**PC-Probleme aus der Ferne lösen - so geht’s! — Transcript & Summary | SozAI**
Source: https://sozai.app/transcript/pc-problems-remote-fix-guide/

Lerne, wie du mit Rustdesk und Netbird deine eigene Fernwartungsinfrastruktur selbst hostest – sicher, kostenlos und ohne Portfreigaben.

## Key Takeaways

- Rustdesk ermöglicht kostengünstige und sichere Fernwartung durch Self-Hosting.
- Docker Compose erleichtert die schnelle Einrichtung der Rustdesk Server-Komponenten.
- Netbird kann als Proxy dienen, um ohne klassische Portfreigaben Verbindungen herzustellen.
- Die Kombination aus Rustdesk und Netbird bietet eine flexible und datenschutzfreundliche Lösung.
- Selbst gehostete Fernwartung ist besonders für Familien, Freunde oder Kunden geeignet.

## What the video covers

- Fernwartung ist oft einfacher als telefonische Problemlösung bei PC-Problemen.
- Rustdesk ist eine Open Source Fernwartungssoftware, die man selbst hosten kann.
- Im Video wird gezeigt, wie man einen Rustdesk Server mit Docker Compose aufsetzt.
- Der Server wird über Netbird erreichbar gemacht, um Portfreigaben zu vermeiden.
- Es werden die benötigten Ports (21115, 21116, 21117) für TCP und UDP konfiguriert.
- Netbird wird als Proxy genutzt, um die Verbindungen sicher und einfach zu routen.
- Die Einrichtung umfasst das Anlegen von TCP/UDP Services in Netbird für Rustdesk.
- Der Rustdesk Client wird heruntergeladen und auf Windows installiert.
- Im Client werden die selbst gehosteten Server als Relay und HBS eingetragen.
- Das Video zeigt auch die praktische Nutzung und Verbindung zu einem Windows-Server.

## Chapters

1. 00:00 Einleitung zur Fernwartung und Rustdesk Vorstellung
2. 00:54 Rustdesk als Open Source Alternative zu Teamviewer
3. 01:42 Docker Container HBS und HBR Erklärung
4. 02:42 Docker Compose Setup und Serverstart
5. 03:31 Netbird TCP/UDP Services für Rustdesk konfigurieren
6. 05:07 Weitere Ports und Services hinzufügen
7. 06:07 Netbird Proxy Ports anpassen und Container neu starten
8. 07:21 Rustdesk Client Installation und Serverkonfiguration
9. 08:22 Praxis: Verbindung zum Windows Server und Fernwartung
10. 11:04 Abschluss und Aufruf zur Interaktion

Answers

## Questions about this video

Was ist Rustdesk und warum sollte ich es selbst hosten?

Rustdesk ist eine Open Source Fernwartungssoftware, die ähnlich wie Teamviewer funktioniert. Selbst Hosting ermöglicht volle Kontrolle über die Daten und vermeidet Abhängigkeiten von fremden Servern.

Wie kann ich Rustdesk mit Netbird verbinden, ohne Ports manuell freizugeben?

Netbird fungiert als Proxy, der TCP- und UDP-Verbindungen über definierte Services weiterleitet, sodass keine klassischen Portfreigaben am Router nötig sind.

Welche Ports muss ich für Rustdesk freigeben, wenn ich es selbst hoste?

Für Rustdesk werden hauptsächlich die Ports 21115 und 21116 für TCP und UDP sowie 21117 für den Relay-Server benötigt, die über Netbird als Services konfiguriert werden.

## Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:00

Speaker A

Wenn Freunde, Familie oder auch Kunden mal wieder Probleme mit ihrem Rechner haben, dann ist es meistens einfacher, sich per Fernwartung einfach direkt auf den Computer raufzuschalten, anstatt zu versuchen, alles am Telefon zu erklären.

00:12

Speaker A

Dafür gibt es ja bekannte Software. Doch was, wenn wir das Ganze komplett selber hosten möchten, also über unsere eigene Infrastruktur auf diese Server zugreifen möchten? Genau dafür gibt es Rustdesk und Rustdesk schauen wir uns in diesem Video an. Und gemeinsam werden wir

00:26

Speaker A

zusammen einen Rustdesk Server aufsetzen per Docker Compose und den dann über Netbird erreichbar machen, sodass wir kein klassisches Portfing dafür betreiben müssen. Danach schauen wir uns das Ganze in der Praxis an, wie das funktioniert und dann habt ihr euren

00:39

Speaker A

eigenen Rustdesk Server, womit ihr Fernwartung bei allen euren Familien, Freunde oder Kunden eben durchführen könnt, komplett kostenfrei. Ich habe hier die Rustdeskite einmal offen und ist ein Open Source Tool, was sehr, sehr cool ist. Wenn wir einmal runterrollen,

00:54

Speaker A

dann hat das Ganze schon ziemlich Ähnlichkeiten mit beispielsweise Teamviewer. Allerdings ist das hier eben Open Source und wir können die Server dahinter selber hosten. Wenn wir also hier einmal auf Self Hosting gehen, dann landen wir hier einmal bei einer

01:06

Speaker A

Preisübersicht. Wir konfigurieren heute die Free Variante, also die normale Community Edition. Die hat alles mit dabei, was man eigentlich so braucht.

01:15

Speaker A

Hin zu individuell hier haben wir dann auch noch eine Webkonsole und können Clients schon vordefinieren zum Herunterladen und sowas. Aber wir machen heute einmal die Basics hier in der kostenlosen Selfhosting Variante. Dafür gehen wir hier auf get started und dann

01:30

Speaker A

landen wir in der Dokumentation von Rustdesk. Hier können wir Docker auswählen, denn mit Docker ist das Ganze eigentlich so ziemlich am einfachsten und wir müssen auch wirklich nicht viel tun. Wenn wir einmal runter scrollen, dann haben wir hier unsere Requirements

01:42

Speaker A

und wir sehen, dass wir später zwei Container quasi haben und zwar den HBS und HBR. HBR ist dabei der Relay Server, der verwendet wird, ähnlich wie bei Netbird, wenn keine direkte Verbindung hergestellt werden kann. Wenn wir ein Stück weiter runter scrollen,

01:58

Speaker A

dann finden wir hier die Docker Compose examples. Und genau das können wir auch genauso nehmen, denn wir können hier nicht wirklich viel einstellen, müssen wir auch gar nicht. Wir kopieren uns die Compose hier einmal und dann habe ich

02:10

Speaker A

hier schon einen entsprechenden Server vorbereitet und zwar mal wieder der Lab Server 02. Hier können wir zu Slashop navigieren, wo ich meine Docker Compose Projekte ablege und mit sudo mkdir rustk einmal einen neuen Ordner erstellen, worin wir die Konfigurationsdateien packen. Dann

02:27

Speaker A

navigieren wir da einmal rein sudo nano compose.yaml und dann können wir hier die Compose einmal einfügen. Wir sehen hier werden keine Ports angegeben. Das Ganze liegt daran, dass wir hier den Network Mode Host verwenden. Das heißt, die Ports werden automatisch über den Host

02:42

Speaker A

freigegeben. Das Ganze passt aber soweit. Dann können wir mit sudo docker-compose up -d das Ganze auch schon anstarten. Und theoretisch läuft jetzt unser eigener Rustdesk.

02:54

Speaker A

Natürlich ist der jetzt noch nicht von außen erreichbar, aber wir möchten ja, dass der am Ende über diese Domains mit HBR und HBS entsprechend erreichbar ist. Dafür habe ich den Pier hier mit Netbird verbunden. Wenn wir also einmal

03:05

Speaker A

auf Netbird Status gehen, dann sehen wir, wir sind hier verbunden und zwar sind wir hier verbunden mit der Netbird Labs Umgebung. Hier sehen wir den Server 02. Das heißt, wir können jetzt dafür Reverse Proxyeinträge anlegen. Wir verwenden jetzt keine normalen Reverse

03:20

Speaker A

Proxyeinträge, also quasi keine HTTP Services, sondern TCP und UDP Streams, die direkt durchgereicht werden. Dafür wählen wir hier TCP Service aus und können dann entsprechend alles anlegen.

03:31

Speaker A

Wir fangen also an mit abbs für den rustdeskserver.netbird-labs.de. Dann geben wir hier unsere Ressource ein und zwar den LABS Server 02. Dann gucken wir noch einmal in die Dokumentation.

03:44

Speaker A

Das hier können wir schon wieder zumachen hier oben zu den Ports, welche wir benötigen. Wir fangen also an mit dem Nut Test und zwar 21115.

03:54

Speaker A

Den fügen wir dann hier ein auf beiden Seiten, da das ja hier die Self hosted Variante ist. Dann sagen wir einmal continue und fügen das Ganze mit hinzu.

04:03

Speaker A

Jetzt haben wir natürlich für diese eine Domain oder für diesen einen Server noch mehr Ports, die wir hinzufügen müssen.

04:08

Speaker A

Wir gucken noch mal und haben hier beispielsweise auch noch 21116, was als TCP und UDP hinzugefügt werden soll. Ich habe gesehen, dass einige dort irritiert sind und der Meinung sind, dass Netbird hier keine weiteren Services auf dieselbe Domain packen

04:23

Speaker A

kann, bzw. dass wir jetzt keine weiteren Ports freigeben können. Ist allerdings hier nur eine kleine Optiksache. Wir legen also einen neuen Service an, nennen den jetzt einfach HBBS2 beispielsweise, wählen hier auch wieder TCP aus, unseren Lab Server 02 hier dann einmal den

04:38

Speaker A

21116er Port und fügen das Ganze hinzu. Dasselbe machen wir jetzt für HBS3 beispielsweise noch mal als UDP Service, weil wir da wir den Support auch noch mal als UDP freigeben sollen und sagen hier ebenfalls hinzufügen.

04:55

Speaker A

Jetzt haben wir hier in der Übersicht natürlich drei verschiedene Domains. Der Haken ist allerdings, dass bei TCP und UDP Streams die Domain eigentlich egal ist, weil der Server hört halt auf diese Ports und gibt es halt eben am Ende an

05:07

Speaker A

den entsprechenden Pier weiter. Zu guter Letzt kommen wir jetzt hier zum HBR. Hier brauchen wir noch den 21117er Port. Das heißt, wir nennen das Ganze hier einmal hbr.netw-labs.de tcpser wieder unser Labserver 02 und fügen den hier ebenfalls einmal mit

05:26

Speaker A

hinzu. Und damit haben wir jetzt hier alle Ports durchgereicht, die wir benötigen. Damit das Ganze funktioniert, müssen wir natürlich in unserer Docker Compose von dem Netbird Proxy die Ports entsprechend freigeben und falls ihr eine Firewall davor habt, hier natürlich auch.

05:42

Speaker A

Dafür habe ich hier den Netbird Server schon einmal offen und das slashop liegt ja meine Netbird Installation. Da gehen wir einmal rein und dann haben wir hier die Dockercompose.yaml. Die passen wir einmal an. Scrollen hier einmal runter und zwar zum Netbird Proxy, denn

06:02

Speaker A

darüber machen wir das Ganze ja erreichbar. Und hier habe ich die entsprechenden Ports schon einmal angegeben. Wir haben also 21115 und 16 TCP und UDP für den HBBS Service und 21117 TCP für den Relay Service quasi. Wenn wir das gespeichert haben, dann können

06:23

Speaker A

wir einmal docker-compose up -d sagen. Dann werden die Container einmal neu created bzw. der Proxy und die Ports sind entsprechend erreichbar. Und das ist schon alles, was wir benötigen, um unsere eigene Rustdesk Infrastruktur bereitzustellen. Wenn wir jetzt hier auf

06:42

Speaker A

den Windows Server einmal switchen bzw. auf dem Windows Desktop hier und dann einmal die Rustdeskite öffnen. Dann können wir hier auf herunterladen uns den Rustdesk Client herunterladen.

06:53

Speaker A

Wir wählen jetzt hier die Windows Variante als Exe. Laden das Ganze herunter und dann können wir das Ganze einmal ausführen. Seite können wir wieder schließen und schon haben wir jetzt hier Rustdesk am Start. Allerdings sind wir jetzt gerade natürlich noch mit

07:08

Speaker A

den Rustdeskservern verbunden und wir wollen ja, dass es über unsere eigene Infrastruktur läuft. Wir werden hier unten auch drauf hingewiesen, dass alles bereit ist. Für eine schnellere Verbindung sollen wir aber unsere eigenen Server einrichten. Das haben wir ja getan. Die müssen wir jetzt nur noch

07:21

Speaker A

angeben. Wir gehen also hier oben auf die drei Striche, dann auf Netzwerk und ID Relay Server. Hier geben wir jetzt einfach die beiden Server an, also hbs.netw-labs.de und dann haben wir hier hbr.netw-labs.de.

07:37

Speaker A

Dazu sei gesagt, dass der Relay Server allerdings optional ist. Ihr braucht den also nicht unbedingt. Wir können jetzt hier noch einen Key eingeben, damit auch wirklich die komplette Kommunikation verschlüsselt ist. Dafür haben wir bei uns

07:53

Speaker A

Dataverzeichnis und hier drin befindet sich ein Public Key, den wir einmal benötigen. Den können wir uns anzeigen lassen und einmal kopieren. Dann rüber zu unserem Windows Rechnerspring hier einmal einfügen und okay klicken. Wenn wir die Einstellungen schließen, dann sehen wir

08:10

Speaker A

hier unten verbinde mit dem Rustest Netzwerk und kurz darauf, dass jetzt hier bereit steht, ohne den Hinweis, dass wir unsere eigenen Server verwenden sollen, da wir die jetzt hinterlegt haben. Jetzt brauchen wir natürlich noch einen Rechner, auf dem wir uns mal drauf

08:22

Speaker A

schalten können. Da bringe ich hier einmal zu meiner Proxmox Instance und hier habe ich einen Windows Server, wo wir uns jetzt einmal anmelden und hier habe ich Rustdesk ebenfalls schon einmal heruntergeladen, was wir jetzt hier einfach einmal öffnen können.

08:33

Speaker A

angekommen. Ebenfalls einmal die Einstellungen öffnen auf Netzwerk und natürlich geben wir dann hier auch einmal unsere Server entsprechend an.

08:41

Speaker A

Also hbs-netw-labs.de und hbr.netw-labs.de mit okay bestätigen und dann sehen wir auch hier, dass wir jetzt ready sind ohne die Meldung, dass wir unseren eigenen Server aufsetzen können. Dann merken wir uns hier nur einmal die ID.

09:00

Speaker A

Spring hier wieder zurück zu unserem anderen Windows Server und können jetzt hier verbinden klicken. Jetzt wird eine Verbindung hergestellt. Wir werden hier nach einem Passwort gefragt. Entweder geben wir jetzt hier eben das Passwort ein, was auf dem anderen Client

09:13

Speaker A

angezeigt wird oder wir sehen auch hier, dass wir hier quasi so einen, ja, so ein Pop-up bekommen, wo wir das Ganze erlauben oder abbrechen können. Wir können auch hier schon direkt festlegen, welche Berechtigung derjenige jetzt haben soll, der sich hier drauf

09:25

Speaker A

schaltet. Finde ich wirklich sehr, sehr cool umgesetzt. Wir klicken also auf Accept. Und wenn wir einmal zurückgehen, dann sehen wir, dass wir jetzt hier den Desktop sehen. Das können wir auch ein bisschen größer machen. Und jetzt können wir den Desktop hier entsprechend

09:39

Speaker A

steuern. Und dabei ist die ganze Verbindung eben über unsere eigene Infrastruktur zustande gekommen. Rustdesk bietet auch noch ein paar mehr coole Funktionen, was es einfach auch irgendwie allgemein praktikabler macht als beispielsweise Teamviewer. Wenn wir das Ganze hier einmal schließen, dann

09:53

Speaker A

haben wir jetzt unseren Rechner hier unten, den wir uns auch als Favorit beispielsweise hinzufügen können. Und dann haben wir eben noch mehr Möglichkeiten. Wir sehen hier, wir haben einen Beta Feature und zwar das Terminal zu öffnen. Wenn wir das einmal machen,

10:06

Speaker A

dann werden wir auch hier wieder nach dem Passwort gefragt. Wir können aber einmal das ganze hier mit Accept einfach wieder bestätigen und dann haben wir jetzt hier einfach nur das Terminal von dem anderen Rechner offen. Ich jetzt hier also einmal sag

10:17

Speaker A

UMI, dann sehen wir, wir sind auf der PW002 als Administrator, wie wir eben dort angemeldet sind. ebenfalls sehr komfortabel ist, beispielsweise das Dateien übertragen, denn hier haben wir auch einen extra Reiter für Datei übertragen. Auch jetzt wird wieder eine

10:31

Speaker A

Verbindung hergestellt. Wenn die dann zustande gekommen ist, können wir hier wieder accept sagen und dann haben wir hier einen Dateiaustausch. Wir sehen also hier unseren Rechner und hier den anderen und könnten jetzt hier beispielsweise unsere Bing URL senden, hier direkt ins

10:49

Speaker A

Verzeichnis und dann landet sie dort. So können wir eben Supportdaten, die wir beispielsweise haben, Dateien eben entsprechend dann hier umherschicken hin und her, damit wir die dann hierauf verwenden können für den weiteren Rechnersupport. Ja, jetzt haben wir einmal gesehen, wie wir unsere eigene

11:04

Speaker A

Fernverwaltungssoftware selber hosten können, bzw. die Server dafür mit Rustdisk. Wenn es dazu noch Fragen gibt, dann schreibt es gerne in die Kommentare. Ansonsten, wenn euch das Video gefallen hat, dann lasst gerne einen Daumen nach oben da. Abonniert doch gerne kostenfrei den Kanal, um kein

11:18

Speaker A

solche Videos mehr zu verpassen. Und dann sehen wir uns hoffentlich im nächsten Video wieder.

Topics: Fernwartung Rustdesk Netbird Self Hosting Docker Compose Open Source Remote Desktop IT Support Netzwerk Portfreigabe

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