:21

Speaker A

das

22:22

Speaker A

da

22:22

Speaker A

ist,

22:23

Speaker A

ähm

22:24

Speaker A

ist

22:25

Speaker A

vorbei.

22:26

Speaker A

Es gibt sogar auch Roh unabhängige Termination,

22:28

Speaker A

aber

22:30

Speaker A

das

22:31

Speaker A

ist

22:32

Speaker A

so

22:33

Speaker A

ein

22:33

Speaker A

Detailwissen,

22:34

Speaker A

deswegen

22:35

Speaker A

packe

22:36

Speaker A

ich

22:36

Speaker A

euch

22:37

Speaker A

damit

22:37

Speaker A

nicht.

22:38

Speaker A

Ihr

22:38

Speaker A

müsst

22:39

Speaker A

einfach

22:39

Speaker A

euch

22:40

Speaker A

damit

22:41

Speaker A

begnügen,

22:41

Speaker A

sozusagen,

22:42

Speaker A

irgendwann

22:43

Speaker A

ist

22:43

Speaker A

damit

22:44

Speaker A

Schluss.

22:45

Speaker A

Ja.

22:47

Speaker A

Und dann würde es weitergehen mit Posttranskriptionalen

22:50

Speaker A

Modifikationen.

22:51

Speaker A

Bis dahin habe ich eben folgendes gemacht.

22:55

Speaker A

Ich habe eine Pre MRNA synthetisiert.

22:58

Speaker A

Oder eine HNRNA.

23:00

Speaker A

Heteronukleäre RNA ist das gleiche.

23:04

Speaker A

Der

23:05

Speaker A

gleiche

23:06

Speaker A

Name

23:07

Speaker A

letzten

23:08

Speaker A

Endes.

23:09

Speaker A

Also

23:09

Speaker A

für

23:10

Speaker A

das

23:10

Speaker A

gleiche.

23:12

Speaker A

Und jetzt noch zuletzt zu den

23:17

Speaker A

Co und Posttranskriptionalen Modifikationen,

23:22

Speaker A

die jetzt noch fehlen, um uns unserer Pre MRNA eine MRNA zu machen.

23:27

Speaker A

Und da gibt es drei Stück.

23:30

Speaker A

Es gibt das Capping.

23:32

Speaker A

Es gibt das Splicing.

23:34

Speaker A

Und es gibt die Polyadenylierung.

23:37

Speaker A

Capping steht für Kappe.

23:39

Speaker A

Splicing heißt, da wird was rausgeschnitten.

23:41

Speaker A

Und Polyadenylierung heißt, es wird hinten noch mal was dran gemacht.

23:44

Speaker A

Sozusagen ein Schwänzchen dran synthetisiert.

23:47

Speaker A

Okay.

23:48

Speaker A

Fangen wir mal an mit dem Capping.

23:51

Speaker A

Unsere allererste Base würde ja so aussehen.

23:54

Speaker A

Und hier

23:55

Speaker A

haben

23:56

Speaker A

wir

23:57

Speaker A

drei

23:57

Speaker A

Phosphate.

23:58

Speaker A

Und dann würde es hier weitergehen.

24:00

Speaker A

Ne, das ist unser 5 Strich Ende.

24:02

Speaker A

Da geht's

24:03

Speaker A

ja

24:04

Speaker A

weiter

24:04

Speaker A

zum

24:05

Speaker A

3

24:05

Speaker A

Strich

24:06

Speaker A

Ende.

24:06

Speaker A

Jetzt

24:07

Speaker A

wird

24:08

Speaker A

bei

24:09

Speaker A

dem

24:09

Speaker A

Capping

24:10

Speaker A

das Gamma Phosphat hier an dem ersten Nukleotid abgespalten.

24:15

Speaker A

Deswegen ist das hier nicht mehr in schwarz gemalt,

24:17

Speaker A

sondern

24:18

Speaker A

in

24:19

Speaker A

grün,

24:20

Speaker A

weil direkt danach wird einfach ein GTP genommen.

24:23

Speaker A

Ein Guanosin Triphosphat und hier reagieren.

24:27

Speaker A

Es würde hier mit diesen zwei Phosphaten reagieren.

24:30

Speaker A

Es geht

24:31

Speaker A

hier

24:32

Speaker A

reagiert,

24:32

Speaker A

also

24:33

Speaker A

mit

24:34

Speaker A

diesen

24:34

Speaker A

zwei

24:35

Speaker A

Phosphaten.

24:35

Speaker A

Und

24:36

Speaker A

was

24:37

Speaker A

passiert?

24:38

Speaker A

Zwei Phosphate vom GTP gehen weg und nur noch GMP geht hier rein.

24:42

Speaker A

Aber das heißt, ich habe hier wieder drei Phosphate.

24:45

Speaker A

Und hier ein angehängtes GMP.

24:48

Speaker A

Also es ist eine 5 Strich auf 5 Strich

24:52

Speaker A

Reaktion.

24:53

Speaker A

Ne,

24:54

Speaker A

weil

24:55

Speaker A

hier

24:55

Speaker A

das

24:56

Speaker A

5

24:56

Speaker A

Strich

24:57

Speaker A

Ende

24:57

Speaker A

auch

24:58

Speaker A

wieder

24:58

Speaker A

hier

24:59

Speaker A

mit

24:59

Speaker A

diesem

25:00

Speaker A

5

25:00

Speaker A

Strich

25:01

Speaker A

Ende

25:01

Speaker A

reagiert.

25:02

Speaker A

Das

25:02

Speaker A

ist

25:03

Speaker A

mal

25:03

Speaker A

was

25:04

Speaker A

anderes.

25:04

Speaker A

Hier

25:05

Speaker A

reagiert

25:06

Speaker A

ein

25:06

Speaker A

5

25:07

Speaker A

Strich

25:07

Speaker A

Ende

25:08

Speaker A

mit

25:08

Speaker A

diesem

25:09

Speaker A

5

25:09

Speaker A

Strich

25:10

Speaker A

Ende.

25:10

Speaker A

Und so entsteht eine 5 Strich 5 Strich Bindung.

25:13

Speaker A

So.

25:15

Speaker A

Und da das jetzt noch nicht genug ist,

25:19

Speaker A

ne, normalerweise habe ich hier immer nur ein Phosphat.

25:21

Speaker A

Jetzt

25:22

Speaker A

habe

25:23

Speaker A

ich

25:23

Speaker A

hier

25:24

Speaker A

plötzlich

25:24

Speaker A

drei.

25:25

Speaker A

Werden jetzt noch Methylierung stattfinden.

25:27

Speaker A

Und zwar es wird eine Methylierung einmal hier stattfinden.

25:30

Speaker A

An diesem siebten Stickstoff im

25:35

Speaker A

Guanin.

25:37

Speaker A

Und teilweise passiert noch Methylierung an diesen OH Gruppen der ersten und zweiten dann folgenden Base.

25:43

Speaker A

bzw.

25:44

Speaker A

ist

25:45

Speaker A

hier

25:46

Speaker A

die

25:46

Speaker A

zweite

25:47

Speaker A

Base

25:47

Speaker A

und

25:48

Speaker A

die

25:49

Speaker A

dritte

25:49

Speaker A

Base.

25:50

Speaker A

Also

25:50

Speaker A

die

25:51

Speaker A

erste

25:52

Speaker A

Base

25:53

Speaker A

wird

25:53

Speaker A

hier

25:54

Speaker A

methyliert.

25:54

Speaker A

Und der das zweite Nukleotid wird nicht an der Base,

25:57

Speaker A

sondern

25:58

Speaker A

hier

25:59

Speaker A

an

25:59

Speaker A

dem

26:00

Speaker A

an dem an der Hydroxygruppe 2, sowie die dritte Base in Hydroxygruppe 3 methyliert.

26:05

Speaker A

Und so entsteht diese Cap Struktur.

26:07

Speaker A

Das

26:08

Speaker A

ist

26:09

Speaker A

das

26:10

Speaker A

sieht

26:11

Speaker A

dann

26:11

Speaker A

aus

26:12

Speaker A

wie

26:12

Speaker A

eine

26:13

Speaker A

Kappe.

26:13

Speaker A

Und eben dieses Cap ist das 7MGP.

26:16

Speaker A

Oder auch genannt 7, weil hier Methyl ist.

26:20

Speaker A

7 Methyl an dem siebten Stickstoff.

26:22

Speaker A

Im

26:24

Speaker A

Guanin und teilweise passiert noch Methylierung

26:27

Speaker A

an diesen OH Gruppen der ersten und zweiten dann folgenden Base.

26:32

Speaker A

bzw.

26:33

Speaker A

ist

26:34

Speaker A

hier

26:35

Speaker A

die

26:35

Speaker A

zweite

26:36

Speaker A

Base

26:37

Speaker A

und

26:38

Speaker A

die

26:39

Speaker A

dritte

26:40

Speaker A

Base.

26:40

Speaker A

Also

26:41

Speaker A

es

26:42

Speaker A

wird

26:43

Speaker A

ja

26:43

Speaker A

nicht

26:44

Speaker A

an

26:44

Speaker A

der

26:45

Speaker A

Base

26:45

Speaker A

methyliert.

26:46

Speaker A

Die erste Base wird methyliert.

26:48

Speaker A

Und der das zweite Nukleotid wird nicht an der Base, sondern hier an dem

26:54

Speaker A

an dem an der Hydroxygruppe 2, sowie die dritte Base in Hydroxygruppe 3 methyliert.

26:59

Speaker A

Und so entsteht diese Cap Struktur.

27:01

Speaker A

Das

27:02

Speaker A

ist

27:03

Speaker A

ein

27:04

Speaker A

das

27:05

Speaker A

sieht

27:06

Speaker A

dann

27:06

Speaker A

aus

27:07

Speaker A

wie

27:07

Speaker A

eine

27:08

Speaker A

Kappe.

27:08

Speaker A

Und eben dieses Cap ist das S7MGP oder auch genannt 7,

27:12

Speaker A

weil

27:13

Speaker A

hier

27:14

Speaker A

Methyl

27:14

Speaker A

ist.

27:15

Speaker A

7 Methyl an dem siebten Stickstoff.

27:17

Speaker A

Im

27:19

Speaker A

Guanosin Triphosphat.

27:23

Speaker A

Und so eine Kappe auf der MRNA ganz vorne,

27:26

Speaker A

die hat jetzt die Funktion, dass es eine Schutzwirkung hat.

27:30

Speaker A

Gegenüber RNA, dass das nicht so schnell abgebaut wird.

27:32

Speaker A

O

27:33

Speaker A

vorne.

27:34

Speaker A

Und es ist z.B. auch eine Signalwirkung, z.B. eine Signalsequenz

27:38

Speaker A

für ähnliche Dinge, wie auch die Capping Struktur.

27:43

Speaker A

Z.B.

27:44

Speaker A

eine Signalsequenz später für die Andockstelle in der Translation an den Ribosomen.

27:48

Speaker A

Oder auch für die Ausschleusung aus dem Zellkern in das Zytosol.

27:53

Speaker A

Man muss ja vorstellen,

27:55

Speaker A

die Transkription, die findet im Zellkern statt.

27:58

Speaker A

Die findet nicht im Zytosol statt.

28:00

Speaker A

Und dann muss das Ganze zur Translation aus dem Zellkern raus.

28:04

Speaker A

Und das äh da spielt die Cap Struktur eine wichtige Rolle, dass das da rauskommen kann.

28:10

Speaker A

Okay.

28:11

Speaker A

Das

28:12

Speaker A

war

28:13

Speaker A

die

28:13

Speaker A

erste

28:14

Speaker A

Modifikation.

28:15

Speaker A

Die findet übrigens schon während der Transkription statt.

28:19

Speaker A

Also nach 30, 40 Nukleotiden findet schon diese Methylierung statt.

28:22

Speaker A

Deswegen habe ich hier Co Transkriptional hingeschrieben.

28:25

Speaker A

Ähm

28:27

Speaker A

ja, dass man, dass man sich vielleicht noch mal

28:30

Speaker A

noch mal vergewissert, dass nicht alles so unbedingt über Posttranskriptionales

28:33

Speaker A

ist,

28:34

Speaker A

aber

28:35

Speaker A

so

28:36

Speaker A

vom

28:37

Speaker A

Gedankengang

28:37

Speaker A

her,

28:38

Speaker A

dass

28:38

Speaker A

man

28:39

Speaker A

es

28:39

Speaker A

unterscheiden

28:40

Speaker A

kann.

28:41

Speaker A

Die zweite Sache ist nun das Splicen.

28:43

Speaker A

Das ist auch was, was man in der Bio Oberstufe mal gehört hat.

28:46

Speaker A

Nämlich,

28:47

Speaker A

dass die MRNA kodierende,

28:51

Speaker A

also die MRNA hat eigentlich nur noch kodierende Abschnitte.

28:55

Speaker A

Diese nicht kodierenden Abschnitte, die nennen sich Introns.

28:58

Speaker A

Und die kodierenden, die nennen sich Exons.

29:01

Speaker A

Die MRNA besteht später nur aus den Exons.

29:04

Speaker A

Das heißt, die Introns müssen hier weg,

29:06

Speaker A

die hier

29:07

Speaker A

orange

29:08

Speaker A

dargestellt.

29:09

Speaker A

Wie

29:10

Speaker A

passiert

29:11

Speaker A

das

29:11

Speaker A

jetzt?

29:12

Speaker A

Da gibt's dann einen einen Splicing Komplex.

29:15

Speaker A

Das

29:16

Speaker A

Spliceosom.

29:17

Speaker A

Da ist dann unter anderem die SNRNA beteiligt, wie gesagt, die wird ja von der 2 und der 3 zum Teil gebildet.

29:22

Speaker A

Hier aus Übersichtsgründen weggelassen.

29:26

Speaker A

Dieses dieser Komplex, der bewirkt,

29:30

Speaker A

dass sich so ein Intron auf dieser RNA als Art Schleife

29:34

Speaker A

vom

29:35

Speaker A

hier

29:36

Speaker A

lassen

29:37

Speaker A

kann.

29:38

Speaker A

Nämlich innerhalb dieses Introns wird eine 2 Strich OH Gruppe der RNA,

29:42

Speaker A

das

29:43

Speaker A

wäre

29:44

Speaker A

ja

29:44

Speaker A

hier,

29:45

Speaker A

einen

29:45

Speaker A

Angriff

29:46

Speaker A

hier

29:47

Speaker A

auf die Stelle, da wo gespleist werden soll am Intron an dieser 5 Strich Phosphatgruppe

29:52

Speaker A

hier

29:53

Speaker A

an

29:54

Speaker A

diesem

29:54

Speaker A

orangen

29:55

Speaker A

Ding

29:55

Speaker A

machen.

29:56

Speaker A

Und dadurch gibt's hier so eine Schleife.

29:58

Speaker A

Das hier bindet mit dieser Schleife.

30:01

Speaker A

Und dann muss hier nur noch ein Schnitt durch dieses Spliceosom stattfinden.

30:04

Speaker A

Und dann wird das Intron rausgeschnitten.

30:06

Speaker A

Das

30:07

Speaker A

ist

30:08

Speaker A

hier

30:08

Speaker A

ligiert

30:09

Speaker A

und

30:09

Speaker A

abgebaut.

30:11

Speaker A

Das ist jetzt ganz banal erklärt,

30:13

Speaker A

wie das Splicen funktioniert.

30:15

Speaker A

Das kann man sicherlich auch noch ein bisschen genauer

30:17

Speaker A

durchnehmen,

30:18

Speaker A

aber

30:19

Speaker A

ich

30:20

Speaker A

finde,

30:20

Speaker A

das

30:21

Speaker A

reicht

30:21

Speaker A

aus.

30:22

Speaker A

Spleißosom, ne, Lasso Struktur.

30:24

Speaker A

2 Strich OH greift 5 Strich an.

30:26

Speaker A

Dann muss

30:27

Speaker A

hier

30:28

Speaker A

noch

30:28

Speaker A

ein

30:29

Speaker A

Schnitt

30:29

Speaker A

passieren.

30:30

Speaker A

Fertig.

30:30

Speaker A

Nur die Exons machen später die MRNA aus.

30:33

Speaker A

Nicht

30:34

Speaker A

die

30:35

Speaker A

Introns.

30:35

Speaker A

Die

30:36

Speaker A

Introns

30:36

Speaker A

sind

30:37

Speaker A

alle

30:37

Speaker A

weg.

30:38

Speaker A

Das

30:39

Speaker A

war

30:40

Speaker A

das

30:40

Speaker A

Splicen.

30:41

Speaker A

Und jetzt fehlt nur noch die Polyadenylierung.

30:43

Speaker A

Polyadenylierung heißt,

30:46

Speaker A

am Ende dieser Pre MRNA gibt es eine Sequenz

30:50

Speaker A

aus ganz vielen Adenin, die hier synthetisiert werden.

30:53

Speaker A

Und

30:54

Speaker A

dran

30:55

Speaker A

gehängt

30:55

Speaker A

werden.

30:56

Speaker A

Ähm

30:58

Speaker A

und so Schleifen bilden.

31:00

Speaker A

Und so eine Art Schwänzchen machen.

Topics: Nukleotide DNA RNA Transkription MRNA Pre-MRNA Capping Splicing Polyadenylierung Biochemie


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