**Das Ende von Deutschland steht bevor (Markus Krall) — Transcript & Summary | SozAI**
Source: https://sozai.app/transcript/ende-deutschland-steht-bevor-markus-krall/

Markus Krall analysiert die aktuelle Krise Deutschlands, die Rolle der Politik und die Auswirkungen der Nullzinspolitik auf Wirtschaft und Gesellschaft.

## Key Takeaways

- Die Nullzinspolitik verzerrt die Wirtschaft und hält ineffiziente Unternehmen künstlich am Leben.
- Politische Fehlentscheidungen und Geldverschwendung verschärfen die Krise in Deutschland.
- Die aktuelle Krise ist historisch und wird zu einer grundlegenden gesellschaftlichen Erneuerung führen.
- Sachkompetenz fehlt bei vielen politischen Entscheidungsträgern, was die Probleme verschärft.
- Die natürliche wirtschaftliche Dynamik der kreativen Zerstörung ist durch politische Eingriffe blockiert.

## What the video covers

- Die derzeitige Krise wird als die größte in unseren Lebzeiten beschrieben, geprägt von politischen Lügen in Klima, Krieg, Corona und Migration.
- Markus Krall war ein Top-Berater im Risikomanagement für Banken und Regierungen und erkannte früh Fehlentwicklungen im Kreditrisikomanagement.
- Seit 2000 sinkt die Zahl der Unternehmenspleiten kontinuierlich, was auf die Null- und Negativzinspolitik zurückzuführen ist, die unproduktive Unternehmen künstlich am Leben hält.
- Die Krise ist Ausdruck der Geldverschwendung und Fehlsteuerung der politischen Klasse, nicht nur ein ökonomisches Problem.
- Krall beschreibt die menschliche Geschichte als eine Abfolge von Krisen, Katarsis und Erneuerung, mit einer großen Transformation bevorstehend.
- Die politische Klasse zeigt mangelnden Sachverstand und verschwendet Ressourcen, während deutsche Rentner und Bedürftige vernachlässigt werden.
- Die Nullzinspolitik wirkt wie eine Subvention für schlechte Unternehmen und verhindert die natürliche wirtschaftliche Erneuerung durch kreative Zerstörung.
- Krall kritisiert die finanzielle Unterstützung für Auslandshilfen und Genderprojekte, während in Deutschland soziale Probleme ignoriert werden.
- Die Analyse zeigt eine tiefe Skepsis gegenüber der aktuellen Geldpolitik und den politischen Entscheidungen in Deutschland und dem Westen.
- Die Zukunft wird als herausfordernd, aber auch als Chance für eine grundlegende Erneuerung und Auferstehung aus der Krise gesehen.

## Chapters

1. 00:00 Einleitung und Überblick zur aktuellen Krise
2. 12:40 Politische Fehlsteuerung und Geldverschwendung
3. 24:35 Markus Kralls Hintergrund und Risikomanagement
4. 36:30 Analyse der Unternehmenspleiten und Nullzinspolitik
5. 48:36 Auswirkungen der Geldpolitik auf Wirtschaft und Gesellschaft
6. 59:04 Kritik an politischen Prioritäten und sozialer Ungerechtigkeit
7. 72:40 Zukunftsaussichten und gesellschaftliche Erneuerung
8. 82:05 Abschluss und Zusammenfassung der Erkenntnisse

Answers

## Questions about this video

Warum sieht Markus Krall die aktuelle Krise als besonders gravierend an?

Krall betrachtet die Krise als die größte in unseren Lebzeiten, da sie durch politische Lügen, Geldverschwendung und eine verzerrte Wirtschaftspolitik geprägt ist, die die natürliche wirtschaftliche Erneuerung verhindert.

Welche Rolle spielt die Nullzinspolitik laut Markus Krall?

Die Nullzinspolitik hält ineffiziente und unproduktive Unternehmen künstlich am Leben, verhindert die natürliche Pleitewelle und verzerrt so die Wirtschaft nachhaltig.

Wie bewertet Markus Krall die politische Klasse in Deutschland?

Er kritisiert die politische Klasse scharf für mangelnden Sachverstand, Geldverschwendung und falsche Prioritäten, insbesondere im Umgang mit sozialen Problemen und wirtschaftlicher Steuerung.

## Full Transcript — Download SRT & Markdown

00:00

Speaker A

Die Krise, die wir jetzt zu unseren Lebzeiten erleben, wird wahrscheinlich die größte überhaupt ever.

00:12

Speaker A

Man erzählt uns Lügen von Anfang bis Ende beim Klima, beim Krieg, bei Corona sowieso und auch bei der Migration.

00:19

Speaker A

Egal, wo man hinguckt, wir werden mit Lügen überzogen. Und das ist das, was mich so wütend und laut macht. Wir haben ja längst diesen Wohlstand nicht mehr, den wir glauben zu haben.

00:29

Speaker A

Wir geben 50 Milliarden für Entwicklungs- und Klimahilfen aus dem afrikanischen Land, [Musik] unterstützen dort Genderprojekte. Und wenn wir Geld haben für die Ukrainehilfe und für Migranten, warum haben wir dann kein Geld für die deutschen [Musik] Rentner und lassen die Flaschen sammeln?

00:43

Speaker A

Absolut geisteskrank aus meiner Sicht. Ja, es ist eine Krankheit der Köpfe. Es ist nicht fehlendes Geld. Es sind noch nicht mal die Schulden, [Musik] der Ausdruck der Raserei, der Geldverschwendung unserer politischen Klasse. Egal, wie viel Geld wir diesen

00:59

Speaker A

Politikern geben, es wird niemals reichen. Was glaubst du, passiert in den nächsten Monaten, Jahren, Jahrzehnten? [Musik] Ich denke nicht, dass es noch viele Jahre gehen wird. Die menschliche Geschichte ist eine von Krise, Katarsis und Erneuerung. Die Auferstehung aus dieser Krise, der Phönix, der aus

01:21

Speaker A

der Asche entsteht, wird noch viel größer sein. Vielen Politikern wird vorgeworfen, dass sie zu wenig Sachverstand und Sachkompetenz für ihre eigentlichen Aufgaben haben. Das kann man meinem heutigen Gast nicht vorwerfen. Dr.

01:39

Speaker A

Markus Krall war auf höchstem Level aktiv in den erfolgreichsten Unternehmensberatungen der Welt, hat Staaten, Regierungen, Banken beraten und ist dann irgendwann angefangen, etwas auszuscheren und zu publizieren, was möglicherweise nicht ganz so gewollt war. Ich wollte von ihm als

01:55

Speaker A

hochintelligenten Analytiker verstehen, wo ist denn die Problematik im System heute wirklich? Wie schlimm ist es wirklich und wie kommen wir aus dem Ganzen wieder raus? Und wenn du mich dabei unterstützen willst, weiterhin so spannende, hochkarätige und kontroverse Gäste an diesen Tisch zu bringen und du

02:10

Speaker A

dir dein eigenes Bild machen möchtest, ohne dass es von irgendwelchen Einordnern um- und eingeordnet wird, dann abonniere gerne Ungeskriptet auf YouTube, Spotify oder überall, wo es Podcasts gibt. Das kostet dich keinen Cent, hilft mir aber mega, das Ding hier

02:22

Speaker A

abzusichern, wenn [Musik] mal wieder gecancelt werden soll. Und jetzt gute Erkenntnisse mit Dr. Markus Krall, Ungeskriptet.

02:30

Speaker A

Ich [Musik] habe deinen Namen das erste Mal gehört in dieser ganzen Corona-äh-Geschichte und ich war damals, habe einfach quasi tagesschau.de geguckt. Ähm und dein Name ist, ich weiß nicht, ob der Tagesschau war, das weiß ich nicht, aber irgendwie

02:46

Speaker A

ist mir da dein Name das erste Mal begegnet und dann hat mir irgendjemand gesagt, der Krall, der war mal Partner in der Unternehmensberatung und ich sagte, was, das ist doch einer von den komischen Schwurblern, Querdenkern, was auch immer,

02:58

Speaker A

der war da und dann habe ich mal dein Lebenslauf gegoogelt und du warst ja überall, du hast ein Top-CV für einen Unternehmensberater. Das ist, du hast ein CV, den sich viele nur erträumen können, ne? Irgendwie warst bei Berger, warst

03:10

Speaker A

bei McKinsey in Topposition und so gefühlt, wenn ich davon außen drauf gucke, ähm, wo du heute bist sozusagen oder wo du gesellschaftlich verortet wirst, gibt's ja ein bisschen Kritik sozusagen. Ähm und dein

03:29

Speaker A

dein Lebenslauf ließ sich aber ultra stringent. Mhm.

03:35

Speaker A

Wo war aus deiner Sicht der Punkt, wo du so ein bisschen aus dem Mainstream ausgeschert bist?

03:53

Speaker A

Da gab's ein paar ähm, du willst wegschreiten, ne? Ähm, also generell, um meinen ganzen Berater-CV so einordnen zu können, musst du wissen, ich hatte sehr früh eine Spezialisierung angenommen, nämlich Risikomanagement und Risikomanagement ist eine sehr spezielle Profession. Also, ich war ja unter

04:10

Speaker A

anderem in der Global Leadership Group von McKinsey beim Thema Risikomanagement. Habe da in 40 Ländern gearbeitet dazu und vor allen Dingen für Banken, Versicherungen, Aufsichtsbehörden und Regierungen. Und das Thema Bankenrisikomanagement, da hatte ich auch einen Fokus und das war

04:23

Speaker A

Kreditrisikomanagement. Das heißt, also ich habe ähm für ganz viele Banken die Systeme entwickelt, die Algorithmen, nicht die IT, sondern die Mathematik da drin, wenn du so willst, die Statistik, wie die mit Kreditrisiken umgehen. Also, die geben dir einen Kredit

04:39

Speaker A

oder Siemens oder der Bundesrepublik Deutschland oder einem Projektentwickler und dann müssen die ausrechnen oder abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du den nicht zurückbezahlst und dafür gibt's entsprechende Systeme und für extrem viele Banken habe ich die gebaut oder war federführend dabei. Also

04:48

Speaker A

in Deutschland kann ich sagen, so mein Marktanteil ist ungefähr 80 %. Alle Banken arbeiten mit meinen Systemen, die ich als Berater da installiert habe.

05:03

Speaker A

Und wenn du das machst, kriegst du einen extrem tiefen Einblick in die Banken. Und der erste Punkt, wo ich gemerkt habe, da stimmt was nicht, war, als ich rausgefunden habe, dass es in der Gesamtschau des Risikomanagements für

05:16

Speaker A

Kredite ein Missverhältnis gab. Da hat sich was verschoben gehabt. Und zwar, wenn man diese Systeme baut und rausfinden will, ob, wenn du beispielsweise ein Unternehmen hast und dann nimmst du die Kennzahlen von der Bilanz, Eigenkapitalquote, Liquidität und was

05:29

Speaker A

weiß ich nicht alles, ja, und fügst die zusammen zu einer Art Scorekarte und da kommt dann hinten Auswahlwahrscheinlichkeit raus von, sagen wir mal, 1 %, dass der mit 1 % seinen Kredit nicht zurückzahlt. Dann musst du ja hergehen und brauchst eine

05:43

Speaker A

statistische Betrachtung. Du brauchst 1000 ausgefallene Kunden, 1000 nicht ausgefallene Kunden, vergleichst die und dann musst du noch wissen, was denn die Durchschnittsgröße über die gesamte Volkswirtschaft ist. Also wie viele Unternehmen gehen jedes Jahr pleite im Schnitt, das musst du wissen. Das ist

05:58

Speaker A

sozusagen der Mittelwert über alles, weil da dran nagelst du so den Nagel in die Wand und da dran machst du es dann fest. Und das heißt, wenn also in der Gesamtwirtschaft sich Entwicklungen auftun, wo die Gesamtzahl

06:15

Speaker A

der Pleiten sich verändert, [räuspern], dann ist irgendwas im Gange. Und da ist mir so um die späten Nullerjahre, Anfang der Zehnerjahre ist mir aufgefallen bei der Betrachtung dieser Statistiken, dass seit dem Jahr 2000 die Zahl der Pleiten insgesamt immer nur

06:28

Speaker A

zurückgegangen ist. Früher ist rauf, runter, rauf, runter im Konjunkturzyklus und da ist immer nur zurückgegangen und es hat sich immer so fortgesetzt, es hat sich bis 2021 fortgesetzt, aber so um 2010 rum, 2011 rum ist mir das Phänomen

06:43

Speaker A

aufgefallen, einfach weil ich mich natürlich professionell damit befassen musste. Und dann habe ich mich gefragt, was passiert da eigentlich? Warum geht die Zahl der Pleiten in allen großen Volkswirtschaften des Westens permanent nur noch zurück?

06:55

Speaker A

Es ist ja, es gibt auch übrigens einen guten Grund, warum das so ist. Also im Schnitt gehen ein bis 2 % aller Unternehmen jedes Jahr pleite. Das ist so. Das bedeutet, dass alle 50 bis 100 Jahre die meisten Unternehmen weg sind

07:08

Speaker A

und deswegen gibt's heute praktisch kaum noch Unternehmen, die älter als 100 Jahre sind. Einige schaffen es ja, aber 1 bis 2 % sind es, manchmal 2 % je nach Segment und dann ist es gefallen auf 1 %, auf ein halbes, auf 0,3. 2021 war es nur

07:25

Speaker A

noch 0,1 und dann habe ich mich gefragt, was ist der Auslöser? Warum wird quasi die schumpetersche kreative Zerstörung, die dafür sorgt, dass schlechte, kaputte, unproduktive, unkompetitive Unternehmen ausscheiden? Warum greift die nicht mehr in den westlichen Volkswirtschaften? Und dann habe ich es

07:39

Speaker A

rausgefunden. Der Grund war, dass die Nullzinspolitik und die Negativzinspolitik all die Unternehmen am Leben erhalten hat, die sonst schon längst kaputt wären. Das wirkt wie eine Subvention, die die schlechten Unternehmen am Leben erhält.

07:52

Speaker A

Und ähm das habe ich dann auch empirisch getestet, natürlich, ich bin ein datengetriebener Mensch. Ich bei uns war das das Motto war ohne Da...

08:05

Speaker A

bedeutet aber, wenn jedes Jahr eigentlich 2 % ausfallen sollten, aber nur noch ein halbes Prozent ausfällt, dass dann in einer Volkswirtschaft sich anderthalb Pro% jedes Jahr ansammeln, die tot sein sollten, aber es nicht sind. Und umso länger ich das Spiel

08:19

Speaker A

treibe, umso mehr kommen dazu, sodass dann irgendwann mal 5, 10, 15% von solchen Unternehmen immer noch da sind, die hätten ausfallen müssen, aber wegen der Subvention nicht getan haben. Und die habe ich Zombies genannt, weil die eigentlich tot sein, müssten aber noch

08:34

Speaker A

rumlaufen. Und das Problem mit diesen Zombies ist irgendwann erwischt sich es dann doch irgendwann ist die Nullzinspolitik und die Negativzinspolitik zu Ende und dann wird nachgeholt. Und in der Phase sind wir jetzt ungefähr seit 2021.

08:47

Speaker A

Deswegen steigen seitdem die Zahl der Pleiten immer weiter, immer weiter an. Jedes Jahr sind es mehr, aber wir sind noch lange nicht auf dem Level, dass das Problem bereinigt wäre. Und dazu kommt natürlich noch die ganze Wirtschaftspolitik, die das ganze Thema

09:00

Speaker A

jetzt noch beschleunigt. Und ich habe dann so um 201213 die Analyse zum ersten Mal veröffentlicht und dann kurze Zeit später auch diesen 2015 16 war das äh mein erstes meinen ersten Bestseller geschrieben. Es war mein zweites Buch, aber mein erstes unter eigenem Namen.

09:16

Speaker A

Das war der Dragash, wo ich das publiziert habe und der ist relativ übel eingeschlagen bei den bei den bei der Geldpolitik der Europäer. Also in der EZB äh da waren die alle nicht amüsiert drüber, zumal der frühere Chefvolkswert der EZB äh sich hat

09:33

Speaker A

hinreißen lassen, es war der Jürgen stark auf meinem Buch äh auf den Rückencover als Referenz zu schreiben, ein Wegruf, der hoffentlich nicht zu spät kommt. Und ähm das war so eigentlich einer der ersten Bruchstellen. andere Bruchstelle war, als ich die griechische Regierung

09:49

Speaker A

beraten habe 2015 in der Eurokrise, also als Griechenland ähm mit der Syrisa Regierung, die eigentlich eine linksradikale Regierung war, in Schwierigkeiten war und ähm diese Regierung hat erstaunlicherweise den Marktwirtschaftler Markus Krall äh äh um Hilfe gefragt und ich habe damals äh

10:08

Speaker A

diese Regierung beraten in der Diskussion mit der Troika, wie geht's da weiter? Und das war für mich auch ein sehr Offenbarungs äh mäßiges Ding, wenn man so will, weil habe ich einfach gelernt, dass es ähm den europäischen Bürokraten nicht drum

10:24

Speaker A

ging, Griechenland zu retten. Es ging drum, das System so zu erhalten, wie es war.

10:30

Speaker A

Und wenn man Griechenland und seinen Wohlstand auf dem Altar opfern musste, hat man es gemacht und man hat's gemacht.

10:36

Speaker A

Und das war für mich ähm ein relativer Schockmoment, weil ich bis dahin immer an die an dran geglaubt habe, dass die eigentlich guten Willens wären.

10:44

Speaker A

Und insofern hat mich eigentlich die Profession, die du mit meinem Civic quasi da jetzt äh äh ja so als mainstreamig beschrieben hast, ne? und mein C war lange Mainstream. Ich hat mich genau an den Punkt geführt, wo ich Einsichten

11:00

Speaker A

gewinnen musste, dass ich gesagt habe, das System kriegst du nicht reformiert, du das System ist krank von ganz innen raus. Und dann habe ich irgendwann mal angefangen drüber zu publizieren. Am Anfang noch Pseudonym, das allererste Buch hieß Verzockte Freiheit. Da habe

11:13

Speaker A

ich das Pseudonym Diogenes Rent benutzt. Diogen ist im Fass und Rent vom Englischen Ranting, weil ich einfach eine Menge äh Dinge sagen wollte, die ich sonst professionell nicht hätte sagen dürfen. Und das zweite Buch dann aber unter Klarnahmen. Und äh von da an

11:28

Speaker A

war eigentlich die Entwicklung logisch, weil sich immer mehr [räuspern] Probleme vor uns aufgetürmt haben, wo ich gesagt, das ist du kriegst das nicht reformiert, du und auch die Vorschläge, die du machen konntest, um es zu reformieren und auf einen gesunden Pfahr

11:41

Speaker A

zurückzuschicken, werden nicht gehört. Und zwar deswegen, weil eine eine Krankheit der Korruption sich in das System eingeschlichen hat. Und dann musste ich mich entscheiden, willst du willst du im Mainstream bleiben und einfach deine Karriere weitermachen oder willst du da etwas dazu sagen? Ich habe

12:00

Speaker A

mich dann für letzter Tages entschieden. Dann war 2015, das war ja schon lange vor Corona sozusagen der der große offizielle Bruch mit dem Mainstream. Hier ist mein Buch und du sprichst von der Krankheit der Korruption.

12:14

Speaker A

Hast du das damals auch schon Krankheit der Korruption genannt oder was? Nein, so brutal war ich nicht. Also, als ich den Tragegrecht veröffentlicht habe, habe ich eigentlich in dem Buch noch Vorschläge gemacht, wie man das wieder hinkriegen könnte. Also was was konkrete

12:27

Speaker A

Geld- und wirtschaftspolitische Vorschläge innerhalb des Systemrahmens gewesen wären. Ähm deswegen war also der zweite der zweite Satz, der äh war im Grunde ein Begruf, der hoffentlich nicht zu spät kommt und aufgenommen wird. Ja.

12:40

Speaker A

von von der von den politischen Entscheidungsträgern, aber ähm sie waren zu dem Zeitpunkt eigentlich schon auf dem Tripp zu sagen, wir können unsere geldpolitische Planwirtschaft so durchziehen. Wir haben jetzt alle Instrumente. Es war damals die Hybris schon da. Man hatte die äh man hat im

12:56

Speaker A

Grunde genommen mit Gelddrucken die die Finanzkrise 2007 bewältigt. Man hat mit Gelddrucken die Eurokrise in Anführungszeichen bewältigt. Man hat mit Gelddrucken den Kampf gegen die Deflation, den Dragi ausgerufen hatte, bewältigt. Man hat gedacht, wir haben jetzt das Mittel mit

13:11

Speaker A

Gelddrucken alles in Griff zu kriegen, zumal es nicht sofort zu Inflation geführt hat, die Gelddruckerei.

13:16

Speaker A

Und ähm das ist ja eben so, dass das ist eine trügerische Geschichte. Man kann sehr viel Geld drucken, ohne dass es sofort zu Inflation führt. Es führt auf Dauer zu Inflation, aber nicht nicht immer sofort. Und man hat es äh eine

13:29

Speaker A

Weile lang geschafft, quasi die Kosten dieser Gelddrückerei nach hinten zu verlagern. irgendwann hat's dann eingeholt. Das kam dann mit der Inflationswelle 20212, wo es dann auf zeitweise 12 % gestiegen ist. Den meisten Leuten war nicht klar, wie nah

13:44

Speaker A

uns das an die Katastrophe gebracht hat und zwar deswegen, weil Inflation kann man unterschiedlich messen. Es gibt die Konsumppreisinflation, die nach dem nach einem wahren Korb der Konsumgüter, das sind Lebensmittelmieten, Benzin, Heizung, sonst was da drin, kann man sie

13:58

Speaker A

messen, die war 12% am Höhepunkt. Es gab noch die Produzentenpreisinflation, das heißt die Inflation, die tatsächlich in den Produktionsgütern ankommt und die lag am Höhepunkt bei 47%.

14:11

Speaker A

Die die schwankt allerdings stärker, die kann auch mal negativ werden, die die hat eine viel größere Schwankungsbreite, aber diese extreme Produzentenpreisinflation, die kann bedeuten, wenn sie einen bestimmten Schwellenwert übersteigt, der liegt irgendwo wahrscheinlich zwischen 50 und 100%, dass die Firmen, die quasi in

14:27

Speaker A

diesen komplexen Lieferketten Dinge einkaufen, veredeln und weiter verkaufen, dass diese Firmen ihre Wirtschaftsrechnung nicht mehr durchführen können. Das heißt, wenn die was einkaufen, es veredeln und weiterverkaufen, dann führt die hohe Schwankung der Inflation. So, wenn es mal auf 50% steigt und dann wieder

14:42

Speaker A

runterrauscht und wieder hochrauscht, führt dazu, dass sie nicht wissen, zu welchem Preis sie einkaufen und verkaufen können und was in der Zwischenzeit die Veredelung des Produkts kostet. Und wenn sie das nicht mehr kalkulieren können, dann stellen die die

14:54

Speaker A

Produktion ein. Das geht in das ging 1923 relativ weit, weil die Produktionsketten noch nicht so so auseinandergezogen waren. Es man man hat innerhalb der Unternehmen äh die Produktion sehr stark integriert gehabt, aber heute vom Rohstoff bis zum fertigen

15:10

Speaker A

Auto, da kann ein Produkt durch 100 Hände gehen, 100 mal verkauft und weiterverkauft werden und in jedem einzelnen Schritt eine kleine Veredelung erfahren. Es kann auch eine Software Veredlung sein, das kann Dienstleistung, es kann unterschiedliche Dinge sein. Und

15:23

Speaker A

dadurch, dass die Produktionsketten jetzt so extrem differenziert sind, so disagreiert, wie man sagt, bedeutet es, dass wenn an verschiedenen Stellen die Unternehmen nicht mehr kalkulieren können, dass die dann bricht und dann passiert das, was man dann später beispielsweise im Lockdown beobachtet

15:38

Speaker A

hat. den globale Lieferketten brechen, bricht die Produktion regelrecht zusammen. Das hatten wir zeitweise um 50% die globale Produktion für einige Wochen zusammenbrechen sehen, weil die Logistik wegen der Coronamaßnahmen global auch zusammengebrochen war. Das kann man auch mit Inflation erreichen

15:54

Speaker A

und deswegen war diese 47% spitzen Inflation in der Produzentenpreis Inflation war maximal gefährlich. Den meisten Leuten ist nicht klar wie gefährlich.

16:07

Speaker A

Wenn ich gehen wir mal von den 47 % als Spitze aus und auf der Produzentenseite und 12 % auf der Konsumentenseite, weil ich ein Produkt habe, am Ende des Tages wird jedes Produkt von Konsumenten irgendwann gekauft, ne? Ich kaufe halt

16:21

Speaker A

nicht ein Stahlträger, sondern ich kaufe ein Haus. Ich so kaufe halt dementsprechend Auto und nicht irgendwie ein keine Wellblech, was dann nachher zu irgendeiner Handbremse oder so verarbeitet wird.

16:31

Speaker A

So und dazwischen habe ich eine Wertschaffung. Das heißt, Unternehmen A verkauft dann Unternehmen B und hast du 100 Hände und jeder macht seine Markt da quasi dran.

16:39

Speaker A

Und wenn ich jetzt hier vorne + 47% Kosten habe und hinten nur + 12% Inflation, heißt doch eigentlich, dass die Gewinne auf der Wertschaffungsköte niedriger sein müssen. Das heißt, ich habe noch ein ein ähnliches Produktput.

16:55

Speaker A

Ich hab noch genauso viele Autos plus minus äh die ich verkaufe, aber die Unternehmen verdienen weniger Geld, haben dementsprechend weniger Geld für Forschung Entwicklung und haben auch weniger Geld aufzuschütten, um es zu verkonsumieren, um es wieder in die Kapitalmärkte einzubringen. Das

17:09

Speaker A

heißt eigentlich ist da der Wirtschaft so ein bisschen den der Teppich unter den Füßen weggezogen worden, ohne dass wir das so gemerkt haben, weil die Wirtschaft selbst wählt ja nicht, sondern es wählen die Konsumenten am Ende des Tages.

17:22

Speaker A

Das ist es. Äh das das trifft genau zu. Es ist so, dass es kurzfristig gehalten hat, weil es nur eine kurze Phase war, wo das so extrem nach oben gegangen ist.

17:29

Speaker A

Da haben die Unternehmen zeitweise auch Verluste hingenommen, denn man muss sehen, die meisten Unternehmen haben eine Umsatzrendite von vielleicht 5, 6, 7 %. Wenige Branchen haben 10 %, aber das ist ganz selten. Und äh wenn dann äh die Preise hochgehen um 30, 40% oder

17:45

Speaker A

50%, dann schmilzt nicht nur der Gewinn dahin, sondern dann wird subventioniert. Das kann man kurzfristig machen, um Marktanteile zu halten, aber wenn es nicht nachgegeben hätte, hätte man auch diese hohe Produzentenpreisinflation über kurz oder lang an die Konsumenten

17:58

Speaker A

weitergegeben, dann hätten wir noch sehr viel höhere Konsumentenpreisinflation gesehen, was natürlich zu einem Einbruch des Konsums geführt hätte mit all seinen konjunkturellen Folgen etc.

18:07

Speaker A

Ähm, es ist ja so, dass letztenendes die Inflation ähm den Wohlstand schon erodiert. Also Ludwig Erhard hat es übrigens sehr genau gesehen. Der hat die die der hat ja die DMK eingeführt, der hat die Währungsreform 48 gemacht und der hat

18:21

Speaker A

schon gesagt, die Inflation frisst den Wohlstand auf. Sie zerstört im Grunde genommen die optimale Allokation aller Güter, weil die Leute eben keine klare Rechengrundlage mehr haben. Und heute nehmen wir Inflation irgendwie als gegeben hin. Die EZB hat ein

18:36

Speaker A

Inflationsziel, die hat nicht das Ziel 0% Inflation, also Geldwertstabilität. Sie hat das Inflationsziel von 2 %. Das heißt 2 % ist das, was sie sagt, was sozusagen hinnehmbar ist, weil sie glaubt mit zusätzlichem Geld immer die ganze Maschinerie so ölen zu müssen,

18:52

Speaker A

damit sie läuft. Das wird uns gegenüber behauptet, dass die Industrie und die Wirtschaft sozusagen diesen dieses Wachstum der Geldmenge benötigen würde, damit es nicht zu Fren kommt. Das ist natürlich ein Blödsinn. Das stimmt halt nicht, sondern es ist viel mehr so, dass

19:07

Speaker A

dieses diese 2 % sind nichts anderes als eine Art Inflationssteuer, mit der man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht, äh die gespart haben. Wenn man sich mal überlegt, zwischen 2020 und 2025 war die gesamt kumulierte Inflation

19:22

Speaker A

22%. 22% bedeutet, dass wenn man 2020 hatten die Deutschen 6 Billionen Nominalvermögen. Nominalvermögen heißt also nicht Immobilien und Aktien, sondern Nominalvermögen heißt Cash, Sparken, Girokonten, Anleihen, die auf Euro lauten. Das heißt also Nominalwerte, die in ihrer Kaufkraft schrumpfen, wenn die Inflation da ist. 6

19:45

Speaker A

Billionen waren es 2020. Diese 6 Billionen hatten 2025 nur noch eine Kaufkraft von 4,8 Billionen, weil 22% Inflation 1,2 Billionen an Kaufkraft aufgefressen haben. Das heißt, das ist eine Steuer, die die Leute gar nicht bemerkt haben. Die Kaufkraft von 6

20:03

Speaker A

Billionen Ersparnissen ist auf 4,8 Million Billionen gefallen. Also von 6000 Milliarden auf 4800 Milliarden. Und gleichzeitig ähm ist es natürlich so, dass die EZB die Schwankung der Inflation natürlich auch nicht im Griff hat. Im Grunde genommen geht's auch

20:18

Speaker A

nicht darum, die die Industrie vorher Friktion bei der Liquiditätsversorgung zu schützen, denn es gab mal ein Geldsystem, wo die Zentralbank das gar nicht leisten konnte, wo das gar nicht möglich war und da ist die Wirtschaft schneller gewachsen bei konstantem bei

20:30

Speaker A

konstanter Geldmenge. Das war der Goldstandard im im Kaiserreich. Damals war es, es gab eine fixe Geldmenge und wenn es irgendwelche Probleme gab, dann mussten die Leute mit der Geldmenge klarkommen. Das Ergebnis war aber damals höheres Wachstum als heute und zwar

20:42

Speaker A

deutlich höheres Wachstum als heute. Das heißt, also wir wir kriegen eine Welt vorgegaukelt und vorgespiegelt, in der ähm im Prinzip Inflation erzeugt wird zur Umverteilung. Es wird umverteilt.

20:53

Speaker A

Die Billion ist nicht weg, die hat nur jetzt jemand anders. Ja, also äh die Billionen, die 1,2 Billionen Kaufkraftverlust, der Sparer, das sind typischerweise die kleinen Leute, die Girokonten haben und die sag mal Pensionsversicherungen, Lebensversicherung, da steckt das alles

21:07

Speaker A

drin. Das sind das ist der kleine Mann auf der Straße, wie es so schön heißt.

21:11

Speaker A

Und diese Billion ist nicht weg, sondern die ist umverteilt. Die ist umverteilt zugunsten der Schuldner. Denn diese 6 Billionen, die sind auch Schulden auf der anderen Seite. Jemand schuldet diese 6 Billionen Nominalvermögen. Das meiste davon sind Anleihen, deren der

21:24

Speaker A

rückzahlbare Kaufkraftwert ist auch um die Billion gefallen. Und wer ist der Hauptschuldner da draußen? Ist der Staat. Der Staat wird entlastet in seiner äh in seinen Schulden, indem die Inflation den Wert dieser Schulden aufrisst. Aber gleichzeitig diese Schulden sind das Vermögen der Sparer

21:41

Speaker A

und damit wird das Vermögen der Sparer aufgefressen. Das ist der Zweck des ganzen Systems. [musik] Markus Krall spricht in diesem Podcast davon, dass Deutschland auf dem Weg ist kaputt zu gehen, aber in Deutschland ist schon einiges kaputt. Und zwar hatte ich

21:52

Speaker A

neulich Dr. Ber Merscher am Tisch, also diese Kinderärztin, die durch den Kampf mit März bekannt geworden ist und die sagt, im Gesundheitssystem ist schon so viel so wahnsinnig kaputt. Da stehen Kommentare drunter mit tausenden Likes, die sagen, ich habe das Vertrauen in die

22:09

Speaker A

Ärzte verloren. Ich habe 50 Jahre eingezahlt und kriege jetzt keinen Termin. Und gleichzeitig erlebt man immer wieder, dass wenn mal jemand krank ist, dann sagt der immer den gleichen Satz: "Gesundheit [musik] ist das Wichtigste" und dann vergisst man das

22:21

Speaker A

häufig wieder. Um seine Gesundheit also zu erhalten, sind regelmäßige Checkups beim Arzt wahnsinnig [musik] wichtig.

22:27

Speaker A

Dafür gibt's aber nur schwer Termine. Zum anderen sind aber auch die Werte, die da überprüft werden, alles andere als Ideal. Deswegen habe ich eine Partnerschaft mit Doktrinus geschlossen und werde hier an dieser Stelle öfters mal über das System und Gesundheit

22:40

Speaker A

sprechen. Doktrinus sind aktuell 15 Ärzte aus Düsseldorf. Es ist kein Konzern, es ist alles eigen finanziert.

22:46

Speaker A

Die Jungs und Mädels von Doktinus wollen wirklich die Gesundheit der Menschen verbessern, also von euch und das unabhängig vom Gesundheitssystem. Dr.nus betreut mehr als 35 000 Patienten, hat 4,9 Sterne auf Google und dort kriegt man auch wirklich [musik] einen Termin.

22:58

Speaker A

Da gibt es sogar eine Garantie. Im Regelfall kriegst du einen Termin nach 48 Stunden, garantiert sind aber nach 3 Tagen und außerdem wird jede Frage innerhalb von 24 Stunden beantwortet. Um das Ganze mal auszuprobieren, haben wir ein wahnsinniges Angebot für euch,

23:11

Speaker A

nämlich das Gesundheitsprofil 12. Die Blutferde für Hormone, Schildröse, Blutfette und Langzeitzucker kriegst du für nur 60 €. Das kostet dich in einem normalen Labor 240 €. [musik] Ein weiterer riesiger Vorteil ist, dass das Testkit nach Hause zu dir kommt. Du

23:23

Speaker A

musst also nirgendwohin und keinen Termin machen. Aber aufgepasst, schnell sein ist wichtig, denn es gibt nur begrenzte Kapazitäten. Den Link zur Aktion findest du in deinem Link Tree und in der Videobeschreibung, aber schnell, denn die Aktion [musik] ist

23:34

Speaker A

begrenzt. Da müssen wir vielleicht noch mal zwei, drei Schritte zurückgehen. Das heißt, wir hatten ganz früher haben wir Tauschhandel gehabt zwischen den Näheern und ihren Nachkömmlingen sozusagen und dann irgendwann hat man gemerkt, tauschen ist ein bisschen aufwendig, weil wenn ich jetzt Häuser baue und du

23:47

Speaker A

willst aber ein Brot haben, dann brauche ich ziemlich viele Brote von dir, bis ich dir ein Haus gebe und das macht alles sehr sehr aufwendig. Da hab man gesagt, okay, lass mal ein Tauschmittel einführen und sinngemäß ist man relativ

23:58

Speaker A

schnell auf Gold gekommen, weil es gibt nur eine begrenzte Menge Gold. Das hat quasi einen Gegenstandswert und hat gesagt, okay, wir machen Goldtaler und das hat sehr sehr lange, glaube ich, in der Menschheitsgeschichte gab es halt Goldtaler, Silbertaler, wie auch immer,

24:10

Speaker A

Edelmetalle, die einen gewissen Wert repräsentiert haben und das war, glaube ich, auch überkulturell der Fall. Also, man konnte mit den Chinesenhandel treiben und mit Gold zahlen, aber auch keine Ahnung mit den Amerikanern, hindern, wie auch immer als wie man

24:21

Speaker A

damals gehandelt hat. So und dann hat man Geld eingeführt, weil man gesagt hat, pass auf, ist auch ein bisschen blöd. Wir haben halt diese Goldmünzen, die müssen wir prägen, die sind schwer. Wir geben einfach Zettel raus und da steht: "Dieser Zettel ist so

24:35

Speaker A

viel wert wie fünf Golfmünzen oder 10 Goldmünzen." Und trust me, Bro, wir haben hier das Gold liegt alles bei uns hinten im Keller in der Zentralbank und wir geben jetzt hier Zettel raus und wenn du deinen Zettel tauschen willst

24:47

Speaker A

gegen Gold, kannst du es jederzeit machen, aber da den ganzen Hessel nicht, den der Goldtransport mit sich bringt, sondern wir machen halt Zettel, Geld.

24:55

Speaker A

So. Und dann hat man das gekippt. Äh, das ist war quasi dieses Bretton Woods ähm System und hat man gesagt, irgendwann lass uns mal, das war glaube ich eine Kriegsfinanzierung, ne? ähm diesen Goldstandard, das waren die US-Zentralbank, die irgendwann gesagt

25:10

Speaker A

hat, pass auf, also wir fühlen uns nicht mehr gebunden, dass ein Stück Gold jetzt ein ist, sondern das heben wir mal temporär auf, weil jetzt können wir uns ja, wenn wir uns verschulden wollten, sonst müssen wir Gold irgendwohermen.

25:23

Speaker A

Das nehmen wir einf nicht, sondern wir geben einfach Zettel raus, wo drauf steht $, wir haben das Gold nicht. Das machen wir aber nur ganz kurz, weil wir müssen Krieg gewinnen. Und dann hat man das glaube ich nie wieder reaktiviert

25:36

Speaker A

hat oder war das die Geschichte ist ein bisschen länger. Also es war es war so, dass um 1830 rum gab es den besten Goldstandard sozusagen. Den hatte damals die Bank von England eingeführt und es gab auch Banknoten, aber die

25:51

Speaker A

waren voll Gold gedeckt. Das heißt, also es wurde keine Banknote gedruckt, bei der nicht die Menge an Gold, die sie versprochen hat, tatsächlich im Dresseur lag.

26:00

Speaker A

Und dann hat man im Laufe des 19. Jahrhunderts den Goldstandard leicht verwässert. Erst ein bisschen und dann relativ stark, sodass 1914 nur noch ein Drittel der Banknoten durch Gold tatsächlich gedeckt waren. Es gab zwar einen legalen Anspruch, wer im Jahr 1914

26:15

Speaker A

mit einer 20 Reichsmarktbanknote auf die Bank gegangen ist, der hat eine 20 äh Goldmarkünze bekommen dafür im Gewicht von etwa 7 g.

26:24

Speaker A

Und ähm wenn aber alles gemacht hätten, dann wäre das System schon am Ende gewesen, weil man hat einen friktionellen oder einen fraktionellen äh Goldstandard gehabt, bei dem nicht mehr die gesamten Banknoten alle gedeckt waren. Ein Teil war durch damals schon

26:37

Speaker A

durch Anleihen und dergleichen Dinge gedeckt. Aber es gab immer noch wenigstens die gesetzliche Zusage. Und dann hat man diesen Goldstandard, der aber immerhin wie gesagt noch ein gesetzliche Pflicht war auszuzahlen. Und nur am Rande bemerkt auf dieser 20

26:52

Speaker A

Reichsmarktbanknote stand übrigens drauf, dem Einliefer Banknote wird das Gold übergeben ohne Identitätsnachweis ausdrücklich. Das heißt also da hat der Staat die Privatsphäre noch respektiert.

27:03

Speaker A

Es war ein Inhaberpapier. Wer das hatte, der bekam das Gold. Punkt. Da musste sich nicht ausweisen.

27:09

Speaker A

Und ähm dann ist man hergegangen am ersten Kriegstag des Ersten Weltkrieges und hat die Eintauschpflicht abgeschafft in allen am Krieg teilnehmenden Ländern in Frankreich, in Deutschland, in Großbritannien, später dann auch äh in den USA und hat äh diese

27:25

Speaker A

Untertauschpflicht abgeschafft und damit den Goldstandard gekippt. Dann kam im Grunde genommen die erste Phase des Papiergeldstandards.

27:32

Speaker A

Der führte in Deutschland 1923 zur Hyperinflation. Das heißt, also man hat den ganzen Krieg mit frisch gedruckten Banknoten finanziert, dann hat man die Revolution mit Banknoten finanziert, dann hat man 1919 ja im im Zuge des Wesservertrags die ganzen Goldreserven

27:46

Speaker A

Deutschlands an die Franzosen übergeben müssen. Ähm die dann ähm übrigens im Großteil dessen waren auch ursprünglich mal französische Goldreserven, die die Preußen 1871 in Frankreich mitgenommen hatten. Immerhin 2100 Tonn. Das war damals der größte Goldschatz weltweit, den die Preußen 1871 den Franzosen

28:03

Speaker A

abgenommen haben, nachdem die den Krieg verloren hatten. Also, das Gold ist da schön im Kreis gelaufen und äh dann gab es aber kein Gold mehr, dass die Banknoten in Deutschland gedeckt hätte.

28:11

Speaker A

Und das Ergebnis war ähm, dass 1923 ähm Deutschland kam dann mit seinen Zahlungen im im Zuge des Versal Vertrages in Verzug haben die Franzosen das Ruhrgebiet besetzt und dann sind die äh Stahl- und Kohlearbeiter im Ruhrgebiet in den patriotischen Streik

28:28

Speaker A

gedreht und gesagt, die Franzosen sollen wieder weg, wir streiken hier. Und dann hat die Reichsregierung in Berlin damals gesagt, wir finanzieren jetzt den Streik, wir zahlen den Stregeld, aber dass sie kein Geld hatte, musste es gedruckt werden. Und da gab es dann

28:41

Speaker A

Warnungen, dass das zur Inflation führen würde. Und dann war die Antwort: Nein, wir haben den ganzen Krieg mit frisch gedrucktem Geld finanziert und die Revolution und die Konjunkturkrise von 192021 und jetzt das ist im Verhältnis wenig Geld, das ist viel weniger als der

28:55

Speaker A

Krieg gekostet hat. Dann gab's äh das war Anfang 1923, im November 23 war die Inflation dann bei 2400 Quadrillionen%.

29:04

Speaker A

Das ist eine sehr lange Zahl, ja, ähm was dann dazu geführt hat, dass man äh die äh die Reichsmark abgeschafft und durch die Rentenmark ersetzt hat. Das war die erste Währungsreform in Deutschland nach der Abschaffung des Goldstandards. Also der Gold die

29:19

Speaker A

Abschaffung des der Goldbindung führt in der Regel über kurz oder lang zu Inflationsschüben und ähm das ist jetzt nur ein extremes Beispiel. Dies das ist aber die Regel.

29:29

Speaker A

Also seit der Erfindung des Papiergelds, das ist jetzt etwa 600 Jahre her, gab es 500 Papierwährungen und nicht eine einzige hat länger als 100 Jahre gehalten. Gibt's nicht. auch der Dollar, der Dollar, den wir heute haben, ist nicht der Dollar, den wir vor vor 60

29:44

Speaker A

Jahren hatten. Das ist nämlich die zweite Hälfte der Geschichte. Dann kam also ähm in den 20er Jahren haben die Briten und die Franzosen versucht, den Goldstandard wiederzubeleben. Hat nicht funktioniert, weil äh dazu hätte man eine gewisse Deflation in Kauf nehmen

29:59

Speaker A

müssen und da gab's die die Gewerkschaften waren schon zu stark, um nominelle Lohnminderungen hinzunehmen, auch wenn sie keine Kaufkraftminderung gewesen wären. Das es gab also zu viele soziale Friktion. Das heißt, man hat es nicht mehr hinbekommen. Dann kam

30:11

Speaker A

Magos, das muss kurz erklären, warum äh gab's dann Deflationsrisiko? Also, das ist äh so, dass äh beispielsweise in Großbritannien hat man gesagt, man muss den Goldstandard zu dem äh zu dem Kaufkraftverhältnis oder zu dem Mengenverhältnis wieder einführen, den er hatte, bevor man ihn aufgehoben

30:28

Speaker A

hat. Alles andere sei Betrug. Da war übrigens Churchill als äh Schatz Kanzler äh eine der treibenden Kräfte dahinter.

30:35

Speaker A

der hat gesagt, das muss 20 Pfund müssen 20 Pfund sein und wenn wir den Goldstandard wieder einführen, können wir nicht einfach äh quasi die jetzt erhöhte Geldmenge nehmen und auf den begrenzten Gold auf die begrenzte Goldmenge dann anwenden, so dass das

30:47

Speaker A

dann nicht mehr stimmig ist. Und das hätte bedeutet, dass die Preise fallen müssen, damit sich das anpasst. Man hätte die Geldmenge schrumpfen müssen und wenn die Geldmenge schrumpft, müssen die Preise fallen und wenn die Preise fallen, müssen auch die Löhne fallen und

31:00

Speaker A

dieses führt dann zwar zu einem neuen Gesamtgleichgewicht, aber in der Übergangsphase führt zu eine deflationäre Entwicklung durchaus auch zu Konjunkt zu ein Konjunktureinbruch, zu Arbeitslosigkeit, auch zu Kaufkraftverlust bei der bei der Arbeit bei den arbeitenden Menschen. Und da haben sich die Gewerkschaften mit

31:17

Speaker A

Händen und Füßen dagegen gewährt und haben gesagt, nein, das wollen wir so nicht. Zumal der Goldstandard quasi ein marktwirtschaftlich kapitalistisches Ding war und der Papiergeld, das Papiergeld eigentlich schon immer der sozialistische Wunschtraum war und die Gewerkschaften waren halt nur mal

31:30

Speaker A

sozialistisch. Man hat es also mit ein paar Anläufen versuchen, es hat nicht funktioniert. Und dann kam ja die 30er Jahre, der Rüstungswarn, der Zweite Weltkrieg. Und man hat also im Prinzip gemerkt, dass das gesamte, dass der gesamte Welthandel im Zuge der großen

31:44

Speaker A

Depression ja kollabiert ist. Nicht nur, weil man sich gegenseitig mit immer mehr Zöllen und Protektionismus behagt hat, sondern auch, weil das Geldsystem ähm überall in die Schieflage geraten war.

31:57

Speaker A

Und dann hat man im noch während des Zweiten Weltkrieges die Brettenwoodzonferenz abgehalten, die 1944 dann gesagt hat: "Okay, wir wir brauchen ein neues System." Das neue System hatte aber stand vor einem Fundamentalproblem, nämlich, dass im Zuge des Krieges das

32:13

Speaker A

ganze Gold in die Vereinigten Staaten gewandert war. Die Vereinigten Staaten haben nämlich sowohl die Briten als auch die Sowjetunion mit Rüstungsgütern versorgt und das haben sie nicht for free gemacht. Sie haben sich dafür bezahlen lassen und zwar mit dem

32:24

Speaker A

einzigen werthaltigen Mittel, dass sie als werthaltig angesehen haben und es war Gold. Das war nicht das war nicht Rubelscheine und das war nicht Pfundscheine, sondern das war Gold. So dass das gesamte Währungsgold im Zuge des Zweiten Weltkrieges seinen Weg in

32:38

Speaker A

die Vereinigten Staaten gefunden hat und dort lagerten dann Ende des Zweiten Weltkrieges 22 000 tonn Gold. Das war praktisch alles, was an Währungsgold weltweit vorhanden war. Ähm die andere, es gab zwar etwa 50 bis 60.000 1000 Tonnen Gold bestand insgesamt weltweit,

32:53

Speaker A

aber einiges davon war eben auch damals schon in Schmuck und sonst was gebunden. Also das Währungsgold war komplett in den USA und dann hat man gesagt, wir brauchen ein System, bei dem alle Beteiligten irgendwie was werthaltiges vorweisen können. Und dann ist man auf

33:07

Speaker A

einen Standard gekommen, der gesagt hat, okay, der Dollar wird ans Gold gebunden. 35$ sind eine Feinunze Gold. 31,101 g. Und das wird fix festgemacht und alle anderen Währungen werden mit fixen Wechselkursen an den Dollar gebunden und sind somit indirekt Gold gedeckt. Das

33:26

Speaker A

heißt also die DMark, als man so eingeführt hat 1948, die wurde mit 4 Mark 20 pro US-Dollar an den Dollar gebunden. Und wenn man jetzt 35 multipliziert mit 4,2, dann kommt man so auf 120 125 Mark für eine Unso, das

33:42

Speaker A

Wertverhältnis war fix. Und dann haben die USA ihren Handelspartnern in Europa zugesagt, das waren ja die Haupthandelspartner Frankreich Großbritannien, Deutschland, haben zu gesagt, wenn ihr jetzt einen Überschuss mit uns habt und Dollars verdient habt, weil ihr ein Handelsbilanzüberschuss

33:57

Speaker A

habt, die Dollars, die dürft ihr bei uns eintauschen in Gold. So und äh dann kam in den USA äh leider ein Prozess in Gang, der dazu geführt hat, dass sehr viel Gold abgeflossen ist, weil die USA übere Verhältnisse

34:09

Speaker A

gelebt haben. Koreakrieg, Sozialprogramm Mondprogramm Vietnamkrieg. So, das Gold floss also in großen Mengen ab und 1971 war nur noch 8000 Tonnen davon übrig. Übrigens, aus dieser Zeit stammt auch der 3400 Tonnen Goldschatz der Bundesbank. Das waren Handelsbilanzüberschüsse der

34:30

Speaker A

Bundesrepublik mit Amerika, die dann in Gold umgetauscht worden sind. Also wenn z.B. ich weiß, da gibt's einige linke Journalisten, die dann immer sagen, w das das sei Nazold, das ist Blödsinn.

34:40

Speaker A

Die Nazis das Nazigold wurde von den Alliierten komplett beschlagnahmt nach dem Krieg, sondern diese 3400 Tonnen, die sind durch Handelsbilanzüberschüsse hart erarbeitete Goldreserven, die Deutschland hat. Und ähm dann waren nur noch 8000 Tonnen übrig. Und im August 71

34:56

Speaker A

hatten die Handelspartner der USA schon wieder so viele Dollars angespart, dass sie die 8000 tonnen auch hätten abholen können. So und dann hat Präsident Nixon hat gesagt, das ist eine schlechte Idee, wenn die USA gar kein Gold mehr haben.

35:09

Speaker A

Außerdem schaue ich mir mal an, mit wem handel ich denn da? Die Briten, die die gehören sowieso zu uns, die brauchen das Gold nicht. Die Franzosen kann ich nicht ausstehen und die Deutschen habe ich doch gerade aus dem Krieg besiegt. Das

35:19

Speaker A

war so ein bisschen die Logik, die glaube ich in seinem Kopf war. Und dann hat er sie am 15. August 71 vor die Kameras gesetzt und hat gesagt, das war der das war der Nixenschock. äh hat gesagt, vorübergehend wird jetzt die

35:30

Speaker A

Umtauschpflicht eingestellt. Vorübergehend ist bis heute. Und ähm dann gab es ein interessantes Phänomen, nämlich die saßen ja alle auf Dollars, die Deutschen, die Briten, die Japaner, die Italiener, die Franzosen, alle saßen sie auf Riesenmengen an Dollars. Aber auf diese Dollars hat gerade der

35:45

Speaker A

amerikanische Präsident ein Default erklärt, also eine Zahlungsunfähigkeit oder Unwillig, je nachdem, wie man es nimmt. Also jedenfalls ein Zahlungsausfall im ganz klassischen kredittechnischen Sinne. Zahlungsafall.

35:55

Speaker A

Es war ein Zahlungsversprechen gegeben, das wurde gebrochen. Also, wenn ich wenn ich verspreche zu bezahlen und dann es nicht tue und zwar in der Währung, die vereinbart ist, dann bin ich säumiger Schuldner. So. Und dann waren aber die

36:08

Speaker A

ganzen Leute saßen ja auf ihren Dollars und wenn die jetzt praktisch den Default erklärt hätten, den den Zahlungsausfall Amerikas, dann wären die Dollars in dem Moment bilanztechnisch wertlos gewesen und damit wären die gesamten an diese Dollars gebundenen Währungen Demark,

36:22

Speaker A

Front, Pfund ins Rutschen gekommen. Das heißt, es hätte eine gigantische Weltfinanzkrise ausgelöst. Also hat man sich verständigt und man hat gesagt, wir gehen jetzt vom Gold zum Gold Wiesenstandard über. Wir sagen, der Dollar ist so gut wie Gold fertig aus.

36:36

Speaker A

war natürlich nicht der Fall. Das war eine faustige Lüge, aber so zum Überleben war sie geeignet. Für die Amerikaner war das eine vollkommen geniale Konstruktion und zwar, weil die Amerikaner, die konnten jetzt hergehen und sagen, ähm, ich kann Handelsbilanzdefizite fahren so

36:53

Speaker A

viel ich will. Ich bezahle die immer in Dollar, nicht in Gold. Ich bezahle die in Dollar. Ihr wir wir kaufen in Deutschland Autos, bei den Arabern Öl, bei den Franzosen den Wein, wir wir kaufen was das Zeug hält und jedes

37:05

Speaker A

Defizit, was ich habe, zahle ich mit frisch frisch gedruckten Dollars und die gehen ins Ausland. Und damit, dass die Dollars ins Ausland gegangen sind, ist die Geldmenge im Ausland gestiegen und nicht in den USA. Das heißt, die haben

37:16

Speaker A

die Inflation, die sie vom Dollardrucken her hatten exportiert. Also, der Dollarxort war ein Inflationsexport. Das heißt, die Amerikaner konnten seit 1971 in den Defiziten über ihre Verhältnisse leben und es hat sich dann im sogenannten Twin Deficit, im Zwillingsdefizit ausgedrückt. Die

37:33

Speaker A

amerikanische der amerikanische Staatshaushalt war immer im Defizit und weil die Nachfrage des Staates größer war als die Produktionskapazität in Amerika, hat es einen Importzog ausgelöst, der immer ein Handelsbilanzdefizit nach sich gezogen hat. Und dieses Handelsbilanzdefizit wurde dann mit frisch gedruckten Dollars

37:49

Speaker A

bezahlt. Und deswegen hat damals der der US-Finanzminister gesagt, der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.

37:56

Speaker A

Und ähm das Ergebnis war, dass bis zum heutigen Tage das Ausland etwa 20 21 Billionen Dollar akkumuliert hat, die irgendwann gedruckt und für Handelsbilanzdefizite ins Ausland bezahlt wurden. Und jetzt kommt das Beste an der ganzen Geschichte für die

38:12

Speaker A

Amerikaner. Nämlich dadurch, dass immer mehr Dollars in Umlauf kamen, wurde der Dollar auch immer weniger wert. Es gab eine Inflation. Das heißt, die Dollars, die wir bekommen haben für unsere Exporte, die können heute nicht annäherndest zurückkaufen in Amerika an

38:24

Speaker A

Kaufkraft, was wir mal hingegeben haben. Das heißt, das ist ein Attributsystem und ich habe es mal durchgerechnet, ich habe es auch publiziert mal, wie groß denn die Kaufkraftverluste waren aus diesen akkumulierten Dollars und wie sich das dann so umrechnet und man das

38:40

Speaker A

sind kumuliert etwa 7 Billionen Dollar bisher seit 1971, also 7000 Milliarden Dollar und zwar zur Kraftkraft von heute.

38:48

Speaker A

Und ähm aktuell ist es so, dass dieser dieser Transfer an Wohlstand quasi aus diesem aus diesem Phänomen ist umso höher. Je mehr Dollars sich im Ausland angesammelt haben und die werden ja immer mehr, das wird ja nicht weniger

39:02

Speaker A

mit den Defiziten und je höher die Inflation in Amerika ist und aktuell sind es so 500 Milliarden bis ungefähr 1000 Milliarden pro Jahr, je nachdem.

39:12

Speaker A

Also in der in der Inflationsphase äh 2022 waren es 1,2 Billionen, also 1200 Milliarden Wohlstandstransfer in die USA. Und dieses Phänomen ähm im Papiergeld bedeutet, dass die ganze Welttribut an die USA zahlt als so eine Art Hegemonialsteuer, wenn man will.

39:32

Speaker A

Mhm. Das heißt, wenn ich es versuche ganz einfach zu sagen, haben wir als Deutschland als Europa ähm Autos exportiert äh bisschen nicht bisschen, sondern viel Chemie und haben die Amerikaner gefragt und was schickt ihr uns zurück? Ja, Harley Davidson

39:46

Speaker A

Motorräder und hier wir können was drucken, schreiben Doller drauf und wir sagen prima. So und dann fahren quasi das ganze Land Amerika ist voll mit BMWs und Mercedes oder war vielleicht früher jetzt mittlerweile nicht mehr ganz so und bei uns gibt's drei Harle Davidson,

40:00

Speaker A

aber ganz ganz viel Dollars. Ähm und letztendlich verschuldet sich Amerika ähm dadurch, dass sie so Dollars drucken, aber hat ein Interesse daran, das System so zu halten. Und das da haben wir eine Parallele von einem Staat, der Geld druckt. Äh, wenn wir

40:21

Speaker A

jetzt den deutschen Staat nehmen, mit der Demark damals, dass der Staat sich verschulden konnte und dementsprechend Geld ausgeben kann. So, dann sagen wir, der böse deutsche Staat, da kann das aber nicht machen. Und letztendlich ist Amerika sowas wie so ein Hyperstaat, bei

40:36

Speaker A

dem, dass die Staatengemeinschaft sich verhalten wie Bürger innerhalb von Deutschland. So. Und jetzt ist sozusagen verschulden, wenn ich es auf eine private Ebene bringe, wenn ich jetzt zur K easy Credit oder so gehe und gib mir mal 5000 € und

40:52

Speaker A

fragen die warum. Dann sage ich ja, weil ich Party machen möchte und dann geben die mir das wahrscheinlich noch. Ähm und das ist auch mega geil, bis die irgendwann ein Brief schreiben und sagen, pass auf, jetzt ist mal Zeit

41:03

Speaker A

zurückzugehen. Und dann sag ich ja, pass mal auf, es gibt ja nicht nur euch, sondern es gibt auch den und den und den. Und dann hole [schnauben] ich mir man, ich brauche noch Geld zum Leben, 10.000 EUR beim nächsten und dann gehe

41:13

Speaker A

ich so die Banken durch, wenn die Banken mir nichts mehr geben, dann gehe ich irgendwo die Straße runter, ruf mein Kumpel und sag pass auf, ich brauche 100.000 € weil total dringend und hier keine erzähl eine Geschichte. So und

41:23

Speaker A

dann habe ich irgendwann Schulden aufgebaut und das ist auch so lange geil, bis wie ich einen finde, der mir meine ganzen Zinsen refinanziert und der mir weiteres Geld gibt.

41:34

Speaker A

Ja, das wird nicht eine Million Jahre funktionieren, aber vielleicht 100. Und wenn es 100 funktioniert, also quasi mich, meine Kinder und deren Kindern ist doch mega geil. Wenn es nicht 100, vielleicht 80, vielleicht 20, aber solange ich grundsätzlich den Zeitpunkt der

41:53

Speaker A

Rückzahlung in die Zukunft schieben kann, ist doch erstmal geil. Nur, dass der Zeitpunkt der Rückzahlung nie kommt. Aber aus Sicht dessen, also es ist ein Umverteilungssystem und für denjenigen, der am Receiving, also am empfangten Ende sitzt, ist es geil. Das

42:07

Speaker A

trifft's genau. Es ist nur so, dass jetzt die Sache in Schwierigkeiten kommt. Ähm, es gibt noch diese diese zweite dieses zweite Element, die EZB.

42:16

Speaker A

Der Euro wurde natürlich im Prinzip mit der gleichen Motivation eingeführt. Der Euro wurde eingeführt, damit man ein ähnliches Prinzip innerhalb Europas auf Deutschland anwenden kann. Also die ökonomische Zeche des Euro zahlt Deutschland. Das ist ganz klar so. Also

42:30

Speaker A

ähm es gibt ja das Gerücht, dass Meteran bei Einführung des Euro gesagt hat: "Super, Versall ohne Krieg. Ich glaube, dass es das ökonomisch betrachtet ziemlich genau trifft. Also niemand hat mehr Opfer gebracht für den Euro als Deutschland und mehr Risiken auf sich

42:44

Speaker A

genommen als Deutschland. Und letztenendes äh fließen gewaltige Mittel an Kaufkraft auf diesem Wege ab über verschiedenste ökonomische Kanäle. Also ist ein ganz ähnliches Prinzip. Äh ganz unabhängig davon, ob diese Zentralbank jetzt in Frankfurt sitzt oder nicht. Am Ende muss man bedenken, sitzen in dieser

43:01

Speaker A

Zentralbank Exfinanzminister von Ländern, die nicht mit Geld umgehen können. Ja. Und äh ja, leider leider muss man sagen, unser geliebter Nachbar Frankreich vorne weg. Ja, die die jetzt im Prinzip gerade auf Verschuldungsquoten zusteuern, die nicht äh nachhaltig durchhaltbar sind und die

43:17

Speaker A

wahrscheinlich der nächste Eurorettungskandidat sind. So, und jetzt jetzt kommen wir an den Punkt, wo ähm es eine Gruppe von Ländern gibt, das sind die Bricksstaaten, die sagen, da spiele ich nicht mehr mit, weil im Gegensatz zu den Deutschen, die man politisch

43:30

Speaker A

abhängig sind und nicht so viel zu sagen haben, sind Länder wie Russland, China oder Indien oder auch Brasilien ähm durchaus in der Lage zu sagen, ich ich mache da nicht mehr mit. Also, warum soll ich denn meine wertvollen Exporte

43:41

Speaker A

in einer Währung bezahlen lassen, die permanent inflationiert wird? Und dann kam vor ein paar Jahren in den Bricksstaaten die Debatte auf lasst uns doch eine eigene Handelswährung machen, die den Dollar ablöst.

43:52

Speaker A

Und das Ergebnis dessen ist ähm, dass man gesagt hat, okay, wie würde so eine Währung aussehen? Und dann ist man relativ schnell drauf gekommen, wir können nicht den Dollar kopieren, das geht nicht. Ähm weil sonst haben wir das

44:05

Speaker A

gleiche in grün und wenn wir untereinander Handel treiben, dann ist derjenige, der die größten Defizite fährt, der Gewinner. Und das wollten wir das wollten vor allen Dingen die Chinesen nicht, weil die natürlich die größten Überschüsse haben. Und habe ich

44:14

Speaker A

gesagt, ja, dann machen wir das eben wieder mit einer goldgebundenen Währung an der arbeiten die. Und ähm das wäre natürlich, wenn die das durchsetzen, wäre das für die ziemlich nice. Und zwar, weil das einfach dann bedeutet, die sagen, wir haben ungefähr eine

44:29

Speaker A

Billion Handelsbilanzüberschuss mit euch im Westen, mit euch Euroland und Dollarland. Und äh diese Billionen, die lassen wir uns jetzt nicht mehr in Euro und Dollar bezahlen. Das wird jetzt einfach nicht mehr passieren, sondern ihr bezahlt die in unserer Währung und die ist nun mal

44:45

Speaker A

Gold gedeckt. Ihr könnt auch direkt Gold hier ankachen. So, bei einer Billion ist es so, dass bei dass nach äh zwei, zweieinhalb Jahren, 3 Jahren werden die Goldreserven des Westens aufgebraucht.

44:57

Speaker A

Äh, das wird natürlich nicht passieren, weil ähm wenn solche Dinge zur Entladung kommen, dann finden sich neue Gleichgewichte. Dann dann schrumpfen die Defizite des Gold wird mehr Wert. Äh aber es kommt jemand unter Druck und das ist derjenige, der das Defizit hat, der

45:10

Speaker A

muss es korrigieren. Und das ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Das heißt, das wollen weder die Europäer noch die Amerikaner wollen, dass die Bricks sich mit dem Thema durchsetzen und ähm die Amerikaner haben eine Verteidigungsstrategie dafür entwickelt äh die ziemlich smart ist und die sagen

45:25

Speaker A

nämlich, also das könnt ihr machen, ihr könnt eure goldgedeckte Währung einführen, nur werdet ihr weiterhin Dollars brauchen, um etwas zu importieren, was ihr alle braucht und das ist Öl. Der Petrodollar ist unsere Geheimwaffe. Das heißt also, was die

45:40

Speaker A

Amerikaner machen ist, sie bringen die öleportierenden Länder dazu zu sagen, bei uns, wenn ihr einkauft, müsst ihr in Dollar bezahlen. Jetzt muss man sich fragen, warum würden die das tun, wo sie doch auch unter dem System leiden. Sie

45:52

Speaker A

sind doch Überschussländer, deren Überschüsse anschließend im Dollar entwertet werden. Und der Deal ist ganz simpel, der ist militärischer Natur, amerikanischer Schutz gegen Petrodollar oder anders ausgedrückt amerikanische Aggression gegen nicht Petrodollar. Das hat Venezuela neulich gelernt. Also Venezuela dachte, es könnte Öl für Juan

46:09

Speaker A

an China verkaufen und hat dann relativ schnell festgestellt, dass es eben nicht am Südinesischen mehr liegt, sondern in der Karibik direkt in Nachbarschaft der Vereinigten Staaten. Ja. Und ähm letztenendes war diese Aktion da, um den Maduro abzuholen, ähm war genau das. Man

46:25

Speaker A

hat Venezuela damit auf die Petrodollarinie gebracht und deswegen findet auch im Iran der Krieg statt.

46:30

Speaker A

Also, Venezuela hat 18% der Weltölreserven, Saudi-Arabien hat 15% der Weltölreserven, Iran hat 13% der Weltölreserven. Das sind die drei größten mit Abstand. Das heißt, gemeinsam haben die fast die Hälfte, also 45% sind, glaube ich, wenn ich es richtig zusammengerechnet habe, der

46:46

Speaker A

Weltölreserven und und die anderen arabischen Staaten, Emirate, Kuwait, Bachin äh und so weiter, die sind alle ohnehin in der Petrodollar Liga, Saudi-Arabien sowieso. Und das heißt also, Iran war das einzige fehlende Glied in der Kette. Ist übrigens nach

47:01

Speaker A

meiner festen Überzeugung der Hauptgrund für den Krieg, der da gerade stattfindet. Es geht nicht um die Atomwaffen, es geht nicht um Israel, es geht nicht um sonst was, es geht um den Petrodollar.

47:11

Speaker A

Und ähm deswegen wird man sich jetzt wird mit jetzt sehen, wie das ausgeht. Dieser Krieg entscheidet über die Währungsordnung der Zukunft, so wie er da gerade stattfindet.

47:22

Speaker A

Das müsste aber dann heißen, dass dieser Krieg, also wenn der wenn die These äh der Krieg findet statt, weil die Amerikaner ähm Ölxorter oder Öltransaktionen an in Dollar haben wollen, ähm dann würde das bedeuten, wer ist dagegen? Die Brickstaaten

47:42

Speaker A

und die Chinesen vor allem. Ja, vor allem die Chinesen, aber dann müsste es so eine Art Stellvertreterkrieg im Iran geben, der Chinesen gegen die Amerikaner, so ähnlich wie wir das in der Ukraine haben. In gewisser Weise ist es so, ähm, wenn man bedenkt, also wenn

47:55

Speaker A

der wenn der Petrodollar sich durchsetzt, das heißt, wenn die Amerikaner die Petrodollarkette komplett kriegen und da fehlte am Ende ja nur noch der Iran, dann würde das nämlich bedeuten, dass China je nachdem wie hoch der Ölpreis ist, zwischen 3 und 500

48:06

Speaker A

Milliarden Dollar braucht pro Jahr, um sein Öl auf dem Weltmarkt einzukaufen, weil die chinesische Wirtschaft mittlerweile so gigantisch groß ist, dass sie eben sehr große Mengen an Öl braucht. Und diese 3 bis 500 Milliarden Dollar müsste China irgendwo herkriegen.

48:20

Speaker A

Und wo kriegt es her? indem sienehmen, dass sie ein Handelsbilanzüberschuss mit Amerika haben, den Amerika mit Dollars bezahlt, also das alte Leitwährungssystem aufrech erhalten. Das heißt, Amerika zwingt quasi auf dem Wege China Exportüberschüsse hinzunehmen und sie sich in Dollar bezahlen zu lassen, statt

48:38

Speaker A

in Gold, weil in Doll, weil in Gold oder in Jann können sie das Öl nicht bezahlen, wenn das Petrodolle System mit und ohne Gewalt durchgesetzt wird. ist also eine relativ simple geostrategische Gleichung, wenn man so will. Ähm, ich

48:53

Speaker A

will das auch gar nicht moralisch bewerten. Das ist wir leben nur mal in einer Phase, wo sich ja die Machtstrukturen auf dem Planeten neu sortieren und das ist ein Teil des Phänomens.

49:04

Speaker A

Aber also was mich sehr sehr wundert, ist, dass wir bei den ganzen Kriegen, den wir die wir aktuell sehen ähm oder Konflikten, wie auch immer das ähm man man das betitelt, sehen wir China irgendwie nicht. Also, ich habe noch nie

49:19

Speaker A

ein Bild von dem chinesischen Soldaten gesehen, der irgendwo aber die haben ein gigantisches Militär und erhebliche Interessen. So ist das was, wo die unter der Hand aktiver sind oder halten die sich sehr zurück? Was was die R Chinesen? Erstmal hat China eine

49:36

Speaker A

vollkommen andere Militärdoktrin und eine ganz andere militärische Philosophie als der Westen. Ähm, wer seinen Sohn zugelesen hat, der weiß, dass die Haltung Kinas erstens ist: "Ver verbirgt deine Stärke." Das war übrigens auch ein Rat, den der den denkst ja Ping

49:51

Speaker A

sein Nachfolger gegeben hat. Verbergt eure Stärke. Provoziert nicht einen Krieg, den ihr nicht gewinnen könnt, solange ihr nicht stark genug seid. Das mal das allererste und deswegen unter anderem deswegen gehen von China äh keine Aggressionen aus, weil wenn

50:05

Speaker A

China aggressiv militärisch agieren würde, also richtig aggressiv, so wie die USA das eigentlich gewohnt sind, ist zu machen, äh dann würde es relativ schnell auch militärische Reaktionen anderer Länder auslösen, die China im Moment noch verlieren würde. Also China

50:19

Speaker A

wird nicht ein Waffengang anstreben, den es nicht mit 150prozentiger Sicherheit gewinnt. Und das zweite ist nämlich genau das äh was so zus schreibt ist den der beste Krieg ist der den man nicht führen muss, weil der Gegner vor der

50:33

Speaker A

Stärke vor der eigenen Stärke kapituliert, bevor es überhaupt zu Kampfhandlungen kommt. Also die Idee, dass China jetzt irgendwie so aggressiv mit Säbelrasseln und so, das entspricht überhaupt nicht deren Tradition, auch nicht deren Idee. Und dazu kommt, dass ich glaube ernsthaft, dass China der

50:50

Speaker A

Meinung ist, dass alle besser fahren, wenn man die Konflikte über Wettbewerb und Handel austrägt. Das nehme ich denen sogar ab und zwar deswegen, weil Sie ja sehr gut damit gefahren sind in den letzten 50, 40 Jahren. Ja. Und ähm wenn

51:03

Speaker A

man sich mal wenn man sich mal anschaut, 1986, 1986 war ich das erste Mal in China, da war ich noch Student. Ich hatte damals eine kleine Firma gegründet, um meine Studienkasse aufzubessern. Ich habe Akupunkturnadeln aus China nach Deutschland importiert

51:17

Speaker A

und damals war es so, dass die Reformen noch ganz am Anfang standen und das Land war unfassbar arm. Das hatte ein Bruttosozialprodukt von etwa 200 Milliarden. Also bei einer Milliarde Bevölkerung waren es 200 $ pro Kopf.

51:33

Speaker A

Muss man sich mal vorstellen. Heute ist Kaufkraft bereinigt das chinesische Brutosozialprodukt etwa 40.000 Milliarden. Das ist ein bisschen mehr.

51:41

Speaker A

Das ist 200 mal so viel, glaube ich, wenn ich das richtig gerechnet habe. Ja.

51:45

Speaker A

Und dementsprechend groß ist der Wohlstand und wie hat China das erreicht? nicht mit Säbelrasseln, nicht mit Invasion, nicht mit Krieg, nicht mit allem möglichen, sondern mit Fleiß, mit Kapitalbildung, äh mit Marktwirtschaft. Ja, also China ist die kapitalistischste Wirtschaft von

52:01

Speaker A

allen unter einer kommunistischen Herrschaft. Das muss man ist ein Paradox, was die meisten Leute damit nicht so ganz klar kommmen, aber China ist hardcore kapitalistisch, freie Marktwirtschaft und lässt sein Unternehmen politisch keinen Spielraum, aber wirtschaftlich allen Spielraum. Ja,

52:17

Speaker A

und dementsprechend funktioniert und dann ist es natürlich so, dass die Chinesen ein Volk sind mit großen kaufmännischen und industriellen Traditionen. Also ist ja nicht so, dass dass China ähm im 20. Jahrhundert davor die vor die Situation gestellt wäre.

52:31

Speaker A

Alle anderen haben Industrie und Kaufmanns Tradition und China nicht. Das stimmt ja nicht. Und ähm mit der mit dieser Methode ist China jetzt sehr gut gefahren und deswegen nehme ich den Chinesen sogar ab, dass sie das für die beste Methode

52:43

Speaker A

halten. Aber China weiß auch, dass es die Tukü des Falle gibt, dass ein aufstrebendes Land wie China von einem Hegemon wie den USA argwöhnisch beeugt wird und dass es deswegen zumindest eine gewisse Stärke braucht an Militär, damit es nicht einfach so mal schnell kassiert

52:58

Speaker A

wird. Ähm, das ist für China ein sehr differenzierter Spagat, den die da ausführen müssen. Ähm, den ich kann mir vorstellen, dass das nicht ganz leicht ist.

53:11

Speaker A

Mhm. So, das heißt, wir sind aus aus deiner Sicht in einer ähm Neuordnung der Kräfte auf der Welt und Venezuela und der Iran sind Schauplätze eigentlich eine Sache, was machen wir mit unseren Währung? Und am Ende des Tages sind alle Konflikte auf Währung

53:32

Speaker A

zurückzuführen. Und was meinen wir mit Währung? sind wer zahlt die Schulden? Ganz genau. Und aktuell zahlen, sagst du eigentlich die ganze Welt finanziert den Lifestyle und die Kriegsaggression und so der Amerikaner und auch der Europäer.

53:47

Speaker A

Der Euro funktioniert ganz ähnlich. Der Euro wollte ja die zweite Leitwährung werden, aber der Euro ist auch nur eine Papierwährung. Und dadurch, dass einzelne Länder übrigens auch China versucht haben vom Dollar in den Euro zu diversifizieren, ist der Euro teilweise

54:01

Speaker A

in eine ähnliche Rolle geschlüpft. Das Problem war aber auch beim Euro, dass die Verschuldung der Länder genauso explodiert ist wie die Verschuldung bei den Amerikanern. Wir haben ja jetzt vor einigen Tagen gesehen, dass die amerikanische Staatsverschuldung zum ersten Mal 40 Billionen erreicht hat.

54:15

Speaker A

Das heiß also 40.000 Milliarden Dollar ist die amerikanische Staatsverschuldung. Das ist jetzt zwei Wochen her. Mittlerweile sind schon 40200.

54:23

Speaker A

Also es es rast regelrecht und diese Explosion der Schulden kann nicht finanziert werden und auch nur halbwegs abgefedert werden, wenn die Leitwährungsfunktion des Dollar wegfällt. Das heißt, also, wenn die Leitwährungsfunktion wegfällt, dann kommt es bezüglich der Schulden zum

54:41

Speaker A

Schwur und ähm dann wird's schwierig und zwar deswegen, weil der einzige Weg, die Schulden dann noch wegzubringen in großem Umfang eine Inflation in sehr großem Ausmaß ist. Da reden wir nicht über 2 %, da reden wir über 10, 15, 20 %

54:54

Speaker A

und zwar eine ganze Weile, die die Gläubiger und das sind die Sparer, das sind am Ende die Sparer der kleine Mann auf der Straße enteignen muss. Die 40.000 Milliarden sind nicht aufgenommen, keine Ahnung bei Mars oder Mond. Ja, die sind aufgenommen beim

55:10

Speaker A

kleinen Sparer im Land. Ja, und natürlich im Fall Amerikas, sonst noch bei der ganzen Welt, die alle auf US-Anleihen sitzen und im europäischen Falle genau das gleiche. Wir haben ähm in Deutschland eine Schuldenexplosion, wir haben in Frankreich eine

55:23

Speaker A

Schuldenexplosion, wir haben ähm ein Schuldenlevel in der Eurozone, der komplett ja ähm nicht nachhaltig aufrecht zuerhalten ist. Und die Korrektur, die kann entweder durch Sparen erfolgen, dazu ist die Politik nicht bereit, oder durch Inflation. Das möchte die Politik, aber sie möchte es

55:41

Speaker A

uns nicht zugeben und sagen. Es gab ja, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, nachdem man diese Erfahrung der Hyperinflation ähm nach dem ersten Weltkrieg gemacht hat in Deutschland, dass man gesagt, okay, wir sollten vielleicht nicht die Staatsführung

56:00

Speaker A

ähm damit betrauen, dass sie die Währung unbegrenzt Geldmittel zur Verfügung bekommt, weil im Zweifel missbrauchen die das. So, dann hat man gesagt, ja, wir machen eine Zentralbank und die Zentralbank ist total unabhängig von der Politik, weil die Zentralbank hat nur

56:16

Speaker A

ein Ziel, nämlich quasi Währungsstabilität. Das ist ungefähr bei 2% Inflationsziel plus minus. So, und was wir jetzt sehen ist, dass wie durch ein Wunder es quasi viel Geld im System gibt und das ist für den Start gut. Jetzt haben wir äh nach der Neuwahl

56:36

Speaker A

letztes Jahr im Februar ähm diese Verfassungsänderung gehabt mit dem abgewählten Bundestag und da hat der Bundeskanzler kann selbst keine Geld drucken, aber kann entscheiden, dass es Staatsanleihen ausgibt und dann kommt ja quasi Geld ins System. Wer nimmt die

56:54

Speaker A

Staatsanleihen dann irgendwie eine Zentralbank? So, das heißt, wir haben jetzt ganz ganz viel Geld im System und du sagst, früher oder später muss dieses inflationsgestützte System platzen und nicht anders, sorry. So und jetzt war es historisch so, dass wenn

57:10

Speaker A

man Staatslenker war ähm und man hatte die Gelddruckmaschine, dann konnte man seine seine Schulden refinanzieren, indem man einfach mehr gedruckt hat.

57:20

Speaker A

So, das geht aber heute nicht mehr so so einfach. Mhm. Ähm, was glaubst du passiert in den nächsten Monaten Jahren Jahrzehnten?

57:33

Speaker A

Wie kriegen wir dieses Problem in den Griff? Gar nicht. Okay. Ähm, also das Problem ist nicht mehr in den Griff zu kriegen. Die Zahlen sind nicht so, dass es noch einen mathematischen Lösungsweg gäbe, ohne eine massive Friktion, entweder in Form von Inflation

57:48

Speaker A

oder paradoxerweise in Form von Deflation. Das Verrückte an dem System ist nämlich folgendes. Es gibt aus einer überschuldeten Welt zwei Wege. Entweder Inflation, dann werden die Schulden entwertet oder Deflation, dann entläht sich die Krise in der Pleite von

58:03

Speaker A

Unternehmen und Staat. Das heißt also Staatspleite, Unternehmenspleite und dann sind die Schulden auch weg. Und zwar, weil sie für ähm ja, wenn der wenn der Schulden der Pleite ist, dann sagt, ich zahl halt nicht, dann sind sie dann

58:12

Speaker A

werden sie abgeschrieben. Das heißt also zwei vollkommen gegensätzliche Phänomene, im einen Fall Geldentwertung und im anderen Fall Geldwertsteigerung führen zum gleichen Ergebnis, nämlich die Zerstörung der Schulden. Ähm, deswegen sieht man, dass die Zentralbank immer zwischen zwei Aggregatzuständen hin und her springt, weil sie immer

58:29

Speaker A

Angst hat, entweder auf der linken oder auf der rechten Seite der Rasierklinge, auf der sie balanciert, herunterzufallen.

58:36

Speaker A

Entweder fällt sie auf der inflationären Seite runter oder auf der deflationären. Aber lieber, lieber wäre es ihr, wenn sie auf der inflationären Seite runterfällt. Und zwar, weil die deflationäre Seite so disruptiv ist und in so kurzer Zeit zur ökonomischen

58:48

Speaker A

Entladung führt, dass sie in der Regel mit einem Umstürz der Machtverhältnisse verbunden ist. Historisch ist es zu beobachten, während die Inflation meistens dazu führt, dass die Leute sich schweigend ähm quasi ausziehen und enteignen lassen und dann traurig sind,

59:04

Speaker A

dass ihr Geld nichts mehr wert ist. aber dann irgendwie wieder anfangen zu sparen. Und ähm es gibt aus dem aus dem jetzigen System wahrscheinlich keine kein Entkommen, das äh quasi noch funktionsfähig wäre im Sinne von wir sanieren jetzt den Staatshaushalt und

59:19

Speaker A

bringen das auch Vordermann. Es gibt theoretisch die argentinische Lösung. Das könnte man machen, das würde auch funktionieren. In Argentinie hat's funktioniert, aber es gibt keine politische Klasse in Deutschland und auch in Europa insgesamt, die dazu in der Lage wäre vom intellektuellen

59:34

Speaker A

Einsehen wie auch von der Fähigkeit des Tuns her. Das heißt, man braucht ja ähm ein, verzei mir, wenn ich das Wort sag, Arsch in der Hose für solche Politik.

59:44

Speaker A

Ja, äh man muss den Leuten sagen, okay, wir haben im Moment in Deutschland ähm eine 60% Staatsquote, wir können uns eigentlich nur noch 20 % leisten. Das heißt, wir müssen nicht 10tausende, sondern 3, 4, 5 Millionen Staatsdiener entlassen. Wir müssten die meisten

60:00

Speaker A

Ministerien und Behörden schließen. Wir müssen alle Subventionen abschaffen. Äh, wir müssen eine Menge Steuern abschaffen. Wir müssen äh jetzt zurückzahlen. Wir kriegen die Rechnung jetzt präsentiert und das bedeutet ein Einbruch unseres Lebensstandards für einige Jahre um 20, 30 %.

60:14

Speaker A

20 30 % ist für jemanden, der viel hat, da sagt er ja, das das werde ich irgendwie überstehen, aber für die meisten da draußen ist ein Einbruch des Lebensstandards um 20 30% schwer vorstellbar. Die Leute sind ja schon von

60:26

Speaker A

Stegs auf Huhn und dann auf Haferflocken umgestiegen in im Zuge der Inflation. Die Wahrheit ist ja, dass wir heute eine eine verfügbares Einkommen pro Kopf in Deutschland haben, was schon 20 % niedriger ist als im Jahr 2000. Die

60:40

Speaker A

Leute haben heute schon sehr viel weniger Kaufkraft. Es wird übertüncht, indem man den wahrenkorb der Konsumerpreisinflation verzerrt und verfälscht. Ja, das wird der reflektiert schon lange nicht mehr die tatsächlichen Ausgaben der Menschen. Da ist z.B. die Mieten, die den die den Leuten das

60:56

Speaker A

letzte Hemd kosten. Ähm vollkommen untergewichtet, die das Ausmaßern Miete, was in diesem Warenkorb drin ist, da lachen die meisten drüber. Mittlerweile frisst die Miete mehr als die Hälfte des Einkommens der meisten Leute auf.

61:08

Speaker A

Zumindest wenn sie umziehen müssen. Das Ergebnis ist, dass keiner mehr umziehen kann, weil er am Altmietvertrag festhält. Das Ergebnis ist, dass die Mobilität von Arbeit und Talent nicht mehr gegeben ist. Das Ergebnis ist, dass weniger investiert werden kann in ähm in

61:21

Speaker A

Fortschritt, Innovation, in neue Fabriken, in neue Produktion. Äh das ganze Land wird gelähmt davon im Endergebnis, dass die Mobilität von Kapital und Arbeit zusammenbricht.

61:32

Speaker A

Und ähm insofern, wenn man jetzt dann noch mal 20, 30% den Leuten zusätzlich wegnimmt, dann gehen die nicht nur auf dem Zahnfleisch, sondern die können sich ihr Leben nicht mehr leisten und die wenigsten verfügen über Reserven. Die Leute haben keine Ersparnisse.

61:46

Speaker A

Insbesondere in Deutschland nicht. Den meisten Leuten ist nicht klar, dass selbst die Griechen höhere Ersparnisse haben im Durchschnitt als die Deutschen.

61:52

Speaker A

Aber wir waren doch mal Sparbuchweltmeister und hatten mal den den die höchsten Sparbuchbestände äh fast der Welt.

62:01

Speaker A

Also Sparbuch ist nicht gleich Vermögen. Und wie mein früherer McKins Kollege und späterer Chef der Kommerzbank Martin Blessing mal gesagt hat, das Sparbuch heißt Sparbuch, weil man sich sparen kann. Das Sparbuch ist im Prinzip, da gibt's kaum Zinsen drauf. Die Zinsen auf

62:16

Speaker A

dem Sparbuch sind meistens unterhalb der Inflation. Das ist eine permanente ein permanenter Kaufkraftentzug der Ersparnisse der Leute. Das gleiche gilt übrigens für viele Lebensversicherungen, Anleihen, äh äh Geldmarktfonds, was du was du willst. Ja, also das Problem ist nicht, dass die Leute nicht sparen

62:32

Speaker A

würden. Die Leute sparen. Die Deutschen haben sogar im internationalen Vergleich eine relativ hohe Sparquote, aber sie kriegen es wieder enteignet. Und zwar deswegen, weil sie es anlegen in sogenannte Nominalvermögen, also in Anle, Cash, Spar, Sparbücher und so weiter, statt in Realvermögen.

62:50

Speaker A

Und das ist ein großer Unterschied, während unsere europäischen Mitbürger, die investieren zum größten Teil in Realvermögen. Warum tun die das? Weil die gewohnt sind, enteignet zu werden.

62:59

Speaker A

Die Deutschen haben nach dem Zweiten Weltkrieg die Demark gehabt und die Bundesbank und die hat für Geldwertstabilität gesorgt. Deswegen hat die Demark gegenüber allen anderen Währungen ständig aufgewertet, weil die ja permanent eine höhere Inflation hatten als die DMark. Nach

63:12

Speaker A

Kaufkraftparitäten Theorem muss es dazu führen, dass es eine Aufwertung der Demark gibt. Während alle anderen von Anfang an schon nach dem Zweiten Weltkrieg und schon vor dem Zweiten Weltkrieg wussten, der Staat bestielt uns permanent und davor können wir uns

63:25

Speaker A

nur schützen, indem wir investieren in Aktien, Immobilien und Edelmetall Gold. Das ist und die Deutschen investieren halt in Nominalwerte und diese Nominalwerte sind Geldwerte und das Geld wird entwertet und damit wird die Deutschen halt systematisch beraubt in dem System. Deswegen haben z.B.

63:42

Speaker A

die Italiener ein vielfaches Durchschnittsvermögens pro Kopf als die Deutschen. Selbst die Griechen liegen vor uns. Deutschland liegt auf dem letzten Platz, weil wir ständig enteignet werden.

63:54

Speaker A

Das heißt, wenn ich mich jetzt, wenn ich mich hineinvetze, ich bin jetzt Finanzminister und ähm versuch, also Finanzminister in Deutschland und versuch zu erfassen, was eigentlich mein Job ist, s ich okay, äh ich habe Geld, was reinkommt, was Geld Geld, was

64:07

Speaker A

rausgeht. Das heißt, ich habe Staatsausgaben, ich muss irgendwie Schulen finanzieren, ich habe Staatsbedienst, ich habe eine Armee, Polizei, was auch immer. So, dann habe ich Geld, was reinkommt, das sind Steuern Gewerbesteuer Einkommensteuer und so weiter.

64:22

Speaker A

So. Und das deckt sich schon irgendwie nicht so ganz, denn ich habe eine riesen Kostenposition, das sind Zinsen. Und Zinsen sind aus quasi historischer Verschuldung. Und jetzt stehe ich hier und merke, ah, scheiße, ähm so viel Geld wie ich verdiene, ähm ich brauche

64:39

Speaker A

tatsächlich mehr Geld, um es auszugeben. Und solange ich mich jetzt verschulden kann und ein Sondervermögen machen kann, das dem Volk verkaufen kann, ähm dann funktioniert mein Job wunderbar, weil ich im Prinzip einfach nur sagen muss, ja, wie viel Geld brauche ich jetzt noch

64:52

Speaker A

dazu und dann kann ich mich verschulden, kann neue Staatsanleihen ausgeben und dann funktioniert das System so lange, wie dann kommen dann so Leute wie du und deine Exkollegen von Mckinsey, die sagen, wir machen mal ein Rating für die

65:05

Speaker A

für die Bundesrepublik und dann stellen die fest, ja, das ist halt wird TripleA gerätet. oder keine Ahnung was.

65:11

Speaker A

Wahrscheinlich ist Bundesrepublik Triple A gerettet. Ähm das das heißt, wir gucken uns an, wie wahrscheinlich ist das ist ja dein dein Kernbereich, dass wenn man eine Staatsanleihe kauft, dass man sein Geld wieder zurückbekommt.

65:24

Speaker A

Sehr sehr hoch. Also zahlt man, also es gibt einen nur einen kleinen Risikoaufschlag und es gibt einen quasi Geldzins Marktzinsaufschlag.

65:36

Speaker A

Und wenn aber das Rating sich verschlechtern würde, wenn dann die Experten drauf gucken und sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Bundesrepublik Deutschland seine Staats allein zurückzahlen kann, ist geringer geworden, dann erhöht sich dieser Risikozins. Das heiß wird Verschuldung teurer.

65:51

Speaker A

Korrekt. Und wenn ich es richtig sehe, in der Situation, in der wir gerade sind, ist der Wirtschaftsgendenziell schlecht und wir haben eine enorm hohe Verschuldung. Ähm, wir haben sehr hohe Zinslasten. Das heißt, früher oder später kommen die Ratingagenturen auf

66:07

Speaker A

die Idee zu sagen, also Momentchen, Deutschland ist nicht mehr Triple A, sondern noch Double A. Dann sagt der Markt, es ist ja schön, Herr Finanzminister, dass Sie sich Geld leihen wollen, aber die Konditionen, die Sie bisher kannten, ähm funktionieren

66:20

Speaker A

leider nicht mehr, sondern ihr müsst jetzt mehr Geld bezahlen, weil ihr habt einfach eine schlechtere Bonität.

66:24

Speaker A

Dann sage ich als Finanzminister, gestern war schon scheiße, heute ist noch scheißiger sozusagen. Entschuldige, excuse me, Englisch, ne? ist [gelächter] richtig blöd, weil jetzt kommt eine Spirale, die ich eigentlich nicht mehr aufhalten kann, weil mein mein Schuldenberg, der muss ja immer wieder

66:40

Speaker A

refinanziert werden. Das heißt, meine alten Schulden laufen aus und wir tilgen ja keine Schulden, sondern wir kriegen Schulden dazu. Das heißt, meine Staatsanleihe, die 10 Jahre läuft, die irgendwann läuft die aus, die hat ein Coupon von keine Ahnung 2 %. Ähm, dann

66:55

Speaker A

wenn ich die neu ausgebe, hat die auf einmal 4 %. Mhm. So und jetzt muss ich habe ich sprungfixe Kosten auf der Zinsseite und ich weiß aber, wie ich das lösen kann.

67:05

Speaker A

Das kenne ich ja von den letzten Jahren. Ich muss einfach noch ein bisschen mehr Schulden machen. Und wenn ich mehr Schulden mache, kommt wieder die Ratingagentur und sagt, der Ben, der komische Finanzminister macht jetzt noch mehr Schulden, also müssen wir das

67:16

Speaker A

Rating noch mal runterziehen. Also zahlst nicht 4% Zinsen, sondern 5% Zinsen. So. Und das kann man ja nur stoppen, indem man irgendwoher mehr Geld bekommt, also mehr Steuern.

67:29

Speaker A

Ähm oder sagt, wir drucken noch mal Geld, was wir nicht können als Staat. So.

67:38

Speaker A

Ja, also das mit der Unabhängigkeit der Zentralbank ist natürlich eine Schimäre, die existiert nicht. In dem Zentralbankdirektorium der EZB sitzen lauter Ex-Finanzminister, alles Politiker, die ihre Verpflichtungen haben gegenüber ihren Parteien in ihren Ländern. Das gilt quer durch die Bank im

67:53

Speaker A

wahrsten Sinn des Wortes. Ähm es ist ja so, im Grunde genommen kann man historisch beobachten, dass die Finanzminister äh quasi äh von Stöckchen zu Stöckchen hüpfen. Am Anfang erheben sie Steuern und die Steuern werden erhöht, solange bis es weh tut. äh soange bis die Leute

68:10

Speaker A

sagen, mehr Steuern wollen wir nicht zahlen und die Widerstände wachsen und dann gibt's so einen fließenden Übergang, wo die Steuern noch ansteigen, aber wo dann auch die Verschuldung einsetzt. Das heiß also die Schuldenwirtschaft setzt ein noch bevor die Steuerschraube komplett zu Ende

68:21

Speaker A

gedreht ist. Ähm dann steigen die Schulden an mit beispielsweise nehmen mal Frankreich. Frankreich hat im Jahr 1980 20% Schulden relativ zum Bruttosozialprodukt, jetzt sind es 120%.

68:34

Speaker A

Also sechsfache relativ zum Bruttosozialprodukt, obwohl dieses Bruttosozialprodukt seitdem auch noch gewachsen ist und zwar erheblich gewachsen ist.

68:42

Speaker A

Wenn dann die Verschuldung an den Punkt kommt, wo sie eben wegen der Ratinggeschichte nicht mehr durchgehalten werden kann, dann kommt die Monetarisierung der Schulden. Das heißt, also dann äh wird es entweder so sein, dass die Zentralbank direkt die

68:56

Speaker A

Schulden aufkauft, was ihr aber nach dem Maßrichtervertrag ja verboten ist, aber das macht nichts. Für solche Fälle haben wir Blackrock und Co. Dann geht man nämlich hier und sagt, ja, ähm, wir haben da Finanzintermedäre, die kaufen dann die Schulden auf und dann verkaufen

69:09

Speaker A

sie und zwar bei Emission durch die Länder und dann verkaufen sie so Block mit einem leichten Zuschlag, die wollen ja auch was verdienen, an die Zentralbank weiter und dann hat die Zentralbank diese Schulden nicht direkt bei den Staaten übernommen, als die sie emitiert

69:22

Speaker A

haben, ne? Das heißt, also mit einem mit einem Buchungstrick letztenendes mit einem rabolistischen Buchungstrick umgeht man das Verbot der direkten Staatsfinanzierung durch die EZB. Und die EZB ist natürlich nicht unabhängig.

69:33

Speaker A

Allerdings ist es so, dass die EZB in der Regel die Staatsanleihen nicht so kauft, wie sie gerade an Markt kommen und auch nicht über Intermediäre so kauft, wie sie gerade an Markt kommen, sondern sie tut es in Krisensituationen

69:45

Speaker A

und ähm das heißt, die EZB wartet drauf, dass eine Krisensituation eintritt, wo dann quasi über die Frage der Eurorettung, wobei Eurorettung ist ein interessantes Wort, also eine Währung, die gerettet werden muss immer wieder.

69:58

Speaker A

Wir hatten jetzt schon etliche Eurorettungen. Äh, die Leute denken, da werden die Länder gerettet. Nein, nein, nein. Der Euro wird in Wahrheit gerettet. Ist der Euro, der gerettet werden muss. Deswegen ist Eurorettung schon das richtige Wort.

70:10

Speaker A

Ja. Äh, wenn also solche Krisen kommen wie Griechenland, wie Spanien, Zypern und so weiter, ähm dann werden Rettungsaktionen gestartet und diese Rettungsaktionen, die werden mit Schulden finanziert, die dann über diese Intermediärsgeschichte ähm von der Zentralbank aufgekauft werden. Die Zentralbank kauft immer am

70:29

Speaker A

Sekundärmarkt, damit sie sich nicht verhalten lassen muss, sie würde direkt den Staaten quasi das Geld geben, um sich weiter zu verschulden. Aber ökonomisch ist es kein Unterschied und dadurch ist es so, dass man die Ausdehnung der Zentralbankgeldmenge, die

70:42

Speaker A

ja ultimativ zu Inflation führen muss, in Schüben erkennen kann. Und ähm da gab es verschiedene Schübe seit Gründung des Euro. Also als der Euro gegründet wurde, war die Zentralbank Geldmenge, identisch mit der Bilanzsumme übrigens der EZB 690 Milliarden Euro. Das war 1999. 690

71:01

Speaker A

Milliarden Euro war, was an Zentralbankgeld insgesamt da war. Und das heißt ist die Gesamtgeldmenge, wenn man alle Euros einsammeln würde, es gibt ne Nein, nein, nein, nicht die Gesamtgeldmenge die Zentralbankgeldmenge.

71:14

Speaker A

Äh, ich erkläre kurz den Unterschied. Es ist so, dass ähm man muss sich so vorstellen, wie entsteht Geld. Es gibt einen zweistufigen Entstehungsprozess in unserem Geldsystem. Äh, der erste Schritt ist, die Zentralbank druckt jetzt z.B. eine Milliarde Euro als

71:27

Speaker A

Banknoten und legt die sich in Keller. Die Frage, ist das Geld? Die Antwort ist nein. Solange die im Keller der Zentralbank liegen, ist es sind es nur bunt bedruckte Zettelchen. Jetzt geht aber die Zentralbank her und sagt äh

71:38

Speaker A

hier habe ich da draußen fünf Banken, von denen gebe ich jeder Bank 200 Milliarden. Äh ja, also 200, also eine Milliarde habe ich gedruckt. 200 Millionen gebe ich jetzt jeden von denen und zwar im Wege des Kredits. Die

71:50

Speaker A

kriegen die 200 Millionen und schulden mir 200 Millionen. Das heißt, es ist hier ein Kredittausch, weil im Grunde genommen ist die Banknote auch nichts anderes als eine Kreditnote. Also eine Verschuldung der Zentralbank, da drauf steht, das ist 50 €. Ja, das heißt also

72:04

Speaker A

Schulden gegen Schulden und jetzt haben also jetzt hat die Bank XY hat 200 Millionen Schulden bei der Zentralbank und die Zentralbank hat 200 Millionen Guthaben bei der Bank. Jetzt geht die Bank her, also hier habe ich jetzt, wenn

72:15

Speaker A

das, wenn das passiert ist, wenn diese Milliarde aus auf dem Weg ausgereicht worden ist, habe ich eine Milliarde an Zentralbank Geld geschaffen. Jetzt gehen die Banken, die Geschäftsbanken, die das Geld bekommen haben, her und verleihen dieses Geld z.B. an dich und du nimmst

72:29

Speaker A

es in Empfang und zahlst es auf dem Girokonto ein und damit hat sich die Geldmenge, die du bekommen hast, quasi verdoppelt und zwar deswegen, weil du schuldest der Bank, sagen mal, die Bank leid dir eine Million, du kriegst die

72:42

Speaker A

Millionen, die Bank hat die Millionen, das heißt also das ist du du schuldest es ihr und dann zahlst du es auf dem Girokonto ein, sodass es dort wie Geld funktioniert.

72:53

Speaker A

Das heiß, also du hast es bekommen und wieder an die Bank zurückbezahlt. ist jetzt dein Girokonto, aber es ist auch gleichzeitig Geld. Das Girokonto ist zwar elektronisches Geld, aber du kannst damit bezahlen und damit hat sich die Geldmenge erhöht. Also jedes Mal, wenn

73:05

Speaker A

die Banken das Geld neu verleihen, steigt die Geldmenge. Das nennt man nicht die Zentralbank Geldmenge, sondern die Giralgeldmenge, die im Wege der Giralgeldschöpfung durch die Banken erzeugt wird. ist also ein zweistufiger Prozess und umso mehr, umso öfter man

73:18

Speaker A

das umwält, umso umwälzt, umso höher steigt diese sogenannte Giralgeldmenge. Die Gesamtgeldmenge ist die Summe aus Zentralbankgeld und Galgeld. Und ähm allerdings ist es so, dass umso mehr Zentralbankgeld in Umlauf gebracht wird, umso mehr können die Banken auch verleihen wieder. Das heißt, die beiden

73:35

Speaker A

Kreisläufe sind miteinander gekoppelt. Und wenn jetzt zur Rettung kommt, also zum zu einer großen Rettungsaktion, äh da können wir beobachten, wie dann die Zentralbank Geldmenge ansteigt. Und es gab im Grunde genommen äh seit Gründung des Euro äh jetzt nicht ganz ein halbes

73:53

Speaker A

Dutzen solcher Rettungsaktion. Die erste war die DOTCOMK Krise 2001. Damals stieg die Zentralbank Geldmenge um. Heute eigentlich betrachtet leppische 250 Milliarden Euro. Dann gab es 5 Jahre später die die globale Finanzmarktkrise, da waren es 500 Milliarden Euro. Dann

74:13

Speaker A

gab's die Eurokrise, da war es eine Billion. Dann gab's Dragisk Kampf gegen die Deflation, da waren es 2 Billionen und dann gab's Corona, da waren es 4 Billionen frisches Geld. Das heißt also jedes Mal, wenn die Zentralbank zur

74:26

Speaker A

Rettung geschritten ist und übrigens war die Coronakrise mit 4 Billionen frisch gedruckten Geld nichts anderes als eine Staats- und Bankenrettung, unter anderem Namen unter dem Gewand der Corona äh äh Geschichte. Corona war nichts anderes als eine gigantische finanzielle Rettung

74:40

Speaker A

von Staaten und Banken, die sonst in die Pleite gelaufen wären. Und jedes Mal ist es doppelt so viel wie vorher und das ist auch logisch. Der Grund ist ganz einfach. Ich pumpe dieses Geld als Rettungsgeld in das Finanzsystem.

74:53

Speaker A

Dieses Geld sucht sich dann im Finanzsystem neue Anlage und wenn eine solche Menge an Liquidität in das System geflutet wird, dann sinkt die Risikoaversion der Teilnehmer am Finanzmarkt und die Banken geben mehr und schlechtere Kredite aus an Spekulanten, an schlechte

75:10

Speaker A

Investitionen und sonst was. Und jedes Mal, wenn also weil ich ja dieses Mal doppelt so viel Geld rausgefeuert habe zur Rettung wie beim letzten Mal, sucht sich auch doppelt so viel Geld seine Verwendung in schlechten Anlagen, weil es ja künstlich reingepumpt worden ist.

75:28

Speaker A

Mit anderen bei der nächsten Krise hat sich doppelt so viel Geld in schlechten Anlagen manifestiert wie bei der letzten Krise. Also brauche ich auch doppelt so viel Geld, um die Rettung durchzuführen.

75:37

Speaker A

Deswegen wird wahrscheinlich die nächste Krise, die da kommt und unvermeidlich ist sie. Das sieht man allein schon an der Regelmäßigkeit der Krisen. Also rein statistisch sind wir übrigens bald mal wieder fällig, wird 8 Billionen kosten.

75:49

Speaker A

Ja, jedes Mal zwischen den Krisen versucht die Zentralbank das Geld zurückzuholen und die Liquidität einzufangen und das gelingt ihr in der Regel ungefähr im Umfang von 50%. Also, wenn sie um 4 Billionen in der Coronakris ausgedehnt hat, davon hat sie

76:01

Speaker A

gut 2 Billionen zurückgeholt. Das sind wir ungefähr jetzt. Ähm, sie versucht auf diese Weise hier Pulverrocken zu halten, damit die Katastrophe, die sie durch die nächste Rettungsaktion auslösen muss, nicht ganz so groß wird.

76:12

Speaker A

Aber kommen wird sie und sie wird auch wieder mit einem schönen Inflationsschub verbunden sein und meistens ist es ein externer Schock, der quasi dann zur Rettung führt. Aber dieser Schock ist nicht die Ursache der Probleme, sondern er ist nur der Auslöser, dass die

76:28

Speaker A

zugrunde liegenden ökonomischen Probleme quasi an die Oberfläche Quellen und zur Krise führen. Die Ursache selbst ist die Fehlallokation von Ressourcen, die falsch Investition von Ressourcen.

76:38

Speaker A

Dadurch, dass zu viel Geld in den Kreislauf gepumpt wird, der sich dann eben Anlage sucht und auch findet, eben meistens in schlechten Investitionen.

76:46

Speaker A

Und wenn wir dann noch einen Staat haben, der die Menschen durch Gesetze und durch Maßnahmen motiviert und Anreize gibt, in schlechte Dinge zu investieren, die sich nicht lohnen, dann wird diese Krise quasi noch ja, wie soll ich sagen, verstärkt. Das ist der

77:02

Speaker A

Turbolader der Krise. Und unser Turbolader der Krise heißt Klima und Energiepolitik. Diese ganzen Windrädchen da draußen, die sind alle Schwachsinnsinvestitionen, vollkommener Schwachsinn. Die können noch nicht mal den Strom erzeugen, den ihre Herstellung gekostet hat, wenn man es genau betrachtet. Die meisten

77:19

Speaker A

jedenfalls nicht. Ja, das heißt also Windräder sind im Grunde genommen ähm sowas wie Batterien, die den Strom, den man reingesteckt hat, in unregelmäßigen Abständen, den man nicht kalkulieren kann, wieder abgeben. Das ist der größte ökonomische Schwachsinn ever. Also

77:34

Speaker A

rechnen tun die sich alle nicht. Die rechnen sich alle nur mit gigantischen Subventionen, mit Einspeisevergütungen, die äh nicht vom Markt festgelegt werden, sondern vom Staat und dergleichen mehr und so hat man und das gleiche gilt jetzt z.B. für das ganze

77:48

Speaker A

Rüstungsthema. Wir investieren eine Billion, eine Billion soll in Rüstung investiert werden über die nächsten 5 bis 6 Jahre.

77:55

Speaker A

Das ist natürlich Staatskonsum, das sind gar keine Investitionen. Rüstung im besten Falle schaffen wir sie uns an und anschließend lassen wir sie verrosten und machen noch ein bisschen Paraden damit oder sowas. Das ist der beste, das ist der günstige Fall. Der ungünstige

78:09

Speaker A

Fall ist, dass wir diese Rüstung nehmen und aufeinander schießen und dabei noch die ganzen guten Investitionen in Schutt und Asche legen, die wir vorher gehabt haben. Ja, das ist der ungünstige Fall.

78:19

Speaker A

Also Rüstung ist Staatskonsum und hat mit Investitionen nichts zu tun. Und dieses Land kanalisiert durch staatliche Maßnahmen in allen Bereichen Investitionen in die falschen Bereiche, in Bürokratie, in die in schlechte Energieinvestitionen, in Rüstung und dergleichen Unsinn mehr. und um und dazu

78:38

Speaker A

kommt, dass das Geld selbst, was also marktwirtschaftlich seine Verwendung sich sucht, weil es im Überschuss erzeugt wird, eine ein falsches Knappheitssignal des Kapitals in die Märkte sendet und sucht sich dann Anlagen in ähm in Investitionen, die sich niemals rechnen werden, weil es

78:55

Speaker A

natürlich verzweifelt nach Anlage sucht. Wenn die Rechnung dann mal in Summe präsentiert wird, dann ist die nächste Krise da und dann muss wieder gerettet werden, weil diese ganzen Investitionen sind ja alle kreditfinanziert. Wenn die also sich nicht mehr tragen und die Zins

79:09

Speaker A

und Tilgung aus diesen Investitionen nicht mehr an die Banken fließen, dann müssen die Banken diese Kredite abschreiben, erleiden enorme Verluste und um die Banken zu retten, muss dann wieder entsprechend Geld in die Hand genommen bzw. gedruckt werden.

79:21

Speaker A

Das heißt, wenn ich jetzt in meine Position des Finanzministers zurückkehre und feststelle, ah, das bisschen blöd, ich habe nicht genug Geld, um meine Verbindlichkeiten zu bedienen, ich brauche jetzt Geld, kann aber selbst keins drucken, weil offiziell kann ich

79:36

Speaker A

ja nicht bei der EZB anrufen. Ähm, dann brauche ich idealerweise einen Vorwand. Idealerweise nicht ich habe mich verrechnet, sondern ein externschock.

79:49

Speaker A

So, du hast gesagt Corona, also jetzt sind wir brauchen Corona Refinanzierung Spezial Sonderoperation, wie auch immer man das dann nennt.

79:57

Speaker A

Und dann bin ich, der eine schlechte Planung gemacht hat oder die bürokratische Belastung, sondern wir wissen ja alle, dass ähm das eine schockierenden Schock für uns war, diese Pandemie und deswegen müssen wir jetzt gemeinsam zusammenhalten ähm um das

80:12

Speaker A

Ganze zu finanzieren. Deswegen brauche ich, liebe EZB, brauche ich jetzt Geld. Äh und da sagst du, gibt's Maßnahmen. Es gibt quasi zum einen diese Trennung, dass man sagt, nein, nein, ne, EZB ist so total wahnsinnig unabhängig, sagst du, das ist Quatsch. Und dann gibt's

80:24

Speaker A

dazu noch, selbst wenn sie abhängig wäre, äh muss sie gewissen Regeln folgen, wie sie darf beispielsweise selbst keine Staatsanleihen äh kaufen.

80:33

Speaker A

So, jetzt gehen aber die Black Rocks dieser Welt her und sagen: "Pass mal auf, wir machen jetzt ein Staatsanleihen ETF." Das dürfen wir nicht so nennen, sondern machen das ein Spezial ETF. Da sind aber 99% Staatsanleihen drin und 1%

80:47

Speaker A

Aktien oder so. Damit habe ich ein Mischfond und unter irgendwelchen Regeln kann dann die EZB ihr eigenes Geld in Mischfonds anlegen. Sind aber am Ende des Tages Staatsanleihen, die sie eigentlich nicht direkt kaufen darf.

80:58

Speaker A

Richtig verstanden? So ein ETF ist gar nicht notwendig. Die kaufen einfach die Staatsanleihen direkt, nehmen sie ins Portfolio und verkaufen sie weiter. Also es geht ganz direkt. Ich muss ich muss noch nicht mal die Sache so kompliziert machen.

81:07

Speaker A

Okay, das heißt, es geht nur darum, einen Zwischenschritt zu haben. Ich darf so so ich darf bei dir keine Waffen kaufen. Verkauf die Waffe doch dem und ich kaufe die die gleiche Waffe und am Ende des Tages habe ich deine Waffe und

81:22

Speaker A

ich kaufe nicht ein ein Set oder so, sondern ich kaufe deine Waffe, nur halt nicht direkt von dir. Okay, ganz genau. Also, es ist ähm es ist im Grunde genommen so ein bisschen Augenbischerei. Ja, man tut so. Also

81:34

Speaker A

jeder weiß, dass es so ist. Auch die EZB weiß, dass es so ist, aber man hat formell den Maßrichtvertrag nicht verletzt, indem man nicht direkt vom Staat das Geld äh sousagen den die Schulden erworben hat und damit keine

81:46

Speaker A

direkte Staatsfinanzierung betrieben hat, sondern man hat einen Zwischen intermediär angestellt, den man aber auch eine Garantie gibt. Du wirst es in jedem Fall mit Aufschlag bei uns los.

81:55

Speaker A

ähm und hat auf diese Weise die Maastrichtregel letztenendes einfach ad absurdum geführt. Äh mit anderen Worten, man hat sie eigentlich umgangen. Wenn es wenn wenn ein Steuerpflichtiger sowas machen würde, dann würde die Steuerbehörde sagen, s Umgebungstatbestand, das erkennen wir

82:09

Speaker A

nicht an. Ja, aber wenn der Staat es macht, ist das was anderes. Und wir haben natürlich jetzt, um zum Finanzminister zurückzukommen, wir haben natürlich, der hat natürlich jetzt ähm quasi so eine so eine etwas, wie soll ich mich

82:23

Speaker A

ausdrücken, perverse Anreitsstruktur und zwar deswegen, weil umso dicker und fetter und größer der Staat wird und das ist ja der Treiber der Verschuldung, dass der Staat immer fetter wird.

82:33

Speaker A

äh in unserer Demokratie, wie unsere politische Klasse das Ding nennt, ist es ja so, dass äh der Staat ständig auf der Suche nach Mitteln ist, um den Wähler Bestechnung kaufen zu können. Also ähm die Staatsausgaben sind Bestechungsmittel äh um den Wähler dazu zu bringen, wählt

82:48

Speaker A

mich wieder. Das Geld andere Leute. Also, man lässt sich, man besticht den Wähler mit dem Geld anderer Leute und nennt es Demokratie. Also, ich habe meine Schwierigkeiten mit dem Konzept, das ist eine Entgleisung von Demokratie, aber keine Demokratie, dass die Parteien

83:00

Speaker A

quasi das Geld des Staates benutzen können, um damit Stimmenkauf zu machen. Und ähm das Problem ist jetzt folgendes.

83:08

Speaker A

In jeder Legislaturperiode vor den Wahlen geht die Politik her und sagt: "Wählt mich, dann bekommt ihr das, das, das, das, das und dann brauche ich dafür entweder mehr Steuern oder mehr Schulden, um das zu bezahlen." Dann werden die gewählt. Nach vier Jahren

83:21

Speaker A

müssen sie können sie diese Versprechen nicht zurücknehmen. Das heißt, wir haben jetzt einen Layer an Ausgaben. In 4er Jahren kommt der nächste Layer, weil die sagen wieder, wählt mich wieder, weil dann kriegt ihr und top das das, das das

83:31

Speaker A

und so wird eine Schicht an Ausgaben über die andere getörmt. Und deswegen ist der Staatsanteil, der die Staatsquote an am an am Bruttosozialprodukt seit 1950 von 20 auf jetzt gut 60% gestiegen. Offiziell sind es nur 50, aber diese offizielle Zahl

83:48

Speaker A

ist falsch aus dem ganz einfachen Grund, nämlich, dass man die Staatsunternehmen nicht dazu zählt. Also die deutsche Bundesbahn z.B. die zu 100% im Staatseigentum ist, zählt nicht zur Staatsquote, obwohl es ein sowjetisches Unternehmen ist. Man muss es sich nur

84:00

Speaker A

anschauen, in welchem Zustand es sich befindet. Das ist natürlich Staatsquote, wenn man also die Staatsunternehmen dazu rechnet, dann sind wir bei 60% und wenn man dann noch die Bürokratieaufgaben, die man in die Unternehmen ausgelagert hat, auch noch dazu zählt, dann sind wir

84:12

Speaker A

eher bei 65% Staatsquote. Das heißt, also mittlerweile geben wir zwei Drittel des gesamten Geldes, was erwirtschaftet wird, für Staatsausgaben auf äh Staatsaufgaben aus. Und ähm das Ergebnis ist letztenendes eine anmische Wirtschaft. Die Wirtschaft kann es nicht mehr tragen. Und weil das so ist, ähm

84:32

Speaker A

und weil sich die Politik dessen auch bewusst ist, gehen die jetzt über zu einer anderen Form von Demokratie. Die gehen nämlich her und sagen, ich kann jetzt dieses Bestechungsgeld nicht mehr bezahlen, also muss ich gucken, dass ich Strukturen schaffe, die mich an der

84:48

Speaker A

Macht halten, egal wie. Ja, der erste Schritt ist, ich bilde ein Parteienkartell, weil dann kann ich, wenn wenn alle Parteien sich zusammen tun, die sousagen im Bundestag vertreten sind, dann äh kann ich ja nicht mehr abgewählt werden. Das heißt, ich brauche

85:02

Speaker A

ein Kartell. Ein Kartell ist immer super für den, der drin sitzt. Für den, der draußen sitzt, ist es dann und der die Rechnung bezahlt, ist es nicht so toll.

85:09

Speaker A

Und dann gehe ich her und lass mir alle möglichen Maßnahmen einfallen, wie ich quasi die Sache so unter Kontrolle halte, administrativ, bürokratisch. Das ist der Grund, warum beispielsweise in Deutschland die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Ähm und warum man äh die politische

85:25

Speaker A

Konkurrenz nicht mehr will und weil warum man die Opposition als sonst was verteufelt, weil das alles stört das Kartell. Aber damit das Kartell funktioniert, muss ich leider korrupt werden. Ich brauche ein System von NGOs und äh von Geldflüssen, die einer immer

85:45

Speaker A

größeren Klasse von Menschen, die Teil des Kartels sind, Gelder zuschustern. Ja, die meisten NGOs werden von keine Ahnung Ehepartnern, Kindern, Onkels, Tanten, Neffen, Nichten von Politikern geführt. Ja, also frag mal den F, der Finanzminister hat eine Ehefrau, die

85:59

Speaker A

führt eine NGO. Ja. Ähm, wäre mal interessant zu wissen, wie viel von dem Geld, was sie verdient, direkt mal durch die Kassen des Ehemanns gelaufen ist, der die Bundeskassen ja verwaltet. Ja.

86:10

Speaker A

Ähm, das ist wirklich so und das und das wusste ich nicht. Ja, das ist so. Ja. Okay.

86:14

Speaker A

Und ähm äh es ist da ist auch kein kein Einzelfall, ne? Also ähm die NGOs tun dann all das, was der Staat eigentlich nicht tun darf mit Staatsgeld, aber das Haupt die Hauptsache ist, es werden Posten und Pöstchen in unendlicher Fülle

86:28

Speaker A

geschaffen. Und dann natürlich auch die der Staat selbst. Er er verbreitert sich, er vergrößert sich, er hat jetzt 5,6 Millionen Angestellte. Der Staat ist der größte Arbeitgeber im Land. Diese 5,6 Millionen Angestellten, die kosten 400 Milliarden Euro im Jahr. Nur in

86:42

Speaker A

Deutschland 400 Milliarden. Die meisten Menschen können sich das nicht vorstellen, dass der Staat 400 Milliarden Personalkosten hat. Weil sie sagen, der Bundeshaushalt sind doch nur 550 Milliarden, aber da sind natürlich die Länder und die Kommunen und alles noch, die die Sozialversicherung, alles

86:55

Speaker A

kommt noch oben drauf. Das heißt also der der Apparat wird fetter und fetter und der ernährt sich dann von Korruption und auf der Zielgeraden eigentlich des Kollapses geht die politische Klasse her und sagt, ich muss jetzt so viel abgreifen wie möglich,

87:10

Speaker A

weil bald ist die Party vorbei und das ist die Phase, in der wir gerade sind.

87:13

Speaker A

Das heißt, wir laufen auf eine Krise großen Ausmaßes zu und die Korruption unserer politischen Klasse ist letztenendes Ausdruck ihres Wissens, dass die große Krise und der Showdown unvermeidlich ist.

87:31

Speaker A

Ich erinnere mich an, ich hoffe, das ist eine richtige Erinnerung. Ich denke mir das nicht aus. an mein Gespräch mit äh Ricardo Lang, die sagte, im politischen Berlin wusste jeder, dass es ohne Neuverschuldung nicht funktionieren wird, so vor der Wahl. Und dass diese

87:52

Speaker A

Abberufung, die war für mich als es ist politischen Lin ähm die Einberufung des abgewählten Bundestages war für mich eine absolute Sensation.

88:03

Speaker A

Und ich das kann doch nicht sein und den einzurufen, um eine Verfassung zu ändern.

88:10

Speaker A

Absolut geisteskrank aus meiner Sicht. Spektakulär aus aus meinem leihenhaften Verständnis. Aber wenn ich das richtig das Gespräch richtig in Erinnerung habe, ähm hat sie gesagt, nee, dass das es jetzt so kommen würde, weiß nicht, hat sie expli glaub

88:23

Speaker A

ich nicht gesagt, aber es war klar, es wird eine neue Verschuldung geben, wie die auch immer auszusehen hat und das das würde deine These stützen, dass man eigentlich weiß, dass der dass die große Krise kommt. Ähm, wir sagen es aber keim

88:40

Speaker A

so. Also, du sagst es den Leuten, aber du bist der Böse sozusagen. Das kann ja gar nicht sein, was was du sagst aber mir scheint das relativ realistisch, wo das wo man anguckt. Also, ich habe vor zwei Wochen Podcast gemacht mit der

88:56

Speaker A

BMCH, dieser Kinderärarztin, die sagte: "Pass auf, jede zehnte U-Untersuchung werden wir jetzt nicht mehr finanzieren können, die gibt es nicht mehr." So, und das ist ein relativ klares Zeichenfür.

89:06

Speaker A

Der Staat hat wirklich kein Geld und irgendwie werden halt dann jetzt Mittel um verteilt und die um zu verteilen, so dass ich selbst an der Macht bleibe. Ähm das System aber einigermaßen gestützt wird, um das noch mal ein Monat zu verlängern und noch mal

89:21

Speaker A

eine Legislaturperiode. Das scheint mir relativ klar. Gibt es aus deiner Sicht ähm kompetente Gegner, die sagen: "Momentchen, Markus, das was du redest, ist Quatsch. Äh, das kann gar nicht sein, weil also ähm es ist natürlich immer schwierig, sich selbst zu widerlegen,

89:40

Speaker A

wenn man von seinen Thesen überzeugt ist. Das gebe ich freimütig zu. Ähm, aber es ist natürlich auch so, dass ähm es gäbe schon einen Weg daraus über eine Anpassungskrise, die zwar groß wä, aber man könnte man könnte den Kopf aus der

89:54

Speaker A

Schlinge ziehen. Das stimmt schon. Also insofern ähm innerhalb des politischen ökonomischen Systems, für das auch Frau Lang steht, gibt's keine solche Lösung.

90:04

Speaker A

Außerhalb gibt's sehr wohl eine. Also, man könnte beispielsweise sagen, okay, wir haben wir haben dieses Jahr 200 Milliarden Neuverschuldung. Das ist das, was also jetzt im Haushalt oder bzw.

90:12

Speaker A

nächstes Jahr äh quasi geplant ist. 550 Milliarden Ausgaben und über verschiedene Töpfe, Sondervermögen, sonst was direkte Neuverschuldung, 200 Milliarden Neu Schulden. Ähm, die Frage ist, könnten wir die vermeiden?

90:26

Speaker A

[räuspern] Und die Antwort ist tatsächlich sogar ja, aber nicht ohne Anpassungskrise, weil die 200 Milliarden, wenn der Staat sie nicht mehr ausgibt, die lösen natürlich dort, wo sie dann nicht mehr ankommen, eine Anpassungskrise aus.

90:37

Speaker A

Also, man kann nicht sagen, wasch mich, aber mach mich nicht nass. Wenn ich Finanzminister wäre, dann wüsste ich genau, wo ich da die Axt ansetze. Es wäre natürlich brutal. Ja. Ähm, keine 120 Milliarden ähm Rüstungsausgaben, sondern nur 40. Ich denke, die 80

90:54

Speaker A

Milliarden können wir einsparen, wenn wir 80 Millionen in Diplomatie stecken. Ja, wir brauchen keine 120 Milliarden Rüstungsausgaben. Im Gegenteil, die mindern unsere Sicherheit, weil sie den Krieg wahrscheinlicher machen. Ja, die dienen im Prinzip einer kriegshätzerischen politischen Klasse, die eine Ablenkung von ihrem eigenen

91:09

Speaker A

Versagen sucht. Eine anderen Zweck hat diese Rüstungswarn nicht. Also 80 Milliarden haben wir da schon mal eingespart. wird auch ganz hart, ich weiß, da kommt gleich der Verfassungsschutz um die Ecke, die 50 Milliarden, die wir für die Migranten

91:22

Speaker A

ausgeben, würde ich nicht ausgeben und zwar deswegen, weil die allermeisten von denen illegal hier sind und ich sehe nicht ein, warum die deutschen Bürger und Leistungsträger das auf Dauer bezahlen sollen. Frau Merkel hat das Problem uns eingehandelt, Herr Scholz

91:35

Speaker A

hat es fortgesetzt und Herr März hat es nicht abgestellt. Ja, 50 Milliarden, das wären die nächsten 50 M. Wir geben 50 Milliarden für Entwicklungs und Klimahilfen aus, dann sind wir schon, wenn ich das zusammenrechne, bei 180 Milliarden. Das sind schon fast die 200,

91:49

Speaker A

die wir an Neu Verschuldung haben. Und Entwicklungs- und Klimahilfen nicht mehr auszuzahlen, das wäre das Leichteste.

91:55

Speaker A

Äh, die sind auch übrigens vollkommener Blödsinn. Ja, also ähm ich äh war neulich mal in dem afrikanischen Land in ein äh und da die Hauptstadt ist ganz brutal, muss man sagen, extrem vermüllt.

92:09

Speaker A

Was diese Leute bräuchten, wäre ein Müllkraftwerk, um den Müll weg zu schaffen und gleichzeitig mal den Strom, die Stromversorgung zu verbessern. Das würde sich wahrscheinlich rechnen. Was machen wir? Wir unterstützen dort Genderprojekte mit unseren mit unserer Entwicklungshilfe. Genderprojekte, das

92:26

Speaker A

ist besser noch als die Fahrradwege in Peru und das sind noch die harmlosen Geschichten. In Wahrheit ist es natürlich so, dass das allermeiste, was dahinfließt an an Entwicklungs- und Klimahilfen nichts anderes als Korruption im großem Umfang ist. Rent

92:38

Speaker A

Paul hat mal gesagt, Senator äh in Amerika hat mal gesagt, Entwicklungshilfe ist, wenn Politiker in reichen Ländern Geld von armen Leuten nehmen, um es reichen Politikern den Armendländer zu geben. Ja, und genau das ist es auch. Also, da haben wir schon 50

92:52

Speaker A

Milliarden wieder eingespart. Wir haben ein Gesundheitsministerium, was über 20 Milliarden im Jahr verbraucht. Damit wird aber kein einziges äh keine einzige Arztpraxis, kein Medizin, kein gar nichts wird damit finanziert. Damit wird die Pharmaindustrie reich gemacht. Das ist ein Pharmafia Ernährungsministerium.

93:09

Speaker A

Die 20 Milliarden können wir über Nacht sparen. Wir haben Bildungs- und Erziehungsministerium, das Größenordnung der gleichen das gleiche Budget hat, obwohl Bildung und Erziehung gar nicht die Aufgabe des Bundes, sondern der Länder ist, noch mal 20 Milliarden gespart.

93:22

Speaker A

Was machen die denn mit den 20 Milliarden der Bund? Ja, da also da werden alle möglichen Dinge, da wird z.B. äh sich überlegt, wie können wir die Genderideologie in die Schulen pressen?

93:32

Speaker A

Aber die brauchen doch dafür keine 20 Milliarden. Aber hallo, das geht ganz leicht. Also, das Erziehungsministerium äh Bildungs und Erziehungsministerium ist äh ja ähm genau das das ist das ist das Problem.

93:44

Speaker A

Es wird nicht mehr für Bildung und Erziehung gesorgt, sondern es werden alle möglichen PETP damit finanziert.

93:49

Speaker A

Übrigens auch beim beim Thema Technologie Förderung und so weiter. Der Staat fördert Technologien mit Milliardenummen. Ja. Und da sagen die, das ist doch was Gutes. Der fördert neue Unternehmen, neugründungen. Ich sag, das ist was katastrophal schlechtes, wenn der Staat das macht. Und zwar aus dem

94:05

Speaker A

ganz einfachen Grund. Dieses Geld muss er vorher solchen Unternehmen wegnehmen, die bewiesen haben, dass sie Erfolg habten, sonst wärden sie nämlich nicht profitabel und würden keine Steuern zahlen. Das heißt, diese Unternehmen, die erfolgreich waren und die sind deswegen erfolgreich, weil sie

94:19

Speaker A

erfolgreich Innovation und Technologien entwickelt haben, die müssen das bezahlen und dem Staat geben, dessen Politiker sich dann anmaßen, besser entscheiden zu können, welche Unternehmen dieses Geld bekommen sollten, um innovativ zu werden. Ja, also wie das funktionieren soll, weiß

94:35

Speaker A

ich nicht. Zumal wir wissen, dass die Politik eine Negativauslese ist. In die Politik geht der, der es in der freien Wirtschaft zunäst gebracht hat. Im Durchschnitt ist der Politiker dümmer als der Durchschnittsdeutsche und zwar deswegen, weil der Durchschnittsdeutsche

94:47

Speaker A

in der freien Wirtschaft irgendwie überleben muss, aber der Politiker vom Staatsgeld lebt. Der Politiker hat in der Regel keine Ahnung, welche Unternehmen innovativ sind, welche Technologien gut sind und welche förderwürdig sind oder sonst was. Der Politiker stellt sich nur hin und sagt,

95:00

Speaker A

ich mache das. Aber er nimmt dieses Geld von Unternehmern, die erfolgreich waren und die jetzt weniger Geld zur Verfügung haben und in neue Technologien zu investieren, als wenn man sie nicht weggenommen hätte. Und so kann man durch den ganzen Bundeshaushalt gehen. Ich

95:13

Speaker A

habe das mal gemacht übungshalber und von den 500 Milliarden, die letztes Jahr ausgegeben worden sind, äh könnte man locker 400 Milliarden streichen.

95:23

Speaker A

Ja. ähm dann noch in den restlichen 100 Milliarden waren noch 40 Milliarden Zinsen. Die 60 Milliarden hätten ausgereicht, um die echten Kannaufgaben unseres Staates zu erledigen.

95:34

Speaker A

Das ist eigentlich verrückt, dass wir in Zeiten leben. Also, wenn man jemand auf der Straße fragt, wie läuft die Wirtschaft gerade, dann würden sagen, es ist schwierig, ist wirklich schwierig und das ist das deckt sich ja mit der

95:46

Speaker A

Realität. Und dann habe ich immer so Helmut Kohl vor Augen in der Karikatur bei uns damals in der Westfalenpost in den Hagen, wie er gesagt hat, wir müssen den Gürtel enger schnallen und hat man den halt so den dicken Kohl sehr karikiert

95:58

Speaker A

mit dem einen viel zu engen Gürtel, ne? Gerade gerade der. Aber ich glaube nicht, dass jemand auf der Straße das Gefühl hätte, dass wir jetzt irgendwo wahnsinnig den Gürtelänger schnallen, weil irgendwas gekürzt wird. Eigentlich müsste auch die Politik jeden Tag eine

96:11

Speaker A

neue Sparmaßnahme kommunizieren, sagen, liebe Leute, tut uns leid, aber das können wir nicht mehr machen. Ähm, das machen sie ja scheinbar auch, nur die nennen das nicht so. Die nennen das dann das äh GKV Beitrags äh [gelächter] Stabilisierungsgesetz,

96:25

Speaker A

schönere Reformesetz. Ja, aber die haben tatsächlich, was ja so ist oder was mir sehr real zu seins scheint, dass man sagt, hier haben wir eine Reform der GKV und die die ist gut für euch, liebe Bürger. Was es aber ist ist ein

96:39

Speaker A

Kürzungspaket. So und jetzt ist ein Kürzungspaket per se ja nicht böse, sondern es ist halt notwendig und irgendwie hat niemand den Mut zu sagen, liebe Leute, wir müssen sparen. Hieran wird gespart, wie man das früher irgendwie noch gemacht

96:55

Speaker A

hat. sind alles Verbesserungen. Also äh wenn man sich die Liste der Kürzung, die ich vorschlage, anschaut, dann stellt man vor, dass dann stellt man fest, dass eigentlich die allermeisten sinnvollen Kürzungen gar nicht die Leute betreffen. Dass man den

97:08

Speaker A

Leuten das Geld wegnimmt und ihnen Leistungen kürzt und dann mehr an Beiträgen abverlangt, ist im Grunde genommen eine Steigerung des Diebstahls, der da stattfindet.

97:17

Speaker A

Es ist viel mehr so, dass die Politik das Geld in Hülle und Fülle zur Verfügung hat. Sie hat kein Einnahmeproblem. Deutschland hat über eine Billion Steuereinnahmen im Jahr.

97:26

Speaker A

Über eine Billion. Und vor den Wahlen hat der Kanzler, der jetzt Kanzler ist auch gesagt, wir haben kein Einnahmenproblem, wir haben ein Ausgabenproblem. Das stimmte nur wollte nach den Wahlen nichts mehr davon wissen, weil die Kanzlerschaft konnte er

97:37

Speaker A

sich nur erkaufen, indem er der SPD zugesagt hat, mehr auszugeben für ihre Petprojekte. Und so wird's natürlich niemals funktionieren. Und wenn wir Geld haben für Klima und Entwicklungshilfen und für die Ukrainehilfe und für Migranten, äh warum haben wir dann kein Geld für die

97:53

Speaker A

deutschen Rentner und lassen die Flaschen sammeln? Ich sag das mal so brutal. Das ist eine Umverteilung, die da stattfindet. Man nimmt's dem deutschen Leistungsträger und damit meine ich nicht die Unternehmer allein, sondern damit meine ich alle, die in

98:04

Speaker A

Deutschland in der freien Wirtschaft arbeiten. Ähm das sind für mich die deutschen Leistungsträcke, die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber, die das Ganze in der freien Wirtschaft erwirtschaften. Das sind diejenigen, die den gesamten Wohlstand erwirtschaften. Übrigens auch die Staatsangestellten erwirtschaften

98:19

Speaker A

keinen Wohlstand. Es mag sein, dass die der Meinung sind, dass die Wohlstand erwirtschaften, das tun sie aber nicht.

98:24

Speaker A

Und zwar deswegen, weil sie aus den Steuern bezahlt werden müssen, die erstmal verdient werden müssen von denen, die nicht beim Staat arbeiten.

98:30

Speaker A

Das gesamte Geld, was die kriegen, wird erstmal von Leuten erwirtschaftet, die außerhalb des Staates, also in der privaten Wirtschaft arbeiten. Sonst gibt's keine Quelle, auf die man dazugreifen kann. Das fällt nicht vom Himmel. Außer man druckt frisch, aber da

98:43

Speaker A

wird die Rechnung dann später präsentiert und ähm deswegen in aller Brutalität, wenn man man könnte sparen, aber man spart nicht bei denen, die es erw die die es verbrauchen, sondern bei denen, die es erwirtschaften. Ja, man geht her

99:00

Speaker A

und nimmt den Rentnereld weg, den Patientengeld weg, äh den Leistungsträgern Geld weg, all den nimmt man Geld weg und man gibt es Leuten, die nichts beitragen.

99:09

Speaker A

Das ist unser Hauptproblem. Wir haben hunderte von Milliarden an Ausgaben für Zwecke, mit denen die Menschen ärmer werden, aber die Politiker reicher werden. Und ich sag das auch ganz bewusst, was wir hier vor uns haben, ist ein System, bei dem im Grunde genommen

99:27

Speaker A

über, ja, man kann sagen, ein System von politischen Lügen, mit denen man das Land überzogen hat, die alle der Umverteilung dienen und zwar zugunsten der Politiker und ihrer Entourage in den NGOs und sonst wo. Es ist alles einziges

99:43

Speaker A

System der Korruption und ich möchte es auch begründen, wenn wir uns die großen Politikfelder anschauen, um die Moment gekämpft wird in Deutschland und wo es eine offizielle Meinung gibt und wo jede abweichende Meinung als Rechtsradikal verteufelt wird, dann sind es ungefähr

99:58

Speaker A

ein halbes Dutzend Felder. Was ist das? Das ist das ist die Migration, das ist der Krieg, das ist der Genderismus, ähm das ist die Geldwirtschaft selbst, das ist die Bürokratie.

100:12

Speaker A

Und habe ich noch was vergessen? Ich glaube, das ist im Wesentlichen so. Also schauen wir uns das Thema Migration an.

100:16

Speaker A

Es gibt eine Migrationsindustrie. 10 tausende von Menschen stoßen sich reich an dem System der illegalen Migration und insbesondere auch Leute, die in der Politik tätig sind. Es ist es ist mittlerweile ganze Industrie von von NGOs, von Behörden, von Anwälten, allein

100:35

Speaker A

was Anwälte an Asylprozessen sozusagen umsetzen. Es ist eine ein ist eine eigene Industrie. Das Thema Klima ist eine eigene Industrie. Es gibt Klimagewindler, Windradhersteller Solarzellenhersteller und die ganze Bürokratie, die dran hängt. Das Thema Krieg das gleiche. Wir haben eine riesige Rüstungsindustrie,

100:54

Speaker A

die gerade aufgebläht wird und die gegen die selbst die Pharmamafia in der Coronaphase blass aussieht.

101:01

Speaker A

Dann natürlich das Thema Pharma. Corona war nichts anderes als eine gewaltige ökonomische Abgreife von Geld und zwar unter Inufnahme von Schäden, wie wir das noch nie gesehen haben außerhalb von Kriegen. Das heißt also äh jedes dieser jedes einzelne dieser Themen dieser

101:17

Speaker A

Lieblingsthemen der Politik, die wo dieses Geld und jetzt der Krieg in der Ukraine ist genau das gleiche. Hier geht's darum, gewaltige Mengen von Geld in Kanäle zu bringen, wo Menschen profitieren.

101:28

Speaker A

Glaubt da draußen irgendjemand bei Verstand, frage ich mal ganz offen, dass dieser Krieg nicht schon längst zu Ende wä, wenn es nicht ökonomische Profiteure auch im Westen gäbe in gewaltigem Umfang, die in der Lage sind mit ihrem Geld Politiker zu kaufen, zu bestechen,

101:42

Speaker A

zu beeinflussen oder sonst was zu machen. Das wäre lange nicht mehr der Fall. Dieser Krieg wäre längst zu Ende.

101:49

Speaker A

Das ist kein moralisches Urteil über die Frage, wer ist Aggressor und wer ist Verteidiger oder sonst was. Dieser Krieg wäre längst zu Ende, wenn es nicht darum ginge, Geld um zu verteilen in riesigem Umfang. Da gibt's Offshore Konten in

102:00

Speaker A

Dubai und in Panama und im fernen Osten, wo Gelder hinfließen. Da haben wir noch keine Ahnung davon, aber ich bin sicher, in 5 bis 10 Jahren wird's rauskommen, was da alles zurückgeflossen ist an Leute, die uns jetzt erzählen, dass es

102:11

Speaker A

alles nur fürs Gute wäre. Gar nichts ist dafür das Gute. Alle politischen Felder, die die Politik aktuell beackert, sind Abgreifelder, in denen Milliarden, Milliarden abgegriffen werden, die man gleichzeitig beim kleinen Mann einspart.

102:27

Speaker A

Und das ist das, was ich so hart kritisiere. Ja, follow the money. Folge der Spur des Geldes und dann weißt du, wo du landest.

102:37

Speaker A

Jetzt ist Follow the Money nicht ganz so einfach, weil die Frage ist ja which money und to. Also es gibt halt Gelder, ja, ich s mal gibt Gelder für die Ukraine, gibt Gelder für Rüstung, gibt Gelder auch für Pharma, gibt Gelder für

102:52

Speaker A

Bürokratie, gibt Gelder Gelder für NGOs und ich sehe deine deine These, dass wir dass es ein korruptes System ist, mindestens in Teilen verstehe ich das. verstehe ich insgesamt. Ähm bis gerade hatte ich so den Gedanken, dass Deutschland eigentlich so wirkt wie so eine alte

103:14

Speaker A

ehemalsreiche Frau, die einfach gewohnt ist, Charity zu machen und zu sagen, ach guck mal, die äh die Straßenhunde, die brauchen noch mal, wie viel soll wir geben? 10, 20 000. Ja, die guck mal, die sehen so traurig aus und dann braucht

103:25

Speaker A

man noch das und das und um Gottes Willen. Und wenn ich was trinken möchte, trinke ich Shampoos, weil man trinkt halt Shampoos. Das ist einfach so. Und das ist ja die Argumentation. Wir brauchen natürlich müssen wir Klimaprojekte fördern in Afrika, weil

103:38

Speaker A

den geht's nicht so gut wie uns. Wir haben mehr Wohlstand so, aber wir haben ja längst diesen Wohlstand nicht mehr, den wir glauben zu haben. Und nebendran sitzt sozusagen der Unternehmerhemann, der die ganze Zeit denkt, scheiße, bin ich morgen oder

103:49

Speaker A

übermorgen insolvent? Aber vielleicht kann ich noch drei, dritten Tag, aber das ist ein sehr patriarchisches Bild, aber so ist es in vielen Familien tatsächlich so stark, wo der immer denkt, wie kriege ich morgen die Miete bezahlt und die Frau aber sagt, also

104:03

Speaker A

jetzt hier das Tierheim, guck mal, wie traurig die gucken. Ähm und weil mö ich s mal in der Partnerschaft ist es hat sicherlich viel damit zu tun, dass dann der Patriarch nicht unbedingt sich die Blöße geben will, sag Schatzi, wir sind

104:16

Speaker A

eigentlich insolvent [gelächter] von daher lass mal das Tierheim weg. Mhm. Das würde man heute erwarten, dass man weiß, wie es um die Wirtschaft und die Ausgaben steht. Aber das ist ja nicht das einzige Problem. Das ist so, die das

104:29

Speaker A

ist die Ausprägung, nämlich Entwicklungshilfe und Klimahilfen für irgendwelche Drittländer. Ähm, du beschreibst ja dieses Korruptionsproblem, das halt bewusst ist, um zu verteilen. So, du siehst den NGO Komplex, gibt es da eine valide Gegenthese zu, wo du sagst, ja, möglicherweise liege ich damit

104:50

Speaker A

falsch. die valide Gegenthese. Was heißt valide weiß ich nicht, aber die Gegenthese ist ja, wir haben diese Probleme und wir müssen sie lösen. Also, wir haben das Klimaproblem ja angeblich.

104:59

Speaker A

Ich ich leugne das ganz hart und klar. Ich glaube, dass ist ich bin ein ganz klarer Klimaleugner.

105:05

Speaker A

Ja, ich bin ein Leugner des menschengemachten Klimawandels, nicht des Klimawandels an sich des Klimawandels, sich schon seit die Erde existiert und eine Atmosphäre hat. Ja, es gab nie eine Konstanz des Klimas, sonst würden nicht unter den zurückzicht zurückziehenden Kletschern römische

105:19

Speaker A

Straßen auftauchen und dergleichen Dinge mehr. Ja, also äh das äh der der Klimawandel existiert, aber er ist nicht Menschen gemacht. Nichts, es gibt keine keine wissenschaftliche Grundlage dafür.

105:30

Speaker A

Ich habe das früher auch mal geglaubt, als ich mich noch nicht damit befasst habe, aber ähm ich halte den das das Thema Klima für ähm in wesentlichen Teilen frei erfunden und da gibt's auch mittlerweile selbst Nobelpreisträge der Physik, die das sagen. Ja, also das äh

105:45

Speaker A

ähm mit es gibt auch bessere Erklärungsansätze tatsächlich für die Klimaschwankungen als das CO2. Äh CO2 ist, wenn man in Biologie in der Oberstufe aufgepasst hat, das Molekül des Lebens. Ohne CO2 gibt's keine Fotosynthese. Ohne Fotosynthese kein Sauerstoff. Und ohne Sauerstoff

106:00

Speaker A

ersticken wir. Ja, das heißt also der ganze Lebenskreislauf. Der Mensch ist eine kohlenstoffbasierte Lebensform. Das den meisten Leuten nicht klar. Deswegen betrachtet man Kinder als größten Klimakiller nach der Devise des Babys der größte Klimakiller. Die Leute sollen keine Kinder mehr bekommen. Das halte

106:16

Speaker A

ich für eine ganz menschenfeindliche, um nicht zu sagen, satanische Ideologie. Ja, das ähm hier werden das Problem ist, dass Lügen in die Welt gesetzt werden, aber wenn man natürlich an die ganzen Probleme glaubt, die da uns erzählt werden, dann kommt man zu dem Schluss,

106:31

Speaker A

das müssen wir alles machen. Ich glaube erstmal schon die Grundvoraussetzung nicht und zwar deswegen, weil ich denke, dass wir ähm im im Prinzip auf einem System staatlicher Lüge im Moment unser ganzes Leben aufgebaut haben. Ähm Jefferson hat mal gesagt, nur die Lüge

106:48

Speaker A

braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit kann von alleine aufrecht stehen. Und das ist genau unser Problem.

106:54

Speaker A

Der Staat ist so wie wir ihn jetzt haben, nicht allgemein, das war mal anders, aber der Staat so wie wir ihn jetzt haben, ist im Grunde genommen auf einer Serie von Lügenkonstrukten aufgebaut. Mittlerweile das Klima vorne weg. Das Klima ist ähm eine

107:09

Speaker A

wissenschaftliche Schimäre allererster Klasse. Ja, vor 20 Jahren gab es auch im öffentlichrechtlichen Rundfunk noch Sendungen, die das auch so gesagt haben, dass das im Prinzip nur eine Geldabgreiferei ist. So ist es auch. Es ist eine Geldabgreiferei.

107:23

Speaker A

Ja, und was uns da alles erzählt wird, also die Pole schmelzen angeblich, dass das Eis am Südpol auf absolutem Rekordniveau sich befindet und auch auf Grönland übrigens, dass die Eisschilde größer werden in den letzten Jahrzehnten und nicht kleiner, das liest man

107:37

Speaker A

nirgendwo. Ja, dann erzählt man uns die Inseln im Indischen Ozean würden absaufen. Die Wahrheit ist, dass die Flächen dieser indischen Ozeaninsel mittlerweile größer sind als vor 30 Jahren. Die wachsen. Ja, dann hat man uns erzählt, die Korallen sterben. Die

107:50

Speaker A

Korallen sind heute auf dem höchsten Stand, seit überhaupt Messungen durchgeführt werden, was was ihre Flächen angeht und ihre und ihr Volumen angeht. Ja, man hat uns erzählt, dass die Menschen äh dass das also die Zahl der Naturkatastrophen steigt, also, dass

108:04

Speaker A

mehr Menschen durch Stürme ums Leben kommen. Die Rückversicherungsstatistik sagt das genaue Gegenteil. Ich war in meiner Karriere auch mal Chief Risk einer der weltgrößten Rückversicherungen.

108:13

Speaker A

Ja, ich weiß, wie man eine Statistik der Rückversicherung liest. Man erzählt uns, dass z.B. ähm Waldbrände zunehmen würden. Das Gegenteil ist wahr.

108:22

Speaker A

Waldbrände nehmen zu, wenn man irgendwie eine dreijährige Statistik hat, aber in der hundertjährigen Statistik sind sie noch nie so niedrig gewesen wie aktuell.

108:29

Speaker A

Man erzählt uns alles mögliche an Lügen, was das Thema Klima angeht. Ja, auch z.B. das Thema Krieg, was wir da mit einer Propagandamaschinerie behargt werden. Also das Leipziger Phänomen der Drohnen, das ist ja im Grunde genommen äh der Gipfel. Ja, das

108:45

Speaker A

was was die sich da rausnehmen. Also, sie behaupten, der böse Russe war es. Wahrscheinlich hat der Putin noch seinen AfD Ausweis da liegen lassen oder was?

108:54

Speaker A

Ja, der böse Russe war es und sie könnten das auch beweisen, aber sie legen keine Beweise vor. Auch im Bundestagsausschuss, der Anspruch drauf hätte, dass Beweise vorgelegt werden, werden keine Beweise vorgelegt. Mit anderen Worten, man hat gar keine. Man

109:06

Speaker A

erzählt den Leuten aber, dass der böse Russe uns angegriffen hätte. Wenn ich das nicht beweisen kann Leuten aber erzähle, dass der Böse Russ uns angegriffen hätte, dann ist das in meinen Augen nichts anderes als Kriegshetze, eine Lüge, die als Vorwand

109:19

Speaker A

dient, die Rüstungsindustrie zu füttern, wenn nicht sogar schlimmeres, nämlich einen Angriffskrieg gegen Russland irgendwie den Leuten ins Gehirn zu pflanzen. Nach Artikel 26 Grundgesetz ist das übrigens strafbar.

109:30

Speaker A

Ja, nur das Recht wird nicht durchgesetzt, wenn äh die Inhaber der Macht die Verbrecher sind. Und an der Stelle glaube ich, dass das ist verbrecherisch, den Leuten solche Lügen zu erzählen. Ja, wer 2014 die Nachrichten geguckt hat, kann man

109:44

Speaker A

übrigens noch nachholen. 2014, die Nachrichten sind alle noch online gestellt in der Mediathek von CTF und ARD. Wer die Nachrichten geguckt hat, der weiß, dass der Krieg nicht 2022 angefangen hat, sondern 2014 letzten Endes mit einer Geheimdienstoperation des Westens, um eine freigewählte

110:01

Speaker A

legitime Regierung der Ukraine zu stürzen, die man als korrupt beschrien hat, was sie wahrscheinlich wahr, aber wahrscheinlich weniger korrupt als die jetzige. Ja, und im übrigen seit wann rechtfertigt, dass die Korruption einer Regierung die Intervention einer ausländischen Macht, um sie

110:16

Speaker A

wegzuputschen, wie Frau New Jul im US-Kongress sogar freihändig zugegeben hat in der Anhörung, dass es gemacht haben. Ja, übrigens ist das Wegputs einer Regierung in einem anderen Land durch staatliche Mittel ein Kriegsakt.

110:28

Speaker A

Also, wann hat der Krieg wirklich angefangen? Man erzählt uns Lügen. Ich sag nicht, dass die Russen da hinten einmarschieren dürfen. Bin ich ganz dagegen. Ist auch völkerrechtswidrig.

110:35

Speaker A

Aber man erzählt uns Lügen von Anfang bis Ende beim Klima, beim Krieg, bei Corona sowieso. Corona war ein einziges riesiges Lügenkonstrukt und auch bei der Migration. Die Migration hätte so nie stattfinden dürfen. Heute erzählt uns die Frau Merkel: "Ja, ich habe mir

110:52

Speaker A

damals nicht gedacht, wie schwierig es sei, Leute, die gar kein Bleiberecht hätten, wieder nach Hause zu schicken.

110:57

Speaker A

Die wusste von Anfang an, dass das nicht ist." Hier geht's um Umfolgung des Wahlvolkes. Einige linke Politiker in einigen europäischen Staaten geben es ja offen zu. In Spanien hat sich eine Ex-Misterin vor ihre Fans gestellt und gesagt, wir müssen mehr Ausländer hier

111:11

Speaker A

reinbringen, mehr Leute reinbringen, die uns dann wählen, sonst kommen hier die Rechten an die Macht. Umvölkerung, das ist offen offenes Zugeben von Umfolgung des Wahlvolks. Ja, also egal, wo man hinguckt, wir werden mit Lügen überzogen. Und das ist das, was mich so

111:26

Speaker A

wütend und laut macht. [schnauben] Du sagst das, was dich so wütend und laut macht, weil du warst nicht immer wütend, sondern und du warst nicht immer laut.

111:35

Speaker A

Äh, wir sind sozusagen gedriftet [gelächter] bei deinem ersten Buch. Lass uns da noch mal quasi zurückgehen, wie dieser Weg war. Du hast dann das dein erstes Buch unter Pseudonym, dann verstehe ich man publiziert unter Pseudonym. Das heißt, dein reales Umfeld

111:51

Speaker A

weiß ja nicht, dass du das bist. Das heißt, dein Leben bleibt weitgehend normal. hastar Bucheinnahmen ab und so kriegst vielleicht auf de anonyme E-Mailadresse paar Rückmeldung, dass es ir stimmt, nicht stimmt, wie auch immer so und dann auf einmal bist du als

112:04

Speaker A

nennen wir es mal Personal Brand in den Scheinwerferlicht getreten, hast gesagt, guck mal hier, was wir machen oder was der Dragi macht und mit der ähm mit den Staatsverschulden mit Staatsverschuldung, das ist ein Problem.

112:19

Speaker A

So und jetzt hast du ein ganz eingangs gesagt, deine Kunden waren im Wesentlichen große Banken und staatliche Regierung.

112:27

Speaker A

So, wer verdient an diesen Geschäften und wer profitiert? Ja, staatliche Regierung und Banken. So, und wenn man jetzt sich anguckt, wie Unternehmensberatung funktioniert, äh dann auf den Junior Leveln ist man wird man befördert, wenn man besonders fleißig und smart ist.

112:45

Speaker A

Mhm. Partner wird man, weil man Kunden akrieren kann plus minus. So und jetzt warst du damals auch schon Partner ne?

112:54

Speaker A

Ich war im Jahr 2000 das erste Mal Partner in einer großen Beratung. Das heißt, deine Aufgabe war Kundenakquise von Banken und äh und Regierungen quasi und Versicherungen und Aufsichtsbehörden.

113:05

Speaker A

Ja. Ja genau. Mhm. Und hast ein Buch geschrieben, wo du öffentlich gesagt hast, das was ihr macht, ist übrigens blöd. So. Ähm, also das nicht ganz das nicht ganz richtig.

113:16

Speaker A

Ich habe 2013 das erste Buch, das habe ich zwar der Pseudonym geschrieben, aber das war noch nicht mal so extrem kritisch. Ich habe das damals ähm unter Pseudonym gemacht, weil ich gedacht habe, okay, kollidiert vielleicht mit deinem Job, aber es waren eher es waren

113:30

Speaker A

überall, Entschuldigung, muss man ein Schluck Wasser trinken. Es waren eigentlich zu allen großen Problemen ähm Lösungsvorschläge drin gestanden innerhalb des Systems. Devise, lass uns mal drüber nachdenken, welche Stellschrauben wir in unserem System haben, die wir korrigieren können, um

113:51

Speaker A

dieses Problem zu lösen und jenes Problem zu lösen. Das war noch nicht so der Generalangriff, wenn man so will.

113:58

Speaker A

Das habe ich erst 2016 gemacht, also 3 Jahre bevor ich dann final aus der Beratung ausges ausgeschieden bin und das die Profession verlassen habe. Das war der Tragikrasch und damals war es so, dass ich ähm ich habe zunächst die Analyse gemacht äh die

114:14

Speaker A

dem Buch zugrunde liegt und ähm habe die durchgerechnet und die hat mich dann auch ein Stück weit erschreckt, weil ich habe danach gerechnet, okay, wie groß muss denn die Rettung werden, wenn das Problem zutage kommt und festgestellt, dass die Rettung umso größer wird, je

114:26

Speaker A

später. das ganze dann zum Tragen kommt und mittlerweile hat sich es halt eine Weile angesammelt dann, ne? Und ähm dann habe ich mit einigen auch Kollegen und auch Wirtschaftsprofessoren und auch Leuten aus Banken drüber geredet und habe gesagt, ich traue mich nicht, das zu

114:43

Speaker A

veröffentlichen und dann bin dann haben die zum größten Teil mit gut zugeredt, haben gesagt, du solltest das veröffentlichen, das ist ein Problem, das wir sowieso lösen müssen. Es kommt oder es, also egal, ob du es veröffentlichst oder nicht, das Problem

114:53

Speaker A

kommt ja auf uns zu, also veröffentliche es. [seufzt] So. Und dann habe ich ähm habe ich es veröffentlicht. Das war im Prinzip kurz nach der Griechenlandgeschichte und dann habe ich mir gedacht, okay, nach meinen Erfahrungen in Griechenland gibst du dem

115:06

Speaker A

jetzt so ein bisschen einen stärkeren Drall, also auch ein durchaus, wie soll sagen, äh etwas äh lauter, alarmistischer vielleicht, ne, indem du das Ding Dragikresch nennst.

115:20

Speaker A

Ja, das war natürlich ein bisschen vielleicht unfähr gegenüber dem Herrn Tragi, weiß ich nicht, aber es war dann schon relativ laut und zwar deswegen, weil das Problem halt groß war und weil ähm ich hatte auch Gelegenheit, ja damals mit mit einigen

115:34

Speaker A

Entscheidungsträgern zu reden. Ich hatte ja Zugang kreuz und quer und im Grunde genommen war so die Reaktion zu sagen ja, das mag ja sein, aber damit befassen wir uns, wenn es knallt. Und das habe ich nicht verstanden. Damit befassen wir

115:50

Speaker A

uns, wenn es knallt. Ja, das heißt also, wir nehmen den Kauf, dass wir ähm das Leid von Menschen, denn das ist immer mit Leid verbunden. Wenn es knallt, ist es für bestimmte Bevölkerungsgruppen, die sich nicht wehren können, die es nicht kommen

116:05

Speaker A

sehen, die keine Möglichkeit haben, auszuweisen mit Leid verbunden. Und das war dann so der Punkt, wo ich gesagt habe, wie ihr wollt nicht irgendwie mal ein Stück weit vorausdenken, nicht mal so weit wie ein Schweinscheißt.

116:19

Speaker A

Und das war so eigentlich der Punkt, wo ich sag jetzt jetzt schreibst du mal ein Buch, wo du einfach und auch der Klarnamen, wo du sagst, pass mal auf, es ist ein ernsthaftes Problem. Ihr könnt es ignorieren, aber da steht's und wenn

116:29

Speaker A

es wenn es soweit ist, dann könnt ihr nicht sagen, es hätte euch keiner gesagt. Das war eigentlich der Grund.

116:35

Speaker A

Und ähm ja, das war dann natürlich in der Konsequenz auch so, dass ähm ähm einige von meinen Kunden haben gesagt, das geht so nicht und andere haben gesagt, das finden wir super. Also, es war jetzt nicht so, dass alle Banken

116:46

Speaker A

gesagt haben, das darfst du nicht. Es ist bei weitem nicht der Fall gewesen. Also, ich habe das durchaus mit einzelnen meiner Kunden vorher diskutiert, was man mit der Information macht. Ich will jetzt nicht sagen mit wem, weil das wäre es ist eine

116:59

Speaker A

persönliche Angelegenheit, wie die einzelnen Leute darüber denken und es wäre nicht statthaft, wenn ich das mache. Aber da gab's einige, sagt haben, ja, also veröffentlichen, weil den Knall den wollen wir auch nicht abwarten. Also ist nicht jetzt so, dass alle Banken

117:12

Speaker A

gesagt hätten, das das Problem würden wir gar nicht behandelt wissen wollen. Es war eher es waren eher die Zentralbank und die staatlichen Stellen, die gesagt haben, ja und da haben die dir von der Veröffentlichung abgeraten oder haben die gesagt, das Problem ist

117:24

Speaker A

nicht so wichtig? Also, die ähm abgeraten hat, also richtig abgeraten zu sagen, das darf sie nicht, hat eigentlich keiner.

117:30

Speaker A

Das ist doch verrückt, weil das wäre doch heute ganz anders, oder? Das wäre heute ganz anders. Das ist ja auch 10 Jahre her. Ja, es war so, dass sie gesagt haben, na ja, es wird schon eine Diskussion geben und äh das wird

117:40

Speaker A

einige auch stören. Auch in der EZB wird es einige stören. Ähm wobei äh äh ich habe mir mal von dem EZB Mitarbeiter sagen lassen, dass in der Bibliothek der EZB mein Buch in der Vitrine steht, so dass es jeder sehen kann. Ja, also äh es

117:53

Speaker A

ist nicht so, man hat dort auch gelesen. Ja. Ähm ich weiß nicht, ob das jetzt noch der Fall ist. Der hat mir das vor ein paar Jahren erzählt, aber ähm fand ich ganz witzig. Aber jedenfalls war es nicht so, dass die Leute gesagt haben,

118:05

Speaker A

dieses Buch darfst du nicht veröffentlichen. Ja. Ähm und insofern war es das war für mich noch nicht der Bruch, aber es es kam dann es kam dann eigentlich sukzessive. So ab 2016 haben sich die Fehlentscheidung der Politik so

118:19

Speaker A

langsam hochgeschaukelt. 2015 war ja auch der Beginn der Migrationskrise, den eindeutig Frau Merkel und Frau Merkel allein zu verschulden hatte. Ja, sie hat sich im Grunde genommen, sie hat sie hat einen Politikwechsel vollzogen in einer elementaren für die europäische

118:34

Speaker A

Zivilisation überlebenswichtigen Frage. Ja, äh ohne irgendjemanden zu zu fragen, ohne dass das Volk befragt worden wäre, ohne dass es irgendeine demokratische Entscheidung dazu gegeben hätte. und hat's einfach gemacht. Und das war so eigentlich neben, dass das ökonomische Auswirkungen haben würde, das war auch

118:51

Speaker A

klar. Ja, also sich da hinzustellen, wie z.B. Herr Harbeck, der gesagt hat, das äh die Kosten, die treffen nicht die Bürger, das zahlt der Staat. Das hat der ernsthaft gesagt. Ich meine, also das [räuspern] zahlt der Staat als ob der

119:04

Speaker A

Staat sich aus was anderem finanziert aus dem als aus dem Geld der Bürger. Ich meine dieser ökonomische Analpetismus, der sich der da zum Tragen gekommen ist, ja, der war schon sensationell.

119:14

Speaker A

Und im Grunde genommen äh kann man so sagen, so ab 2015 ist die Kadenz der Fehlentscheidungen und der absolut irrsinnigen Aussagen der Politik immer nur gewachsen und die Größenordnung ihrer Fehlentscheidung ist immer nur gewachsen. Das heißt, also wir haben wir

119:31

Speaker A

haben heute Fehlentscheidungen in der Politik. Da ist das, was man vor 2015 falsch gemacht hat, im Grunde genommen Peanuts dagegen.

119:39

Speaker A

Ja. äh die die die Zehnerpotenzen sind immer länger geworden und die die langfristigen Folgen der Fehlentscheidungen sind immer größer geworden. Und ähm dann war es im Prinzip ja so äh halb geschoben, halb gehoben hätte ich bei gesagt. Also letzten

119:57

Speaker A

Endes, wer sich wer dann einmal anfängt die Frage zu stellen, ob denn das so statthaft ist und wer einmal anfängt zu kritisieren und einmal anfängt die Analyse zu Ende zu denken, der kommt dann am Schluss wahrscheinlich gar nicht

120:09

Speaker A

mehr drum rum zu sagen, ähm die Zahl der Fehlentscheidungen wächst, dann muss es also auch die Zahl der Punkte, in denen ich in Opposition zu diesen Fehlentscheidungen gehe, muss wachsen.

120:19

Speaker A

Zumindest dann, wenn ich den ökonomischen die ökonomischen Auswirkungen verstehe. Und all diese Entscheidungen haben riesige ökonomische Auswirkung. Jede einzelne, die Klimageschichte, die hat uns wahrscheinlich schon Billionen gekostet.

120:33

Speaker A

Ja, also wenn man sich alleine anschaut, wie sich die Energie in Deutschland verteuert hat, was das an Deindustrialisierung bedeutet, wir liegen heute in der Industrieproduktion in Deutschland etwa 25 bis 30% unter dem langjährigen Trendwert, wenn man mal äh

120:48

Speaker A

sich das anschaut. Also bis 201516 ist die Industrieproduktion gestiegen und dann hat sie plötzlich einen Knick bekommen und ich seitdem abwärts gegangen. Vorher ist sie immer nur gestiegen. Wenn sie auf der Aufwärtstrajektorie weitergegangen wäre, wäre sie jetzt 20 bis 30 25 bis 30%

121:04

Speaker A

höher als sie ist und damit wäre auch unser Brutosozialprodukt 25 bis 30% höher als es ist, denn diese Industrie zieht ja auch die ganzen Dienstleistungen nach sich. Höhere Einkommen, mehr Konsumausgaben, mehr Konsumdienstleistungen Restaurants alles mögliche. Das heißt, das unser

121:18

Speaker A

Bruttosozialprodukt wäre 30% höher. Wir haben ein Bruttosozialprodukt von etwa 4 irgendwas Billionen. Das heißt 30% sind anderthalb Billionen.

121:27

Speaker A

Das ist das ist das, was uns die Sache jährlich kostet. Das ist die das ist nur das, was an was uns die Klima- und Energiepolitik jährlich kostet.

121:36

Speaker A

Anderthalb Billionen. Dazu kommen die Ausgaben für ähm Millionen Menschen, die man reingeholt hat. Wir haben heute äh je nachdem, wie man es misst, 4 bis 6 Millionen Menschen mehr im Land, als wir normalerweise hätten, wenn die Migrationspolitik nicht

121:52

Speaker A

so gemacht worden wäre. Bei 80 Millionen Menschen heißt es, dass bei stagnierendem Bruttosozialprodukt diese Leute wollen ernährt werden, bekleidet werden, behaust werden, amüsiert werden.

122:04

Speaker A

Sie tragen aber Mangelsausbildung, können und wollen zum Protosozialprodukt so gut wie nichts bei. Egal, was uns äh die Kollegen von der SPD und den Grünen erzählen, sie tragen so gut wie nichts bei und das bedeutet, dass ich das

122:19

Speaker A

gesamte Bruttosozialprodukt jetzt auf mehrere Millionen zusätzliche Leute verteilt. Die wollen Krankenversicherung haben, die wollen abgesichert sein in allen Fragen, die wollen auch ein Telefon haben, die wollen ein Handy haben, die wollen Internet haben, die wollen die werden konsumtechnisch so

122:34

Speaker A

gestellt wie der Durchschnittsdeutsche. Es kann aber bei einem stagnierenden Bruttosozialprodukt nur durch Umverteilung gehen. Das heißt, für den Rest muss entsprechend weniger da sein.

122:44

Speaker A

Und wenn wir dann uns vorstellen, dass wir eigentlich ein 30% höheres Brutosozialprodukt haben könnten, ja, dann dann kann man wohl die Unzufriedenheit der Menschen nachvollziehen. Sie sind aber leider noch nicht unzufrieden genug, denn sonst würden sich nicht so viele nach meiner

123:00

Speaker A

Meinung im Denken eingeschränkte Menschen finden, die noch die Parteien wählen, die ihn das eingeprockt haben.

123:07

Speaker A

[schnauben] Bevor wir noch mal weiter diese der den Slippery Slope der [gelächter] Politik gehen.

123:17

Speaker A

der der Turning Point vermutlich ja entweder erstes oder zweites Buch und eigentlich ist deine Aufgabe als Unternehmensberater ja genau das zu finden, was du gefunden hast. Nur da hast du die Position gewechselt von Mikro auf Makro. Du hast

123:32

Speaker A

gesehen, die so wie wir Kreditrisikobewertung machen, scheint nicht richtig zu sein, weil es gehen zu wenig Unternehmen pleite und deine Aufgabe war ja rauszufinden, ein oder ein Scoring Modell zu bauen, welches Unternehmen, was ein Kredit anfragt, dem welchem sollten wir einen

123:50

Speaker A

Kredit geben? Mhm. Und eigentlich, wenn du sagst 2 % müssten Pleite gehen, es gehen 0,5% Pleite. Äh, das heißt du hast 1,5% der Unternehmen, die pleite gehen sollen.

124:04

Speaker A

Ähm, jetzt könnte man sagen, 1,5% der Kredite hätte man nicht vergeben sollen. Ähm und dementsprechend einfach zu sagen, pass auf und das wäre der normale Unternehmensberateransatz, so wie ich den eigentlich kenne. Wenn du dich an ComX z.B.

124:18

Speaker A

orientierst. Ich habe hier was gefunden. Das ist merkwürdig. Wie kann ich Kohle damit machen oder mein Kunde? Und normalerweise wird man als Unternehmensberater dann zum Kunden gehen sag, pass auf, die ganzen anderen Vollidiotenbanken, die geben den Kredite. Mhm. Und die sollten aber

124:34

Speaker A

eigentlich sterben. Ich weiß aber, dass sie sterben werden nicht jetzt in fün, aber in 10 Jahren. Lass uns doch eine Policy in deiner Bank einführen. Ähm dass du Leuten, die halt eigentlichen Kredit bekommen würden bei den anderen, bei den

124:48

Speaker A

Idiotenbanken, dass du einfach den den Kredit verweigerst, weil dann hast du ein viel viel besseres Kreditportfolio und wenn die anderen alle straucheln in 10 Jahren, dann bist du der große Babo.

125:00

Speaker A

Du musst aber mein Projekt kaufen, was keine Ahung noch mal 10 Millionen, 20 Million, 30 Millionen kostet und du kriegst mein Algorithmus, mein kriegst du für umsonst. Das hast du nicht gemacht.

125:08

Speaker A

Doch, habe ich gemacht. Hast du auch gemacht? Habe ich auch gemacht. Ja. Ähm, ich habe ähm das Buch veröffentlicht und äh ich darf natürlich nicht sagen, wer mich da angerufen hat, aber der Chef einer sehr großen Bank in Europa mich angerufen,

125:21

Speaker A

hab gesagt, ich habe im Urlaub dein Buch gelesen und kannst mal vorbeikommen? Also, wir waren da zu dem Zeitpunkt schon lange perdu und dann hat er gesagt, ja, ich glaube, ich habe das so gut verstanden. Das wird das ist so, wie du da geschrieben hast.

125:36

Speaker A

Wie finde ich die Zombies in meinem Portfolio? Und meine Antwort war sehr schlicht. äh gesagt, die Zombies, das sind Unternehmen, denen geht's schlecht. Die überleben zwar, aber es geht ihnen trotzdem schlecht. Das heißt, die müssen bei den Finanzierungskosten das letzte

125:49

Speaker A

Quännchen rausquetschen, ähm um das nicht zu bezahlen. Und äh das heißt, diese Unternehmen werden versuchen, sich extrem kurzfristig zu finanzieren und zu refinanzieren, also über Viertel Jahr und dann revolvieren, statt ein fünf oder zehnjährigen Kredit aufzunehmen, der teurer wäre als ein

126:07

Speaker A

Vierteljähriger. Das heißt, also umso kurzfristiger die Finanzierungsstruktur des Unternehmens, umso wahrscheinlicher ist es, dass wir hier ein Zombie für uns haben.

126:16

Speaker A

Ist eine relativ simple ökonomische Argumentation. Und so war's auch. So war's auch. Ja, wir haben wir haben dann äh verschiedene Analysen gemacht und äh Bilanz, also Bilanzdatenbanken stehen ja zur Verfügung, das ist ja nicht so das große Problem. Ähm, man musste noch

126:31

Speaker A

nicht mal in die in die proprietären Datenbanken dieser Bank reinschauen, sondern man konnte öffentlich verfügbare Datenbanken dafür heranziehen. Und ja, ich habe dann mit verschiedenen Branchen Automotive Industry Chemistry und so weiter ähm gesagt, okay, äh nach meiner Meinung sind das

126:48

Speaker A

die Zombies und die hier nicht. Und ähm das hatte dann auch Umsetzungskonsequenzen in dieser Bank, aber ich darf wie gesagt nicht drüber reden, welche das war. Ja, das heißt, es haben dein Unternehmen keinen Kredit mehr bekommen, weil du gesagt hast, das

127:03

Speaker A

sind Zombies und der Chef dir geget etwas geschickter gemacht. [gelächter] Wir haben wir haben denen angeregt doch ihre Kredite auf mehrere Banken zu diversifizieren. Also wir haben adverse Selektion betrieben.

127:17

Speaker A

Mm. Ja, verrückt. Und das hat funktioniert. Ja, es hat funktioniert. Und parallel ist es nicht parallel Buch geschrieben, sondern das Buch war eigentlich das Buch hab wir vorher schon veröffentlicht. Ja, genau. Das war für Aber ich hätte jetzt gedacht, dass es äh

127:32

Speaker A

du als Partner hast die Aufgabe Kunden zu akquirieren, dann schreibst du so ein kontroverses Buch und in der heutigen Welt, wenn jemand ein kontroverses Buch schreibt, der Teil der des Establishments ist, dann wird der ausgeschlossen. Aber damals war es noch

127:45

Speaker A

so, da da war der Begriff Querdenker ja auch noch positiv konnotiert, dass da jemand aufgestanden ist, hat gesagt, wir steuern auf dem Crash zu, das sind die Gründe. Und hier ist eine vermutlich sehr sehr komplexe Begründung dafür, dass dass dann die Leute auf zugekommen

127:56

Speaker A

sind. S wir brauchen jemand, der so mit offenen Augen durchs Leben geht, lass uns mal unser Portfolio durchsprechen, wir machen mal ein Projekt. Heute wäre das zumindest gefühlt ganz anders.

128:06

Speaker A

Ähm ja. Ja, das ist so. Also heute werde ich eher diebanked. Ja, also das wird das ist passiert tatsächlich.

128:14

Speaker A

Ja, ähm damals war es so, ähm es gab ein eine andere äh Bank äh wo mich der Chefcontroller kontaktiert hat und ähm ja, ich muss mal mit ihnen unbedingt über diese Zombiehypothese sprechen. Und ähm es war so, dass er er hatte Teile

128:33

Speaker A

meines Buches kopiert und ausgedrückt auf seinem Schreibtisch liegen und mit einer Millionen kleinen Anmerkungen versehen, als ich bei ihm ins Büro kam.

128:41

Speaker A

Und ähm dann sagte er zu mir, dass ich reinkam, wir wir kannten uns auch zu dem Zeitpunkt schon sehr lange und hatten ein sehr vertrauensvolles Arbeitsverhältnis. D sagt er zu mir, also die Sache ist die, ich habe das

128:52

Speaker A

verstanden und ich habe es mal mit unseren Daten abgeglichen und es gibt ein Problem mit ihren Daten. Das Problem ist, dass sie viel zu optimistisch sind und dass das Problem größer ist, als sie es beschrieben haben.

129:05

Speaker A

Das waren mit den internen Daten auch einer nicht kleinen Bank gerechnet. Ähm, ich habe allerdings sousagen bei der Lösung des Problems die nicht weiter unterstützt, weil der gesagt, ich habe das glaube ich so gut verstanden, dass ich das nicht mit Berater machen muss

129:20

Speaker A

und das traue ich dem auch zu. Der war sehr fähiger Mann. Ähm, aber das hat mich dann schon ein bisschen bedrückt, weil ich mir gedacht habe, du hast ein Problem beschrieben, was erdrückend groß ist und dann kommt jemand her, der über bessere Daten

129:32

Speaker A

verfügt als du und sagt dir, du hast das Problem zu klein geschrieben. Ähm und ich glaube, dass es ist ein evolutionärer Prozess. Ja, also ähm Banken überhaupt Finanzdienstleister sind ja im Geschäft der Risikotransformation. Das ist ihr Geschäft Risiken zu nehmen und sie zu

129:48

Speaker A

transformieren. Es ist nicht so, dass man kann keine Bank betreiben ohne Risiken. Das geht nicht, das ist unmöglich, aber der eine versteht die Risiken besser als der andere und der wird dann, indem er sie besser versteht, Risiken vermeiden und letztenendes sie

130:02

Speaker A

beim Wettbewerber abladen, indem er sie vermeidet, weil irgendwohin geht das Risiko. Es wird niemals aus der Welt geschafft. Ja, und ich glaube, dass es ein paar Leute in der Industrie gab und das, also ich bin nicht 2016 mit diesem

130:15

Speaker A

Buch mit dem Ostarchismus belegt worden, also mit es gab kein Scherbengericht über den Krall von Seiten meiner Klienten. Ja, da hat auch niemand gesagt, das hättest du nicht veröffentlichen dürfen. Also die EB war natürlich nicht begeistert und die

130:26

Speaker A

deutsche äh Politik war es auch nicht, aber ähm das ähm dass man sozusagen für eine für auch für eine ökonomische Meinung sozusagen jetzt äh ähm ja äh gekancänzelt wird, ja, gekanczelt. es schon gut. Das gab's damals noch nicht.

130:40

Speaker A

Das ist eigentlich ein Phänomen der 20er Jahre. Das kam doch aus meiner persönlichen Erinnerung eigentlich mit Corona, so dass man da gesagt hat, es gibt jetzt hier, das ist übrigens, dann kam auch die Faktenchecker, so das ist wahr, das

130:53

Speaker A

ist falsch, trust me, bro. Und dass das der sagt, das ist böse und das ein Querdenker.

130:58

Speaker A

So wann genau? Also, was heißt wann genau? Aber das heißt, das waren deine ersten zwei Bücher ähm waren Anfänge des Ausstiegs aus dem Mainstream. Zumindest so eine Art Fundamentalkritik war schon drin.

131:13

Speaker A

Ja. So. Und dann kam, ich glaube 22, die Freistellung bei dir von äh Nee, es war so, dass 2019 bin ich aus der Beratung rausgegangen.

131:22

Speaker A

Mhm. Und habe die komplett die Profession gewechselt, wenn man so will. Allerdings ähm äh nur scheinbar. Also, ich bin aus dem aus dem Papiergeldsystem rausgegangen und bin ins Goldsystem reingegangen, indem ich mich anstellen habe lassen als äh CEO eines der größten

131:40

Speaker A

Goldhandelsunternehmen Europas. Das war damals äh die Decussa und ähm habe dieses Unternehmen drei Jahre geführt.

131:47

Speaker A

Und in dieser Zeit habe ich ähm mich mehr und intensiver mit den grundsätzlichen Problemen unseres Geldsystems auseinandergesetzt, weil Gold und Papiergeld sind nur mal Antagonisten. Das habe ich zwar vorher auch schon in gewissem Umfang intellektuell getan, aber in dem Moment,

132:04

Speaker A

wo ich dann quasi gesagt habe, okay, du führst jetzt ein Goldhandelsunternehmen, äh dann für auch die Debatte sozusagen bis an ihr logisches Ende. Und das logische Ende der der Debatte Gold versus Papiergeld äh ist letztenendes die österreichische Schule der

132:21

Speaker A

Nationalökonomie, also von Mises, von Hayek. und dass die Arbeiten, die aus dieser Schule heraus hervorgegangen sind, die im Grunde genommen sagen, äh Papiergeld scheitert immer und zwar ohne Ausnahme und zwar weil es in drin sich ökonomische Mechanismen auslöst, die zu

132:37

Speaker A

seiner Selbstzerstörung führen müssen, was empirisch auch richtig ist, denn in 600 Jahren 500 Papierwährungen und keine einzige hat länger existiert als 100 Jahre. Und dann kommt auf die Antwort, aber der Dollar existiert doch seit dem 19. Jahrhundert. Aber wir haben ja

132:51

Speaker A

vorhin die Geschichte des Dollars und seiner Deckung mit Gold und dann die des Endes seiner Deckung mit Gold diskutiert. Der Dollar am 16. August 1971 war nicht der Dollar vom 15. August 1971. Am 15. August 1971 war es eine

133:04

Speaker A

goldgedeckte Währung und am 16. August 1971 war es nur noch eine Papierwährung. Zwei verschiedene Währungen.

133:11

Speaker A

Es gab aberichen, pardon, nie eine Hyperinflation. Nein, die gab's nicht. Aber ähm wenn man im Grunde genommen sich mal anschaut, der Dollar hat seit 1971 deutlich über 90 % seiner Kraftkraft eingebüst. Ja, man kann es übrigens am Goldpreis ganz

133:28

Speaker A

wunderbar erkennen. Also, der Goldpreis am 15. August 1971 betrug 35$. Verück. Der aktuelle Goldpreis beträgt 44400$ pro Finanze. Als ich im September 2019 Chef des Goldhändlers geworden bin, war der Preis bei 14 bis 1500 $. Also auch noch weit weg vom jetzigen Preis.

133:51

Speaker A

Das war schon, aber für damalige Verhältnisse hab wir gesagt, das ist schon ganz ordentlich von 35 auf 14 1500 $. Und wenn man sich mal anschaut ähm was das bedeutet, das bedeutet äh wir haben eine eine mehr als

134:03

Speaker A

Verhundertfachung. des Goldpreises gesehen. Mit anderen Worten, gemessen in Gold ist der hat der Dollar nur noch 1% seines Wertes von 1971.

134:12

Speaker A

1% und wenn man es korrekt rechnet über alle Güter hinweg, dann ist es tatsächlich auch der Kaufpreisverlust, den der Dollar erlitten hat. Er ist heute nur noch 1% dessen wert, was er 1971 wert war. Übrigens auch der Euro

134:26

Speaker A

hat seit seiner Gründung 1999% seines Wertes gegenüber dem Gold verloren. Also man, wenn man mal sich andersrum die Sache denkt, also nicht fragt, was kostet Gold, sondern was kostet ein Dollar in Gold, was kostet 1 €o gemessen in Gold, dann sieht man

134:42

Speaker A

eigentlich den Verfall der Währung in einer atemberaubenden Weise. Ja, wobei da die eine Marktlogik mit reinspielt, dass man dass auf einmal ein Goldpreis auch eine Erwartung an die Zukunft ist und Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und wenn ich das jetzt auf auf Gold umlege

135:03

Speaker A

und sage, ich habe im Dollar 99% Wertverlust und dann gucke ich, okay, wenn ich jetzt, wenn das stimmen würde, müsste ich in allen anderen, wenn ich das mit Häusern vergleiche, mit Autos, mit Metall Also nicht mit Edelmetallen, sondern

135:18

Speaker A

Industriemetallen, mit Baustoffen, was auch immer 99% Wertverlust sehen. Den sehe ich ja nicht, sondern ich sehe den 99% Wertverlust, wenn ich die Währung angucke und also Währung und Dollarkurs, ich weiß nicht, fehlt gerade die korrekte Formulierung.

135:34

Speaker A

Also, wenn ich wenn ich den den Konsumentenpreisindex anschaue, dann habe ich etwa ein Verlust von 95%, nicht von 99. Das ist auch ganz ordentlich.

135:43

Speaker A

95% W. Das heißt, wenn ich das das heißt alles das, was ich frühe 95% Wertverlust heißt Faktor 20 teurer geworden. Das heißt ein ein Haus, das durchschnittliche Haus in Amerika mit gleichem Baustandard müsste 20 mal teurer sein. Also ob es für jedes

136:01

Speaker A

einzelne Asset so ist, das ist äh das kann ich nicht sagen, weil da habe ich nicht alle Asset Preise im Kopf und aber wenn man es über alle Güter rechnet, Häuser Grundstücke Essen Trinken Kleidung Reisen ja Energie dann

136:13

Speaker A

kommt ungefähr hin. Okay. Okay. Ähm, das heißt, du warst in die bei Digussa in deine Aufgabe war, wie können wir mehr Gold drehen?

136:26

Speaker A

Das ist ganz klar. Natürlich war meine Aufgabe, wie können wir mehr Gold verkaufen. Ja. Äh, das ist auch jetzt mein Job. Ich habe ja jetzt ein eigenes Goldhandelsunternehmen gegründet vor 2 Jahren. Ja, goldrevolution.com.

136:37

Speaker A

Und natürlich ist es mein Job drüber nachzudenken, wie verkaufe ich mehr Gold. ist das Produkt, das ich habe. Äh, die Leute sagen dann: "Na, der Grall, der der muss ja so reden, wie er redet, weil er will ja uns ja Gold verkaufen."

136:48

Speaker A

Ähm, darauf antworte ich, aber es ist genau umgekehrt. Ich bin nicht deswegen in den Goldhandel gegangen, äh um mehr Gold zu verkaufen und erzähl deswegen eine Geschichte von Problemen, die ja real sind, sondern ähm ich bin deswegen in den Goldhandel gegangen, weil ich es

137:04

Speaker A

für das beste Produkthandel halte, um vor den Problemen zu schützen, die ich vorher gesehen habe. Wenn es andersrum wäre, dann wäre ich in eine andere Branche gegangen und ich könnte mit meiner Ausbildung in wahrscheinlich jede Branche gehen.

137:16

Speaker A

Du wirst nicht arbeitslos werden, das ist relativ sicher. Ich glaube, du du was egal was passiert, findet sich irgendjemand, der sagt, der Kre ist wahrscheinlich der Dümmste auf der Welt.

137:24

Speaker A

Der soll mein Problem für mich lösen. Ja, das ich glaube, das ist keine Ahnung, aber ich sag mal so, ganz und gearbeitlos ist ist unwahrscheinlich. Ja, also äh man man äh man findet Dinge, die Menschen brauchen.

137:37

Speaker A

Also ich bin, glaube ich, ein unternehmerischer Typ. Also, ich versuche eigentlich immer so zu arbeiten, dass sagt, ich muss Dinge herstellen und anbieten, die Menschen wollen und für die sie freiwillig Geld bezahlen. Das ist der große Unterschied zur Staatswirtschaft. Die

137:50

Speaker A

Staatswirtschaft muss nicht fragen, ob die Menschen Geld dafür freiwillig hergeben, weil man sie zwingt. M ja, aber der Unternehmer muss Produkte haben und Gold ist ein wunderbares Produkt für die, die Menschen bereit sind freiwillig Geld auszugeben und dann

138:03

Speaker A

muss es ihnen nah bringen und muss es ihnen in einer Form nahbringen, die komfortabel ist, preisleistungsverhältnis günstig ist und all die Zwecke erfüllt, die sie sich von dem Produkt versprechen. Ja, und ähm genau darum geht's. Also letztenendes ähm wenn es jetzt nicht Gold w es gibt

138:20

Speaker A

z.B. Leute, die sagen, du solltest äh Kryptowährungen stattdessen machen. Gold hat keine Zukunft. Kryptowährung hat, das kriege ich öfters zu hören. Sage ich, wenn ich daran glauben würde, dann würde ich tatsächlich in äh dann dann w dann wäre ich jetzt in in der

138:32

Speaker A

Kryptowung. Ja. Ja. Ähm, aber äh gut, meine Tochter macht das, also meine Tochter ist gerade in den Vorstand von Bitpanda eingerückt, meine älteste.

138:42

Speaker A

Äh, das heißt, sie ist jetzt sousagen auf der Kryptoschiene. Die Familie ist also voll diversifiziert, wenn man so will, aber ich selbst habe meine Skepsis, von der mich noch nicht mal meine Tochter bisher abgebracht hat. Ja, aber ähm das liegt eben daran, ich mache

138:53

Speaker A

meine ökonomische Analyse, versuch die so gründlich zu machen, wie geht. Ähm und äh ich freue mich auch, wenn ich mal widerlegt werde. Also, ich habe z.B. mit Roman Reer, dem äh der bekannt ist in der Kryptowelt, regelmäßig Diskussionen, wo wir uns

139:05

Speaker A

gegenseitig mit ökonomischen Argumenten behagen und Spaß dran haben. Also ähm das äh wenn ich und wenn ich dann mal in dem einzelnen Punkt wiederlegt wäre, dann freue ich mich, weil dann habe ich was gelernt. Aber meine Orientierung ist

139:18

Speaker A

zu sagen, ich ich sehe das Problem, ich versuche eine Lösung dafür zu finden für die Menschen und dementsprechend stelle ich mich unternehmerisch auf.

139:26

Speaker A

Mhm. Also was ihr, du und Roman gemeinsam habt, ist ihr glaubt nicht ans Fiatgeldsystem. Das ist das ist relativ klar. Und dann habt ihr zwei sehr ähnliche Lösungsansätze. Die eine ist physisch, der eine ist physisch und das der andere ist halt virtuell. Es kann

139:41

Speaker A

man A oder an B glauben, aber ähm sozusagen der Systemcrash, den seht ihr beide.

139:47

Speaker A

Den sehen wir beide und wir glauben, dass der Markt drüber entscheidet, wer von uns beiden recht hat, was das bessere Asset ist, um dem Problem zu begegnen. Mm. Wie war diese Degusa?

139:56

Speaker A

gehört zum zu Kommerzbank oder ist Nein, nein, der Gussa ist im Familiigentum. Ah, okay.

140:02

Speaker A

Äh der Familie von Fink. Ah, okay. Ähm, das, weil mich gewundert hatte, dass jemand, ich hätte gedacht, dass es äh zu einem Konzern gehört. Ähm und du bist ja dann zu Corona auch dann laut gewesen und normalerweise gab es

140:17

Speaker A

keine lauten in wichtig lauten Leute in einflussreichen repräsentativen Positionen in der Wirtschaft. Ja, das ist so.

140:25

Speaker A

Wie war da so die Stimmung? Weil es du kanntest das positiv mit deinem Dragibuch und dann hast quasi gute Anrufe bekommen, gute Kunden und bisschen aufsehen, aber dabei war kontrovers was positives.

140:38

Speaker A

Und dann war 2019 2020 hat Corona angefangen, da ist das gekippt. Wie war das da?

140:45

Speaker A

Also, es ist so, dass ähm man muss da unterscheiden. Äh ich kann leider nicht über alle Details äh sprechen, weil bestimmte Dinge, wenn man CEO in einer Firma ist, die da äh gelten auch Verpflichtungen, über die ich mich

140:59

Speaker A

nicht hinwegsetzen kann. Aber was ich sagen kann, ist, dass meine meine Kritik insbesondere von den Kunden des Unternehmens, zumindest hinsichtlich des Feedbacks, den ich bekommen habe, ziemlich positiv aufgenommen worden ist.

141:11

Speaker A

Und zwar deswegen, weil die meisten Menschen, die in Gold investieren, also das sind das sind jetzt nicht irgendwelche Superreichen. Die meisten Menschen, die in Gold investieren, sind Handwerker Ärzte Wirtschaftsprüfer Kleinunternehmer, Taxifahrer. Ja. Ähm, ich habe einmal äh da bin ich vom Frank

141:31

Speaker A

vom Frankfurter Flughafen mit dem Taxi in die Firmenzentrale gefahren und dann sagt er zu mir, ah, Goldhandeln. Und sag ich: "Ja, und sagt er: "Ich investiere jedes Jahr meine gesamten Ersparnisse in Gold. 1 kg pro Jahr." Ja, seit 30 Jahren. Das ist meine Rente.

141:47

Speaker A

Es war ein Türke übrigens. GLC, sehr smart. Der hat jetzt 30 kg Gold. Die sind jetzt 3,6 Millionen wert. Vor 30 Jahren hat er noch sehr viel weniger bezahlt dafür. Ja, aber er hat gesagt eben im Schnitt alles was ich kriegen

142:00

Speaker A

kann jedes Jahr kaufe ich Gold mit meiner Ersparnissen. Das der hat der ist jetzt der ist jetzt sehr gut aufgestellt. Der geht jetzt mit seinen 30 kg Gold in die Türkei zurück und wird da sehr sehr sehr guten Lebensabend

142:11

Speaker A

haben. Ja, und äh ich habe übrigens mal durchgerechnet, also wenn wir z.B. die 18,90 € die man für den öffentlichrechtlichen 18,36 € glaube ich oder oder 18 ja stimmt. 18,36 €. Ja, du hast recht. die man für den öffentlichrechtlichen

142:25

Speaker A

Schundfunk, wie ich ihn gerne nenne, bezahlt. Äh, wenn man jetzt da einrechnet, dass der seit 1950 jedes Jahr um 3,88 % gewachsen ist und das annimmt, dass das weitergeht. Und wenn man weiterhin annimmt, dass das Gold so performt wie seit 1971, nämlich mit 9,2%

142:41

Speaker A

Verzinsung pro Jahr, wenn man 45 Berufsjahre jedes Jahr diesen Betrag stattdessen in Gold investiert hätte, wie viel hat man dann nach 45 Jahren?

142:51

Speaker A

211 000 €. Oh, da kann man schon Porsch, also 211 000 € ist der Teil der Lebensleistung, den uns der Propagandafunk des Staates kostet. Die meisten Leute haben keine Ahnung, was es sie kostet. Und ähm die diese Leute, die

143:06

Speaker A

also typischerweise Kunden von einem solchen Goldhändler sind und jetzt auch bei mir auch Kunden sind, das sind ähm Leute, die sind meistens als klein und mittelgroße Unternehmer erfolgreich und denken den ganzen Tag drüber nach, wie sie sich so aufstellen können, dass ihre

143:24

Speaker A

Kunden glücklicher sind mit dem, was sie ihnen anbieten können. Und genauso agieren sie auch bei der Investition.

143:31

Speaker A

Sie denken den ganzen Tag drüber nach, wie müssen sie investieren sinnvoll, damit das stabil ist und damit sie vor all den Risiken, die sie sehen und die Leute sind nicht blind, die brauchen auch nicht unbedingt den Markus Krall,

143:43

Speaker A

um zu sehen, dass es diese Probleme gibt. Die freuen sich nur darüber, wenn ich sozusagen sie ökonomisch so auseinander pfücke und eine Schale nach der anderen von der Zwiebel entferne, dass man zum Kernpunkt vordringen kann.

143:54

Speaker A

Darüber freuen die sich, aber die wussten auch schon vorher, dass was faul ist im Staatte Dänemark.

143:59

Speaker A

Diese Leute investieren aus einem gesunden Instinkt heraus in reale Assets und eben auch in Gold. Und ähm insofern äh das also und es sind nicht die Superreichen, also die Superreichen haben ihre eigenen Family Offices und die die gehen woanders hin, ja? Äh und

144:17

Speaker A

die kaufen dann auch nicht so einen kleinen Krügerrand oder äh zwei, dreimal, viermal im Jahren Krügerrand.

144:22

Speaker A

Das machen die nicht, sondern die die Superreichen, die gehen halt in die Schweiz und kaufen sich dann dann 12,4 kg Standardbarren für anderthalb Millionen, ja, oder 20 davon oder was auch immer. Ähm, aber der Kleinanleger, der der sucht eben ähm genau diese Art

144:38

Speaker A

von Dienstleistung. Und was ist in dieser Dienstleistung drin? Da ist im Prinzip physisches Gold und Silber drin.

144:43

Speaker A

Da ist Verwahren von physischem Gold und Silber drin. Schließwelcher Tresore oder äh äh zentrales Wertlager oder wie das, was ich mache. Ähm ich biete den Leuten ein Goldkonto an. Also die Leute kaufen bei mir Gold und s es ist eingelagert in

144:58

Speaker A

der Schweiz an einer Zentralstelle und zwar alles in diesen großen 12,4 kg Barren und da erwerben sie Bruchteilseigentum dran und das ist eine der günstigsten Arten, wie man physisches Gold kaufen kann. Sie können sich das dann auch ausliefern lassen,

145:11

Speaker A

wenn sie wollen. Ja. Und ähm aber sie kaufen es in erster Linie deswegen, weil sie sagen, ich habe physisches Gold und es ist im Ausland und im Ausland ist erstmal ein bisschen weiter weg von diesem sehr sehr gierigen Staat, als

145:22

Speaker A

wenn ich es zu Hause unterm Kopfkissen liegen habe, wo es ohnehin nicht hingehört. Bevor wir in die Details des Goldes kommen, noch mal ganz kurz zu deinem Exit bei Digussa. Bist du da? Also laut Wikippedia oder so steht und dann Monat

145:38

Speaker A

X 2022 wurde Krall freigestellt. So [gelächter] das kann alles heißen, ne? Ähm ich habe da so der der Subtext war für mich ja okay, der ist zu laut geworden. Ähm es kann aber auch sein, dass es viel ziviler ist. Was was ist da

145:53

Speaker A

passiert? Also über äh die Details dieses Ausscheidens gibt's vertragliche Regelungen, die äh okay sozusagen äh es äh nicht statthaft erscheinen lassen, dass ich mich dazu in allen Details äußer. Aber was ich sagen kann, ist ähm, dass äh der alte Herr von

146:12

Speaker A

Fink, der mich ja 2019 eingestellt hat, dass ich äh den als einen wahnsinnig zu schätzenden und extrem großzügigen und ähm äh kompetenten Arbeitgeber kennengelernt habe. Und ähm für mich äh steht er und auch die Familie von Fink äh für eine ganz großartige Sache, denn

146:33

Speaker A

der Mann hat unheimlich tief gegraben. Der ist der ist im Grunde genommen aus dem gleichen Grund in den Goldhand gegangen wie ich selbst auch. Der hat nämlich erkannt, dass unser ein großer Anhänger von Mies gewesen, der hat erkannt,

146:48

Speaker A

dass das Papiergeldsystem die Menschen beraubt und obwohl er sehr wohlhabend war, hat er sich Gedanken darüber gemacht, dass das die soziale Stabilität untergräbt, wenn die Menschen, die Leistungsträger, die kleinen Leistungsträger systematisch beraubt werden. Und er hat auch erkannt, weil er

147:04

Speaker A

die Bücher der österreichischen Schule, insbesondere von Mises und von Haks gelesen hatte und auch sehr gut durchdrungen hatte, dass der Erwerb von Gold sie davor schützt und deswegen hat er dieses Unternehmen gegründet. Ja, es war so, es gab ja früher mal eine De

147:20

Speaker A

Gussa, die 1854 gegründet worden ist, aus der ist später die Evonik entstanden. Diaonik hat den Namen der Gusse abgelegt aus historischen Gründen und der alte Herr von Fink hat dann den Markennamen erworben und dieses Unternehmen neu gegründet und dann zum größten

147:36

Speaker A

Goldhändler in Europa mit zum größten Goldhändler in Europa gemacht mit einer ganz großartigen unternehmerischen Vision und zu der dürfte ich einen Beitrag leisten und ähm dann kam es da durch Erbschaft zu einem Eigentümerwechsel und der neue Eigentümer innerhalb der

147:52

Speaker A

Familie hatte eine andere Idee davon. was er mit dem Unternehmen machen will. Und um ehrlich zu sein, ist da aus meiner Sicht auch überhaupt nichts falsches dran. Wenn ich jetzt z.B. wenn ich jetzt Eigentümer gewesen wäre und ich hätte gesagt, ich habe eine andere

148:06

Speaker A

Idee davon und es hatte weniger, es hatte eigentlich glaube ich nicht so sehr was mit dem Lautsein zu tun so war einfach eine andere strategische Vorstellung. Ob die jetzt richtig oder falsch spielt keine Rolle ist. Da sage ich, das ist sein Eigentum und

148:20

Speaker A

er allein und das hinterfrage ich auch als Angestellter Manager nicht, weder in dem Gespräch, wo er mir gesagt hat, ich möchte das anders, noch sonst wie oder mir hat sagen lassen, dass es anders möchte, noch sonst wie äh dass er das

148:35

Speaker A

darf, dass das dass das in einer Marktwirtschaft ist es der einzig richtige Weg, das nicht zu hinterfragen und deswegen tue ich es auch nicht.

148:42

Speaker A

Ähm, ich habe dort drei tolle Jahre verbracht. Ich glaube auch beiderseits erfolgreiche und ich denke auch, [räuspern] dass äh die Degusa einen tollen Markennamen hat und dass der weitertragen wird. Und äh insofern wünsche ich da alles Gute, aber

149:01

Speaker A

ähm es ist seine unternehmerische Entscheidung und nicht meine. Und da ist man nicht im Groll auseinandergegangen.

149:07

Speaker A

Ich habe mich, das ist ja öffentlich bekannt geworden, an einer Stelle mal so ein bisschen über meinen Nachfolger geärgert, weil er Interviews gegeben hat, wo ich gesagt habe, na ja, ähm wenn was nicht funktioniert, dann ist nicht der zuständig dafür, der jetzt weg ist,

149:22

Speaker A

sondern der, der da ist. Ja, du kannst keine Interviews geben, wo du das so ein bisschen verklausulierst, andeutest, dass es anders sei. Aber der ist ja nur auch nicht mehr Vorstands der ist auch nur nicht mehr CEO der des Unternehmens

149:35

Speaker A

und insofern habe ich eigentlich über mein Verhältnis insbesondere zur Eigentümerfamilie überhaupt kein Grund zur Klage.

149:42

Speaker A

Okay. Es hatte hatte also kein in der heutigen Welt ließ sich quasi alles zumindest für mich in meiner subjektiven Welt als [schnauben] okay, das da gab's PR Gründe, sage ich jetzt mal ähm dass jetzt du [gelächter] zu dumm für den Job bist, das glaube ich

149:59

Speaker A

jetzt nicht. Das ist scheint mir sehr unwahrscheinlich. Ähm, ich verstehe, dass es in jedem Unternehmen gibt's Eigentümer, gibt's Manag nicht in jedem, aber ähm es gibt Eigentümerinteressen, es gibt Managerinessen und dann gibt's Eigentümerwechsel, dann ändern sich Interessen über so ist es halt so, aber

150:15

Speaker A

es ist tatsächlich es klang jetzt mit dem Freigestellt nach wesentlich einer spektakuläreren Geschichte, als du mir jetzt hier erzählt hast.

150:22

Speaker A

Also ähm das wird auch sowas wird auch gerne aufgeblasen ein bisschen. Ja. Mm. Ähm, aber äh und sicher in wenn man dre Jahre für ein Unternehmen in so exponierter Position tätig ist, da geht's nicht immer reibungsfrei ab. Das wäre ja auch

150:37

Speaker A

lächerlich. So, das ist vollkommen ausgeschlossen, dass das so sei, zumal äh das war ja zu dem Zeitpunkt ein Milliardenunternehmen und ist es immer noch ein Milliardenunternehmen.

150:49

Speaker A

Äh klar ist es natürlich so und CEO von dem Milliardenunternehmen, wenn der den Mund aufmacht und was Lautes sagt, dann ist es wird es anders rezipiert, als wenn der Bäckermeister Müller mit zwei Lehrlingen was Lautes sagt. Das das war

151:02

Speaker A

mir schon auch klar. Ähm, aber ähm zunächst mal ist es, also das, was ich gesagt habe, war natürlich äh sehr im Einklang mit mit den Ideenwelten des Gründers, also des alten Herrn von Fink.

151:15

Speaker A

Und ähm äh er hat mir einen Ausmaß an unternehmerischer Freiheit in der Angestellten Position gegeben, das sehr die sehr ungewöhnlich war.

151:26

Speaker A

Und ähm wenn ich an den Mann denke, bin ich nur von Dankbarkeit erfüllt. Und das sage ich nicht, um irgendwie ähm jetzt so zu tun als ob, sondern das ist so. Es war einer der besten Arbeitgeber, die ich je haben dürfte.

151:40

Speaker A

Haken dran. Finde ich ein schönes äh schönen schönen Haken an das Dekussa Kapitel. Und dann bist du hergegangen, hast gesagt, das was ich vorher angestellt gemacht habe, das könnte ich möglicherweise auch alleine machen.

151:53

Speaker A

Mhm. Ähm, so, dann hast du jetzt, dass ihr, du hattest die Kontakte, würde ich jetzt mal sagen, wie du wusstest, wie man das baut, weil du warst ja so von so einem Ding.

152:03

Speaker A

Ähm, lass uns direkt da springen äh und dann auch langsam Richtung Ende äh sliden.

152:10

Speaker A

Ähm, ich stelle mich jetzt auf die Konsumentenposition, in der ich ja durchaus auch bin.

152:16

Speaker A

So, ich habe jetzt dir zugehört und habe jetzt festgestellt, na, es sieht echt blöd aus. Es ist jetzt so das gesamtwirtschaftliche Konstrukt gibt's 23 Millionen Gründe, warum ich mir Gedanken machen sollte, dass es Deutschland insgesamt nicht so gut geht.

152:33

Speaker A

Mm. Und jetzt kann man sagen, da gibt die Regierung, die Partei, den Sonderparteitag, dies das diese Maßnahmen, aber solange ich nicht in eine Partei eintrete und versuche da was zu ändern, kann ich da lange rumlamentieren und ich finde aber den

152:47

Speaker A

böser oder als den oder was auch immer, sondern geht's ja um meine Kohle und mein Leben. Und wenn ich jetzt ganz egoistisch sage, okay, ihr komischen Politiker, ihr macht mal euer Game so wie ihr das macht und da gibt's

152:59

Speaker A

auch den korrupten, den unkorrupten und vielleicht keine Ahnung, so jetzt versuche ich mein eigenen Schäfchen trocken trockene zu bringen und da kommt man schnell auf die Idee. Also ganz viele Leute sagen, also du musst auf jeden Fall auswandern. [gelächter]

153:12

Speaker A

Habe ich ja gemacht. Hast du gemacht. Genau, auch da ist wahrscheinlich ich s mal, wenn man sich wenn man sagt, okay, es gibt Strukturprobleme in Deutschland, lass uns mal in einen Ort gehen, wo es weniger oder keine Strukturprobleme

153:25

Speaker A

gibt. So, dann gibt's die ganzen Wegzugsbesteuerungsthematiken und so, aber die meisten Leute ziehen ja nicht weg, sonder die meisten Leute bleiben ja hier. So, viele ziehen tatsächlich weg, gerade hochqualifizierte, aber die meisten bleiben hier. So, jetzt bin ich

153:39

Speaker A

mit der Frage konfrontiert. Jetzt habe ich irgendwie ein bisschen Vermögen und dann denke ich, okay, was was mache ich? Ähm und traditionell würde ich immer machen ein ETF ähm mit also AD, das Geld im Fiat System kein dauerhafter

154:01

Speaker A

Wert keinen dauerhaften Welt h Wert hält. Das ist relativ klar. Also, wenn man sich mehr als 10 Minuten beschäftigt, denkt man nicht, ich spar mal die Geldscheine da vorne in die Spardose und in 30 Jahren erben die mal

154:13

Speaker A

meine Kinder oder keine hoffentlich eher in 100 Jahren als in 30 so, sondern okay, dann muss ich also in irgendeinen nicht Nominalwert, also auch nicht in eine Anleihe oder in einen Sparbuch oder so, sondern in einen Sachwert investieren.

154:26

Speaker A

So und da gibt's im Wesentlichen gibt's Immobilien, da gibt's Aktien und dann gibt's Edelmetalle und Krypto.

154:35

Speaker A

Oldtim, also ein Quatsch, lass mal weg. M aber das sind die großen Klassen vermutlich die es gibt.

154:42

Speaker A

Ja, so wenn ich jetzt davon ausgehe, also normalerweise wird man in in der Investmentwelt sagen, okay, dann diversifizier dich doch mal über alle Anlageklassen. Das so dumm wird das nicht sein. Diver mehrere Immobilien, mehrere Aktien, idealerweise Aktien kann

154:57

Speaker A

man breiter streuen, einfach als Immobilien, dann mehrere Edelmetalle, mehrere Kryptos und das idealerweise an verschiedenen Orten, an verschiedenen Ländern, global so.

155:06

Speaker A

Mhm. [schnauben] So, jetzt, wenn ich aber denke, äh Momentchen, ich mache das ja äh zum einen in der in der Grundanlage ist das erstmal, wenn ich davon ausgehe, ich wohne in einem funktionierenden Staat, ist das erstmal richtig. So, jetzt gehe

155:21

Speaker A

ich aber davon aus oder könnte davon ausgehen, es kommt zur Krise früher oder später und da wird der Start hergehen und sagen: "Momentchen, wir brauchen Kohle. Von wem nehmen wir das?" Ja, idealerweise von unseren Leuten. Ich kann das still machen über Inflation

155:38

Speaker A

jedes Jahr ein bisschen oder ich kann hergehen. Momentchen, wer hat denn hier Vermögen in ETFs? Wer wem gehört denn Immobilien und kann da dann gerade in der Immobilienwelt gab es das ja auch glaube ich historisch, dass man gesagt, jeder muss eine Sonderabgabe

155:55

Speaker A

zur Finanzierung keine irgendeiner großen Krise ist Krieg wieder Aufbau, was auch immer. So, das heißt, das für wie wahrscheinlich hältst du das, dass es sowas gibt wie eine Zwangsabgabe auf Immobilien oder ETFs?

156:09

Speaker A

Für relativ wahrscheinlich und zwar weil die verzweifelt sind. Also, man muss sich nur die Gesichter anschauen ähm mit einer welchen mit einer wie großen Verzweiflung dort ständig nach neuen Einnahmequellen gesucht wird. Ähm, die Zuckersteuer muss rauf, die die

156:25

Speaker A

Tabaksteuer soll rauf, die ein die die Umsatzsteuer soll rauf. auf 22 % wird diskutiert. Die äh Gewinne auf Kryptowährungen sollen jetzt besteuert werden ähm und nicht mehr Steuer freigestellt werden nach einem Jahr äh Spekulationsfrist und und also man ist

156:41

Speaker A

ständig auf der verzweifelten Suche nach neuen Geldquellen, obwohl man gar kein Einnahmeproblem hat und treibt gleichzeitig die Verschwendung auf immer neue Höhen. Das heißt also egal wie viel Geld wir diesen Politikern geben, es wird niemals reichen. Never.

156:58

Speaker A

Die Krise ist im Grunde genommen nicht der Ausdruck des Zustands unserer Ökonomie, das ist er auch, aber die Krise ist vor allen Dingen der Ausdruck der Raserei, der Geldverschwendung unserer politischen Klasse. Wenn wir den, wir haben den gerade, wenn wir also

157:13

Speaker A

muss ich mal vorstellen, wir geben den jedes Jahr eine Billion Steuern. Jetzt haben sie sich gerade noch eine Billion über eine Billion Sondervermögen als großen Schluck aus der Pulle genehmigt und jetzt reicht's schon wieder nicht, obwohl das gerade erstmal 18 Monate her

157:28

Speaker A

ist. Ja, das heißt also vorne und hinten reicht es nicht egal wie viel wir ihn geben, wenn wir ihn noch 2 Billionen geben an Sondervermögen oder Abgaben oder oder konfiszierten Immobilien oder sonst was, wird es auch nicht reichen.

157:43

Speaker A

Es wird nicht reichen. Im übrigen ist es natürlich so, dass die der Immobilienvermögenswert in Deutschland um wahrscheinlich 2 bis zweieinhalb Billionen Euro gekürzt worden ist, allein durch das schwachsinnige habische Heizungsgesetz und sein Nachfolger des keine Ahnung gute Energien blabla

158:00

Speaker A

Gesetz. Ja, äh die erlassen Gesetze, die den Wert von Assets kaputt machen und wundern sich dann darüber, dass die Kapitalbasis schrumpft. Wenn man alleine die Zerstörung der Werte der Immobilien durch die Gesetze der letzten paar Jahre sich anschaut und dann mal fragt, wie

158:15

Speaker A

groß sind eigentlich die Kreditrisiken der Banken dadurch geworden, dass jetzt so viele Häuser höhere Schulden haben, als ihr Wert ist, weil der Wert zu gefallen ist, dann ist es ein gewaltiges Risiko Akkumulat, was sich da in den Banken aufgetürmt hat, von denen im

158:30

Speaker A

Moment überhaupt keiner spricht. Das heißt, also diese diese Idee und jetzt jetzt möchte man dann diskutiert man über ähm Zwangsbeleihung von Immobilien.

158:40

Speaker A

Äh man möchte eine europäische Vermögen, ein europäisches Vermögensregister einführen, um jeden bis ins letzte hinterste Winkel auszubaldobern, wo man ihn bestehen kann. Da gehen übrigens die Oldtimer dann auch rein.

158:53

Speaker A

Ja, der Schmuck der Ehefrau auch. Vielleicht machen sie vorm Zahngold noch halt, ich weiß es nicht, ne? Und ähm das heißt also aus meiner Sicht äh diese Gefahr ist real und äh deswegen empfehle ich eigentlich äh genau entlange der

159:08

Speaker A

entlang der Diversifikation ähm ein Drittel Immobilien, ein Drittel Aktien, ein Drittel Edelmetalle. Das ist meine Empfehlung. Bei Edelmetalle kann man noch nach meiner Meinung spekulativ ein bisschen Krypto reinmischen. Ähm aber ich selbst bin ein Kryptoskeptiker aus äh aus dem Grunde, dass ich nicht

159:24

Speaker A

glaube, dass es zu Geld wird. Das hat ökonomische Gründe, warum ich das nicht glaube, dass es zu Geld wird. Ähm weil kein Gleichgewichtskurs in Sicht ist, auf den sich das Ganze einpendeln kann.

159:35

Speaker A

Ich habe dazu mal publiziert und man kann es bei eigentümlich frei, ich glaube in der Dezemberausgabe vom letzten Jahr drin finden, ähm äh wo ich das auch empirisch ziemlich, ich glaube ganz gut untersucht habe, warum das kein Geld werden kann. Und wenn es kein Geld

159:50

Speaker A

wird, dann ist das zentrale Versprechen der Bitcoin nicht erfüllt. Und deswegen bin ich skeptisch. Aber vielleicht kann Roman mich noch widerlegen. Ich hoffe das, weil wenn ich Unrecht habe, dann gibt's eigenen Konkurrenten mehr fürs Papiergeld und das wäre gut. Alles, was

160:02

Speaker A

die Zentralbanken äh quasi zurückdrängt und bindet und ihnen den Spielraum einschränkt, ist gut aus meiner Sicht.

160:09

Speaker A

Insofern hoffe ich, dass ich Unrecht habe. Bin bisschen schizophren bei dem Thema, aber diese Diversifikation ist schon richtig, aber man kann international diversifizieren in jedem dieser Teilbereiche. Man kann Edelmetall im Ausland lagern, man kann Immobilien im Ausland kaufen und man kann ein

160:23

Speaker A

Aktiendepot, ein internationales Aktiendepot auch im Ausland anlegen oder bei einem internationalen Broker wie keine Ahnung Interactive Brokers ohne dass ich jetzt Werbung machen will, habe mit denen nichts zu tun, aber es ist ein Beispiel, ja? [schnauben] Ähm, das heißt, also ich habe ich kann

160:37

Speaker A

diese Diversifikation genauso international durchführen, auch wenn ich in Deutschland lebe, ähm wie ich in Deutschland selbst investieren könnte, in Immobilien, in Aktien und äh das Gold dort ins Schließfach legen könnte. Muss ich aber nicht, empfehle ich auch nicht.

160:51

Speaker A

An dem Diversifikationsgedanken, aber empfehle ich unter allen Umständen festzuhalten. Die Leute fragen mich oft Krall, warum sagen sie nicht, dass wir alles in Gold investieren sollen? Sie stehen doch dafür, sage ich, diversifizieren ist nicht nur eine Glättung des Portfolios und eine

161:08

Speaker A

Risikobereinigung des Portfolios insgesamt diversifizieren schützt uns vor allen Dingen von den Folgen unserer eigenen Irrtümmer.

161:16

Speaker A

Egal, wie lange und wie tief wir graben und analysieren und wie viel Hirnschmalz wir drauf verwenden, wir können uns irren. Ich kann mich auch irren. Ich habe mich auch schon geirrt bei Investitionen. Ja, wir können uns irren.

161:30

Speaker A

Diversifikation ist die beste Rückversicherung gegen den eigenen Irrtum, den wir haben. Ja, und deswegen empfehle ich auf jeden Fall niemals alle Eier in ein Körbchen.

161:42

Speaker A

immer sauber diversifizieren und beim Diversifizieren durchaus auch ein bisschen Anstrengung aufwenden in die Analyse von Aktien. In welche Branchen will ich gehen, was will ich da machen?

161:52

Speaker A

Ja, äh und auch bei Immobilien, ich kann Immobilien ja in der ganzen Welt erwerben. Ja, natürlich, ich kann in der Schweiz Immobilien nur erwerben, wenn ich dort ein Wohnsitz habe und mindestens ein Ba-Ausweis habe, aber auch das ist kein Hexenwerk. Ja, was ich

162:04

Speaker A

nicht empfehle, ist jetzt in Deutschland noch ein Unternehmen zu gründen. Da ziehen die einen aus, wenn man weg will mit der Umzugs und Weckzugssteuer. Was im Grunde genommen, also die Wegzugssteuer nur ganz am Rande bemerkt ist, erstens ein Verstoß gegen die

162:16

Speaker A

europäische Niederlassungsfreiheit, zweitens ein Diebstahl aus der Klasse und drittens ein Verstoß gegen die Antisklavereikonvention, weil sie künftiges Lebenseinkommen besteuert. Das heißt, sie betrachten mich als ihr Eigentum.

162:28

Speaker A

Wenn ich das Eigentum des Staates bin, bin ich ein Sklave. Dieses dieses Gesetz übrigens das hat auch nicht unser jetziger Finanzminister erfunden, der hat es nur übernommen. Erfunden hat's ein gewisser Herr Hitler damals hieß es Reichsfluchtsteuer und war dafür

162:40

Speaker A

gedesignt, den Juden, die das die das deutsche Reich fluchtartig verlassen mussten, das letzte Hemd zu rauben. Man hat an diesem Gesetz noch länger rumgefeilt und es verfeinert und noch verschlimm verschlimmert im Vergleich zu dem, was sich die Nationalsozialisten

162:54

Speaker A

haben einfallen lassen. Das ist eine Art ja finanzieller Berliner Mauer, die man um die deutschen Unternehmer und erfolgreichen Menschen herumgezogen hat, um sie in einem Ausmaß zu berauben, dass man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann.

163:07

Speaker A

Wenn [schnauben][räuspern] du mit deiner These recht hättest, ähm dass das Europare rechtswidrig wäre, wäre doch ein schöner Versuch gewesen, eine kleine GmbH zu gründen. Ähm die dann keine da bisschen Wert reinzutun, aber nicht so, dass es weh tut und das dann

163:23

Speaker A

durchzuprozessieren. Das hat schon jemand anderes gemacht. Okay, da gibt's Urteile, die noch in der Schwebe sind, noch nicht rechtskräftig final sind. Und das ist der Grund, warum ich auch mal auf die Idee gekommen bin, dass es so sei, nämlich weil genau mit

163:35

Speaker A

diesem Argument äh das ganze Thema nämlich im Moment schwer durchsetzbar ist für den deutschen Fiskus. Also, sie drohen laut damit, aber im Moment ist es ganz schwer, das durchzusetzen und sie mussten teilweise Rückzahlungen machen ähm bis zur finalen Klärung. Äh, die

163:49

Speaker A

Sache ist äh ist gerichtlich in der Schwebe. Das heißt, wenn ich heute wegziehen würde, dann würde das, ich meine, das Finanz wird ja erstmal sowieso ankommen und die haben ja sehr sehr umfangreiche Befugnisse und die können ihr erstmal

164:02

Speaker A

nehmen. Ja, so und dann kann man klagen, um das dass man es wieder zurückbekommt.

164:07

Speaker A

Aber das habe ich jetzt noch nie gehört, dass das nicht umsetzbar ist, die Wegzugsteuer.

164:11

Speaker A

Also äh sie ist im Moment in einem juristischen Niemandsland. Ähm und äh manche haben es durchgesetzt, dass man ihn Geld zurückzahlen musste, andere haben es nicht durchgesetzt. Dann gibt's ja so dieses ganze Thema Nicht Anwendungsbeschluss bei den was ja im

164:26

Speaker A

Grunde genommen eine Verachtung des Rechtsstaats ist. Also, ich habe ein Urteil kassiert und dann sagt der Finanzminister, ich erlasse einen nichtanwendungsbeschluss. Das heißt nur der, der klagt, kriegt dann ähäh sein Recht und alle anderen, die nicht geklagt haben, die behandeln wir so, als

164:41

Speaker A

hät es dieses Urteil nie gegeben. Ja, äh eine krassere Verhöhnung des Rechtsstaats durch die Regierung kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, obwohl meine Fantasie eigentlich von diesen Leuten täglich neu übertroffen wird. Ja, also mit Rechtsstattlichkeit haben es die ja aus vielen Blickwinkeln

164:58

Speaker A

und Gesichtspunkten nicht so sehr. Ja, also ähm aber im Moment ist diese Wegzugsbesteuerung, sie schwebt wie ein Dammukles Schwert über jedem, der weg will, aber sie ähm hat Umsetzungsprobleme aktuell. Also äh und um ehrlich zu sein, dass ich da eine

165:11

Speaker A

GmbH gründe, um das selber durchzufechten, da fehlt mir nach dem LA, was ich so die letzten Jahre erlebt habe, ein bisschen die Energie.

165:19

Speaker A

Wie war wann bist du ausgewandert nach in die Schweiz? Ähm, das war Anfang 2024. Mm, also noch gar nicht so wahnsinnig lang her. Wie war das, das wegzugehen und anzukommen?

165:31

Speaker A

Also, es ist so, dass ich ähm schon vorher in der Schweiz ein ganz gutes Netzwerk hatte. Ich kenne viele Unternehmer, auch viele Politiker in der Schweiz erstaunlicherweise. Die politische Klasse in der Schweiz zumindest in beiden Teilen ist ist nicht

165:44

Speaker A

so eine Vollkatastrophe wie in Deutschland. Das hat was damit zu tun, dass äh das Schweizer politische System eher so eine Art Milizsystem ist. Die Leute haben alle einen richtigen Job und die sind Abgeordneter im Nebenberuf. Ja.

165:56

Speaker A

Äh es gibt ganz wenige Positionen, die hauptberufliche Politikerpositionen sind. Das ist nicht viel. Ja. Und ähm also ich hatte da schon vorhin ein gutes Netzwerk, das habe ich in der Zwischenzeit auch gut ausgebaut und ähm äh es gab auch ähm schon Kontakte in die

166:12

Speaker A

Schweiz auch, wenn man so will, politische Kontakte in die Schweiz schon vorher. Ich hatte so dreiviertel Jahr, bevor ich ähm in die Schweiz gegangen bin, auf Einladung äh der SVP, die größte Partei in der Schweiz, aus konservative Partei in der

166:27

Speaker A

Schweiz in Rede gehalten ähm im Haus der Freiheit, wie es dort so schön heißt und ähm da waren 400 Schweizer Bürger, Unternehmer, äh Politiker da und ähm war eine tolle Diskussion, ganz lebhaft, ganz äh äh so ganz nach meinem

166:43

Speaker A

Geschmack, muss ich ehrlich sagen, weil einerseits kontrovers ist, aber andererseits auch respektvoll. Ja. Und ähm insofern fühle ich mich da gut angekommen. Also, ich habe ein ähm ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich in die Schweiz einreise. Ja. Und ähm ich habe

167:00

Speaker A

auch äh ein gutes Gefühl bei den Menschen, mit denen ich arbeite. Ja. Äh allerdings fairerweise, ich bemühe mich auch ein bisschen, ne? Also ähm Integration, die ich hier verlange von Menschen, die hierherkmen, ähm sage ich, das ist für

167:15

Speaker A

mich jetzt eine Bringschuld, wenn ich in der Schweiz bin. Ich bin da nur zu Gast und äh ich maße mir da nicht an ähm irgendwelche Dinge zu fordern oder einzufordern oder sonst was. Äh äh nach der Devise, ich bin jetzt hier und jetzt

167:29

Speaker A

äh äh ja, jetzt macht mal da, ne? Sondern ähm ich versuche z.B. äh so zu arbeiten, dass ich mehr Steuern zahle als der Durchschnittschweizer. Und ich mache das auch ganz bewusst. Ich will auch keinen Steuerdal, obwohl ich den

167:44

Speaker A

noch haben könnte als solange ich solange ich Deutscher bin. Als Deutscher in der Schweiz, könnte ich theoretisch mir ein Kanton aussuchen und ein Steuerdal anstreben. Das mache ich ganz bewusst nicht. Und zwar deswegen, weil ich nicht wegen der Steuern in die

167:56

Speaker A

Schweiz gezogen bin, sondern wegen der Freiheit. Ja, ich habe ein freieres Gefühl da. Ich habe von mehreren Leuten gehört, die dann in der Schweiz sind und ich höre da so, es gibt zwei Lager. Es gibt genau dein Lager, nämlich ich habe ein

168:12

Speaker A

freieres Gefühl und es gibt das andere Lager. Das das hast du auch gesagt. Ja, das ist klingt alles ganz cool, das freie Land, aber am Ende ist man nur Gast und man ist halt nicht zu Hause und man wird auch nie da den

168:27

Speaker A

du kannst zwar ein Schweizer Pass bekommen, aber du bist halt immer noch ein Deutscher mit dem Schweizer Pass und du bist kein Schweizer so richtig, das ist das, was ich von Leuten höre, die das so finde ich ehrlich gesagt nicht schlimm.

168:39

Speaker A

Also, ich bin da zu Gast und ähm äh ich habe eine sehr klare Vorstellung davon, was das Gastrecht beinhaltet. Äh, ich werde sehr gut behandelt in der Schweiz.

168:49

Speaker A

Ich kann mich da wirklich nicht beklagen. Ja, ich darf da arbeiten. Ich dürfte da mein Unternehmen gründen. Ich kriege wunderbare Rahmenbedingungen. Ähm äh das äh das ist alles stimmig. Ich werde freundlich behandelt, ich werde eingeladen zu politischen Events und zu

169:04

Speaker A

gesellschaftlichen Events. Also ich kann mich wirklich in keinster Weise beklagen. Warum sollte ich in diesem Gaststatus, den ich da habe, wo es mir so gut geht, jetzt was verlangen, was nicht Sache ist. Ich bin eben zu Gast.

169:15

Speaker A

Warum auch nicht? Ja, das das beinhaltet bestimmte Rechte und Pflichten, die sind halt so. Ich habe damit kein Problem.

169:23

Speaker A

Ähm es Ich glaube, dass man wenn man sagt, okay, du äh ja, die die Leute vielleicht in der zweiten oder dritten Generation erinnert sich das gibt kennen ja viele Leute da wo sind das sind die Väter oder die Großväter oder Großeltern

169:35

Speaker A

ja eingewandert, die sind natürlich dann die reden auch schwizerutsch. Ich kann z.B. Schwizerdeutsch verstehen mittlerweile, aber ich äh kann es nicht sprechen. Das wäre ein, also den Versuch zu unternehmen wäre wahrscheinlich ähm wie soll ich wie soll ich sagen, es

169:50

Speaker A

würde sich so aus es würde so aussehen, als würde ich mein Gegenüber auf den Arm nehmen wollen.

169:56

Speaker A

Ja, also es hätte sowas despektierliches und das will ich natürlich nicht. Also sage ich den Leuten, redet mit mir Schwietzerdutsch, aber seid mir nicht böse, dass ich Hochdeutsch oder jedenfalls dieses häsische Hochdeutsch rede, weil ich kriege das mit dem

170:08

Speaker A

Schwietzerdutch mit meinen 63 Jahren nicht mehr hin. Ja. Ähm das das ist schwierig für mich und ich will euch auch nicht beleidigen. Ja, aber ich komme mit dem Gaststatus ganz wunderbar klar.

170:19

Speaker A

Mm. Kannst du dir vorstellen irgendwann zurückzukommen? Wenn die Bedingungen stimmen in Deutschland, dann werde ich zurückkommen.

170:26

Speaker A

Ähm und zwar einfach deswegen, weil äh ich bin ein politischer Mensch. Ich bin also eigentlich schon immer ein bisschen ein politischer Mensch, aber in den letzten Jahren bin ich politischer geworden und ich denke, wenn die Bedingungen stimmen und ich ein Beitrag

170:39

Speaker A

leisten kann, damit Deutschland die Wende hinkriegt, dann werde ich meinen Beitrag leisten. Denn im Gegensatz zu dem, was mir unterstellt wird, bin ich durchaus sozial eingestellt.

170:49

Speaker A

Wenn du sagst, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, was heißt das? Das heißt, wenn eine politische Wende da ist, an der man mitarbeiten kann und dann die Frage ist, eine neue Regierung braucht auch Berater. Ja, dafür stünde ich zur Verfügung. Klar. Äh

171:04

Speaker A

ich glaube, ich habe auch einen ökonomischen Sachverstand, der dann hilfreich wäre, weil ich mich seit Jahren ist mal mit 30, 40% meiner täglichen Wachen Zeit damit auseinandersetze. Was müsste man tun, damit es wieder besser läuft? Man könnte das Land aus der Krise ziehen, aber äh

171:20

Speaker A

so ähnlich wie in Argentinien, bisschen radikaler vielleicht als Miley, aber die Richtung stimmt. Siehst du da irgendwen aktuell, der das könnte?

171:29

Speaker A

Also, ich sehe das in den in den äh wie so schön heißt Staatstragen Kartellparteien äh da keiner da ist. Ähm, die SPD ist mittlerweile, so wie die Grünen auch und die Linken auch eine Infantilpartei geworden, also eine eine Partei der maximal infantilen

171:49

Speaker A

Auftritte. Man muss sich also man man kann sich eigentlich nicht mehr ausdenken, was die da so liefern. Die CDU ist seit Merkel eine sozialistische Kaderpartei.

172:01

Speaker A

Ja, die hat ih eine sozialistische Kaderpartei umgebaut. Ähm, das erklärt auch den Aufstieg von Gestalten wie Wüst und Günter. Diese Leute wären äh unter einer früheren CDU Führung Kohl oder Strauß noch nicht mal keine Ahnung Gemeinderat in Hintertupft geworden.

172:20

Speaker A

Wäre nicht passiert. Ja. Äh da, also auch die CDU hatte mal so viel Stolz, dass sie ihr Personal gut ausgewählt hat. Das ist lange nicht mehr der Fall.

172:28

Speaker A

Das heißt, also aus diesen Parteien kommt nichts und die werden sich auch weder wenden noch reformieren, noch sonst was. Ich sehe eigentlich im Moment nur die AfD als Möglichkeit in Deutschland eine Wende herbeizuführen und die AfD besteht aber aus mehreren

172:42

Speaker A

Strömungen, die nicht also ökonomisch betrachtet nicht alle kompatibel miteinander sind, aber die AfD ist zumindest die einzige Chance, dass man eine vernünftige ökonomische Politik machen könnte.

172:54

Speaker A

Und wenn es so s wenn der Fall eintreten würde, dass die AfD auf bundespolitischer Ebene Verantwortung übernimmt, dann ist die Voraussetzung dafür, dass das passiert, vorher wird es nicht passieren, es vollkommen ausgeschlossen, aber die Voraussetzung dafür, dass das passiert, ist eine

173:09

Speaker A

ökonomische Vollkatastrophe. Wenn die allerdings eintritt, dann ist auch die Zeit für Reformen reif und die müssen die muss man aber dann intelligent machen. Da kann man nicht einfach drauf losstürmen und wieder aueroxe auf der Autobahn die Hörner senken und losrennen, sondern da muss

173:24

Speaker A

man mit Verstand dran gehen und man muss sich lange und gründlich überlegen, was man für Maßnahmen macht, um dieses Land auf Schiene zu setzen. Die muss man allerdings auch schnell machen. Dann m Ich habe äh eine Verschwörungstheorie sozusagen für dich [gelächter] und die

173:39

Speaker A

würde ich gerne gerne gern gegenchecken. Okay. Äh und zwar ähm wenn man sich anguckt, dass wir eine der größten Industrienationen der Welt sind, noch mal früher größer waren und aber unser Spitzenpersonal ähm irgendwie nicht qualifiziert zu sein scheint und laufend komische

174:00

Speaker A

Entscheidung trifft. Äh und das meine ich ja nicht nur subjektiv, sondern wenn man sich anguckt, was März Vornerwahl erzählt hat, dann ist er gewählt worden und einen 180 hingelegt hat, den wir historisch noch nicht gesehen haben.

174:12

Speaker A

So, jetzt könnte man sagen, das muss doch irgendwelche Gründe haben, weil es wäre doch ein, also März will gern Kanzler sein, das ist glaube ich, das ist relativ klar. So und der ist gewählt worden mit gewissen Versprechungen. Siehe jetzt Migration,

174:27

Speaker A

wir machen die Grenzen zu und links ist vorbei ne? Und [schnauben] dann macht er das einfach nicht und kriegt aber die ganze Zeit Schit aus der Bevölkerung. Und jetzt stelle ich mir vor, wenn ich jetzt der Friedrich wäre,

174:38

Speaker A

dann wäre mein Leben besser, wenn ich einfach ein bisschen das machen würde, was die Leute sagen und den zumindest ein bisschen was hinwerfen würde. Und das scheint er aber nicht zu tun.

174:48

Speaker A

Mhm. Sondern diese drohende Katastrophe, die droht immer weiter und die wird immer der Eintritt der Katastrophe scheint wahrscheinlicher zu werden an Stelle unwahrscheinlicher.

174:57

Speaker A

So. Und jetzt würde man denken, warum ist das so? Jetzt kann man sagen, einfach alles sind alles Idioten, das ist die SPD ist so stark und irgendwie ist es dann so passiert oder man kann hergehen und jetzt kommt die

175:09

Speaker A

Verschwörungstheorie und sagen, gibt es jemand der davon explizit profitiert? Und jetzt nehmen wir mal die März Historie mit Black Rock. Ähm, es gab wohl ein Telefonat von Stein und ich glaube dem israelischen Außen, keine Ahnung. Und da ging es

175:30

Speaker A

darum ähm was man wie man mit Deutschland Geld verdienen könnte auf Marcroscale und ähm dann haben die beiden, ich weiß nicht wer genau wer ist es war, sich darüber unterhalten, dass Deutschland eine faszinierende Wirtschaft ist. Wenn wir aber die DAXunternehmen mit der

175:45

Speaker A

Bewertung vergleichen, sind die deutlich ähm unterbewertet im internationalen Vergleich. Und der Grund, warum das so ist, könnten Arbeitnehmerrechte sein, die bei uns ja sehr sehr komplex und prominent sind. Also als ein DAX Konzern kann eigentlich niemand kündigen. Das heißt, es ist dieser High

176:06

Speaker A

und Fe kennen wir aus amerikanischen Unternehmen, aber nicht aus deutschen. So, und wenn wir jetzt die Möglichkeit hätten in großem Stil zu investieren, ähm und viel Geld zu bewegen und wir könnten in Deutschland ähm dieses soziale rausnehmen, hätten

176:26

Speaker A

wir ganz viel Geld verdient, weil wir hätten ganz viel beispielsweise DAX gehalten oder gehebelt über diverse Produkte und könnten dann machen, dass die Sozialgesetze rausgehen. Dann könnte dann wäre damit auf auf Global Scale auf so ein Black Rock Level könnte man damit

176:40

Speaker A

Geld verdienen. Und jetzt könnte man argumentieren, wenn der einzige Weg, diese Sozialgesetzgebung rauszuziehen, ist, wenn man eine Staatspleite fast provoziert und sagt, wir müssen einmal das Ding gegen die Wand fahren und dann gibt's gewisse Assets, die können wir

176:56

Speaker A

geil aufbauen und wir können uns diese ganze blöde Gesetzgebung zum Schutz von Arbeitnehmer und Co, die müssen man auch, weil die müssen wir raushauen, weil ähm extreme Maßnahmen erfolgen.

177:10

Speaker A

erfordern extreme Gegenmaßnahmen und dann hätte man die Möglichkeit als ein globaler Player, Finanzplayer eben eine starke Wirtschaft, die eigentlich unterbewertet ist, zu bereinigen um diese ganzen Bewertungsverminderungen.

177:26

Speaker A

Siehst du das als einigermaßen realistisch oder glaubst du es absoluter Quatsch? Also absoluter Quatsch ist es nicht, aber es ist nicht konsistent plausibel.

177:33

Speaker A

Okay. Äh zunächst mal ist es so, wenn man die Wirtschaft gründlich an die Wand fährt, dann ist es so, dass ein Großteil des Wertes dieser Unternehmen äh deswegen flöten geht, weil die ganzen Netzwerke gehen kaputt, die ein die

177:46

Speaker A

Einkaufs und Lieferbeziehungen gehen kaputt, die Kundenbeziehungen gehen kaputt. Unternehmen ist nicht nur einfach Produktion, Input, Output, Throughput und Leute, die das machen.

177:55

Speaker A

Das das ist eine sehr reduktionistische Vorstellung davon, wie in einem Unternehmen Wert geschaffen wird, insbesondere in einer Hochtechnologie.

178:03

Speaker A

getriebenen Wirtschaft. Ähm wenn man äh sich anschaut, was was hindert eigentlich Deutschland an der Wertschöpfung? Also, warum z.B. gibt's in Deutschland so wenige ähm äh Hightech Unternehmen, Hightech Startups? Warum sind Strukturen so verkrustet? Warum sind auch viele DAXUternehmen so old,

178:22

Speaker A

fashioned, Oldschool, unbeweglich? dann hat es andere Gründe. Äh natürlich sind die Arbeitnehmerrechte grundsätzlich was teures, ohne dass sie übrigens die langfristige ökonomische Position der Arbeitnehmer verbessern würden. Also sie kosten viel Geld, aber sie bringen den Arbeitnehmern ziemlich wenig bis gar

178:38

Speaker A

nichts. Ich würde sogar sagen, wahrscheinlich ist der ist der Nutzen für die Arbeitnehmer auch negativ aus einer Reihe von Effizienzgründen, aber äh das ist das ist nicht das, was die Wirtschaft wirklich zurückhält.

178:52

Speaker A

Ähm, nehmen wir beispielsweise mal äh nur die Frage nach der Innovation. Ähm, wir haben in Israel mit knapp 10 Millionen Einwohnern mehr Unternehmensgründungen, die an dies an die Nastaak bringen, als in ganz Europa mit 450 Millionen Einwohnern, also EU

179:09

Speaker A

weit. Ja, nurmals in der Proportion. Wir haben in Deutschland praktisch keine nennenswerte Startupwirtschaft. Wir haben in Deutschland keine nennenswerte KI Wirtschaft.

179:21

Speaker A

Äh, wir haben ähm eine Bildungskatastrophe, die übrigens genau damit zusammenhängt. Und wir haben Haufen Politiker, die glauben, sie könnten das durch irgendwelche politischen Maßnahmen simulativ ersetzen. Ich habe da neulich mal äh äh da haben sie so ein habe ich

179:38

Speaker A

so einen schönen Artikel gelesen online, da ging's drum, dass die Kfwördermittel des Bundes an kleine Startups da ausgeschüttet hat und diese ganzen kleinen Startups hat man dann auf eine große Party eingeladen, wo man sich gegenseitig als innovativ gefeiert hat.

179:54

Speaker A

Ich sagt, kein einziges der Anwesenden Unternehmen war irgendwie innovativ, nicht eines. Das kann das kann ich sagen, ohne dass ich die Unternehmen kenne. Warum sage ich das? Weil ich sag, wenn die bei der Gründung schon bei der KfW Schlange stehen, dann sind sie

180:08

Speaker A

letztenendes nicht groß darin, eine Innovation zu produzieren, die die Leute wollen, sondern sie sind perfekt darin, Anträge auszufüllen, seitenlange Anträge und Fragebögen auszufüllen, um Fördermittel abzukassieren.

180:22

Speaker A

Wir haben eine Fördermittel Abgreifinnovationswirtschaft und keine Innovationswirtschaft wie in Silicon Valley oder wie in Israel.

180:30

Speaker A

Und das liegt daran, dass der Staat das Geld von erfolgreichen Unternehmen wegnimmt, um es erfolglosen Startup Simulanten zu geben.

180:37

Speaker A

Ja, das heißt, wenn man die deutsche Wirtschaft wertvoller machen wollte, dann gen Zerstörung aller unserer Lebensgrundlagen ist bestimmt keiner.

180:52

Speaker A

Muss ich mal sacken lassen. Ähm, es gibt es gibt noch die andere Theorie, die ein bisschen auch verschwörungstheoretisch ist, die man da ergänzen könnte und da bin ich in gewisser Weise nicht ganz abgeneigt, die zu sousagen investigativ zu betrachten.

181:06

Speaker A

Es gibt ein schönes Buch Bekenntnisse eines Economic Hitman, ähm, der in Südamerika gearbeitet hat und der gesagt hat, was man machen muss, ist, man muss die Regierung beraten, sich zu überschulden und sich damit in die Abhängigkeit von ausländischen

181:20

Speaker A

Finanzinstitutionen zu begeben. Und diese Überschuldung führt dann zu der Art von Krisen, wie man sie z.B. 2015 in Griechenland hatte und dann kann die Oligarchie die Assets urbillig aufkaufen und das passiert auch immer wieder. Das wäre in Deutschland eine Bonanza für die

181:35

Speaker A

Oligarchie, wie man sie selten gesehen hat, wenn man das soweit bringt. M ja, das ist ja relativ nah beieinander.

181:44

Speaker A

Das ist nah beieinander, aber es ist ein anderer Mechanismus. Also, man würde nicht die Wirtschaft gegen die Wand fahren, weil das ist dein Kerargument, sagen wir die dürfen nicht gegen die Wand fahren, weil dann ist die kaputt, dann ist sie auch nichts mehr wert,

181:53

Speaker A

sondern wir müssen idealerweise die Wirtschaft erhalten, aber äh zu einer Staatsbankrott kommen. Und das ist dann der Notstand, der idealerweise die funktionierenden Unternehmen dazu oder die Gesetzgebung dazu ermächtigt, den funktionierenden Unternehmen die die Zügel abzunehmen und sagen, jetzt

182:14

Speaker A

könnt ihr Vollgas geben. und was natürlich die ganzen großen Unternehmen, die DAXUnehmen und die MDAXUnehmen angeht, dort ist es so, dass die, ich sag mal, die Wertbremse, die ganz große Wertbremse ist das Aktienrecht. Wie wird jemand CEO eines großen Unternehmens in

182:31

Speaker A

Deutschland? Das ist doch die Kernfrage. Ja, man wird, ich habe in als erste Station habe ich auch für ein Großunternehmen gearbeitet übrigens ein ziemlich gut geführtes großes Unternehmen. Es war die Allianz. Ja, ich dürfte da äh direkt dem CEO zuarbeiten.

182:46

Speaker A

Das war Anfang der 90er Jahre. Und ähm wenn man sich die großen Unternehmen in Deutschland anschaut, dann wird niemand CEO mehr in diesen Tagen. Über früher gab es noch römliche Ausnahmen.

183:01

Speaker A

Äh aber es wird niemand CEO, indem er Unternehmer ist in einem DAXonzern. Das wird einfach nicht passieren. Und der Grund ist ganz einfach. CEO in so einem Unternehmen wird man dadurch, dass man keine Fehler macht, dass man jeden möglichen fehl

183:15

Speaker A

fehlerhaften Schritt vermeidet und sich keine Blöße gibt. Wenn man keine Fehler machen darf, dann darf man auch keine Risiken eingehen.

183:23

Speaker A

Und wer keine Risiken eingehen darf, ist per Definition kein Unternehmer, sondern er ist ein Bürokrat.

183:28

Speaker A

Also kommen Bürokraten an die Spitze der Unternehmen und deswegen fühlen sich auch im Austausch mit den Bürokraten des Staates sowohl, zumal der bürokratische Staat mit 60% Staatsquote auch 60% aller Aufträge an die großen Unternehmen vergibt.

183:42

Speaker A

Das heißt also eine Staatsquote von 60% heißt der Staat ist auch der größte Auftraggeber für die Unternehmen und damit sind die Unternehmen in Abhängigkeit vom Staat und da werden sich die Chefs von großen Unternehmen aus verschiedenen Gründen nicht mit der

183:54

Speaker A

Regierung anlegen. Erstens wegen der Aufträge. zweitens, weil sie in der Kanzlermaschine zu irgendwelchen Staatsbesuchen gerne vorne mit dabei sind.

184:03

Speaker A

Ja, und da gibt's auch Familienunternehmen, bei denen ist es auch nicht anders. Das sitzt der dritte, der Erbin der dritten Generation, der sonst nichts zu Wege gebracht hat, auch mal gerne in der Kanzlermaschine ganz vorne mit dabei.

184:13

Speaker A

Solche Leute sind keine Unternehmer und ihre Strukturen, die sie geschaffen haben, sind keine Unternehmen. Sie sind administrative Bürokratien.

184:22

Speaker A

Und diese administrativen Bürokratien, die leben nicht dadurch, dass sie Produkte entwickeln, die die Leute wollen. Sie leben dadurch, dass sie im Mittelstand Screening machen und gucken, wo hat einer ein Produkt entwickelt, das die Leute vielleicht wollen und dann

184:35

Speaker A

beauftragen wir Scouts sozusagen dadurch die Gegend zu ziehen und dann kaufen wir den billig auf, wenn er noch klein ist.

184:42

Speaker A

Und weil wir natürlich nicht wissen, wie man dieses auch gute Produkt an den Mann bringt, gehen wir nach Brüssel, wo wir unsere Lobbymaschine haben als großes Unternehmen und dann werden wir da ein paar Leute bespaßen mit Essen, Trinken

184:53

Speaker A

und zweibeinigen Essen die ein Gesetz machen, dass jeder das braucht, was wir da gerade gekauft haben. Und deswegen kommen aus Brüssel diese ganzen Vorschriften, die Flut, die maschinengewehr stakartig über Europa sich ergießt an neuen Vorschriften, was die Leute alles kaufen müssen,

185:12

Speaker A

diese diese Deckel an den Flaschen, dass die jetzt nicht mehr abgehen. Was glaubst du, wie das zustande gekommen ist? Ich bin vor einigen Jahren mal angesprochen worden, da hat jemand ein Verfahren entwickelt, um äh Getränkedosen für z.B. für Cola, also so diese diese

185:30

Speaker A

Metalldosen für Cola etc., dass man die mit dem Griffel wieder zumachen kann, s dass keine Wespen da reinfliegen, die man dann verschlucken und dann man dann sterben kann.

185:39

Speaker A

Und dann haben die gesagt zu mir, also das wird der Riesenrenner, aber wir müssen in Brüssel die Leute überzeugen, dass das vorgeschrieben wird.

185:49

Speaker A

So kommt es zustande. So werden so werden solche äh scheinbaren Innovationen unter das Volk gebracht. Es wird ein Gesetz gemacht, dass es jeder kaufen muss, wenn man sonst nicht unter die Menschheit bringen kann.

186:00

Speaker A

Und das ist das Ergebnis von Unternehmen, die von Administratoren geführt werden, statt von Unternehmen oder Unternehmern.

186:08

Speaker A

Das heißt, wir aus seiner Sicht erleben wir eine Art von Diktatur der Bürokraten. Das ist so. Ja, die die Bürokratie ist der wahre Deep State, vor dem wir stehen.

186:19

Speaker A

Mm. Ich habe mich immer gefragt, also damals in in Widiking z.B. für Porsche, der hat halt Porsche rumgedreht und hat sich ein SUV ausgedacht und Einstiegssportwagen und äh hätte fast VW übernommen, wenn da nicht irgendwie komisch Sand im Getriebe gewesen wäre.

186:34

Speaker A

[gelächter] Das wäre ein Wahnsinnsmooth gewesen. Und das war damals vor so 20 Jahren. Ähm und heute haben wir irgendwie ein Verbrenner aus, dann wird der OPF eingeführt und die Autos von heute sind einfach früher hat man sie haben sich

186:48

Speaker A

alle die Autocommunity hat sich gefreut, es gibt einen neuen M3. Wahnsinn. Und jetzt ist noch der neue ist schlechter als der alte.

186:55

Speaker A

Ja. Und das Design ist beschissen. Entschuldigung. Also ich wo fange ich da an? Also es ist natürlich so, wenn ich wenn ich sage, dass es praktisch in den DAXunternehmen kaum noch Leute gibt, die sich Unternehmer schimpfen dürfen. Es

187:05

Speaker A

gibt einige wenige römliche Ausnahmen aus meiner subjektiven persönlichen Sicht. Wer ist Wid King? War einer davon. PH war einer davon. Ähm äh hier der frühere Chef von Linde äh war einer davon. Ja, der das Unternehmen also auf Dimensionen gebracht hat, die waren

187:22

Speaker A

vorher unvorstellbar. Ja, ähm es gibt einige wenige Ausnahmen, das stimmt, aber die Ausnahmen bestätigen leider die Regel und äh wenn man sich anschaut, wo hat's funktioniert, also das sind so Leute wie Wed King oder PH, das sind Typen mit Benzin im Blut, das sind

187:39

Speaker A

Vollblutunternehmer, die die wachen morgens auf mit dem ersten Gedanken, an welchem Ventil sie rumschrauben sollen, ja, damit das Auto besser, schneller, sparsamer sonst was wird. Ja, die überlegen sich nachts im Schlaf, wie sie die Spaltmaße besser hinkriegen. Ja, und

187:55

Speaker A

abends, wenn sie zu Bett gehen, nehmen sie das Problem mit zu Bett, äh warum irgendwie ein Verschleißteil äh nicht lang genug gehalten hat, dass man es 100.000 k nur alle 100.000 km, sondern alle 50.000 austauschen muss, wie das

188:06

Speaker A

sein kann. Solche Leute gibt's, aber das sind die absoluten Ausnahmeerscheinungen mittlerweile leider und die werden immer seltener. Das ist eigentlich die Art von Mensch, die man braucht, um Innovation hervorzubringen.

188:18

Speaker A

Ja, im Auto, im Mobilbereich, ja, Benzin im Blut braucht es halt da, ja, äh oder Leute mit einer Vision, mit einer echten unternehmerischen Vision. Aber diese unternehmerische Vision ist immer und ohne Ausnahme davon getrieben, dass die Leute sich fragen, was wollen meine

188:35

Speaker A

Kunden, was wollen die Konsumenten, nicht was will der Politiker und der Staat die Warum ist VW in der Krise?

188:42

Speaker A

Weil sich das Management gefragt hat, was will die Politik in Berlin statt, was wollen meine Kunden? Die Politik in Berlin wollte Elektromobilität, aber die Kunden wollen Diesel und zwar sparsame, robuste Diesel, die ewig halten. Ja, sie lassen sich von Brüssel

188:59

Speaker A

die Totalüberwachung ihrer Kunden aufdrücken, indem die Kameras die Augen permanent aufnehmen, die Gesichter permanent aufnehmen, die Totaleüberwachung im Auto. Gesetzlich beschlossen.

189:10

Speaker A

Ja. Ähm ja, wie kann es sein, dass die Automobilindustrie sagt, da machen wir mit, dass unsere Kunden 247, wenn sie im Auto sitzen, überwacht werden wie bei Big Brother? Ich habe neulich, da war ich auch hier in Frankfurt, da habe ich mir ein Mietwagen

189:28

Speaker A

genommen. Da habe ich eigentlich für drei Tage mir so ein oder vier Tage mir so einen ganz kleinen Opelcar bestellt und ich habe ja nur hier in der Region will ich ein bisschen mobil sein und will nicht ständig Taxi fahren müssen.

189:40

Speaker A

So, der hat 48 € hätte der gekostet. So, dann kam ich da und dann sagte man mir, so ein kleines Auto haben wir hier gar nicht, aber wir haben was für Sie. Es gibt ein Upgrade Größe wie ein Fünfer

189:50

Speaker A

BMW, aber ein Chinese BYD s kann man ja mal probieren. Setze ich mich also rein.

189:56

Speaker A

Da ist alles schon realisiert an Gängelei, was die Europäische Kommission sich jetzt für den für die europäische Automobilindustrie auch ausgedacht hat.

190:02

Speaker A

Ja, da habe ich ein Artikel drüber geschrieben. Mein Wochenende mit Präsident Ski habe ich es genannt. Ich war noch nicht aus der Garage in am Frankfur der Flughafen raus. Da habe ich noch keine 100 m zurückgelegt. Da sagt

190:11

Speaker A

er zu mir: "Anzeichen von Müdigkeit entdeckt. Bitte machen Sie Pause." Ich war gerade erst aufgestanden. Ich war hell wach. Dann sage ich, du kannst mich, bin rausgefahren 400 m weiter.

190:20

Speaker A

Anzeichen von Müdigkeit entdeckt, bitte machen Sie Pause. Sag, du kannst mich, bin auf die Autobahn gefahren. Anzeichen von Müdigkeit entdeckt, machen Sie Pause. Da hat das bitte beim dritten Mal schon weggelassen. [gelächter] Ja. Äh, dann hat er sich mit mir drüber

190:32

Speaker A

gestritten, ob die gelben oder die weißen Streifen auf der Autobahn äh äh ähm Baustelle die relevanten sind. Ja.

190:38

Speaker A

äh und hat ständig an meinem Lenkrad gezählt. Immerhin hat er dann eingesehen, dass ich wach bin. Ja, diese Totalüberwachung, der hat wahrscheinlich meine leichten Schlupflieder für Müdigkeit gehalten. Ja, ich bin nur mal 63 und habe leichte Schlupflieder, auch

190:51

Speaker A

wenn meine Frau der Meinung ist, ich sollte das ändern, aber das ist ja Geschmackssache.

190:54

Speaker A

Diese diese totalüberwachung, diese Vorstellung, man könnte alles mit Überwachung elektronisieren, Regeln reglementieren, ist ein völlig eine völlig verrückter Wahnsinn. Und warum geht ein Volkswagen Vorstand, von dem man eigentlich erwarten sollte, dass er für die paar Millionen, die er im Jahr

191:10

Speaker A

kassiert, Arsch in der Hose hat, nicht nach Brüssel und sagt, spinnt, ihr hört jetzt endlich mal auf uns Vorschriften zu machen, die unerfüllbar sind oder die unseren Kunden Zumutungen darstellen und uns übrigens auch, aber vor allen Dingen unseren

191:22

Speaker A

Kunden, warum gehen die nicht her und machen sich für die Bedürfnisse ihrer Kunden stark? Und das ist das tiefere die tiefere Ursache für die unternehmerische Krise von Volkswagen und nicht nur von Volkswagen.

191:35

Speaker A

Ja, ich habe, als ich mit Podcast angefangen habe, habe überlegt, man könnte auch mal so paar DAX Leute einladen, also DAX CEOs und wenn ich jetzt aber überlege, damals wusste ich, wer DAX Vorstand in welchem Unternehmen ist, weil die irgendwie also

191:49

Speaker A

als ich damals bewältstudiert habe, das ist über 20 Jahre her, die hatten irgendwie Profil, da gab's halt ein Wiking und dann das boah, wenn ich mit dem mal sprechen könnte, das wäre ja mega und gab bei Luft von San Jürgen

191:59

Speaker A

Weber und so das war krass. Da frag mal Reizle, das ist ein richtiger Unternehmer gewesen.

192:05

Speaker A

Möglich oder ist es immer noch? Also, das ist ja was mein Blut hat. Aber es gibt heute keine Dark CEO Popstars mehr.

192:13

Speaker A

Nee, gibt's nicht mehr, leider. So und aber genau das ist der Grund. Sie haben keine Vision.

192:19

Speaker A

Sie sind sie sind angepasst. Also von den Aktiven sehe ich keinen, gar kein nicht einen. Ja, sie sind angepasst, weil sie keine Fehler machen dürfen. Die würden niemals laut werden, denn laut ist ein Fehler.

192:34

Speaker A

Und die werden die sagen erst dann was, wenn es zu spät ist, wenn überhaupt, weil die haben ja, die kriegen ihre 4 5 Millionen im Jahr und wenn sie rausgehen, kriegen sie noch mal 20 hinterher geworfen. Da frage ich mich

192:47

Speaker A

eigentlich, für welche unternehmerische Leistung ist es denn so? Warum ist es so? Für eine echtunternehmerische Leistung glaube ich, dass auch 100 Millionen in Ordnung sind. Worüber sich die Leute beschweren.

192:58

Speaker A

Wenn in Amerika einer den Unternehmenswert verzehnfacht, dass der dann 100 Millionen kriegt, beschweren sich die Leute drüber. Aber die Wahrheit ist, dass der es verdient hat. Aber jemand, der irgendwie eigentlich eine Fehlbesetzung ist, weil er keine unternehmerische Vision hat und weil er

193:11

Speaker A

sich nicht fragt, was die Kunden wollen, der sollte noch nicht mal eine kriegen, der sollte noch nicht malhr 100.000 verdienen. Warum kriegt er überhaupt Geld, wenn er sich nicht fragt, was die Kunden wollen?

193:24

Speaker A

Komplex ist die Frage, wer setzt die denn ein? Und da sind wir wieder bei ja, die Governance. Der Staat hat ein Aktienrecht gemacht, dass die Governance so entgleisen hat lassen, dass das jetzt so ist.

193:37

Speaker A

Markus, das macht alles keinen Spaß. [gelächter] Doch, ich finde es macht Spaß. Es macht sch es macht Spaß, aber es ist es ist quasi ich hatte ja eingangs gesagt, mein Ziel ist klüge rauszugehen, aber ich gehe häufig sehr klüger raus, aber nicht

193:49

Speaker A

unbedingt glücklicher. Also lass mich deine Frustration beheben. Die menschliche Geschichte ist eine von Krise, Katarsis und Erneuerung.

193:59

Speaker A

Und die Krise, die wir jetzt zu unseren Lebzeiten erleben, wird wahrscheinlich die größte seit seit 1945 sein und wenn wir Pech haben, die größte überhaupt ever.

194:11

Speaker A

Die Auferstehung aus dieser Krise, der Phönix, der aus der Asche entsteht, wird noch viel größer sein. Ich bin hundertprozentig der Überzeugung, dass die Katars ist, die notwendig ist, um die Köpfe zu reinigen. Es ist eine Krankheit der Köpfe. Es ist nicht fehlendes Geld. Es

194:31

Speaker A

sind noch nicht mal die Schulden. Es ist die Krankheit der Köpfe, die uns dazu verleitet hat, Dinge zu entscheiden, Dinge zu machen, nach Maßstäben und Prinzipien zu leben, die falsch sind.

194:43

Speaker A

Wenn wir diese Krankheit der Köpfe, die kriegen wir nicht raus, ohne dass es eine große Krise gibt. Nur der Schmerz vertreibt die falschen Gedanken aus den Köpfen. Und deswegen, umso falscher die Gedanken, die zur Krise geführt haben, umso größer der Schmerz, der die

194:57

Speaker A

Gedanken vertreiben wird. Und wenn das passiert sein wird und der Tag ist nicht mehr fern, dann werden wir wieder klar im Kopf sein. Die Menschen werden wie aus einem Fiebertraum erwachen oder wie aus als hätten sie ihr ganzes Leben lang

195:10

Speaker A

Weed geraucht und stellen plötzlich fest, dass die Welt eine ganz andere ist als die, die sie sich jahrelang in ihrem Weedrausch eingebildet haben. Ja, das heißt, das ist schön. Stimmt es das Weed gleichgültig, macht's mir doch egal. Ja,

195:23

Speaker A

die Leute werden aufwachen, weil ihre Köpfe gereinigt werden und dann werden wir zu neuen unfassbaren lichten Höhen streben, weil der menschliche Verstand Technologien schaffen wir, die können wir uns heute noch nicht vorstellen. Die Ich habe auch keine Angst vor der KI, um

195:38

Speaker A

ehrlich zu sein. Ich glaube nicht, dass die KI das Kernproblem ist, dass es zu bekämpfen gilt. Ich glaube, dass die KI eine von großen technologischen Sprüngen ist, die uns zu den Sternen führen. Per Aspera Art Astra.

195:52

Speaker A

Und wenn das, ich weiß nicht, ob du mir das glaubst, aber ich bin davon ich setze mich so ein und ich bin deswegen so laut, weil ich glaube, dass das ist, was wir herbeiführen müssen und umso klarer wir den Menschen sagen, dass sie

196:04

Speaker A

von ihren falschen Gedanken ablassen müssen, von dem was wir die ganzen paar Stunden jetzt diskutiert haben, umso klarer werden die Köpfe werden, wenn dann erstmal die Krise da ist und wenn wir aus der Krise herausteten und wir werden aus der Krise herausteten.

196:18

Speaker A

Wie lange dauert das noch? ehrlich gesagt, weil ich ja, also man wirft mir vor, dass ich mein mein bei meinen Prognosen zeitlicher Art daneben gelegen hätte. Ich weigere mich das zu akzeptieren, weil ich habe gesagt, Anfang der 20er Jahre gibt's eine

196:32

Speaker A

Bankenkrise und sie kam, sie wurde nur Coronakrise genannt und wurde mit dem gleichen Geld gelöst, ungefähr mit den Mitteln, die ich auch prognostiziert hatte. Aber ähm ich denke nicht, dass es noch viele Jahre gehen wird. Ich denke, dass wir einfach mal so die Trajektorie

196:49

Speaker A

betrachtet, die nächsten 2 d vi Jahre spätestens ökonomisch so an der Wand hängen werden, wie die Argentinier nach 100 Jahren Sozialismus oder nach 80 fairerweise Peron war ja ein nach dem Zweiten Weltkrieg. Die haben 80 Jahre gebraucht, unsere sind schneller, die Deutschen

197:05

Speaker A

sind gründlicher. Ja, und ähm dort ist es auch so, dort war eine Reinigung der Köpfe notwendig. Ja, und wenn man sich die Erfolgsstory anschaut, die da jetzt gerade geschrieben wird, die ist unfassbar.

197:17

Speaker A

Unfassbar. Die Armut halbiert in anderthalb Jahren von über 50 auf knapp über 20%. Ja, äh die Inflation von äh ich glaube 25 % im Monat auf 1% im Monat runter, die Arbeitslosigkeit gesenkt, den Staats das Staatsdefizit in den Überschuss

197:36

Speaker A

verwandelt, alles nur mit den Methoden der Freiheit. Wenn wir an, wenn wir an die Freiheit glauben, dann glauben wir nämlich letztenendes an uns selbst.

197:48

Speaker A

Es gibt kaum bessere Schlussworte, lieber Markus, als dieses. Alles mit den Methoden der Freiheit. Und wenn wir an die Freiheit glauben, glauben, glauben wir letztenendlich letztenendes an uns selbst. Trotzdem habe ich noch eine allerletzte Frage für dich, die ich sehr

198:02

Speaker A

häufig stelle. Ähm und zwar an dich persönlich. wenn du ähm morgen aufwachen würdest mit Amnesie, du könntest dich an nichts erinnern. Ich würde dir aber ein Posted geben und da kannst du etwas drauf schreiben, was für dich morgen

198:15

Speaker A

relevant sein soll, wenn du sonst nichts mehr weißt. Was steht auf diesem Posted? Frage Gott um Hilfe.

198:29

Speaker A

Frage Gott um Hilfe. Was meinst du damit? Ich denke, dass es kein Problem gibt, das wir nicht lösen können, wenn wir uns auf Gott verlassen. Ich bin sehr gläubiger Mensch und ich bin unter anderem übrigens der Meinung, dass die

198:41

Speaker A

Freiheit so wichtig ist, weil sie uns von Gott gegeben ist. Der Mensch ist als freies Wesen geschaffen. Der Grund, warum der Kampf zwischen Gut und Böse ist, ist, dass Böse die Freiheit des Menschen nicht akzeptieren kann. Der Mensch hat einen

198:55

Speaker A

freien Willen und jede Ordnung und jedes Leben und jede Handlung, die nicht im Einklang damit steht, widerspricht der göttlichen Ordnung. Das liegt daran, dass Gott unser Glück will. Gott hat uns geschaffen, damit wir glücklich sind.

199:07

Speaker A

Wir können aber nur glücklich sein, wenn wir uns an seine Regeln halten. Und dazu gehört die Akzeptanz der Freiheit, der Eigenverantwortung, der Selbstverantwortung und der Kampf gegen unsere inneren Dämonen, wie z.B.

199:20

Speaker A

Südhaftigkeit. Und wenn ich sonst nichts hätte, worauf ich mich stützen könnte, dann auf Gott.

199:29

Speaker A

Das macht ein neues Thema auf mit ungefähr 10 Stunden plus. Das können wir gerne bei Zeiten noch mal in Ruhe machen [schnauben] aber leider heute nicht mehr. Hat mir aber tatsächlich neben der äh dem zwischenzeitlich etwas düsteren Bild

199:43

Speaker A

sehr viel Spaß gemacht. Ich bin sehr gespannt, wohin der Weg uns alle und auch dich noch führen wird. Ich drück dir die Daumen für deine Gold Handelsgeschäfte.

199:53

Speaker A

Danke schön. und mit einem kleinen Beisatz. Ich hoffe, dass es eigentlich nicht nötig wird. Äh, aber äh was wissen wir schon? Und so wie es ist, das ist vielleicht auch mein mein hoffnungsvoller Abschluss.

200:07

Speaker A

So wie es ist, kann es nicht bleiben und man muss nicht unbedingt etwas tun, um was zu verändern, weil das System wir der System ist ja instabil und wir rutschen schon den Berg runter und wir rutschen halt weiter.

200:18

Speaker A

Ja, man muss nicht unbedingt tun, damit was zu verändern, aber man sollte sich drauf vorbereiten. Insofern macht das Sinn, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen.

200:26

Speaker A

Lieber Markus, herzlichen Dank. Ich danke dir. Es hat Spaß gemacht. Danke dir fürs Zuhören. Ich mache das Ganze hier, um klüger aus der Sache rauszugehen, als ich reingegangen bin.

200:35

Speaker A

Und wenn das für dich auch der Fall ist, kann ich dir sagen, wo dieser Podcast herkommt, gibt's noch viel mehr auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Wenn du aber ganz sicher gehen willst, dass keine Plattform

200:44

Speaker A

entscheidet, ob du ein neuen Content von Ungeskriptet siehst, [musik] dann abonniere gern unseren Newsletter. Da kriegst du nämlich immer eine Plattform unabhängige Info. Dass ich mich über dein Abo auf YouTube oder Spotify freuen würde, brauche ich nicht zu sagen, denn

200:56

Speaker A

das weißt du ja schon längst. Ich freue mich, dass du dabei bist.

Topics: Markus Krall Deutschland Krise Nullzinspolitik Wirtschaftskrise Risikomanagement Unternehmenspleiten Politik Kritik Geldverschwendung Migration Corona Pandemie

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